Archiv für April 2014

30. April 2014: “Postcard Politics” – Vernissage um 17h in Euskirchen im Nähcafe 70er

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Demo am 26. April: Klima schützen – Braunkohle stoppen!

14 Uhr ab Bahnhof Kerpen/Buir (an der Bahnstrecke Köln-Aachen)

Hambacher Forst bleibt!

Seit den 70ger Jahren baggert RWE im Rheinischen Braunkohlerevier. Von dem einst 5.500 Hekt­ar gro­ßen Wald ist nur noch ein kleiner Teil übrig. Landschaftszerstörung, Vertreibung der Bevölkerung, Abriss von ganzen Dörfern, Luftverseuchung durch CO2 und radioaktiven Feinstaub – das sind nur einige der Folgen des Braunkohletagebaus.

Braunkohle ist der klimaschädlichste aller Energieträger.
Im Hambacher Forst wird seit zwei Jahren, im Winter wie im Sommer, aktiver Widerstand geleistet. Die AktivistInnen fordern den sofortigen Kohleausstieg und wollen mit zivilem Ungehorsam, kreativen Aktionen und bewundernswerter Ausdauer die Abholzung des Waldes verhindern. (Hier Infos zur Situation im Hambacher Forst).

Nachdem am 27. März die dritte Waldbesetzung des Hambacher Forstes geräumt wurde, baut sich der Widerstand erneut auf: Nach unserer Information wollen AktivistInnen am Tag X+4 – am Samstag 4 Wochen nach der Räumung – am 26. April den Wald wieder besetzen.

Zeitgleich findet unter dem Motto „Klima schützen, Braunkohle stoppen“ eine Demo von Buir bis zum Hambacher Forst statt.

AntiAtom-Euskirchen ruft dazu auf, sich aktiv und kreativ daran zu beteiligen.

Hambacher Forst bleibt!
Sonne und Wind statt Kohle und Atom!

(mit Material von AntiAtomBonn)

=> mehr Infos bei => http://hambacherforst.blogsport.de

siehe auch => Ein Sofortausstieg ist möglich
von A. Limbach, AntiAtomBonn

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350 Personen beim Ostermarsch in Gronau gegen Atomanlagen und Atomwaffen und für gewaltfreie Konfliktlösungen

Auftakt der diesjährigen Ostermärsche

Im westfälischen Gronau haben am Karfreitag (18. April 2014) bei einem Ostermarsch rund 350 Personen an der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage (UAA) für die weltweite und sofortige Stillegung aller Urananreicherungsanlagen, Atomkraftwerke und sonstiger Atomanlagen, sowie gegen die Herstellung und den Einsatz von Atomwaffen, demonstriert.
Gleichzeitig wurde die Forderung nach gewaltfreien Konfliktlösungen zum Ausdruck gebracht. Zahlreiche Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbände und Friedensorganisationen hatten zur Teilnahme aufgerufen.

Der Ostermarsch in Gronau fand im Rahmen der bundesweiten Ostermärsche der Friedensbewegung statt. Gleichzeitig war der Ostermarsch in Gronau in Nordrhein-Westfalen die zentrale Auftaktveranstaltung des traditionellen Ostermarschs Rhein-Ruhr. Der Gronauer Ostermarsch fand zudem fast genau 28 Jahre nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl statt (26. April 1986). Die Folgen der Tschernobylkatastrophe sind bis heute spürbar.

Die Gronauer Urananreicherungsanlage gehört zum internationalen Urenco-Konzern, dessen Anteile verkauft werden sollen. Kritisiert wird, dass mit dem Verkauf sensible Technik, die zur Atomwaffenproduktion genutzt werden kann, weitere Verbreitung finden würde. Statt des Verkaufs fordern die Anti-Atomkraft-Bewegung und die Friedensbewegung die sofortige Stilllegung der Anlage.

Der Gronauer Ostermarsch begann mit einer Auftaktkundgebung vor dem Haupttor der Urananreicherungsanlage. Anschließend führte er um die Urananreicherungsanlage herum und endete mit einer Abschlußkundgebung in der Nähe der neuen Uranmüll-Dauerlagerhalle an der Marienkapelle. Bei den Kundgebungen sprachen Stefan Kubel (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen), Hannelore Tölke (Vorstandsmitglied der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgenerInnen NRW), Angelika Claussen (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. / IPPNW), Dirk Seifert (Robin Wood) und Anthony Lyamunda (civil education is the solution for poverty and environmental management / CESOPE, Tansania). Bei der Abschlußkundgebung kamen noch spontan Martina Haase von der Aachener AKW-Nee-Gruppe und ein Vertreter der Osnabrücker Friedensinitiative zu Wort. Sie informierten über die Atomanlagen in Jülich und Belgien bzw. über die Situation in der Ukraine.

Udo Buchholz vom Vorstand des Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz zeigte sich nach dem Ostermarsch zufrieden: „Der Ostermarsch wurde gemeinsam von Anti-Atomkraft-Initiativen und Friedensorganisationen vorbereitet und es haben viele Menschen aus unterschiedlichen Organisationen teilgenommen. Gemeinsam wurde verdeutlicht, dass die Technik zur Urananreicherung im Kontext mit Uranabbau, Atommüll und Atomwaffen zu sehen ist. Die Landesregierung in Düsseldorf ist aufgefordert, der Anlage in Gronau endlich die Betriebsgenehmigung zu entziehen.“

Mit dem Gronauer Ostermarsch wurde insgesamt besonders folgenden Forderungen Nachdruck verliehen:

Ø Vernichtung und “Entsorgung” aller Atomwaffen und Uranmunitions-Bestände!
Ø Keine Verkauf des Urenco-Konzerns!
Ø Sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlagen in Gronau und weltweit!
Ø Verstärkte Förderung gewaltfreier Konfliktlösungsansätze!
Ø Sofortige Stilllegung aller Uranminen und Atomanlagen weltweit!

(PM von: Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU))

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