Archiv der Kategorie 'Gorleben '

AntiAtom-Sommercamp & Free Flow Festival • 7.-16. August 2017 in Gedelitz im Wendland

Hier gibt´s das Programm (pdf; bitte Flyer anklicken) =>

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=> 7.-16. August 2017 • Internationales Anti-Atom-Sommercamp & Free Flow Festival in Gedelitz im Wendland •

Anmeldung und wichtige Infos bei =>
www.bi-luechow-dannenberg.de

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Neuer Flyer von .ausgestrahlt (pdf) =>

Gorleben: Trügerische Ruhe -
Der Standort bleibt im Spiel

=> hier den Flyer bestellen

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siehe auch => Widerstandspartie in Gorleben: Atommüll und Klimawandel . . . 5. Juni 2017 . . . www.bi-luechow-dannenberg.de
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7.-16. August 2017 • AntiAtom-Sommercamp & Free Flow Festival in Gedelitz im Wendland

=> für nähere Infos bitte Flyer anklicken . . .

=> 7.-16. August 2017 • Internationales Anti-Atom-Sommercamp & Free Flow Festival in Gedelitz im Wendland •
www.bi-luechow-dannenberg.de

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Gorleben: Trügerische Ruhe


Neuer Flyer von .ausgestrahlt =>

Gorleben: Trügerische Ruhe -
Der Standort bleibt im Spiel

=> hier den Flyer bestellen
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2. Juni 2017 • Gorleben • Kulturelle Widerstands-Partie

(Text: www.bi-luechow-dannenberg.de)

Gorleben – seit 40 Jahren
unser WUNDER PUNKT

Pfingstfreitag, 2. Juni 2017

• KULTURELLE WIDERSTANDSPARTIE •

Von 14:00 bis in die Nacht hinein sind wir wieder am Belugadreieck vor dem Erkundungsbergwerk Gorleben. Wir laden euch ein am Ort der Empörung mit uns bunt, frech und widerständisch zu sein.

Das Programm und weitere Infos findet Ihr unter => www.bi-luechow-dannenberg.de


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siehe auch =>
Vom 25. Mai 2017 – 05. Juni 2017 ist es wieder soweit, die Kulturelle Landpartie im Wendland öffnet ihre Pforten!

Es ist das größte selbstorganisierte Kulturfestival Norddeutschlands.

Wie immer zwischen Himmelfahrt und Pfingsten!

=> www.kulturelle-landpartie.de
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Bundesrat winkt Standortauswahlgesetz zur Endlagersuche durch

Trotz starker Kritik von AntiAtom-Initiativen und Umwelt-Verbänden hat der Bundesrat heute das Standortauswahlgesetz (StandAG) zur Endlagersuche durchgewunken.
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siehe auch => AntiAtom-Initiativen schreiben Ministerpräsidentin Kraft . . . 30. März 2017 . . . AAE
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40 Jahre Gorleben: Archäologe gräbt „Freie Republik Wendland“ aus


=> „Zeitgeschichtliche Archäologie“:

Archäologe gräbt „Freie Republik Wendland“ aus
. . . www.ndr.de . . . 19.01.2017


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siehe auch =>
40 Jahre Gorleben • 40 Jahre Widerstand
. . . 18. Februar 2017 . . . AAE
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40 Jahre Gorleben • 40 Jahre Widerstand

Am 22. Februar 2017 jährt sich die Standortbenennung Gorlebens zum 40. Mal und die Bürgerinitiaitive Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. wird im März ebenfalls vierzig.

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AntiAtom-Euskirchen wünscht weiterhin so viel Durchhaltevermögen und Wachsamkeit und sendet sonnige und solidarische Grüße ins Wendland!


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hier gibt´s das Spiel =>

Super-GAUdi

bei .ausgestrahlt

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hier gibt´s mehr Infos zu
Gorleben:

=> http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/gorleben
=> http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/castor2010
=> http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/castor2011

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(Das Wendland ruft; 2011)

und jetzt schon vormerken =>

Gorleben – seit 40 Jahren unser WUNDER PUNKT

• Pfingstfreitag, 2.6.2017 •

KULTURELLE WIDERSTANDSPARTIE
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Atommülltourismus!!! Neues zu den Gorleben-Fässern – Odyssee bis nach Jülich?

(von Michael Zerkübel; AntiAtom-Bündnis Niederrhein; 16.8.16)
Wir haben ja vor ein paar Wochen darauf hingewiesen, dass der Konditionierungsanlage der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) in Duisburg ein weiterer Atommüllnotstand droht.
In Gorleben standen bis vor kurzem 1307 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll herum.

Teilweise sind diese Fässer Ende der 70er Jahren mit radioaktiven Mischabfällen befüllt worden.
Ursprünglich wollte man diese Fässer in das Endlager Morsleben schaffen, aber dann gab’s eine Odyssee über Hanau nach Gorleben. Die Lagergenehmigung für Gorleben läuft im Jahre 2019 aus.

