Archiv für März 2014

Karfreitag, 18. April: Ostermarsch an der UAA Gronau

Aufruf zum Ostermarsch am Karfreitag,
18. April 2014 an der UranAnreicherungsAnlage (UAA) Gronau:

=> mehr Infos bei => www.ostermarsch-gronau.de

=> hier gibt´s den Aufruf als => pdf zum runterladen


Atom­aus­stieg? Nicht wirk­lich ! – Die Bom­ben-​Ge­schäf­te gehen wei­ter
- ARD plus­mi­nus vom 11.​9.​2013

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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Alarm im Hambacher Forst!

Pressemitteilung zur Räumung am 27.3.2014
von => http://hambacherforst.blogsport.de/

Wald­be­set­zung im Ham­ba­cher Forst wird ge­räumt!

Gro­ßer Po­li­zei­ein­satz seit heute mor­gen – Sorge um Si­cher­heit oder er­neu­te Schi­ka­ne?

Ker­pen, 27. März 2014.
Heute mor­gen gegen 8 Uhr ist eine Hun­dert­schaft der Po­li­zei in den be­setz­ten Teil des Ham­ba­cher Fors­tes ein­ge­drun­gen. Of­fen­bar be­rei­ten die Po­li­zist*innen eine Räu­mung vor. Mit dabei sind Klet­ter­teams und He­be­büh­nen, für den Ein­satz in der Höhe. Auch in dem Camp von Kli­ma-​Ak­ti­vist*innen auf einer na­he­ge­le­ge­nen Wiese ist Po­li­zei zu­ge­gen und hat das Ge­biet ab­ge­sperrt.

Der Po­li­zei­ein­satz ist von der Stadt Ker­pen ver­an­lasst wor­den. In einer Pres­se­mit­tei­lung er­klär­te die Stadt, der Zu­stand der Baum­häu­ser be­deu­te eine kon­kre­te Ge­fähr­dung für Men­schen. Die Wald­be­set­zung sei aus Si­cher­heits­grün­den nicht län­ger zu dul­den.

„Ge­fähr­det ist vor allem das glo­ba­le Klima“, sagt die Be­set­ze­rin Anne Groll. „Wir sind hier, weil RWE mit dem Abbau und der Ver­bren­nung von Braun­koh­le die At­mo­sphä­re auf­heizt und da­durch das Si­cher­heits­ri­si­ko für Ge­sell­schaf­ten und Öko­sys­te­me mas­siv ver­schärft. Es ist wahr­schein­li­cher, dass An­woh­ner*innen an den Fol­gen der Fein­staub­be­las­tung lei­den als dass ihnen beim Spa­zier­gang ein Baum­haus auf dem Kopf fällt.“

Schon letz­te Woche fand im Wie­sen-​Camp eine po­li­zei­li­che Durch­su­chung statt, im Zuge des­sen Lap­tops, Ta­ge­bü­cher, Han­dys, ei­ni­ge Me­di­ka­men­te und elek­tro­ni­sche Hilfs­mit­tel be­schlag­nahmt wur­den.

Die Wald­be­set­zung be­steht trotz meh­re­ren Räu­mun­gen seit dem 14. April 2012 und rich­tet sich gegen die Aus­wei­tung des Ta­ge­baus Ham­bach und die damit zu­sam­men­hän­gen­de Koh­le­ver­stro­mung.
„Unser Wi­der­stand ist so leicht nicht klein zu krie­gen“, sagt einer der Be­set­zer, „heute ist Tag X. Das heißt, die Wie­der­be­set­zung fin­det am 26. April statt.“
(PM)
Wei­te­re Infos unter:
hambacherforst.​blogsport.​de
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S O L I D A R I T Ä T => Anreise zum Hambacher Forst
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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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Vortraggsreihe zum Thema „Energiepolitik“ in Bonn

VA-Tip
Eine hoch interessante Vortragsreihe zum Thema „Energiepolitik“ läuft zur Zeit im MIGRApolis, Brüdergasse 16-18 in Bonn
(=> google-maps).
Veranstalter ist AntiAtom-Bonn, der Eintritt ist frei.

So heißt es z.B. am kommenden Freitag, 28. März 2014 um 19:30 h

Was steckt hinter dem Strompreis?

Über Kosten und Nutzen der Energiewende

Wer sind die eigentlichen Kostentreiber im Energiesektor?
Wie ist der Strompreis zusammengesetzt?
Wie werden sich die Energiepreise langfristig entwickeln?
Wie teuer kommt es uns zu stehen, wenn die Energiewende ausgebremst wird?
Und wie schnell könnten wir auf Atom- und Kohlestrom verzichten?

Auf diese und viele andere Fragen wird Herr Samadi* in seinem Vortrag eingehen, ergänzt durch die Ausführungen von Anika Limbach, AntiAtomBonn

*Sascha Samadi, dipl. Volkswirt und Ökologe, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Seit 2008 ist er Doktorand in der Forschungsgruppe „Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen“.

=> Weitere Termine der Vortragsreihe „Energiepolitik“ => hier

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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Wem die neuen Stromtrassen wirklich dienen

RWE, Eon, Vattenfall & Co haben kein wirkliches Interesse an der Energiewende
Schreit hier jemand verwundert auf?
Sie sitzen auf einem auslaufenden Geschäftsmodell. Sie haben die Zeichen der Zeit nix rechtzeitig erkannt. Sind halt „Dinos“.
Sie geben sich in der Werbung „grün“, hoffen jedoch auf ein Comeback der Atomenergie..
Der Klima-Killer Kohle-Kraft feiert dank der Politrix ein kaum für möglich gehaltenes Revival, während flexible und klimafreundliche(re) Gaskraftwerke still stehen.
Das in Zeiten einer „Energiewende“?!

Für wen werden eigentlich die umstrittenen Stromtrassen gebaut?

Hier läuft was schief!
Energiewende kann nur dezentral und mit BürgerInnen-Beteiligung gelingen!

Darum am 22. März nach Düsseldorf zur Demo:

Energiewende retten !

Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom
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=> hier geht´s zum => Aufruf
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=> hier gehts zum => Programm und mehr Infos
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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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Etwa 650 Menschen auf Fukushima-Gedenk-Demo in Jülich

Vor drei Jahren begann die Katastrophe in Fukushima, die bis heute nicht unter Kontrolle ist.

Etwa 650 Menschen beteiligten sich deshalb am 8. März in Jülich an der landesweiten
Gedenkveranstaltung zum
3. Jahrestag der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi.

Bei schönstem Sonnenschein wurden sie schon vor Beginn der Auftaktkundgebung auf dem Jülicher Walrmplatz von Klaus dem Geiger und Sascha (Salossi), die im folgenden auch die Auftaktkundgebung musikalisch untermalten, mit passenden Songs begrüßt.

Nachdem auch die TeilnehmerInnen des Fahrradcorsos rund um den verseuchten Reaktor, veranstaltet von ATTAC Inde-Rur, eingetroffen waren, wurde es ruhig:
Herr Tomoyuki Takada schilderte eindrucksvoll die Situation in Japan. Richtig still wurde es, als ein Brief der 16-jährigen Mina, die aus Fukushima fliehen mußte, verlesen wurde. Danach wurde in einer Schweigeminute der Opfer des Tsunamis und der Atomkatastrophe gedacht.

Anschließend ging es in der Rede von Walter Schumacher aus Aachen um die europäische Atompolitik. Auch ein Statement der amerikanischen Initiative SRS Watch aus Savannah River Side, der Ort, an den das Forschungszentrum den Jülicher Atommüll (152 „West“– Castoren mit 300.​000 hoch­ra­dio­ak­ti­ven Brenn­ele­ment­ku­geln) los werden möchte, verlesen.

Zu dem Lied „Nein, nein, wir woll´n nicht Eure Welt…“ formierte sich dann der Demozug durch die Jülicher Innenstadt zum Schlossplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.

Dr. Reiner Moormann, ehem. FZJ-Mitarbeiter, war hier der Hauptredner, schilderte sehr eindrucksvoll die Zusammenhänge des Jülicher Atomdebakels und gab tiefe Einblicke in die Hintergründe der Hochtemperaturreaktorforschung. (=> hier die Rede als => pdf)

Marita Boslar aus Jülich (attac Inde/Rur) sprach anlässlich des am 8.3. begangenen internationalen Frauentages über den Zusammenhang von Frauen und Umweltpolitik.

Zudem wurde zum Widerstand gegen die jeweilige Atompolitik in Belgien und den Niederlanden (Dirk Banning) von Aktivisten der jeweiligen Länder berichtet. Leo Tubbax aus Belgien schilderte noch mal die gefährliche Situation, die vom AKW Tihange ausgeht. Unterstützt durch STOP Westcastor rief er zur Teilnahme der Anti Atom Kundgebung am 9.3. in Brüssel auf.

Und nicht zuletzt gab es Beiträge zur Urananreicherung in Gronau (Karfreitag => Ostermarsch in Gronau an der UAA !) und zum Widerstand gegen den maßlosen und Umwelt zerstörenden Braunkohleabbau im in der Nähe von Jülich liegenden Tagebau Hambach (=> Hambacher Forst).

Zwischendurch gab´s Musik von Klaus dem Geiger und Sascha (Salossi), Gerd Schinkel sowie Selassikai, die „volXküche nordeifel“ kochte wieder revolutionär und natürlich vegan.
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Mehr Fotos/Imressionen gibt´s
=> hier in der => Fotogalerie.

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siehe zum Thema auch =>
=> Täuschen, tricksen, drohen – Die Fukushima-Lüge
Fukushima – 3 Jahre später
. Eine ZDFzoom-Reportage vom 26.2.14.

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=> Infos siehe auch bei => www.westcastor.de
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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
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(mehr…)

8. März: Landesweite Fukushima-Demo in Jülich

AtomkraftgegnerInnen fordern sofortigen Atomausstieg
„Landes- und Bundesregierung müssen endlich liefern“

Am jetzigen Samstag, 8. März, findet in Jülich eine landesweite Anti-Atom-Demonstration zum dritten Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima statt.
Mit der Demo setzen die Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Region Fukushima.

Der Aktionstag beginnt um 11.40 Uhr mit einem Fahrradkorso rund um das Forschungszentrum Jülich ab dem Haltepunkt „Forschungszentrum“ an der Rurtalbahn.

Um 13 Uhr gibt es auf dem Jülicher Walramplatz
(HeXenturm) eine Kundgebung
, wo Tomoyuki Takada über die Situation aus Japan berichtet.
Für die musikalische Untermalung sorgen Klaus der Geiger & Sascha (Salossi)
(ja, genau: Die zwei von der Menschenkette in Euskirchen u.a.)
Die „volXküche nordeifel“ kocht wieder revolutionär.

Es folgt ein Demonstrationszug durch die Innenstadt und eine
Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz.
Hauptredner der Abschlusskundgebung ist Dr. Rainer Moormann, ehemaliger Mitarbeiter des Forschungszentrums Jülich.
Dazu gibt´s weitere Reden und div. Kabarett- und Musikbeiträge, die „volXküche nordeifel“ sorgt für das leibliche Wohl.

Zu der Demonstration rufen mittlerweile rund 33 Initiativen, Verbände und Parteien sowie mehr als 130 Einzelpersonen auf.
Sonderbusse sind aus Ostwestfalen, Mönchengladbach und dem Münsterland angekündigt.
Erwartet werden auch AtomkraftgegnerInnen aus dem benachbarten Belgien sowie den Niederlanden.

„Unbewältigte Altlasten – versandeter Atomausstieg in NRW“

Die Demo findet in Jülich statt, weil es im Forschungszentrum gefährliche, unbewältigte atomare Altlasten gibt und direkt nebenan ungerührt an der Zukunft der Atomenergie gearbeitet wird.
„Jahrelang wurden der hochverstrahlte AVR-Reaktorbehälter sowie die 152 Castoren mit den 300.000 hochradioaktiven Brennelementkugeln aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt.
Die Anti-Atomkraft-Initiativen lehnen sowohl die hochbrisante Verlagerung des Reaktorbehälters sowie den möglichen Abtransport der 152 Castoren als unverantwortlich ab.
Bundes- und Landesregierung sowie das Forschungszentrum Jülich müssen endlich ein tragfähiges Zwischenlagerungskonzept vor Ort vorlegen“, so Siegfried Faust vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ aus Jülich.

Zudem fordern die Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände von der Bundes- und Landesregierung die sofortige Stilllegung der Atomfirma ETC in Jülich, die für den Urananreicherer Urenco und den französischen Atomkonzern Areva die auch militärisch äußerst brisanten Zentrifugen zur Urananreicherung erforscht, entwickelt und produziert.

„Wir kritisieren sowohl Bundes- und Landesregierung dafür, dass in Jülich wie auch in der Urenco-Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau mitten in NRW weiterhin an der weltweiten Zukunft der Atomenergie gearbeitet wird. Von Gronau aus wird jedes 10. AKW weltweit beliefert, für den Weiterbetrieb der Atomanlage soll dort noch in diesem Jahr ein neues Zwischenlager eingeweiht werden.
Das ist kein Atomausstieg!
Landes- und Bundesregierung müssen bei Atomausstieg und Energiewende endlich liefern“
, so Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND NRW.

Die Initiativen fordern zudem explizit die sofortige Stilllegung des belgischen AKW Tihange, des niederländischen AKW Borssele und des klimafeindlichen Braunkohleabbaus.
Weitere Infos:
www.westcastor.de, www.bund-nrw.de, www.bbu-online.de, www.sofa-ms.de, www.urantransport.de

(mit Material von PM)
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Hier gibt´s die Möglichkeit den Aufruf zu unterstützen
=> www.westcastor.de

Weitere Details zum Programm unter =>
=> Auf nach Jülich am 8. März 2014 – Landesweite Fukushima-Gedenk-Demo
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siehe zum Thema auch =>
=> Täuschen, tricksen, drohen - Die Fukushima-Lüge
Fukushima – 3 Jahre später
. Eine ZDFzoom-Reportage vom 26.2.14.

auch interessant =>
=> Hambacher Forst (9.Okt., Teil 2) – Mit Musik gegen Klima- und Umwelt-Killer protestiert . . . 13. Oktober 2012

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
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