Archiv für Februar 2016

Mit dem Bus ab Euskirchen zur AntiAtom-Demo in Antwerpen am 12. März!

Fukushima-Demo in Antwerpen am 12. März:
Für einen schnellstmöglichen Atomausstieg auch in Belgien!

Samstag, 12. März 2016,
14 Uhr, Antwerpen,
Museum voor Schone Kunsten,
Leopold De Waelplaats

Demo

• für die Sofortabschaltung der Risse-Reaktoren T2/D3
• gegen die Laufzeitverlängerungen Doel 1,2, Tihange 1
• für schnellstmöglichen Gesamtatomausstieg auch in Belgien
• für eine grenzübergreifende Zusammenarbeit beim Umstieg auf erneuerbare Energie

Die Grünen organisieren Busse nach Antwerpen.
Einer der Busse fährt von Euskirchen, Bahnhof, ca. 10 Uhr.
Weiter über: ca. 10:30 Uhr Schleiden-Gemünd,
ca. 11.00 Uhr Simmerath
=> hier könnt Ihr Euch anmelden.
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Wieder „Panne“: Tihange 1 vom Netz genommen

Die Pannenserie am belgischen Atomreaktor Tihange bei Lüttich reißt nicht ab. Wegen Auffälligkeiten an einer Pumpe musste in der Nacht von Montag (22.02.2016) auf Dienstag der Reaktorblock Tihange 1 vom Netz genommen werden. . . . => weiterlesen bei www1.wdr.de
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Ostermarsch Gronau 25. März 2016, 12 Uhr:

„Für eine friedliche und atomkraftfreie Zukunft –
Urananreicherung und Waffenexporte sofort stoppen !!“

Am Karfreitag, 25. März, startet um 12 Uhr an der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau, Röntgenstr. 4, der Auftakt der NRW-Ostermärsche: Der UAA-Betreiber Urenco beliefert ein Drittel des Weltmarktes mit angereichertem Uran – und mit der Zentrifugentechnologie lassen sich Atombomben bauen. Die zivile und militärische Nutzung der Urananreicherung lassen sich nicht trennen!

2016 soll das neue Endlos-Atommülllager für 60 000 Tonnen Uranoxid zeitlich unbefristet in Betrieb gehen und jedes Jahr kommen bis zu 7000 Tonnen Uranmüll hinzu – Entsorgung ungeklärt!
Urenco ist darüber hinaus Nutznießer des menschen- und umweltfeindlichen Uranabbaus in den Uranminen rund um den Globus. Und noch immer wird ein Verkauf von Urenco-Anteilen auf dem Weltmarkt vorbereitet.
Das ist kein Atomausstieg – und friedenspolitisch absolut unverantwortlich!

Urananreicherung – der einfachste Weg zur Atombombe

Die in Jülich erforschte und in Gronau angewandte Zentrifugentechnologie für die Urananreicherung ist eine massive Bedrohung für den Frieden.
In der Urenco-Anlage in Almelo (NL) entwendete der pakistanische Wissenschaftler Dr. Khan in den 1970er-Jahren Baupläne und verhalf so Pakistan zur Atombombe. Von dort gelangten die Pläne auch an den Iran und Nordkorea.

Und wer die Technologie einmal hat, gibt sie nicht wieder her, siehe Iran: Er darf die Urananreicherungstechnologie laut dem jüngsten Abkommen behalten.
Nordkorea brüstet sich immer wieder mit angeblich erfolgreichen Atombomben- und Raketentests.
Ein Verkauf von Urenco-Anteilen stellt eine weitere Verbreitung von Atomwaffentechnologie dar, denn neue Eigentümer sind vor allem an der Technologie interessiert.
Angesichts einer großen Anzahl an militärischen Konflikten weltweit sollte Deutschland ein internationales Beispiel setzen, die Verkaufsverhandlungen offiziell stoppen und die Urananreicherung freiwillig beenden.

Urananreicherer Urenco – Lieferant für den Super-GAU

Die UAA Gronau kann ohne zeitliche Befristung weltweit jedes 10. AKW mit angereichertem Uranbrennstoff versorgen.
Das macht Deutschland zu einem der international wichtigsten Lieferanten und entlarvt den „deutschen Atomausstieg“ als Lüge.
Urenco trägt mit der Urananreicherung massiv zum Risiko weiterer Atomkatastrophen bei. Vor 2011 belieferte Urenco den Fukushima-Betreiber Tepco, momentan landet angereichertes Uran aus Gronau und den anderen Urenco-Anlagen in Almelo/NL, Capenhurst/GB und Eunice/USA z. B. in den belgischen Schrott-AKW.
Urenco-Chef Engelbrecht will auch in die Ukraine expandieren – mitten in ein Kriegsgebiet, wo die Menschen noch immer unter den Folgen von Tschernobyl leiden!

Genauso unverantwortlich und verlogen wie die Urantransporte in alle Welt sind auch die deutschen Waffenexporte.
Mit Uranlieferungen fördert man keinen Atomausstieg und mit Waffenlieferungen keinen Frieden!

Deshalb fordern wir:

• Verbot der Urananreicherung und Zentrifugenforschung!
• Keine Inbetriebnahme des neuen Uranmülllagers in Gronau!
• Sofortige Stilllegung aller Uranminen und Atomanlagen weltweit!
• Vernichtung und “Entsorgung” aller Atomwaffen und Uranmunitions-Bestände!
• Stopp aller Rüstungslieferungen und Kriegsbeteiligungen!
• Förderung von gewaltfreien Ansätzen zur Konfliktlösung!
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Es gibt einen Bus-Shuttle-Service vom Bhf. Gronau zur UAA und nach der Demo wieder zurück!

=> AntiAtomBonn koordiniert Mitfahrgelegenheiten.
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(Veranstalter: Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen)
=> Aufruf hier als pdf zum download!
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Eine sehr gute Übersicht über alle Ostermarsch-Termine 2016
findet Ihr bei => www.friedenskooperative.de
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Uran für belgische Pannenreaktoren auch in NRW angereichert

Gronauer Urananreicherer Urenco beliefert Brennelementhersteller

Recherchen von Anti-Atomkraft-Initiativen haben ergeben, dass nicht nur in Lingen (Niedersachsen) produzierte Brennelemente in diversen belgischen Pannenreaktoren zum Einsatz kommen, sondern auch angereichertes Uran aus der Urananreicherungsanlage Gronau (NRW).
Das in Gronau angereicherte Uran wird dazu zunächst in Lingen sowie in den USA, Großbritannien und Spanien für den Einsatz in Belgien weiterverarbeitet.
Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) sowie die Anti-Atomkraft-Initiativen sind empört, dass die heftig umstrittenen maroden belgischen AKW auch aus Deutschland mit Uranbrennstoff beliefert werden.
Sie fordern von Bundesumweltministerin Hendricks ein umgehendes Exportverbot für angereichertes Uran aus Gronau und für Brennelemente aus Lingen sowie die sofortige Stilllegung dieser Atomanlagen durch die zuständigen Landesregierungen in Düsseldorf und Hannover. Auch die belgischen Pannenreaktoren müssen sofort stillgelegt werden.

• Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gelangt vom Urenco-Konzern in Gronau angereichertes Uran in die Westinghouse-Brennelementefabrik in Columbia/USA. Diese beliefert nach eigenen Angaben die belgischen AKW Tihange 2 und Doel 4.
• Ebenfalls laut BfS beliefert Urenco die Westinghouse-Urananlage Springfields/GB. Von dort wiederum gelangt das weiterverarbeitete Uran u. a. zur Enusa-Brennelementefabrik in Juzbado/Spanien. Enusa nutzt nach eigenen Angaben das Uran aus Springfields für Brennelementlieferungen an die AKW Tihange 3 und Doel 4.
• Urenco beliefert von Gronau aus auch die Areva-Brennelementefabrik in Lingen, die laut BfS wiederum die AKW Doel 1 und 2 bei Antwerpen versorgt.
• Die Anti-Atomkraft-Initiativen gehen davon aus, dass auch Uran aus den anderen Urenco-Urananreicherungsanlagen in Almelo/NL, Capenhurst/GB sowie Eunice/USA über diese Wege letztlich den Weg in die belgischen Reaktoren findet.

