Archiv für November 2013

Anti-Atomkraft-Bewegung in NRW plant Demonstration in Jülich und Ostermarsch in Gronau

Die Landeskonferenz der nordrhein-westfälischen Anti-Atomkraft-Initiativen…

. . . hat sich bei ihrem Herbsttreffen in Münster für die Durchführung einer landesweiten Demonstration zum dritten Fukushima-Jahrestag in Jülich und für einen Ostermarsch in Gronau am Karfreitag 2014 ausgesprochen.

Insgesamt haben die MitgliederInnen der Anti-Atomkraft-Initiativen bei ihrem Treffen von der rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf ein engagiertes Vorgehen gegen alle Atomanlagen in NRW gefordert.

Um der Forderung nach dem sofortigen Atomausstieg auf Bundesebene Nachdruck zu verleihen, werden auch Initiativen aus NRW am Samstag (30.11.13) zu der bundesweiten Energiewende-Demonstration nach Berlin fahren.

X X X
X X X

Am 11. März 2014 jährt sich der Beginn der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima zum dritten Mal.
Daran wollen die Anti-Atomkraft-Initiativen mit einer
landesweiten Demonstration am 8. März in Jülich erinnern.
Die Demonstration richtet sich generell gegen die Nutzung der Atomenergie und speziell gegen den Betrieb des Kernforschungszentrum in Jülich. Dort wird noch immer an AKW-Technologie, insbesondere Kugelhaufenreaktoren, geforscht. Und das obwohl sowohl der Prototyp in Jülich, als auch der Kugelhaufenreaktor in Hamm havariert und wegen Störfällen stillgelegt wurden.
Der Rückbau des Reaktors in Jülich verzögert sich und bereitet offenbar zunehmend Probleme.
Zudem lagern in Jülich 152 Castorbehälter mit Atommüll, die möglicherweise in die USA gebracht werden sollen. Die Anti-Atomkraft-Bewegung lehnt einen Abtransport in die USA oder in die Atommüll-Halle in Ahaus ab.
Das Jülicher Forschungszentrum entzieht sich seit jeher seiner Verantwortung für den Atommüll und soll bei der Demonstration exemplarisch für die zahlreichen problematischen Atomanlagen wie die in Duisburg, Ahaus und Gronau im Fokus stehen.

Im Rahmen der bundesweiten Ostermarschaktivitäten für Frieden und Abrüstung der Friedensbewegung soll 2014 am Karfreitag ein Ostermarsch in Gronau stattfinden. Damit soll auf die untrennbare Verknüpfung der sogenannten friedlichen mit der militärischen Atomtechnik aufmerksam gemacht werden.
Ebenso wie bei der Urananreicherung im Iran kommt in der Gronauer Urananreicherungsanlage die Zentrifugentechnik zum Einsatz. Mit dieser Technik kann grundsätzlich Uran für den Einsatz in Atombomben angereichert werden.
Betrieben wird die Anlage vom Urenco-Konzern, dessen britische, niederländische und deutsche Anteile zum Verkauf stehen. Bislang haben verschiedene private Investoren und Firmen als potenzielle Käufer Interesse angemeldet.
Die Landeskonferenz der nordrhein-westfälischen Anti-Atomkraft-Initiativen lehnt die Verkaufspläne ab – mit dem Verkauf der Urenco wird die Weiterverbreitung von Nukleartechnik zum Atomwaffenbau immer wahrscheinlicher.
Gefordert wird die sofortige Stilllegung der Gronauer Uranfabrik.
Die Planung des Ostermarsches in Gronau wird in engem Schulterschluss mit der Friedensbewegung erfolgen.

Unter dem Motto
„Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom!“

findet am nächsten Samstag (30.11.) in Berlin eine bundesweite Demonstration statt, bei der auch das Kanzleramt umzingelt werden soll.

Auch die Anti-Atomkraft-Bewegung in NRW ruft zur Teilnahme an der Demonstration auf und aus verschiedenen Städten in NRW werden Sonderbusse nach Berlin fahren.

Ausführliche Informationen über den Verlauf der Demonstration und über Anreisemöglichkeiten findet mensch im Internet unter
=> http://energiewende-demo.de.

