Archiv der Kategorie 'Energiewende'

Armin Laschet, Tihange und die Braunkohle

Soso, jetzt hat Armin Laschet (CDU) „einen Plan“ und schlägt den Belgiern einen „Deal“ vor: Tihange abschalten, Braunkohlestrom aus NRWE beziehen. Laschet im Kölner Stadt-Anzeiger: „Wir müssten etwa drei Gigawatt liefern, dazu brauchen wir übrigens die Braunkohle.“

Drei Gigawatt ?

Dafür braucht es keinen Weiterbetrieb der Braunkohletagebaue in NRWE und weitere sinnlose Abholzungen im Hambacher Forst!

Wie Anika Limbach von
AntiAtomBonn analysierte:
„Während der Netto-Stromexport im Jahr 2010 noch 15 TWh betrug, überschritt er 2016 die Grenze von gigantischen 50 TWh!
Nie zuvor gab es in Deutschland einen solchen Stromüberschuss wie heute. Nie zuvor waren so viele Großkraftwerke für die Stromversorgung so überflüssig wie heute.“

Zur Verdeutlichung:
• 1 GW (Gigawatt) = 1.000.000.000 W
• 1 TW (Terawatt) = 1.000.000.000.000 W

Fazit: Herr Laschet sucht nur verzweifelt nach einer Rechtfertigung für die weitere Braunkohle-Verstromung und der vollständigen Zerstörung des Hambacher Forst (das scheint ihm ja eine „NRWE-Herzensangelegenheit“ zu sein).
Dabei schreckt er offenbar vor nix zurück; auch nix vor Halbwahrheiten.
Und dem Versuch, Atom- und Kohlekraft gegeneinander auszuspielen.
Aber wir bleiben dabei:
Atomkraft?
Nein Danke!

Kohlekraft?
Nein Danke!

Für eine echte Energiewende!

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Darum =>

Atom- und Kohleausstieg selber machen!
Wechsle Deinen Stromanbieter

. . . 14.12.2017 . . . AAE

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siehe auch => @ Armin Laschet (CDU) & Co: Ein Ausstieg aus der Atom- und Kohlekraft ist möglich! . . . 15.11.2017 . . . AAE


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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Atom- und Kohleausstieg selber machen!

Wechsle Deinen
Stromanbieter

Mit einem Wechsel zu einem unabhängigen Ökostrom-Anbieter drehst Du den Atom- und Kohlekonzernen den Geldhahn zu. Dein Geld sollte auch nicht indirekt in den Kassen der Atomkonzerne landen. Wichtig ist, dass der Strom aus neu errichteten Anlagen stammt, damit tatsächlich mehr Ökostrom und weniger Atom- und Kohlestrom produziert wird.

.ausgestrahlt empfiehlt auf Basis eines umfangreichen Rechercheberichts (2016) von Robin Wood folgende bundesweiten Anbieter, die die Energiewende fördern:
EWS SchönauGreenpeace EnergyNaturstromBürgerwerkePolarsternÖkostrom+ und Solidarstrom
• mit Einschränkung: LichtBlick

RWE & Co. nix weiter unterstützen!

=> NiX wie raus aus Atom- & Kohle-Kraft!
Jetzt auf echten Ökostrom umsteigen!

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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Eine Reise in die UnteRWElt


Eine Reise in die UnteRWElt from experimentellerrand on Vimeo.

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Darum =>

Atom- und Kohleausstieg selber machen!
Wechsle Deinen Stromanbieter

. . . 14.12.2017 . . . AAE

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siehe auch =>
https://hambacherforst.org
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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NRWE-Landtag diskutierte über Rodung im Hambacher Forst

Grüne wollen Abholzung des Hambacher Forsts verhindern
• Alle anderen Fraktionen im Landtag sind dagegen
• CDU spricht von „Terroristen im Hambacher Forst“
. . . weiterlesen (mit Video) bei => www1.wdr.de
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Alle aktuellen Entwicklungen,
Live-Ticker und Infos bei =>
https://hambacherforst.org
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siehe auch =>
@ Armin Laschet (CDU) & Co: Ein Ausstieg aus der Atom- und Kohlekraft ist möglich! . . . 15.11.2017 . . . AAE
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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In Solidarität mit den Aktivist*innen im Hambacher Forst!

