Archiv für November 2014

Resolution: „Atomstandort Lingen nicht länger tolerieren!“

*** Am 26.11.2014 waren der BBU, IPPNW, die Anti-Atom-Gruppe Osnabrück und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen in Lingen vor der Presse, um die Resolution vorzustellen. Diese ging auch direkt an Landesumweltminister Wenzel und Bundesumweltministerin Hendricks. ***

AKW „Emsland“ und Brennelementefabrik Lingen sofort stilllegen

Lingen ist ein international bedeutender Atomstandort im Emsland. Noch bis 2022 soll das AKW Lingen II („Emsland“) weiterlaufen, die benachbarte Brennelementefabrik von Areva sogar zeitlich unbefristet. Von Atomausstieg ist in Lingen keine Spur.
Doch beide Atomanlagen sind inzwischen altersschwach, die Brennelementefabrik musste kürzlich wegen altersbedingter Materialermü­dung sogar teilweise stillgelegt werden. Atomanlagen gefährden die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung unmittelbar – das gilt erst recht, wenn sie altersschwach sind!

In Lingen wird zudem ständig neuer Atommüll produziert – darunter hochradioaktive Brennele­mente. Doch eine sichere Entsorgung steht in den Sternen. Zudem gefährden die internationalen Urantransporte von und zur Brennelementefabrik die Menschen an den Transportwegen.

Erschreckend waren auch die Ergebnisse einer völlig fehlgeschlagenen und geheim gehaltenen Katastrophenschutzübung in Lingen 2013, bei der Bund und Länder einen Super-GAU im AKW Emsland simuliert haben. Dabei wurde erneut deutlich, dass eine Reaktorkatastrophe verwaltungstechnisch nicht beherrschbar ist. Die Bevölkerung wäre vor der radioaktiven Wolke nicht rechtzeitig gewarnt worden. Schwere gesundheitliche Schäden, zahlreiche Todesfälle und generationsübergreifende Gesundheits- und Umweltschäden wären die Folge gewesen.

Was muss noch passieren? In Lingen wird mehr als deutlich, wie gefährlich die Atomenergie ist. Eine weitere Nutzung wäre völlig unverantwortlich, offensichtliche Sicherheitsprobleme dürfen nicht länger kleingeredet werden. Die Altersprobleme der Atomanlagen in Lingen werden sich in Zukunft naturbedingt verstärken. Das wollen wir nicht hinnehmen.

Wir kommen ohne Atomstrom aus und wollen nicht, dass aus Deutschland auch in Zukunft Brenn­elemente für den Betrieb von Atomkraftwerken in anderen Ländern exportiert werden. Wer aus der Atomenergie in Deutschland aussteigen will, muss auch die Brennelementeproduktion stop­pen. Dass das möglich ist, wurde bereits vor 25 Jahren mit der Stilllegung der hessischen Brennelementefabriken in Hanau bewiesen.

Wir fordern deshalb von der niedersächsischen Landesregierung und der Bundes­regierung die so­fortige Stilllegung des AKW Emsland sowie der Brennelemente­fabrik Lingen.
Die Zeit für einen echten Atomausstieg ist auch im Emsland mehr als reif!

=> hier => Folgende 63 lokale Initiativen, regionale Organisationen und landesweite, bundesweite sowie internationale Verbände unterstützen die Lingen-Resolution gegen das AKW „Emsland“ und die Brennelementefabrik Lingen als ErstunterzeichnerInnen (Stand 26.11.2014)

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=> taz.de . . . 27. 11. 2014 . . .
Stillegung gefordert: Die letzte Bastion der Atomindustrie
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siehe auch => Simulierter GAU im AKW Lingen führt zu Desaster . . . 27. Oktober 2014

und => Gronauer Grauen: 4,5 Milliarden Jahre Halbwertzeit . . . 23. November 2014

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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„Rock am Windpark [reloaded]“ am 29.11.2014

VA-Tip:
2011 und 2012 hat die Grüne Jugend Kreis Euskirchen (in Zusammenarbeit mit Art Eifel und anderen Organisationen) bereits zwei “Rock am Windpark”-Konzerte organisiert.
Nun hat Art Eifel (Verein für Kultur- und Jugendszenen) die Idee mit freundlicher Unterstützung des Windenergie Nordeifel Vereins (WNV) wieder aufgegriffen und veranstaltet am 29.11.2014 das “Rock am Windpark [reloaded]” im Sportlerheim des DJK Herhahn-Morsbach in der Nähe des Windparks in Schleiden-Herhahn.
Dieser Windpark wird von Eifeler BürgerInnen betrieben, die sich im Windenergie Nordeifel Verein zusammengeschlossen haben.
Genauso stellen wir uns die Energiewende vor – dezentral und in BürgerInnenhand!

Um 17 Uhr gibt es einen Vortrag von den Wald- und WiesenbesetzerInnen des Hambacher Forstes zum Widerstand gegen Braunkohletagebau und -verstromung.
Ab 20 Uhr startet das Konzert mit Klaus der Geiger, Markus Krieger und Anderen.

Kohle- und Atomkraft wegfeiern!
(Text und Grafik von ART-Eifel e.V.)

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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Gronauer Grauen: 4,5 Milliarden Jahre Halbwertzeit

Unvorstellbare Unendlichkeit des Gronauer Atommülls

Am Standort der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlagen (UAA) im westfälischen Gronau haben der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), Anti-Atomkraft-Initiativen und Gewerkschafter von der NRW-Landesregierung die sofortige Aufhebung der Betriebsgenehmigung zur Uranmüllproduktion in Gronau gefordert.
Von der Bundesregierung wird verlangt, dass sie die NRW-Landesregierung bei der Stilllegung der westfälischen Uranfabrik unterstützt und den Verkaufsplänen des Anlagenbetreibers Urenco eine Absage erteilt.

Schacht Konrad ist als Endlager ungeeignet

Bekanntlich fällt bei der Urananreicherung in großen Mengen abgereichertes Uranhexafluorid (UF6) an.
Die Anti-Atomkraft-Bewegung hat das radioaktive Material schon immer als Atommüll bezeichnet.
Seitens der Bundesregierung wurde es aber stets verharmlosend als „Wertstoff“ deklariert.
Jetzt hat die Bundesregierung akzeptiert, dass abgereichertes Uran Atommüll ist und kein „Wertstoff“, wie bislang behauptet. Das hat gravierende Auswirkungen auf den jetzt schon desolaten „Entsorgungsbereich“ für Atommüll. Der als Endlager für den Gronauer Atommüll vorgesehene Schacht Konrad in Niedersachsen ist nach Angaben des BBU als Endlager völlig ungeeignet.

Die Urananreicherungsanlage in Gronau hat eine unbefristete Betriebsgenehmigung.
Auch nach der Stilllegung des letzten Atomkraftwerks in der Bundesrepublik kann dann noch in Gronau Uran für Atomkraftwerke im Ausland angereichert (vorbereitet) werden. Dabei fallen weitere enorme Atommüllmengen an. Jeder Tag, an dem in Gronau Uran angereichert wird, verschärft das Atommüllproblem.
Weit und breit gibt es kein Endlager, in dem der Gronauer Atommüll dauerhaft sicher gelagert werden kann. Darum kann und muss die rot-grüne Landesregierung in Düsseldorf die Betriebsgenehmigung für die UAA Gronau sofort aufheben.

13.000 Tonnen Uranmüll unter dem freien Himmel

Im Uranhexafluorid-Freilager neben der Gronauer Uranbabrik lagern derzeit etwa 13.000 Tonnen Uranmüll in Containern unter dem freien Himmel.
„Geschützt“ von einem Maschendrahtzaun! Es ist vermutlich eine Frage der Zeit, wann in Gronau die ersten Urancontainer durchgerostet sein werden. In den USA gab es laut Department of Energy (DOE) bereits Leckagen bei Behältern mit Uranhexafluorid.

Und die neue Uranmüll-Lagerhalle für Atommüll in Form von Uranoxid in Gronau bietet auch keinen Schutz.
Die Genehmigung zur Uranmülleinlagerung, die die Firma Urenco bald stellen will, muss von der Düsseldorfer Landesregierung verweigert werden.
Der Bau der Halle wurde 2005 genehmigt und entsprach bzw. entspricht nicht dem Stand der Technik. Aus Sicht der Betreiber und Behörden wurde sie für „Wertstoff“ gebaut – eingelagert werden soll aber Atommüll: 60.000 Tonnen Uranoxid. Das darf die Landesregierung nicht zulassen.
Mit der Inbetriebnahme der Halle würde ein faktisches Dauerendlager geschaffen. Mit Blick auf die Urancontainer aus Frankreich, die ab 2015 in der Halle eingelagert werden sollen, fürchtet Robert Brand, Vorsitzender des DGB in Gronau: „Ich bezweifele, dass die als Abfall bzw. Müll deklarierten atomaren Reststoffe zur Endlagerung vorbereitet sind, um in ein Endlager entsorgt zu werden.“

Unvorstellbare Unendlichkeit: 4,5 Milliarden Jahre Halbwertzeit von Uran 238

Udo Buchholz, Nachbar der Urananreicherungsanlage und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) betont die unvorstellbare Unendlichkeit radioaktiver Gefahren: „Beim Gronauer Uranmüll handelt es sich weitgehend um das Uranisotop U-238. – U-238 hat eine Halbwertszeit von etwa 4,5 Milliarden Jahre! Angesichts dieser zeitlichen Dimensionen fordert die Anti-Atomkraft-Bewegung: Es darf kein weiteres Uran in Kanada, Australien oder anderswo abgebaut und in Gronau verarbeitet werden. Das Uran muss in der Erde bleiben – sobald es abgebaut wird, bereitet es Gefahren und Verseuchungen.“

Verbunden mit der Gronauer Urananreicherungsanlage und der Uranlagerung sind zahlreiche hochgefährliche Urantransporte von und nach Gronau (allein letzten Dienstag wurden 2 Sonderzüge mit UF6 gesichtet).
Die NRW-Landesregierung will laut Koalitionsvertrag Atomtransporte vermindern. In Gronau werden es aber immer mehr Transporte: Mit LKW und Sonderzügen.
Die NRW-Landesregierung muss endlich handeln und diese Transporte unterbinden!

Die gefährlichen Urantransporte von/nach Gronau, betreffen nicht nur das Münsterland, sondern auch die Bevölkerung in Norddeutschland, im Ruhrgebiet, in Rheinland-Pfalz und anderswo. Hilfskräfte an den Transportwegen werden vorab nicht über die rollenden Gefahren informiert.

Urenco-Verkaufspläne stoppen

Die Bundesregierung muss die Verkaufspläne des Urenco-Konzerns – incl. Verkaufspläne für die militärisch nutzbare Zentrifugentechnik zur Urananreicherung – stoppen. Es muss verhindert werden, dass die sensible Technik zur Urananreicherung in weitere Hände gerät.
Der Urenco-Konzern gehört dem britischen und niederländischen Staat, sowie den Energiekonzernen E.ON und RWE. Seit geraumer Zeit sind Verkaufspläne bekannt.

Örtliche und regionale Bürgerinitiativen, der BUND, der BBU, Robin Wood, IPPNW, Gewerkschaften und weitere Organisationen fordern den Abbruch der Verkaufspläne und fordern stattdessen die sofortige Stilllegung der Gronauer Urananreicherungsanlage. Der Protest ist auch international ausgerichtet.

Ende November findet in Münster eine Tagung gegen Urantransporte statt, an der auch Gäste aus Frankreich und Russland teilnehmen werden.
(PM, 21.11.2014 von BBU)

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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„Aufsicht – komm zur Einsicht!“ – AntiAtom-Protest in Bonn

AtomkraftgegnerInnen protestierten in Jülich und Bonn gegen geplante Castor-Exporte in die USA

„Aufsicht – komm zur Einsicht!“ – unter diesem Motto protestierten am 19.11.2014 mehrere Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände vor dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) sowie in Bonn.

38 Transporte mit insgesamt 152 Castoren sollen auf jeweils vier LKW durch Deutschland rollen, um dann per Schiff weiter in die USA zu gelangen. So jedenfalls sehen es die Pläne der Bundes- und der NRW-Landesregierung vor. Geprüft wird das Vorhaben derzeit vom FZJ-Aufsichtsrat und dem nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium. Das von verschiedenen Umweltinitiativen gegründete „Bündnis gegen Castorexporte“ hält die geplanten Exporte nicht nur für gefährlich, sondern auch für rechtswidrig.

Anlässlich der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch im Bonner Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) forderten rund 60 Menschen vor den Toren des FZJ sowie in Bonn die Ratsmitglieder auf, sich gegen einen Export des Atommülls auszusprechen. Auf Transparenten und Schildern forderten sie:

„Verantwortung nicht abschieben!
Castor-Exporte stoppen!“

Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt kommentiert: „Laut Atomgesetz sind Atommüll-Exporte verboten. Es ist schon absurd, dass die staatlichen Jülich-Betreiber sich nicht an ihre eigenen Gesetze halten wollen.“

Beteiligt waren an den Aktionen VertreterInnen des BUND NRW, der AG Schacht Konrad, Robin Wood, .ausgestrahlt und verschiedener nordrhein-westfälischer Anti-Atom-Initiativen.
(PM vom 19.11.14, .ausgestrahlt)

=> hier gibt´s mehr Bilder

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=> Kein Export von Atommüll aus Jülich! . . . Par eichhörnchen le mercredi 19 novembre 2014, 23:27
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=> Bürgerprotest gegen Castor-Transporte . . . WDR Lokalzeit aus Aachen vom 19.11.2014
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=> siehe auch => Atommüll-Export stoppen! . . . 23. Oktober 2014

=> und => Massive Proteste im Falle von Jülicher Castor-Transporten angekündigt . . . 21. Juli 2014

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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Aktion am 19.11. in Jülich nach Bonn verlegt!

Am Mittwoch, 19.11., tagt der Aufsichtsrat des Forschungszentrum Jülich (FZJ).
Er debattiert u. a. die Planungen zum Export von 152 Castoren, beladen mit knapp 300.000 hochradioaktiven Brennelementkugeln, in die USA.
Hierzu hat das „Bündnis gegen Castorexporte“ bereits in der vergangenen Woche eine Aktion vor dem FZJ als Tagungsort angekündigt.
Da der Aufsichtsrat nun kurzfristig seine Sitzung in das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Heinemannstraße 2, Bonn verlegt hat, wird auch das Bündnis dort sein.
Ab 11.30 Uhr demonstrieren wir gemeinsam am Eingang des Ministeriums und konfrontieren die ankommenden Ratsmitglieder mit unseren Forderungen.

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=> siehe auch => Atommüll-Export stoppen! . . . 23. Oktober 2014

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Aktion am 19.11. in Jülich

!!! Eilmeldung !!!

=> Aktion am 19.11. in Jülich nach Bonn verlegt! . . . 18. November 2014

Da der Aufsichtsrat nun kurzfristig seine Sitzung in das
Bundesministerium für Bildung und Forschung,
Heinemannstraße 2, Bonn

verlegt hat, wird auch das Bündnis dort sein.
Ab 11.30 Uhr demonstrieren wir gemeinsam am Eingang des Ministeriums und konfrontieren die ankommenden Ratsmitglieder mit unseren Forderungen. (aktualisiert am 18.11.2014)
=> Aktion am 19.11. in Jülich nach Bonn verlegt! . . . 18. November 2014

Macht mit! – Wir fordern:
„Aufsicht, komm zur Einsicht!“

Am Mittwoch, dem 19.11.2014, tagt der Aufsichtsrat des Forschungszentrums, u.a. werden die Castor-Exporte in die USA thematisiert.
Wir sagen „Aufsicht, komm zur Einsicht!“ und werden ab 9 Uhr vor dem Haupttor (Forschungszentrum Jülich, Wilhelm-Johnen-Straße, 52428 Jülich) die ankommenden Mitglieder des Rates mit unseren Forderungen konfrontieren und sie an ihre Verantwortung erinnern.
Vorsorglich ist eine zweite Mahnwache angemeldet (am Hambacher Tor, zwischen den Ortschaften Stetternich und Hambach – an der Landstraße L264 – von dort führt eine Privatstraße zum Hambacher Tor)
Beide Mahnwachen sind von 9 bis 13 Uhr angemeldet.
(PM ; www.westcastor.de)
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=> siehe auch => Atommüll-Export stoppen! . . . 23. Oktober 2014

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Rückbau des AVR (Jülich) hat begonnen

Am 11.11.2014 hat die Kippung des AVR-Reaktors begonnen.

=> Gefährlicher Rückbau . . . WDR – Lokalzeit aus Aachen vom 11.11.2014

=> Rückbau des Jülicher Versuchsreaktors:
Wie gefährlich ist der Behälter?
. . . WDR (Text) … 11.11.2014

=> Rückbau des Forschungsreaktors* Jülich:
„Absurdität der Atomkraft“
. . . taz.de … 11.11.2014

(* hier liegt die taz falsch! In Jülich handelt es sich um einen Versuchs-Reaktor; nicht um einen Forschungsreaktor!)

=> Umstrittenes Kippmanöver beim Jülicher Versuchsatomkraftwerk AVR hat begonnen . . . blogs.ausgestrahlt … 11.11.2014

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=> siehe auch => Hoch riskantes Kippmanöver beim Jülicher Versuchsatomkraftwerk AVR . . . 5. Oktober 2014

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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In memoriam: Sébastien Briat

Vor zehn Jahren – am 7. November 2004 – wurde der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat vom Castor-Zug aus dem französischem La Hague nach Gorleben nahe der Stadt Avricourt erfasst und getötet.

Die genauen Umstände, die zu diesem Unglück führten, wurden nie zweifelsfrei geklärt.
Fest steht, dass Sicherheitsvorschriften seitens der französischen Bahn nicht beachtet wurden.
Der Zug fuhr viel zu schnell, um rechtzeitig bremsen zu können.
Der Begleithubschrauber war gerade beim Tanken.
Der Zug sollte eine Verspätung aufholen, die durch eine vorausgegangene Blockade entstanden war.

Der damals 22-jährige Sébastien wurde vom Zug erfasst, als er gerade die Gleise verlassen wollte.

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=> bitte hier klicken zum weiterlesen
auf => http://blog.eichhoernchen.fr/

(Text: „Eichhörnchen“ Cécile Lecomte)

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„Schlüssel zur Atombombe“ – Bundesregierung will Urenco-Verkauf ermöglichen

AtomkraftgegnerInnen: „Urananreicherung stilllegen statt verkaufen“

Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom Wochenende zum Verkauf des Urananreicherers Urenco sind Anti-Atomkraft-Initiativen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) äußerst alarmiert: Offensichtlich arbeitet die Bundesregierung hinter den Kulissen daran, für den womöglich brisantesten Wirtschaftsdeal in der Geschichte der Bundesrepublik einen Rechtsrahmen zu schaffen.
Dabei ist die Urananreicherung nach Aussage von Michael Sailer, Chef der Entsorgungskommission der Bundesregierung, der einfachste Weg zur Atombombe.
Die Bundesregierung hat sogar die Geheimdienste eingeschaltet, weil der Verkauf so brisant ist. Dennoch sind mögliche Käufer eingeladen worden, bis zum Jahresende Kaufgebote für Urenco einzureichen.
Urenco betreibt in Gronau die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage.

„Es ist völlig unverständlich, warum die Bundesregierung überhaupt Verkaufsverhandlungen für Urenco zustimmt. Die Erarbeitung eines „Rechtsrahmens“ soll eine aus guten Gründen unverkäufliche Hochrisikofirma ungeachtet aller Gefahren verkaufbar machen. Doch Atombombentechnologie darf nicht auf den Weltmarkt gelangen. Die Folgen wären katastrophal – deshalb ist nur ein sofortiger Stopp der Verkaufsvorbereitungen akzeptabel,“ so Udo Buchholz vom BBU.

„Das Handeln der Bundesregierung passt nicht zusammen: Einerseits sollen die Geheimdienste Informationen über mögliche Käufer sammeln. Andererseits will die Bundesregierung EON und RWE den Verkaufserlös nicht vermiesen. Doch jeder Verkauf führt eindeutig zur Weiterverbreitung der Atombombentechnologie und verbietet sich damit von selbst. Die Devise muss lauten: stilllegen statt verkaufen,“ ergänzte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Zum Hintergrund: Die ersten Verkaufspläne der jetzigen Urenco-Eigentümer – EON, RWE sowie der britische und niederländische Staat – wurden bereits 2011 bekannt. 2013 brachte der niederländische Finanzminister Dijsselbloem sogar einen Börsengang ins Gespräch, der laut Aussage der Bundesregierung vom April 2014 (Bundestags-Drucksache 18/1267) noch immer aktuell ist.

Urenco besitzt Urananreicherungsanlagen in Gronau, Almelo/Niederlande, Capenhurst/Großbritannien sowie Eunice/USA.
Allein in Gronau reichert Urenco Uran zur Brennelementefertigung für jedes zehnte AKW weltweit an.
Weil die Urananreicherung bislang vom Atomausstieg in Deutschland ausgenommen ist, darf Urenco zeitlich unbefristet produzieren. 2015 soll in Gronau zudem Deutschlands erstes zeitlich unbefristetes und oberirdisches Uranmülllager für 60.000 Tonnen Uranoxid in Betrieb gehen, ohne dass es eine sichere Entsorgungsmöglichkeit gibt.
(PM; Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), 3.11.2014)

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=> Uranfirma Urenco: Bieterkampf um den Schlüssel zur Atombombe . . . süddeutsche.de … 31.10.14

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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