Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Kohleausstieg und Klimagerechtigkeit jetzt!

Ab 18. August 2017 • Klimacamp
& Aktionstage im Rheinland vom 24.-29. August 2017

Der => Aktionsreader (pdf) gibt eine gute Übersicht über die Veranstaltungen, Aktionen und Akteur*innen die während der Aktionstage vom 18. bis 29. August im Rheinland stattfinden.

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Ebenfalls eine gute Übersicht über die Aktionstage vom
18. bis 29. August 2017 unter =>
www.klimacamp-im-rheinland.de/aktionen
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siehe auch => Bald ist es soweit:
18.-29. August 2017 • Klimacamp & „Ende Gelände“ im Rheinischen Braunkohlerevier
. . . AAE . . . 07.08.2017
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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.ausgestrahlt-Interview mit Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert

„Mitten im Kampf“
Wirtschaftswissenschaftlerin und Energieexpertin Claudia Kemfert über den Versuch der fossil-atomaren Lobby, die Energiewende auszubremsen, und die Gefahr einer erneuten Laufzeitverlängerung für längst überflüssige AKW. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt
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Ein Sofortausstieg aus Atom- & Kohlekraft ist möglich

(Text von Anika Limbach für AntiAtomBonn)
Ohne negative Auswirkungen auf die Stromverbraucher*innen und die Versorgungssicherheit wäre ein sofortiger und gleichzeitiger Ausstieg aus Braunkohle und Atomkraft möglich. Das zeigt die neue Analyse von Anika Limbach (AntiAtomBonn):

„Wenn diese Aussage immer noch grundsätzlich in Zweifel gezogen wird – sogar von Befürworter*innen der Energiewende – dann liegt das an der offen-sichtlich erfolgreichen Strategie einer hoch-bezahlten Lobby.
Wie die Energieexpertin Claudia Kemfert in ihrem neuen Buch klarstellt, wurde das Mantra eines angeblich drohenden Blackouts so lange in der Öffentlichkeit wiederholt, bis die Allgemeinheit davon ausgehen musste, dieses „Argument“ sei stichhaltig.
De facto aber gab es nie zuvor in Deutschland einen solchen Stromüberschuss wie heute. Nie zuvor waren so viele Großkraftwerke für die Stromversorgung so überflüssig wie heute.
Während der Netto-Stromexport im Jahr 2010 noch 15 TWh betrug, überschritt er 2016 die Grenze von gigantischen 50 Twh!“

Mehr dazu unter =>
www.antiatombonn.de/index.php/sofortausstieg

• Als Langfassung mit „regionale Betrachtung“ und genauem Datenabgleich mit Leistungsbilanz der ÜNB im Anhang (ab S. 5): www.antiatombonn.de/images/stories/pdf_downloads/Ein-Sofortausstieg-ist-mglich_2017_lang.pdf
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taz.de • „Ende Gelände“-Camp gegen Braunkohle

(Text von Malte Kreutzfeldt für taz.de vom 14.08.2017)
Eines ist jetzt schon sicher: Das werden die größten Braunkohle-Proteste, die Nordrhein-Westfalen je erlebt hat.
Über 6.000 Teilnehmer*innen erwarten die Veranstalter*innen zum diesjährigen Klimacamp, das am kommenden Freitag zunächst mit einem Bildungsprogramm beginnt, bevor dann vom 24. bis 28. August diverse Protestaktionen rund um die rheinischen Tagebaue und Kraftwerke des Energiekonzerns RWE stattfinden sollen. . . . weiterlesen bei => taz.de
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siehe auch => Bald ist es soweit:
18.-29. August 2017 • Klimacamp & „Ende Gelände“ im Rheinischen Braunkohlerevier
. . . AAE . . . 07.08.2017
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Große AntiAtom-Demo in Lingen/Ems am 09.09.2017

Während der August noch ganz im Zeichen des Protests gegen Kohle steht (=> 18.-29. August 2017 • Klimacamp & „Ende Gelände“ im Rheinischen Braunkohlerevier), steht Anfang September die näxte große AntiAtom-Demo an:

Samstag, 9. September 2017 • 13:00 Uhr • Bahnhof Lingen


www.lingen-demo.de

Lasst uns zwei Wochen vor der Bundestagswahl ein weiteres deutliches Zeichen setzen, indem wir sichtbar und hörbar diese Forderungen stellen:
• Exportgenehmigungen von Kernbrennstoffen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurücknehmen!
• Brennelemente-Herstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau sofort beenden!
• Das AKW Lingen/ Emsland und alle anderen AKW abschalten! Für einen europäischen Atomausstieg!
• Energiewende jetzt! Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom!
=> Tips zur Anreise gibt´s hier
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Bitte unterstützt auch die Online-Petition =>
Exportstopp für Brennelemente nach Tihange!

