Archiv für April 2018

Aktionen rund um die Karlspreisverleihung an den größten Einzelaktionär von Tihange, Emanuel Macron, am 10. Mai 2018

(Quelle/Text von Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie)
Der mittelbar mit Abstand größte Einzelaktionär des AKW Tihange, Emanuel Macron, wird zum Karlspreisträger 2018 ernannt.
Mit dieser Entscheidung hat das Karlspreisdirektorium völlig neue Optionen für die Schließung des Atomkraftwerks eröffnet! Wir werden sie nutzen!

Wir dokumentieren hier den
„Fahrplan“ des Protests an
diesem Himmelfahrtstag:

10. Mai 2018 um 10 Uhr: Treffen am Welthaus Aachen (An der Schanz 1)
10:45 Uhr: Start der Demonstration zum Marktplatz
11:15 Uhr: Ende von Teil-1 der Demo; Teilnehmer*innen gehen INDIVIDUELL auf den Marktplatz (200 m)

11:00 bis 13:00 Uhr: Auf dem Marktplatz ist der „offizielle Teil der Karlspreisverleihung“

12:30 / 13:00 Uhr: Teilnehmer*innen gehen INDIVIDUELL vom Markt zum Teil-2 der Aktion (200 m) zur
12:30 Uhr: Kundgebung am Augustinerbach/Pontstrasse (neben Cafe Kittel)
14:00 Uhr: Ende der Kundgebung


Bitte jetzt mitmachen und unterzeichnen bei =>
https://www.umweltinstitut.org
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Rote Karte für RWE: Rückblick auf die Proteste zur Hauptversammlung am 26.04.2018


Anti-Atom- und Anti-Kohle-Bündnis bei der Hauptversammlung von RWE gemeinsam mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V. an der Grugahalle Essen.
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Filmabende in Euskirchen und Gemünd & Busausflug Eifel – Hambacher Forst

Flyer zum vergrößern bitte anklicken (pdf)


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32. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl • Atomkraft 2018: Sicher, sauber, alles im Griff ?

Anlässlich des 32. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (26.04.1986) hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine neue Studie zum AKW-Risiko veröffentlicht. Das Ergebnis: Ein größerer Störfall oder ein Super-GAU sind jederzeit möglich.
Die Studie der Atomsicherheitsexpertin Oda Becker belegt große Probleme . . . . . . weiterlesen bei => www.ausgestrahlt.de/blog



(ZDF Frontal 21 vom 24. April 2018)

Studie des BUND => „Atomstrom 2018: Sicher, sauber, alles im Griff?“ (pdf)
=>Atomausstieg, sofort! Forderungen des BUND zur Atomgesetz-Novelle 2018″ (pdf)
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Nun also doch: Altmaier (CDU) bereitet die nächste Laufzeitverlängerung der Atomkraft vor

(Quelle/Text von Hans-Josef Fell, EWG-Präsident und Mitautor EEG 2000 für www.pv-magazine.de vom 23.04.2018)
. . . . „Wie aus dem Ministerium verlautet, werden dazu* mehrere Varianten erörtert, die von einer Verlängerung der Laufzeiten einzelner Kraftwerke bis hin zu einem finanziellen Ausgleich reichen.“ (aus: www.finanztreff.de) (* gemeint sind die Entschädigungen der Atomkraftwerksbetreiber für entgangene Gewinne durch den Atomausstieg)

Diese hochbrisante Meldung hat bisher kaum die Öffentlichkeit erreicht.
Wie immer werden es die meisten Bundesbürger abhaken, mit dem Gedanken, dass der Ausstieg aus der Atomenergie längst beschlossene Sache aller im Bundestag vertretenen Parteien sei.
Aller?
Die neu ins Parlament gewählte AfD hat die Laufzeitverlängerung längst offen auf der politischen Forderungsliste.
Und die Union und FDP haben längst Erfahrung, wie man Laufzeitverlängerungen durch den Bundestag zieht und viele aus ihren Reihen haben damals nur mit geballter Faust in der Tasche dem Merkelschen Atomausstiegsgesetz zugestimmt.

Die Begründung wird klar sein: Bevor der Steuerzahler den gerichtlich beschlossenen Schadensersatz (in Wirklichkeit die Fehler des vermurksten Atomausstiegsgesetzes von Kanzlerin Merkel) begleicht, sei es doch wohl besser, wenn die Atomkraftwerke noch ein paar Jahre weiter laufen.

Doch, dass jetzt ganz offensichtlich auch das CDU-geführte Wirtschaftsministerium Planspiele für die nächste Laufzeitverlängerung von Minister Altmaier verordnet bekam, kann an Brisanz nicht hoch genug eingeschätzt werden. . . . weiterlesen bei => www.pv-magazine.de
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Westcastor-Mahnwache am 28.04.2018 in Düren

Mahnwache am

28. April 2018 ab 11.00 Uhr

Düren, Kölnstraße/Wirtelstraße

• gegen die drohenden Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus oder in die USA,

• für einen zügigen Neubau eines modernen Atommülllager in Jülich – gleichermaßen gegen Erdbeben und Flugzeugabstürze gesichert.
.

Angesichts der ständig wiederholten Pläne der Bundesregierung und der JEN (Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen), der das Forschungszentrum und die AVR GmbH die Verantwortung für die AVR Castoren übertragen haben, diese entweder in die USA oder nach Ahaus im Westmünsterland zu schaffen, betont das regionale „Bündnis STOP Westcastor“ erneut:

Was ist mit dem Verursacherprinzip bei den AVR-Castoren?

Bei Atommülllagerung gibt es nie eine gute, sondern nur eine am wenigsten schlechte Lösung.
Und diese kann weder sein, den Strahlenmüll Regionen aufzuhalsen, die sich, wie Ahaus, von Anfang an gegen diese Technologie gewehrt haben, noch ihn in ein dubioses, vom US-Militär kontrolliertes, Atommixlager über den ganzen Atlantik nach South Carolina zu schippern.
Wieviel Anschlag- und Unfallmöglichkeiten gäbe es dabei!
Wer englisch kann, lese die Website der dortigen Bürgerinitiative Savannah Riverside Watch, deren Vertreter, Tom Clements, auch schon hier war und erklärt hat, dass niemand wisse, wie in diesem Lager mit dem strahlenden Material umgegangen wird.
Und in Ahaus könnte der Müll nicht endlagerfähig gemacht werden, müßte also, wenn dort die Genehmigung ausläuft, noch einmal zur Konditionierung transportiert werden – am Ende wieder nach Jülich???

Die Hallen in Ahaus und Jülich sind fast gleich alt und sehr ähnlich

Beim Einwendungsverfahren zu der Jülicher Halle, 1989/90, hatten wir engagierten Atomkraftgegner*innen auch schon die mangelnde Sicherung gegen Erdbeben und Flugzeugabstürze bemängelt. Das, wie alle unsere Bedenken, wurde abgetan. Und Protestaktionen in Jülich stießen auch nicht gerade auf große Zustimmung, zu technikgläubig war man dort sehr lange.
Aber nun will man plötzlich eine „strahlenfreie grüne Wiese“ und die Verantwortung nicht übernehmen?!?

Das ist ohnehin Augenwischerei:
• Ständig wird dort doch geringer radioaktiver Atommüll konditioniert – also eine Menge strahlende Partikel in die Luft und durch den Chemiekanal in den Ellebach und die Rur abgegeben.
• Der gekippte Reaktor strahlt in einer Leichtbauhalle auch noch vor sich hin.
• Und ob das durch den vertuschten schweren Unfall von 1978 verseuchte Erdreich wirklich ganz abgegraben werden kann, ist fraglich, und wo wohl wird es dann bleiben??

Es ist eine Schande, . . . .

. . . daß der Bau eines möglichst flugzeugabsturz- und erdbebensicheren Lagers am Ort der Entstehung des Strahlenmülls und der langjährigen Bejahung seiner Ursache, seit Jahren verschleppt wird!
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WDR • Protest gegen Tihange – „Strafanzeigen-Flut“ in Belgien


In Belgien, Deutschland und den Niederlanden haben Anti-Atom-Initiativen gegen den belgischen Staat und den Betreibern der dortigen AKW Anzeige ersttatet
– wegen unterlassener Hilfeleistung.
Die Strafanzeigen waren von einem Greenpeace Anwalt vorformuliert worden und gehen nun an die zuständige Staatsanwaltschaft. . . . . (WDR, 21.04.2018)
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Tihange: Strafanzeigen-Flut gegen belgische Störfall-AKW

(Quelle/Text von Jan Becker für .ausgestrahlt-Blog vom 18.04.2018)
„Es kann passieren, dass der Reaktor-Druckbehälter kaputt geht“, so äußert sich der Atomsicherheits-Experte Wolfgang Renneberg nach einer Fachtagung zum belgischen Atomkraftwerk Tihange-2.
Atomkraftgegner*innen starten eine „Strafanzeigen-Flut“.