Weitere Informationen über Aktivitäten gegen Atomanlagen, Atomtransporte und Atomwaffen in NRW gibt es u. a. unter
sofa-ms x x x kein-castor-nach-ahaus x x x bi-ahaus x x x urantransport x x x antiatom-buendnis-niederrhein x x x duisburg-atomfrei x x x westcastor x x x bielefeld-steigt-aus x x x aku-gronau x x x bbu-online x x x bund-nrw.de x x x anti-akw-ac x x x antiatombonn x x x antiatomplenumköln x x x nrw.dfg-vk. x x x ostermarsch-ruhr x x x antiatomeuskirchen x x x

(PM)

- – – – – — – – – – – – — — – – – – – — – – – – – – -
Für den eigenen Haushalt (=> bitte Logo anklicken!):

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -

Im Westen (Jülich) nix Neues

Jülicher Atommüll-Desaster auch Thema auf der
Anti-Atom-Landeskonferenz am So. 24.11.13

Das Forschungszentrum Jülich sowie die Anteilseigner (Bund 90%, NRW 10%) schieben das Atommüllproblem weiter auf die lange Bank.
In der Aufsichtsratssitzung wurde offiziell nichts beschlossen, laut einer Sprecherin des NRW Wirtschaftsministeriums bemühe man sich nun um eine Verlängerung der atomrechtlichen Duldung.

Das in Jülich bestehende Zwischenlager ist offenbar nicht genehmigungsfähig.
Die Genehmigungsbehörde (Bundesamt für Strahlenschutz) gibt an, dass das Forschungszentrum nicht alle notwendigen Unterlagen einreicht und das Forschungszentrum gibt an, dass noch „bauliche Maßnahmen“ notwendig sind.
Es bleibt also alles sehr schwammig. Vertrauensvoller und kompetenter Umgang mit hochgefährlichem Atommüll sieht anders aus!

Wir fordern weiterhin einen Zwischenlagerneubau in Jülich nach aktuellen Sicherheitsstandards – denn damit wären gefährliche Castortransporte überflüssig.
Denn auch an anderen Orten wie Ahaus oder in den USA lässt sich Atommüll nicht entsorgen.
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Empfehlenswert zum Thema auch der aktuelle Kommentar auf
=> www.kein-castor-nach-ahaus.de
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – --

Aktionsideen zu dem brisanten Thema sowie zu den anderen Atomanlagen wie Gronau und Duisburg wollen wir am
24.11. auf der AntiAtom – Landeskonferenz NRW in Münster diskutieren.
Um 12 Uhr gehts im Paul-Gerhard-Haus los
(Friedrichstr. 10,
fünf Min. vom HBF).
(SofA Münster)

- – – – – — – – – – – – — — – – – – – — – – – – – – -
Für den eigenen Haushalt (=> bitte Logo anklicken!):

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -

Gemeinsam gegen Atomanlagen und Atomwaffen

Vernetzt und engagiert:
Anti-Atomkraft-Initiativen und Friedensorganisationen gemeinsam gegen Atomanlagen und Atomwaffen

MitgliederInnen zahlreicher Anti-Atomkraft-Initiativen und Friedensorganisationen haben sich am vergangenen Wochenende bei einer Tagung in Duisburg gemeinsam gegen jegliche Nutzung der Atomenergie sowie gegen Produktion, Lagerung und Einsatz von Atombomben und Uranmunition ausgesprochen.
Sie wollen sich zukünftig noch enger miteinander vernetzen und gemeinsame Aktivitäten organisieren.
Für 2014 wurden schon konkret Aktionen gegen die Atomanlagen in Gronau und Jülich und gegen die Lagerung von Atomwaffen in Büchel auf die Tagesordnung gesetzt.
Ein zentrales Aktionselement werden dabei im nächsten Jahr auch wieder Ostermärsche für Frieden und Abrüstung sein.