EILMELDUNG • 28.11.2017 • 16:00 Uhr •
„Der BUND NRW e.V. hat mit einem Eilantrag einen vorläufigen Rodungsstopp ab heute 18 Uhr erwirkt.

Laut Oberverwaltungsgericht könnte die Entscheidung mehrere Wochen dauern. Wir gehen davon aus, dass unsere Proteste und die Besetzung ihren Einfluss auf die Entwicklungen hatten.“

Die Zerstörungen durch RWE sind in vollem Gang
Mit freundlicher Unterstützung der Polizei NRWE


Alle aktuellen Entwicklungen,
Live-Ticker und Infos bei =>
https://hambacherforst.org

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siehe auch =>
• Kölnische Rundschau •
Gegen die Braunkohle: Aktivisten haben sich Kampf um den Hambacher Forst verschrieben – Aktion in Euskirchen
. . . 2.11.2017
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Nach dem Urteil zum Hambacher Forst: Die Auseinandersetzung wird weitergehen

(aktualisiert/ergänzt am 26.11.2017)
Der BUND ist mit seinem Versuch gescheitert, den Braunkohletagebau Hambach vor Gericht zu stoppen.
Verantwortlich für die Fortführung des Tagebaus aber sei nicht das Gericht, sondern die Landesregierung, meint Jürgen Döschner in seinem Kommentar. . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de
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WDR-Video • Reaktionen auf Hambacher Forst Urteil:
„Rodungen völlig unnötig“
• 02:45 min.
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Alle aktuellen Entwicklungen
und Infos bei
=>
https://hambacherforst.org

Bitte: Unterschreibe auch Du die Petition =>

HAMBACHER WALD RETTEN & KLIMA SCHÜTZEN
https://weact.campact.de/petitions/hambacher-wald-retten-klimaziele-realisieren-1

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siehe auch =>
Special Report from the
Occupied Forest:

Meet Activists Fighting Europe’s Largest Open-Pit Coal Mine

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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Hambacher Forst: RWE beginnt mit den Rodungen


Gestern das Gerichtsurteil

und heute morgen hat RWE mit den
Rodungsarbeiten begonnen.

Aktivist*innen blockieren Hambachbahn, der Kohlezug steht.

Alles dazu und
Live-Ticker bei
=>
https://hambacherforst.org
.

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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Urteil im Prozess um den Hambacher Forst: „Profit Rules“


Verwaltungsgericht, 50667 Köln, Appellhofplatz 16 um 10 Uhr
• Klage abgewiesen • RWE darf roden • BUND will weiter gerichtlich gegen Rodung vorgehen und kündigt Eilantrag an •
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hier klicken zum =>
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Live-Ticker aus dem Gericht
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siehe auch =>
Voralarm: RWE bereitet sich auf Einsatz vor . . . 22.11.2017 . . . https://hambacherforst.org
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Was vorher geschah:

• Vergleich zu Tagebau Hambach gescheitert

• RWE lehnt Vorschlag ab

• Gerichtsentscheidung bis Freitag

Im Prozess um den Braunkohletagebau Hambach ist am Dienstag (21.11.2017) ein Vergleich gescheitert. Das Verwaltungsgericht Köln hatte vorgeschlagen, den Tagebau fortzuführen, ohne den Wald zu roden. Dabei gingen die Richter von einem Kohleausstieg in absehbarer Zeit aus. . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de

Auch darum: RWE & Co. nix weiter unterstützen!

=> NiX wie raus aus Atom- & Kohle-Kraft!
Jetzt auf echten Ökostrom umsteigen!