Die wegen tausender Risse im Reaktorbehälter bekannt gewordenen Blöcke der belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel standen im Fokus einer internationalen Expert*innenkonferenz in Aachen am vergangenen Wochenende. Es trafen sich dort die internationale Vereinigung unabhängiger Nuklearexpert*innen (Inrag), der zum Beispiel der ehemalige Leiter der deutschen Atomaufsicht, Dieter Majer, und Gregory Jaczko, Ex-Chef der Atomaufsichtsbehörde der USA, angehören. Ausgewiesene Atomkraftgegner sind beide nicht.

„Nach dem jetzigen Stand der Erkenntnisse“ müsse der Reaktor Tihange-2 vorerst stillgelegt werden, heißt es in einer Erklärung, die das Netzwerk Inrag verabschiedete. Die Stahlbauteile hätten aufgrund ihrer Schwächen „nie eingebaut werden dürfen“. Sie verstoßen gegen internationale Sicherheitsmaßstäbe, so die Experten.

Das Schlimmstmögliche, was passieren kann

Auch Wolfgang Renneberg, ehemaliger Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium, hat an der Konferenz teilgenommen. In Tihange-2 könne „bei einem kleinen Abriss einer Leitung, die normalerweise kein Problem für das Kernkraftwerk sein sollte, die Sicherheitseinrichtungen dazu führen, dass der Reaktor-Druckbehälter kaputt geht“, so Rennenberg. Wenn das geschehe, „gibt es keine Sicherheitssysteme, die das noch auffangen können“. Sehr große Freisetzungen von Radioaktivität würden stattfinden, die Katastrophenschutzmaßnahmen der Behörden wahrscheinlich zu spät kommen, „weil es einfach zu schnell geht“.

Der Betreiber Electrabel und die belgische Atomaufsicht würden die Risiken ignorieren, so Renneberg. Als Konsequenz fordert er, die Lieferung von Brennelementen aus Deutschland an das belgische AKW Tihange zu stoppen. Die Rechtsgrundlage im Atomgesetz sei angesichts zahlreicher Sicherheitsbedenken gegeben.

Strafanzeigen-Flut gegen
Bröckelreaktoren

Atomkraftgegner*innen erhöhen mit einer neuen Aktion den Druck für die Stilllegung der Meiler. Die Initiative „Stop Tihange“ ruft am kommenden Samstag, 21. April, dazu auf, Anzeige gegen den belgischen Staat und den Betreiber der Pannenmeiler zu erstatten. In Belgien, Deutschland und den Niederlanden sollen vor den Polizeistationen in Namur, Tongeren und Eupen parallel Aktionen stattfinden. Gemeinsam mit anderen Initiativen und einem Juristen sei ein Anzeigentext erarbeitet worden, der „unbedenklich“ sei.
„Es kann niemandem ein Nachteil daraus entstehen, dass man die Anzeige erstattet“, so Jörg Schellenberg vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie. Ziel der Aktion sei die „sofortige Stilllegung der maroden und gefährlichen Bröckelreaktoren“.
(Quelle/Text von Jan Becker für .ausgestrahlt-Blog vom 18.04.2018)

Treffpunkte für die deutschen Teilnehmer*innen an der
Aktion „Strafanzeige“:

13.00 Uhr Welthaus Aachen, An der Schanz 1, 52064 Aachen
Wir fahren von dort gemeinsam mit Privat-PKW nach Eupen.
Mitfahrgelegenheiten und –angebote bitte unter Mitfahren@anti-akw-ac.de erfragen oder abgeben
14.00 – 17.00 Uhr Polizeiwache Eupen, Herbesthaler Straße 12, 4700 EUPEN Abgabe der Anzeigen und Information der Öffentlichkeit
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WDR • Atomenergie-Experten zu Tihange


