Archiv der Kategorie 'Thorium-Hype'

VA-Tip: Keine neuen Atomreaktoren! Auch nicht mit Thorium!

• Freitag, 16. November 2018, 18:00 – 21:00 Uhr,
• Linkes Zentrum, 52070 Aachen, Augustastraße 69

Mit Dr. Rainer Moormann; er deckte die Sicherheitsmängel von Kugelhaufen­reak­toren auf und erhielt dafür 2011 den Whistleblowerpreis der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und der deutschen Sektion der atom­waffen­kritischen Juristenvereinigung IALANA.
Und Thomas Partmann von der Karlsruher Initiative gegen neue Atomreaktoren, die sich seit längerem mit den Forschungen des benachbarten Karlsruher Instituts für Technologie (KIT, ehemals „Kern­for­schungs­zentrum Karlsruhe“) befaßt.

Zur Zeit erleben wir eine Kampagne zur Entwicklung von neuen Atomreaktoren der „Generation IV“.

Dabei handelt es sich um thermische Brutreaktoren, die Thorium statt Uran als „Brennstoff“ verwenden und von geschmolzenem Salz zum Wärmetransport umgeben sind.

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, aber gefördert mit Mitteln aus dem Bundesforschungsministerium und Euratom, wird am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die europäische Forschung für solche neue Atomkraftwerke seit 10 Jahren vorangetrieben.

Es wird behauptet, diese Reaktortypen sein sicher, erzeugen kaum strahlenden Abfall und seien ungeeignet um atomwaffenfähiges Material zu liefern. Zudem könne man sie klein bauen, und, da sie so sicher seien, in größerer Stückzahl auch verteilt, etwa in Städten zur klimafreundlichen und nahezu unendlichen Versorgung mit elektrischer Energie aufstellen.
Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch eine „erneuerte“ CDU in der Regierung so etwas für eine gute Idee hält.

Wir wollen über die wahren Gründe dieser Kampagne und die tatsächlichen Gefahren der Thoriumnutzung informieren und diskutieren
• Freitag, 16. November 2018, 18:00 – 21:00 Uhr,
• Linkes Zentrum, 52070 Aachen, Augustastraße 69

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Infos und Anfahrtsbeschreibung auch bei =>
https://dielinke-aachen.de/termine/linkes-zentrum
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Der „neue“ Hype der gläubigen Atomgemeinde: Thorium-Reaktor und Flüssigsalzreaktoren

„Eine zentrale Frage bleibt: Warum soll eine gefährliche, teure Technologie weiter entwickelt und gefördert werden, wo es doch kostengünstige, umweltfreundliche und ungefährliche Alternativen gibt?“


(Terra X Lesch & Co • Am 17.05.2017 auf YouTube veröffentlicht)

Um einige der weiteren Fragen vorwegzunehmen, die beim ersten Upload auftauchten:

1. Thorium-Reaktor und Flüssigsalzreaktoren sind nicht das gleiche, das ist uns bekannt. Fast alle Konzepte, die einen Thorium-Reaktor zum Ziel haben, wollen ihn als Flüssigsalzreaktor umsetzen. Und fast alle weltweit geplanten Flüssigsalzreaktoren wollen mit Thorium arbeiten.

2. Der Thorium-Reaktoren produzieren zwar weniger Atommüll, aber dafür stärker strahlenden. Es werden immer noch substantielle Mengen produziert, die ein Endlager notwendig machen.

3. Zum Kommentar „Uran 235 ist so ziemlich alles, bloß keine Neutronenquelle“: Bloß weil Uran 235 ein Alphastrahler ist, heißt das nicht, dass es keine Neutronenquelle sein kann. Ein Neutron + Uran 235 setzt drei Neutronen frei. Genau deshalb wird es in Atomreaktoren und Atombomben benutzt.

4. Bei Natururan sind keine Neutronen messbar… weil es hier keine Kettenreaktion gibt (Suchworte „Kettenreaktion“ und „Kritische Masse“ für die Hintergründe).

5. Mit Protonen kommt man bei Atomreaktoren in den Atomkern nicht rein. Und nur davon reden wir hier. In der Sonne sieht das wenig überraschend anders aus. (Suchwort „Nukleare Spallation“ für die Hintergründe)

6. Die Zwischenschritte in der Thoriumzerfallsreihe haben wir weggelassen, weil man bei jeder wissenschaftlichen Darstellung nur eine bestimmte Tiefe anstrebt.

7. Wir sagen nirgendwo, dass es eine neue Erfindung wäre, wenn ein Reaktor sich selbst reguliert.

8. Hamm-Üntrop war kein Flüssigsalzreaktor, aber ein Thorium-Reaktor. Das erste T in THTR-300 steht für Thorium. 90% seines Kernbrennstoffs bestanden aus Thorium, auch wenn der nur zu 30% an der Energiegewinnung beteiligt war.

