Archiv für Oktober 2013

Ausstellung “Beton im Gleis” in Köln

Veranstaltungs-Tip:

Beton im Gleis –
Aktionsformen der Anti-AKW-Bewegung

Diese Ausstellung informiert über die Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken – eine kreative Widerstandsform, die nicht nach dem Lösen aus dem Gleisbett gegessen und verdaut ist.
Mit der Ausstellung wird die Motivation der AktivistInnen, sich einer solchen Belastung auszusetzen aufgezeigt und das zähe juristische Nachspiel beleuchtet.
Für die BesucherInnen wird eine Gleisblockade mittels möglichst realistisch nachgebauter Attrappen physisch und psychisch erlebbar.

Ferner soll der vielseitige Protest gegen den atomaren Wahnsinn sichtbar gemacht werden. Nur durch die Vielfalt, das Zusammenspiel und die Solidarität der verschiedenen Aktionsformen konnte die Anti-Atom-Bewegung in den Jahrzehnten ihres Bestehens so stark werden.

Montag, den 28.10.2013
19.30 Uhr im Saal vom NFH*
Eröffnung mit einer Abendveranstaltung u.a. mit
- Elke Steven, Komitee für Demokratie und Grundrechte
- dem “Maulwurf” aus dem Hambacher Forst
- den AusstellungsmacherInnen

Für das leibliche Wohl sorgt die Volxküche Nordeifel
*wo?
Naturfreundehaus KölnKalk e.V.
Kapellenstrasse 9a, 51103 Köln
U-Bahn: Kalk-Kapelle
Der EINTRITT ist FREI

Das Komitee für Demokratie und Grundrechte hat seit Jahren die Demonstrationen und Aktionen im Wendland begleitet.
Ihr besonderer Blick galt der grundgesetzlichen Demonstrationsfreiheit.
Sie haben energisch gegen die Einschränkungen protestiert, mit der Demobeoachtung die Übergriffe und Verletzungen des Grundrechts dokumentiert und gaben der Bewegung Unterstützung in den Strafverfolgungsverfahren.
Darüber berichtet Elke Steven, langjährige Mitarbeiterin im Komitee für Demokratie und Grundrechte.

Die Ausstellung beginnt mit der Veranstaltung und ist dann geöffnet bis 5. November.
Wochentags 17-19 uhr
Wochenende 15-18 Uhr
im Gartenhaus vom NFH.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit
dem Anti-Atom-Plenum Köln,
dem Friedensbildungswerk und
dem Komitee für Demokratie und Grundrechte.

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Beton – es kommt drauf an, was man draus macht! – II

Castor-Prozess in Lüneburg vor Beginn beendet.

Staatsanwaltschaft macht Rückzieher –
Gericht stellt Verfahren ein.

Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat den Angeklagten die Einstellung des Verfahrens nach §153a StPO gegen die Zahlung einer Geldbuße angeboten.
Anstatt die von der Staatsanwaltschaft geforderte Geldstrafe von je 1100 € zu zahlen, spenden die AktivistInnen nun je 250 € an den Verein „Kinder von Tschernobyl“.

Der letzte CASTOR-Transport ist schon zwei Jahre her, die juristischen Folgen beginnen gerade erst. So auch für die vier freien Aktivist_innen, die beim CASTOR 2011 eine der spektakulärsten Aktionsformen wählten: Sie ketteten sich mit den Armen in einer unter den Gleisen verborgenen Betonkonstruktion an, in Höhe der Ortschaft Vastorf. Die Polizei war 15 Stunden damit beschäftigt, die Vier aus dem Betonblock zu lösen, in dieser Zeit konnte der Zug nicht weiterfahren.
(PM http://blockcastor.wordpress.com)

Spendenkonto: Spenden und Aktionen,
Konto Nr.: 92881806,
Volksbank Mittelhessen
BLZ: 513 90000,
Betreff: „Gleisblockade Vastorf“
(bitte immer mit angeben)

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Beton – es kommt drauf an, was man draus macht!

Aufruf zur Solidarität!

Prozess am 21. Oktober 2013

Beim letzten Castortransport nach Gorleben im November 2011 blockierte unsere Aktionsgruppe für 15 Stunden die Bahnstrecke von Lüneburg nach Dannenberg.
In der Höhe von Vastorf bei KM 219,1 ketteten sich vier Aktivist_innen an eine unter dem Gleisbett verborgene Betonkonstruktion. Die Polizei hatte sehr große Schwierigkeiten, den Betonklotz zu knacken und die vier aus dem Gleis zu entfernen. Um den Transport dennoch so rasch wie möglich durchzupeitschen, drohten sie zwischendurch mehrmals mit der Amputation unserer Arme, in der Hoffnung, uns dadurch zur Aufgabe zu bewegen.