„Die Bundesregierung ist nach den neuen Recherchen viel tiefer in den Betrieb der belgischen Pannenreaktoren verstrickt, als sie bislang zugegeben hat. Wer Exportgenehmigungen für angereichertes Uran und Brennelemente erteilt, die dann in Belgien zum Einsatz kommen, haftet auch für mögliche radioaktive Störfälle dort mit. Deshalb fordern wir von Bundesumweltministerin Hendricks sofort die Notbremse zu ziehen, und die Exportgenehmigungen zurückzuziehen,“ so Anika Limbach von AntiAtomBonn.

„Bislang hatten die Bundesregierung und die Landesregierungen in NRW und Niedersachsen immer betont, dass sie nichts gegen den unverantwortlichen Betrieb der belgischen Atommeiler unternehmen könnten. Das stellt sich nun als falsch heraus, da sie durch die Urananreicherung in Gronau sowie die Brennelementefertigung in Lingen den Betrieb mehrerer belgischer AKW tatkräftig ermöglichen. Die Urananreicherung und Brennelementefertigung müssen umgehend beendet werden,“ so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
(gem. PM von BBU, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie, Arbeitskreis Umwelt Gronau, AntiAtomBonn)
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Sammeleinwendungen – Keine Castor-Exporte in die USA

=> Sammeleinwendungen – Unterschriften-Liste zum download und ausdrucken hier als pdf

To: Ms. Tracy Williams, NEPA Compliance Officer, U.S. Department of Energy, P.O. Box B Aiken, South Carolina 29802
„Sehr geehrte Frau Williams,
wir sind zutiefst besorgt über die amerikanisch-deutschen Pläne zur Lagerung und Wiederaufarbeitung von etwa 200 000 kg kommerziell genutzter deutscher Kugelbrennelemente aus den Atomkraftwerken AVR Jülich (15 MW eL) und THTR-300 (300 MW eL) in Savannah River Site.

Die Gründe für unsere Bedenken:

• Die deutschen Gesetze und die der Europäischen Union erlauben den Export von radioaktiven Abfällen nicht, mit Ausnahme von proliferationsgefährliche Abfällen aus Neutronen erzeugenden Forschungsreaktoren. AVR und THTR sind aber offenkundig keine Forschungsreaktoren und sind auch nicht als solche gelistet bei der IAEA, sondern es sind kommerzielle Atomkraftwerke.

• Die Aufarbeitung von Brennelementen aus kommerziellen Reaktoren ist nach deutschem Recht verboten. Sowohl der AVR als auch der THTR wurden betrieben und waren im Besitz (der THTR auch jetzt noch)von kommerziellen Betreibern; sie produzierten Strom für das öffentliche Netz (4,4Mrd. kWh).
Für beide deutschen Anlagen existierten Schwesteranlagen in den USA: PEACH Bottom HTGR für den AVR und Fort St. Vrain HTGR für den THTR; diese Anlagen werden auch in den USA als kommerzielle betrachtet.
Die miserable Leistungsbilanz der deutschen Kugelhaufen-Reaktoren kann nicht als Argument gegen deren kommerzielle Intentionen dienen: Sie waren kommerzielle Reaktoren!

• Es besteht kein signifikantes Proliferations-Risiko für den AVR-Müll, wie verschiedene Gutachten (z.B. auch von NNSA, 2013) darlegen. Im Allgemeinen enthält der AVR-Müll kein HEU. Eine Konditionierung und Endlagerung in Deutschland wären somit möglich.

• Die Brennelemente wurden hauptsächlich (zu 96%) in Deutschland von der NUKEM hergestellt, lediglich der HEU-Anteil (830 kg) stammt aus den USA.

• Wie eine unabhängige Expertengruppe 2014 darlegte, gab es verschiedene Unfälle im AVR, die über Jahrzehnte verschwiegen worden waren. Die Brennelemente sind daher in einem sehr schlechten Zustand. Ihre Wiederaufarbeitung wird vermutlich große Mengen sekundären Mülls erzeugen, die die beabsichtigte Säuberung der SRS behindern dürften. Ungefähr 4% der THTR-Brennelemente sind zerbrochen, mit vermutlich ähnlichen Konsequenzen.