Gerade in Nordrhein-Westfalen ist die Verknüpfung sogenannter ziviler und militärischer Atomtechnik von besonderer Bedeutung: Im westfälischen Gronau befindet sich die einzige deutsche Urananreicherungsanlage. Ebenso wie bei der Urananreicherung im Iran kommen auch in Gronau Zentrifugen zum Einsatz. Mit ihnen kann Uran für den Einsatz in Atomkraftwerken, aber auch hochgradig zur Atomwaffenproduktion hergestellt werden. Der Widerstand gegen diese Anlage und auch besonders die mit ihr verbundenen militärpolitischen Gefahren zogen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Tagung.

Zunächst berichtete Kazuhiko Kobayashi aus Japan mit eindringlichen Worten über die Folgen der Atomwaffenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki, sowie über die Folgen der Reaktorkatastrophe von Fukushima. Allein rund 300.000 Kinder sind im Umfeld des Reaktors nach wie vor einer erhöhten Strahlung ausgesetzt. Kobayashi rief nachdrücklich dazu auf, den Widerstand gegen Atomkraftwerke und Atomanlagen in ganz Europa zu verstärken. „Ein Atomunfall z.B. in Frankreich könnte zu Verseuchungen in weiten Teilen Europas führen“, so Kobayshi.

Günter Wippel aus Freiburg rief zum breiten Protest gegen den Uranabbau auf, der die Grundlage für die sogenannte zivile und militärische Atomtechnik bildet. Uran wird unter starken Umweltbelastungen und Menschenrechtsverletzungen abgebaut. Wippels Forderung: „Man darf in anderen Ländern nicht forcieren, was im eigenen Land nicht akzeptabel ist.“

Regina Hagen von der bundesweiten Kampagne “atomwaffenfrei.jetzt” warnte in ihrem Vortrag vor der drohenden Modernisierung der Atomwaffen des Typs B61, die auch in Büchel (Rheinland-Pfalz) stationiert sind und informierte über eine Kampagne zur weltweiten Abschaffung der Atomwaffen. Regina Hagen erläuterte: „Die Modernisierung erhöht die Gefahr des Einsatzes der Atomwaffen.“

Michael Zerkübel vom Anti-Atom-Bündnis Niederrhein prangerte den nicht vorhandenen Atomausstieg in NRW an und informierte über den Widerstand gegen die Atomanlagen und Atomtransporte zwischen Rhein und Weser. Dabei ging er besonders auf die Atomstandorte Jülich, Ahaus, Duisburg und Gronau ein.

Im letzten Vortrag gab Hannelore Tölke vom NRW-Landesvorstand der DFG-VK NRW eine Übersicht über die Geschichte des Widerstandes gegen Atomwaffen. Dabei erinnerte sie an die „Kampf-dem Atomtod“-Bewegung der 50er Jahre und an die ersten Ostermärsche in Großbritannien (1959) bzw. in der Bundesrepublik (1960). Aktuell ging sie auf den Protest gegen die Atomwaffen in Büchel ein, der auch von Friedensinitiativen aus NRW unterstützt wird.

In der Abschlussdiskussion, die von der Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler moderiert wurde, wurden Erfahrungen früherer Aktionen ausgetauscht und Ideen für zukünftige Aktivitäten gesammelt.
Allgemein wurde die enge Vernetzung der Anti-Atomkraft- und Friedensbewegung auf der bundesweiten Ebene, aber auch in internationalen Zusammenhängen, betont. Demonstrationen und Blockaden können sich dabei mit der Informationsverbreitung mittels neuer Medien und kreativer Aktionen wie Straßentheater oder Baumbesetzungen, ergänzen.

Weitere gemeinsame Aktionen sollen bei der NRW-Landeskonferenz gegen Atomanlagen am 24. November in Münster und beim Vorbereitungstreffen für den Ostermarsch Ruhr am 3. Dezember in Essen diskutiert und organisiert werden

Veranstalter der Tagung in Duisburg waren die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Landesverband NRW, und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und der Bertha von Suttner-Stiftung.
Joachim Schramm, Geschäftsführer der DFG-VK in NRW und BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz werteten die Tagung als „runde Sache, die Perspektiven für eine weitere Vernetzung eröffnet hat“.
(gem. PM Von BBU und DFG-VK NRW)

siehe dazu auch:
=> Netzwerk Friedenskooperative

- – – – – — – – – – – – — — – – – – – — – – – – – – -
Für den eigenen Haushalt (=> bitte Logo anklicken!):

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -

R.I.P. Dieter Hildebrandt

Dieter Hildebrandt
† 20. November 2013


Thanx, für alles.

