Archiv für Oktober 2018

„ENDE GELÄNDE“ vom 25. – 29. Oktober 2018 im Rheinland


Auf gehts, ab gehts, Ende Gelände.
• Wir stoppen zusammen Europa’s größte CO2-Quelle
• Wir stoppen den Wahnsinn von RWE
• Wir stellen uns dem fossilen Kapitalismus entgegen.

Im Oktober kommen wir zurück ins Rheinland um mit einer Massenaktion zivilen Ungehorsams die Infrastruktur von RWE zu blockieren.
Kohle Stoppen. Klima Schützen.
Mehr Infos auf der web-site => www.ende-gelaende.org/de
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Aufruf zur Solidarität mit Kurt Claßen – Eigentümer der „Wiese“ am Hambacher Forst

Das Wiesencamp, welches seit Beginn der Waldbesetzung als Protest- und Widerstandscamp und wichtiger Versammlungspunkt der Aktivist*innen dient, soll nun geräumt werden.

Kurt Claßen (Foto/Mitte), Eigentümer des Grundstückes am Waldrand und Mitstreiter im Kampf um den Erhalt des Hambacher Forsts, hat mithilfe seines Anwalts Revision gegen die Räumung sowieso die durch RWE von der Bezirksregierung Arnsberg geplante Zwangsenteignung eingereicht, was den Prozess vorerst hinauszögern wird.
Die angedrohte Räumungsverfügung, so in einer Stellungnahme zur Rechtwidrigkeit des durch die Landesregierung vertretenden Bauamts, würde dazu dienen, den Aktivist*innen die Infrastruktur für Versammlungen zu entziehen. Dies verstößt gegen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und nimmt den Bewohnern der Wiese ihren Lebensraum, die dort friedlich für den Erhalt des Waldes kämpfen.
Das Widerstandscamp ist mit seinen Lehmbauten, Holzhütten und Strukturen nach den Räumungen im Wald noch als einziger ursprünglicher bebauter Ort übrig und vor allem für die Waldbewohner als Zwischenpol essentiell notwendig.

Damit der Kampf um den Erhalt des Waldes sowie des Kohleaustiegs weitergehen kann, sind zurzeit unzählige Verfahren am Laufen, die alle auf dem Rücken von Kurt Claßen ausgetragen werden.
Dabei geht es neben dem Wiesencamp auch um den sofortigen Stopp des Hambacher Tagebaus, sowie die Vermeidung einer darauf folgenden Wasserwüste, die eine fatale Auswirkung mit sich bringen würde.
Claßens Forderung richtet sich dabei an die Landesregierung, die auch vor dem eigentlichen Ablauf 2020, die Möglichkeit besitzt, die Genehmigung des Tagebaus auf Basis des Verwaltungsverfassungsgesetzes zurückzunehmen, jedoch keine Anstalten macht diese zu nutzen.
Die Gerichtskosten belaufen sich demnach alleine in der ersten Instanz auf circa 20.000 bis 25.000 Euro, weitere voraussehbare Prozesse werden wohl noch kostspieliger sein.
Um gemeinsam die gewaltigen Kosten stemmen zu können und den Wald sowie das Wiesencamp zu retten, sind Spenden erwünscht und dringend erforderlich:

Kontoinhaber: Kurt Claßen
Verwendungszweck: Erhalt der Wiese und des Hambacher Forsts
Bankverbindung: Kreissparkasse Köln
IBAN: DE22 3705 0299 1147 0393 73
BIC: COKSDE33XXX

Siehe auch die Stellungnahme von Kurt Claßen:
Soforträumung des Protestcamps am Hambacher Forst rechts- und verfassungswidrig!
(Text und Bild von https://hambacherforst.org)
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Hambacher Forst: Wie der Protest den Wald gerettet hat. Vorerst.


(reporter • Am 10.10.2018 veröffentlicht)
Ben begleitet die Situation im Hambacher Forst am RWE Tagebau Hambach schon seit Jahren, war mit den Waldbesetzern auf ihren Baumhäusern, aber auch mit dem RWE Werkschutz rund um den Braunkohle-Tagebau am Hambacher Forst unterwegs. Für die letzte Schlacht um den Hambi ist Ben in den Hambacher Wald zurückgekehrt um eine weitere Reportage über den Hambacher Forst zu drehen.
(Text von reporter bei www.youtube.de)

Siehe auch =>

Neuer Bauboom im Hambacher Forst . . . www1.wdr.de . . . 9.10.2018

RWE weder direkt noch indirekt unterstützen!

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50.000 demonstrierten am Hambacher Forst für schnellen Kohleausstieg

50.000 Menschen demonstrierten am 6. Oktober 2018 am Hambacher Forst friedlich für einen schnellen Kohleausstieg und gegen die Zerstörung des Waldes. Es ist die bislang größte Anti-Kohle-Demonstration im Rheinischen Revier. Wegen Staus und Überlastung der Bahn kam es zu Verzögerungen bei der Anreise.

Die Veranstalter der Großdemonstration, die Initiative Buirer für Buir, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Greenpeace und die NaturFreunde Deutschlands, forderten gemeinsam mit den Teilnehmern von der Bundesregierung einen zügigen Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohle und von dem Energiekonzern RWE einen Komplettverzicht auf die geplante Rodung des Hambacher Waldes. Noch gestern musste das Demo-Bündnis die Genehmigung für die Kundgebung mit einem Eilantrag gerichtlich einklagen.

Die Demonstration verlief wie die überwiegende Mehrheit der Proteste rund um den Hambacher Wald friedlich, viele Familien mit Kindern waren gekommen. Bekannte Künstler wie die Band Revolverheld unterstützten die Großdemonstration.

Auch online sprechen sich immer mehr Menschen für entschlossenen Klimaschutz und gegen die Abholzung des Waldes aus. Mehr als 800.000 Menschen unterstützen bereits den Online-Appell „Hambacher Wald: Retten statt roden“.
. . . weiterlesen bei => www.stop-kohle.de . . . 6.10.2018


(RP online • Am 6.10.2018 veröffentlicht)

Siehe auch =>

Hambacher Forst: Parteitag und wieder Protest . . . www1.wdr.de . . . 7.10.2018

Grüne feiern Rodungsstopp im Hambacher Forst . . . www1.wdr.de . . . 7.10.2018
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Nach der Räumung: Hambacher Forst wird abgeriegelt


(euronews-deutsch • Am 03.10.2018 veröffentlicht)
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Hambacher Forst, Tag 20 der Räumung • Großdemo am Hambacher Forst am Samstag, 6.10.2018


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(euronews-deutsch • Am 28.09.2018 veröffentlicht)
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=> zum Live-Ticker von
https://hambacherforst.org

Siehe auch =>

Letzte Baumhäuser geräumt • RWE bereitet Rodung im Hambacher Forst vor
Nach der Räumung des letzten Baumhauses im Hambacher Forst leitet RWE die Rodung in die Wege. Mit einem Graben wird das Gelände abgegrenzt. Wer den Wald danach ohne Erlaubnis betritt, begeht Hausfriedensbruch. . . . weiterlesen bei => www.spiegel.de . . . 02.10.2018
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RWE zieht Graben um Hambacher Forst . . . www1.wdr.de . . . 02.10.2018
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Debatte Hambacher Forst: Diktatur der Konzerne
Wie sich die Politik von RWE am Hambacher Forst vorführen lässt, stellt die Demokratie in Frage. Eine Warnung aus ostdeutscher Perspektive. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 02.10.2018
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Hambacher Forst, Tag 19: Räumung geht weiter – RWE/Polizei verliert die Nerven, RWE zudem die Kunden

Angesichts immer wieder neu errichteter Baumhäuser und Barrikaden verliert die Polizei offenbar die Nerven:
=> zum Live-Ticker von
https://hambacherforst.org

Siehe auch =>

Protest für den Hambacher Wald:
Der ganz persönliche Kohleausstieg

Die geplante Abholzung des Hambacher Walds kostet den Energiekonzern RWE Kunden. Die wechseln im großen Stil zu Ökostrom-Anbietern. . . . weiterlesen bei => www.taz.de . . . 01.10..2018

RWE weder direkt noch indirekt unterstützen!

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Und am Samstag, 6. Oktober 2018:
Großdemo am Hambacher Forst


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