Inzwischen sind diese Fässer wieder auf Reise geschickt worden – und zwar nach Duisburg. Dort sollen sie dann für das geplante Endlager „Schacht Konrad“ vorbereitet werden. . . .
. . . Das, was aus Gorleben weggeschafft werden soll und nicht bis 2017 in Duisburg umverpackt werden kann, soll dann nach Jülich transportiert werden. Dort hat die GNS eine weitere Anlage zum Umverpacken. . . .
. . . weiterlesen bei => www.antiatom-buendnis-niederrhein.de
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Noch mehr Rostfässer in Gorleben

Angesichts der Funde weiterer Rostfässer im Fasslager Gorleben ist die Weigerung der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), für ein umfassendes Überwachungssystem zu sorgen, nicht mehr hinnehmbar.

“Es bleibt dabei, schadhafte Atommüllfässer werden nur entdeckt, wenn umgeräumt wird. Ansonsten bleibt es bei der Sichtkontrolle der jeweils ersten Reihen, das ist unverantwortlich”, kritisiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) das Verhalten der GNS, die sich weigert, entsprechende Auflagen der Atomaufsicht umzusetzen und sogar dagegen klagt.
Bei der Auslagerung von 64 Fässern, die in Duisburg nachkonditioniert werden müssen, wurden zwei neue Befunde festgestellt. Damit erhöht sich die Zahl der Rostfässer auf 10.

“Das ist bestimmt nicht das Ende der Fahnenstange”, mutmaßt die BI.

Feuchte in der Lagerhalle sei ein Problem, so wird vermutet. Die GNS klagt gegen die behördliche Anordnung, ein Video gestütztes Überwachungssystem zu installieren.
Wenn jetzt aber auch Spuren “auskristallisierten Materials” festgestellt wurden, so deute es darauf hin, dass auch die Fassinhalte untersucht werden müssen.
“Wir hoffen, dass die Atomaufsicht hier Druck auf den Gorleben-Betreiber macht”, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

(PM von www.bi-luechow-dannenberg.de vom 16.8.16)
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siehe auch => Bundesverfassungsgericht stoppt Polizeiwillkür gegen AntiAtom-Demonstrant*innen . . . 11. August 2016 . . . AAE
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Bundesverfassungsgericht stoppt Polizeiwillkür gegen AntiAtom-Demonstrant*innen

(PM vom 10.8.16 von www.bi-luechow-dannenberg.de)
Die Polizei muss sich erneut durch das Bundesverfassungsgericht rüffeln lassen: Wenn sich Demonstranten rechtswidrig an einer Schienenblockade beteiligen, darf sie diese trotzdem nicht ohne Einschalten eines Richters in Gewahrsam nehmen.

Beim letzten Castortransport im Herbst 2011 hatten rund 3000 Menschen bei Harlingen die Gleise blockiert.
Nur ein Teil war der Aufforderung durch die Polizei gefolgt, sich von den Gleisen zu entfernen.
1.346 Demonstranten blieben trotzig sitzen und wurden in Gewahrsam genommen und in einer “Freiluft” – Gefangenensammelstelle auf offenem Feld verbracht – ohne richterlichen Beschluss, wie es sich eigentlich gehört.
Erst als der Castorzug den Verladebahnhof Dannenberg erreicht hatte, wurden sie peu à peu freigelassen.

Einer dieser Castor-Gegner hatte geklagt und verlangte Schmerzensgeld, wurde aber vom Landgericht Lüneburg belehrt, dass er als Folge seines rechtswidriges Verhalten keinen Anspruch auf Schmerzensgeld habe. Nun, nach dem Beschluss des Höchsten Gerichts, muss das Landgericht Lüneburg den Fall erneut verhandeln. (AZ: 1 BvR 171/15)

“Dieses Urteil erfüllt den Kläger aber auch uns alle mit Genugtuung”, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) den Fall. Wieder einmal musste erst ein Gang vor das Bundesverfassungsgericht erfolgen, damit die polizeiliche Willkür bei Castor-Transporten dokumentiert wird.
In der Regel, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, bleibe das rechtswidrige Verhalten der Polizei folgenlos. “Wir erinnern keinen Fall, wo es dienstrechtliche Konsequenzen gehabt hat”, so Ehmke. Man musste sogar davon ausgehen, dass der Rechtsbruch durch die Polizei eingeplant war, um den Castortransport abzuwickeln. Allein Klagen, die ein Schmerzensgeld einforderten, hätten diese unsägliche polizeiliche Praxis bremsen können.

weiterlesen => Ein Kommentar von Rechtsanwältin Ulrike Donat
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mehr Infos zum Castor 2011 => http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/castor2011
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Das war die Widerstandspartie 2016: Tausende sagen nein zu Gorleben