9. Tritium war nicht nur ein Problem in Hamm-Üntrop aufgrund der Helium-Kühlung, es ist auch ein Problem bei anderen Thorium-Reaktoren, sowohl bei der Variante mit schwerem Wasser (siehe CANDU) also auch bei der Flüssigsalzvariante: Durch das im Salz enthaltene Lithium.

10. Nein, weder in Indien, noch in China, noch in Rußland gibt es (zum Datum des Uploads) einen produktiven Thorium-Flüssigsalzreaktor.
(Red. Terra X Lesch & Co)
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siehe auch => No2Tho! – Nein zur Thorium-Atomkraft
Diverse Organisationen unterstützen die „No2Tho“ – Erklärung und fordern die Forschungsinstitute, politischen Entscheidungsträger und alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Akteure auf, alle Ressourcen in vollständig erneuerbare, nicht fossile und nicht atomare Energiesysteme zu investieren im Bestreben, damit jegliche Forschung, Entwicklung und Umsetzung der Thoriumatomkraft abzulehnen. . . . weiterlesen => „No2Tho“ – Erklärung • Nein zur Thorium-Atomkraft
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und => Zurück auf Los?
Reaktorkonzepte der „Generation IV“ sollen die ungeliebte Atomkraft wieder salonfähig machen. „Sicher, sauber, billig“ lautet das Versprechen. Tatsächlich lösen die Nuklearvisionen keines der zahlreichen Atom-Probleme. Und die meistgehypten neuen AKW-Modelle liefern sogar Rohstoff für Atombomben frei Haus. . . . weiterlesen bei => www.ausgestrahlt.de

sowie =>
„Thorium – Atomkraft ohne Risiko?“ Alte Lügen – neu verpackt bei ARTE
Die internationale Atomlobby war nach den vielen Opfern der „zivilen“ Nutzung der Atomkraft, nach Fukushima und Tschernobyl für kurze Zeit ein wenig in Deckung gegangen. Aufgegeben hat sie nicht. . . . . . weiterlesen bei => www.bund-rvso.de . . . 07.01.2018
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Nein zur Thorium-Atomkraft – No2Tho!

Wir dokumentieren die „No2Tho“-Erklärung:

Diverse Organisationen unterstützen die No2Tho- Erklärung. Sie tun dies aus verschiedenen Gründen, wie z.B. der Alterung von Kernreaktoren, den Reaktorkatastrophen INES 7 von Tschernobyl und Fukushima, aber auch aus Gründen der Gesundheit, der Sicherheit, der Proliferation (Gefahr der Weiterverbreitung von Atomwaffen), des Terrorismus und der Abfallrisiken aller Arten von Atomkraft. Darüber hinaus steigen die Kosten für die Atomkraft, und es ist notwendig, die erneuerbare Energien mit ihren flexiblen und klimapositiven Ergänzungen (Speicherung, Kraft-Wärme-Kopplung mit Kohlenstoffbindung und -nutzung,….) zu entwickeln.

Aus diesem Grund fordert die No2Tho-Erklärung die Forschungsinstitute, politischen Entscheidungsträger und alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Akteure auf, alle Ressourcen in vollständig erneuerbare, nicht fossile und nicht atomare Energiesysteme zu investieren im Bestreben, damit jegliche Forschung, Entwicklung und Umsetzung der Thoriumatomkraft abzulehnen.

• Thorium behindert erneuerbare Energien

„Don‘t nuke the climate“ ist ein bekannter Slogan bei Kundgebungen. Den Klimawandel zu missbrauchen, um eine weitere riskante (Thorium- und andere) Atomkraft zu etablieren, ist die falsche Wahl zwischen einer Klimaapokalypse oder einem atomaren Weltuntergang.
Jeder Euro, der in Atomkraft investiert wird, ist ein Euro weniger für die erneuerbare Energien.
Um es mit den Worten des Physikers Amory Lovins zu sagen: „Es verschlimmert den Klimawandel, verglichen damit, dass man dasselbe Geld und dieselbe Zeit für effizientere Optionen aufwendet“.

• Thorium trägt nicht zur Verbesserung des Klimas bei

Atomlobbyisten behaupten, dass die Atomkraft arm an Kohlenstoff und Treibhausgasen ist. Aber wir brauchen weit mehr als „kohlenstoffarm“, wenn wir den anthropogenen Klimabruch wirklich bekämpfen wollen.
In der Tat müssen wir eine umfassende Energieinfrastruktur, die nicht nur kohlenstoffarm, sondern auch klimapositiv ist, realisieren.
Nach Erreichen der Klimaneutralität müssen wir weiter gehen, um mehr Treibhausgase zu binden, als die Menschheit emittiert. Wir brauchen sowohl eine biologische als auch eine technologische Netto-Kohlenstoffbindung, die die Atomkraft, einschließlich Thorium, nicht leisten kann.

