Archiv für Juni 2016

Bundesregierung zu UAA Gronau: Export von angereichertem Uran nach Belgien bestätigt

• Export von angereichertem Uran nach Belgien bestätigt

• 2016 Inbetriebnahme neues Atommülllager in Gronau

• Uran-Freilager in Gronau so voll wie noch nie

• Urenco-Verkauf und Börsengang noch nicht vom Tisch

Das Bundeswirtschaftsministerium hat über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle noch am 27. Januar 2016 für den Gronauer Urananreicherer Urenco einen Export von angereichertem Uran an die belgische Atomfirma Synatom – Tochter des belgischen AKW-Betreibers Electrabel – gebilligt.
Zum selben Zeitpunkt kritisierte Bundesumweltministerin Hendricks bereits seit Wochen scharf den Weiterbetrieb der belgischen Pannenreaktoren. Doch die Bundesregierung hat in den letzten fünf Jahren nicht eine einzige Exportgenehmigung für angereichertes Uran versagt. Das geht aus einer jetzt bekannt gewordenen Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor (Bundestags-Drucksache 18/8582)

„Wenn man bedenkt, dass auch die Urenco-Kunden Westinghouse, Enusa sowie Areva in Lingen für die belgischen Schrottreaktoren Brennelemente liefern, ist es absolut unverständlich, warum die Bundesregierung diese Uranexporte nach Belgien nicht stoppt. Ist die Kritik von Ministerin Hendricks nur Fassade, um die Öffentlichkeit zu beruhigen? Dabei ist der Urenco-Konzern bereits erheblich vorbelastet, da Urenco auch schon den Fukushima-Betreiber Tepco beliefert hat. Hier müssen und können die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung dringend etwas ändern,“ so Udo Buchholz vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

Uranlagerung in Gronau immer umfangreicher

Auch die weiteren Antworten der Bundesregierung fallen nicht beruhigend aus.
So bestätigt die Bundesregierung, dass Urenco in Gronau noch in diesem Jahr das neue Atommülllager für 60.000 Tonnen Uranoxid in Betrieb nehmen möchte. Die Lagerhalle ist nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert und eine langfristige Entsorgung ist nicht in Sicht.

Alarmiert sind die Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen sowie der BBU zudem, weil mit rund 27.000 t Uranhexafluorid soviel Uran unter freiem Himmel in Gronau lagert wie noch nie. 2014 waren es laut einer damaligen Antwort der Bundesregierung noch 19.000 t gewesen (Bundestags-Drucksache 18/1726). Es handelt sich also in nur zwei Jahren um einen Anstieg von mehr als 40%!

Auch ein Verkauf der Urenco-Anteile durch die Niederlande, Großbritannien sowie RWE und EON ist laut Bundesregierung noch nicht vom Tisch. Selbst ein Börsengang scheint weiterhin denkbar.
Anti-Atomkraft-Initiativen protestieren schon seit Längerem gegen die unverantwortlichen Verkaufspläne für die militärisch äußerst sensible Urananreicherung.

„Stilllegungsbeschluss der Umweltminister umsetzen“

Angesichts der Tatsache, dass Urenco angereichertes Uran sogar für ausgewiesene Schrottreaktoren produziert, und dass sich die Lagerung und Entsorgung der immer größeren Uranberge in Gronau als unlösbares Problem erweisen, muss die Bundesregierung nun unverzüglich den Beschluss der Umweltministerkonferenz zur Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau umsetzen.
„Die Urananreicherung in Deutschland ist am Ende und lässt sich nicht länger rechtfertigen. Die Bundesregierung, aber auch die NRW-Landesregierung, dürfen die Stilllegung nicht erneut auf die lange Bank schieben,“ so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

(gem. PM vom 23.06.2016 von Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) )
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4.000 Menschen protestierten in Aachen gegen AKW Tihange

Rund 4.000 Menschen haben am Sonntag (26.06.2016) in Aachen für den Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert.
Dazu aufgerufen hatten Bündnis 90/Die Grünen.
Unter dem Motto „Abschirmen unmöglich. Da hilft nur Abschalten“ hielten die Teilnehmer*innen tausende gelbe Schirme mit dem Atomzeichen in die Luft. . . . => weiterlesen bei www1.wdr.de/nachrichten
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siehe auch => Aachener GRÜNE setzen deutliches Zeichen für europäischen Ausstieg aus Atomenergie . . . 26.06.2016 . . . www.gruene-aachen.de
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Anmerkungen und Fragen zu Dr. Schollmeyer – THTR-300-Störfall (Hamm-Uentrop)

von Dr. Rainer Moormann, Aachen,
für Aktionsbündnis STOP Westcastor

THTR-Störfall

Anmerkungen und Fragen zu den Angaben von Dr. Hermann Schollmeyer vom 20. Mai 2016 zu einer beabsichtigten Radioaktivitätsemission aus dem Uentroper THTR-300 (Thorium-Hochtemperatur-Reaktor) in die Tschernobyl-Wolke am 4. Mai 1986

Die Angaben von Herrn Dr. Schollmeyer sind in den Medien ausführlich diskutiert worden und sollen hier nicht wiederholt werden.
Die folgenden in der öffentlichen Diskussion gelegentlich vermischten Fragestellungen sollen sinnvollerweise getrennt diskutiert werden:
• Hat es eine beabsichtigte Emission gegeben?
• War die Emission größer als bisher angegeben?

Zu Frage 1.: Hat es eine beabsichtigte Emission gegeben ?

Eine beabsichtigte Freisetzung wäre, fast unabhängig von der Größe, ein schwerwiegender Vorgang. . . . => weiterlesen
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Uranfabriken in Gronau und Lingen: Wie sieht der Stilllegungsfahrplan aus?

von Jan Becker . . . für .ausgestrahlt-Blog
Am vergangenen Freitag formulierte die Umweltministerkonferenz (UMK) die Forderung an die Bundesregierung, die Urananreicherungsanlage Gronau und das Brennelementewerk Lingen zu schließen.
Was fehlt, ist ein konkreter und gesetzlich verankerter Zeitplan. . . .

. . . Für beide Uranfabriken gibt es im Gegensatz zu den acht verbliebenen Atomkraftwerken keinen gesetzlich verankerten Zeitpunkt für eine endgültige Stilllegung. Diese Tatsache hat in der Vergangenheit immer wieder für Proteste gesorgt. . . . => weiterlesen bei .ausgestrahlt-Blog
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Atomkraft verdient keine weiteren Milliardengeschenke!


(2-min.-Info) – – – – Online-Kampagne
Auch Atomkraftwerke müssen für ihren Brennstoff Steuern zahlen – die sogenannte Brennelemente-Steuer.
CDU und CSU aber wollen diese Steuer Ende 2016 abschaffen. Damit würden sie den AKW-Betreibern mehr als 5 Milliarden Euro schenken.
Atomkraft verdient keine weiteren Milliardengeschenke!

Wir fordern von der Bundesregierung:

Keine Steuerbefreiung für AKW!
=> Jetzt hier bei .ausgestrahlt informieren und unterschreiben!

Auch Europaweit gibt`s einiges zu tun:

Mach mit und unterzeichne folgende Forderung an die Europäische Kommission und an die Umwelt- und EnergieministerInnen der EU-Mitgliedsländer:

Stoppen Sie alle Pläne, die Atomindustrie in ihrem Spiel mit unserer Gesundheit und unserer Sicherheit zu unterstützen.
Für die gefährliche und schmutzige Atomtechnologie in Europa darf nicht ein Euro von unseren Steuern ausgegeben werden.

bitte jetzt hier informieren und unterzeichnen => www.ausgestrahlt.de
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siehe auch => Atomkraftgegner*innen fordern: Keine Steuergeschenke an AKW-Betreiber! . . . 2. Februar 2016 . . . AAE
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26. Juni 2016 in Aachen: AntiAtom-Protestaktion gegen Tihange

Die Kampagne gegen Tihange nimmt richtig Fahrt auf!
Um unserer Forderung nach Stilllegung noch mehr Nachdruck zu verleihen, treffen wir uns am
Sonntag, 26.6.2016

um 12 Uhr zu Musik und Redebeiträgen

in Aachen
am Europaplatz.

