Archiv der Kategorie 'Castor 2011'

Bundesverfassungsgericht stoppt Polizeiwillkür gegen AntiAtom-Demonstrant*innen

(PM vom 10.8.16 von www.bi-luechow-dannenberg.de)
Die Polizei muss sich erneut durch das Bundesverfassungsgericht rüffeln lassen: Wenn sich Demonstranten rechtswidrig an einer Schienenblockade beteiligen, darf sie diese trotzdem nicht ohne Einschalten eines Richters in Gewahrsam nehmen.

Beim letzten Castortransport im Herbst 2011 hatten rund 3000 Menschen bei Harlingen die Gleise blockiert.
Nur ein Teil war der Aufforderung durch die Polizei gefolgt, sich von den Gleisen zu entfernen.
1.346 Demonstranten blieben trotzig sitzen und wurden in Gewahrsam genommen und in einer “Freiluft” – Gefangenensammelstelle auf offenem Feld verbracht – ohne richterlichen Beschluss, wie es sich eigentlich gehört.
Erst als der Castorzug den Verladebahnhof Dannenberg erreicht hatte, wurden sie peu à peu freigelassen.

Einer dieser Castor-Gegner hatte geklagt und verlangte Schmerzensgeld, wurde aber vom Landgericht Lüneburg belehrt, dass er als Folge seines rechtswidriges Verhalten keinen Anspruch auf Schmerzensgeld habe. Nun, nach dem Beschluss des Höchsten Gerichts, muss das Landgericht Lüneburg den Fall erneut verhandeln. (AZ: 1 BvR 171/15)

“Dieses Urteil erfüllt den Kläger aber auch uns alle mit Genugtuung”, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) den Fall. Wieder einmal musste erst ein Gang vor das Bundesverfassungsgericht erfolgen, damit die polizeiliche Willkür bei Castor-Transporten dokumentiert wird.
In der Regel, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke, bleibe das rechtswidrige Verhalten der Polizei folgenlos. “Wir erinnern keinen Fall, wo es dienstrechtliche Konsequenzen gehabt hat”, so Ehmke. Man musste sogar davon ausgehen, dass der Rechtsbruch durch die Polizei eingeplant war, um den Castortransport abzuwickeln. Allein Klagen, die ein Schmerzensgeld einforderten, hätten diese unsägliche polizeiliche Praxis bremsen können.

weiterlesen => Ein Kommentar von Rechtsanwältin Ulrike Donat
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mehr Infos zum Castor 2011 => http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/castor2011
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Ausstellung “Beton im Gleis” in Köln

Veranstaltungs-Tip:

Beton im Gleis –
Aktionsformen der Anti-AKW-Bewegung

Diese Ausstellung informiert über die Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken – eine kreative Widerstandsform, die nicht nach dem Lösen aus dem Gleisbett gegessen und verdaut ist.
Mit der Ausstellung wird die Motivation der AktivistInnen, sich einer solchen Belastung auszusetzen aufgezeigt und das zähe juristische Nachspiel beleuchtet.
Für die BesucherInnen wird eine Gleisblockade mittels möglichst realistisch nachgebauter Attrappen physisch und psychisch erlebbar.

Ferner soll der vielseitige Protest gegen den atomaren Wahnsinn sichtbar gemacht werden. Nur durch die Vielfalt, das Zusammenspiel und die Solidarität der verschiedenen Aktionsformen konnte die Anti-Atom-Bewegung in den Jahrzehnten ihres Bestehens so stark werden.

Montag, den 28.10.2013
19.30 Uhr im Saal vom NFH*
Eröffnung mit einer Abendveranstaltung u.a. mit
- Elke Steven, Komitee für Demokratie und Grundrechte
- dem “Maulwurf” aus dem Hambacher Forst
- den AusstellungsmacherInnen

Für das leibliche Wohl sorgt die Volxküche Nordeifel
*wo?
Naturfreundehaus KölnKalk e.V.
Kapellenstrasse 9a, 51103 Köln
U-Bahn: Kalk-Kapelle
Der EINTRITT ist FREI

Das Komitee für Demokratie und Grundrechte hat seit Jahren die Demonstrationen und Aktionen im Wendland begleitet.
Ihr besonderer Blick galt der grundgesetzlichen Demonstrationsfreiheit.
Sie haben energisch gegen die Einschränkungen protestiert, mit der Demobeoachtung die Übergriffe und Verletzungen des Grundrechts dokumentiert und gaben der Bewegung Unterstützung in den Strafverfolgungsverfahren.
Darüber berichtet Elke Steven, langjährige Mitarbeiterin im Komitee für Demokratie und Grundrechte.

Die Ausstellung beginnt mit der Veranstaltung und ist dann geöffnet bis 5. November.
Wochentags 17-19 uhr
Wochenende 15-18 Uhr
im Gartenhaus vom NFH.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit
dem Anti-Atom-Plenum Köln,
dem Friedensbildungswerk und
dem Komitee für Demokratie und Grundrechte.

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Beton – es kommt drauf an, was man draus macht! – II

Castor-Prozess in Lüneburg vor Beginn beendet.

Staatsanwaltschaft macht Rückzieher –
Gericht stellt Verfahren ein.

Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat den Angeklagten die Einstellung des Verfahrens nach §153a StPO gegen die Zahlung einer Geldbuße angeboten.
Anstatt die von der Staatsanwaltschaft geforderte Geldstrafe von je 1100 € zu zahlen, spenden die AktivistInnen nun je 250 € an den Verein „Kinder von Tschernobyl“.

Der letzte CASTOR-Transport ist schon zwei Jahre her, die juristischen Folgen beginnen gerade erst. So auch für die vier freien Aktivist_innen, die beim CASTOR 2011 eine der spektakulärsten Aktionsformen wählten: Sie ketteten sich mit den Armen in einer unter den Gleisen verborgenen Betonkonstruktion an, in Höhe der Ortschaft Vastorf. Die Polizei war 15 Stunden damit beschäftigt, die Vier aus dem Betonblock zu lösen, in dieser Zeit konnte der Zug nicht weiterfahren.
(PM http://blockcastor.wordpress.com)

Spendenkonto: Spenden und Aktionen,
Konto Nr.: 92881806,
Volksbank Mittelhessen
BLZ: 513 90000,
Betreff: „Gleisblockade Vastorf“
(bitte immer mit angeben)

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Beton – es kommt drauf an, was man draus macht!

Aufruf zur Solidarität!

Prozess am 21. Oktober 2013

Beim letzten Castortransport nach Gorleben im November 2011 blockierte unsere Aktionsgruppe für 15 Stunden die Bahnstrecke von Lüneburg nach Dannenberg.
In der Höhe von Vastorf bei KM 219,1 ketteten sich vier Aktivist_innen an eine unter dem Gleisbett verborgene Betonkonstruktion. Die Polizei hatte sehr große Schwierigkeiten, den Betonklotz zu knacken und die vier aus dem Gleis zu entfernen. Um den Transport dennoch so rasch wie möglich durchzupeitschen, drohten sie zwischendurch mehrmals mit der Amputation unserer Arme, in der Hoffnung, uns dadurch zur Aufgabe zu bewegen.

Mit unserer Aktion wollten und wollen wir ein Zeichen setzen gegen den Wahnsinn der Atomenergie weltweit und auch gegen den Standort Gorleben.
Tschernobyl, Fukushima, nachgewiesen höheres Krebsrisiko für Kinder in der Nähe von Atomanlagen, Umweltverbrechen Uranabbau, kein Endlager weltweit, erhöhte Strahlenwerte am Zwischenlager Gorleben, immer wieder Störfälle und Beinah-Katastrophen wie der Brand eines Atom-Frachters im Hamburger Hafen am 1.Mai diesen Jahres – all das sind Zeichen einer seit Jahrzehnten verfehlten kapitalistischen Energiepolitik.
Sie ist einseitig auf zentralisierte und monopolistische Strukturen ausgerichtet anstatt auf Mitbestimmung und Menschenrechte.
Sie ist fossil und nuklear anstatt nachhaltig, CO2-ausstoßend anstatt klimaschonend.

