Archiv für September 2013

Atomausstieg? Alles Lüge!

Aktualisiert am 25.9.2013 (Orig. v. 17.9.13)
=> Atom war kein Thema – könnte es jetzt aber werden
Eine erste atompolitische Analyse nach der Bundestagswahl
von Jochen Stay; .ausgestrahlt 24.9.13

Die Bomben-Geschäfte gehen weiter… mit unbegrenzter Genehmigung…

UranAnreicherungsAnlage (UAA) Gronau &
Brennelementefabrik Lingen


Beide sorgen dafür, daß alles läuft wie geschmiert… weltweit…
=> Verkaufspläne Uranfabrik: Die Regierung erhöht das Risiko . . . taz.de 19.9.13
=> Atomdeal ohne Öffentlichkeit . . . taz.de 18.9.13

Hier läuft ja wohl bewußt auch was schief…

. . . sitzen wir doch im falschen Bus?…

Bleibt es beim sogenannten „Ausstiegsfahrplan“, den CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne 2011 beschlossen haben, ist Deutschland selbst 2017 noch zweitgrößter Atomstromproduzent in der EU.

Wer brachte und bringt die meisten AKW am schnellsten vom Netz?
=> => Ein Überblick bei .ausgestrahlt

Viel Spaß!?!

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Tausende demonstrierten gegen Atomanlagen

Mehrere Tausend Menschen haben eine Woche vor der Bundestagswahl auf Anti-Atom-Demon­strationen deutlich gemacht, dass die Auseinandersetzung um Atomenergie weitergeht.

In Duisburg demonstrierten rund 300 Menschen bei teils starkem Regen gegen die Atommüll-Konditionierungs­anlage der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) mitten im Wohngebiet Duisburg-Wanheim.
In Braunschweig umzingelten mehr als 2.000 Menschen die Fa. Eckert&Ziegler, die ihre Atommmüll-Fabrik mitten im Wohngebiet Thune betreibt und sogar noch ausweiten will.
Im französischen Metz demonstrierten unter deutscher Beteiligung aus dem Grenzland rund 500 Menschen gegen das AKW Cattenom.

In der Duisburger Atomanlage…

… wird radioaktives Material durch Schreddern oder Verpressen im Volumen verkleinert und verpackt. Auf dem Gelände der GNS in Duisburg-Wanheim, in unmittelbarer Nähe zu Wohngebäuden, dürfen nach derzeitigem Genehmigungsstand 3300t Atommüll gelagert werden.
Die Betriebsgenehmigung wurde seit Gründung der Anlage immer wieder erweitert.
Selbst wenn es nicht zu Unfällen kommt: Durch die Anlage in Duisburg und die damit verbundenen Transporte sind Mensch und Umwelt einer erhöhten Strahlung ausgesetzt.
Der so konditionierte Atommüll wird in der Regel in das Ahauser Atommülllager verfrachtet, von wo aus er irgendwann mal in ein Endlager gebracht werden soll. Wann und ob überhaupt der Schacht Konrad dazu in Betrieb geht ist unklar.

Hierzu Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND und Mitglied im AntiAtom-Bündnis-Niederrhein: „Im Schatten der Diskussionen, wie mit hochradioaktiven Abfällen zu verfahren ist, hat sich die Problematik der Entsorgung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen zu einem massiven Problem ausgeweitet.
Dieser Atommüll macht 95 Prozent des Volumens an Atommüll aus und niemand weiß, wo dieser einmal gelagert werden soll.
Anstatt hier – ähnlich wie bei hoch radioaktiven Materialien – ein Transportmoratorium zu verhängen und den Müll bis auf Weiteres da zu belassen, wo er liegt, wird ein Atommülltourismus ohne wirkliche Perspektive in Gang gesetzt.
Duisburg wird da mehr und mehr zur zentralen Drehscheibe ausgebaut.“

Weiter führt Michael Zerkübel vom AntiAtom-Bündnis-Niederrhein aus: „Es gibt kein Endlager! Die Atomindustrie ist ratlos und hat kein schlüssiges Konzept zur Entsorgung von Atommüll. Während es bei der Suche nach einem Endlager für Kernbrennstoffe nun zu einem Neustart kommen soll, bleibt die Entsorgung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen ein Kreislauf ohne Ziel. Dieser Atommüll befindet sich im Blindflug durch die Republik und Duisburg spielt hierbei eine immer bedeutendere Rolle. Die Risiken für Mensch und Umwelt werden dabei ausgeblendet. Dies ist nicht hinnehmbar!“

Auch die anderen atomaren Problemfälle in NRW wie das Debakel um die Jülicher Westcastoren, die Gronauer Urananreicherungsanlage und das Ahauser Dauer-Zwischenlager wurden thematisiert.
So herrscht im Jülicher Forschungszentrum Chaos, wo die Westcastoren aktuell nur mit einer atomrechtlichen Anordnung gelagert werden, da die Genehmigung im Juni ausgelaufen ist. Wie es mit dem Atommüll weitergeht ist unklar, die Ahaus Option wird trotz aller Dementi nach Ansicht der Demonstrierenden immer wahrscheinlicher. Obwohl in Ahaus keine Castoren repariert werden können, obwohl es kein sicheres Endlager geben wird und obwohl die Halle in Ahaus älter ist als in Jülich.
Ein sicheres und durchdachtes Entsorgungskonzept sieht anders aus!

Die Demonstrierenden forderten die sofortige Stilllegung der Atomanlagen, keine weitere Atommüllproduktion und den Stopp aller Atomtransporte, da diese das Entsorgungsproblem nur verschleiern.

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Mehr Infos zur GNS in Duisburg
=> GNS – Die Atomfabrik mitten in Duisburg
sowie
=> Atommülltransporte
bei
=> www.antiatom-buendnis-niederrhein.de

Mehr Infos im Netz:
www.sofa-ms.de
www.anti-atom-demo.de
www.atomalarm2013.de
www.robinwood.de

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Duisburg als Atommülldrehscheibe der ganzen Republik … Schluss damit!

Demo 14. September 2013,
Duisburg Hbf., 5 vor 12

KEINE ATOMANLAGEN IN WOHNGEBIETEN – und auch nicht anderswo!

Duisburg als Atommülldrehscheibe der ganzen Republik …

… egal, wo der Atommüll in Deutschland anfällt, er wird unter Gefährdung von Mensch und Umwelt durch die ganze Republik gekarrt, auch durch dicht besiedelte Regionen wie das Ruhrgebiet.
Unfälle im Straßen- und Bahnverkehr gehören zum Alltag. Sollte hiervon ein Atommülltransport betroffen sein, entsteht möglicherweise eine nicht beherrschbare Situation.

Duisburg wurde still und heimlich zur zentralen Drehscheibe für Atommüll ausgebaut!
Die Risiken sind nicht hinnehmbar.

Es ist fünf vor zwölf!!!

Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), ein Unternehmen der Konzerne RWE, EON, EnBw und Vattenfall, betreibt neben weiteren Atomanlagen –der bekannteste Standort dürfte Gorleben sein-, auch mitten in Duisburg eine Anlage zur Konditionierung von schwach- und mittelradioaktivem Atommüll.
Dabei wird radioaktives Material durch Schreddern oder Verpressen im Volumen verkleinert und verpackt. Metallischer Atomschrott wird sandgestrahlt und anschließend weiter verarbeitet oder auf Sondermülldeponien „entsorgt“.
Auf dem Gelände der GNS in Duisburg dürfen nach derzeitigem Genehmigungsstand 3300t Atommüll gelagert werden.
Selbst wenn es nicht zu Unfällen kommt: Durch die Anlage in Duisburg und die damit verbundenen Transporte sind Mensch und Umwelt einer erhöhten Strahlung ausgesetzt.

Es ist fünf vor 12 !!!

Demonstriert mit uns am

14. September in Duisburg

* Schluss mit Atomtransporten

* Keine weitere Produktion von Atommüll

* Sofortige Abschaltung aller Atomanlagen

Widerstand verzahnen – Zähne zeigen!

Die Anti-Atomkraft-Bewegung geht am 14.09.13 in Braunschweig, Cattenom und Duisburg auf die Straße!

Wir betrachten uns als Bürgerbewegung und informieren Parteien, Wählergemeinschaften usw. hiermit, dass auf dieser Demo Parteifahnen unerwünscht sind und ausreichend Antiatomkraftfahnen vor Ort erhältlich sein werden.
Aufruf; www.antiatom-buendnis-niederrhein.de

Jetzt unterschreiben: KEINE ATOMANLAGEN IN WOHNGEBIETEN – und auch nicht anderswo!

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Anreise mit der Bahn/DB =>

RE22: Nettersheim 08:32 ; Kall 08:41 ; Mechernich 08:48 ;
Euskirchen ab 09:02 ; Weilerswist ab 09:10
Köln Hbf an 09:39
Köln Hbf ab 09:49 (RE1 Paderborn Hbf); Duisburg Hbf an 10:36
oder
RE12: Nettersheim 09:33 ; Kall 09:42 ; Mechernich 09:49 ;
Euskirchen 10:02 ; Weilerswist 10:10
Köln Hbf an 10:39
Köln Hbf ab 10:49 (RE1 Hamm Hbf); Duisburg Hbf 11:36

zurück z.B.:
Duisburg Hbf 16:23 (RE1 Aachen Hbf) => Köln Messe/Deutz 17:07
Köln Messe/Deutz 17:15 (RE12) => Nettersheim 18:27
oder
Duisburg Hbf 17:23 (RE1 Aachen Hbf) => Köln Messe/Deutz 18:07
Köln Messe/Deutz 18:15 (RE22) => Nettersheim 19:27

Mit dem Schöner-Tag-Ticket NRW für 8,00 € pro Person hin und zurück
Bei Interesse bitte kontaktieren:
antiatomeuskirchen[ät]riseup.net

ACHTUNG: Es wird voll am 14. September in der Duisburger Innenstadt! Neben unserer Demonstration findet noch eine weitere Großveranstaltung in unmittelbarer Nähe statt. Wir empfehlen daher mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

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Mehr Infos zur GNS in Duisburg
=> GNS – Die Atomfabrik mitten in Duisburg
sowie
=> Atommülltransporte
bei
=> www.antiatom-buendnis-niederrhein.de

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Absage an Endlager-Kommission

Nach Auffassung der TeilnehmerInnen der Atommüllkonferenz, die am Samstag, 31. August, in Kassel stattfand, sollten die für Umweltverbände vorgesehenen Plätze in der Endlager-Kommission nicht besetzt werden.

Der Konferenz lag eine 272seitige Bestandsaufnahme vor, wo und wie derzeit Atommüll an Stand­orte in ganz Deutschlands lagert. Der Bericht soll Mitte September veröffentlicht werden und dann Grundlage einer weiteren offensiven Auseinandersetzung über den zukünftigen Umgang mit Atommüll sein.

Ein weite­res Thema der Konferenz waren Rechtsstellung und Verfahrensanforderungen Betroffener in den Stillle­gungsverfahren von Atomkraftwerken.

Zu den zweimal jährlich stattfindenden Atommüll-Konferenzen kommen Bürgerinitiativen von Atommüllstand­orten, unabhängige WissenschaftlerInnen und in diesem Bereich arbeitende Organisationen zusammen.

Im Wortlaut:
Die TeilnehmerInnen der 3. Atommüllkonferenz in Kassel am 31.08.13 erklären:

- Das Standortauswahlgesetz, die in dem Gesetz fixierte Besetzung der „Kom­mission Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe“ und ihre mangelnde Kompetenz im wei­te­ren Prozess schließen es aus, dass die Bundesrepublik Deutschland über diesen Weg der Klärung des langfristigen Umgangs mit dem Atommüll näher kommt. Sie dient im Gegenteil dazu, den Standort Gorleben nachträglich zu legitimieren.
Des­halb besteht unter den Teil­neh­merinnen und Teilnehmern Konsens, dass die beiden für die Umweltbe­we­gung vorgesehenen Plätze in der Kommission nicht besetzt werden sollen.

- Eine Mehrheit der Teilnehmenden spricht sich dafür aus, auch dann keinen Sitz in der Kommission zu besetzen, wenn es zu einer Nominierung aus anderen Teilen der Umweltbewegung kommt.

- Mit der umfangreichen „Bestandsaufnahme Atommüll“ zeigt die Konferenz das ganze Desaster im Umgang mit dem schwach-, mittel- und hoch-radioaktiven Atommüll. Ein wirklich offener, gesellschaftlicher Entscheidungsprozess muss alle Arten von Atommüll und alle Beteiligten und Betroffenen einbeziehen.
(PM; www.atommuellkonferenz.de)

Siehe dazu auch:
=> Bundestag verschiebt Entscheidung über Atommüll-Kommission . . . http://www.ausgestrahlt.de, 01.09.2013

=> „Keine Chance, substanziell mitzureden“
Konfliktexperte über Beteiligungsverfahren beim Endlagersuchgesetz . . . http://www.ausgestrahlt.de , 26.08.2013

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