Archiv für Februar 2017

Atomkraftgegner*innen besorgt über Standortauswahlgesetz-Novelle: Exportverbot enthält Schlupflöcher für über 450 Castorbehälter!

Atomkraftgegner*innen schreiben an Bundestagsabgeordnete

Das Bündnis gegen Castor-Exporte, ein bundesweiter Zusammenschluss von Anti-Atom-Initiativen, betrachtet die jüngste Novellierung des Standortauswahlgesetzes im Hinblick auf das Jülicher Atommüll-Debakel mit großer Sorge.
Im Rahmen der Novellierung des Standortauswahlgesetzes soll das Atomgesetz um ein Exportverbot für Atommüll aus Forschungsreaktoren ergänzt werden. Diese Ergänzung enthält aber eine neuartige, ungenaue Definition von Forschungsreaktoren sowie gravierende Ausnahmen, die den Export der Jülicher Castoren in die USA erlauben könnten.

Ihre Bedenken haben die Anti-Atom-Initiativen heute den Bundestagsabgeordneten in Form eines Positionspapiers mitgeteilt, in dem sie erhebliche Nachbesserungen fordern.
Dazu Hartmut Liebermann von der BI-Ahaus: „Auf den ersten Blick steht auf dieser Novelle Exportverbot, aber es ist offenbar kein Exportverbot mehr drin. Wir appellieren dringend an die Bundestagsabgeordneten, nur ein eindeutig formuliertes Exportverbot in das Gesetz aufzunehmen.“

Mit der neuen Formulierung im Atomgesetz könnten der Leistungsreaktor Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor (AVR) Jülich und der Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor (THTR) Hamm zu Forschungsreaktoren umdefiniert werden. Ebenso sind mehrere Ausnahmen für den Atommüllexport enthalten.
Damit konterkariert das Gesetz die Empfehlung der Endlagerkommission sowie den rot-grünen Koalitionsvertrag der NRW-Landesregierung, der Castor-Exporte aus Jülich ausschließt!
So soll der Atommüll aus Jülich (und später auch der aus dem THTR Hamm) unter dem Deckmantel der endlagerfähigen Konditionierung ins Ausland verbracht werden können. Rainer Moorman, Experte für Kugelhaufenreaktoren: „Man will in den USA den eigentlichen Brennstoff vom Trägermaterial Graphit trennen, indem man den radioaktiv hochbelasteten Graphitanteil in einem riskanten Prozess verbrennt oder vergast, und dabei den langlebigen radioaktiven Kohlenstoff-14 weitgehend in die Umgebung freisetzt. Gemessen an bundesdeutschen und EU-Umweltstandards, die bislang maßgeblich für ein Exportverbot sprachen, ist dies völlig inakzeptabel.“
(PM vom 27.2.2017 von Bündnis gegen Castor-Exporte)

siehe auch => Positionspapier des Bündnisses gegen Castor-Exporte zur Stand-AG-Novellierung:
‚Exportverbot‘ in StandAG-Novelle ermöglicht Export von über 450 Castorbehältern!
Stoppen Sie das neue Atomgesetz und damit die Erlaubnis für Castor-Exporte!

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AKW Philippsburg: Seit 32 Jahren illegal am Netz

Atomkraftgegner*innen fordern, den Reaktor endgültig abzuschalten

Laut dem baden-württembergischen Umweltministerium ist das AKW Philippsburg-2 seit Jahrzehnten nicht gegen Erdbeben und Flugzeugabstürze gesichert. Im Bauplan des AKW war ein Fehler, der im Falle eines Falles zum Ausfall der Notkühlung führen könnte. Die Folge wäre eine Kernschmelze.
Sowohl der Betreiber EnBW als auch die Atomaufsicht gingen über drei Jahrzehnte von völlig falschen Sicherheitsvoraussetzungen aus. So wie das Kraftwerk gebaut wurde, hätte es nie genehmigt werden dürfen.

