Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Ende Gelände 2018: Tagebaubetrieb seit 24 Stunden blockiert

• Aktivist*innen laufen in Demo-Zug Richtung Protestcamp
• Andere Aktivist*innen an Schienen festgekettet

Nach 24 Stunden erfolgreicher Blockade der Hambachbahn brechen viele Aktivist*innen in einem Demo-Zug Richtung Protest-Camp in Stepprath-Düren auf.
Eine Gruppe von Aktivist*innen haben sich an den Schienen festgekettet und halten so die Blockade des Tagebaubetriebs weiter aufrecht.

Über die Nacht hinweg hatten mehrere tausend Menschen die Schienen der “Schlagader” des Braunkohlereviers besetzt und so den Transport von Braunkohle aus dem Tagebau Hambach zu den umliegenden Kraftwerken verhindert.

“Der 1.5°C-Sonderbericht des Weltklimarats hat es deutlich gesagt: es geht nur mit dem sofortigen Kohleausstieg. Wir lassen uns nicht länger hinhalten, sondern setzen den sofortigen Kohleausstieg selber um. Wir machen weiter, bis das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet ist und der letzte Kohlebagger ruht,” so Selma Richter, Pressesprecherin von Ende Gelände.
(PM)
- – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch =>
Braunkohlegegner verlassen Gleise der Hambachbahn
Von ursprünglich etwa 2.000 Aktivisten, die die Hambachbahn seit Samstag (27.10.2018) lahmlegten, sitzen derzeit noch etwa 150 im Gleisbett. Viele von ihnen haben sich nach Angaben von „Ende Gelände“ an den Gleisen festgekettet. . . . weiterlesen bei => www1.wdr.de . . . 28.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch =>
Kommentar Braunkohle-Proteste: Die guten Außerirdischen
Komplexe Probleme brauchen Symbole. Das Braunkohlerevier könnte das Gorleben der Klimabewegung werden. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 28.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – –

(Ende Gelände • Am 28.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
Ende Gelände Rheinland 2018 (Tag1) – Erfolgreiche Blockade der Hambachbahn für Kohletransporte! – Erste Eindrücke unserer 2018-Aktionen. Bilder sind am 27.10. entstanden.
- – – – – – – – – – – – – – –
Alle Infos und Live-Ticker findet Ihr auf der web-site =>
www.ende-gelaende.org/de
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

Solidarität mit “Ende Gelände”

(aktualisiert / ergänzt am 29.10.2018)

(Campact • Am 29.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
Mehrere tausend Menschen haben am Samstag, 27.10.2018, ihre Solidarität mit den friedlichen Aktionen zivilen Ungehorsams des Protest-Netzwerks “Ende Gelände” gezeigt. Sie nahmen an der Solidaritäts-Kundgebung am Hambacher Wald teil, zu dem ein Bündnis aus Umwelt- und zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgerufen hatte.

Die über 5.000 Aktivistinnen und Aktivisten von “Ende Gelände” werden noch bis zum 29. Oktober u.a. Kohlebagger im Rheinischen Braunkohlerevier mit Aktionen wie Sitzblockaden zum Stillstand bringen. Heute (27.10.2018) wurde der erste Bagger besetzt.

„Wir alle hier sehen in den Aktionen von ‘Ende Gelände’ ein aufrüttelndes Signal für den Klimaschutz. Das sollten weder Politiker und Politikerinnen noch RWE ignorieren”, sagten die Veranstalter. “Wir können nachvollziehen, dass sich viele Menschen aufgrund der drohenden Klimakatastrophe an Aktionen des zivilen Ungehorsam beteiligen.” Die Demonstrant*innen setzen sich für einen ambitionierten Kohleausstieg, die dauerhafte Rettung des Hambacher Waldes und der vom Tagebau bedrohten Dörfer ein.
Die Solidaritäts-Demonstration wurde von der Initiative Buirer für Buir, Campact, 350.org, den NaturFreunden Deutschlands und dem Umweltinstitut München getragen.
Sechzehn Organisationen haben außerdem eine Solidaritäts-Erklärung mit “Ende Gelände” unterzeichnet.

Der Hambacher Wald im Rheinischen Revier ist inzwischen international zum Symbol des Widerstands gegen die weitere Nutzung der Braunkohle geworden. Hier zeigt sich der Protest gegen eine verfehlte Energiepolitik, die sich gegen Natur- und Klimaschutz richtet.
Am 5. Oktober stoppte ein Gericht vorläufig die von RWE geplante Abholzung.
In der bisher größten Demonstration protestierten am 6. Oktober mehr als 50.000 Menschen für den Erhalt des Hambacher Waldes und den schnellen Kohleausstieg.
(PM)
Alle Infos zur Soli-Demo findet Ihr auf der web-site => www.kohle-soli-demo.de
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
Alle Infos zu „Ende Gelände“ vom 25. – 29. Oktober 2018 findet Ihr auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch => Ende Gelände 2018: Größte Massenaktion zivilen Ungehorsams • Mehrere Tausend besetzen die Kohle-Bahn Hambach
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

Ende Gelände 2018: Größte Massenaktion zivilen Ungehorsams • Mehrere Tausend besetzen die Kohle-Bahn Hambach

Alle Infos und Live-Ticker findet Ihr auf der web-site =>
www.ende-gelaende.org/de

6.500 Aktivist*innen unterwegs um Kohle-Infrastruktur zu besetzen

„Das ist die größte Massenaktion zivilen Ungehorsams der Klimagerechtigkeitsbewegung, die wir hier je gesehen haben,“ sagt Selma Richter, Sprecherin von Ende Gelände.

Mehrere tausend Ende Gelände-Aktivist*innen blockieren seit 13:15 Uhr die Schienen der Hambach-Bahn, welche die RWE-Kraftwerke in Niederaußem, Frimmersdorf und Neurath mit Braunkohle aus dem Tagebau Hambach versorgt. Ca. 40 Menschen halten zudem seit den frühen Morgenstunden im Tagebau Hambach einen Kohle-Bagger besetzt.

(MrMarxismo • Am 27.10.2018 bei YouTube veröffentlicht)
Insgesamt sind über 6.500 Aktivist*innen des Aktionsbündnisses Ende Gelände unterwegs, um Braunkohle-Infrastruktur in der Region zu blockieren.

Menschen aus ganz Europa sind in den letzten Tagen ins Rheinland gereist und haben sich in einem Protest-Camp bei Düren gesammelt. Am Morgen waren 5.000 Aktivist*innen vom Protest-Camp aus losgegangen um ein Zeichen für den sofortigen Kohleausstieg zu setzen; weitere 1.000 Aktivist*innen starteten vom Camp am Hambacher Wald in Manheim. Weitere Gruppen schlossen sich den Aktionen an.

„Der Weltklimarat hat gerade gewarnt, dass wir sofort handeln müssen, um den menschengemachten Klimawandel noch einzudämmen. Die ewigen Verhandlungen der Kohlekommission gehen komplett an der Realität vorbei. Weil die Regierung die historisch einmalige Chance für Klimaschutz verpatzt, nehmen wir den Kohleausstieg selbst in die Hand,“ so Karolina Drzewo, Sprecherin von Ende Gelände.

Ende Gelände ist ein Aktionsbündnis für den sofortigen Braunkohleausstieg. Es besteht aus Gruppen und Einzelpersonen aus verschiedenen sozialen Bewegungen.
Ende Gelände ist Teil einer globalen Graswurzelbewegung, die für Klimagerechtigkeit, gegen fossile Energieträger und für eine globale Energiewende von unten eintritt. Bereits 2015, 2016 und 2017 gab es Blockaden mit vielen tausend Menschen von Kohle-Infrastruktur im Rheinland und in der Lausitz.
(PM)

- – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch => Kohleprotest von „Ende Gelände“:
Tausendfacher ziviler Ungehorsam
„Fingerübungen“ am Hambacher Forst: Aktivist*innen blockieren die Braunkohlebahn. Die Polizei setzt Wasserwerfer ein. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 27.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch => Hambacher Forst
Aktivisten besetzen Bahnstrecke
Bei Protesten im Rheinischen Revier blockieren Tausende die Strecke der Braunkohlebahn. Zuvor hatten Braunkohlegegner einen Bagger besetzt. . . . weiterlesen bei => www.zeit.de . . . 27.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch => Streit um Kohleausstieg
Demonstranten besetzen Kohlebagger
• Ziel der Besetzung war es, den Kohleabbau nahe des Hambacher Forsts zeitweise zu stoppen.
• Die Aktion ist Teil einer größeren Demonstration, zu der an diesem Wochenende Tausende Braunkohle-Gegner angereist waren.
• Die Polizei versucht mit einem massiven Aufgebot, eine angekündigte Stürmung des Tagebaus durch die Demo-Teilnehmer zu verhindern.
. . . weiterlesen bei => www.sueddeutsche.de . . . 27.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch => Hambacher Forst
Umweltaktivisten besetzen Bagger und stürmen Autobahn
Mehr als 5000 Aktivisten haben gegen die weitere Abholzung des Hambacher Forsts demonstriert. Dabei besetzten einige Protestierende einen Bagger. Zeitweise musste auch ein Stück der A4 gesperrt werden. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de . . . 27.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
Direkt aus dem Hambacher Forst:
=> Der Hambi-Blog

- – – – – – – – – – – – – – – – – – –
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

ENDE GELÄNDE 2018: Es geht los! • Live-Ticker! • Erste Bagger stehen still!

Alle Infos und Live-Ticker findet Ihr auf der web-site =>
www.ende-gelaende.org/de

• Ende Gelände zieht los in eine Zukunft ohne Kohle
• 5.000 Aktivist*innen auf dem Weg

Düren-Stepprath, 27.10.2018
5.000 Aktivist*innen sind heute morgen um 9 Uhr von einem Protest-Camp in Düren-Stepprath aus losgezogen. Sie starten in ein Aktionswochenende um ein Zeichen zu setzen für den sofortigen Kohleausstieg und für Klimagerechtigkeit.

„RWE und die Regierung klammern sich an eine zerstörerische Technologie von gestern“, sagt Selma Richter, Pressesprecherin von Ende Gelände. „Doch wir machen uns heute mit tausenden Menschen auf den Weg in eine Zukunft ohne Kohle. Und die Mehrheit der Menschen steht hinter uns.“

Gleichzeitig mit den Ende Gelände Aktionen findet heute eine Solidaritäts-Demo „Ende Gelände für die Kohle“ in Buir statt, die von Umweltverbänden organisiert wird.
Außerdem haben 19 Umweltverbände und entwicklungspolitische Organisationen eine Solidaritätserklärung mit Ende Gelände unterzeichnet.
Darin heißt es u.a.: „Ziviler Ungehorsam gegen existenzielle Gefahren und Missstände hat eine lange und bedeutende demokratische Tradition. […] ‚Ende Gelände‘ ist ein aufrüttelndes Signal zum Ausstieg aus einer zerstörerischen Technologie, für den globalen Erhalt der Umwelt und für gelebte Solidarität mit unseren Mitmenschen weltweit, insbesondere denen, die schon heute von der Klimakrise bedroht sind.“
Voller Text der Solidaritätserklärung:
https://www.ende-gelaende.org/de/freundinnen/
(PM)

(WDR 5 Morgenecho – Interview mit Christoph Bautz, Sprecher der Kampagnenplattform campact | 27.10.2018 | 05:10 Min.)


(leftvision clips • Am 25.10.2018 auf YouTube veröffentlicht)
„Heute machen sich wieder Tausende auf den Weg um den Kohleabbau beim Hambacher Forst zu stoppen. Wir haben in einer Reportage zusammengestellt was in den vergangenen Wochen im Hambi geschah und hoffen, dass dies kommenden Kämpfen Kraft gibt.“
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
Direkt aus dem Hambacher Forst:
=> Der Hambi-Blog

- – – – – – – – – – – – – – – – – – –
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

ENDE GELÄNDE 2018: Ankunft des Sonderzuges „Ende Gelände“

Camp in Düren-Stepprath an der Stockheimer Landstraße 171, auf dem Neuen Hof
Koordinaten: 50°46’37.7″N
6°31’07.4″E


Anfahrt mit dem Zug:
• Zugfahrt nach Düren
• Umsteigen in SB 98 Richtung Euskirchen (Schnellbus, Busbahnhof am Hbf) (Fahrplan)
• oder Bus 231 Richtung Schleiden (Fahrplan)
• Aussteigen in: Düren-Schneiders
• Alternativ von Bahnhof Düren zu Fuß (ca. 1,5 Std.)
Alle Infos und Live-Ticker findet Ihr auf der web-site
=> www.ende-gelaende.org/de


Kohlegegner am Bahnhof in Düren – Eilantrag gegen Personenkontrollen
• Eilantrag gegen Personenkontrollen der Polizei
• Rund 1.000 Aktivisten seit Stunden am Bahnhof Düren
• Camp mit 5.000 Teilnehmern gestartet
=> weiterlesen bei www1.wdr.de . . . 26.10.2018

Ende Gelände erhält Unterstützung von Umweltverbänden:

Am Samstag, den 26.10.2018
ab 9 Uhr am Bahnhof Buir

rufen Campact, 350.org und das Umweltinstitut München
zu der Demonstration „Ende Gelände für die Kohle“ auf.

Alle Infos zur Demo am Samstag, 27. Oktober 2018 findet Ihr auf der web-site => www.kohle-soli-demo.de

Außerdem unterzeichneten 19 Organisationen, darunter der BUND und Oxfam Deutschland eine Solidaritätserklärung mit Ende Gelände


- – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch => Kohleausstieg und Hambacher Wald
Kampf mit umstrittenen Fakten
Der Kohleausstieg kostet Jobs, führt zu Strommangel und rettet den Hambacher Wald auch nicht: Was ist dran an diesen Argumenten der Kohle-Fans? . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 26.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
Direkt aus dem Hambacher Forst:
=> Der Hambi-Blog

- – – – – – – – – – – – – – – – – – –
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

Nächtliche Projektion auf das AKW Neckarwestheim

Anti-Atom-Aktivisten kritisieren gefährliche Flickschusterei am Reaktor • EnBW darf Sicherheit der Bevölkerung nicht weiter aufs Spiel setzen

„Wir flicken bis zum Super-GAU – EnBW“ war heute Nacht (25./26.10.) in großen Lettern auf der Reaktorkuppel des AKW Neckarwestheim‑2 zu lesen.

Hierzu erklären Matthias Weyland von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt und Franz Wagner von der AG Atomerbe Neckarwestheim:

„EnBW hat bereits vor einem Jahr mehr als 30 beschädigte Rohre in einem von vier Dampferzeugern des AKW Neckarwestheim‑2 entdeckt. Entgegen aller Vorsicht verzichtete der Konzern damals darauf, auch die Rohre in den übrigen Dampferzeugern zu überprüfen. Stattdessen nahm er den Reaktor wieder in Betrieb und ließ ihn ein ganzes Jahr weiterlaufen. Das ist ein unverantwortliches Vabanquespiel mit der Sicherheit der Bevölkerung im Großraum Stuttgart.

Schon der Abriss eines einzigen Heizrohrs in einem der Dampferzeuger ist ein komplizierter Kühlmittelverluststörfall und darf nach geltendem Recht nicht billigend in Kauf genommen werden. Reißt mehr als ein Rohr, ist der Störfall auslegungsüberschreitend: Das AKW kann diesen nicht mehr sicher beherrschen.

Bei den in diesem Jahr angeordneten Überprüfungen aller Dampferzeuger stellte sich heraus, dass nicht nur Rohre, die bereits 2017 beschädigt waren, weiter korrodiert sind, sondern dass daneben mehr als 100 Rohre bisher unbekannte Risse aufweisen. Diese um die Rohre herum verlaufenden Risse haben nach Angaben des Umweltministeriums zum Teil schon bis zu 91 Prozent der Rohrwand durchdrungen. Mutmaßliche Ursache der Risse ist nach Aussage des Ministeriums Spannungsrisskorrosion. Das bedeutet, dass die Risse urplötzlich entstehen und unvorhersehbar weiterreißen können.

Einfach die etwas stärker beschädigten Rohre zu verschließen – wie schon vor einem Jahr – und ansonsten darauf zu hoffen, dass bis zur nächsten Überprüfung nichts passieren wird, ist ein waghalsiger Blindflug. Das AKW Neckarwestheim‑2 ist fast 30 Jahre in Betrieb, das Material entsprechend ermüdet. Weitere gefährliche Risse sind zu erwarten. Daran kann auch die andauernde Flickschusterei an den Rohren nichts ändern. EnBW sollte diesen Tatsachen endlich ins Auge sehen und die einzig richtige Konsequenz ziehen: den Reaktor dauerhaft abzuschalten – bevor es noch zu einem ernsten Unfall kommt.“
(Text: PM; Fotos: Stefan Mayer)
- – – – – – – – – – – – – – – – – – –
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

ENDE GELÄNDE 2018: Polizei räumt Camp von Klimaaktivisten • Neues Camp wird aufgebaut

25.10.18 / 12:42 / EIL: Gute Nachrichten!
#endegelaende hat eine neue Campfläche: In Stepprath an der Stockheimer Landstraße 171, auf dem Neuen Hof, hat der Campaufbau begonnen. (Koordinaten: 50°46’37.7″N 6°31’07.4″E)
Hier können 4000 Leute schlafen und gemeinsam losziehen, um die #Kohle zu stoppen! +++
=> hier geht´s zum Live-Ticker von ENDE GELÄNDE
Anfahrt mit dem Zug: • Zugfahrt nach Düren • Umsteigen in SB 98 Richtung Euskirchen (Schnellbus, Busbahnhof am Hbf) (Fahrplan) • oder Bus 231 Richtung Schleiden (Fahrplan) • Aussteigen in: Düren-Schneiders • Alternativ von Bahnhof Düren zu Fuß (ca. 1,5 Std.)

„Massive Eskalation von Seiten der Polizei“

(Kerpen-Buir 25.10.2018)
Das Protest-Camp in Manheim, in dem ab heute mehrere Tausend Ende Gelände Aktivist*innen unterkommen sollten, ist in der Nacht von der Polizei geräumt worden.
Über 100 Menschen setzten sich vor die Zelte, um die Räumungsarbeiten zu verhindern und mussten darum ihre Personalien abgeben. Auch RWE-Kräfte beteiligten sich an den Räumungsarbeiten.

Die Organisator*innen hatten gestern begonnen, auf einem Sportplatz Zelte aufzubauen, ohne eine Genehmigung für diese Fläche zu haben. Dieser Entscheidung gingen wochenlange intensive Verhandlungen um einen geeigneten Camp-Ort voraus. Die Polizei hatte Ende Gelände zuletzt eine Fläche bei Jülich zugewiesen, die die Veranstalter*innen wegen der großen Entfernung vom Tagebau Hambach für ungeeignet halten.

Karolina Drzewo, Pressesprecherin von Ende Gelände, wertet die Räumung als weiteren schweren Eingriff in die Versammlungsfreiheit nach dem Verbot der Großdemonstration am 6.10.
„Diese nächtliche Räumung ist eine massive Eskalation von Seiten der Polizei“, sagt Karolina Drzewo. „RWE und die Landesregierung wollen unseren legitimen Protest gegen die klimaschädliche Braunkohle verhindern. Wer die Rede von Armin Laschet auf der Demo der IG BCE gehört hat, den wundert das nicht: Laschet ist ein verbohrter Kohle-Lobbyist. Mit dieser Landesregierung wird es keinen Fortschritt in Richtung Klimaschutz geben.“

