Archiv für Oktober 2014

AtomkraftgegnerInnen fordern: Genehmigungsverfahren für das niederländische Atommüll-Lager abbrechen

AKW Borsssele und die Urananreicherungsanlage in Almelo stilllegen!

Die COVRA (Centrale Organisatie Voor Radioactief Afval) hat bei der niederländischen Regierung Veränderungen bei der Lagerung von Atommüll in ihrem Zentral-Lager in der Provinz Zeeland beantragt.
So soll u. a. noch mehr hochradioaktiver Atommüll als bisher eingelagert werden.

In Zeeland befindet sich das zentrale (oberirdische) Atommüll-Lager der Niederlande. Ein Endlager gibt es nicht. Dennoch wird weiterhin Atommüll produziert, besonders im einzigen AKW der Niederlande (in Borssele) und in der Urananreicherungsanlage in Almelo.
Bis zum 5. November 2014 können Einsprüche gegen den Genehmigungsentwurf eingereicht werden.

Wir, die UnterzeichnerInnen, haben erst kurz vor dem Ende der Einspruchsfrist von dem Genehmigungsvorhaben erfahren.
Wir beantragen einen Abbruch des Verfahrens und die vollumfängliche, frühzeitige und umfassende Beteiligung der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Unfall im Atommüll-Lager in Zeeland mit Freisetzung hochradioaktiver Stoffe würde auch die Bevölkerung im Bundesgebiet betreffen.
Grundlegend fordern wir die Beendigung der Atommüllproduktion, insbesondere die sofortige Stilllegung des AKW Borssele und der Urananreicherungsanlage in Almelo.
(Text von Udo Buchholz, BBU)

=> hier gibt´s den Einspruch als pdf
Also: Bitte ausdrucken, ausfüllen und ab damit…

Liste zurück bis zum 3. November 2014 an: Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), Kontaktstelle Niederlande, c/o Siedlerweg 7, 48599 Gronau
– oder bis zum 5. November direkt an Ministerie van Economische Zaken, Programmadirectie Nucleaire Installaties en Veiligheid, O.v.v. Ontwerpbeschikking NRG, Ontmanteling LFR, Aanleverpunt: C-Noord3 – A17/18, Postbus 20401, NL 2500 EK DEN HAAG.
Achtung: Einsprüche können auch per E-Mail eingereicht werden:
Postbus.aanvraagCOVRA@minez.nl.
Betreff: Zienswijze Ontwerpbeschikking NRG, Ontmanteling LFR.

Informationen zum Verfahren unter www.laka.org, www.wisenederland.nl

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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Verbände kein Feigenblatt für Atommüll-Kommission

Greenpeace, .ausgestrahlt und BI Lüchow-Dannenberg lehnen Einladung ab

Greenpeace, .ausgestrahlt und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg haben ihre Teilnahme an der für den 3. November geplanten Anhörung der Atommüll-Kommission des Deutschen Bundestages abgesagt.
Diese Entscheidung haben die Organisationen den Kommissionsvorsitzenden, Ursula Heinen-Esser (CDU) und Michael Müller (SPD), gestern in einem Brief mitgeteilt. Darin erklären die Umweltgruppen, sie hätten „durch die Erfahrung des Umgangs mit unseren Argumenten vor, mit und nach der Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes nicht das geringste Vertrauen in Ihre Kommission gewinnen“ können.

Bevor die Atommüll-Kommission eingesetzt wurde, hatten Umwelt- und Anti-Atom-Verbände die Voraussetzungen für eine demokratische Atommüllpolitik formuliert. Kernforderung: Die Zivilgesellschaft hätte schon an der Entwicklung des Suchverfahrens beteiligt werden müssen.
Greenpeace, .ausgestrahlt und die BI Lüchow-Dannenberg bezweifeln daher die Glaubwürdigkeit der Kommission und haben sich gegen eine Mitarbeit entschieden. „Wir haben kein Vertrauen darin, dass diese Kommission unsere Positionen ernst nimmt. Wir werden nicht das Feigenblatt in einem abgekarteten Spiel sein“, sagt Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt.
Mit Vertretern von Eon und RWE stellen die Energiekonzerne drei von 16 stimmberechtigten Kommissionsmitgliedern. Gleichzeitig torpedieren die Konzerne jedoch den Atomausstieg und eine neue Suche nach einem Atommülllager mit angekündigten und bereits eingereichten Klagen.

Illegaler Atommülltransport in die USA schürt Misstrauen

Das Misstrauen der Verbände in die deutsche Atommüllpolitik schürten die Bundesregierung und das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) zuletzt durch geplante illegale Atomtransporte aus dem AKW Jülich in die USA.
Das Standortauswahlgesetz (StandAG), die rechtliche Basis der Atommüll-Kommission, verbietet den Export deutschen Atommülls ins Ausland. Dennoch will die rot-grüne Landesregierung in NRW mit Rückendeckung der Bundesregierung 152 Castoren mit hochradioaktivem Abfall aus Jülich in die US-Militäranlage Savannah River Site transportieren.
Gleichzeitig geben NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) und weitere Bundes- und Landespolitiker in der Atommüll-Kommission vor, einen Neuanfang beim Umgang mit radioaktiven Abfällen gestalten zu wollen. „Wir werden nicht als Statisten vermeintliche Bürgerbeteiligung in einem Polittheater vorgaukeln, während die Bundesregierung ungeniert versucht, hochradioaktiven Müll illegal im Ausland verschwinden zu lassen“, sagt Mathias Edler, Atomexperte von Greenpeace.

Bis heute ungeklärt ist darüber hinaus, wohin die noch ausstehenden 26 Castoren aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich und England gebracht werden sollen. Obwohl Bund und Länder zusagten, sich noch vor der Verabschiedung des Standortauswahlgesetzes auf andere Zwischenlager zu einigen, ist eine Lösung nicht in Sicht. „Wir betrachten das als klaren Wortbruch. Wir müssen damit rechnen, dass am Ende doch alles wieder in Gorleben landet: Erst im Zwischenlager und später im unsicheren Salzstock“, so Martin Donat, Vorsitzender der BI Lüchow-Dannenberg.
(Gemeinsame PM von Greenpeace, .ausgestrahlt und Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg vom 29. Oktober 2014)

=> hier gibt´s den Brief an die Atommüll-Kommission als pdf
https://www.ausgestrahlt.de/fileadmin/user_upload/atommuellkommission/Absage_Kommissionsanhoerung.pdf

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=> hier gibt´s die Stellungnahme vom BUND zur Absage
Vertreter von Greenpeace, .ausgestrahlt und BI Lüchow-Dannenberg lehnen Teilnahme an Anhörung der Kommission zur Evaluierung des Gesetzes ab
(http://www.bund.net/themen_und_projekte/atomkraft/atommuell_kommission/aktuelles/)

=> und hier die Stellungnahme von Jörg Sommer (Deutsche Umweltstiftung)
Miteinander reden reicht nicht – aber hilft nicht miteinander reden weiter?
(http://antiatomblog.blogspot.de/2014/10/miteinander-reden-reicht-nicht-aber.html)

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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Simulierter GAU im AKW Lingen führt zu Desaster

Die taz veröffentlicht Protokolle von Katastrophenschutzübung

Eine groß angelegte und bislang geheime Simulation einer Atomkatastrophe im AKW Lingen II endete am 17. September 2013 durch Kompetenzgerangel zwischen den Krisenstäben des Bundes und der Länder mit einem Desaster.
Diese erschreckende Bilanz veröffentlichte am Wochenende die taz zusammen mit rund 1000 Seiten interner Ministeriumsprotokolle und -akten.

Im Ernstfall wäre eine radioaktive Wolke von Lingen in Richtung Südosten über Osnabrück, die Kreise Steinfurt, Warendorf, Gütersloh sowie Bielefeld hinweg gezogen, bevor die Behörden die Anwohner vor der radioaktiven Wolke gewarnt hätten.
Großstädte wie Münster und Hamm blieben nur aufgrund der unterstellten Windrichtung von der ersten radioaktiven Windfahne verschont, ansonsten hätte auch sie der Fallout unvorbereitet getroffen.
Trotz dieses Desasters hat das Bundesumweltministerium laut taz bis heute keine Konsequenzen aus der fehlgeschlagenen Katastrophenschutzübung gezogen.

„Was sich hier zeigt, übertrifft die schlimmsten Befürchtungen. Im Ernstfall sind die deutschen Behörden anscheinend überhaupt nicht in der Lage, die Bevölkerung angemessen bei einem GAU zu informieren und zu schützen. Warum wurde diese Übung geheimgehalten? Warum wurden bis heute keine Konsequenzen gezogen? Wenn die Behörden nicht in der Lage sind, die Bevölkerung bei schweren Atomunfällen zu schützen, dann muss das Bundesumweltministerium als Konsequenz sämtliche Atomanlagen umgehend abschalten,“ so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Die jetzt bekannt gewordene Simulation eines Super-GAUs ist besonders brisant, weil erst in diesem Jahr die Vorsorgebereiche für Atomunfälle drastisch ausgeweitet wurden. So müsste ein Umkreis von 20 km rund um Atomkraftwerke innerhalb von 24 Stunden evakuiert werden, in einem Umkreis von 100 km müsste die Bevölkerung in den Räumen bleiben und vorsorglich Jodtabletten einnehmen.

„Die jetzige Übung zeigt, wie unrealistisch dieses Szenario ist. Während die radioaktive Wolke schon von Lingen ins Land zieht, sollen die Bauern noch ihre Ernte einfahren und die Bevölkerung erfährt viel zu spät von der radioaktiven Freisetzung. Und wenn schon die Kommunikation auf höchster Ebene zwischen Bund und Ländern nicht funktioniert, wie soll sie dann auf unterer Ebene zwischen den Ländern, Landkreisen und Kommunen unter dem riesigen Zeitdruck funktionieren? Ein Super-GAU ist verwaltungstechnisch nicht beherrschbar,“ so Matthias Eickhoff von der Initiative SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.
(PM von Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und SOFA Münster)

Wie mag das bei einem Unfall z.B. in Tihange (B) aussehen?

Bei einem Unfall wäre auch die Eifel bei dem vorwiegendem Westwind (Euskirchen liegt etwa 100 km entfernt) betroffen.
Wie sieht eine Zusammenarbeit zwischen Belgien und Deutschland aus, wenn es schon zwischen Bund und Ländern nicht funktioniert?

Gibt es Katastrophenschutzpläne für Jülich und Umgebung z.B. beim geplanten Kippmanöver des AVR?
Fragen über Fragen . . .

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=> taz.de . . . 24.10.14 => Protokoll des Super-GAUs:
Was am Tag X passiert

=> taz.de . . . 24.10.14 => Der Super-GAU

=> taz.de . . . 24.10.14 => Geheime Übung von Bund und Ländern: Nicht bereit für den Super-GAU

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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Atommüll-Export stoppen!

Fragen und Antworten zu den geplanten Castor-Transporten in die USA

457 Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll sollen demnächst in die USA verschoben werden. Eine entsprechende Absichtserklärung haben das US- Energieministerium und das Bundesforschungs- sowie das NRW- Wissenschaftsministerium im April 2014 unterzeichnet – ein gefährlicher Präzedenzfall und Tabubruch gleich in mehrfacher Hinsicht.

Um welchen Atommüll geht es genau?

Um rund eine Million abgebrannte Brennelemente aus den (stillgelegten) Atomkraftwerken AVR Jülich und THTR Hamm-Uentrop. Die etwa tennisballgroßen Kugeln bestehen aus einem Gemisch von Grafit, Uran und Thorium sowie jede Menge hochradioaktiver Spaltprodukte, die sich beim Einsatz in den AKW gebildet haben.

Wo lagert dieser Atommüll derzeit?

Von den 457 Castor-Behältern lagern derzeit noch 152 (mit Brennelementen aus dem AVR Jülich) in der Zwischenlagerhalle in Jülich. Die übrigen 305 (mit Brennelementen aus dem THTR Hamm-Uentrop) stehen im Zwischenlager im westfälischen Ahaus, wohin sie in 57 Transporten zwischen Juni 1992 und April 1995 gebracht wurden.

Warum bleibt der Atommüll nicht wo er jetzt ist?

Das Forschungszentrum Jülich, auf dessen Gelände der AVR steht, möchte das Problem vor allem loswerden – nicht zuletzt deshalb, weil es gegen sein „Atommüll-Image“ kämpft. Es scheint daher kein Zufall, dass die notwendigen Nachweise für eine weitere Zwischenlagerung, etwa zur Erdbebensicherheit der Halle, bis heute nicht beigebracht sind, geschweige denn, die Planung für eine neue Halle begonnen wurde. Dabei ist mehr als ausreichend Zeit verstrichen: Bereits bis Mitte 2007 hätten Bund und das Land NRW als die Gesellschafter des Forschungszentrums einen Plan für ihren Strahlenmüll vorlegen sollen.

Woher kommt der plötzliche Zeitdruck für den Export?

Mitte 2013 lief die Genehmigung für die Aufbewahrung des Atommülls in Jülich ab. Anfang Juli 2014 verfügte die NRW-Atomaufsicht schließlich die Räumung des Lagers. Das Forschungszentrum hatte selbst bis dahin immer noch keine Nachweisunterlagen für eine weitere Verlängerung vorgelegt. Wohin mit dem Müll – dazu hat sich die Atomaufsicht nicht geäußert.

Wie und wohin soll der Abfall transportiert werden?

Ein Transport würde voraussichtlich von Jülich per Lkw zu einem Hafen und dann per Schiff zum US-Hafen Charleston geliefert werden. Von dort würden die Castoren mit der Bahn zum militärisch-atomaren Komplex Savannah River Site (SRS) in South Carolina kommen. Die riesige Atomanlage aus den 50er Jahren umfasst fünf militärische Reaktoren zur Produktion von Plutonium und Tritium für Atomwaffen sowie eine in Betrieb befindliche Wiederaufarbeitungsanlage.

Was soll in den USA mit dem Atommüll passieren?

So genau weiß das keiner. Sicher ist nur: Vor der eigentlichen „Wiederaufarbeitung“, also dem Auflösen der Spaltstoffe in Säure und dem Extrahieren von Uran und Plutonium, muss zunächst das Grafit abgetrennt werden. Dafür existiert bis heute kein erprobtes Verfahren. Was danach mit den hochradioaktiven Stoffen geschehen soll, ist völlig unklar – auch in den USA ist kein Endlager für den strahlenden Müll in Sicht.

Welche Bedenken gibt es gegen den Transport?

Sehr viele. Zum einen gibt es bei den irrsinnig langen Transporten auf der gesamten Strecke das Risiko eines Unfalls. Export und Wiederaufarbeitung würden das Atommüllproblem zudem nur verschieben, nicht lösen. Bei der Wiederaufarbeitung ist eine erhebliche radioaktive Verseuchung der Umgebung der Savannah River Site (SRS) zu erwarten. Schon jetzt ist das Gelände mit seinen radioaktiven Altlasten das größte Umweltproblem des US-Bundesstaats. Auf dem Gelände lagert bereits Plutonium aus Kanada, Belgien, Italien und Schweden. Dazu kommen 180 Millionen Liter hochradioaktive „Atomsuppe“ aus der Atomwaffenproduktion der 1950er Jahre. Die Tanks lecken bereits. Die Anlage untersteht weder der Kontrolle der amerikanischen Atomaufsicht (NRC) noch der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO). Eine Verwendung des aus den Brennelementen extrahierten Spaltstoffs für militärische Zwecke ist nicht ausgeschlossen. Die örtliche Bürgerinitiative „Savannah River Site Watch“ kritisiert den geplanten Atommüllimport aufs Schärfste.

Wie viel Geld ist beim Atommüll-Export im Spiel?

Eine Menge. Um überhaupt erst einmal ein Verfahren zur Aufspaltung des Grafit-Uran-Gemisches zu entwickeln, zahlt das Forschungszentrum Jülich einen Millionenbetrag an das Savannah River National Laboratory. Das US-Energieministerium (Department of Energy = DOE) hat bereits mit den kostenpflichtigen Vorarbeiten für die Umweltverträglichkeitsprüfungen begonnen. Zusammen mit den Aufwänden für Transport, Übernahme, Behandlung und Entsorgung könnte der gesamte Atommülldeal am Ende mit 450 Millionen Euro zu Buche schlagen, so der „Spiegel“. Bei einer öffentlichen Anhörung zu der geplanten Lieferung in Augusta (Georgia) nannten Vertreter der US-Regierung noch ganz andere Zahlen: „Die deutsche Regierung wird für die Erforschung, Entwicklung und Aufbereitung über die kommenden fünf bis sechs Jahre rund eine Milliarde Dollar zahlen.“ Im Entwurf des Bundeshaushalts sind bis 2018 schon 250 Millionen Euro für die „US-Option“ eingestellt.

Welches Interesse hat die US-Regierung an deutschem Atommüll?

Auch in den USA lagert grafithaltiger Atommüll, für den es bis heute kein Verfahren zur Verarbeitung gibt. ForscherInnen vor Ort sind daher sehr daran interessiert, mit den Millionenbeträgen aus Deutschland die Technologie der Hochtemperaturreaktoren – zu denen auch Jülich und Hamm-Uentrop gehörten – weiterzuentwickeln.

Sind Atommüll-Exporte denn nicht mittlerweile verboten?

Jein. Das deutsche Atomgesetz verbietet seit Mitte 2005 Transporte abgebrannter Brennelemente zur Wiederaufarbeitung aus Reaktoren „zur kommerziellen Stromerzeugung“ ins Ausland. Auch im vom Bundestag 2013 verabschiedeten Endlagersuchgesetz ist explizit davon die Rede, dass kein Atommüll – „einschließlich abgebrannter Brennelemente“ – exportiert werden soll. Allerdings: der Export und die Wiederaufarbeitung von Abfällen aus „Forschungsreaktoren“ sind weiterhin erlaubt.

Wie will man das Export-Verbot umgehen?

Mit einer Umdefinition. Um das Export-Verbot zu umgehen, wird aus dem AVR Jülich einfach ein Forschungsreaktor gemacht. Tatsächlich war er nie als solcher gedacht. Schon beim Bauauftrag bestellten 15 kommunale Energieversorger ein „Kernkraftwerk mit einer Leistung von 15 MW“ und erwogen mehrere Standorte fernab des Forschungszentrums. Während seiner Betriebszeit von 1966 bis 1988 speiste der Reaktor 1,63 Terawattstunden Strom ins Netz ein. Noch in seinem Jahreskalender 2010 stellte das Deutsche Atomforum ihn als „Kernkraftwerk“ vor. Und sowohl bei der IAEO als auch beim Bundesamt für Strahlenschutz ist er bis heute als Atomkraftwerk und nicht als Forschungsreaktor gelistet.

Wann sollen die Transporte stattfinden?

Das DOE spricht von einem Import von insgesamt 457 Behältern, die innerhalb von drei Jahren in die USA kommen könnten. Die Transporte aus Jülich sollen nach Angaben des dortigen Forschungszentrums bereits bis zum 30. Juni 2016 abgeschlossen sein.

Sind Atommüll-Exporte gerade in die USA nicht auch gerechtfertigt?

Zwei Argumente werden häufig genannt: Aus den USA stamme ja das Uran für die Brennelemente und würde jetzt lediglich „zurückgenommen“. Unterschlagen wird dabei, dass die hochradioaktiven Stoffe erst im Reaktor in Deutschland entstanden sind und dass es weltweit Usus ist, dass der Atommüll in dem Land bleibt, in dem er entstanden ist. Zum anderen argumentieren manche: Wenn die USA beispielsweise durch die NSA-Überwachung anderen schadet, ist es quasi als Ausgleich angemessen, schädlichen Atommüll gerade dorthin zu bringen. Allerdings können die betroffenen Menschen in South Carolina ja wenig für die Politik der US-Regierung. Und auch hier gilt: Die Kritik an einer Regierung rechtfertigt wohl nicht, seinen Atommüll im jeweiligen Land loszuwerden.

Was sagen Bundesregierung und NRW-Landesregierung zu dem Deal?

Wortlaut des rot-grünen Koalitionsvertrags in NRW von 2012 : „Wir wollen, dass die Castoren, vor allem die in Jülich lagernden, nur noch einmal transportiert werden – nämlich zu einem Endlager, wenn hierfür ein Standort gefunden ist.“ Als Miteigentümerin des Reaktors betreibt die Landesregierung nun jedoch den Export in die USA. „Die USA-Option ist keine neue Erfindung, sondern ein bestehendes Programm“, sagte etwa der grüne Umweltminister Johannes Remmel der Süddeutschen Zeitung, „auch frühere Bundesregierungen haben Atommüll in die USA verschickt.“ Der Betreiber müsse jetzt „alle Optionen auf Herz und Nieren prüfen“. Die Bundesumweltministerin behauptet, der Export sei rechtmäßig, weil es sich um Müll aus einem Forschungsreaktor handele – was nachweislich falsch ist. Wie sie Atommüll-Exporte ethisch einschätzt, sagt die Sozialdemokratin nicht.

Was sagt der oberste Regierungsberater in Sachen Atommüll?

Michael Sailer, als Vorsitzender der „Entsorgungskommission“ oberster Regierungsberater in Sachen radioaktive Abfälle: „Das ist ganz klar deutscher Atommüll. Es gibt überhaupt keinen Grund, weswegen der in die USA gebracht werden sollte.“

Welche Position vertritt .ausgestrahlt
u.a. AntiAtom-Initiativen?

Pläne zum Export des Atommülls in die USA müssen umgehend fallengelassen werden.
• Atommüll ins Ausland abzuschieben, löst das Atommüllproblem nicht, sondern schafft nur einen gefährlichen Präzedenzfall. Bundes- und Landesregierung dürfen dies nicht unterstützen.
• Stattdessen müssen sie dafür sorgen, dass in Jülich und Ahaus Lagerhallen errichtet werden, die gegen Erdbeben und Flugzeugabstürze gesichert sind.
• Jeder unnötige Atomtransport ist zu unterlassen. Erst wenn entschieden ist, wie und wo der Müll langfristig in Deutschland möglichst sicher gelagert werden kann, sind einmalige Atomtransporte verantwortbar.
• Zur Klärung all dieser Fragen muss die betroffene Bevölkerung mit einbezogen werden und mitbestimmen können.

Text von und mehr Informationen unter:
www.ausgestrahlt.de/export-usa
.ausgestrahlt e.V. | Marienthaler Straße 35 | 20535 Hamburg |
info@ausgestrahlt.de | www.ausgestrahlt.de

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Keine Castor-Transporte in die USA!

Vortrag von Tom Clements am 24. September 2014 in Hamburg

=> .ausgestrahlt – Interview => „Ungefiltert direkt in die Umwelt“ . . . Tom Clements, Direktor der Bürgerinitiative „Savannah River Site Watch“, über den geplanten Atommüllexport in die USA und die Zustände in der Anlage, die den Müll empfangen soll.

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siehe auch => Erfolgreicher Sonntagsspaziergang in Jülich mit Tom Clements (USA) . . . 25. September 2014

und => Wohin mit dem Jülicher Atommüll?
– Eine Stellungnahme
. . . 28. Juni 2014

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„SOKO Atommüll“ ermittelt am Montag, 20.10. in Bonn

Atommüll-Alarm: Tatort Bonn

„Atommüll-Alarm: TATORTE in NRW“ – unter diesem Motto ermittelt die „SOKO Atommüll“ vom 20. – 25.10.2014 in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens an Brennpunkten der Atommüllproblematik.

Im Auftrag von AntiAtomBonn
recherchieren die „Kommissare“
Peter Dickel (AG Schacht Konrad) und Hubertus Zdebel (MdB Linksfraktion, Sprecher für Atomausstieg) auch in Bonn und informieren über Hintergründe und Motive der begangenen Verbrechen.

Infoaktion und Ermittlungen:

Montag, 20.10.14, 16-18 Uhr, Bottlerplatz, Bonn

Hintergründe und Diskussion zu Tatorten und Tätern:

Montag, 20.10.14, 19.30 Uhr, MIGRAPOLIS, Brüdergasse 16-18, Bonn

* Mit den regelmäßigen Atomtransporten durchs Stadtgebiet ist Bonn Teil des engmaschigen weltweiten Netzes riskanter Atommüll-, Uranerz- und Uranhexafluoridtransporte. Erst am 8.10.2014 wurde der letzte Atomtransport durch Bonn-Beuel von AntiAtomBonn-Aktivisten beobachtet und dokumentiert. Jeden Tag können einem in Deutschland Atomtransporte begegnen, doch nur über wenige wird berichtet.

* In Deutschland wird Atommüll unter fragwürdigen Bedingungen transportiert und gelagert. Trotz Atomausstieg produziert die Uranfabrik im westfälischen Gronau mit einer unbefristeten Genehmigung weiter Brennstoff für Atomkraftwerke in aller Welt. Die Folge: Immer größere Mengen Atommüll lagern in Gronau, teilweise sogar unter freiem Himmel.

* Bundes- und Landesregierung in NRW wollen den strahlenden Müll in 152 Castorbehälter mit hochradioaktiven Brennelementen aus dem Jülicher Atomreaktor AVR in die USA verfrachten. Wie Gutachten von Greenpeace und dem BUND NRW zeigen, wäre das rechtswidrig.

* Mit einer Bundes-Stiftung (Bad-Bank) planen die Atomkonzerne überdies, sich aus der Verantwortung für die wachsenden Kosten bei der Stilllegung von AKWs und der Atommülllagerung zu stehlen. Nach einer Einmalzahlung von 36 Mrd. Euro durch die Konzerne, sollen dann die SteuerzahlerInnen die Zeche zahlen.

Das muss verhindert werden. Besuchen Sie uns am kommenden Montag an unserem Informationsstand auf dem Bottlerplatz oder kommen sie zur Diskussionsveranstaltung AntiAtomBonn im
Gespräch mit Peter Dickel
(AG Schacht Konrad) und Hubertus
Szdebel
(MdB Linksfraktion, Sprecher für Atomausstieg)“
am gleichen Abend um 19:30 Uhr ins Migrapolis , Brüdergasse 16-18, Bonn.
(Text: AntiAtom-Bonn)

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Hoch riskantes Kippmanöver beim Jülicher Versuchsatomkraftwerk AVR

Die aktuelle Diskussion um die USA-Verschiebung der Jülicher Castoren drängt einen anderen nuklearen Problembereich zu sehr in den Hintergrund:
Der mit 2100 Tonnen extrem schwere und hochgradig u.a. mit Strontium-90, Cäsium-137 und Kohlenstoff-14 radioaktiv belastete AVR-Atomreaktorbehälter neben dem Forschungszentrum Jülich soll in einem riskanten und weltweit einzigartigen Verladeverfahren gekippt und 300 m weiter in eine unsichere Billig-Lagerhalle transportiert werden und dort 60 Jahre oder länger bleiben.

Nach einem jahrelang vertuschten schweren Störfall im Jahr 1978 ist nämlich nicht nur der Reaktordruckbehälter (RDB) bis heute stark verstrahlt, sondern auch der Boden darunter.
Der RDB kann wegen der Verstrahlung nicht zerlegt werden.
Das enorme Gewicht des RDB und seine extrem hohes strahlendes Inventar stellen ein großes Sicherheitsrisiko bei dem geplanten Manöver dar.
Andere Möglichkeiten, die radioaktive Bodenbelastung z. B. durch chemische Reinigung des Bodens zu beseitigen, sind vom Betreiber nie ausreichend geprüft worden.
Bis heute ist die Bevölkerung über die konkreten Zeitpläne, Kosten und Maßnahmen der Verladung und Sanierung nicht hinreichend informiert. Aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle haben wir jedoch erfahren, dass der Beginn der Kippung und der Transport des AVR Reaktors in Jülich nun für November vorgesehen ist und vermutlich im März/April 2015 abgeschlossen sein soll.

Vor kurzem wurden uns weitere Neuigkeiten zu diesem Debakel zugespielt. Offenbar ist der Reaktorbehälter nicht ausreichend dicht und wird bei der Lagerung ständig radioaktiven Kohlenstoff-14 emittieren, sodass jetzt heimlich eine zusätzliche Genehmigung dafür beantragt werden musste.
Weiterhin deuten sich Zusatzkosten bei der geplanten Bodensanierung in dreistelliger Millionenhöhe an. Wir fordern weitere Informationen.

Außerdem fragen wir, warum das vorgesehene Lager für den Reaktorbehälter den Sicherheitsanforderungen genügen soll, wenn andererseits nach Aussagen der Landesregierung ein Castorenlager in Jülich wegen Erdbebengefahr und Bodenverflüssigung nicht möglich sein soll.

Wir fordern Bundesregierung, NRW-Landesregierung, Forschungszentrum Jülich und AVR/EWN auf,
* zunächst eine umfassende Prüfung von Alternativen zur riskanten Verlagerung des stark verstrahlten Druckbehälters durchzuführen.
* Dazu muss die Verlagerung ausgesetzt werden.
* An dieser Alternativen-Prüfung muss die Bevölkerung intensiv beteiligt werden.
(mit Material von PM vom 18.9.14)
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siehe auch => Erfolgreicher Sonntagsspaziergang in Jülich mit Tom Clements (USA) . . . 25. September 2014

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Überall in Deutschland liegt Atommüll – Tatort auch in Gronau!

5. Oktober, 13.30 Uhr : Protestkundgebung vor der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau (Westfalen)

Im Rahmen der bundesweiten „Atommüll-Alarm-Kampagne“ rufen die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD, der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen für den kommenden Sonntag (5.10.2014) um 13.30 Uhr zur Teilnahme an einer Kundgebung am „Tatort Gronau“ am Haupttor der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA), Röntgenstraße 4, auf.

Mit der Kundgebung unter dem Motto „Stoppt die Uranmüllproduktion“ wollen Anti-Atomkraft-Organisationen gegen den Endlosbetrieb der UAA und die drohende Inbetriebnahme eines Uranmüll-Hallenlagers für 60.000 Tonnen Uranoxid, direkt neben der UAA, demonstrieren.
Es wird u. a. einen Redebeitrag vom Koordinator der bundesweiten Atommüllkampagne Peter Dickel (Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD) geben.
Dickel: „Am Tatort Gronau soll der Uranmüll als Wertstoff getarnt werden, um ihn dort unbefristet lagern zu können. Wer das zulässt muss wissen, dass er dort sehr, sehr lange bleiben wird. Sollte Schacht KONRAD in Salzgitter je in Betrieb gehen, könnten die Uranabfälle dort jedenfalls aus Sicherheitsgründen nicht eingelagert werden.“

Im Aufruf zur bundesweiten Atommüllkampagne heißt es: „Überall in Deutschland begegnet uns Atommüll. Unter fragwürdigen Bedingungen. Jeden Tag begegnen uns auf Straßen, Schienen und Wasserwegen Atomtransporte. Eine flächendeckende radioaktive Belastung, die nicht verschwindet.“
Und die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland betonen: „Wir alle sind betroffen. Dies gilt auch besonders im Münsterland mit seinen zahlreichen Nukleargefahren: Atomtransporte mit LKW und Sonderzügen, Atommüll-Lager in Ahaus, Atommülllagerung in Gronau.“
Das ist für das Aktionsbündnis Münsterland und weitere Organisationen nicht hinnehmbar!

Zum Atomausstieg muss auch die Stilllegung der Urananreicherungsanlage gehören!

„Wir wollen nicht, dass in Gronau neben der UAA mit dem Uranhexafluorid-Freilager jetzt auch noch ein oberirdisches Hallen-Dauerlager für Uranmüll in Betrieb geht. Zum Atomausstieg muss auch die Stilllegung der Urananreicherungsanlage gehören – nicht deren stetiger Ausbau“ erklärt Udo Buchholz, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und aktives Mitglied im Arbeitskreis Umwelt Gronau.

Eigentlich sollte die Uranlagerhalle nach den Plänen des Betreiberkonzerns Urenco bereits in Betrieb sein. Aber die Inbetriebnahme konnte bisher verhindert werden.
Jetzt fordern rund 60 Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbände und Parteigliederungen gemeinsam die NRW-Landesregierung sowie die Bundesregierung auf, das erste unbefristete Atommüll-Zwischenlager Deutschlands für 60.000 Tonnen Uranoxid in Gronau nicht in Betrieb gehen zu lassen und die Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau sofort stillzulegen.
Für den Fall, dass die NRW-Landesregierung die derzeit für 2015 geplante Inbetriebnahme der Uranmüllhalle genehmigt, kündigen die Anti-Atom-Initiativen in einem Aufruf zum „Tag X“ weitere Proteste in Gronau an.

Verursacher dürfen nicht aus der Haftung für die Ewigkeitslasten des Atommülls entlassen werden!

Im Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung am Sonntag in Gronau werden weitere konkrete Forderungen an die NRW-Landesregierung bzw. an die Bundesregierung gerichtet:
* Alle Atomtransporte sollen verboten werden, der gesamte Atommüll und die Zwischenlagerung sollen in ein umfassendes Konzept für den Umgang mit dem Atommüll einbezogen werden.
* Dieses Konzept muss dem Schutz vor radioaktiver Strahlung höchste Priorität geben.
* Die Verursacher dürfen nicht aus der Haftung für die Ewigkeitslasten des Atommülls entlassen werden.
* Und mit Blick auf die aktuelle Diskussion über die Zukunft des Jülicher und Ahauser Atommülls wird gefordert, den Export abgebrannter Brennelemente aus den Kugelhaufen-Reaktoren in Jülich und Hamm-Uentrop zu verbieten und kein weiteres Verschieben im Inland zuzulassen!

(PM; Weitere Infos unter => www.atommuell-alarm.info, www.urantransport.de, www.aku-gronau.de, www.bbu-online.de, www.sofa-ms.de.

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siehe auch => ATOMMÜLL-ALARM – Tatorte in Deutschland
13. September – 31. Oktober 2014

Eine bundesweite Kampagne

und => NRW verhindert insolvenzsichere Rückstellungen für AKW – Offener Brief an Hannelore Kraft als pdf
von .ausgestrahlt, 25.9.14

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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