Archiv der Kategorie 'Regio'

VA-Tip: Keine neuen Atomreaktoren! Auch nicht mit Thorium!

• Freitag, 16. November 2018, 18:00 – 21:00 Uhr,
• Linkes Zentrum, 52070 Aachen, Augustastraße 69

Mit Dr. Rainer Moormann; er deckte die Sicherheitsmängel von Kugelhaufen­reak­toren auf und erhielt dafür 2011 den Whistleblowerpreis der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und der deutschen Sektion der atom­waffen­kritischen Juristenvereinigung IALANA.
Und Thomas Partmann von der Karlsruher Initiative gegen neue Atomreaktoren, die sich seit längerem mit den Forschungen des benachbarten Karlsruher Instituts für Technologie (KIT, ehemals „Kern­for­schungs­zentrum Karlsruhe“) befaßt.

Zur Zeit erleben wir eine Kampagne zur Entwicklung von neuen Atomreaktoren der „Generation IV“.

Dabei handelt es sich um thermische Brutreaktoren, die Thorium statt Uran als „Brennstoff“ verwenden und von geschmolzenem Salz zum Wärmetransport umgeben sind.

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, aber gefördert mit Mitteln aus dem Bundesforschungsministerium und Euratom, wird am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die europäische Forschung für solche neue Atomkraftwerke seit 10 Jahren vorangetrieben.

Es wird behauptet, diese Reaktortypen sein sicher, erzeugen kaum strahlenden Abfall und seien ungeeignet um atomwaffenfähiges Material zu liefern. Zudem könne man sie klein bauen, und, da sie so sicher seien, in größerer Stückzahl auch verteilt, etwa in Städten zur klimafreundlichen und nahezu unendlichen Versorgung mit elektrischer Energie aufstellen.
Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass auch eine „erneuerte“ CDU in der Regierung so etwas für eine gute Idee hält.

Wir wollen über die wahren Gründe dieser Kampagne und die tatsächlichen Gefahren der Thoriumnutzung informieren und diskutieren
• Freitag, 16. November 2018, 18:00 – 21:00 Uhr,
• Linkes Zentrum, 52070 Aachen, Augustastraße 69

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Infos und Anfahrtsbeschreibung auch bei =>
https://dielinke-aachen.de/termine/linkes-zentrum
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Save the Date: Samstag, 1. Dezember 2018 um 12 Uhr • Klima-Demo in Köln und Berlin

Köln: 12 Uhr, Deutzer Werft • Berlin: 12 Uhr, Kanzleramt

• Tempo machen beim Kohleausstieg!
• Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!

Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: Beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin. Während die Welt im polnischen Kattowitz über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt, entscheidet sich in Berlin, ob Deutschland seine Versprechen wahr macht – und schnell aus der Kohle aussteigt.

Und die Zeit drängt.

Der Hitzesommer 2018 hat uns erneut bewusst gemacht: Der Klimawandel erhöht die Zahl extremer Wetterereignisse schon heute. Immer mehr Waldbrände und Hitzewellen, lang anhaltende Dürren, Überschwemmungen und Missernten sind die Folge.
Im Globalen Süden sind die Folgen der Klimakrise besonders verheerend: Sie verschärfen Hunger und Armut und zwingen viele Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat.
Wir müssen jetzt handeln, um die Erderhitzung zu stoppen und eine ungebremste Klimakatastrophe in der Zukunft zu verhindern – für uns alle und die kommenden Generationen. Als reiches Industrieland steht Deutschland besonders in der Verantwortung beim Klimaschutz voranzugehen und das Pariser Klimaabkommen konsequent umzusetzen. Das bedeutet auch, die ärmsten und verwundbarsten Länder im Kampf gegen den Klimawandel besonders zu unterstützen.

Doch die Große Koalition versagt beim Klimaschutz:

Das Klimaschutzziel 2020? Aufgegeben.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien? Ausgebremst.
Der Ausstieg aus der Kohle? Aufgeschoben.
Die Bundesregierung, die in der internationalen Klimapolitik einmal Antreiberin war, droht endgültig zur Bremserin zu werden.

Das wollen und werden wir ändern. Zusammen mit vielen tausend Menschen.

Am 1. Dezember in Köln, vor den Toren des größten Braunkohlereviers Europas, und in Berlin, vor der Haustür der Bundesregierung. Wir rufen all den Verzagten in der Bundesregierung und der Kohlekommission zu: Wir müssen die weitere Erderhitzung stoppen und dafür den sozialverträglichen Kohleausstieg schnell und kraftvoll beginnen!

Die zentralen Forderungen der Demonstrationen sind:

• Das Pariser Klimaabkommen umsetzen: Klimaziele verschärfen und faire Unterstützung für arme und am stärksten von den Folgen betroffene Länder im Kampf gegen den Klimawandel.
• Die Hälfte der Kohlekraftwerkskapazitäten in Deutschland abschalten – und zwar so schnell, dass das Klimaziel der Bundesregierung für 2020 noch erreicht wird.
• Ein gesetzlicher Fahrplan für einen schnellen Kohleausstieg ,mit dem das Pariser Klima-Abkommen und die nationalen Klimaziele eingehalten werden.
• Der sofortige Stopp aller Pläne für neue Kohlekraftwerke, Tagebaue und -erweiterungen.
• Die zielgerichtete Unterstützung der Beschäftigten und eines sozialökologischen Strukturwandelprozesses in den betroffenen Kohle-Regionen
(Text: Aufruf von www.klima-kohle-demo.de)
Köln: 12 Uhr, Deutzer Werft • Berlin: 12 Uhr, Kanzleramt
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Hambacher Forst: Wald ist nicht gleich Wald


(Miss Gate Keeper • Am 27.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
Nach der Braunkohleförderung forsten Energiekonzerne wie RWE Zehntausende Hektar wieder auf. Doch der Neuwald hat Nachteile.
(Original-Quelle => Braunkohle: Wald ist nicht gleich Wald . . . www.zeit.de . . . 25. Oktober 2018)


(graswurzel.tv • Am 30.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
Nach dem vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Wald beginnen Aktivist*innen, den Fledermäusen ihren Lebensraum zurückzugeben. Von RWE bezahlte Biolog*innen hatten die Baumhöhlen verschlossen, um die stark gefährdete Bechsteinfledermaus aus dem Wald zu verdrängen.

