Archiv der Kategorie 'Tihange (B)'

Armin Laschet, Tihange und die Braunkohle

Soso, jetzt hat Armin Laschet (CDU) „einen Plan“ und schlägt den Belgiern einen „Deal“ vor: Tihange abschalten, Braunkohlestrom aus NRWE beziehen. Laschet im Kölner Stadt-Anzeiger: „Wir müssten etwa drei Gigawatt liefern, dazu brauchen wir übrigens die Braunkohle.“

Drei Gigawatt ?

Dafür braucht es keinen Weiterbetrieb der Braunkohletagebaue in NRWE und weitere sinnlose Abholzungen im Hambacher Forst!

Wie Anika Limbach von
AntiAtomBonn analysierte:
„Während der Netto-Stromexport im Jahr 2010 noch 15 TWh betrug, überschritt er 2016 die Grenze von gigantischen 50 TWh!
Nie zuvor gab es in Deutschland einen solchen Stromüberschuss wie heute. Nie zuvor waren so viele Großkraftwerke für die Stromversorgung so überflüssig wie heute.“

Zur Verdeutlichung:
• 1 GW (Gigawatt) = 1.000.000.000 W
• 1 TW (Terawatt) = 1.000.000.000.000 W

Fazit: Herr Laschet sucht nur verzweifelt nach einer Rechtfertigung für die weitere Braunkohle-Verstromung und der vollständigen Zerstörung des Hambacher Forst (das scheint ihm ja eine „NRWE-Herzensangelegenheit“ zu sein).
Dabei schreckt er offenbar vor nix zurück; auch nix vor Halbwahrheiten.
Und dem Versuch, Atom- und Kohlekraft gegeneinander auszuspielen.
Aber wir bleiben dabei:
Atomkraft?
Nein Danke!

Kohlekraft?
Nein Danke!

Für eine echte Energiewende!

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Darum =>

Atom- und Kohleausstieg selber machen!
Wechsle Deinen Stromanbieter

. . . 14.12.2017 . . . AAE

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siehe auch => @ Armin Laschet (CDU) & Co: Ein Ausstieg aus der Atom- und Kohlekraft ist möglich! . . . 15.11.2017 . . . AAE


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Greenpeace-Report: schwere Sicherheitsmängel bei französischen und belgischen AKW

(Text von Ortrun Sadik für www.greenpeace.de vom 12.10.2017)

Schutz, los!

Frankreichs Atomkraftwerke sind Risikobetriebe, auch was den Schutz vor Angriffen angeht. Betroffen sind vor allem ihre Abklingbecken, das zeigt ein Greenpeace-Report.

Heute (12.10.2017) in den Morgenstunden kletterten Greenpeace-Aktivisten über die Absperrung um das französische AKW Cattenom. Im Außenbereich starteten sie Feuerwerkskörper und wiesen so auf den unzureichenden Schutz des Reaktors hin.
Denn das nahe der deutschen Grenze gelegene Atomkraftwerk hat eine massive Sicherheitslücke: das Abklingbecken.
Der Wassertank, in dem die hochradioaktiven Brennelemente gekühlt werden, liegt in Cattenom – genau wie in fast allen französischen und belgischen Atomkraftwerken – außerhalb der Schutzhülle und ist deshalb besonders anfällig für Angriffe jeglicher Art. Das hatte ein am vergangenen Dienstag veröffentlichter Sicherheitsreport von Greenpeace Frankreich deutlich gemacht.

Außerdem, so berichtete Spiegel Online heute Morgen, habe Cattenom ein Problem mit nicht erdbebensicheren Wasserrohren.
Der AKW-Betreiber EDF entdeckte diese Schwachstelle bei Kontrollen auch an 19 weiteren französischen Reaktoren. In seiner Meldung an die französische Atomaufsicht ordnete EDF sie auf Stufe 2 der internationalen Ines-Skala ein – also als „Störfall“ und nicht nur als „Materialmangel“.

