Archiv für November 2016

Schweiz: Doch „völlig verstrahlt“?


=> Schweizer stimmen gegen schnellen Atomausstieg . . . www.zeit.de . . . 27.11.2016
=> Schweizer halten der Atomkraft die Treue . . . www.sueddeutsche.de . . . 27.11.2016
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Tschernobyl: Neue Schutzhülle für den Katastrophenreaktor


(von N24; Netzreporterin – Antje Lorenz; 15.11.2016)
Im April vor 30 Jahren explodierte der Atomreaktor von Tschernobyl. Eine neue gigantische Schutzhülle soll den Reaktor nun versiegeln.
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siehe zum Thema auch =>
Tschernobyl zeugt von der Hybris des Menschen . . . 29. November 2016 . . . www.sueddeutsche.de => „Die neue Hülle über dem Reaktor bedeckt ein Problem, löst es aber nicht: Die Atomkraft ist weder technisch beherrschbar noch moralisch gerechtfertigt. . . .“
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Tihange & Doel: „Alarmierende Wahrscheinlichkeit“ eines Super-GAU in belgischen Atomkraftwerken

(Text von Ralf Streck für TELEPOLIS; 22.11.2016)
Der Chef der belgischen Atomaufsicht ist entsetzt über den Betreiber Electrabel, der keine Initiativen zeige, das „Sicherheitsniveau zu verbessern“

Die gefährlichen belgischen Atommeiler kommen nicht aus den Schlagzeilen. Doch nun sind es nicht Atomkraftgegner, die auf die fatale Lage in den Atomkraftwerken aufmerksam machen, sondern niemand anders als der Chef der Atomaufsichtsbehörde (AFCN). Die belgische Zeitung „La Libre“ hat über zwei Briefe berichtet, die Jan Bens am 1. Juli und am 2. September an Electrabel und Engie geschickt hat, denn der führende belgische Energiedienstleister ist eine Tochtergesellschaft der französischen GDF Suez, die inzwischen in Engie umbenannt wurde.

Mensch fragt sich angesichts der Ausführungen in den Schreiben nur noch, warum Tihange und Doel nicht sofort geschlossen werden. Denn Bens spricht unverhohlen in den Briefen von einer „alarmierenden Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze“, vor allem im Atomkraftwerk Tihange . . . => weiterlesen bei TELEPOLIS
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Das 3-min.-Video zeigt: Auch der Kreis Euskirchen wäre betroffen.
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mehr Infos zu Tihange unter =>
antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange

und => www.stop-tihange.org/de
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Atomkraft: Sicher ist nur das Risiko

(Text von Jan Becker für .ausgestrahlt-Blog; 24.11.2016)
• In zahlreichen Atomkraftwerken wird Notkühlwasser vorgeheizt, damit im Ernstfall die Reaktorbehälter nicht bersten.
• In der Schweiz gibt es einen „weltweiten Negativrekord“ wegen Oxydationsproblemen.
• In Gorleben rosten Atommüllfässer, Neckarwestheim meldet gleich zwei Störfälle.
• In Belgien wurden Sicherheitsdokumente im Internet veröffentlicht, möglicherweise muss die betroffene Anlage vom Netz.

In vielen Atomkraftwerken wird das Wasser zur Notkühlung der Reaktorkerne vorgeheizt, weil die Betreiber befürchten, dass es bei einer Flutung des Reaktors mit kaltem Wasser zu irreparablen Schäden bis hin zum Bersten des Behälters kommen kann. . . . => weiterlesen bei www.ausgestrahlt.de/blog
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Recherchen von WDR und SZ: Rissige Reaktoren in Europa?

(Text von Jürgen Döschner, WDR)
Im Notfall soll Kühlwasser den Reaktor eines AKW vor einer Kernschmelze bewahren. Doch nach Recherchen von WDR und Süddeutscher Zeitung heizen viele Betreiber in Europa dieses Wasser vor, um offenbar einen Riss des Reaktordruckbehälters zu vermeiden. Ein Anzeichen für spröde Anlagen?

