Archiv der Kategorie 'Energiewende'

Sonntag, 15. April 2018, Hambacher Forst: Waldführung mit Naturführer & Waldpädagoge Michael Zobel

Hambacher Forst

Waldführung mit Naturführer & Waldpädagoge Michael Zobel: Sonntag, 15. April 2018 11.30 Uhr Treffpunkt => Karte hier klicken
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mehr Infos unter => http://naturfuehrung.com
und / oder => https://hambacherforst.org
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Erwartungen an die neue Bundesregierung: Neustart in der Klima- und Atompolitik notwendig

Neue Umweltministerin übernimmt große Baustellen

Anti-Atomkraft-Initiativen und Anti-Braunkohle-Initiativen aus NRW und Niedersachsen sowie mehrere Umweltverbände fordern von der neuen Bundesregierung und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) einen Neustart in der Klima- und Atompolitik.

Schulze übernimmt das Amt zu einer Zeit, da fast alle wichtigen Umweltthemen ungelöst sind:
Deutschland verfehlt deutlich die selbst gesteckten Klimaziele 2020, das Beharren auf der Braunkohle und der Kohleverstromung ist klimapolitisch unverantwortlich,
Deutschland steigt zu langsam aus der Atomenergie aus und beliefert weiterhin gefährliche Pannenreaktoren in Belgien, Frankreich, Finnland und der Ukraine mit Uranbrennstoff aus Gronau und Lingen – völlig ungelöst ist zudem die sicherstmögliche Atommülllagerung.
• Auch das Problem der mangelhaften Sicherheit alter Atomreaktoren in der EU wird im Koalitionsvertrag nur vage angesprochen.

„Wir erwarten deshalb von der neuen Bundesregierung und der Umweltministerin einen ambitionierten Neustart in der Klima- und Atompolitik. Die Klimaziele 2020 können durch schnelle Abschaltungen der dreckigsten Kohlekraftwerke noch erreicht werden.
Darüber hinaus braucht es als Rahmen für die Kohlekommission ein verbindliches Kohleausstiegsgesetz, um aus der jetzigen Klima-Sackgasse herauszusteuern.
Die Energieriesen RWE und EON sind derzeit allein mit sich selbst beschäftigt, aber nicht mit erneuerbarer Energiegewinnung, die nachhaltige und zukunftsfähige Arbeitsplatzperspektiven mit Klimaschutzgarantie bieten würde“, so Andreas Büttgen, Vorsitzender der Tagbaurand-Initiative „Buirer für Buir“.

„Im Bereich Klimaschutz und Kohlepolitik ist die rasche Verabschiedung eines verbindlichen Gesetzes zum Klimaschutz und Kohleausstieg zukunftsweisend, das die Einhaltung der Klimaschutzziele gewährleistet.
Selbst im einstigen Zechenland NRW fordert eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung einen frühzeitigen Abschied von der klimaschädlichen Braunkohle. Hier muss es der Ministerin gelingen, einen tragfähigen gesellschaftlichen Konsens zu erreichen.
Neben der Atomenergie ist die Kohleverbrennung ein Auslaufmodell des 21. Jahrhunderts“, so Josef Tumbrinck, der Landesvorsitzende des NABU NRW.

„In der Atompolitik sind rasche Antrittsbesuche der neuen Umweltministerin in Belgien und Frankreich notwendig, um den grenzüberschreitenden Atomausstieg voranzutreiben. Gleichzeitig muss Ministerin Schulze einen sofortigen Exportstopp deutscher Brennelemente und Uranbrennstoffe an grenznahe Risikomeiler verfügen sowie ein schnelles Ende der Urananreicherungsanlage Gronau und der Brennelementefabrik Lingen einläuten. Wer die Belieferung gefährlicher Reaktoren zulässt, ist für etwaige Störfälle mitverantwortlich“, so Christina Burchert vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

„Mittlerweile haben fast eine halbe Million Menschen über die Ländergrenzen hinweg mit ihrer Unterschrift den Stopp der belgischen Rissereaktoren Tihange und Doel sowie der Brennelement-Exporte aus Deutschland gefordert.
Die neue Bundesumweltministerin sollte hier zügig aktiv werden und sich nicht wegducken“, sagte Robert Borsch-Laaks von der Aachener Initiative 3 Rosen e.V., die die Petitions-Kampagne koordiniert.

„Weitere wichtige Baustellen sind die Beschleunigung des Atomausstiegs einschließlich der umgehenden Abschaltung der AKW Lingen und Grohnde sowie ein verbindlicher Verzicht auf die gescheiterten Atommüll-Endlagerprojekte Gorleben und Schacht Konrad. Atompolitisch ist deshalb auch ein frühzeitiges Spitzentreffen der Umweltministerin mit den Ländern NRW und Niedersachsen sehr wichtig“, so Kerstin Rudek von der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg.
(PM vom 15.03.2018)
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Sonntag, 18. März 2018, Hambacher Forst: „Rote Linie“ – es ist wieder so weit


Sonntag, 18. März 2018 11.30 Uhr
Treffpunkt => ist die Unterstraße in Morschenich (52399 Merzenich) in Richtung Tagebaukante Hambach. Dort werden Euch Menschen freudig erwarten und Euch den Weg weisen.

Rote Linie – es ist wieder so weit

Zwischen Morschenich, den Baggern und dem Hambacher Wald werden wir erneut ein eindrucksvolles Zeichen setzen. Rot gekleidet, mit roten Transparenten und Bannern sagen wir „bis hierher und nicht weiter“. Wie 2016 und 2017 werden viele Menschen im und um den Wald unterwegs sein, rot, unüberseh- und unüberhörbar. . . .
Denkt bitte an festes Schuhwerk und bringt Euch bitte auch etwas Weiches zum drauf sitzen und Geschirr mit.
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mehr Infos unter => http://zukunft-statt-braunkohle.de

sowie => http://naturfuehrung.com
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Atomgipfel von Laschet und Michel in Brüssel am 20.02.2018

• Pannenreaktoren stilllegen
• Uran-Brennstoffexporte stoppen
• Keine Braunkohle, sondern Erneuerbare als Ersatz

Anti-Atomkraft-Initiativen, Anti-Braunkohle-Initiativen sowie Umweltverbände erwarten vom Spitzentreffen am Dienstag, 20.02.2018, in Brüssel zwischen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und dem belgischen Regierungschef Charles Michel konkrete Vereinbarungen zum Atomausstieg an den AKW-Standorten Tihange und Doel.

„Angesichts der gravierenden Sicherheitsprobleme in Tihange und Doel appellieren wir an den belgischen Regierungschef, die dringend notwendige Stilllegung der betroffenen Reaktoren nicht länger zu verzögern. Auch in der Sowjetunion und Japan hielt man vor Tschernobyl und Fukushima einen Super-GAU für ausgeschlossen. Doch die Ukraine, Weißrussland und Japan kämpfen bis heute mit den Folgen. Ein schwerer Reaktorunfall in Tihange oder Doel hätte verheerende Folgen für Westeuropa. Die Strahlenbelastungen in der Großregion Aachen/Brüssel/Maastricht wären vergleichbar mit denen innerhalb der 20 km Sperrzone in Fukushima,“ warnte Jörg Schellenberg vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie.

Von NRW-Ministerpräsident Laschet fordern die Initiativen und Verbände ein umgehendes Ende der Lieferungen von Brennelementen aus dem emsländischen Lingen sowie von angereichertem Uran aus dem westfälischen Gronau.
„Solange Deutschland durch die Lieferungen von Uran-Brennstoff maßgeblich am Weiterbetrieb der Pannenreaktoren mitbeteiligt ist, bleibt die offizielle Kritik an den Atomkraftwerken unglaubwürdig. Der Brüssel-Besuch ist ein guter Anlass, um ein Exportverbot für Uran-Brennstoff auf den Weg zu bringen,“ so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Zugleich fordern die Initiativen und Verbände von Laschet eine Kehrtwende bei seiner bisherigen Forderung, Belgien ausgerechnet extrem umweltschädlichen Braunkohlestrom als Ersatz für die Atomkraftwerke anzubieten: „Dies ist ein klimapolitisch vergiftetes Angebot, das allein dem deutschen Energieriesen RWE nutzen soll. Wir fordern, dass Ministerpräsident Laschet von seinem Braunkohle-Vorschlag Abstand nimmt und stattdessen Belgien erneuerbare Energien anbietet. Nur so ist das Exportangebot glaubwürdig und nur so lassen sich auch die selbstgesteckten Klimaziele erreichen,“ forderte Herbert Gilles von der Initiative 3 Rosen aus Aachen.

„Für schmutzige Deals zugunsten RWE und zu Lasten unserer Zukunft stehen wir nicht zur Verfügung. Herr Laschet wurde gewählt, um Zukunft zu gestalten – zwei Drittel der Menschen in NRW wollen den schnellstmöglichen Kohleausstieg. Das ist ein klarer Wählerauftrag,“ ergänzte Andreas Büttgen von der Initiative „Buirer für Buir“ aus Kerpen.
(Text: PM)
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Hambacher-Forst-Abend im WNV-Büro, Gemünd • Installation „Banner & Barrikade“

Am Freitag, den 23. Februar 2018, ist ab 19.30 Uhr beim
Verein Windenergie in Gemünd
„Hambi“-Abend.

(hier => Flyer als pdf)
Mit Film und Infos von Aktivist*innen über/aus dem Hambacher Forst wollen wir erneut auf die Energiekämpfe in direkter Nähe zur Eifel aufmerksam machen. Insbesondere die letzten Monate waren dort sehr turbulent, bis ein Gericht die Baumfällungen durch den RWE-Konzern erstmal(s) gestoppt hat.

„Banner & Barrikade“

Die seit der Klimakonferenz im KAHR in Euskirchen aufgebaute Installation stimmt nun seit Mitte Dezember im Windenergiebüro in Gemünd nachdenklich.
Die Barrikade, hier als widerständiges Kunstobjekt mit Materialien aus dem Hambacher Forst, war zuvor schon in einer Ausstellung in Blankenheim und bei der Kundgebung „Auf die Barrikaden! Gegen fossile Brennstoffe – Energiewende tut gut!“ am 28.10.2017 in Euskirchen.
In vielfältiger Form ( meistens aus Holz ) sollen sie die Vernichtung des letzten Restes des Hambacher Forstes verhindern.

Das Beehive Collective, ein Künstler*innen-Kollektiv aus den USA, zeigt mit dem Banner „True cost of coal“ die Entstehung der Kohle, ihre Gewinnung und deren Folgen, sowie den vielfältigen Widerstand und gelebte Alternativen. Aber das Banner thematisiert nicht nur Kohle: Die „Bees“ (Bienen) verbinden in ihrer Arbeit auch Themen wie extreme Rohstoffförderung, Wachstumskritik, Ernährung und Landwirtschaft, indigene Rechte, Kolonialismus gestern und heute.

„Energiewende tut gut! Braunkohle stoppen!“

. . . ist die immer noch aktuelle Kampagne vom Verein Windenergie Nordeifel, Art Eifel, AntiAtom Euskirchen und ATTAC Euskirchen.
Es soll damit auf die massive Umweltzerstörung der fossilen Energiegewinnung aufmerksam gemacht, zu Protest und Aktionen für eine klimagerechte Gesellschaft angeregt und Alternativen aufgezeigt und gefördert werden.
Zu den Schwerpunkten
• Umsetzung der Energiewende
• Klimabewegungen
• regionale und weltweite Energiekämpfe
gibt es seit Oktober 2015 von uns organisierte Demonstrationen, Kundgebungen, Vorträge, Filme, Ausstellungen, Kabarett, Konzerte etc.
Der Eintritt ist kostenlos; Spenden erwünscht.
Diskussionen sind sehr erwünscht.

Hintergrund-Infos

„Seit April 2012 ist der Hambacher Forst bei Düren besetzt.
Mit Baumhäusern, einem Wiesencamp, Barrikaden und spektakulären Aktionen kämpfen Menschen für den Erhalt des einzigartigen, im Sterben befindlichen Waldes.
In den letzten Monaten wurde viel in der Medienlandschaft berichtet: Hunderte Polizeieinsätze, Räumungen, Inhaftierungen und Schikanen scheinen die Tagesordnung der dort lebenden Menschen zu prägen.
Der Anlass für diese Auseinandersetzungen ist die Braunkohleförderung und -nutzung durch den Energiekonzern RWE.
In den letzten Jahrzehnten wurden Tausende Menschen umgesiedelt und eine Landschaft, die geprägt von alten Dörfern, fruchtbaren Äckern und einem Eichen-Hainbuchen- Maiglöckchen-Wald ist, in eine Mondlandschaft verwandelt.
Der Film- und Vortragsabend wird den Blick auf den Kampf um den Erhalt des Hambacher Forsts richten.
Es wird aufzeigt, welche Techniken angewandt werden, um sich der im ersten Augenblick erscheinenden Ohnmacht gegen einen Konzern entgegenzustellen und welche neuen Handlungsräume der Kampf aufmacht.“

mehr Infos unter => https://hambacherforst.org
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Sonntag, 25. Februar 2018, Hambacher Forst: Waldführung mit Naturführer & Waldpädagoge Michael Zobel

Hambacher Forst

Waldführung mit Naturführer & Waldpädagoge Michael Zobel: Sonntag,
25. Februar 2018 11.30 Uhr
Treffpunkt => Karte hier klicken

Gut drei Stunden sind einzuplanen, der Weg ist nicht lang, aber es gibt viel zu sehen, zu besprechen, mindestens eine längere Pause.
Bitte warm anziehen, gute Schuhe vor Allem, nach dem vielen Regen sind die Wege in entsprechendem Zustand….
Zum Bahnhof Buir können wir bei Bedarf ein „Shuttle“ schicken, zu Fuß sind es etwa 20 Minuten zum Treffpunkt.
Bei Bedarf => info[ät]zobel-natur.de
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mehr Infos unter => http://naturfuehrung.com
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Morgen (6. Feb.), 16 Uhr, Staatskanzlei Düsseldorf, Horionplatz • Protest gegen Atom- und Klima-Deal zur Groko

• Urananreicherung und Brennelement-Exporte stoppen
• Kohle-Ausstieg zwingend notwendig für Klimaziele 2020

Mehrere Anti-Atomkraft-Initiativen, Anti-Braunkohle-Initiativen sowie Umweltverbände protestieren am morgigen Dienstag (6. Februar) um 16 Uhr gemeinsam vor der Düsseldorfer Staatskanzlei am Horionplatz gegen den schwachen und unverbindlichen Deal der Groko-Unterhändler*innen zum Atomausstieg, zum Braunkohle-Ausstieg und zum Klimaschutz. Auf der Kundgebung wird es mehrere Redebeiträge von Vertreter*innen der Initiativen und Verbände geben.

Die Initiativen und Verbände sind besonders verärgert über NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), der zugleich Chefunterhändler der CDU bei den Groko-Verhandlungen in Berlin ist. Fakt ist, dass sich weder CDU und SPD dazu durchringen wollen, die selbstgesteckten Klimaschutzziele für 2020 durch eine dringend notwendige Stilllegung besonders dreckiger Kohlekraftwerke noch zu erreichen. Versprechungen für 2030 sind wenig hilfreich, wenn die eigentlichen Anstrengungen immer wieder nach hinten verschoben werden. Von einem konkreten und raschen Ende des Braunkohle-Tagebaus ist gar nicht erst die Rede. Das ist unverantwortlich und hilft niemandem.

Fakt ist auch, dass weder CDU und SPD bereit sind, zum Schutz der Bevölkerung den Atomausstieg in Deutschland zu beschleunigen und die Urananreicherung in Gronau sowie die Brennelementefertigung in Lingen zu beenden. Angesichts der vielen Störfälle in den belgischen Pannenreaktoren Tihange und Doel will man anscheinend nur einen Exportstopp für Brennelemente und angereichertes Uran „prüfen“. Dabei haben gerade erst zwei Rechtsgutachten im Auftrag des Bundesumweltministeriums bestätigt, dass eine Stilllegung der beiden Atomanlagen in Gronau und Lingen rechtssicher möglich ist. Und in 2018 sollen nach aktuellen Medienberichten 48 neue Brennelemente von Lingen nach Doel gehen – die Zeit drängt!

Mit den Groko-Vorschlägen wird Deutschland seine Klimaziele weiterhin verfehlen und die Beteiligung am Betrieb von hochgefährlichen AKW im In- und Ausland nicht beenden. Deshalb fordern die beteiligten Initiativen und Verbände von Ministerpräsident Laschet und der CDU, aber auch von der SPD, einen neuen ambitionierten Klimaschutzplan mit klaren und zeitnahen Ausstiegsfristen für die Braunkohle-Förderung und die Kohleverstromung, um auch die Klimaschutzziele 2020 noch zu erreichen. Desweiteren ist ein sofortiger und verbindlicher Exportstopp für Brennelemente aus Lingen und angereichertes Uran aus Gronau sowie die umgehende Einleitung der Stilllegung dieser beider Atomanlagen erforderlich.
(PM)
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• taz.de • Groko-Verhandlungen: Totalversagen beim Klima

Es ist eine große Enttäuschung: SPD und Union verzichten auf ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz, obwohl Merkel das Gegenteil versprochen hatte. . . . weiterlesen bei => www.taz.de (04.02.2018)
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Tihange: Laschets Kohle-Argument

Die Pest mit der Cholera gegeneinander ausgespielt


2/3 der Menschen in NRW wollen nach einer Westpol-Umfrage früher aus der Braunkohle aussteigen.
Ministerpräsident Laschet hält daran fest.
Er sagt: Nur mit der Braunkohle hat NRW den Strom, um Belgien mit Energie zu beliefern, damit das AKW Tihange abgeschaltet wird.
Stimmt das? (WDR, 28.01.2018)
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siehe zum Thema auch =>
AKW Tihange: Super-GAU verhindern – aber ohne Klimakiller! . . . AAE . . . 19.12.2017
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Verbände fordern schnellere AKW-Abschaltung, um Leitungen für Erneuerbare Energien freizumachen

Offener Brief: Die nächste Bundesregierung darf Klimaziele nicht preisgeben!

Anlässlich der heute beginnenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD fordern Umwelt- und Energieverbände eine Vereinbarung im Koalitionsvertrag darüber, Atomkraftwerke schneller vom Netz zu nehmen.
Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Windenergie (BWE) und das Umweltinstitut München, weisen in einem gemeinsamen Offenen Brief an die Parteivorsitzenden von SPD, CDU und CSU darauf hin, dass das Sondierungspapier keine Aussagen zur Atomkraft enthalte, obwohl die sieben noch laufenden Atomkraftwerke ein ständiges Sicherheitsrisiko bedeuteten und tagtäglich zusätzlichen unnötigen Atommüll produzierten.

Das Weiterlaufenlassen der Atomkraftwerke sei ein erhebliches Hindernis für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Windenergieanlagen würden wegen angeblicher Netzengpässe immer wieder abgeregelt, während die AKW gleichzeitig nahezu ungedrosselt weiterliefen, kritisieren die Verbände. Um den für den Klimaschutz zentralen Ausbau kostengünstiger Erneuerbarer Energien zu ermöglichen, sollten die Atomkraftwerke schneller vom Netz genommen werden.

Die Unterzeichner des Briefes fordern von der neuen Bundesregierung, das Risiko der Atomkraft schnellstmöglich zu beenden. Die bis Sommer 2018 anstehende Überarbeitung des Atomgesetzes müsse genutzt werden, um die Übertragung weiterer Strommengen auf die noch laufenden AKW zu verhindern.
(PM)
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hier => der offene Brief an die GroKo-Parteispitzen als pdf
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• taz.de • Martin Schulz und das Klima

Lügen statt Lösungen

Die SPD lässt die Klimaziele für die Verhandlungen mit der Union fallen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Mitglieder die GroKo noch ablehnen. . . . weiterlesen bei => www.taz.de (22.01.2018)
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Initiativen und Verbände kritisieren GroKo-Sondierung

• Urananreicherung und Brennelemente-Exporte
ausgeklammert
• „Braunkohle plus Atom ist verheerendes Signal“

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), die atomkritische Ärztevereinigung IPPNW, der Naturschutzbund (NABU) NRW sowie mehrere regionale Anti-Atomkraft- und Anti-Braunkohle-Initiativen kritisieren die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zur Neuauflage der Großen Koalition scharf:

„Das Thema Klimaschutz wurde an eine Kommission ausgelagert, die Atomkraft ganz ausgeklammert.
Weder gibt es eine schnellere Abschaltung der noch laufenden Atomkraftwerke noch eine Vereinbarung zur längst überfälligen Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau und der Brennelementefabrik in Lingen. Von beiden Standorten werden z.B. die Pannenreaktoren Tihange und Doel in Belgien beliefert, aber auch sicherheitstechnisch mangelhafte Reaktoren in Frankreich, Finnland und der Ukraine,“ so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. Erst vor wenigen Wochen hatten zwei Gutachten des Bundesumweltministeriums ergeben, dass eine Stilllegung der Urananreicherungsanlage und der Brennelementefabrik rechtlich einwandfrei möglich ist.

Besonders enttäuscht sind die Verbände und Initiativen von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und SPD-Chef Martin Schulz.
Laschet hatte im vergangenen Jahr mehrfach ein Aus für die Brennelementeexporte von Lingen ins belgische Tihange gefordert. Davon war bei den Sondierungsgesprächen nichts mehr zu hören. Stattdessen bot Laschet vor Weihnachten ausgerechnet dreckige deutsche Braunkohle als Ersatz für die belgischen AKW an. Schulz hingegen tut so, als wenn das deutsch-belgische Atomproblem gar nicht existiert. Beides ist unverantwortlich und ein verheerendes Signal. Laschets Versuch, die Sorgen der sowohl von Braunkohle und maroden Atomreaktoren betroffenen Bürgerinnen und Bürger gegeneinander auszuspielen, ist geradezu perfide.

„Solange Brennelemente aus Lingen und angereichertes Uran aus Gronau zum Weiterbetrieb von gefährlichen Atomreaktoren in den Nachbarländern und darüber hinaus exportiert werden, wird der Atomausstieg konterkariert. Wir erwarten von den Sondierern und der zukünftigen Bundesregierung einen klaren Ausstiegsfahrplan für die brisanten Atomanlagen in Gronau und Lingen – die rechtlichen Möglichkeiten sind vorhanden, wir fordern nun den politischen Willen. Herr Laschet und Herr Schulz, packen Sie es endlich an,“ so Dr. Angelika Claußen vom IPPNW.

„Zudem erwarten wir von Laschet und Schulz, dass eine künftige Koalition sich auf EU-Ebene für verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfungen bei geplanten AKW-Laufzeitverlängerungen einsetzt, um ein öffentliches Mitspracherecht für die Bürgerinnen und Bürger zu erwirken. Bislang ist das für die Laufzeitverlängerungen alter Reaktoren wie in Tihange oder Doel auf 50 oder sogar 60 Jahre im EU-Recht nicht vorgeschrieben“, so Claus Mayr, Europaexperte des NABU. „Im geplanten Koalitionsvertrag muss daher massiv nachgebessert werden.“

Die Allianz von Organisationen und Initiativen fordert zudem von einer zukünftigen Regierung, sich nicht nur formell zum Klimaziel 2020 zu bekennen, sondern konkrete Beschlüsse zu fassen, um dieses auch zu erreichen.
Die schnelle Abschaltung der klimaschädlichsten Kohlemeiler bis 2020 sowie ein kompletter Kohleausstieg bis 2025 sind unabdingbar, um dem Klimaschutz und einer echten Energiewende eine reale Chance zu geben. Nach Berechnungen des Ökoinstituts und Prognos ist dies technisch auch machbar.
„Das Pariser Klimaabkommen enthält die völkerrechtlich bindende Vorgabe, die globale Erderwärmung deutlich unter 2 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu halten. Um den Vertrag nicht zu verletzen, muss Deutschland diesen schnellen Kohleausstieg vollziehen. Die Zeit drängt,“ erklärte Andreas Büttgen von der Initiative „Buirer für Buir“.
(PM)
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siehe auch => • 21. Januar 2018 • Bonn • 9:30 Uhr • Aktion: „GroKo nur mit Kohleausstieg! Klimaziele einhalten!“
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Sonntag, 14. Januar 2018, Hambacher Forst: Waldführung mit Naturführer & Waldpädagoge Michael Zobel

Hambacher Forst

Waldführung mit Naturführer & Waldpädagoge Michael Zobel: Sonntag,
14. Januar 2018 11.30 Uhr
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Gut drei Stunden sind einzuplanen, der Weg ist nicht lang, aber es gibt viel zu sehen, zu besprechen, mindestens eine längere Pause.
Bitte warm anziehen, gute Schuhe vor Allem, nach dem vielen Regen sind die Wege in entsprechendem Zustand….
Zum Bahnhof Buir können wir bei Bedarf ein „Shuttle“ schicken, zu Fuß sind es etwa 20 Minuten zum Treffpunkt.
Bei Bedarf => info[ät]zobel-natur.de
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mehr Infos unter => http://naturfuehrung.com
und / oder => https://hambacherforst.org
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hambi treehouses from experimentellerrand on Vimeo.

hambi treehouses II from experimentellerrand on Vimeo.
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=> Derzeit sind die Rodungsarbeiten im Hambacher Forst per Gerichtsurteil vorläufig gestoppt.

5 min. – ARD-Reportage vom 28.12.2017

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CDU/CSU und SPD wollen Klimaschutzziel aufgeben

Die SPD kippt um! Machterhalt statt Klimaschutz!

Es war einer der Jamaika-Knackpunkte – nun haben Union und SPD das deutsche Klimaschutzziel gleich zu Beginn der Koalitionsgespräche gekippt. Eine Verringerung des CO2-Ausstoßes um 40 Prozent bis 2020 sei unerreichbar. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de (8.1.2018)
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Gestern (bzw. im Dezember) klang das noch ganz anders =>
Experten wollen den Kohleausstieg . . . www.taz.de (7.1.2018)
So schnell geht´s mit der Anpassung.
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Aber: Wen wundert´s ?
Haben doch diese Parteien im Landtag NRWE schon „Haltung gezeigt“ => NRWE-Landtag diskutierte über Rodung im Hambacher Forst . . . 30.11.2017 . . . AAE
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Halbes Aus für das AKW Gundremmingen: „Lachendes und weinendes Auge“

Zum Jahreswechsel wurde Block B des AKW Gundremmingen abgeschaltet. Doch der baugleiche und gleich alte Siedewasser-Reaktor Block C („Diesen veralteten AKW-Typ, der auch in Fukushima stand, gibt es in Deutschland ansonsten nirgends mehr“) soll noch vier Jahre laufen.
Rechtfertigung? Wohl nur ein Zugeständnis an RWE.

Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, kommentierte:
„Das Aus für Block B in Gundremmingen erleben wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Es ist ein Tag der großen Freude, wenn ein gefährlicher Atomreaktor vom Netz geht. Doch dass der baugleiche und gleichalte Block C noch vier weitere Jahre laufen soll, ist ein Skandal und durch nichts zu rechtfertigen. Es macht uns traurig und wütend, dass trotz der immensen Gefahren nicht endlich vollständig Schluss gemacht wird mit dem veralteten Siedewasser-Reaktor in Gundremmingen.

Wir feiern die Abschaltung von Block B und werden gleichzeitig weiter dafür streiten, dass Block C nicht noch vier Jahre weiterbetrieben wird.
Hier ist die bayerische Atomaufsicht in der Pflicht, dem Risiko ein Ende zu bereiten. Und wenn München nicht handelt, ist Berlin gefragt. Umweltministerin Barbara Hendricks kann jederzeit mit einer bundesaufsichtlichen Weisung durchsetzen, dass auch der letzte Reaktorblock in Gundremmingen vom Netz genommen werden muss.

Anlässlich des Betriebsendes von Block B erinnern wir daran, dass das AKW Gundremmingen, wenn es nach Angela Merkel gegangen wäre, noch zwölf Jahre länger betrieben worden wäre. Erst durch die Massenproteste nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima wurde die Kanzlerin gezwungen, ihre Laufzeitverlängerung zumindest teilweise zu revidieren.
Das gilt für Block C nur eingeschränkt: Dieser wäre nach der alten Ausstiegs-Regelung aus dem Jahr 2000 bereits vom Netz, hat von Merkel jedoch nochmal vier Jahre obendrauf bekommen – obwohl der Reaktortyp viele Ähnlichkeiten mit dem AKW in Fukushima aufweist.“
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siehe auch =>
Aus für AKW in Bayern:
Eine halbe gute Nachricht

Das AKW Gundremmingen wird nur zur Hälfte abgeschaltet; ein Zugeständnis an die Betreiber. Eine Verzögerungstaktik, die die Atomlobby freut. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 30.12.2017
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AKW Tihange: Super-GAU verhindern – aber ohne Klimakiller!

AntiAtom- und AntiKohle-Initiativen sowie Umweltverbände wenden sich gemeinsam gegen den Entwurf des NRW Ministerpräsidenten Laschet, den im AKW Tihange produzierten Atomstrom durch Braunkohlestrom aus NRW zu ersetzen.
Wie Studien belegten ist die sofortige Abschaltung von Tihange 2 und Doel 3 problemlos möglich – dazu bedürfe es keiner neuen Stromtrasse. Es gebe darüber hinaus viel bessere, kurzfristigere und dezentrale Möglichkeiten, in Zukunft auch den übrigen Atomstrom in Belgien zu ersetzen.

Braunkohle ist der klimaschädlichste aller Energieträger. In Nordrhein-Westfalen werden jährlich etwa 285 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen. Etwa ein Drittel davon geht auf das Konto der rheinischen Braunkohle, die rechnerisch ohnehin nur Strom für den Export produziert, da der Strommarkt im Inland übersättigt ist.

Die AntiAtom- und AntiKohle-Initiativen werfen Laschet vor, sich mit seinem Vorschlag zum Sprachrohr und Lobbyisten des Energiekonzerns RWE zu machen.

„Herr Laschet sucht offensichtlich verzweifelt nach Absatzmärkten für den überflüssigen Braunkohlestrom“, kommentiert Andreas Büttgen von der Initiative Buirer für Buir. „Das untergräbt auch strukturell das Ziel einer europäischen Energiewende. Wir dürfen und werden eine solche rückwärtsgewandte Klientelpolitik nicht zulassen. Wir müssen sofort mit der Braunkohleverstromung aufhören!“

„Armin Laschet will den Teufel Atom mit dem Beelzebub Braunkohle austreiben“, sagt der Landesvorsitzende des BUND NRW, Holger Sticht. „Es ist jedoch eine Fehlleistung, aus der Situation Profit für den Großkonzern RWE schlagen zu wollen, anstatt endlich die Weichen in Richtung einer zukunftsfähigen Energiegewinnung zu stellen.“

„Atomausstieg und Kohleausstieg gehören zusammen“, so Dr. med. Angelika Claußen, Europa-Vorsitzende der IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs). „Beides sind Energiequellen der Vergangenheit und sie gefährden auf unterschiedliche Weise die Gesundheit der Bevölkerung. In Deutschland, in Belgien und weltweit leiden die Menschen unter den Folgen von Radioaktivität sowie den giftigen Schadstoffen Feinstaub, Stickoxid, Quecksilber, Blei, Arsen, Chrom, Nickel und Cadmium, die durch Braunkohlekraftwerke und -tagebaue freigesetzt werden. Deshalb fordern wir den sofortigen Ausstieg aus der Urananreicherungsanlage in Gronau und den schnellstmöglichen Kohleausstieg.“

Auch die Aachener AntiAtom-Initiativen sind über Laschet verärgert: „Der Vorschlag bringt uns der Abschaltung von Tihange kein Jota näher. Sie muss politisch durchgesetzt werden. Technisch ist sie längst möglich. Vor etwa drei Jahren waren die Riss-Reaktoren 21 Monate lang außer Betrieb, ohne dass es auch nur annähernd zu Versorgungsengpässen gekommen wäre“, so Jörg Schellenberg vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie.
Eine Koppelung der Stromnetze zwischen Belgien und NRW wurde schon von der vorherigen Landesregierung vorgeschlagen und ist daher nicht neu. Die geplante, aber noch nicht genehmigte ALEGrO-Trasse könnte jedoch frühestens 2020 fertig gestellt werden. Dem steigenden Risiko eines Super-GAUs in Tihange und Doel muss aber jetzt begegnet werden – durch die sofortige Stilllegung der Riss-Reaktoren.

„Armin Laschet tut so, als ginge es ihm um den Schutz der Bevölkerung. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn er sich wirklich für die Abschaltung von Tihange 2 und Doel 3 einsetzen will, darf er das nicht von Stromtrassen abhängig machen“, äußert Jochen Stay von der AntiAtom-Organisation .ausgestrahlt.
(PM)
Und Chris Weise von AntiAtom-Euskirchen kommentierte: „Herr Laschet sucht nur verzweifelt nach einer Rechtfertigung für die weitere Braunkohle-Verstromung und der vollständigen Zerstörung des Hambacher Forst (das scheint ihm ja eine „NRWE-Herzensangelegenheit“ zu sein) und macht sich wieder zum Kasperle (incl. Reizgas-Einsatz) von RWE.“
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siehe auch => NRWE Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), das AKW Tihange und die Braunkohle . . . 16.12.2017 . . . AAE
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NRWE Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), das AKW Tihange und die Braunkohle

Soso, jetzt hat Armin Laschet (CDU) „einen Plan“ und schlägt den Belgiern einen „Deal“ vor: Tihange abschalten, Braunkohlestrom aus NRWE beziehen. Laschet im Kölner Stadt-Anzeiger: „Wir müssten etwa drei Gigawatt liefern, dazu brauchen wir übrigens die Braunkohle.“

Drei Gigawatt ? Dazu brauchen wir Braunkohle ?

Nein! Dafür braucht es keinen Weiterbetrieb der Braunkohletagebaue in NRWE und weitere sinnlose Abholzungen im Hambacher Forst!

Wie Anika Limbach von
AntiAtomBonn analysierte:
„Während der Netto-Stromexport im Jahr 2010 noch 15 TWh betrug, überschritt er 2016 die Grenze von gigantischen 50 TWh!
Nie zuvor gab es in Deutschland einen solchen Stromüberschuss wie heute. Nie zuvor waren so viele Großkraftwerke für die Stromversorgung so überflüssig wie heute.“
Zur Verdeutlichung:
• 1 GW (Gigawatt): eine Milliarde W
• 1 TW (Terawatt): eine Billion W

Und das, obwohl der Ausbau der Erneuerbaren Energien (insbesondere Photovoltaik) künstlich gedeckelt wird, zugunsten von subventioniertem Atom- und Kohlestrom, der die Netze verstopft, die Umwelt sowie das Klima killt und die Energiewende ausbremst.

Fazit: Herr Laschet sucht nur verzweifelt nach einer Rechtfertigung für die weitere Braunkohle-Verstromung und der vollständigen Zerstörung des Hambacher Forst (das scheint ihm ja eine „NRWE-Herzensangelegenheit“ zu sein) und macht sich wieder zum Kasperle (incl. Reizgas-Einsatz) von RWE.
(chw)
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . Aber wir bleiben dabei:

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siehe auch => @ Armin Laschet (CDU) & Co: Ein Ausstieg aus der Atom- und Kohlekraft ist möglich! . . . 15.11.2017 . . . AAE


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Mit einem Wechsel zu einem unabhängigen Ökostrom-Anbieter drehst Du den Atom- und Kohlekonzernen den Geldhahn zu. Dein Geld sollte auch nicht indirekt in den Kassen der Atomkonzerne landen. Wichtig ist, dass der Strom aus neu errichteten Anlagen stammt, damit tatsächlich mehr Ökostrom und weniger Atom- und Kohlestrom produziert wird.

.ausgestrahlt empfiehlt auf Basis eines umfangreichen Rechercheberichts (2016) von Robin Wood folgende bundesweiten Anbieter, die die Energiewende fördern:
EWS SchönauGreenpeace EnergyNaturstromBürgerwerkePolarsternÖkostrom+ und Solidarstrom
• mit Einschränkung: LichtBlick

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