„True cost of cole“ • Ausstellung in Euskirchen im
„Kleinen Kunstraum am historischen Rathaus“

=> Das Wandbanner
„True cost of cole“,
eine Barrikade aus dem Hambacher Forst sowie Infomaterial sind vom 01.-30. November im
Kleinen Kunstraum am historischen Rathaus,
Euskirchen, Bischofstr. 1 zu sehen.
=> Samstag, 25.11.17 von 12 bis 15 Uhr:
„Frühstück“ mit Kaffee und Toast

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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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„True cost of cole“ • Ausstellung in Euskirchen im „Kleinen Kunstraum am historischen Rathaus“

=> Das Wandbanner
„True cost of cole“,
eine Barrikade aus dem Hambacher Forst sowie Infomaterial sind vom 01.-30. November im
Kleinen Kunstraum am historischen Rathaus,
Euskirchen, Bischofstr. 1 zu sehen.
=> Samstag, 25.11.17 von 12 bis 15 Uhr:
„Frühstück“ mit Kaffee und Toast

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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Der Hambacher Forst braucht Solidarität! • Ausstellung in Euskirchen

Rodungen bald möglich

„Wir erwarten, dass RWE am 21.11., dem Tag des Gerichtsurteils, bereits mit den Rodungen anfangen wird.
Internen Informationen zufolge plant RWE mit Unterstützung der Polizei den ältesten Teil des Waldes einschließlich aller Baumhausdörfer roden und räumen zu lassen.“ . . . weiterlesen bei => https://hambacherforst.org
.

Ausstellung in Euskirchen im „Kleinen Kunstraum am historischen Rathaus“

=> Das Wandbanner
„True cost of cole“,
eine Barrikade aus dem Hambacher Forst sowie Infomaterial sind vom 01.-30. November im
Kleinen Kunstraum am historischen Rathaus,
Euskirchen, Bischofstr. 1 zu sehen.
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siehe auch =>
• Kölnische Rundschau •
Gegen die Braunkohle: Aktivisten haben sich Kampf um den Hambacher Forst verschrieben – Aktion in Euskirchen
. . . 2.11.2017
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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@ Armin Laschet (CDU) & Co: Ein Ausstieg aus der Atom- und Kohlekraft ist möglich!

siehe auch => Interview mit Armin Laschet zum Kohleausstieg
Aktuelle Stunde | 13.11.2017 | UT | Verfügbar bis 20.11.2017 | WDR-Video

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Kohleausstieg: ja oder nein? Und wann?

Energieökonomin Claudia Kemfert fordert auf WDR 2
, vor 1990 gebaute Kohlekraftwerke so schnell wie möglich stillzulegen.
Ausreichend Energie sei vorhanden und auch zur Erreichung der Klimaschutzziele sei der Kohleausstieg unabdingbar. . . .
(Text von www1.wdr.de)
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Ohne negative Auswirkungen auf die Stromverbraucher*innen und die Versorgungssicherheit wäre ein sofortiger und gleichzeitiger Ausstieg aus Braunkohle und Atomkraft möglich. Das zeigt die Analyse von Anika Limbach (AntiAtomBonn):

„Wenn diese Aussage immer noch grundsätzlich in Zweifel gezogen wird – sogar von Befürworter*innen der Energiewende – dann liegt das an der offen-sichtlich erfolgreichen Strategie einer hoch-bezahlten Lobby.
Wie die Energieexpertin Claudia Kemfert in ihrem neuen Buch klarstellt, wurde das Mantra eines angeblich drohenden Blackouts so lange in der Öffentlichkeit wiederholt, bis die Allgemeinheit davon ausgehen musste, dieses „Argument“ sei stichhaltig.
De facto aber gab es nie zuvor in Deutschland einen solchen Stromüberschuss wie heute. Nie zuvor waren so viele Großkraftwerke für die Stromversorgung so überflüssig wie heute.
Während der Netto-Stromexport im Jahr 2010 noch 15 TWh betrug, überschritt er 2016 die Grenze von gigantischen 50 Twh!“

Mehr dazu unter =>
www.antiatombonn.de/index.php/sofortausstieg

• Als Langfassung mit „regionale Betrachtung“ und genauem Datenabgleich mit Leistungsbilanz der ÜNB im Anhang (ab S. 5): www.antiatombonn.de/images/stories/pdf_downloads/Ein-Sofortausstieg-ist-mglich_2017_lang.pdf
(Text von Anika Limbach für AntiAtomBonn)
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siehe auch =>
Kohlekraftwerk Weisweiler von Klimaaktivist*innen blockiert • Kohlezufuhr unterbrochen

. . . AntiAtom-Euskirchen . . . 15.11.2017
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Kohlekraftwerk Weisweiler von Klimaaktivist*innen blockiert • Kohlezufuhr unterbrochen

Zum ersten Mal in der Geschichte des Braunkohlewiderstands blockieren Klimaaktivist*innen seit den frühen Morgenstunden das Kohlekraftwerk Weisweiler der RWE Power AG.
Ihre mit verschiedenen Mitteln durchgeführte Aktion bringt die Versorgung des Kraftwerks mit Kohle vollständig zum Erliegen.