In zahlreichen Atomkraftwerken in Europa beeinträchtigen übermäßige Alterung und Materialfehler offenbar die Stabilität der Reaktordruckbehälter. . . . => weiterlesen bei www.tagesschau.de
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siehe auch => Der gefährliche Trick mit der Notfallkühlung in Atomkraftwerken . . . www.sueddeutsche.de . . . 23.11.2016
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BI Lüchow-Dannenberg kündigt Unterstützung gegen Castortransporte nach Ahaus an

(Textauszug von: BI Lüchow-Dannenberg)
. . . Zum Glück seien viele Menschen im Wendland immer noch sehr wachsam. So konnte zuletzt ein Atommülltransport vor seiner Einfahrt ins Zwischenlager noch kurz gestoppt werden.
“Wir bleiben hellwach”, versprach Kerstin Rudek. Die BI-Frau berichtete kurz über die erfolgreiche Demonstration in Lingen, an der zahlreiche Menschen aus dem Wendland beteiligt waren:
“Jahrelang sind Tausende zu uns gekommen, um uns gegen Castor-Transporte zu unterstützen, wenn 2017 wieder Castoren rollen, zum Beispiel nach Ahaus, dann sind wir gefragt.” . . .

Der Widerstand gegen die Atompolitik ist längst nicht tot – weder im Wendland, noch im Rest der Republik.
Er ist sogar überraschend lebendig . . . ob 2011 oder 2017 oder 2018 . . .
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21.11.2016 • Hambacher Forst / Wiesencamp • Soli-Konzert von Klaus der Geiger & Salossi

Am 21. November 2016
findet ein Solidaritätskonzert von
Klaus der Geiger & Salossi
um 20 Uhr
auf dem Wiesencamp
nahe Morschenich
statt.

Kommt rum und zieht euch bitte dem Wetter entsprechende Klamotten an.

(Text: hambacherforst.blogsport.de)


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Bundesregierung schließt Atommüll-Export aus Jülich in die USA weiterhin nicht aus

Trotz der Empfehlungen der „Endlager-Kommission“, Atommülltransporte ins Ausland zu verbieten, hält die Bundesregierung weiterhin an den Export-Planungen für den hochradioaktiven Atommüll aus Jülich in die USA fest.
Das teilte sie jetzt auf Nachfragen des Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel (Fraktion DIE LINKE) mit.
Selbst für den Fall, dass die 152 Castor-Behälter aus Jülich zunächst in das Zwischenlager nach Ahaus transportiert werden, schließt die Bundesregierung einen späteren Abtransport in die USA nicht aus. Außerdem teilt sie mit, dass sie die Empfehlung der „Endlager-Kommission“ für ein Export-Verbot bislang „nicht abschließend bewertet“ habe. . . . => weiterlesen bei www.hubertus-zdebel.de
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Forschungszentrum Jülich darf nicht aus der Verantwortung entlassen werden

Stellungnahme vom
Aktionsbündnis STOP Westcastor
zum Artikel:
Widerspruch gegen Aktivisten bei Protestaktion, der am 4.11.16 in den Aachener Nachrichten/Jülicher Lokalausgabe veröffentlicht wurde.

Verantwortung

Uns Aktivisten*innen vom Bündnis STOP Westcastor ist bekannt, dass das Forschungszentrum Jülich (FZJ) seit einem Jahr für seine atomaren Hinterlassenschaften rein juristisch nicht mehr zuständig ist; dafür wurde eigens die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) gegründet.

Dieser inzwischen in vielen Sparten genutzte Winkelzug des sich „Wegstehlens“ ist aber moralisch zweifelhaft, ganz besonders vor dem Hintergrund, dass nach heutigem Geldwert insgesamt etwa acht bis zehn Milliarden Euro an Steuergeldern in die Hochtemperaturreaktor (HTR)-Entwicklung geflossen sind.
Enorme und unabsehbare Kosten für die Lagerung der Brennelementekugeln stehen noch aus und deshalb will sich das FZJ seiner atomaren Hinterlassenschaften entledigen.
Aus dieser Verantwortung werden wir das FZJ nicht entlassen.
Darüber hinaus hat das FZJ bis in die jüngste Zeit trickreich Steuergelder für die Unterstützung des Baus von unsicheren Kugelhaufenreaktoren im Ausland (Südafrika, China) zweckentfremdet, hat sich aber nie ernsthaft und zielführend um die eigenen Hinterlassenschaften an Atomkugeln gekümmert, ist seiner Verantwortung also bislang nicht gerecht geworden.
Es darf nicht sein, dass jahrzehntelang mit der angeblich sicheren, preiswerten und sauberen Art der Atomstromerzeugung Renomee eingefahren wurde und dass die Altlasten am liebsten unter den Teppich gekehrt oder noch besser an einen anderen Ort (Ahaus oder USA) verschwinden würden.
Auch aus dieser Verantwortung werden wir das FZJ nicht entlassen.

