Archiv der Kategorie 'Fukushima'

Fukushima-Betreiber TEPCO darf weiter AKW betreiben

Es klingt absurd: Der Konzern, der eine große Mitschuld an den Reaktorkatastrophen von Fukushima trägt und die Bewältigung der Folgen nicht in den Griff bekommt, darf weiter Atomkraftwerke betreiben.
Der Widerstand gegen die Pläne ist aber groß. . . . weiterlesen bei => www.ausgestrahlt.de/blog
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• SPIEGEL ONLINE • Fukushima-Folgen: Forscher weisen Cäsium 137 an Japans Stränden nach

Auch Jahre nach der Kernschmelze im Reaktor Fukushima steckt noch radioaktives Cäsium in dessen Umgebung. Hohe Werte fanden Experten dort, wo sie es nicht vermutet hatten. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de
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Glaubt jemand wirklich noch, nach einem Unfall z.B. in Tihange wäre alles wie zuvor? Jodtabletten hin oder her.
NiX wäre wie vorher!
siehe auch => Jodtabletten-Verteilung: „Beruhigungspillen“ in NRW . . . AAE . . . 03.09.2017
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11. März: 6 Jahre Fukushima

Am 11. März 2011 beginnt im japanischen AKW Fukushima Daiichi ein Super-GAU. Die Atomkatastrophe dauert bis heute an, mit gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen von immensem Ausmaß.

(gesendet am 05.03.2017 • 7 Min. • ARD)


Atomausstieg? Da fehlt noch viel!
Die Karte zeigt, wie lange AKW noch laufen dürfen.
Damit ist Deutschland noch auf Jahre zweitgrößter Produzent von Atomstrom in der EU.“ (.ausgetrahlt)
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siehe auch => Sechs Jahre GAU in Fukushima: Atomkraft – war da was? . . . www.taz.de . . . 11. 3. 2017
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siehe auch => Sechs Jahre nach dem GAU in Fukushima: Zufällig Schilddrüsenkrebs . . . www.taz.de . . . 10. 3. 2017
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und => Fukushima: Sechs Jahre nach der Katastrophe . . . www.zeit.de
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Fukushima – Gedenken und Protest in Antwerpen

Demo in imposanter Kulisse

Es ging international zu: Menschen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland kamen am 12. März 2016 in Antwerpen zu einer Fukushima-Gedenk-Demo zusammen und forderten zugleich:

Stop Doel, Stop Tihange!

Die Schrott-Reaktoren in Doel bei Antwerpen und die in Tihange bei Lüttich bedrohen Millionen Menschen und würden z.B. die wunderschöne Altstadt von Antwerpen zu atomar verseuchten Geisterstädten machen.
Ein menschengemachtes und fahrlässig herbeigeführtes Horror-Szenario, das vermeidbar wäre. Doch dagegen steht wohl die Profitgier einiger Konzerne . . .

=> Auch der Kreis Euskirchen wäre betroffen . . .

Strahlung kennt keine Grenzen.
Unser Widerstand auch nicht!

Anmerkung: In Deutschland siehts nicht besser aus:
Hier sind 5 Jahre nach Fukushima und 30 Jahre nach Tschernobyl noch immer 8 AKWs am Netz! Dabei könnten wir drauf verzichten!
(=> Atomkraft und Braunkohle: Der Sofortausstieg ist möglich! . . 6.1.2016 . . AAE
und => Der sofortige Atomausstieg ist möglich . . . .ausgestrahlt)

Und die UAA Gronau kann ohne zeitliche Befristung weltweit jedes 10. AKW mit angereichertem Uranbrennstoff versorgen.
Die Brennelementefabrik Lingen der Firma ANF/AREVA produziert Brennelemente für AKWs in aller Welt, auch die Pannenreaktoren in Doel, Fessenheim und Cattenom werden beliefert.
Daher fordern wir:
Mehr Tempo beim Atomausstieg!
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=> hier gibt´s mehr Bilder
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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(mehr…)

Mahnwache am FZJ Jülich zur Katastrophe in Fukushima

Vor dem Haupteingang des Jülicher Forschungszentrums (FZJ) gab es am Freitag, 11. März, eine Mahnwache. Rund 30 Atomkraftgegner*innen aus Köln, Aachen und aus dem Raum Mönchengladbach kamen zu der Aktion.
Aufgerufen hatte das regionale Aktionsbündnis „Stop Westcastor“. Anlass war der 5. Jahrestag der Atom-Katastrophe in Fukushima. => weiterlesen bei www.kraz.ac
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siehe auch => WDR Lokalzeit aus Aachen vom 11.03.2016
ab Minute 15:32

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mehr zu Jülich =>
antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/juelich

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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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5 Jahre Fukushima

Am 11. März 2011 begann die Nuklearkatastrophe von Fukushima. Das „Restrisiko“ übernahm die Hauptrolle.

Japan: Reise durch die Apokalypse – Weltspiegel vom 06.03.2016 – 8-min.-Bericht


WDR – Quarks & Co: Fukushima – Ende nicht in Sicht . . . gesendet am 10.3.2015
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Mahnwache zum Gedenken an die Katastrophe von Fukushima

5 Jahre nach der Katastrophe – verdrängt, vergessen?

Das Aktionsbündnis
Stop Westcastor“ ruft zur Mahnwache
am 11. März 2016 um 12 Uhr
vor dem Haupteingang des Jülicher Forschungszentrums (Wilhelm-Johnen-Straße) auf.

Anlass ist der 5. Jahrestag der Atom-Katastrophe in Fukushima.
Die Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk hat sehr großes Leid verursacht, und den betroffenen Menschen in Fukushima gebühren deshalb Solidarität und Mitgefühl.
Fünf Jahre nach der Katastrophe in Japan leben immer noch 100.000 Menschen in Notunterkünften, weil die Gegend um Fukushima verstrahlt und unbewohnbar ist. „Die nukleare Katastrophe führt uns eindringlich vor Augen, dass Atomenergie unbeherrschbar ist – auch Atomtransporte bergen Risiken“, sagt Frank Müller vom „Anti-Atom-Plenum Köln“.

Das Jülicher Entsorgungsfiasko

Jülich und das Entsorgungsfiasko des havarierten Kugelhaufen-Reaktors ist ein mahnendes Beispiel für den Irr- und Wahnsinn der Atomkraft und die völlig ungelösten Probleme der rund 290.000 Brennelementekugeln aus dem alten Versuchsatomkraftwerk AVR. Diese lagern ohne Genehmigung in einer Halle in 152 Castorbehältern.
Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“: „Ein Neubau einer erdbebensicheren Halle kommt für Jülich offensichtlich nicht in Betracht, weil keine Anträge seitens der Jülicher Verantwortlichen dem Bundesamt für Strahlenschutz vorliegen – das wissen wir auf Anfrage des Bundesamtes.
Die Jülicher Bevölkerung und die Menschen in NRW müssen sich auf Atomtransporte in nächster Zeit einstellen, denn die Brennelementekugeln können nicht weiter in dem Jülicher Zwischenlager bleiben. Höchstwahrscheinich sollen sie nach Ahaus transportiert werden, denn in Ahaus läuft die Betriebsgenehmigung des Zwischenlagers erst 2036 aus.“
(PM vom 3.3.2016 von Aktionsbündnis STOP Westcastor)
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=> Mit dem Bus ab Euskirchen, Gemünd und Simmerath zur AntiAtom-Demo in Antwerpen am 12. März!

Fukushima-Demo in Antwerpen am 12. März:
Für einen schnellstmöglichen Atomausstieg auch in Belgien!


Samstag, 12. März 2016,

14 Uhr, Antwerpen,
Museum voor Schone Kunsten,
Leopold De Waelplaats

=> hier könnt Ihr Euch anmelden.
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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14./15. März 2015 – Demo-Doppelpack: FUKUSHIMA MAHNT: Atomausstieg weltweit! Auch in Belgien und NRW!

(aktualisiert am 14.3.2015)

Sonntag, 15. März 2015 – 14 Uhr – Huy/Tihange (B)

Strahlung kennt keine Grenzen…

Aus dem Aufruf:
Wir fordern den Atomausstieg in Belgien durch einen kurzfristigen Plan. . . . Konkret bedeutet dies die sofortige und permanente Schließung von Doel-1, Doel-2 und Tihange-1 und die Rücknahme der Betriebserlaubnis für die beiden Schrottreaktoren Doel-3 und Tihange-2.
Wir stellen fest, dass selbst die schon beschlossenen Schließungsgesetze der Regierung, den Atomausstieg nicht tatsächlich sicherstellen.
Wir stellen fest, dass die Verantwortlichen rationalen Argumenten gegen AKWs nicht zugänglich sind.
Der Atomausstieg ist Handarbeit: Dies bedeutet den kontinuierlichen Aufbau einer Massenbewegung, die den Atomaustieg erzwingt – und wenn es irgend geht: VOR dem SuperGAU.
(www.stop-tihange.org)
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Die Volxküche Nordeifel bekocht Euch wieder revolutionär gut!
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=> Mehr Infos und Details zur Demo
bei => www.stoptihange.org
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Überregionale Demo am Samstag, 14. März 2015

Düsseldorf, 13 Uhr,
EON-Zentrale, EON-Platz 1

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Die von einem deutsch-japanischen Bündnis organisierte Demonstration richtet sich gegen den Weiterbetrieb aller AKW in Deutschland und die Wiederinbetriebnahme der Reaktoren in Japan.

Außerdem gegen die geplanten Atommüll-Exporte aus Jülich in die USA, den geplanten Verkauf der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau, gegen Castortransporte aus Garching ins Zwischenlager Ahaus – und nicht zuletzt: Gegen die Ausgliederung der Atomsparte des in Düsseldorf ansässigen Eon-Konzerns als quasi „Bad Bank“.
(Mit Material von => .ausgestrahlt)
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Die Volxküche Nordeifel bekocht Euch wieder revolutionär gut!
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siehe auch => FUKUSHIMA MAHNT:
Atomausstieg weltweit – auch in NRW!
Überregionale Demo am Samstag, 14. März 2015 – Düsseldorf
- 13 Uhr -
EON-Zentrale – EON-Platz 1
. . . 20. Februar 2015
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und => Von Euskirchen bequem mit dem Bus zur Demo:
Stop Tihange – Stop Doel
Sonntag, 15. März 2015 – 14 Uhr – Huy (Tihange)
. . . 15. Februar 2015
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=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
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FUKUSHIMA MAHNT – DIE KATASTROPHE DAUERT AN!

Am 11. März vor 4 Jahren begann die Nuklearkatastrophe von Fukushima.
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Auch 4 Jahre nach dem Super-GAU in Japan werden das Meer und die Luft weiterhin Tag für Tag radioaktiv verseucht.
Der starke Taifun vom Oktober 2014 wusch die Reaktorruine erneut aus und sorgte für extrem hohe Strahlungswerte.
Die ständigen Erdbeben bedrohen die Ruine ebenfalls.
Wie in Tschernobyl nimmt auch in Fukushima der Schilddrüsenkrebs bei Kindern und Jugendlichen dramatisch zu.
Eine erhöhte Säuglingssterblichkeit ist sicher dokumentiert, wird aber in Japan verschwiegen.
Die ca. 300.000 Kinder in der Präfektur Fukushima spielen trotz enormer Gesundheitsgefahren im Freien. Die Kinder tragen Dosimeter, aber die Regierung in Japan überlässt gesundheitliche Fragen der Bevölkerung – so ist Fukushima ein strahlenmedizinisches Versuchslabor geworden.

Wir gedenken der Opfer der verheerenden Reaktorkatastrophen von Windscale (1957), Harrisburg (1979), Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011).

(Aus dem Flyer zur Düsseldorf-Demo am 14.3.2015 / Jochen Stay / .ausgestrahlt)
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FUKUSHIMA MAHNT: Atomausstieg weltweit – auch in NRW!

NRW-weite Demo am 14. März 2015

Düsseldorf, 13 Uhr, EON-Zentrale, EON-Platz 1

ATOMAUSSTIEG WELTWEIT – AUCH IN NRW!

Trotz angeblichem Atomausstieg laufen auch 2015 in Deutschland weiterhin 9 AKW und 2 Uranfabriken.
In NRW sind zwar keine AKW mehr am Netz, aber der Atomausstieg wird nicht umgesetzt!

BEISPIEL ALTLASTEN:
► Der Abriss der AKW und die Lagerung des Atommülls sind nach wie vor ungeklärt und wird noch Milliarden verschlingen. Die AKW-Betreiber wollen sich jedoch aus der Verantwortung stehlen. Eon, mit Sitz in Düsseldorf, bereitet die Abspaltung des Atom-Geschäfts in eine „Bad Bank“ vor. Eon will so die Kosten und Risiken auf die Gesellschaft abwälzen.

BEISPIEL URAN-ANREICHERUNG IN GRONAU:
► In Gronau betreibt Urenco die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage (UAA). Die Firma Urenco (mit weiteren UAAs in GB, NL, USA) gehört zu einem Drittel RWE und Eon. Jedes 10. AKW weltweit wird mit angereichertem Uran aus Gronau betrieben – und das unbefristet, denn die Abschaltung ist nicht terminiert und nicht geplant.
Wir fordern die Landesregierung auf, ihre Aussage des Koalitionsvertrages umzusetzen: „Wir wollen die Urananreicherung in Gronau rechtssicher beenden“.
Denn auch der Fukushima-Betreiber Tepco wurde durch den Urenco-Konzern beliefert.
Statt die UAA stillzulegen, wird jedoch der Verkauf von Urenco oder gar ein Börsengang geplant. Und das mit dem Wissen, dass die Urananreicherung eine zur Produktion von Atomwaffen und Atombomben unverzichtbare Technologie ist.

BEISPIEL ATOMMÜLL-VERSCHIEBUNG IN JÜLICH:
► Obwohl der Export von Atommüll rechtlich ausgeschlossen ist, sollen 152 Castoren, die in Jülich als Erbe des Versuchsreaktors (AVR) gelagert sind, in die USA abgeschoben werden. Alternativ sollen die Castoren ins Zwischenlager nach Ahaus transportiert werden.
Wir erinnern die Landesregierung und das Wirtschaftsministerium an die Koalitionsaussage: „Wir wollen, dass die Castoren, vor allem die in Jülich lagernden, nur noch einmal transportiert werden…“ und das schließt auch einen Transport in das befristete Ahauser Zwischenlager aus!

WIR FORDERN:

► Alle Atomkraftwerke abschalten – bevor es zum nächsten Super-GAU kommt!
► Der Staat muss den Stromkonzernen das Geld für den AKW-Abriss und die Atommüll-Lagerung jetzt abnehmen – so lange noch etwas zu holen ist!
► Die Versprechen aus dem NRW-Koalitionsvertrag zum Thema Urananreicherung und Atommüll aus Jülich sind unverzüglich umzusetzen!
► Atomenergie ist gefährlich, unbeherrschbar und verantwortungslos!
Daher fordern wir den konsequenten Atomausstieg weltweit – auch in NRW!
(Jochen Stay / .ausgestrahlt)
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Die Volxküche Nordeifel bekocht Euch wieder revolutionär gut!
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=> Mehr Infos und Details zur Demo
bei => .ausgestrahlt
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=> hier gibt´s den 4-seitigen Flyer
„FUKUSHIMA MAHNT – DIE KATASTROPHE DAUERT AN!
ATOMAUSSTIEG WELTWEIT – AUCH IN NRW!“

als pdf.
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NRW-weite Demo zum Fukushima-Jahrestag

Düsseldorf, Samstag 14. März 2015 um 13 Uhr

Die von einem deutsch –
japanischen Bündnis
organisierte Demonstration richtet sich gegen den Weiterbetrieb aller AKW in Deutschland und die Wiederinbetriebnahme der Reaktoren in Japan.

Außerdem gegen die geplanten Atommüll-Exporte aus
Jülich in die USA, den geplanten Verkauf der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau, gegen Castortransporte aus Garching ins Zwischenlager Ahaus – und nicht zuletzt:
Gegen die Ausgliederung der Atomsparte des in Düsseldorf ansässigen Eon-Konzerns als quasi „Bad Bank“.
(Mit Material von => .ausgestrahlt)
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Die Volxküche Nordeifel bekocht Euch wieder revolutionär gut!
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=> hier gibt´s den 4-seitigen Flyer
„FUKUSHIMA MAHNT – DIE KATASTROPHE DAUERT AN!
ATOMAUSSTIEG WELTWEIT – AUCH IN NRW!“

als pdf.
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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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Etwa 650 Menschen auf Fukushima-Gedenk-Demo in Jülich

Vor drei Jahren begann die Katastrophe in Fukushima, die bis heute nicht unter Kontrolle ist.

Etwa 650 Menschen beteiligten sich deshalb am 8. März in Jülich an der landesweiten
Gedenkveranstaltung zum
3. Jahrestag der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi.

Bei schönstem Sonnenschein wurden sie schon vor Beginn der Auftaktkundgebung auf dem Jülicher Walrmplatz von Klaus dem Geiger und Sascha (Salossi), die im folgenden auch die Auftaktkundgebung musikalisch untermalten, mit passenden Songs begrüßt.

Nachdem auch die TeilnehmerInnen des Fahrradcorsos rund um den verseuchten Reaktor, veranstaltet von ATTAC Inde-Rur, eingetroffen waren, wurde es ruhig:
Herr Tomoyuki Takada schilderte eindrucksvoll die Situation in Japan. Richtig still wurde es, als ein Brief der 16-jährigen Mina, die aus Fukushima fliehen mußte, verlesen wurde. Danach wurde in einer Schweigeminute der Opfer des Tsunamis und der Atomkatastrophe gedacht.

Anschließend ging es in der Rede von Walter Schumacher aus Aachen um die europäische Atompolitik. Auch ein Statement der amerikanischen Initiative SRS Watch aus Savannah River Side, der Ort, an den das Forschungszentrum den Jülicher Atommüll (152 „West“– Castoren mit 300.​000 hoch­ra­dio­ak­ti­ven Brenn­ele­ment­ku­geln) los werden möchte, verlesen.

Zu dem Lied „Nein, nein, wir woll´n nicht Eure Welt…“ formierte sich dann der Demozug durch die Jülicher Innenstadt zum Schlossplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.

Dr. Reiner Moormann, ehem. FZJ-Mitarbeiter, war hier der Hauptredner, schilderte sehr eindrucksvoll die Zusammenhänge des Jülicher Atomdebakels und gab tiefe Einblicke in die Hintergründe der Hochtemperaturreaktorforschung. (=> hier die Rede als => pdf)

Marita Boslar aus Jülich (attac Inde/Rur) sprach anlässlich des am 8.3. begangenen internationalen Frauentages über den Zusammenhang von Frauen und Umweltpolitik.

Zudem wurde zum Widerstand gegen die jeweilige Atompolitik in Belgien und den Niederlanden (Dirk Banning) von Aktivisten der jeweiligen Länder berichtet. Leo Tubbax aus Belgien schilderte noch mal die gefährliche Situation, die vom AKW Tihange ausgeht. Unterstützt durch STOP Westcastor rief er zur Teilnahme der Anti Atom Kundgebung am 9.3. in Brüssel auf.

Und nicht zuletzt gab es Beiträge zur Urananreicherung in Gronau (Karfreitag => Ostermarsch in Gronau an der UAA !) und zum Widerstand gegen den maßlosen und Umwelt zerstörenden Braunkohleabbau im in der Nähe von Jülich liegenden Tagebau Hambach (=> Hambacher Forst).

Zwischendurch gab´s Musik von Klaus dem Geiger und Sascha (Salossi), Gerd Schinkel sowie Selassikai, die „volXküche nordeifel“ kochte wieder revolutionär und natürlich vegan.
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Mehr Fotos/Imressionen gibt´s
=> hier in der => Fotogalerie.

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siehe zum Thema auch =>
=> Täuschen, tricksen, drohen – Die Fukushima-Lüge
Fukushima – 3 Jahre später
. Eine ZDFzoom-Reportage vom 26.2.14.

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=> Infos siehe auch bei => www.westcastor.de
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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
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(mehr…)

8. März: Landesweite Fukushima-Demo in Jülich

AtomkraftgegnerInnen fordern sofortigen Atomausstieg
„Landes- und Bundesregierung müssen endlich liefern“

Am jetzigen Samstag, 8. März, findet in Jülich eine landesweite Anti-Atom-Demonstration zum dritten Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima statt.
Mit der Demo setzen die Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Region Fukushima.

Der Aktionstag beginnt um 11.40 Uhr mit einem Fahrradkorso rund um das Forschungszentrum Jülich ab dem Haltepunkt „Forschungszentrum“ an der Rurtalbahn.

Um 13 Uhr gibt es auf dem Jülicher Walramplatz
(HeXenturm) eine Kundgebung
, wo Tomoyuki Takada über die Situation aus Japan berichtet.
Für die musikalische Untermalung sorgen Klaus der Geiger & Sascha (Salossi)
(ja, genau: Die zwei von der Menschenkette in Euskirchen u.a.)
Die „volXküche nordeifel“ kocht wieder revolutionär.

Es folgt ein Demonstrationszug durch die Innenstadt und eine
Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz.
Hauptredner der Abschlusskundgebung ist Dr. Rainer Moormann, ehemaliger Mitarbeiter des Forschungszentrums Jülich.
Dazu gibt´s weitere Reden und div. Kabarett- und Musikbeiträge, die „volXküche nordeifel“ sorgt für das leibliche Wohl.

Zu der Demonstration rufen mittlerweile rund 33 Initiativen, Verbände und Parteien sowie mehr als 130 Einzelpersonen auf.
Sonderbusse sind aus Ostwestfalen, Mönchengladbach und dem Münsterland angekündigt.
Erwartet werden auch AtomkraftgegnerInnen aus dem benachbarten Belgien sowie den Niederlanden.

„Unbewältigte Altlasten – versandeter Atomausstieg in NRW“

Die Demo findet in Jülich statt, weil es im Forschungszentrum gefährliche, unbewältigte atomare Altlasten gibt und direkt nebenan ungerührt an der Zukunft der Atomenergie gearbeitet wird.
„Jahrelang wurden der hochverstrahlte AVR-Reaktorbehälter sowie die 152 Castoren mit den 300.000 hochradioaktiven Brennelementkugeln aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt.
Die Anti-Atomkraft-Initiativen lehnen sowohl die hochbrisante Verlagerung des Reaktorbehälters sowie den möglichen Abtransport der 152 Castoren als unverantwortlich ab.
Bundes- und Landesregierung sowie das Forschungszentrum Jülich müssen endlich ein tragfähiges Zwischenlagerungskonzept vor Ort vorlegen“, so Siegfried Faust vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ aus Jülich.

Zudem fordern die Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände von der Bundes- und Landesregierung die sofortige Stilllegung der Atomfirma ETC in Jülich, die für den Urananreicherer Urenco und den französischen Atomkonzern Areva die auch militärisch äußerst brisanten Zentrifugen zur Urananreicherung erforscht, entwickelt und produziert.

„Wir kritisieren sowohl Bundes- und Landesregierung dafür, dass in Jülich wie auch in der Urenco-Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau mitten in NRW weiterhin an der weltweiten Zukunft der Atomenergie gearbeitet wird. Von Gronau aus wird jedes 10. AKW weltweit beliefert, für den Weiterbetrieb der Atomanlage soll dort noch in diesem Jahr ein neues Zwischenlager eingeweiht werden.
Das ist kein Atomausstieg!
Landes- und Bundesregierung müssen bei Atomausstieg und Energiewende endlich liefern“
, so Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND NRW.

Die Initiativen fordern zudem explizit die sofortige Stilllegung des belgischen AKW Tihange, des niederländischen AKW Borssele und des klimafeindlichen Braunkohleabbaus.
Weitere Infos:
www.westcastor.de, www.bund-nrw.de, www.bbu-online.de, www.sofa-ms.de, www.urantransport.de

(mit Material von PM)
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Hier gibt´s die Möglichkeit den Aufruf zu unterstützen
=> www.westcastor.de

Weitere Details zum Programm unter =>
=> Auf nach Jülich am 8. März 2014 – Landesweite Fukushima-Gedenk-Demo
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siehe zum Thema auch =>
=> Täuschen, tricksen, drohen - Die Fukushima-Lüge
Fukushima – 3 Jahre später
. Eine ZDFzoom-Reportage vom 26.2.14.

auch interessant =>
=> Hambacher Forst (9.Okt., Teil 2) – Mit Musik gegen Klima- und Umwelt-Killer protestiert . . . 13. Oktober 2012

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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Fukushima – 3 Jahre später

„Täuschen, tricksen, drohen – die Fukushima-Lüge“

ZDF – Zoom; gesendet am 26.2.14
(auch) deshalb => Auf nach Jülich am 8. März 2014
– Landesweite Fukushima-Gedenk-Demo

Auf nach Jülich am 8. März 2014 – Landesweite Fukushima-Gedenk-Demo

(aktualisiert am 5.3.14)

Fukushima überall ?
Stoppt den Wahnsinn !

Am 11. März jährt sich der Beginn der Reaktor-Katastrophe im japanischen Fukushima zum dritten Mal und die Lage ist noch immer
nicht unter Kontrolle:
Niemand weiß, wo der hochradioaktive Brennstoff der Reaktorblöcke 1-3 ist, wie weit er sich in den umgebenden Untergrund gefressen hat. An eine Bergung ist nicht zu denken.
Auch das Abklingbecken des nach Wasserstoffexplosionen stark zerstörten Reaktors 4 ist nach wie vor ein unkalkulierbares Risiko.

Tausende Menschen verloren ihre Heimat und werden noch Jahrzehnte lang unter den Folgen leiden.
Ihrer wollen wir gedenken und mahnen:

Stoppt den Wahnsinn!

Jü­lich und das Ent­sor­gungs­fi­as­ko des dort ha­va­rier­ten Ku­gel­hau­fen-​Re­ak­tors ist ein mah­nen­des Bei­spiel für den Irr- und Wahn­sinn und die völ­lig un­ge­lös­ten Pro­ble­me der Atom­kraft.

1978 wäre es nach einem unkontrollierten Wassereinbruch fast zum GAU gekommen. Dadurch kam es zu einer umfangreichen radioaktiven Verseuchung des Erdreichs und des Grundwassers.
Das ganze Ausmaß wurde erst Jahre später bekannt, denn der sog. „Kugelhaufenreaktor“ sollte zerlegt und „entsorgt“ werden.
Diese „Entsorgung“ verzögert sich noch heute und bereitet offenbar zunehmend Probleme. Bisherige Kosten für den Rückbau der Anlage über 700 Mio. Euro, aber noch unsere Kinder und Enkel werden für das Abenteuer AVR zahlen müssen.

Zudem lagern in Jülich 152 Castorbehälter mit Atommüll, die möglicherweise in die USA gebracht werden sollen.
Die Anti-Atomkraft-Bewegung lehnt dies ab.

Wir fordern ein Zwischenlager nach neuestem Stand, um unnötige, gefährliche Transporte zu verhindern.
Bis heute gibt es weltweit kein Endlager.

Daher fordern wir die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen, damit den sofortigen Stopp weiterer Atommüll-Produktion.

Schluss mit weiterer Reaktorentwicklung in Jülich.
Stattdessen Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit dem Ziel der Schadensbegrenzung, wo dies noch möglich ist.

Ebenso fordern wir die Stilllegung der UAA in Gronau und Almelo, mit deren angereichertem Uran Atomkraftwerke in aller Welt betrieben werden, statt den Verkauf von URENCO und damit Zentrifugentechnik und potentieller Atomwaffen-Technologie.

Stattdessen fordern wir eine sozialverträgliche, wirklich effektive, konsequente Energiewende, die den Namen verdient:
Nein zu Fracking, weg von Atom- und dem Klima-Killer Kohle-Kraft, hin zu einer dezentralen Energieversorgung mit Sonne und Wind.

Dies ist möglich! Jetzt !

(Aufruf zur landesweiten Fukushima-Gedenkdemo in Jülich/NRW am 8.3.14)
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=> Hier gibt´s die Möglichkeit den Aufruf zu unterstützen, zu unterschreiben
=> Aktionsbündnis STOP Westcastor
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Vorläufiger Demoablauf:

Bereits um 11:40 (wenn der Zug keine Verspätung hat…) organisiert ATTAC-Inde-Rur ausgehend vom Haltepunkt Forschungszentrum der Rurtalbahn einen Fahrradcorso (Treffpunkt für FahrradfahrerInnen zur Umrundung des FZ-Geländes mit Blick auf den Strahlenklotz im Wald (AVR)

13:00 Auftaktkundgebung am Hexenturm (Turmstraße),

Hauptredner zur Situation in Fukushima: Tomoyuki Takada (Japan)
Musik: Klaus der Geiger & Sascha (Salossi)
(ja, genau: Die zwei von der Menschenkette in Euskirchen u.a.)
„volXküche nordeifel“ kocht

13:40 Demonstration durch die Stadt
– lasst euch was einfallen, seid kreativ! -
Demonstrationszug vom Walramplatz – Große Rurstraße – Schwanenteich – Bahnhofstraße – Dr. Wayer Straße – Römerstraße – Schlossplatz

14:30 Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz:

Hauptredner zum Jülicher Atomdebakel: Dr. Rainer Moormann, ehemaliger FZJ-Mitarbeiter

Weitere Reden aus
Jülich (zum Frauentag sowie gegen Fracking),
Belgien (Risse in den AKWs Tihange2 und Doel3),
den Niederlanden (Urencoverkauf und Situation im AKW Borssele in Zeeland),
von den Hambacher Forst-AktivistInnen, da der Klima-Killer Kohle-Kraft auch keine Lösung ist und bekämpft werden muss,
aus Duisburg (Atommülllagerung und Konditionierung) sowie
aus Gronau (Urananreicherung).

Dazwischen und danach zum Ausklang:
Kabarett und Musikbeiträge von
„Muita Merda“, Selassikai, Gerd Schinkel, Klaus der Geiger & Salossi.
„volXküche nordeifel“ kocht.

Ende so gegen 16:30 Uhr.

Veranstalter: Stop Westcastor /
Bundesverband Bürgerinitiativen Umwelschutz B B U /
Anti-Atom Landeskonferenz NRW /
a t t a c Inde/Rur (auch Veranstalter Fahrradkorso 11:30) /
B U N D Düren

Weitere UnterstützerInnen => hier
=> www.westcastor.de

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siehe auch => „Täuschen, tricksen, drohen“ - Fukushima 3 Jahre nach dem GAU
ZDFzoom vom 26.2.14, Mediathek
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auch interessant =>
Hambacher Forst (9.Okt., Teil 2) – Mit Musik gegen Klima- und Umwelt-Killer protestiert . . . 13. Oktober 2012

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
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8. März 2014: Jülich – landesweite Fukushima-Gedenkdemo

aktualisiert am 5. März 2014
Aufruf zur landesweiten Fukushima-Gedenkdemo in Jülich/NRW am 8.3.14:

Fukushima überall?
Stoppt den Wahnsinn!

Am 11. März jährt sich der Beginn der Reaktor-Katastrophe im japanischen Fukushima zum dritten Mal und die Lage ist noch immer nicht unter Kontrolle:
Niemand weiß, wo der hochradioaktive Brennstoff der Reaktorblöcke 1-3 ist, wie weit er sich in den umgebenden Untergrund gefressen hat. An eine Bergung ist nicht zu denken.
Auch das Abklingbecken des nach Wasserstoffexplosionen stark zerstörten Reaktors 4 ist nach wie vor ein unkalkulierbares Risiko.

Tausende Menschen verloren ihre Heimat und werden noch Jahrzehnte lang unter den Folgen leiden. Ihrer wollen wir gedenken und mahnen:

Stoppt den Wahnsinn!

Jü­lich und das Ent­sor­gungs­fi­as­ko des dort ha­va­rier­ten Ku­gel­hau­fen-​Re­ak­tors ist ein mah­nen­des Bei­spiel für den Irr- und Wahn­sinn und die völ­lig un­ge­lös­ten Pro­ble­me der Atom­kraft.

1978 wäre es nach einem unkontrollierten Wassereinbruch fast zum GAU gekommen. Dadurch kam es zu einer umfangreichen radioaktiven Verseuchung des Erdreichs und des Grundwassers.
Das ganze Ausmaß wurde erst Jahre später bekannt, denn der sog. „Kugelhaufenreaktor“ sollte zerlegt und „entsorgt“ werden.
Diese „Entsorgung“ verzögert sich noch heute und bereitet offenbar zunehmend Probleme. Bisherige Kosten für den Rückbau der Anlage über 700 Mio. Euro, aber noch unsere Kinder und Enkel werden für das Abenteuer AVR zahlen müssen.

Zudem lagern in Jülich 152 Castorbehälter mit Atommüll, die möglicherweise in die USA gebracht werden sollen.
Die Anti-Atomkraft-Bewegung lehnt dies ab.

Wir fordern ein Zwischenlager nach neuestem Stand, um unnötige, gefährliche Transporte zu verhindern.
Bis heute gibt es weltweit kein Endlager.

Daher fordern wir die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen, damit den sofortigen Stopp weiterer Atommüll-Produktion.

Schluss mit weiterer Reaktorentwicklung in Jülich.
Stattdessen Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit dem Ziel der Schadensbegrenzung, wo dies noch möglich ist.

Ebenso fordern wir die Stilllegung der UAA in Gronau und Almelo, mit deren angereichertem Uran Atomkraftwerke in aller Welt betrieben werden, statt den Verkauf von URENCO und damit Zentrifugentechnik und potentieller Atomwaffen-Technologie.

Stattdessen fordern wir eine sozialverträgliche, wirklich effektive, konsequente Energiewende, die den Namen verdient: Nein zu Fracking, weg von Atom- und dem Klima-Killer Kohle-Kraft, hin zu einer dezentralen Energieversorgung mit Sonne und Wind.

Dies ist möglich! Jetzt !

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=> Hier gibt´s die Möglichkeit den Aufruf zu unterstützen, zu unterschreiben
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=> stop[ät]westcastor.de
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Bereits um 11:40 (wenn der Zug keine Verspätung hat…) organisiert ATTAC-Inde-Rur ausgehend vom Haltepunkt Forschungszentrum der Rurtalbahn einen Fahrradcorso (Treffpunkt für FahrradfahrerInnen zur Umrundung des FZ-Geländes mit Blick auf den Strahlenklotz im Wald (AVR)

13:00 Auftaktkundgebung am Hexenturm (Turmstraße),
Hauptredner zur Situation in Fukushima: Tomoyuki Takada (Japan)
Musik: Klaus der Geiger & Sascha (Salossi)
(ja, genau: Die zwei von der Menschenkette in Euskirchen u.a.)
„volXküche nordeifel“ kocht

13:40 Demonstration durch die Stadt
– lasst euch was einfallen, seid kreativ! -
Demonstrationszug vom Walramplatz – Große Rurstraße – Schwanenteich – Bahnhofstraße – Dr. Wayer Straße – Römerstraße – Schlossplatz

14:30 Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz:

Hauptredner zum Jülicher Atomdebakel: Dr. Rainer Moormann, ehemaliger FZJ-Mitarbeiter

Weitere Reden aus
Jülich (zum Frauentag sowie gegen Fracking),
Belgien (Risse in den AKWs Tihange2 und Doel3),
den Niederlanden (Urencoverkauf und Situation im AKW Borssele in Zeeland),
von den Hambacher Forst-AktivistInnen, da der Klima-Killer Kohle-Kraft auch keine Lösung ist und bekämpft werden muss,
aus Duisburg (Atommülllagerung und Konditionierung) sowie
aus Gronau (Urananreicherung).

Dazwischen und danach zum Ausklang: Kabarett und Musikbeiträge von
„Muita Merda“, Selassikai, Gerd Schinkel, Klaus der Geiger & Salossi.
„volXküche nordeifel“ kocht.

Ende so gegen 16:30 Uhr.

Veranstalter: Stop Westcastor /
Bundesverband Bürgerinitiativen Umwelschutz B B U /
Anti-Atom Landeskonferenz NRW /
a t t a c Inde/Rur (auch Veranstalter Fahrradkorso 11:30) /
B U N D Düren

Weitere UnterstützerInnen => hier
=> www.westcastor.de

Aufruf unterzeichnen => stop[ät]westcastor.de

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Die Fukushima-Lüge

Aus gegebenem Anlass (Emmy-Nominierung) und (leider) noch immer aktuell:

Aktuell:
=> Störfall-Report in deutschen Anlagen für September 2013 . . . contrAtom 1.10.2013

=> Fukushima – Alle Artikel und Hintergründe . . . www.spiegel.de

=> Erneute Panne in Fukushima . . . taz.de

=> Kazuhiko Kobayashi “Japan und die Atompolitik, die über die Leichen geht!!” . . . www.lagatom.de 12.9.2013

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10.3.: Fukushima-Jahrestag in Tihange

Remember Fukushima

Internationale Demonstration
„Stop Tihange“

Sonntag, 10. März 2013

Auftaktkundgebung 14 Uhr Huy, Grand Place

Demo zum Reaktorgelände mit Abschlusskundgebung

Ab 10:45 Uhr fahren Busse jeweils von Euskirchen, Schleiden, Düren und Köln nach Tihange.
B90 /DIE GRÜNEN stellen diese kostenlos bzw. gegen Spende zur bereit.
Kontakt /Anmeldung für Busplätze:
oliver.krischer[ät]wk.bundestag.de

=> mehr Infos zur Anreise hier !
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Infoblatt => Der Atomkomplex Tihange
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Presse:
Aktionsbündnis: “Tihange 2 und Doel 3 nicht sicher” … brf.be
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Du möchtest spenden? => Für den gewaltfreien Widerstand, für den Atomausstieg!
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9.3.: Fukushima-Jahrestag in Gronau

Aus dem Aufruf:

Zwei Jahre Fukushima: Atomanlagen abschalten!

Urananreicherung in die Zange nehmen!

Samstag, 9. März 2013, 13 Uhr

Demonstration an der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau, Röntgenstr. 4

Am 11. März 2011 begann die Reaktorkatastrophe von Fukushima.
Die schrecklichen Bilder vom Erdbeben, vom Tsunami und von den zerstörten Reaktoren gingen um die Welt. Zehntausende Menschen mussten evakuiert werden, weite Landstriche sind radioaktiv verseucht und langfristig unbewohnbar. Die gesund­heitlichen Folgen fangen erst langsam an sichtbar zu werden. Nach Tschernobyl wurde der Super-GAU erneut bittere Realität. Dennoch ist der Atomausstieg auch in Deutschland – trotz offizieller Beteuerungen – noch längst nicht besiegelt.

Uranfabriken in Gronau und Lingen im Dauerbetrieb
Der Fukushima-Betreiber Tepco betrieb seine AKW mit deutscher Hilfe: Der Urananreicherer Urenco, der zu einem Drittel RWE und EON gehört, lieferte jahrelang angereichertes Uran für die Brennelementefertigung. In Deutschland betreibt Urenco in Gronau die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage.
=> weiterlesen
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AntiAtom-Proteste in Japan nehmen zu

Japan, Tokio: 200.000 Menschen demonstrierten gegen das Wiederanfahren der AKWs. Die Proteste nehmen zu.

Seit Mitte Juni demonstrieren Tausende vor dem Haus des Ministerpräsidenten gegen das Wiederanfahren der Atomkraftwerke. (siehe auch: „Saikado Hantai!“ – Starke Proteste in Japan gegen Wiederanfahren der AKWs )
Mittlerweile wird das erste wieder hochgefahrene AKW blockiert, in Tokio kam es vor dem Parlamentsgebäude zu einer Großdemo mit 200.000 TeilnehmerInnen.
Schwiegen Japans öffentliche Medien diese Proteste anfangs noch tot, so kommen sie jetzt nicht mehr um eine Berichterstattung herum. Sogar das japanische Fernsehen berichtete erstmals, das gigantische Ausmaß dieser Demo ist sehr gut zu erkennen.
Hier der Beitrag von TV Asahi, von einem Japaner mit deutschen Untertiteln versehen:

Hochgefahren wurde der Reaktor 3 des AKW Ohi, als erstes AKW seit Mai. Seitdem waren in Japan alle AKWs abgeschaltet.
In Fukushima fiel kürzlich wieder das Kühlsystem für die verbrauchten Brennstäbe des Reaktors 4 aus . . .

(siehe dazu auch . . . taz.de 1.7.12: Anti-AKW-Proteste in Japan – Zustände wie in Gorleben )

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