=> www.stoersender.tv

- – – – – – – – – – – – –

Die Zeit läuft ab – Westcastoren nur noch 42 Tage geduldet

Verkündet Aufsichtsrat am Mittwoch Castortransporte nach Ahaus ?

56 Tage nach der Bundestagswahl und 42 Tage vor Ablauf der atomrechtlichen Duldung der Westcastoren in Jülich befürchten die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland und Jülich einen Beschluss von Castortransporten nach Ahaus in der Aufsichtsratssitzung des Forschungszentrums Jülich am Mittwoch, den 20.11.2013. Und es dürfte die letzte Aufsichtsratssitzung vor Ablauf der Duldung sein.

Zur Erinnerung: Die Genehmigung des Jülicher Zwischenlagers war am 30. Juni diesen Jahres erloschen, seitdem gilt eine atomrechtliche Duldung der Düsseldorfer Atomaufsicht, ausgesprochen durch den Wirtschaftsminister Duin von der SPD. Weiterhin wird seitdem immer wieder beteuert, der Atommüll solle in die USA. Die AtomkraftgegnerInnen schenken Politik, Forschungszentrum und der GNS als Betreiberin des Ahauser Atommülllagers jedoch wenig Glauben, dass die Westcastoren nicht nach Ahaus sollen.

Die Landesregierung schweigt seit Wochen

Die Transportkosten in die USA werden mit ca. 450 Millionen Euro veranschlagt und im Forschungszentrum Jülich wird nicht auf ein neues, weniger unsicheres und kostengünstigeres Zwischenlager hin gearbeitet.
Von der rot-grünen Landesregierung gibt es zum Thema Westcastoren seit Wochen keine Wortmeldungen egal ob zum Zwischenlagerneubau in Jülich, zum BZA Ahaus oder USA – auch nicht auf Nachfrage der Anti-Atomkraft-Initiativen.
Und eine Bundesregierung, die zu diesem hochbrisanten Thema arbeitet gibt es immer noch nicht.

Die Initiativen erwarten jetzt, dass sowohl die Rot-Grüne Landesregierung, als auch das Forschungszentrum und die noch regierende Bundesregierung so tun, als gäbe es keine Alternative zu den Transporten nach Ahaus. Da wird dann von „Sachzwängen“, „rechtlichen Vorschriften“ und „Sicherheitsmaßnahmen“ die Rede sein.
Dass die Halle in Ahaus kaum besser und sogar älter als die Jülicher ist, spielt offenbar keine Rolle.
„Wir durchschauen die Verschleppungstaktik des FZJ nach dem Motto ‚Hauptsache weg von hier‘. Wir fordern in dieser Situation die Bundesregierung und die Verantwortlichen des FZJ auf, die Pläne für den Neubau eines Zwischenlager in Jülich ab sofort massiv zu forcieren, es ist offensichtlich von allen schlechten Lösungen die z.Zt. sicherste und wie jetzt bekannt wurde, die kostengünstigste Variante“, so Siegfried Faust vom Bündnis „Stopp Westcastor“.

USA Transport purer Wahnsinn!

Ein Mega-Übersee-Atomtransport dieser brandgefährlichen und graphitummantelten Atomkugeln in die USA ist der pure Wahnsinn und gefährdet Mensch und Umwelt.
„Wir sind überzeugt davon, dass es keine sichere Lagerung für Atommüll geben kann, auch in den USA nicht! Den Atommüll hin und her zu transportieren, löst überhaupt keine Probleme. Die Schlussfolgerung aus diesem Atommülldesaster ist die sofortige Schließung aller Atomanlagen“, erläutert Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.