. . . https://weact.campact.de
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Bald ist es soweit: 18.-29. August 2017 • Klimacamp & „Ende Gelände“ im Rheinischen Braunkohlerevier

18. – 29. August 2017

• Klimacamp im Rheinland •
www.klimacamp-im-rheinland.de

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und vom 24. – 29. August 2017

• „Ende Gelände“ im Rheinischen Braunkohlerevier •
www.ende-gelaende.org/de



=> für nähere Infos bitte Flyer anklicken . . .

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Gegen das Vergessen: 6. August 1945 Hiroshima • 9. August 1945 Nagasaki


5 min. – Doku

5 min. – Doku

Wishful Thinking, Hiroshima (Lied)
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siehe zum Thema auch =>
Hiroshima und Nagasaki Gedenktag 2017
. . . . Netzwerk Friedenskooperative

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und => Ist Deutschland in der Lage, selbstständig Atomwaffen zu bauen? . . . AAE . . . 10. April 2017
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Auch in Deutschland sind Atomwaffen stationiert.
Und zwar in der Südeifel in Büchel am dortigen „Fliegerhorst“.
=> https://buechel-atombombenfrei.jimdo.com
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ZDF-Doku zur Energiewende

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Erneuerbare Energie ist eines der besten Mittel gegen die Klimaerwärmung. Dazu müsste unser Energiesystem konsequent umgebaut werden. Und das ist eine gigantische Herausforderung.
(ZDF • 45 min • gesendet am 03.08.2017)

=> NiX wie raus aus Atom- & Kohlekraft!
Jetzt auf echten Ökostrom umsteigen!

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Atomkraft im Wahlkampf • Wahlprüfsteine

Neues .ausgestrahlt-Magazin

Themen u.a.:
Unsere Forderungen vor der Bundestagswahl zum schnelleren AKW-Aus
=> „Nach der Kette ist
vor dem Abschalten“ hier als pdf

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=> und hier gehts zur Bestellung bei
.ausgestrahlt

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Auch „Eurosolar“ hat Wahlprüfsteine aufgestellt:

hier anklicken => Antworten auf Energiepolitische Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017
(https://www.eurosolar.de/de/index.php/argumente-eurosolar-klimawandel-energiewende-erneuerbare-energien/wahlpruefsteine)

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Die AntiAtom-Menschenkette • Tihange-Liège-Maastricht-Aachen • Eine kritische Nachlese

(Text von Jürgen M. Jordans für www.stop-tihange.org/de vom 26. Juli 2017 zur Anti-Atom-Menschenkette „Tihange-Liège-Maastricht-Aachen“ am 25.06.2017)

Was jeden treffen kann, betrifft jeden!

Bei einer Spätlese oder einer nachfolgenden Lese werden zumeist die besten noch verfügbaren, manchmal auch überreifen Weinbeeren dem Rebstock entnommen um aus diesen einen Wein herzustellen, der in der Qualität über dem der bereits vorher gelesenen liegen soll.

Im Falle einer Nachlese in Bezug auf eine politische Angelegenheit – hier die Demonstration gegen die Atom-Meiler DOEL und TIHANGE – spielt der praktische Begriff der Lese in Bezug auf eine Ernte aber keine Rolle, sondern gemeint ist eigentlich eine kritische Nachbetrachtung des Geschehenen. Oder doch?

Man kann mit Genugtuung feststellen, dass es eine wirklich friedliche Willensäußerung von ca. 50 Tausend Menschen gewesen ist, welche von AACHEN über MAASTRICHT und LÜTTICH bis nach TIHANGE reichte und einen deutlichen Appell an die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft richtete, der Bevölkerung der EUREGIO endlich ihre Angst von dem atomaren Super-GAU zu nehmen und Maßnahmen zur Abschaltung der schadhaften Meiler zu ergreifen.

Mit Sicherheit pilgert jedes Wochenende eine vielfach größere Anzahl Menschen, aus völlig anderen Motiven zu Stadien, welche in der Lage wären, die gesamte Menschenkette in sich aufzunehmen.

