Archiv der Kategorie 'Zeeland (NL)'

AtomkraftgegnerInnen fordern: Genehmigungsverfahren für das niederländische Atommüll-Lager abbrechen

AKW Borsssele und die Urananreicherungsanlage in Almelo stilllegen!

Die COVRA (Centrale Organisatie Voor Radioactief Afval) hat bei der niederländischen Regierung Veränderungen bei der Lagerung von Atommüll in ihrem Zentral-Lager in der Provinz Zeeland beantragt.
So soll u. a. noch mehr hochradioaktiver Atommüll als bisher eingelagert werden.

In Zeeland befindet sich das zentrale (oberirdische) Atommüll-Lager der Niederlande. Ein Endlager gibt es nicht. Dennoch wird weiterhin Atommüll produziert, besonders im einzigen AKW der Niederlande (in Borssele) und in der Urananreicherungsanlage in Almelo.
Bis zum 5. November 2014 können Einsprüche gegen den Genehmigungsentwurf eingereicht werden.

Wir, die UnterzeichnerInnen, haben erst kurz vor dem Ende der Einspruchsfrist von dem Genehmigungsvorhaben erfahren.
Wir beantragen einen Abbruch des Verfahrens und die vollumfängliche, frühzeitige und umfassende Beteiligung der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Unfall im Atommüll-Lager in Zeeland mit Freisetzung hochradioaktiver Stoffe würde auch die Bevölkerung im Bundesgebiet betreffen.
Grundlegend fordern wir die Beendigung der Atommüllproduktion, insbesondere die sofortige Stilllegung des AKW Borssele und der Urananreicherungsanlage in Almelo.
(Text von Udo Buchholz, BBU)

=> hier gibt´s den Einspruch als pdf
Also: Bitte ausdrucken, ausfüllen und ab damit…

Liste zurück bis zum 3. November 2014 an: Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), Kontaktstelle Niederlande, c/o Siedlerweg 7, 48599 Gronau
– oder bis zum 5. November direkt an Ministerie van Economische Zaken, Programmadirectie Nucleaire Installaties en Veiligheid, O.v.v. Ontwerpbeschikking NRG, Ontmanteling LFR, Aanleverpunt: C-Noord3 – A17/18, Postbus 20401, NL 2500 EK DEN HAAG.
Achtung: Einsprüche können auch per E-Mail eingereicht werden:
Postbus.aanvraagCOVRA@minez.nl.
Betreff: Zienswijze Ontwerpbeschikking NRG, Ontmanteling LFR.

Informationen zum Verfahren unter www.laka.org, www.wisenederland.nl

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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AKW Borssele II auf Eis gelegt!

Der geplante Neubau des AKW Borssele II ist vorerst auf Eis gelegt!

Laut dem niederländischen Energiekonzern Delta ist das Projekt – auch RWE ist involviert – für die nächsten 2-3 Jahre ausgesetzt.
Als offizielle Gründe werden die Finanzkrise und ein ungünstiges Investitionsklima genannt.
Jedoch: Der Druck gegen diese Pläne war enorm, auch aus Deutschland (NRW) gab es tausende Einwendungen. Sogar Städte und Gemeinden reichten offiziell Einwendungen ein (Borssele liegt an der Westerschelde, Nähe Vlissingen, keine 200 km von der deutschen Grenze entfernt).
Wir meinen: Ein kleiner, aber wichtiger Erfolg auch für die AntiAtom-Bewegung!
Es zeigt: Widerstand und Engagement lohnt sich!

An dieser Stelle noch einmal 1000 x thanx, Danke, an alle, die die Sammeleinwendungen (auch im Kreis Euskirchen) unterschrieben haben oder individuelle Einsprüche eingereicht haben!

Atomkraft? Nein Danke!
Atoomenergie ? Nee Bedankt!
Nucleaire ? Non Merci!
Hier und weltweit!
Denn radioaktive Strahlung kennt keine Grenzen.

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erste Presseberichte:
Niederlande: Reaktorbau verschoben . . . contrAtom, 24.1.12
Bau des Atomkraftwerks in Borssele verschoben . . . Spiegel-online, 24.1.12

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Einsprüche gegen AKW Borssele (NL) möglich

!!! Einwendungen
bis 12. Jan. 2012 !!!

Unter Mittäterschaft von RWE ist in Borssele (NL) an der Westerschelde, ca. 180 km von der deutschen Grenze entfernt, ein neues AKW geplant. (s.a.: AAE -> Grüße aus strahlend Zeeland)
Jede/r BürgerIn aus NRW kann dazu im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung bis zum 12.1.12 Einspruch einreichen.

Der BBU hat einen Einspruch mit Unterschriftenliste vorbereitet.
Einfach >>> hier herunterladen (pdf), ausdrucken, unterschreiben und bis zum 9.1.12 an den BBU schicken (Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V., Kontaktstelle Niederlande, c/o Siedlerweg 7, 48599 Gronau)

Oder einzelne Einwendungen schreiben: >>> hier Mustereinwendung herunterladen.

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Grüße aus strahlend Zeeland

Lust auf strahlenden Urlaub?
Zeeland in den Niederlanden ist eine sehr beliebte Ferienregion.
Auch tausende deutsche TouristInnen, Familien verbringen dort ihren Urlaub. Meer, Strand, Sonnen, Surfen, Fahrradfahren.
Doch: Die Idylle täuscht und ist gefährdet.
Denn: Am Ufer der Westerschelde, etwa 180 km von der deutschen Grenze entfernt, steht das AKW Borssele. 1973 ans Netz gegangen sollte der Reaktor schon stillgelegt sein, bekam jedoch eine Verlängerung und soll sogar mit Plutonium-Uran-Mischoxyd Brennelementen bestückt werden. Solche Brennstäbe verseuchten gerade in Fukushima das Erdreich und den Pazifik.
Dazu ist ein weiterer Reaktorneubau, evtl. sogar ein dritter geplant!
Mittäter: RWE. Einerseits ist der Mitbetreiber Essent in RWE-Besitz, dazu soll RWE mit 30% für rund 600 Mio. Euro an dem neuen Reaktor beteiligt sein (vgl. Spiegel-online, 17.05.11).
RWE spekuliert wohl auch darauf, dann eigenen Atomstrom nach Deutschland zu „importieren“, weiter an Atomkraft zu verdienen.
Wieder ein gutes Beispiel dafür, solchen Konzernen die rote Karte zu zeigen und zu einem wirklichen Öko-Strom-Anbieter zu wechseln (nicht zu einem Öko-Tarif der Großen oder einer „Öko“-Tochterfirma, im Besitz der Atom-Konzerne!).
Und Druck aufbauen, Meinung sagen und die Petition „Stop Borssele!“ unterzeichnen!
Diese wird der Vorsitzenden der Regierung der Provinz Zeeland (Commissaris van de Koningin), Frau Carla Peijs, überreicht. Die Provinz-Regierung, die Zeeländische Industrie- und Handelskammer, der Dachverband der Zeeländischen Tourismusverein (VVV’s) und die Zeeländer Medien erhalten eine Kopie.
Die Niederländer hoffen auf eine starke deutsche Unterstützung!

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Petition: „Stop Borssele!“

BORSSELE II, NEE ! (NL)
LAKA (NL)
Tegenstrom (NL)

Einsprüche/Petition gegen die (vorläufige) Genehmigung zum Ausbau der UAA Almelo: Enschede voor vreede (NL)
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