Widerstandsaktionen in Planung

Die Transportabsichten, egal ob nach Ahaus oder in die USA, werden auf unseren entschiedenen Widerstand stoßen.
Schon am kommenden Wochenende findet die NRW Anti-Atom-Landeskonferenz in Münster statt. Und dort werden bereits gemeinsame, auch bundesweite Widerstandsaktionen besprochen.
(PM)

Mehr Infos zu Jülich => www.westcastor.de
siehe dazu auch => AAE, Kategorie => Jülich

- – – – – — – – – – – – — — – – – – – — – – – – – – -
Für den eigenen Haushalt (=> bitte Logo anklicken!):

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -

„Neue Bundesregierung soll Urenco-Verkauf absagen“

Niederlande besorgt wegen Weiterverbreitung der Urananreicherung

Die britische Zeitung „The Telegraph“ meldet, dass es im niederländischen Parlament wachsende Bedenken gegen eine Privatisierung der Urananreicherungsfirma Urenco gibt. Grund dafür sei die Angst vor einer Weiterverbreitung der militärisch hoch sensiblen Urananreicherungstechnologie. Aus diesem Grund organisiert das niederländische Parlament am 5. Dezember einen „Runden Tisch“ zum Urenco-Verkauf, bei dem es um die Zukunft der Urenco und das Thema nukleare Sicherheit gehen soll. AtomkraftgegnerInnen und Friedensinitiativen sind allerdings anscheinend nicht zum „Runden Tisch“ eingeladen.

Die niederländischen Sorgen haben einen realen Hintergrund:
In den 1970er-Jahren hatte der pakistanische Atomwissenschaftler Dr. Khan aus der Urananreicherungsanlage Almelo Blaupausen für den Bau von Urananreicherungszentrifugen entwendet und diese für den Bau der pakistanischen Atombomben verwendet.

„Jeder Verkauf von Urenco-Anteilen an Dritte vergrößert das Risiko einer Weiterverbreitung der militärisch bedeutsamen Urananreicherungstechnologie. Diese Technologie, mit der Uran für Atomwaffen hergestellt werden kann, eignet sich in keiner Weise für Börsengeschäfte und Wirtschaftsinteressen,“ so Dirk Seifert von Robin Wood.

„Ministerpräsidentin Kraft soll UAA-Stilllegung in Berlin durchsetzen“

Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) sowie Robin Wood fordern deshalb von der niederländischen, britischen und deutschen Regierung ein klares Nein zum Urenco-Verkauf sowie die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlagen in Gronau, Almelo und Capenhurst.

„NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat jetzt als Chef-Unterhändlerin der SPD für das Thema Energie die einmalige Chance, bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin die Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau politisch durchzusetzen – ganz so, wie es im NRW-Koalitionsvertrag mit den Grünen vereinbart wurde. Deutschland braucht keine Urananreicherung und muss aus dem Nuklearsektor komplett aussteigen,“ so Udo Buchholz vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

„Beim Thema Urananreicherung ist nur eine „Null-Risiko“-Politik akzeptabel. Die jahrelangen Debatten mit dem Iran zur Urananreicherung sowie die Entwicklungen in Nordkorea und Pakistan zeigen, dass es im Nachhinein praktisch unmöglich ist, eine Weiterverbreitung der Urananreicherungstechnologie rückgängig zu machen,“ so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Hintergrund:

Die Urenco Ltd. gehört zu gleichen Teilen dem britischen und niederländischen Staat. Auch die Energiekonzerne EON und RWE besitzen ein Drittel der Anteile. Die Bundesregierung besitzt beim Verkauf der Urenco-Anteile aufgrund der militärischen Brisanz ein Mitsprache- und Veto-Recht. Laut Medienberichten soll der komplette Verkauf der Urenco rund 8-12 Mrd. Euro einbringen.

Urenco betreibt in Deutschland die Urananreicherungsanlage Gronau und entwickelt und baut über die Tochterfirma ETC in Gronau und Jülich die Zentrifugen. Urenco besitzt nach eigenen Angaben einen Weltmarktanteil von ca. 30 %. Allein aus Gronau kann jedes 10. AKW weltweit mit angereichertem Uranbrennstoff versorgt werden.

(Quelle: http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/energy/10438652/Plan-to-sell-Urenco-runs-into-Dutch-objections.html)

(PM => www.robinwood.de, www.bbu-online.de, www.sofa-ms.de, www.urantransport.de, www.aku-gronau.de)

- – – – – — – – – – – – — — – – – – – — – – – – – – -
Für den eigenen Haushalt (=> bitte Logo anklicken!):

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -

Mehrheit will schnelleren Atomausstieg

Umfrage von Emnid im Auftrag von .ausgestrahlt:

56 Prozent der Bevölkerung wollen schnelleren Atomausstieg

Die Mehrheit der Bevölkerung will die neun noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland schneller abschalten, als es der Bundestag im Sommer 2011 beschlossen hat.
Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt ergeben.
63 Prozent der SPD-AnhängerInnen wollen das, 45 Prozent der CDU/CSU-Anhänger – in der großen Koalition gemeinsam als 52 Prozent.
Dafür wurden nach der Bundestagswahl im September 2013 2.000 Menschen befragt.
(PM => .ausgestrahlt )

Geh mit auf die Straße!
Demonstriere mit!

30.11. in Berlin
bundesweite Demo

Energiewende retten!

Sonne und Wind
statt Fracking, Kohle und Atom!

Die Energiewende ist eine riesige Chance, beim Klimaschutz ernst zu machen, Atomkraft abzuschalten, den Stromkonzernen den Stecker zu ziehen und für eine Energieversorgung in Bürgerhand zu sorgen.
Genau deshalb setzen Eon, RWE, Vattenfall und Co. alles daran, dass eine neue Bundesregierung die Energiewende zurückdreht.

Damit dies nicht passiert, ist es an der Zeit, dass wir Bürger/innen uns wehren, auf die Straße gehen und die Energiewende gegen die Konzerne durchsetzen:

* Die Atomanlagen müssen jetzt abgeschaltet werden und nicht erst 2022.
* Statt neue Kohlekraftwerke zu bauen müssen die alten nach und nach vom Netz gehen, Braunkohle-Tagebaue beendet und die unterirdische CO2-Speicherung (CCS) verhindert werden.
* Gasförderung per Fracking gehört ausnahmslos verboten.
* Mit Energiesparen und Energieeffizienz muss ernst gemacht werden.
* Wir müssen auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umsteigen – dezentral und in Hand der Bürger/innen.
* Die Kosten der Energiewende gehören fair und sozial gerecht verteilt. Ausnahmen für energieintensive Betriebe bei der EEG-Umlage müssen massiv reduziert werden.

Jetzt müssen wir eine Energiewende in Bürgerhand durchsetzen.
Gelingt dies, so kann es zum Vorbild für andere Staaten werden. Und zum hoffnungsvollen Signal an die Länder des Südens, die bisher unter den Folgen deutscher Energiepolitik zu leiden haben.
(energiewende-demo.de

Wir sammeln ab sofort InteressentInnen für einen Bus nach Berlin
formlose Mails willkommen =>
antiatomeuskirchen[at]riseup.net
- – – – – – – – – – -
- – – – – — – – – – – – — — – – – – – — – – – – – – -
Für den eigenen Haushalt (=> bitte Logo anklicken!):

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -

Ausgerechnet mit (Kohle-) Kraft . . .

Bundesweite Demo in Berlin am 30. 11.

Da dürften wohl bei RWE und Konsorten die Sektkorken geknallt haben:
Ausgerechnet mit Hannelore (Kohle-) Kraft geht die SPD in die Koalitionsverhandlungen mit der CDU, angeführt von Peter Altmai(l)er.

Es droht ein Ausbremsen der Erneuerbaren und ein „Weiter so“ bei Kohle und Atom.
Ein Ausspielen der Erneuerbaren Energien gegen die „traditionellen Industriearbeitsplätze“.
Dazu ist die Presse (mal wieder) voll mit den Märchen vom drohenden Blackout und den unverblümten Forderungen nach Subventionen für die CO2-Schleudern Kohlekraftwerke.

Wenn es Dir stinkt, dass…
… der Atomausstieg viel zu langsam geht,
… dass immer mehr Braunkohle verfeuert wird und neue Kohle-Kraftwerke gebaut werden,
… dass vor Ort Fracking-Pläne drohen,
und Du zu denen gehörst…
… die es begrüßen, dass Bürgerinnen und Bürger die Energiewende vorantreiben, indem sie selbst zu Stromerzeugern werden
… und die den Ausbau der Erneuerbaren nicht bremsen, sondern intelligent forcieren wollen …

dann solltest Du mit demonstrieren:
30.11. in Berlin
bundesweite Demo

Energiewende retten!

Sonne und Wind
statt Fracking, Kohle und Atom!

Jochen Stay von .ausgestrahlt dazu:
„Uns stinkt es gewaltig!
Wir sind doch nicht deshalb mit Hunderttausenden gegen Atomkraft auf die Straße gegangen, damit jetzt immer mehr schmutziger Braunkohlestrom produziert wird.
Wir sehen nicht ein, dass flexible Gaskraftwerke stillgelegt werden, während hochgefährliche Atommeiler mit voller Last weiterlaufen – selbst dann, wenn, wie immer öfter der Fall, Sonne und Wind schon einen großen Teil des Strombedarfs decken.
Uns nervt es kolossal, wie die PR-Abteilungen der Stromkonzerne es geschafft haben, dass nur noch über Strompreise diskutiert wird statt über die Kosten der Klimakatastrophe und des Atommüll-Desasters.
Und jetzt soll es noch schlimmer kommen: …“
(weiter auf => .ausgestrahlt.de)

… und wir dokumentieren den Aufruf:

Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom!

Die Energiewende ist eine riesige Chance, beim Klimaschutz ernst zu machen, Atomkraft abzuschalten, den Stromkonzernen den Stecker zu ziehen und für eine Energieversorgung in Bürgerhand zu sorgen. Genau deshalb setzen Eon, RWE, Vattenfall und Co. alles daran, dass eine neue Bundesregierung die Energiewende zurückdreht.

Damit dies nicht passiert, ist es an der Zeit, dass wir Bürger/innen uns wehren, auf die Straße gehen und die Energiewende gegen die Konzerne durchsetzen:

* Die Atomanlagen müssen jetzt abgeschaltet werden und nicht erst 2022.
* Statt neue Kohlekraftwerke zu bauen müssen die alten nach und nach vom Netz gehen, Braunkohle-Tagebaue beendet und die unterirdische CO2-Speicherung (CCS) verhindert werden.
* Gasförderung per Fracking gehört ausnahmslos verboten.
* Mit Energiesparen und Energieeffizienz muss ernst gemacht werden.
* Wir müssen auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umsteigen – dezentral und in Hand der Bürger/innen.
* Die Kosten der Energiewende gehören fair und sozial gerecht verteilt. Ausnahmen für energieintensive Betriebe bei der EEG-Umlage müssen massiv reduziert werden.

Jetzt müssen wir eine Energiewende in Bürgerhand durchsetzen.
Gelingt dies, so kann es zum Vorbild für andere Staaten werden. Und zum hoffnungsvollen Signal an die Länder des Südens, die bisher unter den Folgen deutscher Energiepolitik zu leiden haben.
(energiewende-demo.de
- – – – – – – – – – –
Wir sammeln ab sofort InteressentInnen für einen Bus nach Berlin
formlose Mails willkommen =>
antiatomeuskirchen[at]riseup.net
- – – – – – – – – – -
=> Kohle-Kraft stoppen!
Hier den Campact – Online – Appell unterzeichnen!

- – – – – – – – – – -
„Hannelore Kraft und NRW-Chef Laschet wollen EON und RWE eine „Garantie-Vergütung“ für Kohlekraftwerke einräumen. Ja nun!
Irgendwo muss man mit dem bedingungslosen Grundeinkommen anfangen.“

(Friedrich Küppersbusch, taz.de , 3.11.13)
- – – – – – – – – – – – – –
Presse:
=> Täglich grüßt der Stromausfall . . . taz.de , 29.10.2013
=> Energiewende in akuter Gefahr . . . taz.de , 23.10.2013
=> Kraft bremst bei der Energiewende . . . sueddeutsche.de , 26.10.13
=> Von wegen Blackout . . . sueddeutsche.de , 2.11.13
=> Koalition auf CO2 . . . taz.de , 1.11.13

- – – – – — – – – – – – — — – – – – – — – – – – – – -
Für den eigenen Haushalt (=> bitte Logo anklicken!):

- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -
=> . . . (zurück) zur Startseite . . .
- – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -