Archiv der Kategorie 'Regio'

Jamaika-Sondierungen: Tut endlich was fürs Klima!

Die Energiewende verpfuscht, die CO2-Bilanz miserabel – die kommende Bundesregierung muss beim Klimaschutz schnell handeln, bevor es zu spät ist. Ein Appell an die künftige Regierung. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de
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siehe auch => Samstag, 28. Oktober 2017 • Euskirchen • Auf die Barrikaden! . . . AAE
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sowie => Ein Sofortausstieg aus Atom- & Kohlekraft ist möglich . . . 14.08.2017 . . . AAE
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und => Es gibt viel zu tun: .ausgestrahlt-Forderungen an die nächste Bundesregierung . . . 28.09.2017 . . . AAE
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Der Streit um die Braunkohle

Trotz internationaler Klimaschutzziele führt Deutschland den emissionsintensiven Braunkohleabbau fort.
Tausende Bürger in Nordrhein-Westfalen haben in den letzten Wochen und Monaten mit Aktionen für ein Ende der Braunkohleförderung gekämpft. Mehr als 40 Dörfer haben die Kohle-Bagger bereits geschluckt. Weitere sollen folgen.
. . . weiterlesen und zum Video bei => WDR • Quarks & Co
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Samstag, 28. Oktober 2017 • Euskirchen • Auf die Barrikaden!

Zur Weltklimakonferenz 2017 in Bonn (COP23):

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Die Weltklimakonferenz 2017 findet in Deutschland vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn statt.
Und vom 02. bis 11. November wird in Bonn demonstriert.
Denn die zögerlichen Maßnahmen gegen den Klimawandel, erst recht der Versuch der Atomlobby, sich als „green energy“ zu präsentieren, rufen viele Menschen auf den Plan.
Mach auch Du mit, erkundige Dich hier in unserer Übersicht und bring Dich ein. Es ist für jede*n was dabei!

=> 2.-4. November: 13. Conference of Youth (COY 13)
Bei der jährlichen „Conference of Youth (COY)“ treffen sich junge Leute aus der ganzen Welt,
bekommen eine Einsicht in den Gipfelprozess, vernetzen sich und organisieren sich im Vorfeld des COP23. COY ist der zentrale Treffpunkt der „youth constituency“ (Jugenddelegation).
Infos hier: https://www.coy13.org

=> 3.-7. November: People’s Climate Summit (PCS)
Organisiert von einer Reihe von Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, ist der PCS ein klassischer Bewegungsgipfel. Er besteht aus größeren Abendveranstaltungen (3.-5.11.), Workshops und Open Spaces (6.-7.11.). Ziel ist ein Zusammenkommen von verschiedenen Bewegungen, um das Thema Klimagerechtigkeit in Bonn zu stärken.
Infos hier: https://pcs2017.org

=> 3.–5. November: Ende Gelände – Ziviler Ungehorsam gegen Kohle
Im Zeitraum vom 3. bis 5.11. und damit kurz vor dem Beginn des Gipfels wird Ende Gelände mit massenhaften Aktionen des zivilen Ungehorsams für einen Tag einen der großen Braunkohletagebaue in der Nähe blockieren.
Infos hier: https://www.ende-gelaende.org

=> 4. November: Klimademo I
Die traditionelle zivilgesellschaftliche Demonstration wird am Samstag vor Beginn des Gipfels stattfinden. Es soll ein familienfreundlicher Raum für Menschen allen Alters und aller Fähigkeiten geschaffen werden.
Die Details folgen – der Hauptfokus wird auf Kohleabbau und Klimagerechtigkeit liegen. Das Motto ist: „Kämpfe für Klimagerechtigkeit – rote Linien gegen Kohle!
Infos hier: http://www.klima-kohle-demo.de

=> 11. November: Klimademo II
Für den 11.11. um 11.11 Uhr ruft das Bonner Bündnis „No Climate Change“ zum Karnevalsbeginn auf zur Demo mit karnevalistischen Elementen „Schluss mit dem faulen Zauber! Wir treiben die bösen Geister des Klimawandels aus!“ Die Demoroute geht durch die Bonner Innenstadt.
Mehr dazu hier: www.no-climate-change.org
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Aachener Polizeipräsident im Hambacher Forst

Dazu eine Stellungnahme aus dem Hambacher Forst =>
Statement zur Teilnahme des Polizeipräsidenten am Waldspaziergang . . . 15. Oktober 2017
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siehe auch =>
Samstag, 28. Oktober 2017 • Euskirchen • Auf die Barrikaden! . . . AAE
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Greenpeace-Report: schwere Sicherheitsmängel bei französischen und belgischen AKW

(Text von Ortrun Sadik für www.greenpeace.de vom 12.10.2017)

Schutz, los!

Frankreichs Atomkraftwerke sind Risikobetriebe, auch was den Schutz vor Angriffen angeht. Betroffen sind vor allem ihre Abklingbecken, das zeigt ein Greenpeace-Report.

Heute (12.10.2017) in den Morgenstunden kletterten Greenpeace-Aktivisten über die Absperrung um das französische AKW Cattenom. Im Außenbereich starteten sie Feuerwerkskörper und wiesen so auf den unzureichenden Schutz des Reaktors hin.
Denn das nahe der deutschen Grenze gelegene Atomkraftwerk hat eine massive Sicherheitslücke: das Abklingbecken.
Der Wassertank, in dem die hochradioaktiven Brennelemente gekühlt werden, liegt in Cattenom – genau wie in fast allen französischen und belgischen Atomkraftwerken – außerhalb der Schutzhülle und ist deshalb besonders anfällig für Angriffe jeglicher Art. Das hatte ein am vergangenen Dienstag veröffentlichter Sicherheitsreport von Greenpeace Frankreich deutlich gemacht.

Außerdem, so berichtete Spiegel Online heute Morgen, habe Cattenom ein Problem mit nicht erdbebensicheren Wasserrohren.
Der AKW-Betreiber EDF entdeckte diese Schwachstelle bei Kontrollen auch an 19 weiteren französischen Reaktoren. In seiner Meldung an die französische Atomaufsicht ordnete EDF sie auf Stufe 2 der internationalen Ines-Skala ein – also als „Störfall“ und nicht nur als „Materialmangel“.

Greenpeace fordert die französische Regierung auf, die Bevölkerung in Europa nicht länger durch ihre maroden und unsicheren Atomreaktoren zu gefährden und aus der Atomkraft auszusteigen.
. . . weiterlesen bei => www.greenpeace.de
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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• WDR • Neue Studie belegt Gefahren in Atomreaktor Tihange


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siehe auch =>
Frankreich und Belgien: Greenpeace warnt vor Sicherheitslücken in AKW . . . www.spiegel.de . . . 10.10.2017
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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• ZEIT ONLINE • Greenpeace-Studie: Experten warnen vor unsicheren Atomkraftwerken

Einer Greenpeace-Studie zufolge sind die Abklingbecken von AKW in Frankreich und Belgien unzureichend geschützt. Das gefährde ganz Europa, kritisiert die Organisation. . . . weiterlesen bei => www.zeit.de
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siehe auch =>
Frankreich und Belgien: Greenpeace warnt vor Sicherheitslücken in AKW . . . www.spiegel.de . . . 10.10.2017
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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• WDR • Initiative „Stop Tihange“ traf sich mit AKW-Betreibern

Betreiber verlangen Verschwiegenheitserklärung von Experten

Vertreter der Initiative „Stop Tihange“ sind nach dem Treffen mit dem Tihange-Betreiber am Sonntag (08.10.2017) enttäuscht vom Ergebnis des Gesprächs: Die geheimen Unterlagen will der Betreiber nicht aus der Hand geben.
„Nur bei der Hälfte der Fragen zum Thema Technik will man Einsicht in die Unterlagen gewähren“, sagte Aktivist Walter Schumacher.
Die Antworten darauf dürften anschließend auch nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Vielmehr sollten sich die Experten per Unterschrift zur Verschwiegenheit verpflichten. „Das ist an Arroganz nicht zu überbieten“, so Schumacher. . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de
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Weltklimakonferenz 2017 in Bonn: Proteste vom 02.-11. November 2017 in der Übersicht

Die Weltklimakonferenz 2017 findet in Deutschland vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn statt.

Vom 02. bis 11. November wird in Bonn demonstriert.
Denn die zögerlichen Maßnahmen gegen den Klimawandel, erst recht der Versuch der Atomlobby, sich als „green energy“ zu präsentieren, rufen viele Menschen auf den Plan.
Mach auch Du mit, erkundige Dich hier in unserer Übersicht und bring Dich ein. Es ist für jede*n was dabei!

=> 2.-4. November: 13. Conference of Youth (COY 13)
Bei der jährlichen „Conference of Youth (COY)“ treffen sich junge Leute aus der ganzen Welt,
bekommen eine Einsicht in den Gipfelprozess, vernetzen sich und organisieren sich im Vorfeld des COP23. COY ist der zentrale Treffpunkt der „youth constituency“ (Jugenddelegation).
Infos hier: https://www.coy13.org

=> 3.-7. November: People’s Climate Summit (PCS)
Organisiert von einer Reihe von Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, ist der PCS ein klassischer Bewegungsgipfel. Er besteht aus größeren Abendveranstaltungen (3.-5.11.), Workshops und Open Spaces (6.-7.11.). Ziel ist ein Zusammenkommen von verschiedenen Bewegungen, um das Thema Klimagerechtigkeit in Bonn zu stärken.
Infos hier: https://pcs2017.org

=> 3.–5. November: Ende Gelände – Ziviler Ungehorsam gegen Kohle
Im Zeitraum vom 3. bis 5.11. und damit kurz vor dem Beginn des Gipfels wird Ende Gelände mit massenhaften Aktionen des zivilen Ungehorsams für einen Tag einen der großen Braunkohletagebaue in der Nähe blockieren.
Infos hier: https://www.ende-gelaende.org