Womit wir beim Thema sind, 50 Tausend eine mikroskopisch kleine Zahl gegenüber der Anzahl der möglicherweise Betroffenen. Warum regt sich nicht ein größerer Widerstand in einem Europa der Nachbarn?
Wir alle sind doch von der atomaren Bedrohung betroffen, jeder ist heute in unserer tabulosen Gesellschaft über alles informiert, aber trotzdem wird die Sichtbarkeit der unsichtbaren Gefahr ignoriert.
Im zahlenmäßigen Vergleich sind die, die als Aktivisten gelten, als Minderheit ein Leichtgewicht.

Alle sind über die atomare Bedrohung, durch Kernkraftwerke oder Atomwaffen total und umfassend informiert, aber Tschernobyl und Fukushima gehen in den allgemeinen Nachrichten und in der unendlich großen Sensationssuppe innerhalb von wenigen Tagen unter und so kommt es, das alle somit augenscheinlich unbetroffen und abgestumpft wieder in unsere Welt mit unserem heutigen Lebensstandard abtauchen, wo alles auf Seite geschoben wird was unbequem und in unserem Lebensrythmus als störend erscheint.
Wir sind in Wahrheit unfähig, uns die möglichen Katastrophen auszumalen. Oder haben wir einfach gesagt Angst vor der Angst, hätten wir sie wirklich, wäre längst etwas geschehen, dann wären es nicht 50 tausend sondern Hunderttausende in der Menschenkette geworden.

Radioaktive Wolken kümmern sich nicht um Grenzen deshalb müssen wir unseren Verantwortungs-Horizont über die Grenzen hinweg ausdehnen. Zu unserem heutigen Tun, bezüglich der atomaren Gefahren, gehören die kommenden Generationen bereits dazu. Denn wenn wir heute unser Haus in Brand stecken, so wird das Feuer auf unsere Zukunft übergreifen und „mit unserem Haus fallen auch die noch nicht gebauten Häuser der noch nicht Geborenen in Asche“. (Zitat: Günter Anders)

Was wir aber auch nicht merken, dass die Etiketten der Gefahren gefälscht werden. Auch Atomwaffen dienen zur Abwehr der möglichen Gefahren, sie dienen zu unserem Schutz, welcher Hohn. Der Weiterbestand des Friedens ist nur dank der weiteren Rüstung gewährleistet, sagt uns die Rüstungsindustrie beziehungsweise die Politiker als ihre Sprachrohre. Wir müssen argwöhnisch bleiben und uns weiter einmischen, verzichten wir darauf, versäumen wir eine demokratische Pflicht.

Die Menschenkette AACHEN-MAASTRICHT-LÜTTICH-TIHANGE war auf jeden Fall eine der größten friedlichen Familiendemonstrationen der letzten Jahre, an der vom Kleinkind bis zu Großeltern alle Generationen aus der Bevölkerung der EUREGIO ihre Meinung zu Atomenergie kundgetan haben.

Wichtig war auch, dass sich alle, an die Regeln einer friedlichen Demonstration gehalten haben, deren Ergebnis von schwach bis ungewiss, von durchschlagend bis erfolgreich gehen kann.

Schade ist, das bis heute die politisch Verantwortlichen – egal von welcher Seite oder aus welchem Land – sich zu dieser Demonstration nicht geäußert haben.
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zum Autor: Jürgen M. Jordans kommt aus Belgien, ist aktiv bei www.stop-tihange.org/de und hat am 25. April 2017 in Euskirchen einen Vortrag mit Film gehalten zum Thema:
Aktuelles zum AKW Tihange
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Infos zur Demo => 50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette
und => WDR-Video: Internationale Menschenkette nach Tihange
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ZDF planet e. • Verstrahlt in alle Ewigkeit

Endlager verzweifelt gesucht

Spätestens 2022 soll das letzte deutsche Kernkraftwerk vom Netz gehen. Bis dahin werden knapp 30.000 Kubikmeter hoch radioaktiver Atommüll entstanden sein. Doch ein Endlager ist nicht in Sicht. . . .
(ZDF • 28 min • gesendet am 30.07.2017)
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AntiAtom-Sommercamp & Free Flow Festival • 7.-16. August 2017 in Gedelitz im Wendland

Hier gibt´s das Programm (pdf; bitte Flyer anklicken) =>

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=> 7.-16. August 2017 • Internationales Anti-Atom-Sommercamp & Free Flow Festival in Gedelitz im Wendland •

Anmeldung und wichtige Infos bei =>
www.bi-luechow-dannenberg.de

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Neuer Flyer von .ausgestrahlt (pdf) =>

Gorleben: Trügerische Ruhe -
Der Standort bleibt im Spiel

=> hier den Flyer bestellen

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siehe auch => Widerstandspartie in Gorleben: Atommüll und Klimawandel . . . 5. Juni 2017 . . . www.bi-luechow-dannenberg.de
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15. Juli 2017 • Atomwaffenstützpunkt „Fliegerhorst Büchel“/Eifel • „Weckruf“ mit Konstantin Wecker

=> für nähere Infos bitte Flyer anklicken . . .

=> 15. Juli 2017 • Konstantin Wecker • Konzert am 15. Juli 2017. Kommt alle nach Büchel! • Innerhalb der „Internationalen Woche“ in Büchel vom 12.-18. Juli 2017 kommt Konstantin Wecker • Anreise und Camp • Mitfahrzentrale
https://buechel-atombombenfrei


Konstantin Wecker

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Atommüll: Das Geld ist da, das Geld ist weg

(PM von www.bi-luechow-dannenberg.de vom 9.7.2017)
Nun ist es geschehen: rund 24 Milliarden Euro haben die Atomkonzerne an einen staatlichen Fonds überwiesen und sich damit den unkalkulierbaren Risiken der Atommüllentsorgung entzogen. Der Staat übernimmt die Last, mindestens das Dreifache wird für die Zwischen- und Endlagerung des Atommülls veranschlagt.

„Bitter stößt auf, dass der Öffentlichkeit dieser Deal noch als Erfolg verkauft wird“, schreibt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI). Gleichzeitig wird von allen Seiten gemauert, wenn es darum geht, die Kaufsumme zu erfahren, wenn der Staat die Zwischenlager der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) wie auch in Gorleben zum 1. August übernimmt.

EnBW, RWE, E.on und Vattenfall hatten einen guten Grund, das Geld auf einen Schlag zu überweisen, denn sie entledigen sich damit auch der Negativzinsen. Die betrügen zurzeit täglich (!) 260.000 Euro, rechnet Jürgen Döschner (WDR) vor.

Eine Rendite von 4,6 Prozent sei auch nicht zu erwarten, jede*r Sparer*in weiß davon ein Lied zu singen, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: „So entpuppt sich dieser Deal als Luftnummer und Irreführung der Öffentlichkeit.“
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siehe (und höre) dazu auch => Teure Atommüll-Mitgift – Ein Kommentar von Jürgen Döschner, WDR . . . Audio von www.tagesschau.de

und => Klage mit Ansage: Noch mehr Milliardengeschenke an die Atomindustrie . . . Video, MONITOR vom 15.06.2017
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Erfolg für Kletteraktivistin vor Gericht

Atomkraftgegnerin gewinnt zwei Verfassungsbeschwerden gegen Gewahrsamnahmen bei Castor-Transporten nach Lubmin

Das Bundesverfassungsgericht hat jetzt einer Kletteraktivistin Recht gegeben, die sich mit zwei Beschwerden gegen ihre Ingewahrsamnahmen nach Castor-Transporten gewehrt hat.

Die als „Eichhörnchen“ bekannte ROBIN WOOD-Aktivistin Cécile Lecomte war 2010 und 2011 nach Kletteraktionen gegen die Atommüll-Transporte nach Lubmin von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Dagegen hatte sie geklagt und die Feststellung der Rechtswidrigkeit der Freiheitsentziehungsmaßnahmen beantragt. Da sie sich vor dem Amts- und Landgericht nicht durchsetzen konnte, reichte sie 2014 zwei Verfassungsbeschwerden beim Bundesverfassungsgericht ein.
Das Bundesverfassungsgericht hat nun ihre Beschwerden für offensichtlich begründet erklärt. Die beiden angegriffenen Beschlüsse vom Landgericht Stralsund werden wegen Verletzung des Gebots effektiven Rechtsschutzes aufgehoben (Art. § 19 Absatz 4 Satz 1 Grundgesetz). Das Landgericht muss sich nun erneut mit dem Fall befassen.

Cécile Lecomte rechnet mit einem positiven Beschluss des Landgerichtes: „Wenn das Landgericht die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes berücksichtigt, muss es zum Ergebnis kommen, dass meine Ingewahrsamnahmen rechtswidrig waren. Mein Fall zeigt: Die Atompolitik ist gegen den Willen der Menschen nicht ohne Grundrechtsverletzungen durchzusetzen. Wer seine Rechte verteidigen will, braucht einen langen Atem!“

Rückblick auf die Protestaktionen

Lecomte hatte sich im Dezember 2010 gemeinsam mit anderen ROBIN WOOD-Aktivist*innen aus Protest gegen den Atommülltransport an einer Kletteraktion in Bäumen an der Bahnstrecke in Höhe Stilow Siedlung beteiligt. Die Aktivist*innen demonstrierten bei eisiger Kälte in den Bäumen und zeigten Transparente. Sie wurden durch eine Spezialeinheit der Bundespolizei aus den Bäumen geholt und in Gewahrsam genommen.
Im Februar 2011 scheiterte ein weiterer Kletter-Protest. Die gesamte Aktionsgruppe sowie zwei sie begleitende Journalisten wurden präventiv festgenommen.

Juristische Auseinandersetzung

Die Aktivist*innen beantragten eine gerichtliche Überprüfung ihrer Ingewahrsamnahme. Ihr Gewahrsam von 2010 wurde durch das Amts- und das Landgericht für teilweise rechtswidrig erklärt. Der Gewahrsam von Februar 2011 wurde hingegen für rechtmäßig erklärt.
Lecomte gab sich damit nicht zufrieden und reichte die Verfassungsbeschwerden ein. Sie rügte die Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Gebots effektiven Rechtsschutzes sowie ihrer Grundrechte auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit.

Sie führte ihre Klage selbst, weil das Bundesverfassungsgericht ihr mit der Begründung, sie sei in der Lage ihre Rechte selbst zu verteidigen und juristisch zu argumentieren, die Bewilligung von Prozesskostenhilfe verweigerte – obwohl die Bundesregierung, die in dem Verfahren umfangreich Stellung nahm, sich durch eine Großkanzlei vertreten ließ.

Dieser Umstand war Gegenstand einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung, in der nach den Kosten dieser Stellungnahme gefragt wurde (Drucksache 18/10169). Die Bundesregierung mauerte jedoch und erklärte die Rechnungen zur Geheimsache. Cécile Lecomte reichte daraufhin eine Klage nach dem Informationsfreiheitsgesetz ein. Diese Klage ist noch beim Verwaltungsgericht Berlin anhängig. Nach vorläufiger Würdigung durch das Gericht hat auch diese Klage Aussicht auf Erfolg.
(PM von www.robinwood.de vom 3. Juli 2017)
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siehe auch => Kletteraktivistin gewinnt Verfassungsbeschwerden nach Castor-Gewahrsam . . . Par eichhörnchen le dimanche 2 juillet 2017
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7.-16. August 2017 • AntiAtom-Sommercamp & Free Flow Festival in Gedelitz im Wendland

=> für nähere Infos bitte Flyer anklicken . . .

=> 7.-16. August 2017 • Internationales Anti-Atom-Sommercamp & Free Flow Festival in Gedelitz im Wendland •
www.bi-luechow-dannenberg.de

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Solarstrom: Rekord im Mai

(Text von Jan Becker für .ausgestrahlt-Blog)
Die deutschen Windenergieanlagen liefern schon lange mehr Strom als die letzten acht Atomkraftwerke. Nun haben auch die Solaranlagen die AKW fast eingeholt. . . . weiterlesen bei => .ausgestrahlt-Blog
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Greenpeace-Studie: Wie der Kohleausstieg möglich ist


=> Greenpeace-Studie:
Wie Deutschland ohne Kohle auskäme
. . . www.sueddeutsche.de

. . . 30. Juni 2017
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Uranexporte von Lingen und Gronau nach Tihange und Doel: „NRW-Ministerpräsident Laschet muss jetzt handeln“

Atomkraftgegner*innen erwarten Druck auf Bundesregierung

Anti-Atomkraft-Initiativen sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die Ärzteorganisation IPNNW erwarten vom neuen NRW-Ministerpräsidenten und stellvertretenden CDU Bundesvorsitzenden Armin Laschet, dass er seinen Worten Taten folgen lässt und sich in Berlin für einen sofortigen Exportstopp deutscher Brennelemente aus Lingen und von angereichertem Uran aus Gronau zu den Pannenreaktoren nach Tihange und Doel einsetzt.

Während am Sonntag 50.000 Menschen eine 90 km lange grenzüberschreitende Menschenkette zwischen Laschets Wohnort Aachen und dem AKW-Komplex in Tihange bildeten, forderte Laschet erneut zu Recht die Stilllegung der hoch gefährlichen Reaktoren sowie die Einstellung der deutschen Uranexporte dorthin.
Bereits im April hatten CDU und FDP im NRW-Landtag nicht nur die Beendigung der Brennelementexporte nach Belgien gefordert, sondern auch die Rücknahme bestehender Genehmigungen.

„Als NRW-Ministerpräsident steht Armin Laschet nun selbst in der Verantwortung und muss seine Versprechen umsetzen. Eine lange Einarbeitungszeit bleibt ihm nicht. Wir erwarten insbesondere, dass er innerhalb der Großen Koalition den Weg zu einem Exportstopp für Brennelemente frei macht. Die Menschen weit über die Aachener Region hinaus haben am Sonntag ein klares Zeichen für ein sofortiges Ende der deutschen Beteiligung am Betrieb der belgischen und französischen AKW gesetzt. Die Politik muss jetzt liefern,“ so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

„Der neue Ministerpräsident sollte im Gegensatz zu seiner Vorgängerin Kraft die Atompolitik in NRW zur Chefsache machen. Das bedeutet auch, dass die neue NRW-Landesregierung das direkte Gespräch mit den belgischen Nachbarn suchen sollte, um dort die Stilllegung der gefährlichen Reaktoren voranzubringen – die Zeit drängt,“ forderte Jörg Schellenberg vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie.

NRW-Ministerpräsident Laschet muss darüber hinaus umgehend mit der Stilllegung der UAA Gronau beginnen. Mittlerweile besteht der dringende Verdacht, dass angereichertes Uran aus Gronau nicht nur in Hochrisikoreaktoren eingesetzt, sondern auch für die Produktion von Tritium für US-Atomwaffen genutzt wird.
„Damit würde sich der Verdacht der Antiatombewegung bestätigen, dass die Urananreicherungsanlage Gronau auch für die Produktion von Atomwaffen eine Rolle spielt. Dies wäre ein klarer Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag, den Deutschland unterzeichnet hat“, so Dr. Angelika Claußen, Europavorsitzende der IPPNW.

Für den 9. September organisieren die Initiativen und Verbände am Atomstandort Lingen eine überregionale und grenzüberschreitende Demonstration, um zwei Wochen vor der Bundestagswahl die Forderung nach einem konsequenten und umgehenden Atomausstieg zu untermauern.
(PM)


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Abseilaktion gegen CASTOR-Transport auf dem Neckar

Atommüll verhindern statt verschieben


Aus Protest gegen den zurzeit laufenden CASTOR-Transport per Schiff auf dem Neckar haben sich heute vier Kletteraktivist*innen von der Straßenbrücke in Bad Wimpfen (nördlich von Heilbronn, Flusskilometer 100,14) abgeseilt. Dort spannten sie ein Transparent mit der Aufschrift: „Verhindern statt verschieben!“

Das Schiff Lastdrager 40 hat drei CASTOR-Behälter mit hochradioaktiven, abgebrannten Brennelementen aus dem stillgelegten AKW Obrigheim des Energiekonzerns EnBW geladen. Es ist seit heute früh gegen 6 Uhr auf dem Weg ins Zwischenlager am AKW Neckarwestheim.

Die Umweltschützer*innen unterstützen mit ihrer Kletteraktion die Demonstration des Bündnisses Neckar castorfrei, die heute Morgen am Bahnhof in Heilbronn gestartet ist. . . . weiterlesen bei => www.robinwood.de
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(Aktualisierung vom 29.06.2017)
siehe auch => Vermeiden statt verschieben – Aktivist*innen seilen sich vorm CASTOR ab . . . Par eichhörnchen le jeudi 29 juin 2017
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WDR-Video: Internationale Menschenkette nach Tihange


Internationale Menschenkette nach Tihange
WDR-Video vom 26.06.2017

=> verfügbar bis 26.06.2018

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siehe auch =>
50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette . . . AntiAtom-Euskirchen
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