• Thorium ist kein Partner für erneuerbare Energien, im Gegenteil

Einige behaupten, dass die Atomkraft im Allgemeinen und das Thorium im Besonderen ein guter Partner für eine dauerhafte Energiezukunft sind, in der die Grundlastkernkraft (oder sogar die flexible Kernenergie) mit flexiblen erneuerbaren Energien einhergeht.
Bei der Grundlastatomkraft besteht ein Widerspruch zwischen flexiblen erneuerbaren Energien und der Grundlast im Allgemeinen. Erneuerbare Energien brauchen eine sehr flexible Unterstützung. Im Falle der flexiblen Atomkraft hat dies alle oben und unten genannten Nachteile.

Darüber hinaus besteht ein spezifisch höheres Risiko für eine flexible Atomkrafterzeugung.
Jeder weiß, dass das schnelle Erwärmen und Kühlen von Metallbehältern – wie es für flexible Anlagen erforderlich ist, die wirklich auf erneuerbare Energien setzen – das Risiko von Materialausfällen in den Anlagen erhöht. Dies erhöht das Risiko eines nuklearen Unfalls mit Austritt von nuklearen Elementen. Flexible Kernanlagen verschärfen die bestehenden Probleme der Kernenergie, anstatt sie zu lösen.

• Thorium ist teuer

Thorium präsentiert sich heute als eine neugeborene Alternative, obwohl es das überhaupt nicht ist.
Es handelt sich um eine „modernisierte“ altmodische Kerntechnik, die in der Vergangenheit wirtschaftlich versagt hat.
In Deutschland scheiterte das groß angelegte und politisch zunächst stark geförderte Experiment mit dem Versagen des Thorium Hochtemperatur-Reaktors (THTR) in Hamm-Uentrop bereits in den 1980er-Jahren.
Dies war einer der Gründe, warum die Technologie der Druck- oder Siedewasserreaktoren gewählt wurde, neben die höhere Kosten von dieser Technologie. Dennoch wurde von Wissenschaftlern u. a. in Jülich die Forschung weiterbetrieben und weltweit gefördert.
Unterdessen sind die Sicherheitsanforderungen für alle Kerntechnologien gestiegen, was die Kosten der Thoriumtechnologie selbst noch weiter erhöht. Dadurch verlieren sie den Kampf gegen die erneuerbare Energien.
Amory Lovins bemerkt erneut: „Die Kernkraft ist (….) so hoffnungslos unwirtschaftlich, dass man nicht darüber diskutieren muss, ob sie sauber oder sicher ist“.

• Thorium ist ungesund

Thorium 232 ist ein nicht spaltbares Element. Es benötigt Uran 235 und/oder Plutonium, um den Brutprozess aufrechtzuerhalten. Es schafft einen Mix aus radioaktiven Elementen in seinem Brennstoff und schafft so typische radioaktivitätsbedingte Gesundheitsrisiken, sowohl für das Reaktorpersonal, als auch für die Zivilbevölkerung im Umfeld des Reaktors.
Es gibt keine perfekte Nukleartechnologie. Eine unerwünschte Freisetzung einiger oder aller dieser strahlenden Stoffe bei leichten bis schweren Unfällen kann nicht ausgeschlossen werden.
Thorium ist auch ungesund von den Anfang an: Thorium soll ausgegraben werden, und die Minen verursachen auch Gesundheits-, Klima und Umweltproblemen.

• Thorium ist unsicher

Thorium ist unsicher und nicht sauber. Wir alle kennen die wiederholten Argumente der nuklearen Selbstverteidigung bei einem nuklearen Unfall: „Unsere Technologie unterscheidet sich von derjenigen des verunfallten Reaktors“.
Das ist es, was die Thoriumprotagonisten nicht aufhören zu wiederholen: Ihre Technologie ist anders, sauberer und sicherer.
Dies hindert die echte Thoriumtechnologie nicht daran, ihre spezifischen gefährlichen Eigenschaften zu haben.
So erfordert beispielsweise die Flüssigsalztechnologie sehr anspruchsvolle Materialien, um das Austreten von Nukliden, die in der Salzschmelze enthalten sind, zu verhindern.
Da Uran 235 und/oder Plutonium benötigt werden, um den Prozess einzuleiten und aufrechtzuerhalten, und da die Spaltung Uran 233 betrifft, bestehen die spezifischen Gefahren in Uranisotopen und Transuranelementen.
Und es entstehen alle möglichen sehr gefährlichen Elemente, wie z.B. Protactinium, das eine Halbzeit von schnellen 33.000 Jahren hat, sogar länger als die Halbzeit von Plutonium, die 24.000 Jahre beträgt.