Und noch mal ein kleiner Rückblick auf vergangenes
Wochenende: „Ende Gelände“ 2018


(graswurzel.tv • Am 28.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
Am Samstag, 27.10.2018, haben rund 6.500 Menschen am Hambacher Forst im Rheinland gegen den Braunkohleabbau protestiert und setzten sich damit für weltweite Klimagerechtigkeit und einen Systemwandel ein.
Rund 4.000 Menschen gelang es auf verschiedenen Wegen auf die Bahnschienen der Hambach Bahn zu gelangen und somit die Kohle-Zufuhr zu RWE´s Kraftwerken für über 24 Stunden zu blockieren.
Eine kleinere Gruppe von ca. 40 Menschen konnte einen Bagger im Tagebau Hambach besetzen.


(interpool.tv • Am 29.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
Auf vielfachen Wunsch: das Gespräch mit dem wohl ältesten Teilnehmer der Schienenblockade in voller Länge.
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siehe auch => Fakten und Falschmeldungen rund um die Ende Gelände Aktion am Tagebau Hambach (25.-29.10.2018)
. . . weiterlesen bei => www.ende-gelaende.org/de . . . 30.10.2018
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siehe auch => David gegen Kohliath
Jetzt jammern VW, RWE und Konsorten, sie würden von der Öko-Stimmung diffamiert und bedrängt. In Wahrheit haben sie immer noch die Macht. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 27.10.2018
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siehe auch => ENDE GELÄNDE 2018 – Fazit:
Größte Aktion zivilen Ungehorsams gegen Kohle
. . . 28.10.2018
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

NRWE Ministerpräsident Laschet: Spatenstich-Symbolik hilft nicht gegen Tihange-Risiken und Klimawandel

• Umwelt-Aktivist*innen wollen Gesprächseinladung an
Laschet überreichen
• NRW-Ministerpräsident Laschet muss handeln statt zu drohen und zu bluffen

Aktivist*innen von AntiAtom- und Umwelt-Initiativen wollen am morgigen Dienstag beim symbolischen Spatenstich zum Bau des ALEGrO-Stromkabels zwischen Deutschland und Belgien erneut eine Gesprächseinladung an NRW-Ministerpräsident Laschet aussprechen und persönlich überreichen.
Anlässlich des symbolischen Spatenstichs in Aachen-Brand fordern Umweltverbände, Anti-Atomkraft- und Klimaschutz-Initiativen vom Ministerpräsidenten endlich problemlösendes Handeln statt Symbolik, Schaumschlägerei und aggressiver Rhetorik. Vermittelnde Worte im Braunkohle-Streit oder konkrete Schritte für einen Export-Stopp von Uran-Brennstoff nach Belgien sind weiterhin Fehlanzeige.

ALEGrO-Stromkabel: Braunkohlestrom-Export ohne
belgischen Atomausstieg?

Der Bau des ALEGrO-Stromkabels geht noch auf einen Beschluss der EU-Kommission im Jahre 2010 zurück.
Das Projekt hat nichts mit Laschets jüngsten Horrorszenarien zum Blackout durch Braunkohle-Ausstieg, seinem Wahlversprechen, sich für die Stilllegung der Rissereaktoren einzusetzen, oder dem aktuellen AKW-Ausfall in Belgien zu tun.
Aufgrund des Stromleitungsbeginns in Oberzier könnte RWE mit seinen Braunkohlekraftwerken beim Stromexport profitieren. Einen schnelleren Atomausstieg durch deutschen Braunkohlestrom lehnt die belgische Regierung aber ab. Wenn aber, wie aktuell, sechs von sieben belgischen Reaktoren mängelbedingt ausfallen, würde Belgien den Braunkohlestrom vermutlich gerne nutzen.
„Zu den Ankündigungen von Herrn Laschet, sowie Politikerinnen und Politikern aus der Region Aachen, zum Ersatz der belgischen Pannenreaktoren eine weitere Leitung nach Belgien zu bauen, findet man bislang lediglich die Bestätigung eines Abschnittes in der Fortschreibung des Netzentwicklungsplans bis 2030, mehr nicht“, kritisiert Claus Mayr vom NABU. Ein schneller belgischer Atomausstieg durch neue, grenzübergreifende Stromkabel ist also nicht in Sicht.

Laschet blockiert Export-Verbot für Uran-Brennstoff

Immer noch werden die belgischen Reaktoren von der Urananreicherungsanlage Gronau und der Brennelementefabrik Lingen mit Brennstoff versorgt.
Anstatt die grün-schwarze baden-württembergische Bundesratsinitiative für ein Export-Verbot von Uran-Brennstoff zu nutzen, blockiert NRW-Ministerpräsident Laschet diese.
Als Begründung führt Laschet an, dass es bei der Bundesratsinitiative ganz allgemein um grenznahe, störanfällige alte AKW, also auch Fessenheim und Cattenom in Frankreich gehe, und nicht nur um Tihange und Doel. Er befürchtet daher juristische Probleme.
Eine eigene Bundesrats-Initiative für ein Exportverbot gibt es aus NRW jedoch nicht!
Auch im Bundestag hat die CDU sich bislang dahingehend geäußert, die dort von Grünen und Linken beantragte Gesetzesänderung zur Stilllegung der Uranfabriken in Gronau und Lingen sowie das Export-Verbot für die Rissereaktoren abzulehnen.
„Wir fordern, dass Herr Laschet sich bei der CDU im Bundestag für ein solches Export-Verbot einsetzt, alles andere ist unglaubwürdig“ so Jens Dütting vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Umwelt-Initiativen erneuern Gesprächsangebot an Laschet