Greenpeace fordert die französische Regierung auf, die Bevölkerung in Europa nicht länger durch ihre maroden und unsicheren Atomreaktoren zu gefährden und aus der Atomkraft auszusteigen.
. . . weiterlesen bei => www.greenpeace.de
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• WDR • Neue Studie belegt Gefahren in Atomreaktor Tihange


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siehe auch =>
Frankreich und Belgien: Greenpeace warnt vor Sicherheitslücken in AKW . . . www.spiegel.de . . . 10.10.2017
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• ZEIT ONLINE • Greenpeace-Studie: Experten warnen vor unsicheren Atomkraftwerken

Einer Greenpeace-Studie zufolge sind die Abklingbecken von AKW in Frankreich und Belgien unzureichend geschützt. Das gefährde ganz Europa, kritisiert die Organisation. . . . weiterlesen bei => www.zeit.de
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siehe auch =>
Frankreich und Belgien: Greenpeace warnt vor Sicherheitslücken in AKW . . . www.spiegel.de . . . 10.10.2017
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• WDR • Initiative „Stop Tihange“ traf sich mit AKW-Betreibern

Betreiber verlangen Verschwiegenheitserklärung von Experten

Vertreter der Initiative „Stop Tihange“ sind nach dem Treffen mit dem Tihange-Betreiber am Sonntag (08.10.2017) enttäuscht vom Ergebnis des Gesprächs: Die geheimen Unterlagen will der Betreiber nicht aus der Hand geben.
„Nur bei der Hälfte der Fragen zum Thema Technik will man Einsicht in die Unterlagen gewähren“, sagte Aktivist Walter Schumacher.
Die Antworten darauf dürften anschließend auch nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Vielmehr sollten sich die Experten per Unterschrift zur Verschwiegenheit verpflichten. „Das ist an Arroganz nicht zu überbieten“, so Schumacher. . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de
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• SPIEGEL ONLINE • Problemreaktoren Tihange und Doel: Firmen wussten seit 1975 von Rissen in AKW-Teilen

Die belgischen AKW Tihange.2 und Doel.3 produzieren seit Jahrzehnten Strom, obwohl schon bei ihrem Bau auffällige Haarrisse entdeckt worden waren. Das zeigen interne Dokumente, die dem SPIEGEL vorliegen. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de
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=> WDR: Reaktor im AKW Tihange heruntergefahren • „Weiterbetrieb ist wie Russisch Roulette“ . . . www1.wdr.de
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• WDR • Tihange bleibt länger vom Netz

Der Reaktor 1 im umstrittenen ostbelgischen AKW Tihange bleibt länger vom Netz als ursprünglich geplant.
Das teilte am Montag (18.09.2017) der Betreiber Electrabel mit. Laut Betreiber werde Block 1 bis zum 30. November abgeschaltet bleiben. . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de
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• WDR • Reaktor im AKW Tihange heruntergefahren • „Weiterbetrieb ist wie Russisch Roulette“

(aktualisiert; ursprüngliche Meldung vom 12.09.2017)

Im belgischen Atomkraftwerk Tihange ist ein Reaktor am Dienstagnachmittag (12.09.2017) heruntergefahren worden. . . .
. . . Problem im Inneren des Reaktorbehälters . . .
• Belgische Wissenschaftler bezweifeln Stabilität der Reaktoren:
„Weiterbetrieb ist wie Russisch Roulette“ . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de
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Jodtabletten-Verteilung: „Beruhigungspillen“ in NRW

Auch im Kreis Euskirchen hat die Verteilung begonnen

(Text von Jan Becker für .ausgestrahlt-Blog)
Unter anderem im Münsterland werden derzeit Jod-Tabletten verteilt, die als Vorsorgemaßnahme gegen schwere Unfälle in den nahen Atomkraftwerken dienen sollen.
Lokale Atomkraftgegner*innen warnen: Diese Tabletten schützen nicht vor Krebs.