• Thorium hat einige höhere Risiken als das eigentliche Atomkraftwerk

Thorium wird oft als sicherere Technologie dargestellt als die herkömmlichen Nukleartechnologien, wie Druckwasserreaktoren, wie in Doel und Tihange in Belgien.
Da die Technologien unterschiedlich sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich einige gefährliche Aspekte unterscheiden und weniger wichtig sind. Dennoch ist es höchst irreführend, nur die geringeren Risiken zu erwähnen und über die höheren Risiken zu schweigen.
Die Thoriumtechnologie birgt einige höhere Risiken als die eingeführten Reaktortechnologien.
Tatsächlich sind Thoriumreaktoren Brutreaktoren – das Züchten von Uran 233 aus Thorium 232 –, die eine kontinuierliche Wiederaufarbeitung an jedem Standort mit Thoriumreaktoren erfordern. Diese Wiederaufbereitungsanlagen sind hochriskante Anlagen.
Weitere spezifische Risiken sind die Risiken von Undichtigkeiten und Brüchen in den Rohrleitungen, die extremer Hitze und Korrosion und Neutronenstrahlung durch den Flüssigsalzbrennstoff standhalten müssen.
Auf die Entstehung von thoriumspezifischen, langlebigen und risikoreichen Elementen, wie z.B. Protactinium, wurde bereits hingewiesen.

• Thorium fördert die Proliferation

Thorium 232 selbst ist kein Spaltstoff, aber es lässt sich daraus spaltbares und atomwaffenfähiges Uran-233 erbrühten.
Tests mit Uran 233 Atombomben wurden in den fünfziger Jahren erfolgreich durchgeführt, zum Beispiel 1955 in den USA.
Zu sagen, dass Thorium nicht die Risiken von Atomwaffen birgt, ist eine höchst irreführende Aussage. Thorium 232 allein hat dieses Risiko nicht, da es nicht spaltbar ist. Da es sich um ein Zuchtmaterial für Uran 233 handelt, enthält es alle mit der Herstellung von Atombomben verbundenen Risiken.
Da jeder Flüssigsalzreaktor auf Thoriumbasis eine eigene Wiederaufbereitungsanlage benötigt, gibt es viel mehr Orte, an denen direkt waffenfähiges Uran-233 für Atom- und Schmutzbomben „verschwinden“ kann.

• Thorium ist terrorismusgefährdet

Da die Thoriumtechnologie in ihrer gesamten Entstehungskette viele Risiken birgt, ist sie auch anfällig für terroristischen Missbrauch.
Die Technologie schafft spaltbares Material, das sowohl für explosive als auch für schmutzige Atombomben geeignet ist.
So ist die Technologie auf verschiedene Weise für den Missbrauch durch Terroristen geeignet. Der Standort selbst ist von starker radioaktiver Freisetzung bedroht, wenn ein Terroranschlag auf dem Gelände gelingt. Und das am Standort produzierte Material ist selbst für die Herstellung von Atomsprengstoff oder schmutzigen Bomben verwendbar.

• Thorium verursacht langlebigen Atommüll

Die Befürworter der Thoriumtechnologie geben oft vor, dass ihre Technologie weitaus weniger langlebige Abfälle produziert und die Produktion der typischen Transurane vermeidet, die aus Atomkraftwerken stammen, die mit angereichertem Uran 235 oder sogar Mischoxidbrennstoffen (MOX), die ebenfalls Plutonium enthalten, betrieben werden.
Erstens ist das nicht ganz richtig. Die Thoriumtechnologie produziert verschiedene Arten von langlebigen Abfällen, darunter die „traditionellen“ Abfallbestandteile (wie Plutonium und Transurane), aber auch andere Elemente, wie zum Beispiel Protactinium.
Warum sollte man außerdem eine neue Technologie zur Erzeugung radioaktiver Abfälle mit all den ungelösten Abfallproblemen entwickeln? Nichtnukleare erneuerbare Alternativen werden immer mehr verfügbar. Sie sind weitaus weniger riskant, ungesund und umweltschädlich. Darüber hinaus sind sie billiger, klimafreundlicher und kehren sogar die Klima-Degeneration um. Nicht zuletzt sind sie nicht für Massenvernichtungswaffen oder den begleitenden Terrorismus geeignet.

• Also, lasst uns in eine 100% erneuerbare Energiezukunft investieren!

