Archiv für März 2016

5. April 2016, Kall/Eifel: Info-Abend über die Schrott-Reaktoren in Tihange

Art Eifel e.V., AntiAtom-Euskirchen und Windenergie Nordeifel e.V.
laden ein und informieren:


Zusätzlich rufen wir auf:

Kommt zur Demo
am 17. April 2016

in Lüttich (Liege),
14 Uhr, Bahnhof Liège-Guillemins,
Place des Guillemins
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=> hier gehts zur Petition => Stop Tihange! Stop Doel!
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Vertuschte Atomunfälle – Steuergelder für das Restrisiko

Eichhörnchen-Artikel, erschienen in der Zeitschrift Graswurzelrevolution (GWR) Nummer 408 von April 2016
Im März 2016 wurde bekannt, dass es im französischen Fessenheim bereits vor zwei Jahren einen vertuschten, schwerwiegenden Atomunfall gab.
Trotzdem regt sich auch 30 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl und fünf Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe in Fukushima derzeit kaum Widerstand gegen die internationale Atomstaatspolitik.
Eine Analyse von GWR-Mitherausgeberin Cécile Lecomte. (GWR-Red.) => weiterlesen bei blog.eichhoernchen.fr
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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200 Menschen bei Ostermarsch vor UAA Gronau

Demonstranten fordern kompletten Atomausstieg und friedliche Konfliktlösungen

Rund 200 Menschen starteten am Karfreitag trotz ungemütlichem Regenwetter an der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA) die diesjährigen Ostermärsche. Mit Friedens- und Anti-Atomkraft-Fahnen versammelten sie sich vor dem Haupttor und zogen dann zur Marienkapelle an der Rückseite der Anlage, wo der noch ungenutzte Neubau eines 60.000 Tonnen Uranmülllagers zu sehen ist.

Die Forderungen der Ostermarschierer*innen sind friedliche Konfliktlösungen, der Stopp von Waffenexporten und ein konsequenter Atomausstieg auch und gerade in Gronau.
Stefan Kubel vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen betonte: „Es kann nicht sein, dass in Deutschland vom Atomausstieg gesprochen wird, aber die Gronauer Uranfabrik unbefristet fast jedes zehnte AKW weltweit beliefert. Und angesichts der ungelösten Atommüllfrage darf nicht auch noch ein unbefristetes 60.000 Tonnen Zwischenlager in Betrieb gehen. “ Auch stellte er klar, dass es unverantwortlich ist, die Betreiber-Firma Urenco zu verkaufen oder gar an die Börse zu bringen, da die Urananreicherungstechnologie die Grundlage für den Bau von Atombomben ist. => weiterlesen
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siehe auch => Ein strahlendes Geschäft: NRW und das Uran . . . WDR – Aktuelle Stunde vom 25.3.2016
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Eine sehr gute Übersicht über alle Ostermarsch-Termine
und Reden 2016
findet Ihr bei => www.friedenskooperative.de
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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(mehr…)

ARD-Doku: Folgen der Verwendung von Uranmunition / Ostermarsch 2016 Gronau


ARD – 45-min.-Doku: Was von Kriegen übrig bleibt . . . gesendet am 21.3.2016
Auch darum:

„Für eine friedliche und atomkraftfreie Zukunft –
Urananreicherung und Waffenexporte sofort stoppen !!“

Am Karfreitag, 25. März, startet um 12 Uhr
an der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau, Röntgenstr. 4,
der Auftakt der NRW-Ostermärsche

Der UAA-Betreiber Urenco beliefert ein Drittel des Weltmarktes mit angereichertem Uran – und mit der Zentrifugentechnologie lassen sich Atombomben bauen.
Die zivile und militärische Nutzung der Urananreicherung lassen sich nicht trennen!
=> weiterlesen

Es gibt einen Bus-Shuttle-Service vom Bhf. Gronau zur UAA und nach der Demo wieder zurück!

=> AntiAtomBonn koordiniert Mitfahrgelegenheiten.
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(Veranstalter: Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen)
=> Aufruf hier als pdf zum download!
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Eine sehr gute Übersicht über alle Ostermarsch-Termine 2016
findet Ihr bei => www.friedenskooperative.de
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(Bitte unterzeichnet die Petition => Bundeskanzlerin Merkel, Bundesminister von der Leyen und Gabriel: Waffenverkäufe verbieten – Auf Ächtung von DU-Waffen hinwirken! bei www.avaaz.org)
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Kall/Eifel, 5. April 2016: Info-Abend über die Schrott-Reaktoren in Tihange

Art Eifel e.V., AntiAtom-Euskirchen und Windenergie Nordeifel e.V.
laden ein und informieren:

5. April 2016 – Kall / Eifel
20 Uhr – Gasthaus Gier – Aachener Str. 30

. . Jörg Schellenberg und
. . Martina Haase

. (AntiAtom-Aachen)
. . informieren über die

. . Schrott-Reaktoren
. . in Tihange.

Das 3-min.-Video zeigt: Auch der Kreis Euskirchen wäre betroffen.

Dazu rufen wir auf:

Kommt zur Demo
am 17. April 2016

in Lüttich (Liege),
14 Uhr, Bahnhof Liège-Guillemins,
Place des Guillemins

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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Schadensersatz für AKW-Betrieb, nicht für AKW-Stilllegung!

Anti-Atom-Protest vor dem Bundesverfassungsgericht:
Auch die acht noch laufenden Reaktoren müssen endlich vom Netz

Zum Verhandlungsauftakt der Klagen der Atomkonzerne gegen die Abschaltung von acht Reaktoren infolge des Super-GAU von Fukushima protestierten Atomkraftgegner*innen heute morgen vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.
Dazu erklärt Armin Simon von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Schaden entsteht nicht durch das Abschalten von Atomkraftwerken, sondern durch ihren Betrieb.
Eon, RWE und Vattenfall sind keine Geschädigten, sondern Schadensverursacher: Ihre Reaktoren gefährden Leben und Gesundheit von Millionen Menschen. Und sie produzieren jeden Tag neuen Atommüll, der für Hunderttausende von Jahren sicher gelagert werden muss.

Hunderttausende Bürger*innen sind nach dem Super-GAU von Fukushima auf die Straße gegangen und haben gefordert, endlich alle Reaktoren abzuschalten. Das Aus für die acht Meiler, das Regierung und Bundestag wenig später beschlossen haben, war ein erster und richtiger Schritt. Er ging allerdings nicht weit genug. Denn der sogenannte ‚Atomausstieg‘ ist bis heute ein halber Ausstieg geblieben. Selbst fünf Jahre nach Fukushima sind noch immer acht Reaktoren am Netz und dürfen laut Atomgesetz auch noch viele Jahre laufen. Der Konflikt um die Atomkraft ist noch lange nicht beendet.

Dieselben AKW-Betreiber, die heute vor dem Verfassungsgericht auf Schadensersatz klagen, wälzen das Schadensrisiko für den Fall eines schweren Atomunfalls seit Jahrzehnten auf die Bevölkerung ab. Erst vor wenigen Tagen haben sie zudem kundgetan, auch für ihren Atommüll nicht zahlen zu wollen.
Die Regierung sollte sich von ihnen nicht länger an der Nase herumführen lassen und endlich Konsequenzen ziehen: Sie sollte die weitere Produktion von Atommüll stoppen und das Atom-Risiko beenden, das heißt allen noch laufenden Atomkraftwerken die Betriebsgenehmigung endlich entziehen – bevor der Schaden noch größer wird.“
(PM von .ausgestrahlt)
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siehe auch => Vom Recht, abzuschalten . . . 16.03.2016 . . . von Armin Simon . . . .ausgestrahlt-Blog
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und => Beim Atomausstieg geht es ums Geld, aber vor allem um die Demokratie . . . 16. März 2016 . . . www.sueddeutsche.de
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Kampagne: Keine Steuerbefreiung für AKW!


(2-min.-Info)

Online-Kampagne

Auch Atomkraftwerke müssen für ihren Brennstoff Steuern zahlen – die sogenannte Brennelemente-Steuer.
CDU und CSU aber wollen diese Steuer Ende 2016 abschaffen. Damit würden sie den AKW-Betreibern mehr als 5 Milliarden Euro schenken.

.
Atomkraft verdient keine weiteren Milliardengeschenke!

Wir fordern von der Bundesregierung:
Keine Steuerbefreiung für AKW!
=> Hier bei .ausgestrahlt unterschreiben!

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siehe auch => Atomkraftgegner*innen fordern: Keine Steuergeschenke an AKW-Betreiber! . . . 2. Februar 2016 . . . AAE
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Fukushima – Gedenken und Protest in Antwerpen

Demo in imposanter Kulisse

Es ging international zu: Menschen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland kamen am 12. März 2016 in Antwerpen zu einer Fukushima-Gedenk-Demo zusammen und forderten zugleich:

Stop Doel, Stop Tihange!

Die Schrott-Reaktoren in Doel bei Antwerpen und die in Tihange bei Lüttich bedrohen Millionen Menschen und würden z.B. die wunderschöne Altstadt von Antwerpen zu atomar verseuchten Geisterstädten machen.
Ein menschengemachtes und fahrlässig herbeigeführtes Horror-Szenario, das vermeidbar wäre. Doch dagegen steht wohl die Profitgier einiger Konzerne . . .

=> Auch der Kreis Euskirchen wäre betroffen . . .

Strahlung kennt keine Grenzen.
Unser Widerstand auch nicht!

Anmerkung: In Deutschland siehts nicht besser aus:
Hier sind 5 Jahre nach Fukushima und 30 Jahre nach Tschernobyl noch immer 8 AKWs am Netz! Dabei könnten wir drauf verzichten!
(=> Atomkraft und Braunkohle: Der Sofortausstieg ist möglich! . . 6.1.2016 . . AAE
und => Der sofortige Atomausstieg ist möglich . . . .ausgestrahlt)

Und die UAA Gronau kann ohne zeitliche Befristung weltweit jedes 10. AKW mit angereichertem Uranbrennstoff versorgen.
Die Brennelementefabrik Lingen der Firma ANF/AREVA produziert Brennelemente für AKWs in aller Welt, auch die Pannenreaktoren in Doel, Fessenheim und Cattenom werden beliefert.
Daher fordern wir:
Mehr Tempo beim Atomausstieg!
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=> hier gibt´s mehr Bilder
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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(mehr…)

Mahnwache am FZJ Jülich zur Katastrophe in Fukushima

Vor dem Haupteingang des Jülicher Forschungszentrums (FZJ) gab es am Freitag, 11. März, eine Mahnwache. Rund 30 Atomkraftgegner*innen aus Köln, Aachen und aus dem Raum Mönchengladbach kamen zu der Aktion.
Aufgerufen hatte das regionale Aktionsbündnis „Stop Westcastor“. Anlass war der 5. Jahrestag der Atom-Katastrophe in Fukushima. => weiterlesen bei www.kraz.ac
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siehe auch => WDR Lokalzeit aus Aachen vom 11.03.2016
ab Minute 15:32

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mehr zu Jülich =>
antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/juelich

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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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5 Jahre Fukushima

Am 11. März 2011 begann die Nuklearkatastrophe von Fukushima. Das „Restrisiko“ übernahm die Hauptrolle.

Japan: Reise durch die Apokalypse – Weltspiegel vom 06.03.2016 – 8-min.-Bericht


WDR – Quarks & Co: Fukushima – Ende nicht in Sicht . . . gesendet am 10.3.2015
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Mahnwache zum Gedenken an die Katastrophe von Fukushima

5 Jahre nach der Katastrophe – verdrängt, vergessen?

Das Aktionsbündnis
Stop Westcastor“ ruft zur Mahnwache
am 11. März 2016 um 12 Uhr
vor dem Haupteingang des Jülicher Forschungszentrums (Wilhelm-Johnen-Straße) auf.

Anlass ist der 5. Jahrestag der Atom-Katastrophe in Fukushima.
Die Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk hat sehr großes Leid verursacht, und den betroffenen Menschen in Fukushima gebühren deshalb Solidarität und Mitgefühl.
Fünf Jahre nach der Katastrophe in Japan leben immer noch 100.000 Menschen in Notunterkünften, weil die Gegend um Fukushima verstrahlt und unbewohnbar ist. „Die nukleare Katastrophe führt uns eindringlich vor Augen, dass Atomenergie unbeherrschbar ist – auch Atomtransporte bergen Risiken“, sagt Frank Müller vom „Anti-Atom-Plenum Köln“.

Das Jülicher Entsorgungsfiasko

Jülich und das Entsorgungsfiasko des havarierten Kugelhaufen-Reaktors ist ein mahnendes Beispiel für den Irr- und Wahnsinn der Atomkraft und die völlig ungelösten Probleme der rund 290.000 Brennelementekugeln aus dem alten Versuchsatomkraftwerk AVR. Diese lagern ohne Genehmigung in einer Halle in 152 Castorbehältern.
Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“: „Ein Neubau einer erdbebensicheren Halle kommt für Jülich offensichtlich nicht in Betracht, weil keine Anträge seitens der Jülicher Verantwortlichen dem Bundesamt für Strahlenschutz vorliegen – das wissen wir auf Anfrage des Bundesamtes.
Die Jülicher Bevölkerung und die Menschen in NRW müssen sich auf Atomtransporte in nächster Zeit einstellen, denn die Brennelementekugeln können nicht weiter in dem Jülicher Zwischenlager bleiben. Höchstwahrscheinich sollen sie nach Ahaus transportiert werden, denn in Ahaus läuft die Betriebsgenehmigung des Zwischenlagers erst 2036 aus.“
(PM vom 3.3.2016 von Aktionsbündnis STOP Westcastor)
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=> Mit dem Bus ab Euskirchen, Gemünd und Simmerath zur AntiAtom-Demo in Antwerpen am 12. März!

Fukushima-Demo in Antwerpen am 12. März:
Für einen schnellstmöglichen Atomausstieg auch in Belgien!


Samstag, 12. März 2016,

14 Uhr, Antwerpen,
Museum voor Schone Kunsten,
Leopold De Waelplaats

=> hier könnt Ihr Euch anmelden.
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