Transparenz

Der FZJ-Pressesprecher Jochen Mohr teilte mit: „Das FZJ hat keine Entscheidungsgewalt mehr bei der Frage nach dem Umgang mit den Castoren.“
Es ist nicht das erste Mal in der Geschichte der ehemaligen Kernforschungsanlage (KFA) Jülich, dass sich Namen und Zuständigkeiten ändern, aber es ist wichtiger, dass die Bevölkerung weiß, was mit den Castoren geschehen und wer wieviel Geld dafür bezahlen muss als die Tatsache, wohin die juristischen Zuständigkeiten gerade verschoben wurden.
Bezeichnend ist allerdings, dass ein Geheimnis um den Termin der Aufsichtsratssitzung gemacht wird, seitdem wir jeweils an diesem Tag eine Mahnwache abhalten und in diesem Jahr zum ersten Mal Festakt und Aufsichtsratssitzung – wie zufällig – nicht an einem Termin stattfinden.
Das FZJ hat die Atomkugeln des AVR (Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor) auf eigene Kosten herstellen lassen. Da der AVR Jülich hochdefizitär arbeitete, hat sie diese der AVR GmbH zur Verfügung gestellt und die abgebrannten Kugeln wieder zurückgenommen. Dafür musste sich die AVR vertraglich verpflichten, den Reaktor bei möglichst hohen Temperaturen zu betreiben, was bekanntlich zur Havarie führte.
Dass die Jülicher Atomkugeln heute die übelste Hinterlassenschaft der deutschen Atomtechnik sind, hat das FZJ zu verantworten.
Auch aus dieser Verantwortung werden wir das FZJ nicht entlassen.

Zustand der Zwischenlagerhalle in Ahaus

Wenn der Landtagsabgeordnete Josef Wirtz sagt, dass das Ahauser Lager immer auf dem neuesten Stand gehalten wird, hat er zwar im Vergleich mit Jülich Recht: Beim Jülicher Zwischenlager drängt sich durch häufigere Dachundichtigkeiten und dem unzureichend gewarteten, maroden Verladekran (seit 2013 in der Sanierung und de facto nicht nutzbar) der Eindruck auf, dass dort geschlampt wird.
Dennoch ist Ahaus schon nach heutigen Maßstäben unsicher und wird deshalb Jahre vor Ablauf der Genehmigung 2036 geräumt werden müssen: Die Deckenstärke ist viel zu gering (kleiner als 50 Zentimeter), hält einem Flugzeugabsturz nicht ausreichend stand und kann nicht nachgerüstet werden. (Modernere STEAG-Lager haben eine Deckenstärke von 130 Zentimeter.)
Eine Verlagerung der Jülicher Castoren nach Ahaus würde also nur kurzzeitig Luft verschaffen – aber keine langfristig tragfähige Lösung sein und ist darüber hinaus laut Gesetz nicht zulässig!
Gesetzeskonform und eine längerfristige Lösung ist nur ein Neubau in Jülich.
Sehr interessant ist die von Josef Wirtz geäußerte Sorge, dass der seit Jahren in Ahaus lagernde Atommüll aus dem THTR in Hamm-Uentrop auch nach Jülich gebracht werden müsste, wenn in Jülich ein neues sicheres Zwischenlager gebaut wird.
Den Atommüll aus Hamm-Uentrop möchten die Verantwortlichen in Jülich nicht auf ihrem Gelände haben, obwohl der THTR-Hamm eine fast reine KFA-Jülich Entwicklung ist, aber ihren Atommüll wollen sie gern den Menschen in Ahaus „vor die Haustüre karren“.