(PM)

Die No2Tho- Erklärung in => Französisch, => Niederländisch,
=> Englisch und => Deutsch als pdf.
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und => hier geht´s zur Unterstützer*innen-Liste (Stand 4.11.2018)
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siehe auch => Thorium-Hype: No2Tho! . . . 30.10.2018
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Tryo
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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. . . . . . . . . . . (mehr…)

Thorium-Hype: No2Tho!

Mit einer deutlichen Erklärung stellen sich Anti-Atomorganisationen gegen den Versuch der Atomlobby, so genannte Thorium-Reaktoren als einen Beitrag zum Klimaschutz zu verkaufen. Mit diesem „neuen, alten Hoffnungsträger“ wittert die Atombranche nämlich ihre Chance, sich vor dem Untergang zu retten.

Wie kaum ein anderes Land hat Deutschland mit der Thorium-Technik schon reichlich Erfahrung sammeln können.
In Jülich wurde eine Versuchsanlage, dann in Hamm-Uentrop ein 300-Megawatt-Reaktor (THTR) betrieben.
Der THTR wurde im September 1985 hochgefahren, nur vier Jahre später wieder abgeschaltet. Technische Probleme – viel mehr Brennstoffkugeln zerbrachen als geplant, Radioaktivität trat aus, die politische Unterstützung nach dem GAU von Tschernobyl fehlte – sorgten für ein weiteres Milliardengrab in der deutschen Atomgeschichte.
Die für den Betrieb benötigte Brennelementefabrik in Hanau wurde 1988 aus Sicherheitsgründen stillgelegt. . . . weiterlesen bei => www.ausgestrahlt.de/blog . . . 30.10.2018
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siehe auch => Zurück auf Los?
Reaktorkonzepte der „Generation IV“ sollen die ungeliebte Atomkraft wieder salonfähig machen. „Sicher, sauber, billig“ lautet das Versprechen. Tatsächlich lösen die Nuklearvisionen keines der zahlreichen Atom-Probleme. Und die meistgehypten neuen AKW-Modelle liefern sogar Rohstoff für Atombomben frei Haus. . . . weiterlesen bei => www.ausgestrahlt.de
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NRW-Landeskonferenz: AntiAtom-Initiativen besorgt über atomare Risiken und Castortransporte in NRW

„Wann handelt aus NRW stammende Bundesumweltministerin Schulze endlich?“

Vergangenen Samstag (8.9.) kamen Atomkraftgegner*innen aus NRW sowie Vertreter*innen der bundesweiten Organisation .ausgestrahlt und des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) zur Anti-Atom-Landeskonferenz in Jülich zusammen.
Sie tauschten sich über die Probleme und Entwicklungen an den verschiedenen Standorten von Atomanlagen in NRW und Atomanlagen in unmittelbarer Grenznähe aus und berieten über Protestaktionen.
Konkret rufen die Atomkraftgegner*innen am kommenden Donnerstag, 13.9.2018 zu einer Mahnwache vor der Düsseldorfer Staatskanzlei auf, um auf die aktuellen Probleme in der Kohle- und Atompolitik aufmerksam zu machen.

An allen Standorten wurde deutlich, dass die aus Münster stammende Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sich zu wenig um die atompolitischen Probleme kümmert.
So sind für Ahaus im Münsterland ab Herbst 2019 Castortransporte aus Garching und Jülich angekündigt.
Mehrere Briefe der Bürgerinitiative aus Ahaus an die Umweltministerin wurden von der Staatssekretärin unter anderem mit den Worten „Frau Bundesumweltministerin nimmt die Sorgen der in der Region lebenden Menschen sehr ernst“ abgespeist. Svenja Schulze fordert eine schnellstmögliche Räumung des ungenehmigten Jülicher Zwischenlagers – ohne sich langfristige Gedanken über die Sicherheit in Ahaus oder die ungelöste Konditionierung des hochproblematischen Atommülls zu machen. Die Umweltministerin nimmt sogar bei der Bearbeitung des Atommülls in einer US-Militäranlage die Freisetzung des radioaktiven Graphits als CO2 in die Umwelt in Kauf.
In Ahaus findet am 16.9.2018 um 14 Uhr in der Innenstadt eine Kundgebung der Bürgerinitiative statt.

Mit Blick auf die Aachener Region wird kritisiert, dass Svenja Schulze nun jeglichen Widerstand gegen die gefährlichen belgischen Riss-Reaktoren und deren Belieferung aus den Uranfabriken Gronau und Lingen aufgegeben hat, indem Sie einer befangenen Reaktorsicherheitskommission (RSK) vertraut, die die Bedeutung der gefunden Risse kleinredet, obwohl sie sich nur auf belgische Daten verlässt.

