Archiv für Dezember 2013

Schöne Feiertage, alles Gute und Ausblick 2014

Schöne Feiertage,
einen „guten Rutsch“
und alles Gute für 2014

wünscht
AntiAtom-Euskirchen

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Und damit das Jahr gut beginnt, haben wir auch einen VA-Tip für Euch:

Sa. 4. Januar 20 Uhr
Live in Concert:

Klaus der Geiger

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in Euskirchen,
Bischhofstrasse 11,
=> im Nähcafe 70er

mehr Infos
=> www.art-eifel.de

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Und ein weiterer
Ausblick auf 2014:

Fr. 21. Februar 20 Uhr
Info-Abend mit AntiAtom-Euskirchen:

Fukushima überall?
Stoppt den Wahnsinn!

in Euskirchen,
Bischhofstrasse 11,
=> im Nähcafe 70er

Am 11.3. jährt sich der Beginn der Reaktorkatastrophe in Fukushima zum dritten Mal.
Daran wollen die AntiAtom-Inis mit einer landesweiten Demo am 8. März in Jülich erinnern.

Alle Infos und Hintergründe zur Demo, der Jülicher und den anderen Atomanlagen in NRW gibt’s heute Abend von AntiAtom-Euskirchen.

8. März 2014 in Jü­lich –

Fukushima überall?
Stoppt den Wahnsinn!

Am 11. März 2014 jährt sich der Be­ginn der Re­ak­tor­ka­ta­stro­phe im ja­pa­ni­schen Fu­kus­hi­ma zum drit­ten Mal.
Daran wol­len die An­ti-​Atom­kraft-​In­itia­ti­ven mit einer zentralen NRW-weiten De­mons­tra­ti­on am 8. März in Jü­lich er­in­nern.

Die De­mons­tra­ti­on rich­tet sich ge­ne­rell gegen die Nut­zung der Atom­ener­gie und spe­zi­ell gegen den Be­trieb des Kern­for­schungs­zen­trum in Jü­lich.

Dort wird noch immer an AKW-​Tech­no­lo­gie, ins­be­son­de­re Ku­gel­hau­fen­re­ak­to­ren, ge­forscht. Und das ob­wohl so­wohl der Pro­to­typ in Jü­lich, als auch der Ku­gel­hau­fen­re­ak­tor in Hamm ha­va­riert und wegen Stör­fäl­len still­ge­legt wur­den.
Der Rück­bau des Re­ak­tors in Jü­lich ver­zö­gert sich und be­rei­tet of­fen­bar zu­neh­mend Pro­ble­me.

Zudem la­gern in Jü­lich 152 Cas­tor­be­häl­ter mit Atom­müll, die mög­li­cher­wei­se in die USA ge­bracht wer­den sol­len.
Die An­ti-​Atom­kraft-​Be­we­gung lehnt einen Ab­trans­port in die USA oder in die Atom­müll-​Hal­le in Ahaus ab.

Das Jü­li­cher For­schungs­zen­trum ent­zieht sich seit jeher sei­ner Ver­ant­wor­tung für den Atom­müll und soll bei der De­mons­tra­ti­on ex­em­pla­risch für die zahl­rei­chen pro­ble­ma­ti­schen Atom­an­la­gen wie die in Du­is­burg, Ahaus und Gro­nau im Fokus ste­hen.

Ostermarsch – Auftakt 2014 in Gronau

Im Rah­men der bun­des­wei­ten Os­ter­marsch­ak­ti­vi­tä­ten für Frie­den und Ab­rüs­tung der Frie­dens­be­we­gung
soll 2014 am Kar­frei­tag ein Os­ter­marsch in Gro­nau statt­fin­den.
Damit soll auf die un­trenn­ba­re Ver­knüp­fung der so­ge­nann­ten fried­li­chen mit der mi­li­tä­ri­schen Atom­tech­nik auf­merk­sam ge­macht wer­den.

Eben­so wie bei der Uran­an­rei­che­rung im Iran kommt in der Gro­nau­er Uran­an­rei­che­rungs­an­la­ge die Zen­tri­fu­gen­tech­nik zum Ein­satz. Mit die­ser Tech­nik kann grund­sätz­lich Uran für den Ein­satz in Atom­bom­ben an­ge­rei­chert wer­den.

Be­trie­ben wird die An­la­ge vom Ur­en­co-​Kon­zern, des­sen bri­ti­sche, nie­der­län­di­sche und deut­sche An­tei­le zum Ver­kauf ste­hen. Bis­lang haben ver­schie­de­ne pri­va­te In­ves­to­ren und Fir­men als po­ten­zi­el­le Käu­fer In­ter­es­se an­ge­mel­det.

Die Lan­des­kon­fe­renz der nord­rhein-​west­fä­li­schen An­ti-​Atom­kraft-​In­itia­ti­ven lehnt die Ver­kaufs­plä­ne ab – mit dem Ver­kauf der Ur­en­co wird die Wei­ter­ver­brei­tung von Nu­kle­ar­tech­nik zum Atom­waf­fen­bau immer wahr­schein­li­cher.
Ge­for­dert wird die so­for­ti­ge Still­le­gung der Gro­nau­er Ur­an­fa­brik.

Die Pla­nung des Os­ter­mar­sches in Gro­nau wird in engem Schul­ter­schluss mit der Frie­dens­be­we­gung er­fol­gen.

Auf in ein widerständiges 2014 !

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
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Notanordnung für Lagerung der Westcastoren wieder verlängert

Die Atomaufsicht hat am 17.12.2013 die atomrechtliche Anordnung zur weiteren Lagerung der Castoren in Jülich bis zum 31. Juli 2014 erteilt.

Der rechtsfreie Zustand wird also weiterhin durch die rot-güne Landesregierung in NRW legitimiert.
Bei der atomrechtlichen Anordnung handelt es sich nicht um eine weitere Genehmigung, sonder nur um eine Duldung.

Nach 23 Jahren Nicht-Handelns und politischem Taktieren muss die Atomaufsicht endlich Konsequenzen ziehen . . .
=> weiterlesen bei => www.kein-castor-nach-ahaus.de

Wir fordern weiterhin gemeinsam mit den Jülicher AtomkraftgegnerInnen ein neues, erdbebensicheres Zwischenlager in Jülich statt juristische Tricksereien und verrückte Castor-Transport-Pläne in die USA oder nach Ahaus!

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siehe auch
=> Archiv – Kategorie – Jülich bei AAE
und
=> www.westcastor.de
und
=> Hochradioaktiver Atommüll in Jülich lagert weiter per Ausnahmeverordnung . . . 19.12.13 umweltFAIRaendern.de

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
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Atommüllfirma GNS im Wohngebiet Duisburg-Wanheim will schließen

Es gibt ein kleines Licht am Ende des Tunnels:
Die Betreiberfirma GNS hat angekündigt die Atommüllkonditionierungsanlage im Wohngebiet 2022 stilllegen und bis 2025 abbauen zu wollen.

Noch im September gab es eine Demonstration gegen die Anlage.

Eine Einschätzung vom Anti-Atom Bündnis Niederrhein gibt´s => hier => Weiterlesen

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Siehe zum Thema auch
=> Tausende demonstrierten gegen Atomanlagen . . . AAE … 15. Sept. 2013

=> Duisburg als Atommülldrehscheibe der ganzen Republik … Schluss damit! . . . AAE … 4. Sept. 2013

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Für den eigenen Haushalt => www.atomausstieg-selber-machen.de

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Umweltverbände, Friedensorganisationen und Anti-Atom-Initiativen: „Urenco und Urananreicherung stilllegen statt verkaufen“

Nach Parlamentsanhörung zu Urananreicherung in den Niederlanden:
„Öffentliche Urenco-Anhörung im Bundestag notwendig“

Nach dem Vorbild der öffentlichen Anhörung im niederländischen Parlament in Den Haag am 5. Dezember fordern Umweltverbände, Friedensorganisationen und Anti-Atomkraft-Initiativen von der Bundesregierung, auch im Bundestag eine öffentliche Anhörung zum Verkauf des Urananreicherers Urenco durchzuführen.
Dazu sollten auch kritische WissenschaftlerInnen, FriedensforscherInnen und Umweltverbände eingeladen werden.
„Es darf nicht sein, dass der Verkauf hochsensibler, atomwaffentauglicher Atomtechnologie nur unter Berücksichtigung von Wirtschaftsinteressen im stillen Kämmerlein entschieden wird. Was in den Niederlanden öffentlich diskutiert wird, muss auch hierzulande offen auf den Tisch,“ so Udo Buchholz vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz.

Urenco-Verkauf ist „ein Spiel mit dem Feuer“

In Den Haag behauptete Urenco, dass die Urenco-Anteilseigner, darunter RWE und Eon, Abschläge beim Verkaufspreis für Urenco befürchten, wenn es zu einer öffentlichen Sicherheitsdebatte komme.
„Hier muss es aber um atompolitische Sicherheit gehen und nicht um Wirtschaftsinteressen. Die Christdemokratische Partei CDA in den Niederlanden bezeichnet den geplanten Verkauf zu Recht als „ein Spiel mit dem Feuer“. Deshalb muss die Bundesregierung die Verkaufspläne stoppen und stattdessen die Urananreicherung und Zentrifugenherstellung in Deutschland komplett beenden,“ erklärte Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND NRW.

„Die Urananreicherung ist der einfachste Weg zur Atombombe“

Die deutsch-niederländisch-britische Urenco beherrscht nach eigenen Angaben 31 % des Weltmarktes für Urananreicherung.
Allein aus der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau kann jedes 10. AKW weltweit mit angereichertem Atombrennstoff beliefert werden.
Ein zentraler Punkt ist zudem die militärische Dimension der Urananreicherung. Die Zentrifugentechnologie kommt auch beim Bau von Atombomben zum Einsatz. Urenco entwickelt und baut diese Zentrifugen zusammen mit Areva über das Subunternehmen ETC u. a. in Jülich und Gronau.
Der Chef der Entsorgungskommission der Bundesregierung, Michael Sailer, hatte im April unmissverständlich erklärt: „Die Urananreicherung ist der einfachste Weg zur Atombombe.“

„In den Niederlanden wird über die Gefahr der Weiterverbreitung der atomwaffentauglichen Urananreicherungstechnologie offen debattiert. Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung ihre Hinterzimmer-Diplomatie beendet und der Bundestag eingeschaltet wird, um über die erheblichen Risiken zu beraten,“ so Dirk Seifert von der Umweltorganisation Robin Wood.
(PM; www.bbu-online.de ; www.bund-nrw.de ; www.robinwood.de )

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Hintergrund:

Die pakistanische Atombombe geht auf Blaupausen aus der Urananreicherungsanlage Almelo zurück, die Dr. Khan in den 70er Jahren nach Pakistan schmuggelte.
Urenco ist u. a. der Betreiber der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage in Gronau und entwickelt und baut zusammen mit Areva über das Joint-Venture ETC in Jülich und Gronau die militärisch höchst brisanten Gaszentrifugen für die Urananreicherung.
Mit dem Urenco-Verkauf würden also vier bestehende Urananreicherungsanlagen (Capenhurst, GB; Gronau, D; Almelo, NL; New Mexico, USA) sowie 50% des ETC-Konzerns veräußert.
Der niederländische und der britische Staat halten zwei Drittel der Urenco-Anteile, die deutschen Anteile werden von EON und RWE gehalten, die gerade zum Verkauf der Urenco drängen.
Die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung haben beim Urenco-Verkauf ein Mitsprache- sogar ein Vetorecht.
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Urenco-Verkauf: Bundesregierung verweigert Beteiligung des Bundestages

Parlamentarische Anhörung in Den Haag
NRW-AtomkraftgegnerInnen nahmen auch teil

„Die Bundesregierung sieht derzeit keinerlei Anlass für eine weitergehende Beteiligung des Deutschen Bundestages“ im Hinblick auf den Verkauf des Urananreicherungskonzerns Urenco.
Nicht einmal eine Information ist geplant.

Dies geht aus der aktuellen Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf Fragen des Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel (Die Linke) hervor.
Damit bekräftigt die Bundesregierung ihre Geheimhaltetaktik und steht damit im krassen Gegensatz zu den Niederlanden.

Dort fand am 5.12.13 im Parlament in Den Haag ein öffentlicher Runder Tisch zum Verkauf der Urenco-Anteile statt.
Die dort befragten Sachkundigen sprachen sich ausnahmslos gegen einen Verkauf des Urenco-Konzerns aus.
Es wurden wirtschaftliche Überlegungen angeführt, jedoch auch die Angst vor unkontrollierbarer Weiterverbreitung nuklearer Technik, wie die militärisch äußerst brisanten Urananreicherungs-Zentrifugen, geäußert.

Wer jedoch die Weiterverbreitung von Atomwaffen stoppen will, muss auch die Sicherheitsaspekte beachten und darf keine Urantechnologie verkaufen!

Auch AtomkraftgegnerInnen aus NRW waren in Den Haag

„Wir fordern die sofortige Stilllegung der Urenco-Urananreicherungsanlagen und ein Ende der unkontrollierbaren Verkaufspläne – mit Urananreicherung dürfen keine Geschäfte auf Kosten der Sicherheit gemacht werden,“ so Kerstin Ciesla vom BUND.

„Auch die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung müssen ihre Geheimhaltungspolitik aufgeben und endlich die Öffentlichkeit umfassend informieren, was rund um die militärisch so brisante Urananreicherung geplant ist,“ ergänzte Peter Bastian vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

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Hintergrund:
Die pakistanische Atombombe geht auf Blaupausen aus der Urananreicherungsanlage Almelo zurück, die Dr. Khan in den 70er Jahren nach Pakistan schmuggelte.
Urenco ist u. a. der Betreiber der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage in Gronau und entwickelt und baut zusammen mit Areva über das Joint-Venture ETC in Jülich und Gronau die militärisch höchst brisanten Gaszentrifugen für die Urananreicherung.
Mit dem Urenco-Verkauf würden also vier bestehende Urananreicherungsanlagen (Capenhurst, GB; Gronau, D; Almelo, NL; New Mexico, USA) sowie 50% des ETC-Konzerns veräußert.
Der niederländische und der britische Staat halten zwei Drittel der Urenco-Anteile, die deutschen Anteile werden von EON und RWE gehalten, die gerade zum Verkauf der Urenco drängen. Die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung haben beim Urenco-Verkauf ein Mitsprache- sogar ein Vetorecht.
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(Mit Material von SofA Münster)

siehe auch:

=> Offener Brief an den Runden Tisch:
http://www.laka.org/temp/VEDAN-LAKA-brief_Urenco-2013-12-03.pdf

=> Uranfabriken und Atomwaffen-Technik:
Urenco-Verkauf wäre „Spiel mit dem Feuer“
. . . umweltFAIRaendern , 6.12.13

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16.000 bei Energiewende-Demonstration im Berliner Regierungsviertel

Empörung über Große Koalition:
„Frontalangriff auf Energiewende“

Forderung: Sonne und Wind
statt Fracking, Kohle und Atom

16.000 Menschen forderten am Samstag, 30.11.2013 in Berlin von der künftigen Bundesregierung, die Energiewende mit Sonne und Wind zu gestalten und Fracking, Kohle und Atom aufs Abstellgleis zu stellen.

Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD nutze nicht die riesige Chance, mit der Energiewende beim Klimaschutz ernst zu machen, Atomkraft abzuschalten, den Stromkonzernen den Stecker zu ziehen und für eine Energieversorgung in Bürgerhand zu sorgen.
Die 16.000 Demonstranten starteten am Berliner Hauptbahnhof und umzingelten das Kanzleramt. Gleichzeitig ließen Teilnehmer zig Drachen vor dem Reichstag steigen, die vor einer Woche landauf landab mit Energiewende-Forderungen bemalt wurden.

Aufgerufen zu der Energiewende-Demo hatten zusammen mit über 60 anderen Organisationen und Gruppen unter anderem die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, das Kampagnennetzwerk Campact, die NaturFreunde Deutschland, Attac und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz.

Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Trotz kurzer Vorbereitungszeit und trotz Novemberwetter sind heute Tausende auf die Straße gegangen, um die Energiewende gegen die große Koalition und die alten Stromkonzerne zu verteidigen.
Die Empörung über die geplante Energiepolitik ist groß.
Alle Umfragen zeigen: Die Bevölkerung will deutlich schneller raus aus der Atomkraft und nicht länger auf Kohle setzen. Gehen Union und SPD einen anderen Weg, dann wird der heutige Tag der Auftakt für weitaus größere Proteste sein.“

Christoph Bautz, Geschäftsführer des Kampagnennetzwerks Campact, ergänzt zu den Hintergründen der Demonstration:
„Schwarz-Rot plant einen Frontalangriff auf die Energiewende und will mit einem Ausbaudeckel die Erneuerbaren ausbremsen. Nach der Photovoltaik geht es jetzt der Windkraft an den Kragen – und damit ausgerechnet der kostengünstigsten Stütze der Energiewende. Stattdessen setzt Schwarz-Rot auf Kohlekraft und will mit neuen Subventionen verhindern, dass alte Kohlemeiler endlich eingemottet werden. Der Klientelpolitik für RWE, Eon und Vattenfall stellen sich viele Bürger in den Weg. Zu Tausenden gehen wir für eine konsequente Energiewende und einen raschen Ausstieg aus der Kohlekraft auf die Straße.“

Jens-Martin Rode von der AG Energie, Klima Umwelt des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac erklärte:
„Diese Demonstration macht deutlich: Es gibt in unserem Land eine starke und vielschichtige Zivilgesellschaft, die sich einem Ausbremsen der Energiewende entgegenstellt. Dabei zeigt sich, dass die gesellschaftlichen Kämpfe um eine demokratische ökologische und soziale Energieversorgung in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und von einem breiten Spektrum getragen werden.“

Michael Müller, Bundesvorsitzender NaturFreunde Deutschlands, sagte:
„Seit 1982 kämpfen die Umweltverbände für eine Energiewende. Bis heute kam sie nicht zustande, noch keine Regierung hatte ein Konzept, das Energiesparen, Effizienzrevolution und Erneuerbare Energien zusammenbringt. Jetzt wurde erneut die Handbremse gezogen.
Der Krieg des fossilen Zeitalters gegen die Menschheit geht weiter.

(PM) des Trägerkreises der Demonstration „Energiewende retten“
.ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie, Attac, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz BBU, Campact – Demokratie in Aktion, NaturFreunde Deutschlands

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