Tausende folgten erneut dem Aufruf der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) und der Kulturellen Landpartie zu einer Widerstandspartie: am Freitag den 13. in Gorleben.
Deutlich mehr noch als im letzten Jahr, als erstmalig im Rahmen der Kulturellen Landpartie im Wendland rund 8000 Menschen an den Atomanlagen zusammen kamen, um gegen das Festhalten am Erkundungsbergwerk als mögliches nukleares Endlager und für den sofortigen Atomausstieg zu demonstrieren. => weiterlesen bei www.bi-luechow-dannenberg.de
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13. Mai 2016: Kulturelle Widerstandspartie 2016 an den Atomanlagen Gorleben


Pfingstfreitag,

13. Mai 2016

– ab 14 Uhr –

Kulturelle
Widerstandspartie

Gorleben – Atomanlagen

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=> www.bi-luechow-dannenberg.de

=> www.kulturelle-landpartie.de
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Kulturelle Widerstandspartie 2016 an den Atomanlagen Gorleben

Pfingstfreitag, 13. Mai 2016 – ab 14 Uhr –
Kulturelle Widerstandspartie
– Gorleben – Atomanlagen -

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=> www.bi-luechow-dannenberg.de
=> www.kulturelle-landpartie.de
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Gorleben: “Alles falsch gemacht!”

Pünktlich um 10 Uhr konnte trotz Eisregens Landrat Jürgen Schulz (parteilos) rund 80 Gäste begrüßen, die am 23. Januar zur ganztägigen Tagung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) ins Kraftwerk Lüchow gekommen waren.

“Alles falsch gemacht!” ein Foto mit dem Konterfei des niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht prangte an der Leinwand, es zeigt ihn am 22. Februar 1977, als er auf Gorleben als Standort für ein “Nukleares Entsorgungszentrum” deutete. . . .
=> weiterlesen bei Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI)
(PM von Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI))
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Gefahren durch Atomkraftwerke enden nicht mit der Abschaltung

Mit dem Positionspapier „Abschaltung, Stilllegung und Rückbau von Atomkraftwerken” fordern 76 Umweltverbände, Initiativen und AntiAtom-Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet höchste Sicherheitsanforderungen und umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung bei Stilllegungen sowie die mittelfristige Lagerung sämtlicher radioaktiver Altlasten vor Ort.

Über die weiterhin zentrale Forderung der Anti-Atom-Bewegung nach sofortigem Ende der Strom- und Atommüllproduktion durch Atomkraftwerke hinaus, werden nun mit dem Papier konkrete Forderungen für bereits abgeschaltete Kraftwerke erhoben. Diese wurden mit den Erfahrungen aus laufenden Stilllegungs- und Rückbauverfahren und dem Fachwissen von Expertinnen und Experten im Rahmen von Atommüllkonferenzen erarbeitet.
Die Konferenzen sind ein freier Zusammenschluss von Umweltverbänden, Bürgerinitiativen und Anti-Atom-Gruppen. Sie finden halbjährlich statt.

Nach Abschaltung von nunmehr neun Atomkraftwerken infolge der Fukushima-Katastrophe 2011, bergen die jeweiligen Stilllegungsverfahren und Rückbaupläne großes Konfliktpotential. Laufende Verfahren lassen weder von Betreiberseite noch von der Politik ein ernsthaftes Interesse erkennen, die Sicherheit der Bevölkerung in den Vordergrund zu stellen.
Während die Energieunternehmen eine möglichst kostengünstige Lösung anstreben, würden Lokalpolitiker ihre Atomruine so schnell wie möglich in eine „Grüne Wiese“ verwandeln. Sie sind bestrebt, die Verfahren zu beschleunigen und haben dabei nicht unbedingt immer die Sicherheit im Blick.
• Beim Stilllegungs- und Abbauverfahren von Biblis A und B übten Bürgerinitiativen massive Kritik an Betreiber und Landesbehörden: „Die von RWE offengelegten Unterlagen haben sich als absolut unzureichend und unvollständig erwiesen, um die vom Abriss ausgehenden gesundheitlichen Risiken und Gefahren zu beurteilen.”
• An anderen Standorten wie z.B. Neckarwestheim und Brunsbüttel zeigen sich auffällige Parallelen.
• Beim AKW Obrigheim wurden Rückbaumaßnahmen eingeleitet trotz großer Sicherheitsbedenken aufgrund abgebrannter hochradioaktive Brennelemente, die in einem Nasslager innerhalb der Anlage liegen.

Anbei liegt das Positionspapier* mit den Themenkomplexen Unumkehrbarkeit der Abschaltung, Öffentlichkeitsbeteiligung, Abwägung von sofortigem Rückbau und sogenanntem Einschluss, Sicherheitsanforderungen, Strahlungsrisiken, Atomtransporte, „Freimessungen” und Sicherung der Finanzierung.