Gleichzeitig tauschten sich die Atomkraftgegner*innen besorgt darüber aus, dass am Karlsruher Institut für Technik (KIT) ganz offensichtlich an neuen Reaktortypen geforscht wird. Ein Karlsruher Forscher ist am 30.Oktober bei der Thorium-Tagung in Brüssel als Redner angekündigt. Solche Forschung konterkariert einen Atomausstieg nach Ansicht der Landeskonferenz genauso wie der unbefristete Weiterbetrieb der Uranfabriken in Gronau und Lingen.
Lediglich zur Gronauer Urananreicherungsanlage äußerte sich Frau Schulze gegenüber den Initiativen etwas ausführlicher, was offenbar daran liegt, dass Gronauer Uranoxid nun in Besitz der britischen Urananreicherungsanlage übergegangen ist und damit nicht mehr in ihrem Zuständigkeitsbereich liegt.
Die NRW-Landeskonferenz der Anti-Atomkraft-Initiativen fordert die Bundesumweltministerin auf, sich nicht länger vor den atomaren Problemen in NRW zu drücken und diese mit dem Ziel größtmöglicher Sicherheit anzugehen.

Solidarität mit dem Hambacher Forst

Nach der Landeskonferenz besuchten Atomkraftgegner*innen die Widerstandscamps und Baumbesetzungen im Hambacher Forst.
Neben praktischer Unterstützung durch Lebensmittelspenden, sowie guten Gesprächen mit den Menschen vor Ort, erklärten die Teilnehmer*innen der Landeskonferenz ihre Solidarität mit den Zielen des Widerstands:
„Stopp der weiteren Rodung des Hambacher Forsts! –
Ausstieg aus der schmutzigen Energiegewinnung durch Braunkohleverbrennung!“

Kritisiert wurde die massive Kriminalisierung des Widerstands, gefordert wird deutliches Handeln der Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, um die genannten Ziele zu verwirklichen!
Die dort zu beobachtenden polizeilichen Repressalien und teils absurden Übertreibungen was die Gewalttätigkeit angeht, kennen die Atomkraftgegner*innen von Castor-Transporten leider zu Genüge.
(PM)
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Ist Deutschland in der Lage, selbstständig Atomwaffen zu bauen?

Dies ist die Fragestellung und Inhalt eines hoch informativen Vortrags von Dr. Rainer Moormann, Aachen.
Unter dem Inhalt . . .
• Funktionsweise einer Atombombe
• Gewinnung von waffenfähigem Spaltstoff
• Aktueller Stand in Deutschland
• Eigene Erfahrungen zur Proliferation
• Zusammenfassung
. . . kommt er zu dem Fazit: „Anders als in der Presse dargestellt (Joffe…), wäre Deutschland in wenigen Jahren auf Basis der Urananreicherung in der Lage, wirksame Atomsprengsätze zu bauen.“
In dem 2. Kapitel geht er außerdem auf die aktuelle Hype „Thorium in Flüssigsalzreaktoren“ ein.

Lohnt sich! => hier gibts den Vortrag als pdf
=> Ist Deutschland in der Lage, selbstständig Atomwaffen zu bauen? . . . von Dr. Rainer Moormann

Auch darum am Karfreitag, 14.4.2017, auf nach Jülich oder Gronau!
• Flyer zum vergrößern (pdf) bitte anklicken! •

Ostermarsch Jülich:

Beginn der Mahnwache am Karfreitag in Jülich ist um 14 Uhr vor ETC am Forschungszentrum Jülich. Am Info-Stand werdet Ihr von der Volxküche Nordeifel mit Getränken und passenden veganen kulinarischen Köstlichkeiten bestens versorgt!
=> 550 m vor dem Haupteingang des Forschungszentrums => rechts in eine Seitenstraße … ETC
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Die „grüne Atomkraft“: Thorium – Atomkraft ohne Risiko?

Kugelhaufenreaktoren, Thorium und Transmutation:
Die letzten Strohhalme der Atomlobby

Dazu ein Seminar am Samstag, 19. November 2016 in Hamm:

Die um 1990 in Deutschland gescheiterten Kugelhaufenreaktoren AVR und THTR-300 werden von der Nuklearlobby noch immer als Spitzenprodukt deutscher Ingenieurkunst, als „inhärent sicher“ und fast frei von schwierigem Atommüll gefeiert.
Da China, unterstützt aus Jülich, einen kleinen Kugelhaufenreaktor HTR-PM voraussichtlich 2017/18 – allerdings unter sicherheitstechnisch wenig vertrauenerweckenden Bedingungen – in Betrieb nehmen wird, ist mit einem Aufflammen der Diskussion über die „verpasste Chance Kugelhaufenreaktor“ zu rechnen. Mehrere Schwellenländer haben bereits Interesse am chinesischen HTR-PM bekundet.

In dieser Veranstaltung werden die Geschichte der Kugelhaufenreaktoren, ihre Technik und ihre ungelösten technischen, Sicherheits- und „Entsorgungs“- Probleme sowie ihre Stellung in der internationalen Nuklearwirtschaft erläutert.
Auch die aktuellen großen „Entsorgungs“-Probleme der deutschen Kugelhaufenreaktoren werden ausführlich dargelegt.

Die Probleme eines Thoriumkreislaufs, wie er in den deutschen Kugelhaufenreaktoren versucht wurde und aktuell wieder Interesse findet, werden ebenso abgehandelt wie derzeitige Pläne einer Atommüllbeseitigung mit Hilfe von Transmutation/Partitioning.

Kann die Anti-Atomkraftbewegung in Deutschland der Unterstützung sogenannter grüner „umweltfreundlicher“ Atomtechnologien tatenlos zusehen?

=> Verbindliche Anmeldung bis spätestens zum 1. November 2016
an den => BUND Landesverband NRW e.V

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siehe zum Thema auch => „Thorium – Atomkraft ohne Risiko?“ Alte Lügen – neu verpackt bei ARTE . . . 24. September 2016 . . . AAE

und => Kritische Stimmen zur These „Thorium – Atomkraft ohne Risiko“ . . . 21. September 2016 . . . AAE

und => Interview mit Rainer Moormann zu Hochtemperaturreaktoren in China . . . 7. September 2016 . . . ASW
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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„Thorium – Atomkraft ohne Risiko?“ Alte Lügen – neu verpackt bei ARTE

(von Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer, Vizepräsident Atomschutzverband TRAS)

Die internationale Atomlobby war nach den vielen Opfern der „zivilen“ Nutzung der Atomkraft, nach Fukushima und Tschernobyl für kurze Zeit ein wenig in Deckung gegangen. Aufgegeben hat sie nicht. . .

Der ARTE/NDR-Film „Thorium – Atomkraft ohne Risiko?“

. . . vom 20.9.16 erinnert nicht nur von der Machart an den alten, gut gemachten Propagandafilm aus dem Jahr 1953 „Unser Freund das Atom“ von Walt Disney.
„Unser Freund das Atom“ ist sauber, risikolos, unendlich vorhanden und es wird die endliche und schmutzige Energie aus Kohle und Öl ersetzen, war die Botschaft des alten Disney-Films und der neue ARTE Film von 2016 überträgt die damalige Heilsbotschaft auf den „zukünftigen“ Hoffnungsträger der Atomindustrie, auf den Flüssigsalzreaktor, den Thorium-Reaktor.

Produktplatzierung (engl. product placement), gezielte, verdeckte Produktwerbung ist in öffentlich rechtlichen Medien eigentlich verpönt. Im ARTE-Film „Thorium – Atomkraft ohne Risiko?“ war tatsächlich keine Werbung versteckt. Der Film selber war ein einziger Werbespot, nur der Hinweis zu „Risiken und Nebenwirkungen“ des beworbenen Produktes fehlte. Es wäre dumm, „ausgewogene“ Filme zu fordern. Doch wenn zentrale Aspekte fehlen und eine Hochrisikotechnologie mit vorgeschobenen Öko-Argumenten schöngefilmt wird, dann ist das Greenwash.

Kleine und kleinste „umweltfreundliche“ Thorium-Atomkraftwerke sollen zukünftig überall auf der Welt gebaut werden und die Forschung wird mit EU-Geldern gefördert. Aus dem alten, großen Druck- und Siedewasser-Reaktor würden unzählige Klein- und Kleinstreaktoren.
Ein zentrales Risiko der vielen, neuen Kleinreaktoren wurde bei ARTE gezielt ausgeklammert. In jedem dieser Mini-Reaktoren entsteht die Radioakivität vieler Hiroshima-Bomben. Ein Unfall oder ein Anschlag auf ein Kleinst-AKW könnte eine Stadt unbewohnbar machen.
Viele kleine Reaktoren sind viele kleine, zwangsläufig schlecht gesicherte, potentielle Anschlagsziele. Wenn heute in Syrien und im Irak diese neuen AKW stünden, dann könnte der IS schmutzige Bomben bauen. Auch für die heutigen und zukünftigen Diktatoren der Welt brächte die Möglichkeit, „schmutzige Bomben“ zu bauen einen „nordkoreanischen Machtzuwachs“.
Die Idee der Verbreitung von vielen kleinen AKW auf der Welt ist ein atomarer Alptraum, passt allerdings auch gut ins zerstörerische Zeitalter des Anthropozän..