Nun soll uns der Prozess gemacht werden:
am 21.10.2013 um 9 Uhr im Amtsgericht Lüneburg.

Die Staatsanwaltschaft Lüneburg sieht in unserer Aktion eine verwerfliche Gewaltausübung und will uns wegen Störung öffentlicher Betriebe und Nötigung verurteilt sehen.

Das wollen wir doch mal sehen! Und ihr vielleicht auch!?! Kommt zum Prozess, unterstützt uns, durch Dabeisein, finanziell, wie auch immer!

Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Die Vastorfer_innen
(PM -> http://blockcastor.wordpress.com)

Widerstand ist nicht umsonst!
Spendenkonto: Spenden und Aktionen,
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Volksbank Mittelhessen
BLZ: 513 90000,
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Castor 2011 – Rückblick : X-tausendmal quer – Sitzblockade

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Castor 2011 – Rückblick: Castor? Schottern!

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Castor 2011 – Rückblick: Angriff auf Camp Metzingen


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Castor 2011 – Rückblick : Landmaschinenschau, Metzingen


Ein Video von >>> Castor.TV

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Castor 2011 – live – News, TV, Radio . . .

Live-TV-stream, Live-Ticker und Radio aus dem Wendland

Live-Nachrichten-Ticker und Radio Freies Wendland mit aktuellen Reportagen, Nachrichten und Berichten etc. findet Ihr hier:
>>> Bündnis gegen den Castor 2011:

>>> CastorTV berichtet im Live-TV-Stream:

Watch live streaming video from undergroundreports at livestream.com

>>> Castor Radio Freies Wendland :

Oder noch besser: Selbst ins Wendland kommen!

Mit dem Bus ab Bonn zur Demo am 26.11.
>>>hier >>> Tickets und Infos

Oder jetzt selbst/per MfG anreisen. Es findet sich immer ein Weg . . .

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Das Wendland ruft

Großdemo und Kundgebung in Dannenberg am Samstag, 26.11.11

Organisiert wird die Großdemonstration von einem Bündnis lokaler und bundesweiter Initiativen und Verbände.
Die Demonstration ist angemeldet und wird ein großes Protest-Fest für die ganze Familie“, so Wolfgang Ehmke von der BI Lüchow-Dannenberg.“
>>> Mit dem Bus ab Bonn zur Demo am 26.11. Hin und Zurück!
>>> Hier Infos dazu und >>> Ticket buchen !
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Castor-Alarm und Aktionstage ab dem 24.11.!

Schon ab dem 24.11. finden rund um den Castortransport unzählige große und kleine Widerstands- und Protestaktionen statt, die Camps sind geöffnet, die Wendländer freuen sich auf solidarische Menschen.
Eine Übersicht über Aktionen, Gruppen und Camps und sonstige Übernachtungsmöglichkeiten findet Ihr bei .ausgestrahlt, oder bei contrAtom und natürlich beim Bündnis gegen den Castor 2011.
(siehe auch: Castor – Alarm ab 24.11! Auf ins Wendland! )

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Gorleben – Die Lügen und Tricksereien

Strahlenalarm in Gorleben

Ursprünglich sollte der Castor 2011 schon Anfang November nach Gorleben rollen.
Doch die Strahlenwerte um das Zwischenlager herum waren zu hoch. Nach diversen Überlegungen kam man zu der „Erkenntnis“, dass als „natürliche Umgebungsstrahlung“ ein höherer Wert eingesetzt werden müsse! Dadurch liegen die aktuellen Werte wieder knapp unter dem Limit.
Das Problem war „gelöst“. Der Castor 2011 wurde genehmigt . . .
(vgl. .ausgestrahlt: Gorleben: TÜV rechnet mit falschen Zahlen ;
und PTB betreibt Zahlenakrobatik)

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Atomklo Gorleben – Die Lüge vom sicheren Endlager

. . . wieso, weshalb, warum . . .

