Archiv für Januar 2016

Positives Fazit nach Info- & Konzertabend am 29. Januar 2016 in Euskirchen

Ein positives Fazit zogen die Veranstalter von Art Eifel e.V.,
AntiAtom-Euskirchen und Windenergie Nordeifel e.V. nach dem Info- & Konzertabend am 29. Januar 2016.
Knapp 50 Besucher*innen hörten dem sehr informativen Vortrag „Das Jülicher Atomdebakel: Status – Hintergründe – Lösungsansätze“ von Dr. Rainer Moormann und Jürgen Streich gespannt zu.

Sich abwechselnd berichteten sie fundiert in einem bebilderten Vortrag über das Atomdesaster und Tricksereien in Jülich.

Anschließend boten der Liedermacher Markus Krieger und der sowohl textlich wie musikalisch virtuose Klaus der Geiger Unterhaltung vom Feinsten.

Danke an alle Beteiligte und Gäste für den schönen Abend!

Klaus der Geiger & Salossi: „Leben ist schön“
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Presse: Whistleblower-Preisträger Moormann referierte über Jülicher Forschungsreaktor . . . 2.2.16 . . . Kölner Stadt-Anzeiger (print/pdf)
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mehr zu Jülich =>
antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/juelich

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Helft uns, die Atomreaktoren Tihange 2 und Doel 3 endgültig stillzulegen!

Eine Klage gegen das Wiederanfahren der 2 Rissereaktoren ist in Belgien schon gut organisiert mit eigener website.
Es gibt einen im Dezember durch Nucléaire Stop Kernenergie eingereichten Dringlichkeitsantrag, der am Rosenmontag in Brüssel 9:00 Palais Montesquieu, rue des quatre Bras 13 (métrostation Louise) verhandelt werden wird. Zuhörer*innen – mit kleiner Aktion vor dem Gericht – willkommen.
Außerdem wird ein längerfristiges Verfahren, das ein grundsätzliches Urteil nach Befragung wirklich unabhängiger Experten anstrebt, vorbereitet. Dieses wird von Einzelpersonen eingereicht hinter denen aber meistens Umweltorganisationen stehen.
Organisationen sollen sich als Unterstützer melden.
Den Spendenaufruf und alles andere findet Ihr auf der eigens eingerichteten 4-sprachigen Prozeßwebseite => www.noT2D3.be
(PM von M. Haase, AKW NEE – Aachen)
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siehe auch => Städteregion Aachen klagt gegen AKW Tihange
tagesschau, 28.01.2016, Verena Bünten, WDR

und => Klagt die Städteregion gegen Tihange?
Lokalzeit aus Aachen vom 28.01.2016

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Presse => Wegen „Bröckel-Reaktoren“
Region Aachen verklagt Belgien
. . . 29.1.2016 . . . www.taz.de

und => Klagevorhaben aus Aachen
Kreis Euskirchen schließt sich Klage gegen Atommeiler Tihange an
. . . 29.1.2016 . . . www.ksta.de
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Deutsche Anti-Atom-Initiativen bereiten Einwendungen in den USA vor

Das war wie ein Paukenschlag:

Ende vergangener Woche veröffentlichte die US-Energiebehörde DOE eine 210-seitige Umweltverträglichkeitsstudie.
In dieser Studie wird von der Annahme und Verarbeitung der Brennelementekugeln aus dem Jülicher AVR (Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor) und dem Thorium-Hochtemperatur-Reaktor (THTR) ausgegangen.
Beide Reaktortypen waren Kernkraftwerke (AVR war ein Versuchskernkraftwerk), die als Leistungsreaktoren kommerziell genutzt wurden und Strom ins Netz speisten, insgesamt 4,4 Milliarden Kilowattstunden.
„Vertreter der Bundesregierung haben immer wieder behauptet, den Export der Jülicher Brennelementkugeln in die USA und die in Ahaus lagernden Kugeln, die vom THTR aus Hamm-Uentrop stammen, seien nicht geplant“, so Marita Boslar vom Aktionsbündnis Stop Westcastor. „Die Endlagerkommission für hoch radioaktive Abfallstoffe hat außerdem am 2.Oktober 2015, die Einführung eines generellen Exportverbots für hoch radioaktive Abfälle beschlossen und forderte außerdem auch eine Neuregelung eines Exportverbots für bestrahlte Brennelemente aus Forschungsreaktoren zu erarbeiten“, Marita Boslar weiter.