Dass die kleinen Tablettenpackungen derzeit im Bereich Coesfeld verteilt werden, davon berichten das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU). Sollte es in einem der Atomkraftwerke – die umstrittene belgische Anlage Tihange ist nur 65km Luftlinie entfernt – zur Freisetzung von Radioaktivität kommen, sind Anwohner*innen in einem bestimmten Umkreis aufgerufen, schnell die Kaliumiodidtabletten zu schlucken. Durch eine künstliche Überdosierung von Jod im Körper wird die Aufnahme des aus den Reaktoren stammenden radioaktiven Jod-131 blockiert. Die Schilddrüse würde das Jod-131 sonst einlagern, was zu Krebs führen kann.

Die Kaliumiodidtabletten sind allerdings ausschließlich für Personen bis einschließlich 45 Jahren bestimmt. Das Risiko schwerer Nebenwirkungen in Folge der Tabletteneinnahme bei älteren Menschen ist höher als das Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken.

Die Tabletten müssen rechtzeitig eingenommen werden, bevor die Radioaktivität eingeatmet wird. In der Regel sind die Tabletten an einer zentralen Ausgabestelle, etwa Krankenhäusern, in großer Zahl vorrätig und müssen im Ernstfall dort abgeholt werden. Dafür bedarf es wiederum einer frühzeitigen Information der Bürger*innen, um die Katastrophenschutzmaßnahme zu organisieren.
Beides stimmt Atomkraftgegner*innen pessimistisch, denn die Verantwortlichen von Fukushima oder Tschernobyl versuchten immer erstmal, die Ereignisse herunterzuspielen oder zu vertuschen. Kaliumiodidtabletten stellen also „keinen ernsthaften Schutz der Bevölkerung dar“, heißt es aus dem Münsterland.

Vorverteilung beginnt ab 1. September

Aufgerüttelt von den Ereignissen im belgischen Tihange, wo tausende Risse den Reaktor von Block 2 durchziehen, geht die Region Aachen nun erstmalig in Deutschland einen anderen Weg: Zwischen dem 1. September bis zum 15. November können „berechtigte Personen“ aus der Stadt Aachen, der Städteregion und den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg online einen Bezugsschein beantragen, mit dem sie die Tabletten in nahezu allen Apotheken der Region abholen können.
„Eine solche Vorverteilung ist deutschlandweit bisher einmalig und hat uns deshalb vor große Herausforderungen gestellt“, so Markus Kremer von der Koordinierungsgruppe der Stadt Aachen auf einer Pressekonferenz am Dienstag.
„Natürlich gibt es vielfältige Gefahren bei einem Reaktorunfall“, ergänzt Stefan Derix, Geschäftsführer der Apothekerkammer Nordrhein. „Doch wenn man zumindest die Schilddrüse durch eine einfache, wissenschaftlich fundierte Maßnahme schützen kann, ist das doch schon mal was.“

Atomkraftgegner*innen fordern Abschaltung aller Atomanlagen

Aktivist*innen aus dem Münsterland rufen derzeit zu einer Demonstration am 09.09.2017 in Lingen, nördlich des Münsterlandes, auf. Dort befinden sich das Atomkraftwerk Emsland und eine Brennelemente-Fertigungsanlage.
„Nicht nur in belgischen Reaktoren, sondern auch im Atomkraftwerk Lingen 2 kann es zu Störfällen oder Terroranschlägen mit Radioaktivitätsfreisetzungen kommen“, warnen BBU und Aktionsbündnis in einer Presseerklärung.

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl wollen die Demonstrant*innen ein deutliches Zeichen setzen.
Im Aufruf zu der Demo fordern sie:

• Exportgenehmigungen von Kernbrennstoffen aus Lingen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurücknehmen.
• Brennelemente-Herstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau sofort beenden!
• Die AKW Lingen, Grohnde, Fessenheim, Tihange, Doel und alle anderen AKW abschalten!
• Für einen weltweiten Atomausstieg!
• weitere Infos: www.lingen-demo.de
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siehe auch => Was kann ich tun im Katastrophenfall?
Ein Info der Aachener Ortsgruppe der Ärzteorganisation IPPNW zum Download als pdf

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und => Jod-Tabletten – Verteilung im Kreis Euskirchen . . . 02.09.2017 . . . KStA
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Die AntiAtom-Menschenkette • Tihange-Liège-Maastricht-Aachen • Eine kritische Nachlese

(Text von Jürgen M. Jordans für www.stop-tihange.org/de vom 26. Juli 2017 zur Anti-Atom-Menschenkette „Tihange-Liège-Maastricht-Aachen“ am 25.06.2017)

Was jeden treffen kann, betrifft jeden!

Bei einer Spätlese oder einer nachfolgenden Lese werden zumeist die besten noch verfügbaren, manchmal auch überreifen Weinbeeren dem Rebstock entnommen um aus diesen einen Wein herzustellen, der in der Qualität über dem der bereits vorher gelesenen liegen soll.

Im Falle einer Nachlese in Bezug auf eine politische Angelegenheit – hier die Demonstration gegen die Atom-Meiler DOEL und TIHANGE – spielt der praktische Begriff der Lese in Bezug auf eine Ernte aber keine Rolle, sondern gemeint ist eigentlich eine kritische Nachbetrachtung des Geschehenen. Oder doch?

Man kann mit Genugtuung feststellen, dass es eine wirklich friedliche Willensäußerung von ca. 50 Tausend Menschen gewesen ist, welche von AACHEN über MAASTRICHT und LÜTTICH bis nach TIHANGE reichte und einen deutlichen Appell an die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft richtete, der Bevölkerung der EUREGIO endlich ihre Angst von dem atomaren Super-GAU zu nehmen und Maßnahmen zur Abschaltung der schadhaften Meiler zu ergreifen.

Mit Sicherheit pilgert jedes Wochenende eine vielfach größere Anzahl Menschen, aus völlig anderen Motiven zu Stadien, welche in der Lage wären, die gesamte Menschenkette in sich aufzunehmen.

Womit wir beim Thema sind, 50 Tausend eine mikroskopisch kleine Zahl gegenüber der Anzahl der möglicherweise Betroffenen. Warum regt sich nicht ein größerer Widerstand in einem Europa der Nachbarn?
Wir alle sind doch von der atomaren Bedrohung betroffen, jeder ist heute in unserer tabulosen Gesellschaft über alles informiert, aber trotzdem wird die Sichtbarkeit der unsichtbaren Gefahr ignoriert.
Im zahlenmäßigen Vergleich sind die, die als Aktivisten gelten, als Minderheit ein Leichtgewicht.

Alle sind über die atomare Bedrohung, durch Kernkraftwerke oder Atomwaffen total und umfassend informiert, aber Tschernobyl und Fukushima gehen in den allgemeinen Nachrichten und in der unendlich großen Sensationssuppe innerhalb von wenigen Tagen unter und so kommt es, das alle somit augenscheinlich unbetroffen und abgestumpft wieder in unsere Welt mit unserem heutigen Lebensstandard abtauchen, wo alles auf Seite geschoben wird was unbequem und in unserem Lebensrythmus als störend erscheint.
Wir sind in Wahrheit unfähig, uns die möglichen Katastrophen auszumalen. Oder haben wir einfach gesagt Angst vor der Angst, hätten wir sie wirklich, wäre längst etwas geschehen, dann wären es nicht 50 tausend sondern Hunderttausende in der Menschenkette geworden.

Radioaktive Wolken kümmern sich nicht um Grenzen deshalb müssen wir unseren Verantwortungs-Horizont über die Grenzen hinweg ausdehnen. Zu unserem heutigen Tun, bezüglich der atomaren Gefahren, gehören die kommenden Generationen bereits dazu. Denn wenn wir heute unser Haus in Brand stecken, so wird das Feuer auf unsere Zukunft übergreifen und „mit unserem Haus fallen auch die noch nicht gebauten Häuser der noch nicht Geborenen in Asche“. (Zitat: Günter Anders)

Was wir aber auch nicht merken, dass die Etiketten der Gefahren gefälscht werden. Auch Atomwaffen dienen zur Abwehr der möglichen Gefahren, sie dienen zu unserem Schutz, welcher Hohn. Der Weiterbestand des Friedens ist nur dank der weiteren Rüstung gewährleistet, sagt uns die Rüstungsindustrie beziehungsweise die Politiker als ihre Sprachrohre. Wir müssen argwöhnisch bleiben und uns weiter einmischen, verzichten wir darauf, versäumen wir eine demokratische Pflicht.