Während sich in Bonn Staats- und Regierungschef*innen als Klimavorreiter*innen inszenieren, schaffen die Kohlebagger weiter Tatsachen. „Durch unsere Blockade tragen wir aktiv dazu bei, den Klimawandel dort aufzuhalten, wo er produziert wird. Wir sind heute Zucker im Tank der RWE Power AG. Denn Klimagerechtigkeit entsteht nicht am Verhandlungstisch, sondern durch den sofortigen Ausstieg aus fossiler Energie“, erklärt Aktivistin Anna Marau. Die Aktion sei Teil der wachsenden Bewegung für Klimagerechtigkeit, die sich in Solidarität mit den vom Klimawandel am stärksten Betroffenen für eine herrschaftsfreie Welt jenseits des Kapitalismus einsetzt.

Das Kraftwerk Weisweiler ist eines der klima- und gesundheitsschädlichsten in ganz Europa. Sein Ausfall hat keinen Einfluss auf die Stromversorgung der Bevölkerung. Anna Marau kommentiert: „Dieses Kraftwerk ist gefährlich und verzichtbar. Heute ist ein wichtiger Schritt hin zu seiner Stilllegung. Wir wollen zeigen, dass der sofortige Kohleausstieg notwendig und machbar ist.“

Die Aktion dauert aktuell an. Derzeit befinden sich mehrere Dutzend Aktivist*innen in Dreibein-, Kletter-, und Ankettvorrichtungen unmittelbar an und auf den Verladepunkten des Kraftwerks. Erste Polizeieinheiten sind bereits vor Ort, die Aktivist*innen sind jedoch auf eine längere Blockade eingestellt.
(PM vom 15.11.2717)
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Update, 12:50 Uhr: Die Aktion ist beendet.
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siehe auch => Kraftwerk Weisweiler besetzt – Blöcke abgeschaltet . . . www1.wdr.de . . . 15.11.2017
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Bonn, 11.11.2017, 11:11 Uhr • 2.000 Menschen forderten: „Schluss mit dem faulen Zauber“

Kohle, Erdöl & Atom –

diese bösen Geister des Klimawandels prangerten die gut 2.000 Demonstrant*innen an.

Hinter dem Banner „Don’t nuke the climate“ warnten viele vor dem Versuch der Atomlobby sich als „green energy“ ins Spiel zu bringen.
„Auf gar keinen Fall lassen wir uns die todbringende Atomindustrie als grüne Energie verkaufen“, so Günter Hermeyer von „Don’t nuke the climate“ und Sprecher des Bündnisses „No-Climate-Change“ im Vorfeld.
In der Tat: Dieses unverschämte „Greenwashing“ braucht kein Mensch! Zur Untermauerung war das Geisterschiff der „Atomnarren“ aus Braunschweig dabei.

Eindringlich auch die Appelle an die Politik, keine Kompromisse bei der Klimapolitik zu schließen, sondern wesentlich mehr Druck beim Kohleausstieg zu machen. Auch die mehr als kritische Situation im Hambacher Forst wurde thematisiert.

Lasst Bilder sprechen . . .

. . . => hier einige Eindrücke in der Fotogalerie (22 Bilder)
von AntiAtom-Euskirchen

(chw) – – – – – – – – -



Tryo
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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(mehr…)

„No-Climate-Change“-Demo am 11.11.2017 • Ab 10:30 Uhr Busbahnhof/Kaiserplatz, Bonn

Großes Geister-Atom-Schiff wird vor der Verharmlosung der Atomlobby als Klimaretter warnen.