In Aachen findet derzeit ein internationales Treffen von Nuklearwissenschaftlern statt
– ganz in der Nähe des umstrittenen belgischen Atomkraftwerks Thiange. Die dortigen Atommeiler Thiange 2 und Doel 3 treiben Experten schon seit Längerem die Sorgenfalten ins Gesicht. Eine gemeinsame Erklärung der Forscher weist nun erneut auf die prekäre Sicherheitslage der Reaktoren hin und fordert zum Handeln auf. . . . . (WDR, 13.04.2018)

Darum bitte die Petition unterzeichnen:

Gegen den Weiterbetrieb der belgischen
Rissereaktoren Tihange.2 und Doel.3

=> https://www.change.org

Das Video zeigt: Auch der Kreis Euskirchen wäre betroffen
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26. April 2018: Zeig RWE die Rote Karte! Proteste zur RWE-Hauptversammlung

Kundgebung und Aktion „Rote Linie“ zur
RWE-Hauptversammlung

Donnerstag, 26. April 2018

8.30 Uhr vor der Grugahalle Essen

13.00 Uhr vor dem Hbf/Hauptpost Essen

• Menschenkette und kreative Aktionen mit RWE-Drachen, Großpuppen u.v.m.
• Atemgift-Ambulanz
• Informationen zum Widerstand im Rheinischen Braunkohlerevier und Uran-Lieferungen an Pannen-AKW Tihange

Trotz Klimawandel und Energiewende setzt RWE weiterhin auf fossile Energieträger, vor allem Kohle. RWE zerstört dafür Wälder, Dörfer und gefährdet die Gesundheit von vielen Menschen und das globale Klima. Trotz Atomausstieg beliefert RWE die Pannenreaktoren Tihange und Doel und ist an der Gronauer Urananreicherungsanlage beteiligt. RWE verdient Millionen an dieser lebensbedrohenden Situation für Europa. Wir können das nicht tolerieren!

Am 26. April 2018, dem Jahrestag von Tschernobyl, findet in Essen die Hauptversammlung von RWE statt. Eine gute Gelegenheit, um uns Gehör zu verschaffen und zu zeigen, dass der Widerstand gegen RWE immer stärker wird!

Ab 8.30 Uhr werden wir vor der Grugahalle eine Rote Linie in Form einer Menschenkette mit roten Karten, Bändern und Transparenten bilden. Dazu wird es viele weitere kreative Aktionen geben. Dazu laden wir euch ein!

In der Hauptversammlung selbst werden zahlreiche Aktivist*innen unsere vielfältigen Kritikpunkte den Aktionär*innen vortragen und den RWE-Vorstand mit entlarvenden Fragen löchern.

Ab 13 Uhr werden wir dann die Kritik an RWE auch in die Essener Innenstadt tragen:
• Rote Karte für den Klima-Killer RWE!
• Rote Karte für die Zerstörung des Hambacher Walds und Zwangsumsiedlungen!
• Rote Karte für Uranlieferungen an Pannenreaktoren Tihange und Doel
• Rote Karte für Uranlieferungen in die USA für Atomwaffen-Tritium
• Rote Karte für die RWE-AKW Lingen 2 und Gundremmingen C
• Rote Karte für die Gesundheitsgefährdung!
• Rote Karte für die Repression gegen Klima-Aktivist*innen!
• Rote Karte für Blutkohle aus Kolumbien und Russland!
(PM von: www.kritischeaktionaere.de/rwe.html)
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Für eine echte Energiewende!

NiX wie raus aus Atom- & Kohle-Kraft!
Jetzt auf echten Ökostrom umsteigen!

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Stromversorgung ohne Kohle- und Atomkraftwerke: Energieautark mit Sonnenenergie

25. April und 30. Mai 2018: Kostenlose Besichtigung eines solaren Hauskraftwerkes

Der Verein Windenergie Nordeifel lädt zur Besichtigung eines sonnenbetriebenen Hauskraftwerkes ein.
Diese neuartige Photovoltaikanlage macht weit mehr als Strom aus Sonnenlicht.
Sie sichert bei Ausfall des öffentlichen Stromnetzes dauerhaft die Versorgung im Haus, indem sie tagsüber Sonne „tankt“ und nach Sonnenuntergang die nötige Energie für das Haus liefert. Zusätzlich werden Energieüberschüsse an das öffentliche Netz abgegeben.
Weitere Funktionen wie die eigene Solartankstelle oder ein Blockheizkraftwerk sind nachrüstbar.
Das solare Hauskraftwerk zeigt in der Praxis, wie die zukünftige Stromversorgung ohne Kohle-und Atomkraftwerke funktioniert. Es ist technisch ausgereift und in vielen Häusern einsetzbar.
Der gemeinnützige Verein Windenergie Nordeifel betreibt in der alten Grundschule Kall in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ein solches Hauskraftwerk um es interessierten Menschen zugänglich zu machen. Der Verein zeigt mit praktischen Bausteinen, wie Energieversorgung ohne Klimawandel funktioniert.
Finanziert durch Bürgerbetreibergemeinschaften hat er vor über zwanzig Jahren die ersten Windkraftwerke in der Region errichtet und betreibt heute zehn Gemeinschafts-Solarstromanlagen.

Kostenlose Besichtigungen des solaren Hauskraftwerkes bietet der Verein am Mittwoch 25. April und am 30. Mai um 19.00 Uhr in der Alten Schule Kall, Aachener Str. 51 an.
Anmeldung bei Klaus Pütz, Tel. 0151 57822770 oder Eduard Arbach, Tel. 02445 8096 oder per Mail an Klaus.Puetz[ät]t-online.de.
(PM von WNV Windenergie Nordeifel e.V.)
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AKW Tihange, Diavorträge & Diskussion: Riskiert der neue Karlspreisträger Emanuel Macron die atomare Verseuchung von NRW ?

AKW Tihange,
Atomfabriken Gronau & Lingen
Petition: Keine Brennelemente an
Risikoreaktoren!

Bitte jetzt mitmachen und unterzeichnen bei =>
https://www.umweltinstitut.org

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Diavorträge & Diskussion mit:

• Jörg Schellenberg, Walter Schumacher (Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie)

• Stop Tihange Deutschland e.V.

• Wolfgang Abel, (“Fin du nucléaire”, Belgien)

„Wir begrüßen die Wahl von Emanuel Macron zum Karlspreisträger 2018“, so das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie.
Wie auch der Verein Stop Tihange Deutschland e.V. erhofft sich das Anti-Atom-Bündnis, dass die Preisvergabe Druck auf den französischen Präsidenten ausübt, endlich das Atomkraftwerk Tihange in Belgien in unmittelbarer Nähe zur deutschen Westgrenze abzuschalten.

Macron ist über sein Präsidentenamt mittelbar der größte Einzelaktionär beim Energieriesen Engie, der Betreiber des AKW ist. Der französische Staat ist darüber hinaus, durch seine Anteile am Energiekonzernen EDF, ebenfalls Mitbesitzer des Kraftwerks. Die Möglichkeit hätte der französische Staatschef also allemal – nur den politischen Willen hat er bislang nicht gezeigt.



In den vergangenen Jahren hat es vielfältige Proteste gegeben.
Höhepunkt der Proteste war im Sommer 2017 eine 90 km lange Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht bis nach Aachen mit 50.000 Teilnehmern.

Aber worum genau geht es bei Tihange? Wofür steht es?
Was sind die möglichen Folgen eines atomaren Unfalls dort?
Wie stehen die belgischen Bürger zu einer möglichen Abschaltung?
Welche Rolle kann Macron theoretisch bei der Abschaltung des Kraftwerkes spielen – und ist es realistisch, dass er sich für diese Option einsetzen wird?
Welchen Beitrag kann und sollte das Aachener Karlspreisdirektorium für die Abschaltung des AKW Tihange leisten?

 

(PM)
Termine in der Region:
• 12. April 2018 • Köln • 19 Uhr • Riskiert der neue Karlspreisträger Emanuel Macron die atomare Verseuchung von NRW? • Allerwelthaus, 50823 Köln, Körnerstr. 77-79
und am
• 13. April 2018 • Bonn • 19 Uhr • Riskiert der neue Karlspreisträger Emanuel Macron die atomare Verseuchung von NRW? • Migrapolis, 53111 Bonn, Brüdergasse 16-18
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Sonntag, 15. April 2018, Hambacher Forst: Waldführung mit Naturführer & Waldpädagoge Michael Zobel

Hambacher Forst

Waldführung mit Naturführer & Waldpädagoge Michael Zobel: Sonntag, 15. April 2018 11.30 Uhr Treffpunkt => Karte hier klicken
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mehr Infos unter => http://naturfuehrung.com
und / oder => https://hambacherforst.org
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300 Menschen beim Ostermarsch Gronau fordern Ende der Urananreicherung

Mit etwa 300 Menschen begann der Auftakt der nordrhein-westfälischen Ostermärsche in Gronau (Westfalen). Der Ostermarsch endete an der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage, die der Urenco-Konzern betreibt. Die Kernforderung lautete:

„Atomwaffen und Urananreicherung ächten.
Zivile Konfliktlösung statt Rüstungsexporte“

Bei der Auftaktkundgebung wurde unter anderem ein Grußwort der Sängerin Nina Hagen verlesen. Gemeinsam mit dem Pastor Karl-Heinz ter Horst macht sie auf den gesundheitsgefährdenden Einsatz von abgereichertem Uran in panzerbrechender Munition aufmerksam. Auch in der Gronauer Uranfabrik entsteht abgereichertes Uran, welches, da es nicht militärisch genutzt werden darf, Atommüll ist. Deshalb fordern Nina Hagen und Pastor ter Horst die Schließung der Gronauer und auch der Lingener Uranfabrik, welche bislang beide vom Atomausstieg ausgenommen sind.

Mit seiner Musik sorgte der Liedermacher Gerd Schinkel nicht nur für gute Stimmung, sondern informierte so ganz nebenbei in seinen Liedern über die risikoreichen Machenschaften des Urenco-Konzerns, und motivierte die Menschen, sich für ein friedliches Miteinander und gegen die gefährliche Uranindustrie zu engagieren.
Uran-Exporte sind zivil und militärisch brisant

Die Demonstrant*innen forderten unter anderem, dass die Bundesrepublik Deutschland endlich dem noch jungen Atomwaffenverbotsvertrag der UN beitreten solle, anstatt US-Atombomben in Büchel zu lagern und der Gronauer Urananreicherungsanlage Exporte in alle Welt zu erlauben. „Durch die Exporte fördert Deutschland womöglich die Instandhaltung und Weiterentwicklung des US-Atombombenprogramms, da inzwischen auch Lieferverträge für AKW des US-Atombombenprogramms abgeschlossen wurden“ so Peter Bastian vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Auch die Exporte in AKW im ostukrainische Kriegsgebiet und die belgischen Riss-Reaktoren sind ein weiterer Grund für die Stilllegung der Urananreicherungsanlage anstatt sie weiter vom Atomausstieg auszuklammern.

Kein Atombombenfähiger Atommüll nach Ahaus!
Scharfe Kritik gab es an den Plänen der bayrischen Landesregierung hochangereicherten Atommüll (87,5% Uran 235) aus dem Garchinger Forschungsreaktor nach Ahaus zu bringen. Der Inhalt eines Brennelements aus diesem Reaktor reicht für die Herstellung einer Atombombe vom Hiroshima-Typ. „Das Atommüll-Lager in Ahaus würde damit zu einem bevorzugten Objekt für Terroranschläge. Das werden wir nicht hinnehmen“, so Hartmut Liebermann von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“ in seiner Rede.

Hintergrundinformationen:

• Die Technik der Urananreicherung kann für den Bau von Atombomben genutzt werden. Das nordkoreanische, das pakistanische und auch das iranische Atomprogramm basieren auf der Anreicherungstechnik der Urenco-Tochter Ultra-Centrifuge Nederland (UCN), deren Pläne in den 70er Jahren von dem Pakistaner Abdul Quadeer Khan entwendet wurden.
• Neue Lieferverträge zwischen Urenco und dem US-AKW-Betreiber TVA legen den Verdacht nahe, dass mit dem von Urenco angereicherten Uran in zwei AKW das wichtige Spaltprodukt Tritium erzeugt wird, was unerlässlich für die Wirkung und Instandhaltung von Atomwaffen ist. Die USA besitzen seit geraumer Zeit keine eigene Anreicherung.
• Die neue US-Atomwaffenstrategie, soll mit sogenannten „Mini-Nukes“ einen atomaren Krieg „führbarer“ machen soll, also die Hemmschwelle Atomwaffen einzusetzen, herabsenken.
• Abgereichertes Uran wird Munition zugesetzt, um sie aufgrund der hohen Dichte durchschlagskräftiger zu machen, zum Beispiel im Einsatz gegen Panzer oder Bunker. Dabei wird das schwach-radioaktive Material im Kriegsgebiet als Staub verteilt und verseucht so ganze Regionen.

(PM)
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