Treffpunkt „auf der Grünen Wiese“ hinter der Musikschule Blücherplatz.

Wir spannen eine Menschenkette um den Brunnen und setzen mit aufgespannten Schirmen ein international sichtbares Zeichen für den Ausstieg aus der Atomenergie. . . . => weiterlesen bei http://gruene-region-aachen.de/kreisverband
(PM)
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Uranfabrik in Gronau: 30 Jahre Tatenlosigkeit zugunsten der Atomindustrie

BBU-Pressemitteilung, 10.06.2016
30 Jahre nach der offiziellen Inbetriebnahme der Urananreicherungsanlage in Gronau (Westfalen) werfen Anti-Atomkraft-Initiativen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) der rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf Tatenlosigkeit zugunsten der Atomindustrie vor.
Von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sowie BBU von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin fordern sie die Aufhebung aller für die Anlage erteilten Betriebsgenehmigungen. „Wer auf der einen Seite vom Atomausstieg spricht und sogar das Aus für belgische Atomkraftwerke fordert, muss vor der eigenen Haustür in Gronau die Uranproduktion für Atomkraftwerke im In- und Ausland stoppen“, so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Nur wenige Wochen nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl wurde am 12. Juni 1986 die Gronauer Urananreicherungsanlage offiziell eingeweiht. Der damalige Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber wurde dazu extra mit einem Hubschrauber eingeflogen; vor der Anlage demonstrierten rund 300 Atomkraftgegner*innen. . . . => weiterlesen
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(mehr…)

Sag mal Eon, gehts noch??? Keine Dividende für Zechpreller!

Protest vor Aktionärsversammlung

„Für die Lagerung des Atommülls hat Eon angeblich kein Geld – da sollen die Steuerzahler*innen einspringen.
An seine Aktionäre aber schüttet Eon allein in diesem Jahr 1 Milliarde Euro Dividende aus. Das ist nichts anderes als Zechprellerei zu Lasten der Allgemeinheit. . . .“ => weiterlesen bei .ausgestrahlt
(PM)

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18. Juni 2016 in Euskirchen: Finissage mit Filmpremiere „Der Braunkohletourist“

=> Samstag, 18. Juni 2016, ab 18:30 Uhr
Kleiner Kunstraum am historischen Rathaus,
53879 Euskirchen, Bischofstr. 1

Öffnungszeiten: di 15.30 – 18.30 uhr
do 15.30 – 18.30 uhr
fr 15.30 – 18.30 uhr

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. . . eine kurze Vorschau auf die Filmpremiere
• • • „Der Braunkohletourist“ • • •

=> Samstag, 18. Juni 2016, ab 18:30 Uhr
Kleiner Kunstraum am historischen Rathaus,
53879 Euskirchen, Bischofstr. 1

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Kampagne: Stoppt die Atompläne der EU!


Mach mit und unterzeichne folgende Forderung an die Europäische Kommission und an die Umwelt- und EnergieministerInnen der EU-Mitgliedsländer:

Stoppen Sie alle Pläne, die Atomindustrie in ihrem Spiel mit unserer Gesundheit und unserer Sicherheit zu unterstützen.
Für die gefährliche und schmutzige Atomtechnologie in Europa darf nicht ein Euro von unseren Steuern ausgegeben werden.

bitte jetzt hier informieren und unterzeichnen => www.ausgestrahlt.de
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