„Wir können unsere Gesprächsangebote und Forderungen nach einer sachlichen Konfliktlösung an Herrn Laschet nur wiederholen“ so Inge Gauglitz vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie.
Einladungen beziehungsweise Anfragen zu Gesprächen bezüglich des Hambacher Waldes gab es unter anderem bereits 2017.
Robert Borsch-Laaks (Initiative 3 Rosen) ergänzt: „Bislang hat Herr Laschet jegliche Übergabe von Briefen und Einladungen ignoriert und stattdessen mit aggressiven Worten auf Umweltinitiativen eingedroschen und sich auf die Seite von RWE gestellt“.
Die Verbände und Umweltinitiativen betonen, dass sie dennoch zu ihrem Gesprächsangebot stehen und von Ministerpräsident Laschet eine sachliche Diskussion zu Atom- und Kohleausstieg sowie zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit fordern.
(PM)

Bisherige Gesprächsangebote/ Einladungen:

• 2017 wurde Herr Laschet mehrfach, u. a. von Antje Grothus, schriftlich zu Gesprächen bezüglich des Braunkohleausstiegs/ Hambacher Waldes eingeladen.
• Auf die Forderung von Umweltverbänden und Initiativen für ein Moratorium Mitte August reagierte er nicht
• Vor der Räumung des Hambacher Forstes sagte Laschet, das Thema gehe ihn nichts an, das sei Sache von RWE
• Im September 2018 wurde Herr Laschet mit einer Mahnwache „Reden statt Roden“ vor der Staatskanzlei öffentlich zu schlichtenden Gesprächen aufgefordert
• Den Besuch der Greenpeace-Aktivisten in der Staatskanzlei unter dem Motto „Reden statt Roden“ hat Herr Laschet ignoriert und Mitarbeiter vorgeschickt

Hintergrund-Informationen zur ALEGrO-Stromleitung:

• ALEGrO ist Teil der sogenannten „Transeuropäischen Netze Energie“ (TEN-E) und wird als prioritäres Projekt (PCI) mit EU-Mitteln Co-finanziert
• Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung (HGÜ) statt Wechselstrom-Übertragungsleitung
• elektrische Energie aus ALEGrO kann nur an den Konvertern an Anfangs-/Endpunkten Oberzier (NRW-Braunkohlegebiet) bzw. Lixhe (Belgisch/Niederländische Grenze) eingespeist/ entnommen werden
• Die Bundesnetzagentur führt als Gründe für den Bau von ALEGrO lediglich die Entlastung bestehender Leitungen an, insbesondere die über die Niederlande an.
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ENDE GELÄNDE 2018 – Fazit: Größte Aktion zivilen Ungehorsams gegen Kohle

(aktualisiert / ergänzt am 29.10.2018)

(graswurzel.tv • Am 28.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)

(Campact • Am 29.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
6.500 Menschen beteiligten sich am Wochenende an der bisher größten Aktion zivilen Ungehorsams gegen Braunkohleabbau.
Mehrere tausend Aktivist*innen besetzten für über 24 Stunden die Gleise der Hambach-Bahn und blockierten damit den Tagebaubetrieb.
Einige Aktivist*innen ketteten sich an den Schienen an und setzten damit die Besetzung fort. Sie wurden bis zum Abend von der Polizei geräumt.

„Die Kohlekommission hält krampfhaft an veralteten Energietechnologien fest. Sie will unsere Zukunft dem Gewinnstreben von Konzernen opfern“, so Karolina Drzewo, Sprecherin von Ende Gelände. „Doch die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter der Forderung nach einem schnellen Kohleausstieg. Wir werden den zusammen den sofortigen Kohleausstieg umsetzen“.
Selma Richter, Sprecherin von Ende Gelände: „Der Hambacher Forst und die Kohlegruben des Rheinischen Reviers sind Symbole der Klimabewegung geworden. Noch nie haben sich so viele Menschen mit zivilem Ungehorsam für wirksamen Klimaschutz eingesetzt.“

Das Bündnis Ende Gelände hatte wochenlang über eine Fläche für ein Protestcamp verhandelt.
Ein erstes Camp wurde in einer nächtlichen Aktion von der Polizei geräumt.
Auf dem zweiten Camp sammelten sich am vergangenen Freitag 4.500 Aktivist*innen.

Insgesamt machten sich am Samstag 6.500 Aktivist*innen auf den Weg, um Braunkohle-Infrastruktur rund um den Tagebau Hambach zu blockieren um für den sofortigen Kohleausstieg zu protestieren.
Eine kleine Gruppe besetzte in den frühen Morgenstunden des Samstags einen Kohlebagger, der für mehrere Stunden stillstand.
4.000 Aktivist*innen besetzten für über 27 Stunden die Schienen der Hambach-Bahn und blockierten damit die Belieferung der umliegenden Kraftwerke mit Braunkohle.
Einige Aktivist*innen ketteten sich an den Schienen an.
Entsprechend des Aktionskonsens verhielten sich die Aktivist*innen friedlich und ließen sich von Eskalationsversuchen seitens der Polizei nicht von ihren Vorhaben abbringen.
(PM)


(Ende Gelände • Am 28.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
Ende Gelände Rheinland 2018 (Tag1) – Erfolgreiche Blockade der Hambachbahn für Kohletransporte! – Erste Eindrücke unserer 2018-Aktionen. Bilder sind am 27.10. entstanden.
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Bilder der Aktion ENDE GELÄNDE 2018 unter =>
https://www.flickr.com/photos/133937251@N05/albums
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Alle Infos und Live-Ticker findet Ihr auf der web-site =>
www.ende-gelaende.org/de
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siehe auch =>
Kommentar Braunkohle-Proteste: Die guten Außerirdischen
Komplexe Probleme brauchen Symbole. Das Braunkohlerevier könnte das Gorleben der Klimabewegung werden. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 28.10.2018
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Ende Gelände 2018: Tagebaubetrieb seit 24 Stunden blockiert

• Aktivist*innen laufen in Demo-Zug Richtung Protestcamp
• Andere Aktivist*innen an Schienen festgekettet

Nach 24 Stunden erfolgreicher Blockade der Hambachbahn brechen viele Aktivist*innen in einem Demo-Zug Richtung Protest-Camp in Stepprath-Düren auf.
Eine Gruppe von Aktivist*innen haben sich an den Schienen festgekettet und halten so die Blockade des Tagebaubetriebs weiter aufrecht.

Über die Nacht hinweg hatten mehrere tausend Menschen die Schienen der “Schlagader” des Braunkohlereviers besetzt und so den Transport von Braunkohle aus dem Tagebau Hambach zu den umliegenden Kraftwerken verhindert.

“Der 1.5°C-Sonderbericht des Weltklimarats hat es deutlich gesagt: es geht nur mit dem sofortigen Kohleausstieg. Wir lassen uns nicht länger hinhalten, sondern setzen den sofortigen Kohleausstieg selber um. Wir machen weiter, bis das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet ist und der letzte Kohlebagger ruht,” so Selma Richter, Pressesprecherin von Ende Gelände.
(PM)
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siehe auch =>
Braunkohlegegner verlassen Gleise der Hambachbahn
Von ursprünglich etwa 2.000 Aktivisten, die die Hambachbahn seit Samstag (27.10.2018) lahmlegten, sitzen derzeit noch etwa 150 im Gleisbett. Viele von ihnen haben sich nach Angaben von „Ende Gelände“ an den Gleisen festgekettet. . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de . . . 28.10.2018
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siehe auch =>
Kommentar Braunkohle-Proteste: Die guten Außerirdischen
Komplexe Probleme brauchen Symbole. Das Braunkohlerevier könnte das Gorleben der Klimabewegung werden. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 28.10.2018
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(Ende Gelände • Am 28.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
Ende Gelände Rheinland 2018 (Tag1) – Erfolgreiche Blockade der Hambachbahn für Kohletransporte! – Erste Eindrücke unserer 2018-Aktionen. Bilder sind am 27.10. entstanden.
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Alle Infos und Live-Ticker findet Ihr auf der web-site =>
www.ende-gelaende.org/de
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Solidarität mit “Ende Gelände”

(aktualisiert / ergänzt am 29.10.2018)

(Campact • Am 29.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
Mehrere tausend Menschen haben am Samstag, 27.10.2018, ihre Solidarität mit den friedlichen Aktionen zivilen Ungehorsams des Protest-Netzwerks “Ende Gelände” gezeigt. Sie nahmen an der Solidaritäts-Kundgebung am Hambacher Wald teil, zu dem ein Bündnis aus Umwelt- und zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgerufen hatte.

Die über 5.000 Aktivistinnen und Aktivisten von “Ende Gelände” werden noch bis zum 29. Oktober u.a. Kohlebagger im Rheinischen Braunkohlerevier mit Aktionen wie Sitzblockaden zum Stillstand bringen. Heute (27.10.2018) wurde der erste Bagger besetzt.

„Wir alle hier sehen in den Aktionen von ‘Ende Gelände’ ein aufrüttelndes Signal für den Klimaschutz. Das sollten weder Politiker und Politikerinnen noch RWE ignorieren”, sagten die Veranstalter. “Wir können nachvollziehen, dass sich viele Menschen aufgrund der drohenden Klimakatastrophe an Aktionen des zivilen Ungehorsam beteiligen.” Die Demonstrant*innen setzen sich für einen ambitionierten Kohleausstieg, die dauerhafte Rettung des Hambacher Waldes und der vom Tagebau bedrohten Dörfer ein.
Die Solidaritäts-Demonstration wurde von der Initiative Buirer für Buir, Campact, 350.org, den NaturFreunden Deutschlands und dem Umweltinstitut München getragen.
Sechzehn Organisationen haben außerdem eine Solidaritäts-Erklärung mit “Ende Gelände” unterzeichnet.

Der Hambacher Wald im Rheinischen Revier ist inzwischen international zum Symbol des Widerstands gegen die weitere Nutzung der Braunkohle geworden. Hier zeigt sich der Protest gegen eine verfehlte Energiepolitik, die sich gegen Natur- und Klimaschutz richtet.
Am 5. Oktober stoppte ein Gericht vorläufig die von RWE geplante Abholzung.
In der bisher größten Demonstration protestierten am 6. Oktober mehr als 50.000 Menschen für den Erhalt des Hambacher Waldes und den schnellen Kohleausstieg.
(PM)
Alle Infos zur Soli-Demo findet Ihr auf der web-site => www.kohle-soli-demo.de
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Alle Infos zu „Ende Gelände“ vom 25. – 29. Oktober 2018 findet Ihr auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de
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siehe auch => Ende Gelände 2018: Größte Massenaktion zivilen Ungehorsams • Mehrere Tausend besetzen die Kohle-Bahn Hambach
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Ende Gelände 2018: Größte Massenaktion zivilen Ungehorsams • Mehrere Tausend besetzen die Kohle-Bahn Hambach

Alle Infos und Live-Ticker findet Ihr auf der web-site =>
www.ende-gelaende.org/de

6.500 Aktivist*innen unterwegs um Kohle-Infrastruktur zu besetzen

„Das ist die größte Massenaktion zivilen Ungehorsams der Klimagerechtigkeitsbewegung, die wir hier je gesehen haben,“ sagt Selma Richter, Sprecherin von Ende Gelände.

Mehrere tausend Ende Gelände-Aktivist*innen blockieren seit 13:15 Uhr die Schienen der Hambach-Bahn, welche die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle aus dem Tagebau Hambach versorgt. Ca. 40 Menschen halten zudem seit den frühen Morgenstunden im Tagebau Hambach einen Kohle-Bagger besetzt.

