Archiv für September 2014

Erfolgreicher Sonntagsspaziergang in Jülich mit Tom Clements (USA)

Trotz widrigem Wetters kamen in Jülich am 21.9.14 rund 60 AtomkraftgegnerInnen zu einem „Sonntagsspaziergang“ zum ForschungsZentrum Jülich (FZJ) zusammen.
Gastredner war Tom Clements von SRS Watch, South Carolina, USA, der eindringlich deutlich machte, dass die Menschen dort sich nicht den Jülicher Atommüll vor die Füße kippen lassen wollen und dass es auch dort keine geeignete Lagerstätte gibt.
Weitere Redner waren Dr. Rainer Moormann, Whistleblower aus dem FZJ, der über die Hintergründe und noch immer andauernden Gefahren der gescheiterten Technologie berichtete, sowie ein Vertreter vom AntiAtom-Plenum-Köln, der auf die risikoreiche Kippung des 2100 Tonnen schweren Reaktors hinwies. Das FZJ weigert sich bis heute nähere Informationen und einen Zeitplan dazu herauszugeben. Aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle haben wir jedoch erfahren, dass der Beginn der Kippung und der Transport des AVR Reaktors in Jülich nun für November vorgesehen ist und vermutlich im März/April 2015 abgeschlossen sein soll.
Auch .ausgestrahlt war dabei und präsentierte ein großes Banner, zusammengesetzt aus tausenden Protest-Postkarten. Dieses präsentierten sie auch am nächsten Tag in Berlin zur 4. Sitzung der Atommüll-Kommission.
Zeitgleich fand ein „Sonntagsspaziergang“ vor dem Atommülllager Ahaus statt, wo die „Hinterlassenschaften“ des THTR Hamm-Uentrop lagern, die auch in die USA verschifft werden sollen.

Flankiert wurden die Veranstaltungen durch zwei Rechtsgutachten von Greenpeace und BUND sowie einer breiten Presseberichterstattung.
Hier ein Presse-Überblick:

=> Jülicher Castoren erhalten Besuch aus den USA . . . aachener-zeitung.de, 24.9.14

=> Atommüll-Alarm: Debatte um Castor-Export von Jülich in die USA erreicht Atommüll-Kommission . . . umweltFAIRaendern.de, 24.9.14

=> Atommüll aus Jülich soll in die USA : Wie sicher ist das Zwischenlager in South-Carolina? . . . WDR, Studio Aachen (Text), 22.9.14

=> Wohin mit dem Atommüll aus Jülich?: Kein Ende im Streit um Atomkugeln . . . WDR, Studio Aachen (Text), 22.9.14

=> BUND erwägt Klage wegen Atommüll-Transporten aus NRW in die USA . . . WDR (Text), 22.9.14

=> Jülicher Atommüllexport: Illegal und auch in den USA unerwünscht . . . PM BUND, 22.9.14

=> Sicherheitsexperte Rainer Moormann zum Problem der Atomkugel-Lagerung . . . WDR/WESTPOL vom 21.09.2014

=> Wohin mit den Atomkugeln? . . . WDR/WESTPOL vom 21.09.2014

=> Rechtmäßigkeit des Exports radioaktiver Abfälle des AVR Jülich in die USA . . . BUND Gutachten (pdf), 21.9.14

=> Rechtsgutachten zur Zulässigkeit der Verbringung von abgebrannten Kernbrennstoffen aus dem stillgelegten Kernkraftwerk AVR Jülich in die Wiederaufbereitungsanlage Savannah River Site (USA) . . . Greenpeace Gutachten (pdf)

=> Gutachten zu Castor-Transporten: Atommüll-Export in die USA illegal . . . . taz.de , 18.9.14

=> Castoren aus Jülich: Atommüll-Export in die USA ist laut Gutachtern illegal . . . spiegel-online.de , 18.9.14

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=> Presseerklärung vom 18.9.2014 zum geplanten Kippmanöver beim Jülicher Versuchsatomkraftwerk AVR
=> hier als pdf

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siehe auch => Massive Proteste im Falle von Jülicher Castor-Transporten angekündigt . . . 21. Juli 2014

und => Wohin mit dem Jülicher Atommüll?
– Eine Stellungnahme
. . . 28. Juni 2014

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
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23.9.14 in Jülich: Infoveranstaltung zu den West-Castoren

(aktualisiert am 22. September 2014)

Dienstag den 23. September in Jülich um 18:30 Uhr

im Dietrich Bonhoeffer Haus, Düsseldorfer Str. 30

Informationsveranstaltung u.a. zu den Jülicher („West“) Castoren

Als Gäste werden
=> der US-amerikanische Umweltaktivist Tom Clement (Leiter der Initiative SRS watch/Savannah River Site),
=> der Superintendent der ev. Kirche Jens Sannig,
=> der Aachener Nuklearexperte und Whistleblower Rainer Moormann
=> sowie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Oliver Krischer
teilnehmen.

Ferner wurden auch das Forschungszentrum sowie die Bundes- und Landesregierung NRW angefragt, ob ihrerseits VertreterInnen die Podiumsdiskussion bereichern würden.
Das Forschungszentrum lehnte aber ab.
Sein erstrebtes hohes Ansehen als verantwortungsvolle wissenschaftliche Einrichtung von internationalem Ruf wird es nicht fördern, indem es sich der Diskussion mit einem Vertreter derer, die den Jülicher Atommüll empfangen sollen, nicht stellt!

Mehr Infos bei => www.westcastor.de

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siehe auch Presse:

=> Forschungszentrum Jülich: BUND erwägt Klage gegen Atommüll-Export . . . spiegel-online , 22.9.14

=> Gutachten zu Castor-Transporten: Atommüll-Export in die USA illegal . . . . taz.de , 18.9.14

=> Castoren aus Jülich: Atommüll-Export in die USA ist laut Gutachtern illegal . . . spiegel-online.de , 18.9.14

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=> Presseerklärung vom 18.9.2014 zum geplanten Kippmanöver beim Jülicher Versuchsatomkraftwerk AVR
=> hier als pdf

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=> Veranstaltungen im Rahmen von
=>
ATOMMÜLL-ALARM – Tatorte in Deutschland
13. September – 31. Oktober 2014

Eine bundesweite Kampagne
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siehe auch => Massive Proteste im Falle von Jülicher Castor-Transporten angekündigt . . . 21. Juli 2014

und => Wohin mit dem Jülicher Atommüll?
– Eine Stellungnahme
. . . 28. Juni 2014

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
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21.9.14: Stoppt die Kippung des AVR-Reaktors und die West-Castoren in Jülich!

(aktualisiert am 21. September 2014)

Sonntagsspaziergang in Jülich

(zeitgleich auch am Atommülllager Ahaus)

am 21. September 2014 um 14:00 h

ab Haltestelle Rurtalbahn => „Forschungszentrum“
(W. Johnen Straße / 52428 Jülich)
zum Tor des => FZJ Forschungszentrum Jülich

STOPPT DIE KIPPUNG DES AVR REAKTORS
und die WESTCASTOREN!

RednerInnen: Tom Clements
(SRS Watch, South Carolina, USA: er kommt von dem Ort, wohin die West-Castoren illegal abgeschoben werden sollen)
N.N. (Westcastor)
Rainer Moormann (Whistleblower)
und Kulturprogramm; für das leibliche Wohl sorgt die Volxküche Nordeifel.

Hintergrund:

Der AVR Reaktor soll Ende September gekippt und 300m weiter in eine unsichere Lagerhalle transportiert werden.
1978 kam es zu einem Beinahe GAU, der vom FZJ geschickt vertuscht wurde.
Erst durch den Whistleblower Rainer Moormann kam die Wahrheit Anfang der 2000er Jahre ans Licht.
Der Boden unter dem Reaktor wurde stark verseucht.
Geplantes Reaktorkippmanöver:
Durch den lange vertuschten Unfall von 1978 wurde nicht nur eine Menge Tritium und Strontium damals ins Grundwasser abgegeben, sondern aus den verstrahlten Fundamentkammern muss es nach wie vor abgepumpt werden, um nicht weiterhin das Grundwasser zu verseuchen (Dass es später verdünnt in die Rur gelangt, wie andere strahlende Abwässer des FZJ auch, ist allerdings auch nicht zu verantworten!).
Auch ist nach wie vor Strontium unter dem Reaktor im Erdreich, so dass er nach den Katastrophenreaktoren von Tschernobyl und Fukushima der weltweit verschmutzteste Reaktor ist und nicht abgebaut werden kann.

Jetzt will man den Reaktor in einer hochriskanten Aktion kippen, um zu sehen was darunter ist.
Bis heute weiß niemand welche Auswirkungen der Beinahe GAU hatte!
Alternativen zu dem Verfahren wurden nicht geprüft, wie etwa den sicheren Einschluss und die chemische Reinigung der Abwässer.

Daher fordern wir einen sofortigen Stopp der Baumaßnahmen zur Kippung

und eine Überprüfung von Alternativen!

Das FZJ und die AVR GmbH halten es, trotz mehrfacher Anfragen, noch nicht einmal für notwendig, die Bevölkerung über den genauen Zeitplan ihres abenteuerlichen Vorhabens zu informieren!

Keine Castor-Transporte (Jülich/Ahaus) in die USA!


Gegen alle Versprechen wollen Bund und Land NRW über 450 Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll in die USA exportieren.
Damit wird kein Problem gelöst, sondern es wird nur weit weg verschoben.
Laut „Spiegel“ soll das 450 Millionen Euro kosten.

Fordere mit Deiner Unterschrift von der Bundes- und Landesregierung, die Pläne für den Atommüll-Export Jülich/Ahaus in die USA aufzugeben.
=> https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/export-usa.html
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Hintergrund siehe unter =>
Der geheime Plan zum Atommüll-Export
Atommülltransporte zur „Wiederaufarbeitung“ – das ist offiziell seit 2002 verboten. Bund und Land NRW wollen dennoch fast 500 Castoren von Jülich/Ahaus in eine Wiederaufarbeitungsanlage in den USA schaffen.
=> https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/juelich/hintergrund.html

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Das Regionalbündnis „Westcastor Stop“ lädt außerdem zu einer Informationsveranstaltung

am Dienstag den 23. September in Jülich um 18:30 Uhr
in das Dietrich Bonhoeffer Haus, Düsseldorfer Str. 30 ein.

Als Gäste werden
=> der US-amerikanische Umweltaktivist Tom Clement (Leiter der Initiative SRS watch/Savannah River Site),
=> der Superintendent der ev. Kirche Jens Sannig,
=> der Aachener Nuklearexperte und Whistleblower Rainer Moormann
=> sowie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Oliver Krischer
teilnehmen.

Ferner wurden auch das Forschungszentrum sowie die Bundes- und Landesregierung NRW angefragt, ob ihrerseits VertreterInnen die Podiumsdiskussion bereichern würden.
Das Forschungszentrum lehnte aber ab.
Sein erstrebtes hohes Ansehen als verantwortungsvolle wissenschaftliche Einrichtung von internationalem Ruf wird es nicht fördern, indem es sich der Diskussion mit einem Vertreter derer, die den Jülicher Atommüll empfangen sollen, nicht stellt!

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=> Presseerklärung vom 18.9.2014 zum geplanten Kippmanöver beim Jülicher Versuchsatomkraftwerk AVR
=> hier als pdf

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=> Veranstaltungen im Rahmen von
=>
ATOMMÜLL-ALARM – Tatorte in Deutschland
13. September – 31. Oktober 2014

Eine bundesweite Kampagne
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siehe auch => Massive Proteste im Falle von Jülicher Castor-Transporten angekündigt . . . 21. Juli 2014

und => Wohin mit dem Jülicher Atommüll?
– Eine Stellungnahme
. . . 28. Juni 2014

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Presse:

=> Gutachten zu Castor-Transporten: Atommüll-Export in die USA illegal . . . . taz.de , 18.9.14

=> Castoren aus Jülich: Atommüll-Export in die USA ist laut Gutachtern illegal . . . spiegel-online.de , 18.9.14

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
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