Fakten:
Der Salzstock in Gorleben wird wieder im 3-Schicht-Betrieb weiter ausgebaut.
Bundeshaushaltsplan 2012:
73 Millionen Euro für weitere „Erkundung“ (= Ausbau) in Gorleben.
3 Millionen Euro für die Suche nach Alternativen zu Gorleben.
(siehe .ausgestrahlt: Das Endlager-Verwirrspiel der Bundesregierung)
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Info- und Film-Abend am 17.11. in Euskirchen

Ab dem 24.11. beginnen im Wendland die Aktions- und Protesttage, der Castor-Transport startet in La Hague (F).
Am 26.11. findet die Großdemo mit Kundgebung in Dannenberg statt.
AntiAtom-Bonn organisiert wieder einen Bus ab Bonn zur Demo. Hin- und Rückfahrt. >>> Hier Infos und >>> Tickets buchen.

Warum ist starker Protest so wichtig? Welche Aktionen über die Groß-Demo und -Kundgebung hinaus sind geplant, wie läuft so ein Castor-Wochenende ab?
. . . . . . . . . . . . . . . . Auch darüber informieren wir am

Donnerstag, 17.11.11 in Euskirchen, 19:00 Uhr,
Kommerner Str. 180
(Culture Art Club; Ex-Blue Note), auf dem
Info- und Film-Abend von AntiAtom-Euskirchen.

Und es ist eine Möglichkeit, mit vielen, die zu den erfolgreichen AntiAtom-Demos, auch in Euskirchen, beigetragen haben, in einem angenehmen Ambiente zurück und voraus zu blicken.

Dazu wird die Volxküche Nordeifel uns mit Getränken und leckerem, warmem Essen und Snacks versorgen und den neuen Solarkocher, „gesponsort“ von Windenergie Nordeifel e.V., präsentieren.

Lasst Euch überraschen!

Vorab-Infos auch hier >>> Castor – Alarm ab 24.11! Auf ins Wendland!


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Atommüllpolka

11.11.11 Sessionsauftakt

“. . . Immer wenn das Jahr sich neigt, kommt ein besonderer Zug . . .“

BI Umweltschutz: “Unverbindlichkeitserklärung”

Bund und Länder wollen bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll Alternativen zum Salzstock Gorleben prüfen. Dazu solle rasch ein Endlager-Suchgesetz erarbeitet werden, verkündete Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) heute nach dem Treffen mit Vertretern der 16 Bundesländer. Wie die Prüfung von Alternativen konkret aussehen soll, müsse noch in weiteren Beratungen erörtert werden.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) reagiert sarkastisch auf diese “Unverbindlichkeitserklärung”.
Ihr Sprecher Wolfgang Ehmke sagte: “Pünktlich zum Karnevalsbeginn verkündet der Bundesumweltminister Norbert Röttgen, dass er bis heute untätig geblieben ist, um die Endlagerfrage neu zu anzugehen”.
Solange in Gorleben kein Baustopp – so die Mindestforderung der Widerstandsgruppen im Wendland und der Kreistagsmehrheit – verfügt werde, glaube man Röttgen kein Wort, es reiche nicht, wenn er sagt: “Es gibt eine weiße Landkarte – kein Tabu.” Logisch sei nur, so die BI, einen nicht geeigneten Standort aufzugeben und die Atommülldebatte von Grund auf neu zu führen.
“Wir sind stolz darauf, dass wir über 30 Jahre lang dafür gesorgt haben, dass im Gorlebener Salzstock noch kein Gramm Atommüll eingelagert wurde und so haben verhindern können, dass ein weiteres Atommülldesaster nach Morsleben und der Asse II vorprogrammiert wurde”, schreibt die BI.
(Quelle: Wolfgang Ehmke, BI Lüchow-Dannenberg)

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Castor – Alarm ab 24.11! Auf ins Wendland!

Samstag, 26.11.11
Großkundgebung in Dannenberg

Aktionstage ab Do 24.11. !!!

Zur Großkundgebung am 26.11. ab 12:30 Uhr organisiert AntiAtomBonn wieder einen Bus ab Bonn hin und zurück!
Tickets kosten 28 Euro, Sozialpreis 18 Euro.
Jetzt >>> hier Infos >>> und Tickets buchen!!!