Tausende Menschen sind zur Zeit auf dem Weg ins Rheinischen Braunkohlerevier. Sie alle sind entschlossen, die Kohle-Infrastruktur rund um den Tagebau Hambach zu blockieren und damit für Klimagerechtigkeit und einen sofortigen Kohleausstieg einzutreten.
„Wir hätten gerne ein Camp gehabt, das geordnet und strukturiert ablaufen kann“, sagt Karolina Drzewo weiter. „Das hat die Polizei nun verhindert. Aber wir lassen uns nicht aufhalten, wir werden zelten.“
„Letztes Jahr während des Klimagipfels in Bonn haben wir hier am Tagebau Hambach gemeinsam mit Menschen aus den pazifischen Inseln protestiert“, sagt Selma Richter, Pressesprecherin von Ende Gelände. „Wenn wir den Braunkohle-Abbau nicht stoppen, verlieren sie ihre Kultur und ihre Lebensgrundlagen – wie Millionen von anderen Menschen auch. Solange ihre Stimmen in der Kohlekommission nicht gehört werden, wird dieses Gremium kein brauchbares Ergebnis hervorbringen.“
(PM)
Alle Infos auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de

Ende Gelände erhält Unterstützung von Umweltverbänden:
Am Samstag, den 26.10.2018 ab 9 Uhr am Bahnhof Buir rufen Campact, 350.org und das Umweltinstitut München zu der Demonstration „Ende Gelände für die Kohle“ auf.
Außerdem unterzeichneten 19 Organisationen, darunter der BUND und Oxfam Deutschland eine Solidaritätserklärung mit Ende Gelände
- – – – – – – – – – – – – – – – – – -

(Video von www1.wdr.de . . . 25.10.2018)
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
siehe auch => Aktivistin über Protestcamp-Räumung:
„Wir werden sehr effektiv blockieren“
Über Nacht wurde das Protestdorf von „Ende Gelände“ beim Hambacher Forst geräumt. Jetzt bauen es die Aktivisten auf einer neuen Fläche auf. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 25.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
Direkt aus dem Hambacher Forst:
=> Der Hambi-Blog

- – – – – – – – – – – – – – – – – – –
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

ENDE GELÄNDE 2018: Tausende Menschen auf dem Weg zum Protest-Camp in Kerpen-Manheim

!!! ACHTUNG: Infos zum Camport VERALTET !!!
!!! Neue Infos zum Camp hier !!!

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Ende Gelände erhält Unterstützung von Umweltverbänden:
Am Samstag, den 26.10.2018 ab 9 Uhr am Bahnhof Buir rufen Campact, 350.org und das Umweltinstitut München zu der Demonstration „Ende Gelände für die Kohle“ auf.
Außerdem unterzeichneten 19 Organisationen, darunter der BUND und Oxfam Deutschland eine Solidaritätserklärung mit Ende Gelände


(Bayerischer Rundfunk • Am 23.10.2018 bei YouTube veröffentlicht)

Mit der Abfahrt des Sonderzugs in Prag beginnt morgen die diesjährige Ende Gelände Aktion (25.-29.10.)
Der ausgebuchte Zug fährt über Prag, Berlin, Dresden, Leipzig und Hannover und bringt über tausend Aktivist*innen ins Rheinische Braunkohlerevier. Weitere tausend Menschen sind in Bussen zu einem Protest-Camp in Kerpen-Manheim unterwegs, das gerade aufgebaut wird.
Eine vierstellige Zahl von Aktiven wird individuell anreisen. Sie alle sind entschlossen, die Kohle-Infrastruktur rund um den Tagebau Hambach blockieren und damit für Klimagerechtigkeit und den sofortigen Kohleausstieg einzutreten.

„Es könnte die größte Massenaktion zivilen Ungehorsams werden, die das Rheinischen Braunkohlerevier je gesehen hat“, sagte Karolina Drzewo, Pressesprecherin von Ende Gelände. „Wenn die Regierung die historisch einmalige Chance verpatzt, die globale Erwärmung zu stoppen, müssen wir selbst Geschichte machen.“

Die Veranstalter*innen hatten keine polizeiliche Genehmigung für eine Fläche in Niederzier bekommen, auf der sie das Camp errichten wollten. (Details in der gestrigen PM)
Das Verwaltungsgericht Aachen bekräftigte gestern Nachmittag den Ablehnungsbescheid der Polizei und führt Naturschutzgründe für die Entscheidung an. Karolina Drzewo, Pressesprecherin von Ende Gelände, hält diese Argumentation für vorgeschoben. „Naturschutz ist uns wichtig. Allerdings ist es absurd, dass uns aus ökologischen Gründen verboten wird, auf einer Wiese zu zelten, während RWE nebendran ganz legal die Landschaft abbaggert.“

Nach gründlicher Vorbereitung am Freitag werden die Aktionsgruppen am Samstag in der Frühe starten.
Ziel ist es, die Blockaden bis Sonntag zu halten und so den klimaschädlichen Tagebaubetrieb für ein bis zwei Tage lahmzulegen.
Alle Infos auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de


(Text: PM von ENDE GELÄNDE)
- – – – – – – – – – – – – – – – – – -
siehe auch => Think Tank fordert schnellen Ausstieg:
Raus aus der Kohle bis 2030!
Damit die Erde sich nur um 1,5 Grad erwärmt, muss Deutschland bis 2030 aussteigen. Das zeigt eine Studie des Think Tanks „Climate Analytics“. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 24.10.2018

und => Studie zum 1,5-Grad-Ziel:
Forscher fordern kompletten Kohleausstieg bis 2030
Wie schnell sollte Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigen? Bis zum Ende des kommenden Jahrzehnts, sagen Forscher – wenn es mit einem ehrgeizigen Klimaziel noch etwas werden soll. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de . . . 24.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

ENDE GELÄNDE 2018 • Yes We Camp!


(Text u. Video von www1.wdr.de . . . 23.10.2018)

„ENDE GELÄNDE“ vom 25. bis 29. Oktober 2018:
Yes We Camp!

Update zur Campsituation und zu kommenden Entwicklungen:
Viele von euch reisen per Sonderzug, Bus oder Fahrrad zur Ende Gelände Aktion an. Und viele von euch werden auf unserem Protestcamp zelten, plenieren, Bezugsgruppen finden, essen, schlafen, feiern und nachbereiten. Wie jedes Jahr ist die Campfrage bis zu Letzt spannend, verwirrend und manchmal aufreibend.

Da dem RWE-Konzern fast alle Flächen in der Region gehören und er massiven Druck auf Landwirt*innen ausübt, hatten wir schon vor Wochen bei der Polizei mehrere geeignete Flächen für ein Camp mit mehreren Tausend Leuten als Versammlung angemeldet oder vorgeschlagen.
„Wir müssen sicherstellen, dass das Camp strukturiert abläuft und nicht tausende Menschen irgendwo ihre Zelte aufschlagen. Seit Wochen verhandeln wir mit der Polizei. Wir bedauern, dass sie auf unsere Vorschläge nicht im Geringsten eingegangen ist und freuen uns darauf, im Nachhinein vor Gericht Recht zu bekommen“, so Karolina Drzewo.

Die Polizei Aachen verfügte vergangene Woche, dass das Camp ca. 30 Kilometer vom Hambacher Forst entfernt in Jülich-Mersch stattfinden solle.
Die abgelegene Schotterfläche ist für das Camp von Ende Gelände völlig ungeeignet.
• Sie ist mit Warnschildern „Hochspannung – Lebensgefahr“ umzäunt
• und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Nach dem sogenannten Brokdorf-Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss eine Versammlung in der Nähe ihres politischen Bezugpunktes stattfinden können.

Ein großes Camp aufzubauen ist sehr viel Arbeit, die Zeit braucht. Wir haben daher heute angefangen, unser Camp auch ohne Gerichtsbeschluss aufzubauen. Wo genau unser Camp sein wird, erfahrt ihr am Mittwoch damit der Aufbau ungestört ablaufen kann. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen und wir wissen, dass das für einige von euch eine neue, überraschende Entwicklung sein könnte. Leider konnten wir aufgrund der Dynamik und der Komplexität der Lage nicht früher über diese Entscheidung kommunizieren.

Erste Anlaufstelle für euch bleibt weiterhin das Hambi-Soli-Camp in Kerpen-Manheim (alt), fürs erste einen guter, versammlungsrechtlich geschützter erster Anlaufpunkt.
Das Camp ist bei Manheim, etwa 40min. (zu Fuß) entfernt vom Bahnhof Buir. In Manheim folgt ihr den Auschilderungen, das Gelände liegt hinter dem Sportplatz. (Das ist nicht die Wiese am Hambacher Forst!)

Alle, die in dieser Situation gerne in einem Haus schlafen möchten, können sich bei der Bettenbörse melden!
Wir freuen uns auf euch, auf eine grandiose Massenaktion und ein tolles Camp!
- – – – – – – – – – – – – – – -
Alle Infos auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de
- – – – – – – – – – – – – – – -

(Mit Textmaterial von ENDE GELÄNDE)
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

Samstag, 27.10.2018 ab Bhf. Kerpen/Buir: Solidemo – Ende Gelände für die Kohle!


Den Kohleausstieg konsequent angehen – das wollen viele Tausende Menschen am letzten Oktober-Wochenende mit „Ende Gelände“: In einer Aktion Zivilen Ungehorsams gehen die Aktivist*innen friedlich in die Kohlegrube. Sie setzen sich vor die Kohlebagger, weil die Regierung die CO2-Emissionen in den letzten 10 Jahren überhaupt nicht reduziert hat.

Gleichzeitig wollen wir mit vielen Tausenden in der Nähe der Kohlegrube bei einer angemeldeten Demonstration protestieren – und uns mit den Aktivist*innen von Ende Gelände solidarisieren.
Wir fordern einen ambitionierten Kohleausstieg sowie die Rettung des Hambacher Waldes und der vom Tagebau bedrohten Dörfer.

Die Demonstration startet ab 10:30 Uhr vom S-Bahnhof Buir, wir bitten aber alle Menschen so früh wie möglich anzureisen, da die S-Bahn nur begrenzte Kapazitäten hat.
Die Kundgebung ist ab 9:00 Uhr angemeldet und freut sich auf alle, die kommen.

Alle Infos zur Demo am Samstag, 27. Oktober 2018 findet Ihr auf der web-site => www.kohle-soli-demo.de
(Die Solidaritäts-Demonstration wird von Campact, der Initiative Buirer für Buir, 350.org, den NaturFreunden Deutschlands und dem Umweltinstitut München getragen.)
- – – – – – – – – – – – – – – – – –
Alle Infos zu „Ende Gelände“ vom 25. – 29. Oktober 2018 findet Ihr auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

#freifürhambi • „Ende Gelände“ vom 25. bis 29. Oktober 2018

!!! Es wird eine Kinderbetreuung für während der Aktion auf dem Camp organisiert !!!

Macht Ende Oktober frei und nehmt teil an der Massenaktion für den sofortigen Kohleausstieg!

Der Hambacher Forst ist zu einem Symbol geworden.
Dahinter steht die entscheidende Frage: Wie können wir auch in Zukunft noch auf diesem Planeten leben?
Nichts weniger als das. Wir können unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Meinungen haben. Aber wir brauchen eine Basis, auf der wir diese diskutieren und leben können. Das Ökosystem, das unsere Existenz auf diesem Planeten ermöglicht, ist in Gefahr. Wenn das Ökosystem zerstört ist, gibt es keine Basis mehr.

Vom 25. bis 29. Oktober 2018 finden am Hambacher Forst die Aktionstage „Ende Gelände“ statt.

Für diesen Zeitraum rufen wir auf zu #freifürhambi.
Schulen und Hochschulen: Lasst in diesem Zeitraum die Lehrveranstaltungen ausfallen, damit sich Schüler*innen und Student*innen an den Protesten beteiligen können.
Betriebe: Stellt eure Mitarbeiter*innen frei, damit auch sie sich aktiv an den Protesten beteiligen können.
Menschen: Kommt zum Hambacher Forst. Setzt ein Zeichen für unsere Zukunft.
Hambi bleibt – für immer. Kohleausstieg jetzt!

Hier ein grober Fahrplan für die Aktion:

Es wäre super, wenn ihr bis spätestens zum Donnerstag, 25. Oktober anreist, damit wir alle genug Zeit für eine gemeinsame Aktionsvorbereitung haben (Aktionstrainings und Bezugsgruppenfindung am Freitag auf dem Camp) und wenn ihr eure Abreise erst für Montag den 29. Oktober plant, damit wir am Sonntag genügend Zeit für die Nachbereitung der Aktion und einen gemeinsamen Abschluss haben.
Wir möchten auch gerne dazu ermutigen, noch länger in der Gegend zu bleiben und den Hambi weiter zu unterstützen!
- – – – – – – – – –
Alle Infos auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -

siehe auch =>

Aktivist über Hambacher Forst:
„Der Wald ist noch nicht gerettet“

Trotz des Rodungsstopps sei es wichtig, dass der Hambacher Wald besetzt bleibt, meint Clumsy. Er ist Aktivist der ersten Stunde. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 19.10.2018

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

Anhörung im Bundestag: CDU/CSU stehen zur Urananreicherung

Neues aus dem Laschet-NRWE-Kasperle-Theater:
Verbot von Atom-Exporten – keine Hilfe aus NRW


• Verbot von Atom-Exporten wird Thema im Bundesrat
• NRW unterstützt Antrag aus Baden-Württemberg nicht
CDU und FDP hatten mal sofortigen Stopp gefordert
=> zum WDR-Video und Artikel vom 17.10.2018

Deutscher Atombrennstoff hält belgische Bröckel-Reaktoren am Laufen.

Doch CDU und CSU bremsen einen Produktionsstopp aus.

Im Streit über die Beendigung der deutschen Atombrennstoffproduktion erhöhen SPD, Grüne und Linke den Druck. „Zum Atomausstieg muss auch das Ende der Verarbeitung von Kernbrennstoff zählen“, sagte SPD-Abgeordnete Nina Scheer der taz nach einer Expertenanhörung im Umweltausschuss des Bundestags. Sie „appelliere“ an CDU und CSU, sich zur Stilllegung der deutschen Urananreicherungsanlage (UAA) im nordrhein-westfälischen Gronau und der Brennelementefertigung im niedersächsischen Lingen „durchzuringen“. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 17.10.2018

Ini­tia­ti­ven zu Uran­anrei­che­rung und Brenn­ele­men­ten kontro­vers be­wer­tet

Die Forderung von Bündnis 90/Die Grünen und der Linksfraktion, Urananreicherung und Brennelementeherstellung in Deutschland zu beenden, wird von Experten höchst unterschiedlich bewertet.
Besonders umstritten ist die Frage, ob mit dem geforderten Ausstieg Verfassungs-, Völker- oder EU-Recht gebrochen werden würde.
Das wurde in einer Anhörung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit unter Vorsitz von Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen) am Mittwoch, 17. Oktober 2018, deutlich.
Die Grünen haben einen entsprechenden Gesetzentwurf (19/964), Die Linke einen Antrag (19/2520) vorgelegt. Darin fordern sie, die Betriebserlaubnis für Anlagen der Urananreicherung und Brennelementeherstellung zu beenden und diese stillzulegen. Die Abgeordneten argumentieren, diese Maßnahmen seien im Zuge des deutschen Atomausstiegs nötig. . . . weiterlesen bei => www.bundestag.de . . . 17.10.2018
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
. . . ach, übrigens => Auch hier steckt RWE drin:
Urananreicherungsanlage Gronau / RWE . . . 16.08.2018

Darum: RWE weder direkt noch indirekt unterstützen!