Übrigens: Als 1985 beschlossen wurde, alle Atomkugeln in Ahaus zu konzentrieren, hat sich das FZJ dagegen gewehrt, da es die Atomkugeln für die Reaktorentwicklung weiter benutzen wollte. Um sich durchzusetzen, unterbot das FZJ die Lagerkosten von Ahaus erheblich und bekam so den Zuschlag für das unsichere aktuelle Billiglager und ist somit unmittelbar verantwortlich für derzeitige Zwischenlagermisere.
Auch aus dieser Verantwortung werden wir das FZJ nicht entlassen.

(Text: Marita Boslar / Marlies Schmidt
Aktionsbündnis STOP Westcastor
veröffentlicht in Aachener Nachrichten
am 12.11.2016)

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und das ist die Aktion um die es geht =>
Rückblick:
Mahnwache mit „Eichhörnchen“
vor dem Forschungszentrum Jülich am 2.11.16

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siehe zum Thema auch =>
Ebenfalls am 2. Nov. 2016 fand im Wirtschaftsausschuss des Landtages NRW ein Expertengespräch zum Antrag der Piraten „Neubau nukleares Zwischenlager Jülich“ statt.

Dr. Rainer Moormann aus Aachen schrieb dazu eine Expertise =>
Stellungnahme zum Antrag „Amerika, Ahaus, Jülich: 152 Castoren brauchen ein Lager wo sie sind – abschieben ist keine Lösung“.
NRW-Landtag – Wirtschaftsausschuss. Düsseldorf, 02.11.2016
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Eilaktion von Greenpeace zum Klimagipfel Marrakesch 2016

Die Bundesregierung droht beim Klimaschutz zu Versagen.
=> Forder auch Du von der Bundeskanzlerin einen Klimaschutzplan, der diesen Namen auch verdient!
Jetzt bei www.greenpeace.de/klimaschutzplan-2016 unterschreiben!

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siehe auch => Alarmzeichen Trump . . . Ein Kommentar von Greenpeace Deutschland vom 9.11.2016
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Trump-Sieg: Schwarzer Tag für den Globus

(Ein Kommentar von Christoph Seidler für www.spiegel.de)
In Amerika wird ein Mann gewählt, der nichts vom Klimaschutz hält. Gleichzeitig versagt die deutsche Bundesregierung bei der Einigung auf einen Klimaschutzplan. Was nun? . . .

. . . dass es auch in Deutschland viele Wutwähler gibt, steht außer Frage. Vor ihnen fürchtet sich Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel ebenso wie Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) oder Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (ebenfalls CSU).
Wer will schon gern das baldige Aus von Kohle und Verbrennungsmotor verkünden, wo doch so viel Umsatz und so viele Arbeitsplätze daran hängen? Deswegen haben sie den Hendricks-Plan über Monate verwässert und ihn nun ganz gestoppt. . . . => mehr lesen bei www.spiegel.de
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27. November 2016 • Aachen • Stop Tihange! “Tanzen für das Leben”

Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Aachener Aktionsbündnisses gegen Atomenergie und der Initiative 3 Rosen e.V.

Tihange und Doel ist in aller Munde – von Presse bis Politik und das dank der jahrelangen aktiven Einsatzbereitschaft der Aachener Bürgerinitiativen. Doch diese Arbeit ist trotz Ehrenamt kostenintensiv und kann nicht privat getragen werden.

Deshalb freuen wir uns sehr mit der Benefizveranstaltung

“Tanzen für das Leben”

am Sonntag, 27. November 2016
im Forum M
der Mayerschen Buchhandlung

einen weiteren Schritt zu tun, die maroden Kraftwerke endlich abzuschalten.

Tänze aus aller Welt werden von Profis und bekannten Tanzgruppen dargeboten.

Vorträge von Frau Dr. Odette Klepper und Jörg Schellenberg erläutern die Zustände der maroden AKWs und ihren gesundheitlichen Folgen.

Wir freuen uns auf Euch.