=> 4. November: Klimademo I
Die traditionelle zivilgesellschaftliche Demonstration wird am Samstag vor Beginn des Gipfels stattfinden. Es soll ein familienfreundlicher Raum für Menschen allen Alters und aller Fähigkeiten geschaffen werden.
Die Details folgen – der Hauptfokus wird auf Kohleabbau und Klimagerechtigkeit liegen. Das Motto ist: „Kämpfe für Klimagerechtigkeit – rote Linien gegen Kohle!
Infos hier: http://www.klima-kohle-demo.de

=> 11. November: Klimademo II
Für den 11.11. um 11.11 Uhr ruft das Bonner Bündnis „No Climate Change“ zum Karnevalsbeginn auf zur Demo mit karnevalistischen Elementen „Schluss mit dem faulen Zauber! Wir treiben die bösen Geister des Klimawandels aus!“ Die Demoroute geht durch die Bonner Innenstadt.
Mehr dazu hier: www.no-climate-change.org
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• SPIEGEL ONLINE • Quecksilber-Emissionen durch Braunkohle: Nervengift für Deutschland

(aktualisiert / ergänzt am 25.09.2017)
Quecksilber gelangt beim Verbrennen von Kohle in die Umwelt, so landet das gefährliche Nervengift schließlich in unserem Essen. Die deutsche Politik scheut entschlossene Gegenmaßnahmen . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de
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Aber es ist ja nicht nur das . . .
Kohle macht Deutschland zu einem führenden Verursacher des Klimawandels. Darum gehört Kohleabbau und die -verstromung sofort abgeschafft!
Das wäre ohne Probleme möglich . . .
siehe auch =>
Ein Sofortausstieg aus Atom- & Kohlekraft ist möglich . . . 14.08.2017 . . . AAE
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• • • • • Auch darum:
Dieses Jahr findet vom 6. bis 17. November 2017 die UN-Klimakonferenz (COP23) in Bonn statt, unter Präsidentschaft der Fidschi-Inseln, die akut vom Klimawandel bedroht sind.
Ironischerweise: Ein absaufender Inselstaat sitzt einer Konferenz vor, die wegen Platzmangels auf ebenjenen Inseln in einem Land stattfindet, das zu den führenden Verursachern des Klimawandels gehört.
Das linke und zivilgesellschaftliche Spektrum plant Demos und Aktionen direkt vor Beginn des Gipfels vom 2. bis 11. November.

Hier findet ihr eine Übersicht über die geplanten Aktivitäten:
. . . => Übersicht Aktivitäten Bonn COP23 als pdf

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Derweil bereiten sich im Hambacher Forst Braunkohlegegner*innen auf Proteste vor:
(Text von www1.wdr.de vom 22.09.2017)
Protestaktionen gegen Rodung werden vorbereitet.
• Aktivisten üben Blockaden bauen und Klettertraining.
• Polizei erwartet bis zu 150 Braunkohlegegner zum Skill Sharing Camp.

Im Hambacher Forst kommen erneut Braunkohlegegner aus ganz Europa zusammen.
Ab dem kommenden Montag wollen sie eine Woche lang über die Rettung des Waldes beraten und auch Protestaktionen vorbereiten. . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de
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siehe auch => https://hambacherforst.org
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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• SPIEGEL ONLINE • Problemreaktoren Tihange und Doel: Firmen wussten seit 1975 von Rissen in AKW-Teilen

Die belgischen AKW Tihange.2 und Doel.3 produzieren seit Jahrzehnten Strom, obwohl schon bei ihrem Bau auffällige Haarrisse entdeckt worden waren. Das zeigen interne Dokumente, die dem SPIEGEL vorliegen. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de
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=> WDR: Reaktor im AKW Tihange heruntergefahren • „Weiterbetrieb ist wie Russisch Roulette“ . . . www1.wdr.de
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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• WDR • Tihange bleibt länger vom Netz

Der Reaktor 1 im umstrittenen ostbelgischen AKW Tihange bleibt länger vom Netz als ursprünglich geplant.
Das teilte am Montag (18.09.2017) der Betreiber Electrabel mit. Laut Betreiber werde Block 1 bis zum 30. November abgeschaltet bleiben. . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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• WDR • Reaktor im AKW Tihange heruntergefahren • „Weiterbetrieb ist wie Russisch Roulette“

(aktualisiert; ursprüngliche Meldung vom 12.09.2017)

Im belgischen Atomkraftwerk Tihange ist ein Reaktor am Dienstagnachmittag (12.09.2017) heruntergefahren worden. . . .
. . . Problem im Inneren des Reaktorbehälters . . .
• Belgische Wissenschaftler bezweifeln Stabilität der Reaktoren:
„Weiterbetrieb ist wie Russisch Roulette“ . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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November 2017 • Proteste während der UN-Klimakonferenz in Bonn • Eine Übersicht

Dieses Jahr findet vom 6. bis 17. November 2017 die UN-Klimakonferenz (COP23) in Bonn statt, unter Präsidentschaft der Fidschi-Inseln, die akut vom Klimawandel bedroht sind.
Ironischerweise: Ein absaufender Inselstaat sitzt einer Konferenz vor, die wegen Platzmangels auf ebenjenen Inseln in einem Land stattfindet, das zu den führenden Verursachern des Klimawandels gehört.
Das linke und zivilgesellschaftliche Spektrum plant Demos und Aktionen direkt vor Beginn des Gipfels vom 2. bis 11. November.

Hier findet ihr eine Übersicht über die geplanten Aktivitäten:
. . . => Übersicht Aktivitäten Bonn COP23 als pdf

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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Neue Videos aus dem Hambacher Forst


• 26.08.2017 • Seit nunmehr fünf Jahren gibt es Besetzungen im Hambacher Forst um die Erweiterung der Rheinischen Braunkohle Tagebaue und die damit einhergehende Vernichtung eines einzigartigen Ökosystems zu verhindern.
Die Bewohner*innen und Unterstützer*innen wollen mit ihrem Protest ein klares Zeichen für den Klimaschutz setzen, bei dem es ihrer Meinung nach keine Kompromisse geben darf.
RWE hat nach Klage vom BUND dem Verwaltungsgericht Köln zugesichert, die Rodungen nicht vor dem 25.10.2017 fortzusetzen, was aber nicht bedeutet, dass es vorher keine Räumungen der Protestcamps im Hambacher Forst gibt.
(Text & Video von graswurzel.tv)

• 26.08.2017 • Die Abbruchkante vom Tagebau ist keine 5 Minuten vom Hambacher Forst entfernt und doch wirkt die Natur auf den ersten Blick unberührt.
Seit fünf Jahren haben Aktivist*innen den Wald mit Baumhäusern besetzt um den verbliebenen Rest des einzigartigen Waldes zu retten.
Monatlich finden Waldspaziergänge statt, an denen jede*r teilnehmen kann, um sich ein eigenes Bild zu machen.
Anlässlich der Aktion „Rote Linie“ während der vielfältigen Aktionstage im Rheinland nahmen rund 500 Menschen am Spaziergang teil.
(Text & Video von graswurzel.tv)
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mehr zum Thema =>
http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/kohlekraft

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=> NiX wie raus aus Atom- & Kohlekraft!
Jetzt auf echten Ökostrom umsteigen!

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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Jodtabletten-Verteilung: „Beruhigungspillen“ in NRW

Auch im Kreis Euskirchen hat die Verteilung begonnen

(Text von Jan Becker für .ausgestrahlt-Blog)
Unter anderem im Münsterland werden derzeit Jod-Tabletten verteilt, die als Vorsorgemaßnahme gegen schwere Unfälle in den nahen Atomkraftwerken dienen sollen.
Lokale Atomkraftgegner*innen warnen: Diese Tabletten schützen nicht vor Krebs.

Dass die kleinen Tablettenpackungen derzeit im Bereich Coesfeld verteilt werden, davon berichten das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU). Sollte es in einem der Atomkraftwerke – die umstrittene belgische Anlage Tihange ist nur 65km Luftlinie entfernt – zur Freisetzung von Radioaktivität kommen, sind Anwohner*innen in einem bestimmten Umkreis aufgerufen, schnell die Kaliumiodidtabletten zu schlucken. Durch eine künstliche Überdosierung von Jod im Körper wird die Aufnahme des aus den Reaktoren stammenden radioaktiven Jod-131 blockiert. Die Schilddrüse würde das Jod-131 sonst einlagern, was zu Krebs führen kann.

Die Kaliumiodidtabletten sind allerdings ausschließlich für Personen bis einschließlich 45 Jahren bestimmt. Das Risiko schwerer Nebenwirkungen in Folge der Tabletteneinnahme bei älteren Menschen ist höher als das Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken.

Die Tabletten müssen rechtzeitig eingenommen werden, bevor die Radioaktivität eingeatmet wird. In der Regel sind die Tabletten an einer zentralen Ausgabestelle, etwa Krankenhäusern, in großer Zahl vorrätig und müssen im Ernstfall dort abgeholt werden. Dafür bedarf es wiederum einer frühzeitigen Information der Bürger*innen, um die Katastrophenschutzmaßnahme zu organisieren.
Beides stimmt Atomkraftgegner*innen pessimistisch, denn die Verantwortlichen von Fukushima oder Tschernobyl versuchten immer erstmal, die Ereignisse herunterzuspielen oder zu vertuschen. Kaliumiodidtabletten stellen also „keinen ernsthaften Schutz der Bevölkerung dar“, heißt es aus dem Münsterland.