Der Leiter der Atomaufsicht, Gerrit Niehaus, erklärte im SWR: „Wir müssen feststellen, dass das Kernkraftwerk Philippsburg-2 30 Jahre lang nicht so sicher war, wie wir das bei Genehmigungserteilung angenommen haben. Der Störfall eines Erdbebens oder eines Flugzeugabsturz wäre nicht sicher beherrscht worden.“

Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Das AKW Philippsburg darf nie wieder ans Netz gehen. Selbst wenn sich der jetzt erkannte Fehler durch Nachrüstungen beheben lässt, ist davon auszugehen, dass es weitere Sicherheitsmängel gibt, die bis heute einfach noch niemand entdeckt hat. Es ist ja offensichtlich möglich, dass ein AKW Jahrzehnte lang betrieben werden kann, ohne den Sicherheitsbestimmungen zu entsprechen. Es war auch jetzt mehr oder weniger Zufall, dass die Mängel überhaupt entdeckt wurden.

Die noch laufenden acht Atomkraftwerke in Deutschland werden für die Stromversorgung nicht mehr benötigt. Es ist absolut fahrlässig, die meisten davon noch bis 2022 am Netz zu lassen. Ein Ausstiegs-Beschluss vermindert nicht das Risiko, sondern erst das tatsächliche Abschalten der Reaktoren.“
(PM vom 27.2.2017 von .ausgestrahlt)
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siehe zum Thema auch =>
Schock im AKW Philippsburg: Schutz vor Super-GAU mangelhaft . . . 23. Februar 2017 . . . www.regio-news.de
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Neues Video aus dem Hambacher Forst


Eine sehr sehenswerte 14-min.-Doku aus Wald und Wiese; Y-Kollektiv; veröffentlicht am 16.02.2017
=> http://hambacherforst.blogsport.de
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siehe auch =>

1.200 Menschen bei „Rote Linie“-Aktion im Hambacher Forst

. . . 20. Februar 2017 . . . AAE
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40 Jahre Gorleben: Archäologe gräbt „Freie Republik Wendland“ aus


=> „Zeitgeschichtliche Archäologie“:

Archäologe gräbt „Freie Republik Wendland“ aus
. . . www.ndr.de . . . 19.01.2017


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siehe auch =>
40 Jahre Gorleben • 40 Jahre Widerstand
. . . 18. Februar 2017 . . . AAE
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Castor-Transporte auf dem Neckar rücken näher

Transportschiff eingetroffen – Probefahrt geplant – holpriger Start – Proteste vorbereitet

Die von der Energie Baden-Württemberg (EnBW) geplanten Castor-Transporte per Schiff auf dem Neckar von Obrigheim nach Neckarwestheim rücken näher. Am gestrigen Dienstag ist der Schubverband in der Region eingetroffen, mit dem in insgesamt fünf Fahrten 15 Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll aus dem abgeschalteten AKW Obrigheim zum Zwischenlager am AKW Neckarwestheim gebracht werden sollen.

Die Transportstrecke ist etwa 50 Kilometer lang und führt durch insgesamt sechs Schleusen und durch den dicht besiedelten Großraum Heilbronn. Es wären die ersten Castor-Fuhren in Deutschland seit dem letzten Gorleben-Transport im Jahr 2011 . . . . . . => weiterlesen bei .ausgestrahlt

(PM von .ausgestrahlt vom 22.2.2017)
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1.200 Menschen bei „Rote Linie“-Aktion im Hambacher Forst

(aus einer Rundmail vom 20.2.2017 von Michael Zobel; http://naturfuehrung.com)
. . . ich kann immer noch nicht recht glauben, was sich gestern, 19. Februar, im und am Hambacher Wald abgespielt hat.
Der 35. monatliche Waldspaziergang „Rote Linie A4″.
Mit 50 TeilnehmerInnen haben wir vor knapp drei Jahren angefangen.
Und gestern sind wir bei sagenhaften 1200 (!) großen und kleinen TeilnehmerInnen angekommen!
Das macht stolz und gibt ganz viel Energie, weiter zu machen. . . . => weiterlesen bei AAE


(Musik: Baal – Exuma • Video: Michael Goergens – goove.de)
=> http://hambacherforst.blogsport.de
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Weg von Atom- und Kohle-Strom!