Mit unserer Aktion wollten und wollen wir ein Zeichen setzen gegen den Wahnsinn der Atomenergie weltweit und auch gegen den Standort Gorleben.
Tschernobyl, Fukushima, nachgewiesen höheres Krebsrisiko für Kinder in der Nähe von Atomanlagen, Umweltverbrechen Uranabbau, kein Endlager weltweit, erhöhte Strahlenwerte am Zwischenlager Gorleben, immer wieder Störfälle und Beinah-Katastrophen wie der Brand eines Atom-Frachters im Hamburger Hafen am 1.Mai diesen Jahres – all das sind Zeichen einer seit Jahrzehnten verfehlten kapitalistischen Energiepolitik.
Sie ist einseitig auf zentralisierte und monopolistische Strukturen ausgerichtet anstatt auf Mitbestimmung und Menschenrechte.
Sie ist fossil und nuklear anstatt nachhaltig, CO2-ausstoßend anstatt klimaschonend.

Nun soll uns der Prozess gemacht werden:
am 21.10.2013 um 9 Uhr im Amtsgericht Lüneburg.

Die Staatsanwaltschaft Lüneburg sieht in unserer Aktion eine verwerfliche Gewaltausübung und will uns wegen Störung öffentlicher Betriebe und Nötigung verurteilt sehen.

Das wollen wir doch mal sehen! Und ihr vielleicht auch!?! Kommt zum Prozess, unterstützt uns, durch Dabeisein, finanziell, wie auch immer!

Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Die Vastorfer_innen
(PM -> http://blockcastor.wordpress.com)

Widerstand ist nicht umsonst!
Spendenkonto: Spenden und Aktionen,
Konto Nr.: 92881806,
Volksbank Mittelhessen
BLZ: 513 90000,
Betreff: „Gleisblockade Vastorf“
(bitte immer mit angeben)

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RWE – Der Kampf um Kohle und Posten

Veranstaltungs-Tip:

Ton-Bilder-Schau am 22. Oktober in Bonn

Ungezügelte Landschaftszerstörung durch Kohleabbau, Vertreibung der Bevölkerung, Abriss von ganzen Dörfern, Luftverseuchung durch CO2 und radioaktiven Feinstaub – der enge Filz zwischen Energiewirtschaft und Landesregierung in NRW garantiert dauerhafte Umweltzerstörung im Rheinland und maximale Profite für RWE.

Die brisante und unterhaltsame Ton-Bilder-Schau wirft einen Blick hinter die Kulissen der nordrhein-westfälischen Machtpolitik, zeigt aber auch den zähen und zunehmenden Protest gegen Kohleabbau und Klimawandel.

Der Referent, Jörg Bergstedt, ist seit über 35 Jahren aktiv in der Umwelt-bewegung und Autor zahlreicher Fachbücher.

Dienstag, 22. Oktober, 19:30
Ort: Migrapolis – Haus der Vielfalt,
Brüdergasse 16-18, Bonn Innenstadt
Eintritt frei!

RWE stellt sich selbst als umweltfreundliches Unternehmen dar, doch es stößt mehr CO² aus als alle anderen Unternehmen in der EU.
Im Kraftwerk Neurath bei Köln hat RWE erst 2012 für 2,6 Milliarden € zwei neue Braunkohlenblöcke in Betrieb genommen, weitere neue Kohlekraftwerke sind in Planung.
Allein der CO₂ – Ausstoß des Kraftwerks Neurath beträgt ca. 16 Mio. Tonnen pro Jahr.
Ein Großteil der Energie (ca. 57% – 75%) verpufft durch die riesigen Kühltürme.
Kohlekraft ist die klimaschädlichste Art, Energie zu erzeugen.

RWE und die Landespolitik, dazu Bundesbehörden, regionale Ämter und PolitikerInnen, Parteien und Lobbyisten, ruinieren die Umwelt und unsere Gesundheit!
(Text: AntiAtomBonn)

Weitere Termine in der Region:
Mi, 16.10. um 19 Uhr in Düren (KOMM, August-Klotz-Str. 21)
Do, 17.10. um 19 Uhr in Kerpen-Buir (Gemeindehaus, Bahnstr. 42)
Mo, 21.10. um 19 Uhr in Aachen (Welthaus, An der Schanz 1)

Weitere Infos unter:
www.ausgeco2hlt.de
www.projektwerkstatt.de/kohle/vortrag.html

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Die Fukushima-Lüge

Aus gegebenem Anlass (Emmy-Nominierung) und (leider) noch immer aktuell:

Aktuell:
=> Störfall-Report in deutschen Anlagen für September 2013 . . . contrAtom 1.10.2013

=> Fukushima – Alle Artikel und Hintergründe . . . www.spiegel.de

=> Erneute Panne in Fukushima . . . taz.de

=> Kazuhiko Kobayashi “Japan und die Atompolitik, die über die Leichen geht!!” . . . www.lagatom.de 12.9.2013

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