Vorverteilung beginnt ab 1. September

Aufgerüttelt von den Ereignissen im belgischen Tihange, wo tausende Risse den Reaktor von Block 2 durchziehen, geht die Region Aachen nun erstmalig in Deutschland einen anderen Weg: Zwischen dem 1. September bis zum 15. November können „berechtigte Personen“ aus der Stadt Aachen, der Städteregion und den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg online einen Bezugsschein beantragen, mit dem sie die Tabletten in nahezu allen Apotheken der Region abholen können.
„Eine solche Vorverteilung ist deutschlandweit bisher einmalig und hat uns deshalb vor große Herausforderungen gestellt“, so Markus Kremer von der Koordinierungsgruppe der Stadt Aachen auf einer Pressekonferenz am Dienstag.
„Natürlich gibt es vielfältige Gefahren bei einem Reaktorunfall“, ergänzt Stefan Derix, Geschäftsführer der Apothekerkammer Nordrhein. „Doch wenn man zumindest die Schilddrüse durch eine einfache, wissenschaftlich fundierte Maßnahme schützen kann, ist das doch schon mal was.“

Atomkraftgegner*innen fordern Abschaltung aller Atomanlagen

Aktivist*innen aus dem Münsterland rufen derzeit zu einer Demonstration am 09.09.2017 in Lingen, nördlich des Münsterlandes, auf. Dort befinden sich das Atomkraftwerk Emsland und eine Brennelemente-Fertigungsanlage.
„Nicht nur in belgischen Reaktoren, sondern auch im Atomkraftwerk Lingen 2 kann es zu Störfällen oder Terroranschlägen mit Radioaktivitätsfreisetzungen kommen“, warnen BBU und Aktionsbündnis in einer Presseerklärung.

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl wollen die Demonstrant*innen ein deutliches Zeichen setzen.
Im Aufruf zu der Demo fordern sie:

• Exportgenehmigungen von Kernbrennstoffen aus Lingen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurücknehmen.
• Brennelemente-Herstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau sofort beenden!
• Die AKW Lingen, Grohnde, Fessenheim, Tihange, Doel und alle anderen AKW abschalten!
• Für einen weltweiten Atomausstieg!
• weitere Infos: www.lingen-demo.de
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siehe auch => Was kann ich tun im Katastrophenfall?
Ein Info der Aachener Ortsgruppe der Ärzteorganisation IPPNW zum Download als pdf

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und => Jod-Tabletten – Verteilung im Kreis Euskirchen . . . 02.09.2017 . . . KStA
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Ende Gelände 2017 • Neuer Kurzfilm von „cine rebelde“


(13 min, deutsch; in Kooperation mit ende-gelaende.org)
Unter dem Motto „Ende Gelände“ versammelten sich Ende August mehrere Tausend Menschen im rheinischen Braunkohlerevier, um für den Ausstieg aus der Braunkohle und für Klimagerechtigkeit zu demonstrieren. In massiven Aktionen des zivilen Ungehorsams wurde Infrastruktur der Kohleindustrie blockiert.
Hoffnung entsteht dort, wo Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.
In „disobedient“ kommen Menschen aus der Klimabewegung zu Wort, die darüber erzählen, was sie mit Klimagerechtigkeit verbinden und warum sie einen Regelbruch als notwendig und legitim erachten.
(Text von www.cinerebelde.org)
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siehe auch => Tausende protestierten bei Aktionstagen gegen Braunkohle . . . 27.08.2017 . . . AAE

und => Braunkohle-Proteste: Videos von den Aktionstagen im Rheinland vom 24.-29. August 2017 . . . 26.08.2017 . . . AAE
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Tausende protestierten bei Aktionstagen gegen Braunkohle

In den letzten zwei Tagen blockierten tausende Ende Gelände – Aktivist*innen die Gleise, auf der das Kraftwerk Neurath mit Braunkohle versorgt wird.
Die Aktivist*innen forderten Klimagerechtigkeit und den sofortigen Braunkohleausstieg. Am Freitag wurden die Kohlebahn über neun Stunden besetzt. Am Samstag wurden die Blockaden sechs Stunden gehalten. RWE musste vier der Kraftwerksblöcke für 20 Stunden drosseln. Außerdem gelangte eine Gruppe von Aktivist*innen in den Tagebau Garzweiler.

Die Aktivist*innen setzten die Aktion entschlossen und friedlich um. Hunderte von Menschen waren vorübergehend in Polizei-Gewahrsam, bis auf wenige Personen sind alle freigekommen. Arbeit von Journalist*innen wurde in Einzelfällen behindert.
„Weite Teile der Bevölkerung wollen den Kohleausstieg. Mit unseren Protesten haben wir dieser Forderung deutlich Nachdruck verliehen. Kohlekraft hat keine gesellschaftliche Akzeptanz mehr“, sagt Janna Aljets, Sprecherin des Ende Gelände Bündnisses.
„Die Proteste der letzten Tage haben Klimagerechtigkeit auf die politische Agenda gesetzt“, sagt Insa Vries*, Pressesprecherin von Ende Gelände. „Wer den sofortigen Kohleausstieg blockiert, verliert jede Legitimität und Glaubwürdigkeit.“

Während der Aktionstage vereinte das Bündnis Ende Gelände nicht nur verschiedene soziale Bewegungen und politische Spektren – u.a. für Umweltschutz, Feminismus und Kapitalismuskritik – sondern bewies, dass es Teil einer europäischen Klimagerechtigkeitsbewegung ist. Hunderte internationale Aktivist*innen reisten an, um den Kohleausstieg in Deutschland zu fordern.

Insgesamt waren im Rahmen der Aktionstage 6000 klimabewegte Menschen im Rheinischen Braunkohlerevier unterwegs, um gegen Braunkohle zu protestieren: Ende Gelände mit massenhaftem zivilen Ungehorsam; etwa 3500 Personen zogen mit einer Menschenkette eine „Rote Linie” gegen Kohleabbau am Hambacher Forst; Aktivist*innen der Kampagne “Kohle erSetzen!” blockierten die Werkstore des Kraftwerks Neurath; Kleingruppen, die sich der Kampagne „Zucker im Tank“ anschlossen, hielten Züge der Hambach-Kohlebahn auf und besetzten den Tagebau Inden. Und bis zum 29.8. sind hunderte von Menschen auf den drei Klimacamps aktiv.

Für den 4./5. November, zu Beginn der UN-Klimaverhandlungen in Bonn, ruft das Bündnis Ende Gelände zu Massenaktionen zivilen Ungehorsams auf.
(PM vom 27.08.2017 von Ende Gelände)
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*Interview mit Insa Vries, Aktivistin bei den Protesten von ‚Ende Gelände‘ gegen die Kohleförderung im rheinischen Braunkohlerevier.

(Veröffentlicht am 26.08.2017)
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siehe auch => Braunkohle-Proteste: Das sind die Aktionstage im Rheinland vom 24.-29. August 2017 . . . 26.08.2017 . . . AAE
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Braunkohle-Proteste: Das sind die Aktionstage im Rheinland vom 24.-29. August 2017

(aktualisiert am 27.08.2017)

(Veröffentlicht am 27.08.2017) Ende Gelände 2017 – Tag 2

(26.08.2017) Über Tausend Aktivist*innen machten sich am Samstag Morgen gemeinsam auf den Weg um ein Zeichen gegen den Kohleabbau im Rheinland zu setzen. Die Polizei versuchte sie an verschiedenen Orten aufzuhalten, doch die Demonstrant*innen waren entschlossen ihr Ziel, die Nord-Süd Kohlebahntrasse zu erreichen. Durch die vielfältigen Gesamtproteste an diesem Wochenende musste das Kohlekraftwerk Neurath für 20 Stunden gedrosselt werden.

(Veröffentlicht am 27.08.2017) Neben den diversen Ende Gelände Aktionen und der Bündnisdemo „ROTE LINIE“ haben Aktive des Netzwerks JunepA und KOHLE erSETZEN für mehrere Stunden das Kraftwerk Neurath blockiert. Mit mehreren Sitzblockaden stoppten sie den Straßenverkehr rund um das Kraftwerk.

(Veröffentlicht am 27.08.2017) Die Rote Linie ist gezogen! 3.000 Klimaschützer*innen haben am Braunkohlentagebau Hambach eine „Rote Linie gegen Kohle“ gezogen, um damit ihre Forderung nach einem schnellen Kohleausstieg zu unterstreichen.
=> Aktionsbündnis ZUKUNFT STATT BRAUNKOHLE

(Veröffentlicht am 26.08.2017) RWE vernichtet den Hambacher Forst.
90 Prozent sind schon verschwunden. Einst waren es 5500 Hektar Wald. Der restliche Bestand soll in den nächsten Jahren folgen. Rücksichtslos wird Raubbau an der Natur betrieben, um Braunkohle zu fördern. Profit geht vor allem und steht an erster Stelle.

„Fünf Finger“ blockierten am 25.08.17 auf den Schienen und im Tagebau die Kohleinfrastruktur. Vier von sechs laufenden Blöcken des Kohlekraftwerks Neurath mussten deswegen ihre Produktion um 40% drosseln.
Heute geht es weiter. Der erste Finger ist bereits mit Fahrrädern aufgebrochen und viele weitere Akteur*innen mischen sich im Laufe des Tages ins Geschehen ein.
Das ist in Deutschland bisher einmalig: eine soziale Bewegung greift massiv in die fossile Energieproduktion ein, um eine gerechte und demokratische Energieversorgung zu erreichen. Denn der angebliche Energiewendechampion Deutschland ist Braunkohleweltmeister – und damit mit verantwortlich für die Klimakrise.
=> www.ende-gelaende.org/de


Am ersten Tag der Ende Gelände Aktionstage 2017 waren mehrere tausend Aktivist*innen im Rheinischen Braunkohlerevier unterwegs, um Braunkohleinfrastruktur zu blockieren. Dazu gehörten auch Blockaden der Kohlebahn, die Nachschub zu den Kraftwerken bringt. Die friedlichen Proteste wurden von der Polizei teils unnötig gewaltsam geräumt.
=> www.graswurzel.tv
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• • • live • • • => Aktions-Twitter von „Ende Gelände 2017″
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siehe auch => Kohleausstieg und Klimagerechtigkeit jetzt! . . . 17.08.2017 . . . AAE
und => Ein Sofortausstieg aus Atom- & Kohlekraft ist möglich . . . 14.08.2017 . . . AAE
sowie => Bald ist es soweit: 18.-29. August 2017 • Klimacamp & „Ende Gelände“ im Rheinischen Braunkohlerevier . . . 07.08.2017 . . . AAE
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Kohleausstieg und Klimagerechtigkeit jetzt!

Ab 18. August 2017 • Klimacamp
& Aktionstage im Rheinland vom 24.-29. August 2017

Der => Aktionsreader (pdf) gibt eine gute Übersicht über die Veranstaltungen, Aktionen und Akteur*innen die während der Aktionstage vom 18. bis 29. August im Rheinland stattfinden.

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Ebenfalls eine gute Übersicht über die Aktionstage vom
18. bis 29. August 2017 unter =>
www.klimacamp-im-rheinland.de/aktionen
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siehe auch => Bald ist es soweit:
18.-29. August 2017 • Klimacamp & „Ende Gelände“ im Rheinischen Braunkohlerevier
. . . AAE . . . 07.08.2017
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taz.de • „Ende Gelände“-Camp gegen Braunkohle

(Text von Malte Kreutzfeldt für taz.de vom 14.08.2017)
Eines ist jetzt schon sicher: Das werden die größten Braunkohle-Proteste, die Nordrhein-Westfalen je erlebt hat.
Über 6.000 Teilnehmer*innen erwarten die Veranstalter*innen zum diesjährigen Klimacamp, das am kommenden Freitag zunächst mit einem Bildungsprogramm beginnt, bevor dann vom 24. bis 28. August diverse Protestaktionen rund um die rheinischen Tagebaue und Kraftwerke des Energiekonzerns RWE stattfinden sollen. . . . weiterlesen bei => taz.de
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siehe auch => Bald ist es soweit:
18.-29. August 2017 • Klimacamp & „Ende Gelände“ im Rheinischen Braunkohlerevier
. . . AAE . . . 07.08.2017
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Bald ist es soweit: 18.-29. August 2017 • Klimacamp & „Ende Gelände“ im Rheinischen Braunkohlerevier

18. – 29. August 2017

• Klimacamp im Rheinland •
www.klimacamp-im-rheinland.de

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und vom 24. – 29. August 2017

• „Ende Gelände“ im Rheinischen Braunkohlerevier •
www.ende-gelaende.org/de



=> für nähere Infos bitte Flyer anklicken . . .

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Die AntiAtom-Menschenkette • Tihange-Liège-Maastricht-Aachen • Eine kritische Nachlese

(Text von Jürgen M. Jordans für www.stop-tihange.org/de vom 26. Juli 2017 zur Anti-Atom-Menschenkette „Tihange-Liège-Maastricht-Aachen“ am 25.06.2017)

Was jeden treffen kann, betrifft jeden!

Bei einer Spätlese oder einer nachfolgenden Lese werden zumeist die besten noch verfügbaren, manchmal auch überreifen Weinbeeren dem Rebstock entnommen um aus diesen einen Wein herzustellen, der in der Qualität über dem der bereits vorher gelesenen liegen soll.

Im Falle einer Nachlese in Bezug auf eine politische Angelegenheit – hier die Demonstration gegen die Atom-Meiler DOEL und TIHANGE – spielt der praktische Begriff der Lese in Bezug auf eine Ernte aber keine Rolle, sondern gemeint ist eigentlich eine kritische Nachbetrachtung des Geschehenen. Oder doch?

Man kann mit Genugtuung feststellen, dass es eine wirklich friedliche Willensäußerung von ca. 50 Tausend Menschen gewesen ist, welche von AACHEN über MAASTRICHT und LÜTTICH bis nach TIHANGE reichte und einen deutlichen Appell an die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft richtete, der Bevölkerung der EUREGIO endlich ihre Angst von dem atomaren Super-GAU zu nehmen und Maßnahmen zur Abschaltung der schadhaften Meiler zu ergreifen.

Mit Sicherheit pilgert jedes Wochenende eine vielfach größere Anzahl Menschen, aus völlig anderen Motiven zu Stadien, welche in der Lage wären, die gesamte Menschenkette in sich aufzunehmen.

Womit wir beim Thema sind, 50 Tausend eine mikroskopisch kleine Zahl gegenüber der Anzahl der möglicherweise Betroffenen. Warum regt sich nicht ein größerer Widerstand in einem Europa der Nachbarn?
Wir alle sind doch von der atomaren Bedrohung betroffen, jeder ist heute in unserer tabulosen Gesellschaft über alles informiert, aber trotzdem wird die Sichtbarkeit der unsichtbaren Gefahr ignoriert.
Im zahlenmäßigen Vergleich sind die, die als Aktivisten gelten, als Minderheit ein Leichtgewicht.

Alle sind über die atomare Bedrohung, durch Kernkraftwerke oder Atomwaffen total und umfassend informiert, aber Tschernobyl und Fukushima gehen in den allgemeinen Nachrichten und in der unendlich großen Sensationssuppe innerhalb von wenigen Tagen unter und so kommt es, das alle somit augenscheinlich unbetroffen und abgestumpft wieder in unsere Welt mit unserem heutigen Lebensstandard abtauchen, wo alles auf Seite geschoben wird was unbequem und in unserem Lebensrythmus als störend erscheint.
Wir sind in Wahrheit unfähig, uns die möglichen Katastrophen auszumalen. Oder haben wir einfach gesagt Angst vor der Angst, hätten wir sie wirklich, wäre längst etwas geschehen, dann wären es nicht 50 tausend sondern Hunderttausende in der Menschenkette geworden.

Radioaktive Wolken kümmern sich nicht um Grenzen deshalb müssen wir unseren Verantwortungs-Horizont über die Grenzen hinweg ausdehnen. Zu unserem heutigen Tun, bezüglich der atomaren Gefahren, gehören die kommenden Generationen bereits dazu. Denn wenn wir heute unser Haus in Brand stecken, so wird das Feuer auf unsere Zukunft übergreifen und „mit unserem Haus fallen auch die noch nicht gebauten Häuser der noch nicht Geborenen in Asche“. (Zitat: Günter Anders)

Was wir aber auch nicht merken, dass die Etiketten der Gefahren gefälscht werden. Auch Atomwaffen dienen zur Abwehr der möglichen Gefahren, sie dienen zu unserem Schutz, welcher Hohn. Der Weiterbestand des Friedens ist nur dank der weiteren Rüstung gewährleistet, sagt uns die Rüstungsindustrie beziehungsweise die Politiker als ihre Sprachrohre. Wir müssen argwöhnisch bleiben und uns weiter einmischen, verzichten wir darauf, versäumen wir eine demokratische Pflicht.

Die Menschenkette AACHEN-MAASTRICHT-LÜTTICH-TIHANGE war auf jeden Fall eine der größten friedlichen Familiendemonstrationen der letzten Jahre, an der vom Kleinkind bis zu Großeltern alle Generationen aus der Bevölkerung der EUREGIO ihre Meinung zu Atomenergie kundgetan haben.

Wichtig war auch, dass sich alle, an die Regeln einer friedlichen Demonstration gehalten haben, deren Ergebnis von schwach bis ungewiss, von durchschlagend bis erfolgreich gehen kann.

Schade ist, das bis heute die politisch Verantwortlichen – egal von welcher Seite oder aus welchem Land – sich zu dieser Demonstration nicht geäußert haben.
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zum Autor: Jürgen M. Jordans kommt aus Belgien, ist aktiv bei www.stop-tihange.org/de und hat am 25. April 2017 in Euskirchen einen Vortrag mit Film gehalten zum Thema:
Aktuelles zum AKW Tihange
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Infos zur Demo => 50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette
und => WDR-Video: Internationale Menschenkette nach Tihange
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WDR-Video: Internationale Menschenkette nach Tihange


Internationale Menschenkette nach Tihange
WDR-Video vom 26.06.2017

=> verfügbar bis 26.06.2018

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siehe auch =>
50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette . . . AntiAtom-Euskirchen
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette

Rückenwind für europäischen Atomausstieg

50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette „KettenreAktion Tihange“: 90 Kilometer Protest grenzüberschreitend durch Belgien, die Niederlande und Deutschland
An der Menschenkette gegen die Atomkraftwerke Tihange und Doel und für einen europäischen Atomausstieg haben sich heute, 25.06.2017, nach Zählungen auf allen Streckenabschnitten 50.000 Menschen beteiligt.

Dazu Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, die die regionalen Organisatoren tatkräftig unterstützt hat:
„Wir haben heute den größten Anti-Atom-Protest seit den Demonstrationen nach der Katastrophe von Fukushima erlebt.
Immer mehr Menschen nehmen die Bedrohung durch die störanfälligen Reaktoren nicht länger hin und beginnen sich zu wehren.
Der grenzüberschreitende Protest gibt dem ganzen noch eine besondere Note: Die Menschen schließen sich zusammen gegen eine Atomwirtschaft, die längst international kooperiert.
Die heutige Aktion bringt Rückenwind für die Forderung nach einem euorpäischen Atomausstieg.
Jetzt muss die Politik handeln. Zum einen die Regierung in Belgien – dort müssen die maroden Atommeiler endlich abgeschaltet werden.
Aber auch in Deutschland, wo immer noch acht alte Atomkraftwerke am Netz sind und die Brennelementefabrik in Lingen weltweit Reaktoren mit Brennstoff versorgt. Damit muss endlich Schluss sein.“
(PM vom 25.06.2017 von .ausgestahlt)
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Fotos und Pressespiegel zur Menschenkette =>

https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/tihange-menschenkette/

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AntiAtom-Euskirchen bei der Menschenkette

Auch AntiAtom-Euskirchen war bei der Menschenkette dabei
=> hier gibt´s die Bilder

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Quarks & Co • Atomkraftwerk Tihange – Wann knallt es ? • WDR-Doku
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