Jetzt zu echtem Ökostrom wechseln!

=> hier gibt´s Tips
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(mehr…)

Jülicher Atommüll-Debakel: Exportverbot bleibt umstritten

Offenbar keine Einigung beim Krisengespräch im Bundeskanzleramt

Das Krisengespräch im Bundeskanzleramt zum Atommüll-Export am vergangenen Donnerstag zwischen Bundesforschungsministerium, Bundesumweltministerium und Vertretern der Bundestagsfraktionen von SPD, CDU, Grünen und Linken in der Endlagerkommission hat offensichtlich kein Ergebnis hervorgebracht.
Eine offizielle Mitteilung zu Gesprächsergebnissen konnten die Atomkraftgegner*innen bislang nicht finden.
Das Bündnis gegen Castor-Exporte deutet dies als Hinweis auf einen deutlichen Dissens zwischen den Beteiligten. Der Streit führte offenbar sogar zu einer Verzögerung der Novellierung des Standort-Auswahl-Gesetzes für ein Atommüllendlager (StandAG).
Laut Süddeutscher Zeitung hatte Kanzleramtschef Altmaier am Donnerstag eingeladen, um über das Verbot für Atommüll-Exporte und die Jülicher Castoren zu sprechen.

„Offenbar geht das Täuschen und Tricksen rund um den Jülicher Atommüll weiter – auch an höchster Stelle“, so Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“.

Für die Anti-Atomkraft-Initiativen ist es eindeutig: Die 152 Jülicher Castorbehälter enthalten Atommüll aus einem Prototypreaktor (Kugelhaufen-HTR) zur Leistungserzeugung, dem Jülicher AVR (Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor), der von Elektrizitätsversorgern betrieben wurde, und der keineswegs ein Forschungsreaktor (Neutronenquelle) war. Somit dürfen diese Castoren nach geltendem Gesetz nicht in die USA exportiert werden. Die Endlagerkommission fordert das Export-Verbot auch auf Forschungsreaktoren zu erweitern – damit wäre auch eine Umdefinition des AVR Jülich in einen Forschungsreaktor zwecklos.

Am Beispiel Jülich soll offenbar ein Exempel für die Umdefinition in einen Forschungsreaktor und für Castor-Exporte statuiert werden – dies erzürnt die Mitglieder des Bündnisses gegen Castor-Exporte: „In der offiziellen Liste des Bundesamtes für Strahlenschutz wird der Jülicher Versuchsreaktor immer als kommerzieller Leistungsreaktor geführt, zwei juristische Gutachten belegen dies ebenfalls – und trotzdem versuchen die Verantwortlichen in der Bundesregierung immer noch den AVR als Forschungsreaktor umzudefinieren, um seinen Atommüll zu exportieren und sich aus der Verantwortung dafür stehlen zu können“, so Marita Boslar.
Nach Ansicht der Atomkraftgegner ist es moralisch unverantwortlich, dass die Verursacher des Jülicher Atommülls diesen Atommüll exportieren wollen – schon allein wegen der ungelösten Entsorgung.

Die Anti-Atomkraft-Initiativen fordern nun eine ausführliche Darstellung des Krisengesprächs zum Atommüllexport.
„Ständig wird von Transparenz bei der Endlagersuche und Atommüllentsorgung gesprochen, doch wenn es konkret wird, herrscht Schweigen – Politik und Atomforschung in Jülich müssen endlich die Verantwortung für ihren Atommüll übernehmen und mit offenen Karten spielen“, fordert Peter Bastian.
(PM)
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40 Jahre Gorleben • 40 Jahre Widerstand

Am 22. Februar 2017 jährt sich die Standortbenennung Gorlebens zum 40. Mal und die Bürgerinitiaitive Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. wird im März ebenfalls vierzig.

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AntiAtom-Euskirchen wünscht weiterhin so viel Durchhaltevermögen und Wachsamkeit und sendet sonnige und solidarische Grüße ins Wendland!