Demo: Start ist um 12.30 Uhr an zwei Auftaktpunkten mit jeweils kurzer Begrüßung. Von dort aus setzen sich gegen 13 Uhr zwei Demonstrationszüge in Bewegung und treffen sich am Ortsausgang von Dannenberg zur Großkundgebung „Gorleben soll leben – STOP CASTOR!“. Geplant ist, dass die beiden Demozüge dort ein riesiges Menschen-X bilden.
Danach gibt es von 14 bis 17 Uhr ein vielfältiges Programm:
Mit Musik vom Berlin Boom Orchestra und den BeatPoeten, Reden von VertreterInnen der BI Lüchow-Dannenberg und der Bäuerlichen Notgemeinschaft, einer Biobäuerin aus Fukushima, Jochen Stay von .ausgestrahlt, dem DGB-Vorsitzenden Michael Sommer und Hubert Weiger vom BUND sowie Kinderprogramm.
Alle Infos zur Kundgebung findet Ihr >>> hier bei .ausgestrahlt

!!! Alarm und Protest- aktionen ab 24.11. !!!

Der Castor startet am 24.11. in La Hague (F), soll am Sonntag, 27.11. in Gorleben eintreffen.
Soweit der feststehende offizielle Plan. Dies heißt aber auch, dass die Castoren wohl schon Freitag oder Samstag Lüneburg oder Dannenberg mit dem Zug erreichen könnten. Hier in Dannenberg in der Umladestation (in der Nähe der Kundgebung) werden die Behälter dann auf die LKWs geladen, um die restlichen 20 km nach Gorleben ins „Zwischenlager“ über dem Salzstock gefahren zu werden.
Sind die Castoren aber einmal in Dannenberg angekommen, können sich die Polizeieinheiten auf die Straßenstrecke Dannenberg – Gorleben konzentrieren, diese möglichst abriegeln, da sie nicht mehr an den Schienen eingebunden sind.

Daher beginnen die Proteste, die Aktionstage, bereits am 24.11.
Ab dann werden Kirchen und Gemeindehäuser, Camps und Privathaushalte Schutz und Wärme bieten und die auswärtigen Protestler willkommen heißen.
Wie lange der Castor-Transport braucht, liegt auch an uns!

Schon in Frankreich wird es Proteste und Aktionen geben. So gibt es ein großes Castor-Aktions-Camp in Valognes (F):
MASSENAKTION gegen den Castortransport

Hinter der französisch-deutschen Grenze heißt es dann:
Südblockade! „Hase & Igel: Egal wo er lang fährt – wir sind schon da!“

Ab hier gibt es verschiedene Streckenvarianten, überall ist mit Überraschungen zu rechnen!

Finale dann ab Lüneburg ins Wendland!

An/auf der Schiene sind angekündigt:

Aktion: >>> Widersetzen Schienen-Sitzblockade ( >>> Camp Hitzacker)

Aktion: >>> Castor? Schottern!

Auf der Straße (Dannenberg – Gorleben) sind angekündigt:

Aktion: >>> X-tausendmal quer Sitzblockade gegen Castor und Atomkraft ( >>> Camp Gedelitz)

Demo und Großkundgebung, 26.11.: Castor Stopp – Gorleben soll leben!

Kein Camp, aber eine zentrale, wichtige Info- und Orga- Stelle mit Schlafplatz- und Mitfahrbörse etc.: Esso-Wiese Dannenberg

Und sonst: Das Wendland ist lebendig!
So kam es auch im letzten Jahr zu kleineren Vorfällen, die halt auf´m Land so passieren: Es gab und gibt Treckerpannen, Schafe müssen zur Weide, ein Bierlaster hatte eine Panne, LKWs verloren im Ort ihre Ladung (hier Erde; Groß und Klein waren eifrig beschäftigt, die Straße schnell wieder freizumachen. . . ). Mystisch, wie das Wendland ist, standen plötzlich Pyramiden auf der Ortsstraße und, und, und. . .
(kleine Video-Auswahl >>> hier: „Treckerpannen, FalschparkerInnen & Bierlaster“)