• Die deutsche Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren offiziell erklärt, dass es keine Pläne für den Export der THTR-Brennelemente in die USA gäbe, sondern nur für die des AVR.
Ausgehend von der Annahme, dass die deutsche Seite nun doch die Umweltverträglichkeitsprüfung des amerikanischen DOE für die THTR-Brennelemente offiziell unterstützt, vermuten wir dass die deutschen Exportpläne für den AVR-Müll nur der erste Schritt eines ökologisch höchst problematischen Exports allen deutschen Atommülls in andere Länder darstellt. Es gibt bereits entsprechende Angebote durch Russland.“

=> Sammeleinwendungen – Unterschriften-Liste zum download und ausdrucken hier als pdf
Eine Aktion des Bündnis gegen Castor-Exporte
Bitte bis zum 01.03.2016 an den BUND NRW e.V. senden:
Merowingerstraße 88, 40225 Düsseldorf

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mehr zu Jülich =>
antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/juelich

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Anti-Atom-Initiativen beschließen Aktionsschwerpunkte

Atommüllkonferenz in Göttingen

Zwei Schwerpunkte der nächsten sechs Monate kristallisieren sich für die Anti-Atom-Bewegung heraus: Die Folgen der Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima auf der einen Seite, die ungelöste Atommüllentsorgung auf der anderen Seite werden in ihrem Fokus stehen.

Rund 80 Delegierte aus Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden kamen am Wochenende zur 8. Atommüllkonferenz in der Volkshochschule Göttingen zusammen, darunter auch eine starke Delegation der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).
Input-Referate zur Konditionierung von Atommüll, Fachbeiträge zu Fragen wie der umstrittenen Freimessung radioaktiver Abfälle und die sich abzeichnende Entwicklung, dass aus Zwischenlagern nun mangels Endlager Dauerlager werden, prägten den fachlichen Teil der Veranstaltung.

Die Jahrestage der Reaktorkatastrophen in Tschernobyl vor 30 Jahren und im japanischen Fukushima vor 5 Jahren werden sich in den nächsten Wochen in zahlreichen Veranstaltungen, Mahnwachen und Kundgebungen niederschlagen.
Noch immer existiert eine Sperrzone rund um Tschernobyl, während in Fukushima Menschen zur Rückkehr in die verstrahlten Gebiete genötigt werden und die japanischen Atomkraftwerke sukzessive wieder ans Netz gehen sollen.
441 Atomkraftwerke sind weltweit noch am Netz, mit EU-Subventionen soll im britischen Hinkley Point ein neues Kraftwerk errichtet werden. Allein der Bau des Atomkraftwerks soll 33,7 Mrd. Euro verschlingen.

“Wir werden klarstellen, dass der Streit um die Atomkraft und erst recht um die Frage, wie mit dem Müll umgegangen werden soll, keinesfalls beendet ist”, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. In Dannenberg treffen sich unverdrossen Menschen an jedem Montag um 18 Uhr auf dem Rathausplatz zu einer Mahnwache, im März wird dort für den sofortigen Atomausstieg demonstriert, kündigt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) an.

Dazu gehöre auch, dass im Schulterschluss mit den anderen Initiativen die Auseinandersetzung mit dem Standortauswahlgesetz fortgesetzt wird. Ein Juckepunkt wird die Vorlage des Berichts der Endlagerkommission im Juni und deren Empfehlungen für die weitere Endlagersuche sein. „Jahrelang haben wir im Wendland gegen Gorleben demonstriert, nun müssen wir alle gemeinsam auch die Aufgabe des dortigen Salzstocks einfordern“, sagte Jochen Stay für die bundesweite Anti-Atom-Initiative .ausgestrahlt unter dem Beifall der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Das zweite Aktionsfeld werden die Castor-Transporte aus den Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague und Sellafield sowie die Transporte aus Jülich und Garching ins westfälische Ahaus sein, die ab dem Jahr 2017 stattfinden sollen, beschlossen die Delegierten einhellig. Konkrete Absprachen sollen auf der 9. Atommüllkonferenz im Herbst erfolgen.
(PM von Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI))
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Tihange-Petition: 200.000-Meilenstein geknackt!

Die Petition => Widersprechen Sie dem Antrag auf Neustart der Rissereaktoren Tihange 2 und Doel 3 hat über 208.000 Unterstützer*innen!
Eine weitere Möglichkeit des Widerstands bietet nun die eigens eingerichtete 4-sprachige website => www.noT2D3.be
Sie richtet sich an alle Privatpersonen, aber auch an alle Organisationen: Helft uns, die Atomreaktoren Tihange 2 und Doel 3 endgültig stillzulegen!
Lassen wir nix unversucht!
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Atomkraftgegner*innen fordern: Keine Steuergeschenke an AKW-Betreiber!

Die Brennelemente-Steuer muss bleiben!

In diesem Jahr muss die Bundesregierung über eine Verlängerung der Steuer auf atomare Brennelemente in Atomreaktoren entscheiden. CDU und CSU wollen die Erhebung dieser Steuer nicht verlängern und den Betreiberfirmen damit ein milliardenschweres Steuergeschenk machen.
Umweltschützer*innen kritisieren diese Pläne scharf. Um den Druck auf die Politik zu erhöhen, haben die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt und das Umweltinstitut München nun eine Online-Aktion gestartet.

Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt, kritisiert: „Weigert die Regierung sich, die Brennelementesteuer zu verlängern, dann würden die alten Reaktoren wieder lukrativ und könnten satte Gewinne einbringen. Ein solches Szenario würde den Betreiberfirmen Anreize geben, sich für noch längere Laufzeiten einzusetzen und damit den Atomausstieg zu sabotieren.“
Christina Hacker, Vorstand im Umweltinstitut, ergänzt: „Die Brennelementsteuer muss bis zum Ende der Laufzeiten bestehen bleiben, denn Rückbau und Lagerung der strahlenden Abfälle werden immense Summen verschlingen. Und die Atomkonzerne setzen derzeit alles daran, sich aus den Zahlungsverpflichtungen zu stehlen.“

Eingeführt wurde die Steuer 2010 für den Subventionsabbau, so begründete die Union diese Maßnahme im Bundestag. Ziel war es, so ein CDU-Redner damals, die direkte Bevorzugung der Atomwirtschaft zu beenden, um mehr Chancengleichheit auf dem Strommarkt zu schaffen. Das soll jetzt alles nicht mehr gelten.
Die Energieunternehmen klagten gegen die Steuer. Doch inzwischen haben mehrere Gerichte ihre Rechtmäßigkeit bestätigt: der Bundesfinanzhof, das Finanzgericht Baden-Württemberg und der Europäische Gerichtshof. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts steht noch aus.

Mit der Online-Aktion wollen die Atomkraftgegner*innen dafür sorgen, dass die Atomkonzerne keine weiteren Vergünstigungen erhalten.
Mit der Steuer tragen die Betreiber zumindest einen Teil der künftig anfallenden Kosten, die ansonsten der Allgemeinheit aufgebürdet würden.
(PM von => .ausgestrahlt)
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Mit Wasserbällen Brennelementefabrik in Lingen blockiert

Gestern (31.1.) demonstrierten rund 130 Leute in Lingen für die sofortige Stilllegung der dortigen Brennelementefabrik und des AKW Emsland. Heute blockieren seit dem frühen morgen ca. 25 Aktivist*innen die Brennelementefabrik der Firma ANF/AREVA in Lingen. (update => die Aktion wurde am Mittag freiwillig beendet)

Mit 150 gelben Wasserbällen wollen sie verdeutlichen, wie sich radioaktive Strahlung verteilt, überall und unkontrollierbar.
Der aktuelle Anlass ist die Tatsache, dass die Firma, die Brennelemente für AKWs in aller Welt produziert, auch die Pannenreaktoren in Doel, Fessenheim und Cattenom beliefert. . . . => weiterlesen bei weltweit.nirgendwo.info
(PM von => weltweit.nirgendwo.info)
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siehe zum Thema auch =>
Lingen: Demo und Blockade gegen die atomare Brennelementefabrik . . . Par eichhörnchen le lundi 1 février 2016
sowie =>
Druck auf Umweltministerin Hendricks vor Atomgesprächen in Belgien:
Brennelementefabrik Lingen wird blockiert
. . . 1.2.16 . . .
gem. PM von Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
und Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

=> Erlebnisbericht einer Blockade-Teilnehmerin . . . AntiAtomBonn
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und => Atomkraft-Gegner blockieren Fabrik . . . 1.2.16 . . . www.taz.de
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siehe auch => Sitzblockade am 01.02. vor der Lingener Brennelementefabrik . . . 26. Januar 2016 . . . AAE
und => Brennelemente-Transporte von Lingen nach Belgien und Frankreich stoppen! . . . 19. Januar 2016 . . . AAE

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