(MrMarxismo • Am 27.10.2018 bei YouTube veröffentlicht)
Insgesamt sind über 6.500 Aktivist*innen des Aktionsbündnisses Ende Gelände unterwegs, um Braunkohle-Infrastruktur in der Region zu blockieren.

Menschen aus ganz Europa sind in den letzten Tagen ins Rheinland gereist und haben sich in einem Protest-Camp bei Düren gesammelt. Am Morgen waren 5.000 Aktivist*innen vom Protest-Camp aus losgegangen um ein Zeichen für den sofortigen Kohleausstieg zu setzen; weitere 1.000 Aktivist*innen starteten vom Camp am Hambacher Wald in Manheim. Weitere Gruppen schlossen sich den Aktionen an.

„Der Weltklimarat hat gerade gewarnt, dass wir sofort handeln müssen, um den menschengemachten Klimawandel noch einzudämmen. Die ewigen Verhandlungen der Kohlekommission gehen komplett an der Realität vorbei. Weil die Regierung die historisch einmalige Chance für Klimaschutz verpatzt, nehmen wir den Kohleausstieg selbst in die Hand,“ so Karolina Drzewo, Sprecherin von Ende Gelände.

Ende Gelände ist ein Aktionsbündnis für den sofortigen Braunkohleausstieg. Es besteht aus Gruppen und Einzelpersonen aus verschiedenen sozialen Bewegungen.
Ende Gelände ist Teil einer globalen Graswurzelbewegung, die für Klimagerechtigkeit, gegen fossile Energieträger und für eine globale Energiewende von unten eintritt. Bereits 2015, 2016 und 2017 gab es Blockaden mit vielen tausend Menschen von Kohle-Infrastruktur im Rheinland und in der Lausitz.
(PM)

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siehe auch => Kohleprotest von „Ende Gelände“:
Tausendfacher ziviler Ungehorsam
„Fingerübungen“ am Hambacher Forst: Aktivist*innen blockieren die Braunkohlebahn. Die Polizei setzt Wasserwerfer ein. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 27.10.2018
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siehe auch => Hambacher Forst
Aktivisten besetzen Bahnstrecke
Bei Protesten im Rheinischen Revier blockieren Tausende die Strecke der Braunkohlebahn. Zuvor hatten Braunkohlegegner einen Bagger besetzt. . . . weiterlesen bei => www.zeit.de . . . 27.10.2018
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siehe auch => Streit um Kohleausstieg
Demonstranten besetzen Kohlebagger
• Ziel der Besetzung war es, den Kohleabbau nahe des Hambacher Forsts zeitweise zu stoppen.
• Die Aktion ist Teil einer größeren Demonstration, zu der an diesem Wochenende Tausende Braunkohle-Gegner angereist waren.
• Die Polizei versucht mit einem massiven Aufgebot, eine angekündigte Stürmung des Tagebaus durch die Demo-Teilnehmer zu verhindern.
. . . weiterlesen bei => www.sueddeutsche.de . . . 27.10.2018
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siehe auch => Hambacher Forst
Umweltaktivisten besetzen Bagger und stürmen Autobahn
Mehr als 5000 Aktivisten haben gegen die weitere Abholzung des Hambacher Forsts demonstriert. Dabei besetzten einige Protestierende einen Bagger. Zeitweise musste auch ein Stück der A4 gesperrt werden. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de . . . 27.10.2018
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Direkt aus dem Hambacher Forst:
=> Der Hambi-Blog

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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

ENDE GELÄNDE 2018: Es geht los! • Live-Ticker! • Erste Bagger stehen still!

Alle Infos und Live-Ticker findet Ihr auf der web-site =>
www.ende-gelaende.org/de

• Ende Gelände zieht los in eine Zukunft ohne Kohle
• 5.000 Aktivist*innen auf dem Weg

Düren-Stepprath, 27.10.2018
5.000 Aktivist*innen sind heute morgen um 9 Uhr von einem Protest-Camp in Düren-Stepprath aus losgezogen. Sie starten in ein Aktionswochenende um ein Zeichen zu setzen für den sofortigen Kohleausstieg und für Klimagerechtigkeit.

„RWE und die Regierung klammern sich an eine zerstörerische Technologie von gestern“, sagt Selma Richter, Pressesprecherin von Ende Gelände. „Doch wir machen uns heute mit tausenden Menschen auf den Weg in eine Zukunft ohne Kohle. Und die Mehrheit der Menschen steht hinter uns.“

Gleichzeitig mit den Ende Gelände Aktionen findet heute eine Solidaritäts-Demo „Ende Gelände für die Kohle“ in Buir statt, die von Umweltverbänden organisiert wird.
Außerdem haben 19 Umweltverbände und entwicklungspolitische Organisationen eine Solidaritätserklärung mit Ende Gelände unterzeichnet.
Darin heißt es u.a.: „Ziviler Ungehorsam gegen existenzielle Gefahren und Missstände hat eine lange und bedeutende demokratische Tradition. […] ‚Ende Gelände‘ ist ein aufrüttelndes Signal zum Ausstieg aus einer zerstörerischen Technologie, für den globalen Erhalt der Umwelt und für gelebte Solidarität mit unseren Mitmenschen weltweit, insbesondere denen, die schon heute von der Klimakrise bedroht sind.“
Voller Text der Solidaritätserklärung:
https://www.ende-gelaende.org/de/freundinnen/
(PM)

(WDR 5 Morgenecho – Interview mit Christoph Bautz, Sprecher der Kampagnenplattform campact | 27.10.2018 | 05:10 Min.)


(leftvision clips • Am 25.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
„Heute machen sich wieder Tausende auf den Weg um den Kohleabbau beim Hambacher Forst zu stoppen. Wir haben in einer Reportage zusammengestellt was in den vergangenen Wochen im Hambi geschah und hoffen, dass dies kommenden Kämpfen Kraft gibt.“
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Direkt aus dem Hambacher Forst:
=> Der Hambi-Blog

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ENDE GELÄNDE 2018: Ankunft des Sonderzuges „Ende Gelände“

Camp in Düren-Stepprath an der Stockheimer Landstraße 171, auf dem Neuen Hof
Koordinaten: 50°46’37.7″N
6°31’07.4″E


Anfahrt mit dem Zug:
• Zugfahrt nach Düren
• Umsteigen in SB 98 Richtung Euskirchen (Schnellbus, Busbahnhof am Hbf) (Fahrplan)
• oder Bus 231 Richtung Schleiden (Fahrplan)
• Aussteigen in: Düren-Schneiders
• Alternativ von Bahnhof Düren zu Fuß (ca. 1,5 Std.)
Alle Infos und Live-Ticker findet Ihr auf der web-site
=> www.ende-gelaende.org/de


Kohlegegner am Bahnhof in Düren – Eilantrag gegen Personenkontrollen
• Eilantrag gegen Personenkontrollen der Polizei
• Rund 1.000 Aktivisten seit Stunden am Bahnhof Düren
• Camp mit 5.000 Teilnehmern gestartet
=> weiterlesen bei www1.wdr.de . . . 26.10.2018

Ende Gelände erhält Unterstützung von Umweltverbänden:

Am Samstag, den 26.10.2018
ab 9 Uhr am Bahnhof Buir

rufen Campact, 350.org und das Umweltinstitut München
zu der Demonstration „Ende Gelände für die Kohle“ auf.

Alle Infos zur Demo am Samstag, 27. Oktober 2018 findet Ihr auf der web-site => www.kohle-soli-demo.de

Außerdem unterzeichneten 19 Organisationen, darunter der BUND und Oxfam Deutschland eine Solidaritätserklärung mit Ende Gelände


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siehe auch => Kohleausstieg und Hambacher Wald
Kampf mit umstrittenen Fakten
Der Kohleausstieg kostet Jobs, führt zu Strommangel und rettet den Hambacher Wald auch nicht: Was ist dran an diesen Argumenten der Kohle-Fans? . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 26.10.2018
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Direkt aus dem Hambacher Forst:
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ENDE GELÄNDE 2018: Polizei räumt Camp von Klimaaktivisten • Neues Camp wird aufgebaut

25.10.18 / 12:42 / EIL: Gute Nachrichten!
#endegelaende hat eine neue Campfläche: In Stepprath an der Stockheimer Landstraße 171, auf dem Neuen Hof, hat der Campaufbau begonnen. (Koordinaten: 50°46’37.7″N 6°31’07.4″E)
Hier können 4000 Leute schlafen und gemeinsam losziehen, um die #Kohle zu stoppen! +++
=> hier geht´s zum Live-Ticker von ENDE GELÄNDE
Anfahrt mit dem Zug: • Zugfahrt nach Düren • Umsteigen in SB 98 Richtung Euskirchen (Schnellbus, Busbahnhof am Hbf) (Fahrplan) • oder Bus 231 Richtung Schleiden (Fahrplan) • Aussteigen in: Düren-Schneiders • Alternativ von Bahnhof Düren zu Fuß (ca. 1,5 Std.)

„Massive Eskalation von Seiten der Polizei“

(Kerpen-Buir 25.10.2018)
Das Protest-Camp in Manheim, in dem ab heute mehrere Tausend Ende Gelände Aktivist*innen unterkommen sollten, ist in der Nacht von der Polizei geräumt worden.
Über 100 Menschen setzten sich vor die Zelte, um die Räumungsarbeiten zu verhindern und mussten darum ihre Personalien abgeben. Auch RWE-Kräfte beteiligten sich an den Räumungsarbeiten.

Die Organisator*innen hatten gestern begonnen, auf einem Sportplatz Zelte aufzubauen, ohne eine Genehmigung für diese Fläche zu haben. Dieser Entscheidung gingen wochenlange intensive Verhandlungen um einen geeigneten Camp-Ort voraus. Die Polizei hatte Ende Gelände zuletzt eine Fläche bei Jülich zugewiesen, die die Veranstalter*innen wegen der großen Entfernung vom Tagebau Hambach für ungeeignet halten.

Karolina Drzewo, Pressesprecherin von Ende Gelände, wertet die Räumung als weiteren schweren Eingriff in die Versammlungsfreiheit nach dem Verbot der Großdemonstration am 6.10.
„Diese nächtliche Räumung ist eine massive Eskalation von Seiten der Polizei“, sagt Karolina Drzewo. „RWE und die Landesregierung wollen unseren legitimen Protest gegen die klimaschädliche Braunkohle verhindern. Wer die Rede von Armin Laschet auf der Demo der IG BCE gehört hat, den wundert das nicht: Laschet ist ein verbohrter Kohle-Lobbyist. Mit dieser Landesregierung wird es keinen Fortschritt in Richtung Klimaschutz geben.“

Tausende Menschen sind zur Zeit auf dem Weg ins Rheinischen Braunkohlerevier. Sie alle sind entschlossen, die Kohle-Infrastruktur rund um den Tagebau Hambach zu blockieren und damit für Klimagerechtigkeit und einen sofortigen Kohleausstieg einzutreten.
„Wir hätten gerne ein Camp gehabt, das geordnet und strukturiert ablaufen kann“, sagt Karolina Drzewo weiter. „Das hat die Polizei nun verhindert. Aber wir lassen uns nicht aufhalten, wir werden zelten.“
„Letztes Jahr während des Klimagipfels in Bonn haben wir hier am Tagebau Hambach gemeinsam mit Menschen aus den pazifischen Inseln protestiert“, sagt Selma Richter, Pressesprecherin von Ende Gelände. „Wenn wir den Braunkohle-Abbau nicht stoppen, verlieren sie ihre Kultur und ihre Lebensgrundlagen – wie Millionen von anderen Menschen auch. Solange ihre Stimmen in der Kohlekommission nicht gehört werden, wird dieses Gremium kein brauchbares Ergebnis hervorbringen.“
(PM)
Alle Infos auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de

Ende Gelände erhält Unterstützung von Umweltverbänden:
Am Samstag, den 26.10.2018 ab 9 Uhr am Bahnhof Buir rufen Campact, 350.org und das Umweltinstitut München zu der Demonstration „Ende Gelände für die Kohle“ auf.
Außerdem unterzeichneten 19 Organisationen, darunter der BUND und Oxfam Deutschland eine Solidaritätserklärung mit Ende Gelände
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(Video von www1.wdr.de . . . 25.10.2018)
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siehe auch => Aktivistin über Protestcamp-Räumung:
„Wir werden sehr effektiv blockieren“
Über Nacht wurde das Protestdorf von „Ende Gelände“ beim Hambacher Forst geräumt. Jetzt bauen es die Aktivisten auf einer neuen Fläche auf. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 25.10.2018
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ENDE GELÄNDE 2018: Tausende Menschen auf dem Weg zum Protest-Camp in Kerpen-Manheim

!!! ACHTUNG: Infos zum Camport VERALTET !!!
!!! Neue Infos zum Camp hier !!!

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Ende Gelände erhält Unterstützung von Umweltverbänden:
Am Samstag, den 26.10.2018 ab 9 Uhr am Bahnhof Buir rufen Campact, 350.org und das Umweltinstitut München zu der Demonstration „Ende Gelände für die Kohle“ auf.
Außerdem unterzeichneten 19 Organisationen, darunter der BUND und Oxfam Deutschland eine Solidaritätserklärung mit Ende Gelände


(Bayerischer Rundfunk • Am 23.10.2018 bei YouTube veröffentlicht)

Mit der Abfahrt des Sonderzugs in Prag beginnt morgen die diesjährige Ende Gelände Aktion (25.-29.10.)
Der ausgebuchte Zug fährt über Prag, Berlin, Dresden, Leipzig und Hannover und bringt über tausend Aktivist*innen ins Rheinische Braunkohlerevier. Weitere tausend Menschen sind in Bussen zu einem Protest-Camp in Kerpen-Manheim unterwegs, das gerade aufgebaut wird.
Eine vierstellige Zahl von Aktiven wird individuell anreisen. Sie alle sind entschlossen, die Kohle-Infrastruktur rund um den Tagebau Hambach blockieren und damit für Klimagerechtigkeit und den sofortigen Kohleausstieg einzutreten.

„Es könnte die größte Massenaktion zivilen Ungehorsams werden, die das Rheinischen Braunkohlerevier je gesehen hat“, sagte Karolina Drzewo, Pressesprecherin von Ende Gelände. „Wenn die Regierung die historisch einmalige Chance verpatzt, die globale Erwärmung zu stoppen, müssen wir selbst Geschichte machen.“

Die Veranstalter*innen hatten keine polizeiliche Genehmigung für eine Fläche in Niederzier bekommen, auf der sie das Camp errichten wollten. (Details in der gestrigen PM)
Das Verwaltungsgericht Aachen bekräftigte gestern Nachmittag den Ablehnungsbescheid der Polizei und führt Naturschutzgründe für die Entscheidung an. Karolina Drzewo, Pressesprecherin von Ende Gelände, hält diese Argumentation für vorgeschoben. „Naturschutz ist uns wichtig. Allerdings ist es absurd, dass uns aus ökologischen Gründen verboten wird, auf einer Wiese zu zelten, während RWE nebendran ganz legal die Landschaft abbaggert.“

Nach gründlicher Vorbereitung am Freitag werden die Aktionsgruppen am Samstag in der Frühe starten.
Ziel ist es, die Blockaden bis Sonntag zu halten und so den klimaschädlichen Tagebaubetrieb für ein bis zwei Tage lahmzulegen.
Alle Infos auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de


(Text: PM von ENDE GELÄNDE)
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siehe auch => Think Tank fordert schnellen Ausstieg:
Raus aus der Kohle bis 2030!
Damit die Erde sich nur um 1,5 Grad erwärmt, muss Deutschland bis 2030 aussteigen. Das zeigt eine Studie des Think Tanks „Climate Analytics“. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 24.10.2018

und => Studie zum 1,5-Grad-Ziel:
Forscher fordern kompletten Kohleausstieg bis 2030
Wie schnell sollte Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigen? Bis zum Ende des kommenden Jahrzehnts, sagen Forscher – wenn es mit einem ehrgeizigen Klimaziel noch etwas werden soll. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de . . . 24.10.2018
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ENDE GELÄNDE 2018 • Yes We Camp!


(Text u. Video von www1.wdr.de . . . 23.10.2018)

„ENDE GELÄNDE“ vom 25. bis 29. Oktober 2018:
Yes We Camp!

Update zur Campsituation und zu kommenden Entwicklungen:
Viele von euch reisen per Sonderzug, Bus oder Fahrrad zur Ende Gelände Aktion an. Und viele von euch werden auf unserem Protestcamp zelten, plenieren, Bezugsgruppen finden, essen, schlafen, feiern und nachbereiten. Wie jedes Jahr ist die Campfrage bis zu Letzt spannend, verwirrend und manchmal aufreibend.

Da dem RWE-Konzern fast alle Flächen in der Region gehören und er massiven Druck auf Landwirt*innen ausübt, hatten wir schon vor Wochen bei der Polizei mehrere geeignete Flächen für ein Camp mit mehreren Tausend Leuten als Versammlung angemeldet oder vorgeschlagen.
„Wir müssen sicherstellen, dass das Camp strukturiert abläuft und nicht tausende Menschen irgendwo ihre Zelte aufschlagen. Seit Wochen verhandeln wir mit der Polizei. Wir bedauern, dass sie auf unsere Vorschläge nicht im Geringsten eingegangen ist und freuen uns darauf, im Nachhinein vor Gericht Recht zu bekommen“, so Karolina Drzewo.

Die Polizei Aachen verfügte vergangene Woche, dass das Camp ca. 30 Kilometer vom Hambacher Forst entfernt in Jülich-Mersch stattfinden solle.
Die abgelegene Schotterfläche ist für das Camp von Ende Gelände völlig ungeeignet.
• Sie ist mit Warnschildern „Hochspannung – Lebensgefahr“ umzäunt
• und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Nach dem sogenannten Brokdorf-Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss eine Versammlung in der Nähe ihres politischen Bezugpunktes stattfinden können.

Ein großes Camp aufzubauen ist sehr viel Arbeit, die Zeit braucht. Wir haben daher heute angefangen, unser Camp auch ohne Gerichtsbeschluss aufzubauen. Wo genau unser Camp sein wird, erfahrt ihr am Mittwoch damit der Aufbau ungestört ablaufen kann. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen und wir wissen, dass das für einige von euch eine neue, überraschende Entwicklung sein könnte. Leider konnten wir aufgrund der Dynamik und der Komplexität der Lage nicht früher über diese Entscheidung kommunizieren.

Erste Anlaufstelle für euch bleibt weiterhin das Hambi-Soli-Camp in Kerpen-Manheim (alt), fürs erste einen guter, versammlungsrechtlich geschützter erster Anlaufpunkt.
Das Camp ist bei Manheim, etwa 40min. (zu Fuß) entfernt vom Bahnhof Buir. In Manheim folgt ihr den Auschilderungen, das Gelände liegt hinter dem Sportplatz. (Das ist nicht die Wiese am Hambacher Forst!)

Alle, die in dieser Situation gerne in einem Haus schlafen möchten, können sich bei der Bettenbörse melden!
Wir freuen uns auf euch, auf eine grandiose Massenaktion und ein tolles Camp!
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Alle Infos auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de
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(Mit Textmaterial von ENDE GELÄNDE)
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Samstag, 27.10.2018 ab Bhf. Kerpen/Buir: Solidemo – Ende Gelände für die Kohle!


Den Kohleausstieg konsequent angehen – das wollen viele Tausende Menschen am letzten Oktober-Wochenende mit „Ende Gelände“: In einer Aktion Zivilen Ungehorsams gehen die Aktivist*innen friedlich in die Kohlegrube. Sie setzen sich vor die Kohlebagger, weil die Regierung die CO2-Emissionen in den letzten 10 Jahren überhaupt nicht reduziert hat.

Gleichzeitig wollen wir mit vielen Tausenden in der Nähe der Kohlegrube bei einer angemeldeten Demonstration protestieren – und uns mit den Aktivist*innen von Ende Gelände solidarisieren.
Wir fordern einen ambitionierten Kohleausstieg sowie die Rettung des Hambacher Waldes und der vom Tagebau bedrohten Dörfer.

Die Demonstration startet ab 10:30 Uhr vom S-Bahnhof Buir, wir bitten aber alle Menschen so früh wie möglich anzureisen, da die S-Bahn nur begrenzte Kapazitäten hat.
Die Kundgebung ist ab 9:00 Uhr angemeldet und freut sich auf alle, die kommen.

Alle Infos zur Demo am Samstag, 27. Oktober 2018 findet Ihr auf der web-site => www.kohle-soli-demo.de
(Die Solidaritäts-Demonstration wird von Campact, der Initiative Buirer für Buir, 350.org, den NaturFreunden Deutschlands und dem Umweltinstitut München getragen.)
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Alle Infos zu „Ende Gelände“ vom 25. – 29. Oktober 2018 findet Ihr auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de
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#freifürhambi • „Ende Gelände“ vom 25. bis 29. Oktober 2018

!!! Es wird eine Kinderbetreuung für während der Aktion auf dem Camp organisiert !!!

Macht Ende Oktober frei und nehmt teil an der Massenaktion für den sofortigen Kohleausstieg!

Der Hambacher Forst ist zu einem Symbol geworden.
Dahinter steht die entscheidende Frage: Wie können wir auch in Zukunft noch auf diesem Planeten leben?
Nichts weniger als das. Wir können unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Meinungen haben. Aber wir brauchen eine Basis, auf der wir diese diskutieren und leben können. Das Ökosystem, das unsere Existenz auf diesem Planeten ermöglicht, ist in Gefahr. Wenn das Ökosystem zerstört ist, gibt es keine Basis mehr.

Vom 25. bis 29. Oktober 2018 finden am Hambacher Forst die Aktionstage „Ende Gelände“ statt.

Für diesen Zeitraum rufen wir auf zu #freifürhambi.
Schulen und Hochschulen: Lasst in diesem Zeitraum die Lehrveranstaltungen ausfallen, damit sich Schüler*innen und Student*innen an den Protesten beteiligen können.
Betriebe: Stellt eure Mitarbeiter*innen frei, damit auch sie sich aktiv an den Protesten beteiligen können.
Menschen: Kommt zum Hambacher Forst. Setzt ein Zeichen für unsere Zukunft.
Hambi bleibt – für immer. Kohleausstieg jetzt!

Hier ein grober Fahrplan für die Aktion:

Es wäre super, wenn ihr bis spätestens zum Donnerstag, 25. Oktober anreist, damit wir alle genug Zeit für eine gemeinsame Aktionsvorbereitung haben (Aktionstrainings und Bezugsgruppenfindung am Freitag auf dem Camp) und wenn ihr eure Abreise erst für Montag den 29. Oktober plant, damit wir am Sonntag genügend Zeit für die Nachbereitung der Aktion und einen gemeinsamen Abschluss haben.
Wir möchten auch gerne dazu ermutigen, noch länger in der Gegend zu bleiben und den Hambi weiter zu unterstützen!
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Alle Infos auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de
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siehe auch =>

Aktivist über Hambacher Forst:
„Der Wald ist noch nicht gerettet“

Trotz des Rodungsstopps sei es wichtig, dass der Hambacher Wald besetzt bleibt, meint Clumsy. Er ist Aktivist der ersten Stunde. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 19.10.2018

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