Sonntag, 27.11.2016, 14.00-16.30 Uhr und 17.30-20.00 Uhr
Forum M, Mayersche Buchhandlung, Buchkremerstr. 1-7, Aachen
Vorverkauf: Klenkes Ticket Shop, Kapuziner Karree, 15 €

(Text von Jörg Schellenberg, Stop TihangeAachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie)
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Stop Tihange! Alemannia Aachen zeigt Flagge

Alemannia Aachen – 1. FC Köln II am 12.11.2016 um 14 Uhr

Das ist die Partie im Aachener Tivoli die ganz unter dem Motto steht:

„Stop Tihange“

Beide Mannschaften werden unter dem Motto „Stop Tihange“ auflaufen, die Alemannia hofft auf ein volles Haus.

Karten zum Einheitspreis von 5 € sind erhältlich bei =>
www.alemannia-aachen.de.
Die Alemannia wird für alle Interessierten zudem ein Sondershirt auflegen, das im Fanshop ebenfalls für 5 € angeboten wird.
Die Erlöse aus dem Ticketverkauf werden abzüglich der spieltagsbezogenen Kosten anschließend an die grenzüberschreitende Initiative gegen das Atomkraftwerk Tihange „Stop Tihange“ gespendet.

Damit setzt Aachen ein starkes Zeichen im Widerstand gegen das Schrott-AKW Tihange.
Mensch lässt halt nix unversucht . . .

Wir wünschen viel Erfolg!

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mehr Infos zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
und => www.stop-tihange.org/de
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Rückblick: Mahnwache mit „Eichhörnchen“ vor dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) am 2.11.16

Sie wollten die Westcastor-Resolution sichtbar machen und auf die damit verbundenen Forderungen hinweisen:
• Zwischenlager-Neubau in Jülich mit Öffentlichkeitsbeteiligung auf Augenhöhe
• Keine Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus!
• Endgültige Absage des Castor-Exports aus Jülich in die USA!
• Verantwortungsübernahme durch Verursacher und zuständige Ministerien!
• Einhaltung des NRW-Koalitionsvertrages!

Dies ist den rund 40 Demonstrant*innen (es war immerhin ein Werktag) rundherum gelungen.

Unterstützt durch Aktivisten*innen von Robin Wood machten sie die Resolution bis hin in luftige Höhen dem zahlreichen Publikumsverkehr von und zum FZJ und der Presse sichtbar.
Die auch als „Eichhörnchen“ bekannte Kletteraktivistin Cécile Lecomte sagte dazu schon im Vorfeld: „Die Atommüllproduzenten wollen sich aus ihrer Verantwortung stehlen! Mit der Verschiebung von Atommüll wird eine Lösung für das Atommüllproblem vorgegaukelt. Ob Jülich, Ahaus oder USA: Der Atommüll ist nirgendwo sicher! Nur der entschlossene Widerstand von unten kann der wahnsinnigen und gefährlichen Produktion und Verschiebung von Atommüll ein Ende setzen“, betont Lecomte und führt weiter aus: „Jeder Atommülltransport ist einer zu viel und bringt Gefahren mit sich.“
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=> Westcastor-Resolution
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Ebenfalls am 2. Nov. 2016 fand im Wirtschaftsausschuss des Landtages NRW ein Expertengespräch zum Antrag der Piraten „Neubau nukleares Zwischenlager Jülich“ statt.

Dr. Rainer Moormann aus Aachen schrieb dazu eine Expertise =>
Stellungnahme zum Antrag „Amerika, Ahaus, Jülich: 152 Castoren brauchen ein Lager wo sie sind – abschieben ist keine Lösung“.
NRW-Landtag – Wirtschaftsausschuss. Düsseldorf, 02.11.2016

Zugleich will der MdB Hubertus Zdebel (Die Linke) den aktuellen Stand und mehr über die Kosten für das beim ehemaligen Atomforschungszentrum Jülich laufende Projekt eines Exports von hochradioaktivem Atommüll von der Bundesregierung in Erfahrung bringen.
=> Export von Atommüll aus Jülich in die USA und die Kosten – Nachgefragt und Verbots-Antrag
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=> hier gibts´s mehr Bilder
in der Fotogalerie

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=> blog.eichhoernchen.fr
=> www.robinwood.de
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siehe auch => Wohin mit dem Jülicher Atommüll? – Eine Stellungnahme . . . 28. Juni 2014 . . . AAE
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