. . . Informiere Dich hier:
NiX wie raus aus Atom- & Kohle-Kraft!
Jetzt auf echten Ökostrom umsteigen!

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

„ENDE GELÄNDE“ vom 25. – 29. Oktober 2018 im Rheinland


Auf gehts, ab gehts, Ende Gelände.
• Wir stoppen zusammen Europa’s größte CO2-Quelle
• Wir stoppen den Wahnsinn von RWE
• Wir stellen uns dem fossilen Kapitalismus entgegen.

Im Oktober kommen wir zurück ins Rheinland um mit einer Massenaktion zivilen Ungehorsams die Infrastruktur von RWE zu blockieren.
Kohle Stoppen. Klima Schützen.
Mehr Infos auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Es wird eine Kinderbetreuung für während der Aktion auf dem Camp organisiert.
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

Aufruf zur Solidarität mit Kurt Claßen – Eigentümer der „Wiese“ am Hambacher Forst

Das Wiesencamp, welches seit Beginn der Waldbesetzung als Protest- und Widerstandscamp und wichtiger Versammlungspunkt der Aktivist*innen dient, soll nun geräumt werden.

Kurt Claßen (Foto/Mitte), Eigentümer des Grundstückes am Waldrand und Mitstreiter im Kampf um den Erhalt des Hambacher Forsts, hat mithilfe seines Anwalts Revision gegen die Räumung sowieso die durch RWE von der Bezirksregierung Arnsberg geplante Zwangsenteignung eingereicht, was den Prozess vorerst hinauszögern wird.
Die angedrohte Räumungsverfügung, so in einer Stellungnahme zur Rechtwidrigkeit des durch die Landesregierung vertretenden Bauamts, würde dazu dienen, den Aktivist*innen die Infrastruktur für Versammlungen zu entziehen. Dies verstößt gegen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und nimmt den Bewohnern der Wiese ihren Lebensraum, die dort friedlich für den Erhalt des Waldes kämpfen.
Das Widerstandscamp ist mit seinen Lehmbauten, Holzhütten und Strukturen nach den Räumungen im Wald noch als einziger ursprünglicher bebauter Ort übrig und vor allem für die Waldbewohner als Zwischenpol essentiell notwendig.

Damit der Kampf um den Erhalt des Waldes sowie des Kohleaustiegs weitergehen kann, sind zurzeit unzählige Verfahren am Laufen, die alle auf dem Rücken von Kurt Claßen ausgetragen werden.
Dabei geht es neben dem Wiesencamp auch um den sofortigen Stopp des Hambacher Tagebaus, sowie die Vermeidung einer darauf folgenden Wasserwüste, die eine fatale Auswirkung mit sich bringen würde.
Claßens Forderung richtet sich dabei an die Landesregierung, die auch vor dem eigentlichen Ablauf 2020, die Möglichkeit besitzt, die Genehmigung des Tagebaus auf Basis des Verwaltungsverfassungsgesetzes zurückzunehmen, jedoch keine Anstalten macht diese zu nutzen.
Die Gerichtskosten belaufen sich demnach alleine in der ersten Instanz auf circa 20.000 bis 25.000 Euro, weitere voraussehbare Prozesse werden wohl noch kostspieliger sein.
Um gemeinsam die gewaltigen Kosten stemmen zu können und den Wald sowie das Wiesencamp zu retten, sind Spenden erwünscht und dringend erforderlich:

Kontoinhaber: Kurt Claßen
Verwendungszweck: Erhalt der Wiese und des Hambacher Forsts
Bankverbindung: Kreissparkasse Köln
IBAN: DE22 3705 0299 1147 0393 73
BIC: COKSDE33XXX

Siehe auch die Stellungnahme von Kurt Claßen:
Soforträumung des Protestcamps am Hambacher Forst rechts- und verfassungswidrig!
(Text und Bild von https://hambacherforst.org)
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .

Hambacher Forst: Wie der Protest den Wald gerettet hat. Vorerst.


(reporter • Am 10.10.2018 veröffentlicht)
Ben begleitet die Situation im Hambacher Forst am RWE Tagebau Hambach schon seit Jahren, war mit den Waldbesetzern auf ihren Baumhäusern, aber auch mit dem RWE Werkschutz rund um den Braunkohle-Tagebau am Hambacher Forst unterwegs. Für die letzte Schlacht um den Hambi ist Ben in den Hambacher Wald zurückgekehrt um eine weitere Reportage über den Hambacher Forst zu drehen.
(Text von reporter bei www.youtube.de)

Siehe auch =>

Neuer Bauboom im Hambacher Forst . . . www1.wdr.de . . . 9.10.2018

RWE weder direkt noch indirekt unterstützen!

. . . Informiere Dich hier:
NiX wie raus aus Atom- & Kohle-Kraft!
Jetzt auf echten Ökostrom umsteigen!

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .