Archiv für Februar 2014

Fukushima – 3 Jahre später

„Täuschen, tricksen, drohen – die Fukushima-Lüge“

ZDF – Zoom; gesendet am 26.2.14
(auch) deshalb => Auf nach Jülich am 8. März 2014
– Landesweite Fukushima-Gedenk-Demo

Auf nach Jülich am 8. März 2014 – Landesweite Fukushima-Gedenk-Demo

(aktualisiert am 5.3.14)

Fukushima überall ?
Stoppt den Wahnsinn !

Am 11. März jährt sich der Beginn der Reaktor-Katastrophe im japanischen Fukushima zum dritten Mal und die Lage ist noch immer
nicht unter Kontrolle:
Niemand weiß, wo der hochradioaktive Brennstoff der Reaktorblöcke 1-3 ist, wie weit er sich in den umgebenden Untergrund gefressen hat. An eine Bergung ist nicht zu denken.
Auch das Abklingbecken des nach Wasserstoffexplosionen stark zerstörten Reaktors 4 ist nach wie vor ein unkalkulierbares Risiko.

Tausende Menschen verloren ihre Heimat und werden noch Jahrzehnte lang unter den Folgen leiden.
Ihrer wollen wir gedenken und mahnen:

Stoppt den Wahnsinn!

Jü­lich und das Ent­sor­gungs­fi­as­ko des dort ha­va­rier­ten Ku­gel­hau­fen-​Re­ak­tors ist ein mah­nen­des Bei­spiel für den Irr- und Wahn­sinn und die völ­lig un­ge­lös­ten Pro­ble­me der Atom­kraft.

1978 wäre es nach einem unkontrollierten Wassereinbruch fast zum GAU gekommen. Dadurch kam es zu einer umfangreichen radioaktiven Verseuchung des Erdreichs und des Grundwassers.
Das ganze Ausmaß wurde erst Jahre später bekannt, denn der sog. „Kugelhaufenreaktor“ sollte zerlegt und „entsorgt“ werden.
Diese „Entsorgung“ verzögert sich noch heute und bereitet offenbar zunehmend Probleme. Bisherige Kosten für den Rückbau der Anlage über 700 Mio. Euro, aber noch unsere Kinder und Enkel werden für das Abenteuer AVR zahlen müssen.

Zudem lagern in Jülich 152 Castorbehälter mit Atommüll, die möglicherweise in die USA gebracht werden sollen.
Die Anti-Atomkraft-Bewegung lehnt dies ab.

Wir fordern ein Zwischenlager nach neuestem Stand, um unnötige, gefährliche Transporte zu verhindern.
Bis heute gibt es weltweit kein Endlager.

Daher fordern wir die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen, damit den sofortigen Stopp weiterer Atommüll-Produktion.

Schluss mit weiterer Reaktorentwicklung in Jülich.
Stattdessen Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit dem Ziel der Schadensbegrenzung, wo dies noch möglich ist.

Ebenso fordern wir die Stilllegung der UAA in Gronau und Almelo, mit deren angereichertem Uran Atomkraftwerke in aller Welt betrieben werden, statt den Verkauf von URENCO und damit Zentrifugentechnik und potentieller Atomwaffen-Technologie.

Stattdessen fordern wir eine sozialverträgliche, wirklich effektive, konsequente Energiewende, die den Namen verdient:
Nein zu Fracking, weg von Atom- und dem Klima-Killer Kohle-Kraft, hin zu einer dezentralen Energieversorgung mit Sonne und Wind.

Dies ist möglich! Jetzt !

(Aufruf zur landesweiten Fukushima-Gedenkdemo in Jülich/NRW am 8.3.14)
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=> Hier gibt´s die Möglichkeit den Aufruf zu unterstützen, zu unterschreiben
=> Aktionsbündnis STOP Westcastor
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Vorläufiger Demoablauf:

Bereits um 11:40 (wenn der Zug keine Verspätung hat…) organisiert ATTAC-Inde-Rur ausgehend vom Haltepunkt Forschungszentrum der Rurtalbahn einen Fahrradcorso (Treffpunkt für FahrradfahrerInnen zur Umrundung des FZ-Geländes mit Blick auf den Strahlenklotz im Wald (AVR)

13:00 Auftaktkundgebung am Hexenturm (Turmstraße),

Hauptredner zur Situation in Fukushima: Tomoyuki Takada (Japan)
Musik: Klaus der Geiger & Sascha (Salossi)
(ja, genau: Die zwei von der Menschenkette in Euskirchen u.a.)
„volXküche nordeifel“ kocht

13:40 Demonstration durch die Stadt
– lasst euch was einfallen, seid kreativ! -
Demonstrationszug vom Walramplatz – Große Rurstraße – Schwanenteich – Bahnhofstraße – Dr. Wayer Straße – Römerstraße – Schlossplatz

14:30 Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz:

Hauptredner zum Jülicher Atomdebakel: Dr. Rainer Moormann, ehemaliger FZJ-Mitarbeiter

Weitere Reden aus
Jülich (zum Frauentag sowie gegen Fracking),
Belgien (Risse in den AKWs Tihange2 und Doel3),
den Niederlanden (Urencoverkauf und Situation im AKW Borssele in Zeeland),
von den Hambacher Forst-AktivistInnen, da der Klima-Killer Kohle-Kraft auch keine Lösung ist und bekämpft werden muss,
aus Duisburg (Atommülllagerung und Konditionierung) sowie
aus Gronau (Urananreicherung).

Dazwischen und danach zum Ausklang:
Kabarett und Musikbeiträge von
„Muita Merda“, Selassikai, Gerd Schinkel, Klaus der Geiger & Salossi.
„volXküche nordeifel“ kocht.

Ende so gegen 16:30 Uhr.

Veranstalter: Stop Westcastor /
Bundesverband Bürgerinitiativen Umwelschutz B B U /
Anti-Atom Landeskonferenz NRW /
a t t a c Inde/Rur (auch Veranstalter Fahrradkorso 11:30) /
B U N D Düren

Weitere UnterstützerInnen => hier
=> www.westcastor.de

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siehe auch => „Täuschen, tricksen, drohen“ - Fukushima 3 Jahre nach dem GAU
ZDFzoom vom 26.2.14, Mediathek
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auch interessant =>
Hambacher Forst (9.Okt., Teil 2) – Mit Musik gegen Klima- und Umwelt-Killer protestiert . . . 13. Oktober 2012

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
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„Eichhörnchen“ in Köln am 11. Februar

VA-Tip: Diens­tag, den 11.​02.​2014 /19.​30 Uhr / Frie­dens­bil­dungs­werk /
Oben­mars­pfor­ten 7-11 in Köln ( Nähe Ho­he­stra­ße)

„Kommen Sie da runter“

– das ist der Satz, den die in Deutschland lebende Französin
Cécile Lecomte bei ihren politischen Aktionen am häufigsten hört. Er wird von der Polizei ausgesprochen und zeigt zugleich deren Verwirrung und Ohnmacht, wenn sie den Bütteln des Atomstaats mit unzähligen Kletteraktionen auf der Nase herumtanzt.
In ihren Kurzgeschichten erzählt die als „Eichhörnchen“ bekannte Kletteraktivistin von ihren oft spektakulären Aktionen des zivilen Ungehorsams für eine Welt ohne Agro-Gentechnik, Atomprojekte, Kriege und Klimakiller.

„Wie fühlt es sich da oben in einer Baum­kro­ne über der Cas­tor­stre­cke an?“
Gibt es ein Ge­setz à la „Du sollst dich aus­schließ­lich ho­ri­zon­tal be­we­gen“?
Warum in­ter­es­siert sich der Ver­fas­sungssch(m)utz mehr für das Baum­klet­tern als für mor­den­de Neo­na­zis?
Wie fühlt sich eine Über­wa­chung „mit be­son­de­ren tech­ni­schen Mit­teln“ an?
Und im Ge­fäng­nis? Warum sitze ich wegen fünf Euro oder etwas mehr dort „frei­wil­lig“ ein?
Wie gehe ich mit dem Tod eines Mit­kämp­fers um?
Was ist vom Spruch „Im Namen des Volkes“ zu hal­ten?“

Ak­ti­ons­bil­der und -​Kurz­fil­me be­glei­ten diese Reise in einem ak­ti­vis­ti­schen Leben.
Im An­schluss gibt es eine Frage- und Dis­kus­si­ons­run­de.
(PM)

Diens­tag, den 11.​02.​2014
19.​30 Uhr, Frie­dens­bil­dungs­werk
Oben­mars­pfor­ten 7-11 in Köln (Nähe Ho­he­stra­ße)
Weg­be­schrei­bung: Oben­mars­pfor­ten ist 10 min vom HBF Köln ent­fernt.
Dom­plat­te – Hohe Stra­ße-​ 3.​te Ab­zwei­gung links ( Schmuck Christ) ist dann die Oben­mars­pfor­ten.

Das Buch ist soeben erschienen (28.1.2014). Die Bestellung laufen nun über den Verlag:
www.graswurzel.net/verlag/eichhoernchen.php
Das Buch ist außerdem in jeder Buchhandlung zu bestellen
(ISBN 978-3-939045-23-6)

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Ein Sofortausstieg ist möglich

von Anika Limbach, AntiAtomBonn; aktuelle Fassung vom 14.01.2014

Atomkraft und Braunkohle auf einen Streich

Es gibt Gerüchte, die sich hartnäckig halten.
So behaupten viele, das sofortige Stilllegen der restlichen Atomkraftwerke wäre nicht möglich wegen fehlender Kapazitäten. Andere glauben, ein Sofortausstieg schade dem Klima, da er mit einen höheren CO2- Ausstoß verbunden sei.
Beides ist jedoch falsch.

Ein Blick auf die neuen Zahlen und Fakten bestätigt:
Wir könnten sofort auf Atomstrom verzichten und gleichzeitig die klimaschädlichsten aller Kohlemeiler – den Löwenanteil aller Braunkohlekraftwerke – abschalten. . . .
=> bitte hier anklicken zum weiterlesen…

(von Anika Limbach, AntiAtomBonn;
aktuelle Fassung vom 14.01.2014)

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