Die nächste Atommüllkonferenz findet am Samstag, 19.9.2015 in 34117 Kassel statt.
11– 17 Uhr, Volkshochschule Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21

Ein Symposium in Hannover behandelt am 23.10.2015 das Thema Atommüllrecht.
(PM von Atommüllkonferenz vom 7.9.2015)
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* hier => das Positionspapier „Abschaltung, Stilllegung und Rückbau von Atomkraftwerken” als pdf
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=> Atommüllkonferenz
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hier der => Atommüll-Report
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Großdemonstration gegen Gorleben

Mehr als 8.000 Menschen folgten am Freitag (22.5.2015) dem Aufruf der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) und demonstrierten in Gorleben für die Aufgabe der Pläne, den Salzstock Gorleben als Atommüllendlager zu nutzen.

Die Widerstandsparty, die im Rahmen der Kulturellen Landpartie Tausende Besucher und Besucherinnen auf den „wunden Punkt Gorleben“ fokussierte, erwies sich als Magnet und mutierte zur größten Anti-Atom-Kundgebung im Wendland seit dem letzten Castor-Transport im Jahr 2011.

Zwischen dem Areal des atomaren Zwischenlagers und der Endlagerfestung drängten sich Tausende zwischen Info- und Verkaufsständen, auf drei Bühnen spielten Bands zur Unterstützung des Gorleben-Widerstands oder luden zu Theatervorstellungen ein. Rund 50 Traktoren der Bäuerlichen Notgemeinschaft waren aufgefahren und als Shuttle-Service umrundeten Trecker das Bergwerksgelände mit unzähligen Informationshungrigen auf dem Anhänger.

„Niemand glaubt, dass in der Endlagerkommission des Deutschen Bundestages die Weichen auf ein Ende des Gorleben-Kapitels gestellt werden“, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke auf einer der Kundgebungen: „Das treibt die Menschen auf die Straße.“

Am Nachmittag hatten einige Hundert BesucherInnen den äußeren Begrenzungszaun des Endlagerbergwerks durchschnitten und abgeräumt und forderten auf Transparenten den Rückbau der Anlage. Die Besetzungsaktion dauerte bis in die frühen Morgenstunden an.

In Gorleben gibt es unter Tage zwar einen Erkundungsstopp, das Bergwerk wird jedoch als mögliches Endlager offen gehalten. „Das reicht vielen Menschen nicht mehr. Gorleben ist nicht nur politisch, sondern auch geologisch verbrannt, das Festhalten an diesem Standort lässt ahnen, dass nur darauf gewartet wird, dass sich der Widerstand dagegen legt. Das wurde am Aktionstag in Gorleben eindrucksvoll widerlegt“, so Ehmke.
(PM von BI Lüchow-Dannenberg)
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In memoriam: Sébastien Briat

Vor zehn Jahren – am 7. November 2004 – wurde der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat vom Castor-Zug aus dem französischem La Hague nach Gorleben nahe der Stadt Avricourt erfasst und getötet.

Die genauen Umstände, die zu diesem Unglück führten, wurden nie zweifelsfrei geklärt.
Fest steht, dass Sicherheitsvorschriften seitens der französischen Bahn nicht beachtet wurden.
Der Zug fuhr viel zu schnell, um rechtzeitig bremsen zu können.
Der Begleithubschrauber war gerade beim Tanken.
Der Zug sollte eine Verspätung aufholen, die durch eine vorausgegangene Blockade entstanden war.

Der damals 22-jährige Sébastien wurde vom Zug erfasst, als er gerade die Gleise verlassen wollte.

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=> bitte hier klicken zum weiterlesen
auf => http://blog.eichhoernchen.fr/

(Text: „Eichhörnchen“ Cécile Lecomte)

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Verbände kein Feigenblatt für Atommüll-Kommission

Greenpeace, .ausgestrahlt und BI Lüchow-Dannenberg lehnen Einladung ab

Greenpeace, .ausgestrahlt und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg haben ihre Teilnahme an der für den 3. November geplanten Anhörung der Atommüll-Kommission des Deutschen Bundestages abgesagt.
Diese Entscheidung haben die Organisationen den Kommissionsvorsitzenden, Ursula Heinen-Esser (CDU) und Michael Müller (SPD), gestern in einem Brief mitgeteilt. Darin erklären die Umweltgruppen, sie hätten „durch die Erfahrung des Umgangs mit unseren Argumenten vor, mit und nach der Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes nicht das geringste Vertrauen in Ihre Kommission gewinnen“ können.

Bevor die Atommüll-Kommission eingesetzt wurde, hatten Umwelt- und Anti-Atom-Verbände die Voraussetzungen für eine demokratische Atommüllpolitik formuliert. Kernforderung: Die Zivilgesellschaft hätte schon an der Entwicklung des Suchverfahrens beteiligt werden müssen.
Greenpeace, .ausgestrahlt und die BI Lüchow-Dannenberg bezweifeln daher die Glaubwürdigkeit der Kommission und haben sich gegen eine Mitarbeit entschieden. „Wir haben kein Vertrauen darin, dass diese Kommission unsere Positionen ernst nimmt. Wir werden nicht das Feigenblatt in einem abgekarteten Spiel sein“, sagt Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt.
Mit Vertretern von Eon und RWE stellen die Energiekonzerne drei von 16 stimmberechtigten Kommissionsmitgliedern. Gleichzeitig torpedieren die Konzerne jedoch den Atomausstieg und eine neue Suche nach einem Atommülllager mit angekündigten und bereits eingereichten Klagen.

Illegaler Atommülltransport in die USA schürt Misstrauen

Das Misstrauen der Verbände in die deutsche Atommüllpolitik schürten die Bundesregierung und das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) zuletzt durch geplante illegale Atomtransporte aus dem AKW Jülich in die USA.
Das Standortauswahlgesetz (StandAG), die rechtliche Basis der Atommüll-Kommission, verbietet den Export deutschen Atommülls ins Ausland. Dennoch will die rot-grüne Landesregierung in NRW mit Rückendeckung der Bundesregierung 152 Castoren mit hochradioaktivem Abfall aus Jülich in die US-Militäranlage Savannah River Site transportieren.
Gleichzeitig geben NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) und weitere Bundes- und Landespolitiker in der Atommüll-Kommission vor, einen Neuanfang beim Umgang mit radioaktiven Abfällen gestalten zu wollen. „Wir werden nicht als Statisten vermeintliche Bürgerbeteiligung in einem Polittheater vorgaukeln, während die Bundesregierung ungeniert versucht, hochradioaktiven Müll illegal im Ausland verschwinden zu lassen“, sagt Mathias Edler, Atomexperte von Greenpeace.

Bis heute ungeklärt ist darüber hinaus, wohin die noch ausstehenden 26 Castoren aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich und England gebracht werden sollen. Obwohl Bund und Länder zusagten, sich noch vor der Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes auf andere Zwischenlager zu einigen, ist eine Lösung nicht in Sicht. „Wir betrachten das als klaren Wortbruch. Wir müssen damit rechnen, dass am Ende doch alles wieder in Gorleben landet: Erst im Zwischenlager und später im unsicheren Salzstock“, so Martin Donat, Vorsitzender der BI Lüchow-Dannenberg.
(Gemeinsame PM von Greenpeace, .ausgestrahlt und Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg vom 29. Oktober 2014)

=> hier gibt´s den Brief an die Atommüll-Kommission als pdf
https://www.ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/atommuellkommission/Absage_Kommissionsanhoerung.pdf

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=> hier gibt´s die Stellungnahme vom BUND zur Absage
Vertreter von Greenpeace, .ausgestrahlt und BI Lüchow-Dannenberg lehnen Teilnahme an Anhörung der Kommission zur Evaluierung des Gesetzes ab
(http://www.bund.net/themen_und_projekte/atomkraft/atommuell_kommission/aktuelles/)

=> und hier die Stellungnahme von Jörg Sommer (Deutsche Umweltstiftung)
Miteinander reden reicht nicht – aber hilft nicht miteinander reden weiter?
(http://antiatomblog.blogspot.de/2014/10/miteinander-reden-reicht-nicht-aber.html)

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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Einladung zur NRW-AntiAtom-Landeskonferenz / Sommer 2014

An die TeilnehmerInnen bisheriger Anti-Atom-Landeskonferenzen in NRW, an weitere Umwelt- und Friedensinitiativen in NRW, an landesweite Umweltverbände, politische und kirchliche Jugendorganisationen, an Energiewendegruppen, an Anti-Atom-Initiativen in den Niederlanden und in Niedersachsen….

NRW Anti-Atom Landeskonferenz / Sommer 2014

Wir laden herzlich für den 15. Juni 2014 zu einer weiteren Landeskonferenz (LaKo) nach Münster ein.
Ziel dieses Treffens soll es sein, gemeinsame Aktionen und Schwerpunkte für die kommenden Monate zu planen und abzustimmen.

* Sonntag, 15. Juni 2014
* 11:00 bis ca. 16:00 Uhr
* Paul-Gerhardt-Haus
* Friedrichstr. 10,
* 48145 Münster

(nur 5 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof entfernt
http://www.paul-gerhardt-haus-ms.de)

Es gibt genug zu besprechen und zu planen, so z.B:

=> Nachdem die Atomkonzerne in den vergangenen Jahrzehnten riesige Profite eingefahren haben, wollen sie nun die finanziellen Risiken für den Abriss ihrer AKW und die Atommüll-Lagerung auf die Gesellschaft abwälzen – die nukleare Bad-Bank.

=> An den Atomstandorten in NRW werden die Probleme immer größer. In Jülich schreitet das Atomdesaster voran. Das FZJ hat jahrzehntelang Störfälle bagatellisiert. Nun wollen sie den Atommüll loswerden, am liebsten in die USA um dann dort an ihrer HTR-Technologie weiter zu forschen.

=> In Gronau soll noch im Herbst 2014 das neue Uranmülllager für
60.000 t Uranoxid eröffnet werden, das einzige Atommüllager in der BRD mit unbegrenzter Laufzeit.

=> Und am Zwischenlager in Ahaus wird Ende 2014 mit dem Bau einer 500 Meter langen und 10 Meter hohen Mauer begonnen um, Zitat, „unbefugtes Eingreifen von außen zu verzögern und der Polizei mehr Zeit zum Eingreifen zu ermöglichen“.

=> Und seit dieser Woche versucht eine Endlager-Kommission Gorleben zu legitimieren und lässt jeglichen Atommüll aus NRW dabei außer Acht.

Wir hoffen, Ihr könnt alle mit VertreterInnen aus eurer Region an dem Landestreffen teilnehmen und wünschen uns allen eine erfolgreiche Konferenz.
Atomausstieg bleibt Handarbeit!
In diesem Sinne bis zum
15. Juni 2014 in Münster!
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen; SofA Münster;
www.keincastornachahaus.dewww.sofa-ms.dewww.aku-gronau.dewww.bi-ahaus.de
E-Mail: atomstopp[ät]citykom.net

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=> hier gibt´s die Einladung als pdf zum downloaden
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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
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Ausstellung “Beton im Gleis” in Köln

Veranstaltungs-Tip:

Beton im Gleis –
Aktionsformen der Anti-AKW-Bewegung

Diese Ausstellung informiert über die Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken – eine kreative Widerstandsform, die nicht nach dem Lösen aus dem Gleisbett gegessen und verdaut ist.
Mit der Ausstellung wird die Motivation der AktivistInnen, sich einer solchen Belastung auszusetzen aufgezeigt und das zähe juristische Nachspiel beleuchtet.
Für die BesucherInnen wird eine Gleisblockade mittels möglichst realistisch nachgebauter Attrappen physisch und psychisch erlebbar.

Ferner soll der vielseitige Protest gegen den atomaren Wahnsinn sichtbar gemacht werden. Nur durch die Vielfalt, das Zusammenspiel und die Solidarität der verschiedenen Aktionsformen konnte die Anti-Atom-Bewegung in den Jahrzehnten ihres Bestehens so stark werden.

Montag, den 28.10.2013
19.30 Uhr im Saal vom NFH*
Eröffnung mit einer Abendveranstaltung u.a. mit
- Elke Steven, Komitee für Demokratie und Grundrechte
- dem “Maulwurf” aus dem Hambacher Forst
- den AusstellungsmacherInnen

Für das leibliche Wohl sorgt die Volxküche Nordeifel
*wo?
Naturfreundehaus KölnKalk e.V.
Kapellenstrasse 9a, 51103 Köln
U-Bahn: Kalk-Kapelle
Der EINTRITT ist FREI

Das Komitee für Demokratie und Grundrechte hat seit Jahren die Demonstrationen und Aktionen im Wendland begleitet.
Ihr besonderer Blick galt der grundgesetzlichen Demonstrationsfreiheit.
Sie haben energisch gegen die Einschränkungen protestiert, mit der Demobeoachtung die Übergriffe und Verletzungen des Grundrechts dokumentiert und gaben der Bewegung Unterstützung in den Strafverfolgungsverfahren.
Darüber berichtet Elke Steven, langjährige Mitarbeiterin im Komitee für Demokratie und Grundrechte.

Die Ausstellung beginnt mit der Veranstaltung und ist dann geöffnet bis 5. November.
Wochentags 17-19 uhr
Wochenende 15-18 Uhr
im Gartenhaus vom NFH.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit
dem Anti-Atom-Plenum Köln,
dem Friedensbildungswerk und
dem Komitee für Demokratie und Grundrechte.

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Beton – es kommt drauf an, was man draus macht! – II

Castor-Prozess in Lüneburg vor Beginn beendet.

Staatsanwaltschaft macht Rückzieher –
Gericht stellt Verfahren ein.

Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat den Angeklagten die Einstellung des Verfahrens nach §153a StPO gegen die Zahlung einer Geldbuße angeboten.
Anstatt die von der Staatsanwaltschaft geforderte Geldstrafe von je 1100 € zu zahlen, spenden die AktivistInnen nun je 250 € an den Verein „Kinder von Tschernobyl“.

Der letzte CASTOR-Transport ist schon zwei Jahre her, die juristischen Folgen beginnen gerade erst. So auch für die vier freien Aktivist_innen, die beim CASTOR 2011 eine der spektakulärsten Aktionsformen wählten: Sie ketteten sich mit den Armen in einer unter den Gleisen verborgenen Betonkonstruktion an, in Höhe der Ortschaft Vastorf. Die Polizei war 15 Stunden damit beschäftigt, die Vier aus dem Betonblock zu lösen, in dieser Zeit konnte der Zug nicht weiterfahren.
(PM http://blockcastor.wordpress.com)

Spendenkonto: Spenden und Aktionen,
Konto Nr.: 92881806,
Volksbank Mittelhessen
BLZ: 513 90000,
Betreff: „Gleisblockade Vastorf“
(bitte immer mit angeben)

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Beton – es kommt drauf an, was man draus macht!

Aufruf zur Solidarität!

Prozess am 21. Oktober 2013

Beim letzten Castortransport nach Gorleben im November 2011 blockierte unsere Aktionsgruppe für 15 Stunden die Bahnstrecke von Lüneburg nach Dannenberg.
In der Höhe von Vastorf bei KM 219,1 ketteten sich vier Aktivist_innen an eine unter dem Gleisbett verborgene Betonkonstruktion. Die Polizei hatte sehr große Schwierigkeiten, den Betonklotz zu knacken und die vier aus dem Gleis zu entfernen. Um den Transport dennoch so rasch wie möglich durchzupeitschen, drohten sie zwischendurch mehrmals mit der Amputation unserer Arme, in der Hoffnung, uns dadurch zur Aufgabe zu bewegen.

Mit unserer Aktion wollten und wollen wir ein Zeichen setzen gegen den Wahnsinn der Atomenergie weltweit und auch gegen den Standort Gorleben.
Tschernobyl, Fukushima, nachgewiesen höheres Krebsrisiko für Kinder in der Nähe von Atomanlagen, Umweltverbrechen Uranabbau, kein Endlager weltweit, erhöhte Strahlenwerte am Zwischenlager Gorleben, immer wieder Störfälle und Beinah-Katastrophen wie der Brand eines Atom-Frachters im Hamburger Hafen am 1.Mai diesen Jahres – all das sind Zeichen einer seit Jahrzehnten verfehlten kapitalistischen Energiepolitik.
Sie ist einseitig auf zentralisierte und monopolistische Strukturen ausgerichtet anstatt auf Mitbestimmung und Menschenrechte.
Sie ist fossil und nuklear anstatt nachhaltig, CO2-ausstoßend anstatt klimaschonend.

Nun soll uns der Prozess gemacht werden:
am 21.10.2013 um 9 Uhr im Amtsgericht Lüneburg.

Die Staatsanwaltschaft Lüneburg sieht in unserer Aktion eine verwerfliche Gewaltausübung und will uns wegen Störung öffentlicher Betriebe und Nötigung verurteilt sehen.

Das wollen wir doch mal sehen! Und ihr vielleicht auch!?! Kommt zum Prozess, unterstützt uns, durch Dabeisein, finanziell, wie auch immer!

Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Die Vastorfer_innen
(PM -> http://blockcastor.wordpress.com)

Widerstand ist nicht umsonst!
Spendenkonto: Spenden und Aktionen,
Konto Nr.: 92881806,
Volksbank Mittelhessen
BLZ: 513 90000,
Betreff: „Gleisblockade Vastorf“
(bitte immer mit angeben)

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Absage an Endlager-Kommission

Nach Auffassung der TeilnehmerInnen der Atommüllkonferenz, die am Samstag, 31. August, in Kassel stattfand, sollten die für Umweltverbände vorgesehenen Plätze in der Endlager-Kommission nicht besetzt werden.

Der Konferenz lag eine 272seitige Bestandsaufnahme vor, wo und wie derzeit Atommüll an Stand­orte in ganz Deutschlands lagert. Der Bericht soll Mitte September veröffentlicht werden und dann Grundlage einer weiteren offensiven Auseinandersetzung über den zukünftigen Umgang mit Atommüll sein.

Ein weite­res Thema der Konferenz waren Rechtsstellung und Verfahrensanforderungen Betroffener in den Stillle­gungsverfahren von Atomkraftwerken.

Zu den zweimal jährlich stattfindenden Atommüll-Konferenzen kommen Bürgerinitiativen von Atommüllstand­orten, unabhängige WissenschaftlerInnen und in diesem Bereich arbeitende Organisationen zusammen.

Im Wortlaut:
Die TeilnehmerInnen der 3. Atommüllkonferenz in Kassel am 31.08.13 erklären:

- Das Standortauswahlgesetz, die in dem Gesetz fixierte Besetzung der „Kom­mission Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe“ und ihre mangelnde Kompetenz im wei­te­ren Prozess schließen es aus, dass die Bundesrepublik Deutschland über diesen Weg der Klärung des langfristigen Umgangs mit dem Atommüll näher kommt. Sie dient im Gegenteil dazu, den Standort Gorleben nachträglich zu legitimieren.
Des­halb besteht unter den Teil­neh­merinnen und Teilnehmern Konsens, dass die beiden für die Umweltbe­we­gung vorgesehenen Plätze in der Kommission nicht besetzt werden sollen.

- Eine Mehrheit der Teilnehmenden spricht sich dafür aus, auch dann keinen Sitz in der Kommission zu besetzen, wenn es zu einer Nominierung aus anderen Teilen der Umweltbewegung kommt.

- Mit der umfangreichen „Bestandsaufnahme Atommüll“ zeigt die Konferenz das ganze Desaster im Umgang mit dem schwach-, mittel- und hoch-radioaktiven Atommüll. Ein wirklich offener, gesellschaftlicher Entscheidungsprozess muss alle Arten von Atommüll und alle Beteiligten und Betroffenen einbeziehen.
(PM; www.atommuellkonferenz.de)

Siehe dazu auch:
=> Bundestag verschiebt Entscheidung über Atommüll-Kommission . . . http://www.ausgestrahlt.de, 01.09.2013

=> „Keine Chance, substanziell mitzureden“
Konfliktexperte über Beteiligungsverfahren beim Endlagersuchgesetz . . . http://www.ausgestrahlt.de , 26.08.2013

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Kein Vertrauen in ergebnisoffene Endlager-Suche

Parteien haben schnellen Kompromiss statt gesellschaftlichem Konsens gesucht

Zur Zustimmung des Bunderates zum Endlagersuchgesetz erklärt Stefan Diefenbach-Trommer von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Wir würden gerne in den Freudenchor über eine ergebnisoffene, ganz neu begonnene Suche nach einem Atommüll-Endlager einstimmen, doch hält das Gesetz seine Versprechen nicht. Das Endlagersuchgesetz ist ein typischer Parteienkompromiss: Am Ende schnell zusammengeschustert, wichtige Fragen wurden vertagt, Problemfelder ausgeklammert. Der Bundesrat hat die Chance verpasst, diesem untauglichen Gesetz die Legitimation zu verweigern.

Das Gesetz soll Regeln für ein Suchverfahren festlegen. Doch viele kleine Pfeile zeigen weiterhin auf Gorleben: Dort wurden bereits Millionen verbaut. Weil der ungeeignete Salzstock Gorleben Teil des Suchverfahrens bleibt, wird weiter hauptsächlich über das Für und Wider von Gorleben gestritten werden. Gegen ein Verbot weiterer Castor-Transporte nach Gorleben behalten sich die AKW-Betreiber Klagen ausdrücklich vor. Wenn die Bundesländer ihre Vetorecht zu Castor-Zwischenlagern ausüben, läuft alles wieder auf Gorleben hinaus.

Der Atommüll, der über wenige Jahrzehnte produziert wurde, ist ein Generationenproblem. An irgend einem Ort wird die strahlende Hinterlassenschaft gelagert werden müssen. Die Menschen dort haben es verdient, dass ihnen die Wahrheit gesagt wird und dass sie von Anfang an einbezogen werden, wenn Kriterien für einen Standort festgelegt werden. So ein Verfahren braucht nicht Wochen, sondern Jahre. Für einen schnell vorzeigbaren Erfolg wurde die Chance auf einen gesellschaftlichen Konsens verspielt.

Die im Gesetz vorgesehene Bürgerbeteiligung an den potentiellen Standorten ist marginal. Noch bevor die geplante Kommission ihre Arbeit aufnimmt, wird im Gesetz schon vieles detailliert geregelt, was die Experten erst erarbeiten sollen. Die Kommission soll bis 2015 erörtern, ob es zur Endlagersuche ein neues riesiges Bundesamt braucht. Dieses wird mit dem Gesetz bereits eingerichtet.

Ein Beispiel fürs schnelle Zusammenschustern des Gesetzes ist, dass es weiterhin den Export von Atommüll erlaubt. Offensichtlich ist schon bald geplant, Castor-Behälter aus dem Forschungszentrum Jülich in die USA zu bringen.

Während also der Verbleib des Atommülls weiter völlig unklar ist, werden in Deutschland weiter neun AKW betrieben, die täglich hochradioaktive Abfälle in großen Mengen produzieren. Bundesrat und Bundetag lassen offenbar den Wasserhahn über der vollen Badewanne offen und wischen lieber ein bisschen auf dem Boden rum.“
(PM von .ausgestrahlt)

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