Umweltverträglichkeitsprüfung immer wieder verschoben

Mitte 2014 wurde eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) begonnen, nach Verzögerungen von mehr als einem Jahr wurde sie jetzt fertig.
Ab sofort bis zum 11. März sind Einwendungen gegen die drohende Einlagerung des Atommülls aus Deutschland möglich. Nicht nur die Bevölkerung in South Carolina – auch Bürger*innen aus Deutschland können Einwendungen über =>
GermanSpentNuclearFuelEA[ät]leidos.com
abgeben.
Claudia Baitinger (BUND NRW): „Wir werden auf jeden Fall davon Gebrauch nehmen und Einwendungen abgeben.“ Sollte es zu einer positiven Entscheidung kommen, dann wäre ein Export der insgesamt 455 Castoren aus dem Jülicher und dem Ahauser Zwischenlager, in denen die Brennelementekugeln lagern, wahrscheinlicher.
Bereits 2014 hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz und Greenpeace Klagen gegen den Export der Castoren angekündigt. Das gilt unverändert.

„Big Deal“ : USA-Deutschland
Geplanter Export verstößt gegen geltendes Atomrecht

Für die NRW Landesregierung und auch für die Bundesregierung ist eine „Verschiebung“ des Atommülls in die USA eine sehr verlockende Variante: sie wären einen Großteil ihrer Altlasten los. „ Da spielt es dann auch keine Rolle, dass der geplante Export gegen geltendes Atomrecht verstößt und extrem viel Geld kosten wird“, sagt Peter Bastian (Sofa Münster).
In einem kürzlichen Vortrag des SRS (Savannah River Site) wird immer wieder von Forschungsreaktoren gesprochen. „ Der Atommülltrip 4000 Seemeilen über den Atlantischen Ozean und die Verbringung der Castoren in den Militärkomplex SRS nach South Carolina soll bis zu 1,5 Milliarden Euro kosten. Im Bundeshaushalt sind Millionen im dreistelligen Bereich veranschlagt, aber eine Aufschlüsselung der möglichen Ausgaben für die jeweiligen Optionen (Transport nach Ahaus, Verbleib in Jülich, Export in die USA) ist politisch nicht gewollt“, so Peter Bastian weiter.

Entwicklung neuer Technik zur Wiederaufbereitung der Brennelementekugeln

Die nötige Technik zur Trennung von Uran beziehungsweise Thorium vom Graphit muss noch demonstriert werden. Diese extrem teure Aktion soll die deutsche Seite finanzieren.
Marita Boslar: „Eine Voraussetzung, die das DOE nennt, um über die Annahme der Brennelementekugeln entscheiden zu können, ist eine Pilotanlage zur Wiederaufbereitung der Kugeln beim SRS aufzubauen. Das kann Jahre dauern und könnte bedeuten, dass die Jülicher Castoren erst einmal nach Ahaus geschafft werden sollen, weil das aktuelle Lager in Jülich keine Genehmigung mehr hat, bevor dann der offenbar geplante endgültige Transport von AVR plus THTR-Castoren in die USA ablaufen soll, also vielfacher sinnloser Atommülltourismus.“
(PM vom 28.01.2016, Marita Boslar, Sprecherin Aktionsbündnis STOP Westcastor)
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mehr zu Jülich =>
antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/juelich

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Sitzblockade am 01.02. vor der Lingener Brennelementefabrik

Brennelemente–Transporte von Lingen nach Belgien und Frankreich stoppen!

Nach der Demonstration am Sonntag, 31.1.2016 in Lingen werden am folgenden Montag, 1.2.2016 um 6:00 h morgens Bürgerinnen und Bürger eine symbolische Sitzblockade durchführen, um ganz konkret gegen die Brennelemente-Transporte von der Lingener Atomfabrik nach Belgien und Frankreich zu protestieren.
Die Blockade ist eine gewaltfreie Aktion des zivilen Ungehorsams, von der keine Gewalt gegenüber Menschen ausgehen wird.

Auch wenn Umweltpolitiker/innen auf Bundes- und Landesebene nach der Störfallserie der Schrottreaktoren in Tihange und Doel nun endlich den Druck auf die belgische Atomaufsicht erhöhen – es fehlt bisher an konsequentem Handeln.
Vor allem die deutsche Beteiligung am Desaster der belgischen Reaktoren muss beendet werden.

Für uns stehen deshalb vier Forderungen an die verantwortlichen Politiker im Mittelpunkt:
• Sofortiger Stopp der Lieferungen von Brennelementen von Lingen zum AKW Doel (Belgien) / Aufhebung der Exportgenehmigungen
• Sofortige Stilllegung der belgischen AKW! Die Bundesregierung darf nicht länger passiv bleiben!
• Entzug der Betriebsgenehmigung der Brennelementefabrik in Lingen!
• Sofortige Stilllegung aller Atomanlagen in Deutschland!
(PM von www.antiatombonn.de)
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Aktuelle Informationen zum Thema unter => www.antiatombonn.de
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Gorleben: “Alles falsch gemacht!”

Pünktlich um 10 Uhr konnte trotz Eisregens Landrat Jürgen Schulz (parteilos) rund 80 Gäste begrüßen, die am 23. Januar zur ganztägigen Tagung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) ins Kraftwerk Lüchow gekommen waren.

“Alles falsch gemacht!” ein Foto mit dem Konterfei des niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht prangte an der Leinwand, es zeigt ihn am 22. Februar 1977, als er auf Gorleben als Standort für ein “Nukleares Entsorgungszentrum” deutete. . . .
=> weiterlesen bei Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI)
(PM von Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI))
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Brennelemente-Transporte von Lingen nach Belgien und Frankreich stoppen!

Demo: Sonntag, 31. Januar 2016,
14 Uhr, Treffpunkt: Lingen Bahnhof

Lingen ist ein international bedeutender Atomstandort im niedersächsischen Emsland.
Für das 28 Jahre alte AKW Emsland ist die Abschaltung erst 2022 vorgesehen. Die benachbarte, altersschwache Brennelementefabrik der französischen Atomfirma Areva soll sogar unbefristet weiterlaufen. Dort wird der „Treibstoff“ für Atomkraftwerke in aller Welt hergestellt. So werden u.a. das belgische AKW Doel und die französischen AKW Fessenheim und Cattenom mit atomaren Brennelementen aus deutscher Produktion betrieben – allesamt Hochrisikoreaktoren, die ähnlich wie auch Tihange in den letzten Jahren durch ihre häufigen Störfälle in die Schlagzeilen geraten sind.

2015 forderten rund 130 Initiativen und Verbände in einer Resolution das sofortige Aus für die Atomanlagen in Lingen. (www.bbu-online.de)
Aber: Bis heute findet der Atomausstieg in Lingen nicht statt!
Das AKW Emsland gefährdet durch seinen Betrieb permanent Millionen Menschen in Niedersachsen, NRW und den benachbarten Niederlanden. Hier in Lingen wird ständig neuer Atommüll produziert, der noch für Millionen von Jahren weiter strahlen wird. Die internationalen Urantransporte von und zur Brennelementefabrik gefährden darüber hinaus bundesweit die Menschen an den Transportwegen.
Die Brennelementefabrik ermöglicht erst den Weiterbetrieb zahlreicher AKW weltweit. Ein Skandal, denn die deutsche Regierung schaltet zwar auf Druck der Bevölkerung deutsche Atomkraftwerke ab, ermöglicht aber durch die Lingener Hintertür weiterhin die Nutzung der tödlichen Technologie.
Damit muss jetzt Schluss sein!
• Wir fordern die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen in Deutschland, Belgien und Frankreich und anderswo!
• Die Bundesregierung und die niedersächsische Landesregierung müssen die Exportgenehmigung für die Brennelemente aus Lingen aufheben.
• Die Brennelementefertigung muss gestoppt werden.
• Die Betriebsgenehmigungen für die Brennelementefabrik in Lingen und das AKW Emsland müssen den Betreibern entzogen werden.
• Wir fordern Bundesumweltministerin Hendricks und Niedersachsens Umweltminister Wenzel auf, sich aktiv für einen Atomausstieg einzusetzen, der seinen Namen verdient hat.

Am Sonntag, den 31. Januar wollen wir gemeinsam unseren Forderungen Nachdruck verleihen.

In Lingen. Mit einer großen und kraftvollen Demonstration!
Kommt alle!
Und lasst uns gemeinsam Aufstehen gegen Atomkraft!

Demo: Sonntag, 31.Januar 2016,
14 Uhr, Treffpunkt: Lingen Bahnhof

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siehe auch => 1. Februar 2016 – Lingen – Sitzblockade um 6 Uhr morgens vor der Linger ANF Brennelementefabrik bei AntiAtomBonn
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History: 30 Jahre Wackersdorf-Proteste

Triumph der Atomgegner*innen

Der Bau der WAA-Atomfabrik in Wackersdorf begann 1986.
Er stieß auf erbitterte Gegenwehr – und wurde drei Jahre später abgebrochen.

Es war nicht nur eines der teuersten, sondern auch das gefährlichste Industrieprojekt, das jemals in Deutschland geplant wurde. Eine Art Plutonium-Supermarkt. Die korrekte Bezeichnung: Wiederaufarbeitungsanlage für abgebrannte Kernbrennstoffe, kurz WAA, üblicherweise als „WAAhnsinnsprojekt“ apostrophiert.
Vor 30 Jahren, zum Jahreswechsel 1985/86, gab Bayerns Ministerpräsident Franz Josef Strauß den Startschuss für den Bau der Anlage. Mit dem Abrasieren der Bäume am Standort Taxöldener Forst im oberpfälzischen Wackersdorf und mit der zweimaligen Räumung des Hüttendorfs der WAA-Gegner, am 16. Dezember und am 7. Januar, begann die heiße Phase. . . . => weiterlesen bei www.taz.de
(Text von Manfred Kriener für www.taz.de)
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siehe auch => BI gegen atomare Anlagen
Weidener Bürgerinitiative gegen die Errichtung einer atomaren Wiederaufarbeitungsanlage und sonstiger atomarer Anlagen e.V. gegr. 1982
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90 – min. – Doku – WAA Wackersdorf
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bei Wikipedia => Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf
und => Anti-WAAhnsinns-Festival
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Euskirchen, 29.1.2016: Info-Abend zum Jülicher Atomdesaster & Konzert mit „Klaus der Geiger“

Art Eifel e.V., AntiAtom-Euskirchen und Windenergie Nordeifel e.V.
laden am Freitag, 29. Januar ab 18 Uhr
ins Cafe Kulturhof, Wilhelmstr. 32-34
in Euskirchen zu einem Info- & Konzert-Abend ein.

18 Uhr: Vortrag & Diskussion mit Dr. Rainer Moormann

„Das Jülicher Atomdebakel:
Status – Hintergründe – Lösungsansätze“

Die Altlasten der Jülicher Kugelhaufenreaktorentwicklung stellen neben der Asse die wohl schwierigste Hinterlassenschaft der deutschen Atomtechnik dar.
So sammelten sich z.B. seit mehr als 40 Jahren in Jülich Brennelementkugeln in insgesamt 152 Castoren an, über deren Verbleib jetzt eine heftige Debatte entbrannt ist.
Rainer Moormann und Jürgen Streich (Mitautor des Vortrages) haben seit 5 Jahren dazu recherchiert und werden in Kürze ein Buch dazu veröffentlichen. Die wesentlichsten Ergebnisse ihrer Recherchen werden im Vortrag dargelegt.

20 Uhr: Live in Concert !

Markus Krieger
– Liedermacher, Hellenthal

Klaus der Geiger
- Liedermacher, Köln

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Die Volxküche Nordeifel versorgt Euch mit Getränken und lecker Essen.
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mehr zu Jülich =>
antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/juelich

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Belgische AKWs: Sicherheitsstandards reduziert

Atomgefahr aus Belgien: Was tut die Politik?

Wegen endloser Pannenserien halten Experten belgische Atomkraftwerke nahe der deutschen Grenze für tickende Zeitbomben.
Nach WESTPOL-Recherchen reduzierte die belgische Atomaufsicht sogar ihre Sicherheitsstandards, damit die alten Meiler am Netz bleiben können. . . . => weiterlesen bei www1.wdr.de
(von Westpol, WDR, 10.1.2016)
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hier als Video => WDR WESTPOL, 10.1.2016
Pannenserie in Atomkraftwerken:
Wie groß ist die Gefahr für NRW?

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(aktualisiert am 11.1.2016)
hier das Video => Die belgischen Problem-Reaktoren
- WDRAktuelle Stunde vom 11.01.2016

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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Exportverbot für deutsche Brennelemente zu belgischen Pannenmeilern!

(von Jan Becker – 7. Januar 2016 – www.blogs.ausgestrahlt.de)
Atomkraftgegner*innen fordern nach der nicht abreissenden Pannenserie in belgischen Atomkraftwerken, dass Deutschland dorthin keinen AKW-Brennstoff mehr liefern solle.
Die Bundesregierung hatte Einflussmöglichkeiten auf die belgische Atompolitik verneint.
Unterdessen erhöhen auch Nachbarländer den Druck und belgische Politiker sprechen davon, dass sie die „Energiewende verschlafen“ haben. . . . => weiterlesen bei www.blogs.ausgestrahlt.de
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Kino-Tip: POWER TO CHANGE

Am 11.3.2016 jährt sich zum 5. Mal das Unglück von Fukushima, am 26.4. ist der 30. Gedenktag der Katastrophe von Tschernobyl.
Daher demnäXt im Kino:

POWER TO CHANGE
Die EnergieRebellion


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Atomkraft und Braunkohle: Der Sofortausstieg ist möglich!

(von Anika Limbach, AntiAtomBonn)
Es gibt Gerüchte, die sich hartnäckig halten.
So behaupten viele Skeptiker, das sofortige Stilllegen der restlichen Atomkraftwerke sei nicht möglich wegen fehlender Kapazitäten.
Andere glauben, ein Sofortausstieg schade dem Klima, da er mit einen höheren CO2- Ausstoß verbunden sei.

Beides ist jedoch falsch. Ein Blick auf die neusten Zahlen und Fakten bestätigt mehr denn je: Wir könnten sofort auf Atomstrom verzichten und gleichzeitig alle Braunkohlekraftwerke abschalten: . . . => weiterlesen bei AntiAtomBonn; Langfassung mit Analyse, Tabellen etc. als pdf
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Pannenserie ohne Ende: Schon wieder Zwischenfall in belgischem AKW

Es ist, wenn`s nicht so ernst wär, fast wie im Slapstick . . . Aber wenigstens scheint die Not-Abschaltung noch zu funktionieren . . .
Noch . . .

Erneut Probleme in belgischem AKW

Reaktor Doel 1 schaltet sich ab

Nach einer automatischen Abschaltung liegt Belgiens ältester Atomreaktor Doel 1 wieder still. Der Stopp sei sicher und regelkonform verlaufen, erklärte der Betreiber. Umgebung, Mitarbeiter und Einrichtungen des Kraftwerkes seien nicht gefährdet gewesen. . . . => weiterlesen bei www.tagesschau.de
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Offener Brief: Keine Brennelemente aus Lingen an belgische Schrott-AKW !

Offener Brief an:

• Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: Dr. Barbara Hendricks
• Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz: Stefan Wenzel
• Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nord-Rheinwestfalen: Johannes Remmel

29.12.2015
Sehr geehrte Frau Hendricks, sehr geehrter Herr Wenzel, sehr geehrter Herr Remmel,

mit großer Sorge nehmen wir die zahlreichen Störfälle in den altersschwachen belgischen AKW in unserer Nachbarschaft wahr. In den Niederlanden und Luxemburg betrachtet man den Betrieb der belgischen AKW kritisch. Auch Sie, Frau Hendricks, Herr Remmel und Herr Wenzel, wissen um die Probleme dieser Reaktoren.

Im europäischen Verbundnetz gibt es eine ausreichende Stromproduktion, so dass ein Blackout in Belgien unwahrscheinlich ist.
Wir nehmen zur Kenntnis, dass Sie zurzeit keine konkreten Maßnahmen ergreifen, um unser Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit gegenüber der belgischen Atomaufsicht und dem Betreiber Electrabel durchzusetzen.

Wir wissen, dass die belgischen Schrott-Reaktoren mit deutscher Unterstützung betrieben werden:
So wurde das belgische AKW Doel seit 2014 bereits 10 mal von der Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen mit Brennstäben versorgt. Bis Januar 2017 sind weitere fünf Transporte von Brennelementen aus Lingen nach Doel durch das Bundesamt für Strahlenschutz genehmigt.
Damit ermöglicht eine deutsche Atomanlage mit dem Wissen und der Genehmigung Ihrer Behörde, Frau Hendricks, den gefährlichen Weiterbetrieb des AKW Doel!

Wir fordern Sie als zuständige Bundes- und Landesminister deshalb auf, unverzüglich:
1. der Brennelementefabrik Lingen die Genehmigung zur Lieferung weiterer Brennstäbe an belgische Atomkraftwerke zu entziehen.
2. der Brennelementefabrik Lingen die Betriebsgenehmigung zu entziehen, damit diese nicht weiter den Betrieb von AKW im In- und Ausland ermöglicht.
3. die belgische Atomaufsicht zur sofortigen Stilllegung der AKW Doel 3 und Tihange 2 aufzufordern.
4. weitere Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung zu ergreifen und ALLE Rechnungen Electrabel in Rechnung zu stellen.
5. mit RegierungsvertreterInnen der Niederlande und Luxemburg Kontakt aufzunehmen und gemeinsam eine sofortige Stilllegung der belgischen AKW einzufordern.
6. Gespräche mit niederländischen und belgischen Behörden/ Ministerien führen, um eine Versorgung der belgischen Stromkunden sicherzustellen und die belgischen AKW zum Schutz der Bevölkerung aller Länder stillzulegen.

Sollten wir von Brennelemente-Transporten aus Lingen nach Doel erfahren, werden wir diese mit kreativen Protesten begleiten und uns für unser Recht auf körperliche Unversehrtheit ein- bzw. hinsetzen!
Wir werden nicht akzeptieren, dass Electrabel uns dieses Recht mit Unterstützung der Lingener Brennelementefabrik und Ihrer Behörde, Frau Hendricks, nimmt!

Wir bitten Sie um zügige Antwort mit entsprechender Erläuterung zur Umsetzung unserer Forderungen (wie, wann, auf welchem Weg, mit wem).

Mit freundlichen Grüßen
Jörg Schellenberg (Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie)
Peter Bastian (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen)
Udo Buchholz (Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.)

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siehe zum Thema auch => Protest statt Geschenke . . . 24. Dezember 2015 . . . AAE
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