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hier gibt´s das Spiel =>

Super-GAUdi

bei .ausgestrahlt

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hier gibt´s mehr Infos zu
Gorleben:

=> http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/gorleben
=> http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/castor2010
=> http://antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/castor2011

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(Das Wendland ruft; 2011)

und jetzt schon vormerken =>

Gorleben – seit 40 Jahren unser WUNDER PUNKT

• Pfingstfreitag, 2.6.2017 •

KULTURELLE WIDERSTANDSPARTIE
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25. Juni 2017: Kettenreaktion Tihange

save the date => 25. Juni 2017

• Tihange – Lüttich – Maastricht – Aachen • 90 km Menschenkette

Am Sonntag, 25. Juni 2017 startet die Menschenkette zur sofortigen Abschaltung der Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3.
Wir Menschen aus drei Ländern mit unterschiedlichen Sprachen protestieren gemeinsam Hand-in-Hand für unser Ziel.
Mit der Menschenkette setzen wir zu Zehntausenden ein weithin sichtbares Zeichen gegen die Gefährdung von Millionen Menschen in Europa.
JEDER METER ZÄHLT! – Wir brauchen DICH!
Nur gemeinsam können wir die Kettenreaktion Wirklichkeit werden lassen.

siehe dazu auch =>

Hand in Hand gegen die Rissreaktoren

. . . www.aachener-zeitung.de
. . . 13. Februar 2017
Interview mit Jörg Schellenberg

vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie
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18. Februar 2017: Mahnwache in Bonn-Beuel anlässlich der Aktionstage gegen Urantransporte

(aktualisiert am 14.2.2017)
=> auch das Kölner Anti-Atom Plenum veranstaltet eine Mahnwache am 18. Februar 2017 auf dem Ottoplatz (Bahnhofsvorplatz Köln-Deutz) von 16–19Uhr, Köln-Deutz; Zugabfahrt 17:33 Uhr.
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(Text von AntiAtomBonn)
Wann: Samstag, 18. Februar, 18:00 Uhr
Wo: Bahnhof Bonn-Beuel, Gleis 1

AntiAtomBonn beteiligt sich an der Aktion am 18.2.2017, um 18.00h mit einer Mahnwache am Bahnhof Bonn-Beuel.
Wir laden Euch ein, mit uns zusammen auf Bahnsteig 1 mit Transparenten und Flugblätter auf die Gefahren für die Bonner Bevölkerung aufmerksam zu machen.
Um 18.32 Uhr kommt der Zug mit den Aktivisten an, die sich über weitere Unterstützung auf der Strecke bis Koblenz oder Trier sehr freuen würden.

Trotz zahlreicher Proteste und Resolutionen – die Urantransporte quer durch Deutschland gehen unvermindert weiter und sorgen so für den Weiterbetrieb von AKW, Urananreicherungsanlagen und Brennelemente-Fabriken.
Dagegen ruft ein bundesweites Aktionsbündnis am Sa, 18.2.2017, zu Protestaktionen entlang der Haupttransportstrecke zwischen Hamburg und Trier auf. Dabei informieren AntiAtomAktivisten in den Personenzügen auf dieser Strecke die Fahrgäste über die Gefahren der Urantransporte.
Auf zahlreichen Bahnhöfen entlang der Strecke wird es Protestaktionen geben.

Weitere Infos auf => http://urantransport.de
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Landgericht stellt Strafverfahren auf Staatskosten ein
Keine Strafe für Kletteraktion oberhalb von Bahnanlagen
(http://blog.eichhoernchen.fr)

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Sonntag, 19.02.2017 • Hambacher Forst • Waldführung mit Michael Zobel

(aktualisiert am 10.2.2017)
Drama im Hambacher Forst

(Musik: Baal – Exuma • Video: Michael Goergens – goove.de)
Immer mehr Menschen besuchen den Hambacher Forst und die Hambacher Forst Besetzung um sich selber ein Bild von den Rodungen der RWE Power AG zu machen.
Danke an Michael Zobel und Eva Töller für die Führung.