Am kommenden Samstag, 11.11.2017, wird das Bündnis „No-Climate-Change“ die bösen Geister des Klimawandels – Kohle, Erdöl & Atom – mit einer Demonstration zum Konferenzort der Weltklimakonferenz (COP23) austreiben.

In die Demonstration wird der ursprüngliche Karneval mit seinem gegenüber der Obrigkeit respektlosen Humor einbezogen werden. Unser durchaus karnevalistischer Aufzug wird begleitet u.a. von einem Geisterschiff der „Atomnarren“ aus Braunschweig und den Kölner „Pappnasen“.
Das Bündnis besteht aus einem breiten Spektrum der sozialen und Umweltbewegungen.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Auftaktkundgebung um 10.30 Uhr am Kaiserplatz.
Um 11:11 Uhr setzt sich Demonstrationszug in Bewegung, nimmt den Weg: Zentraler-Omnibusbahnhof-Bonn (Hauptbahnhof) – Kaiserstraße – Fritz-Tillmann-Straße – Am Hofgarten – Adenauerallee – Willy-Brandt-Allee und wird um 13:00 Uhr die Genscherallee (neben der Bundeskunsthalle) erreichen.
Dort wird die Abschlusskundgebung stattfinden.

No-Climate-Change hegt keine großen Erwartungen an die Konferenz. Zwar ist Fidschi sicherlich einer der Staaten, für die weitgehende Ergebnisse existenziell wären, aber die Bundesregierung wird sich kaum als Antreiber zu ehrgeizigen Zielen betätigen.
Deutschland wird die selbstgesetzten Klimaziele deutlich verfehlen und es ist nicht sichtbar, dass dies der Bundesregierung Kopfzerbrechen bereiten würde.
Vielmehr nehme sie Veränderungen der Klimasysteme skrupellos in Kauf, sagte Günter Hermeyer von „Don’t nuke the climate“ und Sprecher des Bündnisses. „Wenn wir den Klimawandel bekämpfen wollen, darf nicht gleichzeitig der weltweite Warenverkehr durch immer mehr Freihandel angeheizt werden. Die nicht nur von der Atomlobby ins Spiel gebrachte angeblich Alternative des Atomstroms als ‚Klimawandelretter‘ könnte weltweit und besonders hier im Großraum Aachen-Köln-Bonn in absehbarer Zukunft die totale Vernichtung jeglicher Lebensmöglichkeit bedeuten. Auf gar keinen Fall lassen wir uns die todbringende Atomindustrie als grüne Energie verkaufen.“

„Zwei Drittel des Erdöls, die Hälfte des Erdgases und 80 Prozent der Kohle muss in der Erde bleiben“, sagte Dagmar Paternoga von Attac Deutschland und ebenfalls Bündnissprecherin. „Der Energieverbrauch für Produktion und Transport, der Auto- und Flugverkehr sowie die industrielle Fleischproduktion müssen sofort und drastisch reduziert werden. In einer profitgetriebenen Ökonomie wird das nicht möglich sein. Kapitalismus und Wachstumszwang, das ganze Modell der Industriegesellschaft müssen infrage gestellt werden.“
(mit Material PM vom 7.11.2017 von www.no-climate-change.org)
Mehr Infos unter => https://www.no-climate-change.org



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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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• WDR • Disput um Pfefferspray-Einsatz im Tagebau Hambach

Der Einsatz von Pfefferspray gegen Umweltaktivisten im Tagebau Hambach erregt auch noch am Montag (06.11.2017) die Gemüter.
Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach zog eine positive Bilanz der Polizeiarbeit bei den Protesten von Braunkohlegegnern am Sonntag (05.11.2017).
Das Aktionsbündnis „Ende Gelände“, das zu der Demo aufgerufen hatte, widersprach Weinspachs Darstellung.