Die Menschenkette AACHEN-MAASTRICHT-LÜTTICH-TIHANGE war auf jeden Fall eine der größten friedlichen Familiendemonstrationen der letzten Jahre, an der vom Kleinkind bis zu Großeltern alle Generationen aus der Bevölkerung der EUREGIO ihre Meinung zu Atomenergie kundgetan haben.

Wichtig war auch, dass sich alle, an die Regeln einer friedlichen Demonstration gehalten haben, deren Ergebnis von schwach bis ungewiss, von durchschlagend bis erfolgreich gehen kann.

Schade ist, das bis heute die politisch Verantwortlichen – egal von welcher Seite oder aus welchem Land – sich zu dieser Demonstration nicht geäußert haben.
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zum Autor: Jürgen M. Jordans kommt aus Belgien, ist aktiv bei www.stop-tihange.org/de und hat am 25. April 2017 in Euskirchen einen Vortrag mit Film gehalten zum Thema:
Aktuelles zum AKW Tihange
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Infos zur Demo => 50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette
und => WDR-Video: Internationale Menschenkette nach Tihange
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Uranexporte von Lingen und Gronau nach Tihange und Doel: „NRW-Ministerpräsident Laschet muss jetzt handeln“

Atomkraftgegner*innen erwarten Druck auf Bundesregierung

Anti-Atomkraft-Initiativen sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die Ärzteorganisation IPNNW erwarten vom neuen NRW-Ministerpräsidenten und stellvertretenden CDU Bundesvorsitzenden Armin Laschet, dass er seinen Worten Taten folgen lässt und sich in Berlin für einen sofortigen Exportstopp deutscher Brennelemente aus Lingen und von angereichertem Uran aus Gronau zu den Pannenreaktoren nach Tihange und Doel einsetzt.

Während am Sonntag 50.000 Menschen eine 90 km lange grenzüberschreitende Menschenkette zwischen Laschets Wohnort Aachen und dem AKW-Komplex in Tihange bildeten, forderte Laschet erneut zu Recht die Stilllegung der hoch gefährlichen Reaktoren sowie die Einstellung der deutschen Uranexporte dorthin.
Bereits im April hatten CDU und FDP im NRW-Landtag nicht nur die Beendigung der Brennelementexporte nach Belgien gefordert, sondern auch die Rücknahme bestehender Genehmigungen.

„Als NRW-Ministerpräsident steht Armin Laschet nun selbst in der Verantwortung und muss seine Versprechen umsetzen. Eine lange Einarbeitungszeit bleibt ihm nicht. Wir erwarten insbesondere, dass er innerhalb der Großen Koalition den Weg zu einem Exportstopp für Brennelemente frei macht. Die Menschen weit über die Aachener Region hinaus haben am Sonntag ein klares Zeichen für ein sofortiges Ende der deutschen Beteiligung am Betrieb der belgischen und französischen AKW gesetzt. Die Politik muss jetzt liefern,“ so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

„Der neue Ministerpräsident sollte im Gegensatz zu seiner Vorgängerin Kraft die Atompolitik in NRW zur Chefsache machen. Das bedeutet auch, dass die neue NRW-Landesregierung das direkte Gespräch mit den belgischen Nachbarn suchen sollte, um dort die Stilllegung der gefährlichen Reaktoren voranzubringen – die Zeit drängt,“ forderte Jörg Schellenberg vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie.

NRW-Ministerpräsident Laschet muss darüber hinaus umgehend mit der Stilllegung der UAA Gronau beginnen. Mittlerweile besteht der dringende Verdacht, dass angereichertes Uran aus Gronau nicht nur in Hochrisikoreaktoren eingesetzt, sondern auch für die Produktion von Tritium für US-Atomwaffen genutzt wird.
„Damit würde sich der Verdacht der Antiatombewegung bestätigen, dass die Urananreicherungsanlage Gronau auch für die Produktion von Atomwaffen eine Rolle spielt. Dies wäre ein klarer Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag, den Deutschland unterzeichnet hat“, so Dr. Angelika Claußen, Europavorsitzende der IPPNW.

Für den 9. September organisieren die Initiativen und Verbände am Atomstandort Lingen eine überregionale und grenzüberschreitende Demonstration, um zwei Wochen vor der Bundestagswahl die Forderung nach einem konsequenten und umgehenden Atomausstieg zu untermauern.
(PM)


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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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WDR-Video: Internationale Menschenkette nach Tihange


Internationale Menschenkette nach Tihange
WDR-Video vom 26.06.2017

=> verfügbar bis 26.06.2018

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siehe auch =>
50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette . . . AntiAtom-Euskirchen
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50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette

Rückenwind für europäischen Atomausstieg

50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette „KettenreAktion Tihange“: 90 Kilometer Protest grenzüberschreitend durch Belgien, die Niederlande und Deutschland
An der Menschenkette gegen die Atomkraftwerke Tihange und Doel und für einen europäischen Atomausstieg haben sich heute, 25.06.2017, nach Zählungen auf allen Streckenabschnitten 50.000 Menschen beteiligt.

Dazu Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, die die regionalen Organisatoren tatkräftig unterstützt hat:
„Wir haben heute den größten Anti-Atom-Protest seit den Demonstrationen nach der Katastrophe von Fukushima erlebt.
Immer mehr Menschen nehmen die Bedrohung durch die störanfälligen Reaktoren nicht länger hin und beginnen sich zu wehren.
Der grenzüberschreitende Protest gibt dem ganzen noch eine besondere Note: Die Menschen schließen sich zusammen gegen eine Atomwirtschaft, die längst international kooperiert.
Die heutige Aktion bringt Rückenwind für die Forderung nach einem euorpäischen Atomausstieg.
Jetzt muss die Politik handeln. Zum einen die Regierung in Belgien – dort müssen die maroden Atommeiler endlich abgeschaltet werden.
Aber auch in Deutschland, wo immer noch acht alte Atomkraftwerke am Netz sind und die Brennelementefabrik in Lingen weltweit Reaktoren mit Brennstoff versorgt. Damit muss endlich Schluss sein.“
(PM vom 25.06.2017 von .ausgestahlt)
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Fotos und Pressespiegel zur Menschenkette =>

https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/tihange-menschenkette/

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AntiAtom-Euskirchen bei der Menschenkette

Auch AntiAtom-Euskirchen war bei der Menschenkette dabei
=> hier gibt´s die Bilder

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Quarks & Co • Atomkraftwerk Tihange – Wann knallt es ? • WDR-Doku
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(mehr…)

90 km lange Anti-Atom-Menschenkette am Sonntag, 25.06.2017

„KettenreAktion Tihange“: Aktion der Superlative

Grenzüberschreitend durch Belgien, die Niederlande und Deutschland • Zehntausende Demonstranten*innen erwartet • Breites politisches Bündnis • Auch andere Atomanlagen im Fokus

Am kommenden Sonntag, den 25. Juni, werden Zehntausende eine 90 km lange Menschenkette vom belgischen Atomkraftwerk Tihange über Lüttich (B) und Maastricht (NL) bis Aachen (D) bilden.
Sie fordern die sofortige Abschaltung des AKW Tihange und wenden sich gleichzeitig auch gegen den Weiterbetrieb weiterer Reaktoren in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Deutschland.
Ziel des Protests ist auch der Stopp von Brennelement-Lieferungen für belgische Skandalreaktoren aus der Atomfabrik im emsländischen Lingen. Stattdessen sollte auch diese Anlage stillgelegt werden. . . . => weiterlesen bei .ausgestrahlt
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25. Juni 2017 • Auf zur 90 km Menschenkette • Tihange-Liège-Maastricht-Aachen • Stop Tihange!

Für den Kreis Euskirchen gilt nach wie vor: Treffpunkt ist Abschnitt 19: Flémalle und Seraing (GoogleMaps-Link).
Wir bitten daher alle Menschen aus dem Kreis Euskirchen die mit dem PKW oder sonstwie anreisen, an diesen Streckenabschnitt zu kommen! (siehe auch Anfahrtskizze) Parkplätze sind beschildert. Vielen Dank.

=> für LK Düren ist der Treffpunkt/Abschnitt 20/21: Seraing in Belgien (GoogleMaps-Link).

JEDER METER ZÄHLT! – Wir brauchen DICH!

Gemeinsam werden wir länderübergreifend, Hand in Hand, am 25. Juni in der Region des Dreiländereck stehen und ein starkes Zeichen gegen die Atomanlagen in Europa setzen.


. . Strahlung kennt keine Grenzen

. . unser Widerstand auch nicht!

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. . Ein Schweizer Beitrag zum Thema:

=> 25. Juni 2017
Mehr Hintergrund-Infos unter =>
www.chain-reaction-tihange.eu/de


• Tihange – Lüttich – Maastricht – Aachen • 90 km Menschenkette
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und wenn Ihr noch einen Grund für die Teilahme braucht . . . siehe =>
Tihange: Belgischer Minister bestätigt Fund weiterer Risse in Atomreaktor . . . AntiAtom-Euskirchen . . . 10.06.2017
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Endspurt: 25. Juni 2017 • Auf zur 90 km Menschenkette • Tihange-Liège-Maastricht-Aachen • Stop Tihange!

JEDER METER ZÄHLT! – Wir brauchen DICH!

Gemeinsam werden wir länderübergreifend, Hand in Hand, am 25. Juni in der Region des Dreiländereck stehen und ein starkes Zeichen gegen die Atomanlagen in Europa setzen.

Falls Ihr eine Fahrt mit PKW plant und noch Plätze freihabt, meldet Euch bitte bei => „Mitfahrbörse“
https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/mitfahrboerse/

Vielen Dank!
Für den Kreis Euskirchen gilt nach wie vor: Treffpunkt ist Abschnitt 19: Flémalle und Seraing (GoogleMaps-Link).
Wir bitten daher alle Menschen aus dem Kreis Euskirchen die mit dem PKW oder sonstwie anreisen, an diesen Streckenabschnitt zu kommen! (siehe auch Anfahrtskizze) Parkplätze sind beschildert. Vielen Dank.
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Oder noch bequemer:

Meldet Euch bitte zum Bus ab Euskirchen zur Menschenkette gegen Tihange an!
Die „Euskirchener AntiAtom-Fraktion“ ist noch ausbaufähig!

=> 25.06.2017 • Mit dem Bus ab Euskirchen, Gemünd, Simmerath und Eupen zur Menschenkette gegen Tihange

ca. 10:00 Uhr Euskirchen HBF
ca. 10:45 Uhr Schleiden Gemünd
ca. 11.15 Uhr Simmerath Bus
ca. 12:00 Uhr Eupen E.T.C.

ca. 17:30 Uhr Rückfahrt
Link zur Anmeldung =>
https://goo.gl/forms/sx9HJxUj85yX3elv1
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siehe auch =>
WDR-Video:
Menschenkette gegen Tihange – Stand der Vorbereitung
• Helge Bauer im WDR-Interview

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. . Strahlung kennt keine Grenzen

. . unser Widerstand auch nicht!

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. . Ein Schweizer Beitrag zum Thema:

=> 25. Juni 2017
Mehr Hintergrund-Infos unter =>
www.chain-reaction-tihange.eu/de


• Tihange – Lüttich – Maastricht – Aachen • 90 km Menschenkette
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und wenn Ihr noch einen Grund für die Teilahme braucht . . . siehe =>
Tihange: Belgischer Minister bestätigt Fund weiterer Risse in Atomreaktor . . . AntiAtom-Euskirchen . . . 10.06.2017
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Presseschau: Klimafest in Euskirchen

zum vergrößern (pdf) bitte Bild anklicken!

. . . von Cedric Arndt für Kölner Stadt-Anzeiger / Kölnische Rundschau . . . 10.6.2017

Herzlichen Dank auch an Marita & Guido Boslar vom „Aktionsbündnis STOP Westcastor“ aus Jülich, an die „Hambis“ und an die Musiker von den „Kanuten“ um Gerd Schinkel !!!
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siehe auch => • Endspurt: 25. Juni 2017 • Auf zur 90 km Menschenkette • Tihange-Liege-Maastricht-Aachen • Stop Tihange! • . . . AntiAtom-Euskirchen
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Tihange: Belgischer Minister bestätigt Fund weiterer Risse in Atomreaktor

Schock-Fund im Atomkraftwerk Tihange:
Neue Untersuchungen haben ergeben, dass sich im Meiler 70 weitere Risse aufgetan haben. Die Sicherheit des Meilers sei laut der belgischen Regierung aber nicht gefährdet.
Im belgischen Atomreaktor Tihange 2 haben Experten bei jüngsten Kontrollen weitere Risse entdeckt. Im Hochdruckkessel habe man bei einer Ultraschalluntersuchung 70 Risse mehr als bei der vorigen Inspektion im Jahr 2014 gefunden, antwortete der belgische Innenminister Jan Jambon auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. . . . weiterlesen bei => www.gmx.net/magazine/politik/thiange-belgischer-minister-bestaetigt-fund-risse-atomreaktor
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auch der WDR bestätigt diesen Bericht =>
Weitere Risse in Tihange.2 bestätigt . . . www1.wdr.de/nachrichten . . . 10.6.2017
und =>
Viele neue Risse in belgischen AKW . . . www.tagesschau.de . . . 11.6.2017
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Muss mensch dazu noch was sagen?
Darum: Mitfahrbörse oder Bus ab Euskirchen zur Menschenkette gegen Tihange . . . AntiAtom-Euskirchen
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Mitfahrbörse oder Bus ab Euskirchen zur Menschenkette gegen Tihange

Falls Ihr eine Fahrt mit PKW plant und noch Plätze freihabt, meldet Euch bitte bei => „Mitfahrbörse“
https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/mitfahrboerse/

Vielen Dank!
Für den Kreis Euskirchen gilt nach wie vor: Treffpunkt ist Abschnitt 19: Flémalle und Seraing (GoogleMaps-Link).
Wir bitten daher alle Menschen aus dem Kreis Euskirchen die mit dem PKW oder sonstwie anreisen, an diesen Streckenabschnitt zu kommen! (siehe auch Anfahrtskizze) Parkplätze sind beschildert. Vielen Dank.
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Oder: Meldet Euch bitte zum Bus ab Euskirchen zur Menschenkette gegen Tihange an!
Die „Euskirchener AntiAtom-Fraktion“ ist noch ausbaufähig!
JEDER METER ZÄHLT! –
Wir brauchen DICH!

=> 25.06.2017 • Mit dem Bus ab Euskirchen, Gemünd, Simmerath und Eupen zur Menschenkette gegen Tihange

ca. 10:00 Uhr Euskirchen HBF
ca. 10:45 Uhr Schleiden Gemünd
ca. 11.15 Uhr Simmerath Bus
ca. 12:00 Uhr Eupen E.T.C.

ca. 17:30 Uhr Rückfahrt
Link zur Anmeldung =>
https://goo.gl/forms/sx9HJxUj85yX3elv1
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Gemeinsam werden wir länderübergreifend, Hand in Hand, am 25. Juni in der Region des Dreiländereck stehen und ein starkes Zeichen gegen die Atomanlagen in Europa setzen.

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siehe auch =>

Menschenkette gegen Tihange – Stand der Vorbereitung
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AZ: Menschenkette gegen Tihange – Nur die Niederländer machen Ärger

Artikel in der Aachener Zeitung:
Menschenkette gegen Tihange: Nur die Niederländer machen Ärger
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siehe auch => Liebe Atomkraftgegner*innen aus Euskirchen und Umgebung . . . AntiAtom-Euskirchen
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