NäXte Führung: 19. Februar 2017, ROTE LINIE A4

=> Michael Zobelhttp://naturfuehrung.com
Treffpunkt ist um 12 Uhr der Parkplatz Grillplatz Manheimer Bürde.
Weitere Infos bei Michael Zobel: info[ät]zobel-natur.de
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mehr Infos =>Bündnis gegen Braunkohle
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=> http://hambacherforst.blogsport.de
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Geheimsache „SEWD“: Zwischenlager, Atomtransporte und der Terrorschutz

Atomtransporte mit hochradioaktivem Abfall werden aus Jülich nicht vor 2019 erfolgen.
Dabei gilt das Zwischenlager mit seinen 152 hochradioaktiven Castoren seit Jahren als unsicher, verfügt nicht mehr über eine Genehmigung nach Atomrecht und das von SPD und Grünen regierte Bundesland NRW hat die Räumung angeordnet.

Statt die Sicherheitsstandards vor Ort in Jülich zu erhöhen, wird von Betreibern und Behörden ein Export in die USA oder der Abtransport nach Ahaus verfolgt. Doch daraus wird nun vorerst auch nichts.
Neue Sicherheitsrichtlinien in Verbindung mit dem Terrorschutz (Westfälische Nachrichten) sorgen dafür, dass frühestens 2019 solche Atomtransporte stattfinden könnten.
Um was es genau geht, unterliegt strengster Geheimhaltung.

Was staatliche Stellen an Informationen zum Terrorschutz bzw. „Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter“ („SEWD“) sagen und was sie nicht sagen, ist im Folgenden als Hintergrundinformation nachzulesen. . . .
. . . => mehr dazu bei www.hubertus-zdebel.de
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siehe zum Thema auch =>
Castortransporte Jülich-Ahaus: „Nicht die nächsten 2-3 Jahre“ . . . 25. Januar 2017 . . . AAE
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AKWs Tihange und Doel: Deutschen Export für den Super-GAU stoppen!

Die Bundesregierung muss die Lieferungen von Uranbrennstoff aus Gronau und Lingen für die maroden Atommeiler Tihange und Doel in Belgien endlich stoppen.
Anti-Atom-Initiativen und die internationalen Ärzte der IPPNW fordern ebenso wie der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel von der Fraktion DIE LINKE, dass die Export-Genehmigungen nach Atomgesetz von der Bundesregierung untersagt werden müssen.
Deutschland leistet mit diesen Uran-Exporten einen Beitrag zum Super-GAU, kritisiert Zdebel.

Über die Hintergründe der Uranlieferungen aus den bundesdeutschen Uranfabriken in Lingen und Gronau, den Forderungen nach einem Export-Stopp und die Gründe für die weitere Tatenlosigkeit des Bundesumweltministeriums berichtet jetzt die Journalistin Anika Limbach in der Printausgabe der Wochenzeitung Freitag unter der Überschrift „Export für den Super-GAU“. . . .
. . . => mehr lesen bei www.hubertus-zdebel.de
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siehe zum Thema auch =>
AKW Tihange: Gefahr für die Euregio . . . 14. Januar 2017 . . . AAE

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Kampagne: Keine Castor-Transporte auf dem Neckar!

2017 sollen mit insgesamt fünf Transporten auf dem Neckar 15 Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll aus dem AKW Obrigheim nach Neckarwestheim gebracht werden.

Das Gestein unter dem Atommüll-Lagertunnel in Neckarwestheim ist porös und voller Hohlräume, und direkt daneben läuft noch ein riskantes AKW – ein denkbar schlechter Platz für so stark strahlende Stoffe. Die Transporte selbst sind unnötig und gefährlich. Besser wäre es, in Obrigheim eine robuste Lagerhalle für die Behälter zu bauen.

Mach mit und unterzeichne die Erklärung:
Keine Castor-Transporte von Obrigheim nach Neckarwestheim!
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=> Dies ist eine gemeinsame Aktion von .ausgestrahlt mit dem Bündnis Neckar castorfrei. Weitere Informationen zu den geplanten Transporten und Aktionen findest Du dort.
(Text: .ausgestrahlt)
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