Im Fokus der Aufarbeitung steht ein in den sozialen Medien verbreitetes Bild. Es zeigt einen Polizeibeamten, der einem Aktivisten Pfefferspray ins Gesicht sprüht. Der Aktivist ist Teil einer Sitzblockade im Tagebau. . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de
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. . . siehe auch =>
5.11.2017: „Ende Gelände“ blockiert Hambacher Tagebau • RWE muss zwei Bagger und ein Förderband stoppen
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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5.11.2017: „Ende Gelände“ blockiert Hambacher Tagebau • RWE muss zwei Bagger und ein Förderband stoppen

Ende Gelände setzt Zeichen im Vorfeld der Weltklimaverhandlungen

Heute Mittag gelang es mehreren tausend Klimaaktivist*innen vom Bündnis Ende Gelände an verschiedenen Stellen den Tagebau Hambach zu betreten. Mit ihren Körpern blockieren sie erfolgreich Kohleinfrastruktur, um ihre Forderung nach einem sofortigen Kohleausstieg in die Tat umzusetzen. Der Energiekonzern RWE musste daraufhin den Betrieb von Kohlebaggern und den Betrieb eines Förderbandes im Tagebau einstellen.

„Wir sind Teil einer internationalen Graswurzelbewegung, die für eine globale Energiewende von unten eintritt. Fossile Energieträger müssen im Boden bleiben. Wir sind hier direkt am Ort der Zerstörung und setzen ein deutliches Zeichen für Klimagerechtigkeit. Gemeinsam sind wir viele, gemeinsam sind wir entschlossen und stark“, sagte Janna Aljets, Pressesprecherin von Ende Gelände.

„Es kann nicht sein, dass es „legal“ ist, für den Kohleabbau Dörfer und Wälder abzubaggern und durch die Verbrennung von Kohle den Klimawandel zu befeuern. Wenn die Gesetze die Zerstörung von Lebensgrundlagen schützen, dann müssen wir uns über sie hinwegsetzen – in unseren Augen ist unser Handeln legitim“, so Dorothee Häußermann, Pressesprecherin von Ende Gelände. „Mit unserer heutigen Aktion zeigen wir erneut, dass wir ruhig und besonnen vorgehen. Unser ziviler Ungehorsam gefährdet keine Menschen. Angesichts der Dringlichkeit der Klimakrise ist ziviler Ungehorsam mehr als notwendig.“

Mit einer angemeldeten Demonstration für Klimagerechtigkeit starteten heute Morgen rund 4.500 Menschen im rheinischen Buir. Im Verlauf verließen Aktivist*innen des Ende Gelände-Bündnisses die Demonstration, um die Infrastruktur des Tagebau Hambachs zu blockieren. Solidarisch unterstützt werden sie von etlichen nationalen und internationalen Klimaaktivist*innen, so auch von den Pacific Climate Warriors, einer Gruppe von Klimaschützer*innen verschiedener pazifischer Inselstaaten.

Am gestrigen Samstag fand in Bonn die Großdemonstration „Kohle stoppen – Klima schützen“ mit 25.000 Menschen statt, auf der Forderungen nach Klimagerechtigkeit und einem Ausstieg aus der Kohle auf die Straße getragen wurden. Die Weltklimaverhandlungen (COP23) finden rund 50 Kilometer vom Tagebau Hambach entfernt statt und stehen unter dem Vorsitz des drastisch vom Klimawandel betroffenen Inselstaats Fidschi.
(PM von Ende Gelände)
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. . . siehe zum Thema auch =>
Aktivisten dringen in Braunkohletagebau Hambach ein . . . 5.11.2017 . . . www1.wdr.de . . . mit Video

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und => Proteste: Braunkohlegegner dringen in rheinischen Tagebau Hambach ein . . . 5.11.2017 . . . www.spiegel.de

sowie => Protest im Braunkohletagebau Hambach:
Alle Finger in der Grube

Tausende AktivistInnen dringen in den Braunkohletagebau Hambach ein. Sie protestieren gegen den „fossilen Kapitalismus“. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 5.11.2017
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siehe auch =>
5.11.2017 • Tagebau Hambach • „Ende Gelände“ Live-Ticker
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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5.11.2017 • Tagebau Hambach • „Ende Gelände“ Live-Ticker

12:33 • Roter Finger ist auf der ersten Ebene der Grube und macht Plenum, Bagger steht still
12:45 • Polizei blockiert Bagger – wir sind auf dem Weg um zu unterstützen. . . .
=> hier gehts zum Live-Ticker von „Ende Gelände“

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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Bonn, 4.11.2017 • 25.000 Menschen forderten: Kohle stoppen! Klima retten!

Klare Forderung an die Politik:
Keine Kompromisse,
sondern mehr Druck in der Klimapolitik!

„Raus aus der Kohle, Frau Merkel!“

Rund 25.000 Menschen demonstrierten am 4.11.2017 in Bonn für mehr Klimaschutz, einen schnellen Ausstieg aus der Braunkohle und gegen den Versuch der Atomlobby, sich als „green energy“ zu präsentieren.

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. . . => hier einige Eindrücke in
der Fotogalerie
von AntiAtom-Euskirchen

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siehe zum Thema auch =>
Zehntausend demonstrierten friedlich für Klimaschutz . . . www1.wdr.de . . . 4.11.2017
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siehe auch =>
2. – 11. November 2017:
Proteste vor und während der Weltklimakonferenz (COP23) in Bonn in der Übersicht

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und =>
Gegen die Braunkohle: Aktivisten haben sich Kampf um den Hambacher Forst verschrieben – Aktion in Euskirchen . . . 2.11.2017 . . . Kölnische Rundschau
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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(mehr…)

• Kölnische Rundschau • Gegen die Braunkohle: Aktivisten haben sich Kampf um den Hambacher Forst verschrieben – Aktion in Euskirchen

(zum vergrößern bitte Foto anklicken)

von Cedric Arndt
für Kölnische Rundschau, 2.11.2017 (print)
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siehe auch =>
Eindrücke vom 28.10.2017, Euskirchen:
Auf die Barrikaden! • Energiewende retten!
. . . 31.10.2017 . . . AAE
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Eindrücke vom 28.10.2017, Euskirchen: Auf die Barrikaden! • Energiewende retten!

(aktualisiert/ergänzt am 2.11.2017)
Anlässlich des bevorstehenden Weltklimagipfel in Bonn (COP23) informierten • ART-Eifel e.V.
AntiAtom-Euskirchen
Windenergie Nordeifel e.V. und
ATTAC-Euskirchen auf einer Kundgebung am 28.10.2017 in der Euskirchener Fußgängerzone über den Klimawandel und die Proteste vom 2. bis 11. November in und um Bonn.
Dazu war außer dem reichhaltigem Info-Tisch eine Barrikade aus dem Hambacher Forst aufgebaut und das Wandbanner „True cost of cole“ ausgestellt.

Am Abend ging´s dann weiter zum Kleinen Kunstraum am historischen Rathaus. Hier wurden von einem Aktivisten aus dem Hambacher Forst einige der ungezählten Details des Banners erklärt.
Einen würdigen Abschluss des rundum gelungenen Tages boten dann Josie & Kurt vom Aachener Kabarett „Muita Merda“. Ihre bunte Mischung aus selbstgemachten Liedern, gespielten Szenen und kabarettistischen Texten rund um die Thematik Energie-Wende und die Atomreaktoren im nahen belgischen Tihange kamen beim Publikum bestens an.
Nach viel (verdientem) Applaus und einigen Zugaben ging der Abend dann zu Ende.
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. . . => mehr Bilder in der Foto-Galerie
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siehe auch =>
• Kölnische Rundschau •
Gegen die Braunkohle: Aktivisten haben sich Kampf um den Hambacher Forst verschrieben – Aktion in Euskirchen
. . . 2.11.2017
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=> Das Banner
„True cost of cole“,
die Barrikade sowie Infomaterial sind vom 01.-15.11. im Kleinen Kunstraum am historischen Rathaus,
Bischofstr. 1 zu sehen.

siehe auch =>
Der Hambacher Forst braucht Solidarität!

Rodungen bald möglich
„Wir erwarten, dass RWE am 21.11., dem Tag des Gerichtsurteil bereits mit den Rodungen anfangen wird. Internen Informationen zufolge plant RWE mit Unterstützung der Polizei den ältesten Teil des Waldes einschließlich aller Baumhausdörfer roden und räumen zu lassen.“ . . . weiterlesen bei => https://hambacherforst.org
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(mehr…)