Eine sehr gute Übersicht über alle Camps, Gruppen, große und kleine (angemeldete) Aktionen und Beschreibungen gibt´s >>>hier bei .ausgestrahlt

Eine weitere Übersicht gibt´s bei >>> Castor-Camps.net

Also: Auf nach Gorleben! Denn: Gorleben soll leben!
Mit dem Bus von AntiAtomBonn oder, wenn möglich, schon vorher mit Mitfahrgelegenheit. Wer eine solche sucht oder anbietet, bitte gerne melden bei antiatomeuskirchen[at]riseup[punkt]net

Noch mehr Infos zu Gorleben und warum massenhafter Protest so wichtig ist:
Die Gorleben-Lügen
Gorleben: TÜV rechnet mit falschen Zahlen
PTB betreibt Zahlenakrobatik
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Castor-Auftakt-Proteste in Jülich, Köln und bundesweit

Warm-Up zum Castor-Alarm

Am Castor-Aktionstag demonstrierten bundesweit in 57 Orten Menschen gegen die kommenden Castor-Transporte Ende November nach Gorleben, machten klar: wir werden uns entschieden widersetzen und querstellen.
In NRW wurde zugleich entschiedener Widerstand gegen den Transport von 152 Castoren von Jülich nach Ahaus angekündigt, sowie gegen die gefährlichen Urantransporte von und nach Gronau demonstriert.

. In Jülich forderten rund 50 AtomgegnerInnen, auf die für nachstes Jahr geplanten Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus zu verzichten.

Diese seien unsinnig und gefährlich. Das sog. Zwischenlager in Ahaus ist nicht sicherer als das derzeitige in Jülich, diese Castoren müssen geöffnet und „konditioniert“, anschließend weiter zwischengelagert werden. Dies ist in Ahaus nicht möglich, wohl aber in Jülich. Ahaus hat lediglich eine längere Genehmigung zur Lagerung. Ein „sicheres Endlager“ existiert auch hier nicht.
Natürlich müsse der Atommüll aus Jülich sicher gelagert und entsorgt werden, jedoch nicht unnötig und unsinnig hin und her verschoben werden, betonten RednerInnen vom Bündnis Stop Westcastor. Die Transporte aus Jülich gehen quer durch NRW, durch Ballungsgebiete wie Köln und das Ruhrgebiet und quer durchs Münsterland.
Nach der Kundgebung vor dem FSJ ging es dann zum dortigen Gleisanschluss, der symbolisch blockiert wurde.
Denn klar ist: Die Menschen werden sich widersetzen und querstellen.
Auch am Bahnhof Köln-Ehrenfeld gab es eine Protestkundgebung, rollen die Transporte doch hier durch gen Ahaus im Münsterland.
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Jedoch richteten sich die Proteste hier und bundesweit auch gegen weitere unnötige und verantwortungslose Atommüllproduktion und Castor-Transporte nach Gorleben, obwohl es keinerlei Entsorgungsmöglichkeit gibt.
Gefordert wurde, die Atommüllproduktion zu stoppen, d.h. die AKWs abzuschalten, was weitaus früher möglich wäre, als derzeit geplant.

Dann wirklich ergebnisoffen nach einem Endlagerort zu suchen, statt an dem ungeeigneten Salzstock in Gorleben weiter Fakten zu schaffen und an ihm alternativlos festzuhalten: Im Bundeshaushalt 2012 sind über 75 Millionen Euro für den weiteren Ausbau („Erkundung“) in Gorleben vorgesehen, nur drei Millionen für die Suche nach Alternativen. Und das sog. „Zwischenlager“ am Gorlebener Salzstock wird weiter zugemüllt. Nicht nur mit „Altlasten“, die es vertraglich gesehen gilt, zurückzunehmen, sondern auch mit noch jahrelang produziertem Atommüll durch diesen halben „Atomausstieg“.
Dabei ist schon der diesjährige Transport auf Ende November verschoben worden, weil die Strahlenbelastung, ausgehend von diesem „Zwischenlager“ unzulässig hoch ist.
Erst Berechnungstricks drückten die Werte knapp unter die zulässigen Grenzwerte. . .
(s.a.: „Gorleben: TÜV rechnet mit falschen Zahlen“ und „PTB betreibt Zahlenakrobatik“)

