Archiv für Dezember 2015

Alles Gute für 2016


Einen „guten Rutsch“,

. . . viel Kraft

und Gesundheit

. . . und überhaupt . . .

alles Gute für 2016 !

wünscht Euch

X AntiAtom-Euskirchen X

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Atomkraftgegner*innen fordern: Keine Brennelemente aus Lingen an belgische Schrott-AKW !

Mit einem offenen Brief haben sich Anti-Atomkraft-Initiativen an die Bundesumweltministerin Hendricks und ihre Landeskollegen Remmel und Wenzel aus NRW und Niedersachsen gewandt.

Laut der aktuellen Genehmigungsliste des Bundesamtes für Strahlenschutz, welches Bundesumweltministerin Barbara Hendricks untersteht, wurde das AKW Doel seit 2014 bereits 10 mal mit Brennelementen aus Lingen beliefert. Bis 2017 sind weitere 5 Lieferungen genehmigt.

Nach Ansicht der Atomkraftgegner*innen ist es heuchlerisch, wenn deutsche Politiker sich um die Sicherheit der belgischen AKW sorgen, diese aber gleichzeitig aus Deutschland mit Brennelementen beliefert werden.

Gleichzeitig fordern die Initiativen, dass sich die Minister konsequenter für die Stilllegung der belgischen AKW, insbesondere Doel 3 und Tihange 2, einsetzen, um das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit für die Bevölkerung sicherzustellen.

(Gemeinsame PM vom 29.12.2015 von Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, BBU)
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=> Hier der offene Brief an :

• Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: Dr. Barbara Hendricks
• Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz: Stefan Wenzel
• Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW: Johannes Remmel
als pdf

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siehe zum Thema auch => Protest statt Geschenke . . . 24. Dezember 2015 . . . AAE
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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„Los Vecinos“ @ Werkhäuser Taverne

Zum Jahresabschluss noch einmal Los Vecinos, verbunden mit einem dicken „Danke“ an alle Beteiligten 2015.
Und „Thanx“ für den schönen Abend (12.12.2015)


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Brand-Reaktor Tihange 1 soll wieder ans Netz

Im umstrittenen belgischen Atomkraftwerk Tihange soll heute voraussichtlich ein Atomreaktor wieder ans Netz genommen werden. Aachen liegt nur 70 Kilometer entfernt, Euskirchen rund 110 Kilometer.
Im Reaktorblock 1 hatte es vor gut einer Woche einen Brand im nicht nuklearen Teil gegeben. . . . => weiterlesen bei www.tagesschau.de
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=> hier als Audio mit Jörg Schellenberg, Gründungsmitglied des Aktionsbündnisses gegen Atomkraft Aachen und Mitglied des internationalen Bündnis Stop Tihange
=> Reaktor 1 des AKW Thiange soll wieder hochgefahren werden
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Jörg Schellenberg referierte auch am 12. Dezember in Euskirchen auf einem Info- und Konzertabend zum Thema.
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Erst am 22. Dezember hatten über 2.000 Menschen in Aachen auf der Kundgebung „Stop Tihange – es reicht!“ gegen das AKW Tihange und für eine sofortige Stilllegung der Reaktoren demonstriert.
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Erneuter AKW-Zwischenfall in Belgien

Doel 3 nach Wasserleck abgeschaltet

In Belgien ist der Atomreaktor Doel 3 wegen eines Wasserlecks abgeschaltet worden.
Der Reaktorblock war erst seit Montag wieder in Betrieb. Am Donnerstag wurde Doel 2 wieder hochgefahren, Doel 1 soll am Sonntag folgen – trotz Kritik aus Deutschland. . . . => weiterlesen bei www.tagesschau.de
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=> hier als Audio:
Zwischenfall im belgischen Atomkraftwerk Doel bei Antwerpen

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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Protest statt Geschenke

Weihnachten an der atomaren Brennelementefabrik

Par eichhörnchen le jeudi 24 décembre 2015

Am heutigen Heiligabend wird erneut die atomare Brennelementefabrik von AREVA in Lingen blockiert.
Mit Transparenten und gelben Atomfässern vor den Toren der Anlage kündigen ein Dutzend Aktivist*innen an, dass es auch in den kommenden Jahren keine Ruhe für die Brennelementefabrik geben wird. Sie fordern die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen weltweit, inklusive der nicht vom sogenannten Atomausstieg betroffenen Brennelementefabrik.

Auch in den letzten Tagen haben Störfälle in AKW in Russland (Leningrad) und Belgien (Tihange) gezeigt, dass die Risiken bei der Atomkraft hoch sind und bleiben. Trotzdem wurden Atomkraftwerke mit Rissen im Reaktorbehälter in Tihange und Doel wieder angefahren.
Die Brennelementefabrik Lingen versorgt das AKW Doel regelmäßig mit Brennstoff.

Diese aktuellen Vorfälle sind nur Beispiele dafür, wie die Atomindustrie seit jeher mit Gefahren umgeht. Systematisch werden Gefahren durch Strahlung auch im Normalbetrieb verharmlost, der Umgang mit dem radioaktiven Müll ist und bleibt ungeklärt und Umweltzerstörungen bereits beim Uranabbau und über die ganze Brennstoffversorgungskette verschwiegen.

Die Atomanlage der Areva in Lingen ist Teil dieses ganzen Prozesses, ohne Brennelemente könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Wir setzen deshalb hier an, um die ganze Atomindustrie zu Fall zu bringen. Hier und heute, denn auch radioaktive Strahlung kennt keine Feiertage. Geschenke wird es von uns für die Brennelementefabrik auch im nächsten Jahr nicht geben.

Letztendlich müssen wir weg von der menschenverachtenden Produktion von Energie durch Kohle- und Atomstrom, welche unsere Lebensgrundlagen zerstört. Wir müssen hin kommen zu einer Orientierung an den Bedürfnissen von Mensch und Umwelt weltweit, ohne auf immer mehr Wachstum zu bauen. Dass wir uns dabei nicht auf das Handeln von Politiker*innen verlassen können, zeigt die Diskussion um Atomkraft deutlich – Fortschritte sind immer erkämpft worden.
(Text => blog.eichhoernchen.fr)
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=> update: die Aktion wurde beendet.
Weitere Infos :
Infoseite => http://weltweit.nirgendwo.info
zu AREVA => http://weltweit.nirgendwo.info/areva/
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Über 2.000 Menschen bei Kundgebung „Stop Tihange – es reicht!“

Über 2.000 Menschen haben gestern (22. Dezember) in Aachen gegen das AKW Tihange protestiert.
Der Platz am Elisenbrunnen war übervoll.

Hier die Rede von Jörg Schellenberg, Gründungsmitglied des veranstaltenden Aktionsbündnisses gegen Atomkraft Aachen und Mitglied des internationalen Bündnis Stop Tihange als pdf.

► Auch Oliver Krischer, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, war vor Ort und hielt eine Rede.

Eine Presse-Auswahl:

Demo für Stilllegung von AKW Tihange . . . www.wdr.de . . . 22.12.2015

4.000 Demonstranten bei Tihange-Kundgebung in Aachen . . . www.grenzecho.net . . . 22.12.2015

• Mehr als 2200 Aachener bei Anti-Tihange-Kundgebung . . . https://kraz.ac . . . 23.12.2015

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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Stop Tihange – es reicht! Kundgebung am Dienstag, 22.12.2015 in Aachen

Dienstag, 22.12.2015 um 18 Uhr
Kundgebung am Elisenbrunnen, Aachen

Liebe Atomkraftgegner*innen,
es weihnachtet sehr. Die Wunschliste von Electrabel war lang: vom Neustart der beiden Rissereaktoren bis zur Laufzeitverlängerung der 40 Jahre alten Blöcke Doel 1 & 2.
Damit es ein „schönes“ Weihnachten wird, sollte es etwas geben, was jahrelang schon nicht mehr vorkam. Alle 7 belgischen Atomreaktoren sollten laufen. Die Atom“aufsicht“ und die zuständigen Ministerien taten ihr Bestes.
Letztere packten oben drauf noch eine Steuersenkung, um den Betreibern die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen als Geschäftsfeld zu erschließen.
Greenwashing aus verschenkten Steuermitteln. Damit war das Geschenkbündel des belgischen Staates speziell für Electrabel geschnürt.

Wenn mensch quasi gebrauchte Sachen verschenkt, gibt es jedoch keine Garantie, dass alles wunschgemäß läuft.
Ein dutzend Mal musste der Netzanschluss von Tihange 2 verschoben werden und der Start von Doel 3 verspätet sich. Doch der Wunschtraum zerplatzte noch vor dem 4. Advent.
Der Brand bei Tihange 1 zeigt postwendend, auf welches Risiko man sich einlässt, wenn eigentlich auszumusternde Technik auf Teufel komm raus weiter zugelassen wird.
Die Empörung über die belgischen Autoritäten ist bundesweit in Presse, Funk und TV zu vernehmen. Aber auch jenseits der Grenze kommt das atomare Risiko nicht aus den Schlagzeilen.

Deshalb haben wir kurzerhand beschlossen, am
=> Dienstag, 22.12.2015 um 18 Uhr
bei einer Kundgebung am Elisenbrunnen (Aachen)

den aktuellen Stand des Dramas öffentlich vorzuführen und allen die Gelegenheit zu geben ihren Protest auf die Straße zu bringen.
Alle sind persönlich eingeladen worden, der OB, die Ratsfraktionen, der Feuerwehrchef, um zu erklären wie sie angesichts der Entwicklung handeln wollen.
Es gibt genug Gründe, um die City nicht nur für die letzten Weihnachtseinkäufe zu besuchen.
Kommt zuhauf und bringt Freunde*innen und Familie mit!

Empörte Grüße,
Euer Stop Tihange Team

PS: Die Petition gegen den Neustart von Tihange 2 und Doel 3 läuft weiter (Stand am 20.12.2015: Online 174.849 und 11.000 auf Listen).
Hier noch mal der Kurzlink:
http://change.org/tihange-doel-DE
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Noch am 12. Dezember gab´s einen Info-Abend mit Konzert („Los Vecinos“) in Euskirchen, auf dem Jörg Schellenberg vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie und dem internationalen BündnisStop Tihangeüber die Probleme und Gefahren die von Tihange ausgehen referierte.

AntiAtom-Euskirchen schließt sich den Forderungen nach einem Aus für die AKWs Tihange und Doel an und ruft zur Teilnahme an der Kundgebung auf!
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Aus für AKW Tihange gefordert

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat nach einem Brand im Atomkraftwerk Tihange erneut die sofortige und endgültige Stilllegung aller Reaktorblöcke des umstrittenen Atomkraftwerks gefordert.
Der BBU fordert zudem von den zuständigen Behörden in Belgien die Rücknahme aller AKW-Betriebsgenehmigungen.

Reaktorblock 1 des AKW Tihange in Belgien, rund 100 km von Euskirchen entfernt, hatte sich nach einem Brand im nicht-nuklearen Bereich am Freitagabend automatisch heruntergefahren.
Der wegen tausender bis zu 18 cm langen „Risse“ oder „Fehlstellen“ im Reaktordruckbehäter (RDB) lange abgeschaltete Reaktorblock 2 von Tihange war erst am 14.12. trotz Protesten aus Deutschland nach 21 Monaten wieder ans Netz gegangen.

Noch am 12. Dezember gab´s einen Info-Abend mit Konzert („Los Vecinos“) in Euskirchen, auf dem Jörg Schellenberg vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie und dem internationalen BündnisStop Tihangeüber die Probleme und Gefahren die von Tihange ausgehen referierte.

AntiAtom-Euskirchen schließt sich den Forderungen nach einem Aus für die AKWs Tihange und Doel an!

(Mit Material aus PM vom 19.12.2015 von BBU)
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siehe auch => Feuer im belgischen Reaktor Tihange
Atomkraft wieder brandaktuell
. . . www.taz.de . . . 20. 12. 2015
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und => Brand im belgischen AKW Tihange:
„Endlich für immer stilllegen“
. . . www.spiegel.de . . . 19.12.2015
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sowie => Atomkraftwerk Tihange 1 in Belgien nach Brand automatisch abgeschaltet . . . www.ksta.de . . . 19.12.2015
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Atomkraft: Ein „seltsamer Weg“ für mehr Klimaschutz

Von Jan Becker – 18. Dezember 2015 – www.blogs.ausgestrahlt.de

Als „wegweisendes“ Klimaabkommen werden die COP21-Vereinbarungen von Paris gefeiert.
Doch sie öffnen auch Tür und Tor für den Ausbau der Atomkraft. Lobbyorganisationen und Atomfirmen wittern neue Überlebenschancen. In internationalen Abkommen wird ein Comeback verhandelt und auch die EU schafft Möglichkeiten.
Doch dieser „seltsame Weg“ für Klimaschutz beinhaltet ein hohes Risiko, enorme Folgekosten und kann nur durch staatliche Milliardensubventionen funktionieren. . . . => weiterlesen bei www.blogs.ausgestrahlt.de

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siehe zum Thema auch =>
www.bi-luechow-dannenberg.de
“Don´t nuke the climate”

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Unions-Fraktion verhindert Atom-Haftung der Konzerne

Atom-Finanzen: Gesetz kommt nicht rechtzeitig vor Eon-Aufspaltung – Milliardenrisiken für Steuerzahler

Zum Milliardenrisiko durch die Vertagung des Nachhaftungsgesetzes im Bundestag erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Die Bundesregierung aus Union und SPD hat den Gesetzentwurf zur Haftung der Stromkonzerne für die Folgekosten der Atomkraft extra zügig ins Parlament eingebracht, damit er noch vor der Aufspaltung des Eon-Konzerns zum Jahreswechsel in Kraft treten kann.
Jetzt hat die Unionsfraktion im Bundestag genau dies verhindert. Damit entstehen riesige Schlupflöcher für die AKW-Betreiber und Milliardenrisiken für die Steuerzahler.

Die Fraktion von CDU/CSU vertritt schamlos die Interessen von Eon, RWE und Co auf Kosten der Allgemeinheit, gegen die ausdrückliche Warnung der eigenen Bundesregierung. Das Verursacherprinzip wird ausgehebelt. Ich bin fassungslos über den direkten Einfluss weniger Unternehmen auf milliardenschwere parlamentarische Entscheidungen.

Umso rigoroser muss jetzt die Atom-Finanz-Kommission dafür sorgen, dass die Stromkonzerne sich nicht vor den Folgekosten der Atomkraft drücken können.“
(PM vom 16.12.2015 von .ausgestrahlt)
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AKW Tihange: Widerstand aus Euskirchen

„Wenn der Gau eintritt, weht das alles bis hierhin“

Von Kirsten Röder, Kölner Stadt-Anzeiger (KStA), 13.12.2015

Vor drei Jahren waren Risse im Reaktor 2 des umstrittenen Atommeilers Tihange gefunden worden.
Vor der erneuten Inbetriebnahme regt sich großer Widerstand auch aus der Eifel.

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„Wenn der Gau eintritt, weht das alles bis hierhin. Tihange ist nur 125 Kilometer von der Eifel entfernt. Das ist eine permanente Gefahr, die alle angeht“, sagt Pierre Mosbeux aus Kall, der sich bei AntiAtom Euskirchen engagiert . . . => weiterlesen bei www.ksta.de/euskirchen

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siehe auch => Angst vor möglichem Unfall in Tihange . . . 14.12.2015 . . . von Kirsten Röder . . . Kölnische Rundschau (Print / pdf)

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Danke an alle, die zu dem gelungenen Abend beigetragen haben !!!
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Atommüll: Fässer ohne Boden

Quarks & Co: Was uns der Atommüll wirklich kostet


Gesendet am 10. November 2015
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Euskirchen, 12. Dezember 2015: Info-Abend & Konzert mit „Los Vecinos“

Anstatt Paris unter widrigen Umständen laden Art Eifel e.V.,
AntiAtom-Euskirchen und Windenergie Nordeifel e.V.
am Samstag, 12. Dezember ab 18 Uhr
ins Cafe Kulturhof, Wilhelmstr. 32-34
in Euskirchen zu einem Info- & Konzert-Abend mit „Los Vecinos“ ein.

Zum Auftakt gibt´s einen aktuellen Input zu Klima- und Energiekämpfen mit Infos zu Paris (COP 21/Protest) und Wiese (Hambacher Forst).
Anschließend informiert die AKW-Nee-Gruppe Aachen bzw. das Bündnis „Stop Tihange“ über den Schrott-Reaktor Tihange und neue Entwicklungen.
• Ein Konzert mit der Weltmusik-Gruppe „Los Vecinos“ rundet den Abend ab.
„Rumba meets Salsa,
Reggae meets Swing.
Worldmusic with Message.“

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Die Volxküche Nordeifel versorgt Euch mit Getränken und lecker Essen.
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=> Flyer hier als pdf
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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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164.765 Unterschriften – Übergabe der Tihange-Petition

In der Höhle des „Löwen“

Ins Sitzungszimmer des Innenministers hätten nach Maßgabe der vorhanden gepolsterten Ledersessel doppelt so viele hineingepasst, wie am Freitag, 4.12.2015 eingelassen wurden.
Auf dem Konferenztisch stapelten sich bald die mitgebrachten 7 Kisten mit 105.000 ausgedruckten Online Unterschriften.
Ein zugezogener Vorhang schirmte den Raum auch optisch von denen „da draußen“ ab, den Unterstützern der Petition, den Reportern und der ARD-Kamera.
Drinnen davor stand der umgerüstete Gartenschlauchwagen, auf dem die Unterschriftenlisten aufgerollt waren, auf denen über 10.000 Unterzeichner handschriftlich ihre Meinung gesagt hatten.

Joris Creemers, Consieller securité nuclaire des Ministers, ein alerter Mittdreißiger, empfing die Delegation betont freundlich und warf einen erstaunten Blick auf das Schild, das Marc Alexander, Antwerpener Teilnehmer der Delegation, vor sich auf den Konferenztisch stellte. Dort stand die aktuelle Gesamtzahl der Unterzeichner: 164.765 (Stand: 04.12. 14.00 h). . . . => weiterlesen bei www.stop-tihange.org/de


Gesendet im August 2015, immer noch aktuell. Tihange 2 soll noch Mitte Dezember wieder ans Netz.
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siehe zum Thema auch =>
Euskirchen, 12. Dezember 2015:
Info-Abend mit Konzert „Los Vecinos“

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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Frankreich – über die Bedeutung von Protest trotz Verbot

Eichhörnchen schreibt:

“. . . ich komme aus Paris zurück und berichte in weiteren Texten über meine Erfahrungen und Eindrücke dort sowie über diverse Demos:

Des Demonstrierens angeklagt:
Über die Bedeutung von Protest trotz Verbot
Par eichhörnchen le lundi 7 décembre 2015

Kletteraktion fürs Klima im Arche de la Défense in Paris – trotz Notstandgesetz!
Par eichhörnchen le jeudi 3 décembre 2015

Mein Fazit: Protest ist nötiger denn je!
Was in Paris abgeht geht uns alle an.

Wenn im Wendland beim Castor Versammlungsverbot herrscht, demonstrieren die Leute trotz Verbot und freuen sich über Unterstützung aus anderen Städten und Orten, über Soli-erklärungen und Aktionen.
In Frankreich sind aktuell die Einschränkungen und die Repression noch größer.
Die widerständigen Menschen freuen sich über jede und jeden die/der sich nicht einschüchtern lässt und mit protestiert. Sie freuen sich über jede und jeden der/die auf die Missstände aufmerksam macht und sich solidarisch erklärt, solidarisch handelt.

Ein neues Gesetz liegt schon bereit: Nach den aktuellen 3 Monaten „Notstand“ sollen weitere 6 dazu kommen. Notstand als Normalzustand. Polizeistaat und Willkür soll dauerhaft zum Alltag gehören.
Es geht uns alle an!“
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=> blog.eichhoernchen.fr
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siehe zum Thema auch =>
Euskirchen, 12. Dezember 2015:
Info-Abend mit Konzert „Los Vecinos“

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=> . . . zur . . . Startseite/Aktuelles . . .
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Euskirchen, 12. Dezember 2015: Info-Abend mit Konzert „Los Vecinos“

12. Dezember 2015, Euskirchen,
Cafe Kulturhof, Wilhelmstr. 32-34

Am Samstag, 12. Dezember laden Art Eifel e.V.,
AntiAtom-Euskirchen und Windenergie Nordeifel e.V.
ab 18 Uhr ins Cafe Kulturhof, Wilhelmstr. 32-34
in Euskirchen
zu einem Info- und Konzert-Abend ein.

Zum Auftakt gibt´s einen aktuellen Input zu Klima- und Energiekämpfen mit Infos zu Paris (COP 21/Protest) und Wiese (Hambacher Forst).
Anschließend informiert die AKW-Nee-Gruppe Aachen bzw. das Bündnis „Stop Tihange“ über den Schrott-Reaktor Tihange und neue Entwicklungen.
• Ein Konzert mit der Weltmusik-Gruppe „Los Vecinos“ rundet den Abend ab.
Rumba trifft Salsa,
Reggae trifft Swing.
Weltmusik mit Botschaft.

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Die Volxküche Nordeifel versorgt Euch mit Getränken und lecker Essen.
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=> Flyer hier als pdf
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Belgien: Atomausstieg verschieben ist gefährlich!

(von Robert Socha – 3. Dezember 2015 – www.blogs.ausgestrahlt.de)
Die belgische Atomaufsicht plant, zwei mit tausenden von Rissen überzogene Atomreaktoren wieder in Betrieb zu nehmen.
Die Reaktoren waren bereits zweimal auf staatliche Anordnung abgeschaltet worden und stehen mittlerweile 2,5 Jahre still.
An einem weiteren Reaktor gab es kürzlich eine Explosion mit Brand – und das ausgerechnet drei Wochen, nachdem eine Laufzeitverlängerung bewilligt wurde.

Die belgischen Reaktorblöcke Doel 3 und Tihange 2 wurden im August 2012 und nach einer kurzen Inbetriebnahme im März 2014 erneut auf Anordnung der belgischen Atomaufsichtsbehörde FANC heruntergefahren. Grund dafür war der Fund von tausenden Rissen in den Reaktordruckbehälteren. Daraufhin bezweifelten selbst staatlich beauftragte Experten, dass die Anlagen jemals wieder den Betrieb gehen würden. . . . => weiterlesen bei www.blogs.ausgestrahlt.de


[Das Video zeigt: Auch der Kreis Euskirchen wäre betroffen.]
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mehr zu Tihange => antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/tihange
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Zugunsten der Atomkonzerne: CDU/CSU blockiert Haftungssicherungsgesetz

Das so genannte Haftungssicherungsgesetz, mit dem die Atomkonzerne daran gehindert werden sollen, mit Abspaltungen und Bad Bank-Gründungen sich aus der Verwantwortung für die Finanzierung der Atommüll-Kosten zu stehlen, kommt nicht wie von der Bundesregierung angekündigt zum 1. Januar.
Die CDU/CSU-Fraktion hat die Beratungen im Bundestag heute (2.12.) mit Zustimmung der SPD-Fraktion gegen den Protest der LINKEN und Grünen von der Tagesordnung genommen.
Bundesregierung und Bundesrat hatten das Gesetz als eilbedürftig bezeichnet, weil E.on zum 1. Januar 2016 erste Konzernanteile abspalten wird.
(aus PM von Hubertus Zdebel, MdB, Die Linke)
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Was wird aus den 152 Castoren in Jülich?

Atomkraftgegner*innen fragen das Bundesamt für Strahlenschutz

Tausende radioaktive Brennelementekugeln aus einem längst stillgelegten Versuchskraftwerk lagern in Jülich.
Es ist immer noch offen, wohin sie gebracht werden sollen: ins Ahauser Zwischenlager, in die USA oder in ein neues Jülicher Zwischenlager.

Mit großer Sorge betrachten die Anti-Atom-Initiativen des überregionalen Bündnisses gegen Castorexporte und des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen das Jülicher Atommüll-Debakel. Marita Boslar vom Bündnis gegen Castorexporte: „Der Transport der Jülicher Castoren ins Ahauser Zwischenlager wird immer wahrscheinlicher! – Nach unserem Kenntnisstand wird beim Bundesamt für Strahlenschutz nur der Antrag zur Einlagerung der 152 Castoren in das Ahauser Zwischenlager bearbeitet.“

Neue Verantwortlichkeiten – Fragen an BfS sollen Licht ins Dunkel bringen

Seit einigen Monaten ist das Forschungszentrum Jülich (FZJ) nicht mehr für den Atommüll zuständig. Eine neue Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen mbH (JEN) wurde gegründet. Sie ist für den Rückbau des AVR und für den weiteren Umgang mit den rund 300 000 Brennelementen, die in 152 Castorbehältern lagern, verantwortlich.
„Um da Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nun einen ganz konkreten Fragenkatalog zugesandt“, sagt Peter Bastian.
Die Anti-Atomkraft-Initiativen wollen genau wissen, welche Optionen die JEN mit dem Bundesamt für Strahlenschutz diskutiert haben und zu welcher Option Anträge gestellt wurden. „Wir müssen leider davon ausgehen, dass das Forschungszentrum die damals geforderten Untersuchungen zur Erdbebensicherheit am Standort Jülich nie eingereicht hat und das Verfahren zur weiteren Lagerung des Atommülls in Jülich gar nicht mehr bearbeitet wird“, zeigt sich Peter Bastian enttäuscht. „Auch dazu haben wir dem Bundesamt konkrete Fragen gestellt.“

Starten Castortransporte bereits 2016 ?
Protest zum Jahresabschluss in Ahaus

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat angekündigt, das Genehmigungsverfahren für die Einlagerung der 152 AVR-Castoren in Ahaus zum Jahreswechsel abzuschließen. Deswegen haben die Initiativen um eine zügige Beantwortung gebeten. Marlies Schmidt macht ihrem Ärger Luft: „Es ist zu vermuten, dass – wie so oft – die Feiertage missbraucht werden, um eine unliebsame Entscheidung zu verkünden.“ Sie fügt entschlossen hinzu: „Wir lassen uns nicht hinters Licht führen und werden uns weiterhin für den Neubau in Jülich und gegen die Castortransporte einsetzen.“

Zum Jahresabschluss laden die Atomkraftgegner*innen zum weihnachtlichen Sonntagsspaziergang am 20. Dezember um 14 Uhr vor dem Ahauser Zwischenlager ein!

Atomkraftgegner*innen fordern neues Zwischenlager in Jülich

„Das Castor-Debakel verdeutlicht, dass das Forschungszentrum Jülich sich nie ernsthaft um seinen Atommüll gekümmert hat“, betont Siegfried Faust. Für die Atomkraftgegner*innen gibt es nur eine Lösung: In Jülich ein neues, sicheres Zwischenlager beim Forschungszentrum zu bauen. Denn nur dort können die Castoren geöffnet und die stark porösen und brennbaren Kugeln endlagergerecht verpackt werden. Dies ist im Ahauser Zwischenlager nicht möglich. Für eine spätere Reparatur müssten die Castoren von Ahaus wieder nach Jülich zurück, weil es dort keine sogenannte „Heiße Zelle“ gibt.
Siegfried Faust: „180 Kilometer quer durch NRW nach Ahaus, das ist gefährlich und unverantwortlich.
Die Kosten und die Risiken tragen die Menschen in NRW. Bei Zwischenfällen betroffen wären Menschen, die entlang der Strecke wohnen, aber auch Polizisten, die Transporte sichern müssen.“
(PM von Bündnis gegen Castorexporte und Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen)
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siehe auch => Das Jülicher Atommüllproblem – Aktion am 24.10. in Jülich . . . 15. Oktober 2015 . . . AAE
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mehr zu Jülich =>
antiatomeuskirchen.blogsport.de/category/juelich
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