Umweltbelastend, krank machend und sogar tödlich sind die Folgen der Thoriumgewinnung und der atomaren Aufarbeitung. Im so genannten Normalbetrieb geben auch Kleinreaktoren, wohnortnah, krebserzeugende Radioaktivität an die Umwelt ab. Ein Thorium-Reaktor erzeugt zwar weniger und kürzer strahlenden Atommüll als ein Druckwasserreaktor, doch dafür strahlt er stärker.
In Deutschland war der Thorium-Hochtemperaturreaktor (THTR) im westfälischen Hamm ein riskantes, kostspieligen Fiasko. Die erhöhte Zahl von Krebserkrankungen im Umfeld des THTR, der Unfall am 4./5. Mai 1986 bei dem Radioaktivität freigesetzt wurde (aber nicht gemessen werden konnte, weil durch einen „erstaunlichen Zufall“ die AKW-Messinstrumente nicht funktionierten), waren kein Thema für den Werbefilm.

Eine zentrale Frage hat der ARTE /NDR-Film von Myriam Tonelotto nicht beantwortet:

Warum soll eine gefährliche, teure Technologie weiter entwickelt und gefördert werden, wo es doch kostengünstige, umweltfreundliche und ungefährliche Alternativen gibt?

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer,
Vizepräsident Atomschutzverband TRAS

Nachtrag und kleiner Trost für die Redaktion: Nicht alle kritisieren den Film. Werbung und lobende Kritiken im Netz gibt´s u.a. von der Atompartei AfD, von Gegnern der Energiewende und Klimawandelleugnern, von Windkraftkritikern, die Windräder für gefährlicher als AKW halten und den Atomlobbyisten im Netz.

=> BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein
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zu diesem Thema gibt´s auch ein Seminar am 19.11.16 in Hamm => Die „grüne Atomkraft“: Thorium – Atomkraft ohne Risiko?
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siehe zum Thema auch => Kritische Stimmen zur These „Thorium – Atomkraft ohne Risiko“ . . . 21. September 2016 . . . AAE
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Klaus der Geiger & Salossi
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Kritische Stimmen zur These „Thorium – Atomkraft ohne Risiko“

(aus einer e-mail vom 21.9.16 von Philip Bedall, ROBIN WOOD Energie, energie[ät]robinwood.de)

ARTE-Themenabend Atomkraft vom 20.9.2016

Für alle die, bei denen der ARTE-Themenabend „Thorium – Atomkraft ohne Risiko?“ offene Fragen hinterließ, hier einige kritische Stimmen zur These „Thorium-Reaktoren als sichere und umweltgerechte Alternative“:

„Haben wir nicht all diese Dinge schonmal von Befürwortern der Atomkraft gehört? Wurde uns nicht in den 50ern, 60ern, 70ern, 80ern, 90ern und ebenso bis heute erzählt, dass all diese Wunder sogar von Uran-Reaktoren erfüllt werden? […]
Sichere Reaktoren?
Die Risiken die Atomreaktoren innewohnen beruhen auf der gewaltigen Konzentration an radioaktivem Material und der riesigen Menge an Hitze, die sie produzieren (welche schlussendlich für die Elektrizitätsproduktion erfordert wird). Es macht keinen Unterschied, ob der Treibstoff Uran oder Thorium ist, ob er fest oder flüssig ist, diese Charakteristiken alleine werden unausweichlich die Achilles-Ferse jedes Atomreaktors sein.“
(Zitat aus The Ecologist)

„Auch wenn die Thorium-Technologie sich bis zu dem Punkt weiterentwickeln würde, wo sie kommerziell nutzbar ist, würde sie die selben Probleme aufzeigen wie konventionelle Atomkraft: Sie ist nicht erneuerbar oder nachhaltig und kann nicht effektiv an Smart-Grids angebunden werden. Die Technologie ist nicht getestet und keiner der hauptsächlichen Player interessiert. Thorium Reaktoren sind nichts mehr als eine Ablenkung.“
(Zitat aus The Guardian)

zum weiterlesen:
=> The Ecologist (26.3.2014): Exposing the thorium myth
=> The Guardian (23.6.2011): Don‘t believe the spin on thorium being a greener nuclear option
=> Greenpeace (24.3.2014): The mythologies of thorium and uranium
=> Union of Concerned Scientists: Statement on Thorium-fueled Reactors.
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siehe zum Thema auch => „Thorium – Atomkraft ohne Risiko?“ Alte Lügen – neu verpackt bei ARTE . . . 24. September 2016 . . . AAE
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Klaus der Geiger & Salossi
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