Und das geplante Endlager ist untauglich wie die Asse: So hat der Gorlebener Salzstock Kontakt zum Grundwasser und unter ihm liegt ein riesiges Gasvorkommen. Die Menschen im Wendland und bundesweit wurden jahrelang belogen, die Entscheidung für den Standort war politisch und nicht sachlich motiviert (s.a.: „Die Gorleben-Lügen“)

Daher werden Ende November erneut „zigtausende Menschen zur Kundgebung in Sichtweite der Castor-Verladestation in Dannenberg“ erwartet, so das Bündnis gegen den Castor 2011. „Tausende werden sich in den Tagen danach an den unterschiedlichsten Aktionen zum Stopp des Transports beteiligen. Erneut werden Kirchen und Gemeindehäuser, Camps und Privathaushalte Schutz und Wärme bieten und die auswärtigen Protestler willkommen heißen.“

Auch AntiAtomBonn organisiert wieder einen Bus zur Großdemo am Samstag, 26. November in Dannenberg im Wendland:
„Für den Samstag ist ein bunt gemischtes Demo-Programm geplant. Ein Sternmarsch, spannende Reden, kleine und große angemeldete, auch familientaugliche Aktionen, Musik, außerdem VolXküche mit warmer Verpflegung, Wendland-Waffeln, Kinderprogramm, letzte Aktionstrainings und noch viel mehr…“

Hier jetzt schon >>> Tickets für den Bonner Bus und weitere Informationen.

Auf nach Gorleben!

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Presse:
Demo vor dem Zwischenlager am FZJ . . . Aachener Nachrichten, 30.10.11
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vorher Appell unterschreiben:

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!!! Castor-Alarm !!!

Los geht´s am 29.10.11 mit dem bundesweiten Castor-Aktionstag:

Um 12:00 Uhr in Jülich am Haupteingang zum FZJ
(Johnen Straße, 52428 Jülich/ ÖPNV: Rurtalbahn ab Düren oder Linnich bis Haltepunkt Forschungszentrum):
12:00 Auftaktkundgebung am FZJ
ca. 13:15 Marsch zum Gleisanschluss des FZJ
dort ca. 13:45 Abschlusskundgebung

In Köln Ehrenfeld anschließend von 16:00 bis 19:00 Uhr am Bhf. Ehrenfeld. (K-Ehrenfeld, Venloer Straße 354, gegenüber Heliosstraße > Nähe Bahnhof Ehrenfeld / U-Bahn-Haltestelle der Linien 3+4 Venloer Str.).

Die Atommüllentsorgung in Deutschland ist gescheitert, eine Endlagerung nirgendwo in Sicht und in Gorleben sind die Strahlen-Grenzwerte am Zwischenlager überschritten, werden frisiert, heruntergetrickst.
Trotzdem sollen im November wieder Castoren nach Gorleben rollen.
Und ab Anfang 2012 sollen 152 Castoren vom Forschungszentrum Jülich ins Atommülllager Ahaus transportiert werden, quer durch NRW.
Dabei handelt es sich um abgebrannte Kugelelemente aus dem Versuchs-THTR-Jülich.
Der Müll muss zu einem späteren Zeitpunkt für eine Endlagerung konditioniert werden, nachdem er ca. 50 Jahre weiter gelagert wird. Dies ist in Ahaus nicht möglich, wohl aber in Jülich.
Die Lagerhalle in Ahaus ist nicht sicherer als die in Jülich, hat nur eine längere Aufbewahrungsgenehmigung.

Unser erklärtes Ziel ist die Verhinderung dieser hochgefährlichen Transporte!

X Wir werden uns querstellen, uns widersetzen. X

Und natürlich ebenso Ende November in Gorleben (Einladung zum

Aktivurlaub im Wendland

>>> hier im Flyer).

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