Archiv für August 2013

Aktionstage des Klimacamps haben begonnen


Klimacamp 2013 Start from Hambacher Forst on Vimeo.

=> News-Ticker vom Camp und den Aktionstagen:
https://stopptrwe.crowdmap.com

Aktionstage starten mit zwei Besetzungen

Heute morgen gab es zwei Besetzungen. Eine Gruppe KlimaaktivistInnen besetzte die Landesparteizentrale der Grünen in Düsseldorf. Eine andere Gruppe das Kundencenter von RWE in Düren.
Am Samstag ist eine Demo geplant:

Große Demo am Samstag 11 Uhr in Manheim

Unter dem Motto „Stopp die Propaganda rund um den Abbau von Braunkohle“ findet morgen um 11 Uhr eine Demo statt.
Los gehts auf der Berrendorfer Straße in Manheim und endet an der Propaganda-Hochburg von RWE: Terra Nova.
Wenn ihr euch unsicher seid wo der Startpunkt der Demo ist: Kommt vorher zum Campgelände.

Seid dabei!!!

(PM)

Hier die Pressemitteilung aus Düsseldorf:

Aktivist*innen des Klimacamps besetzen Landesparteizentrale der Grünen in Düsseldorf und fordern sofortigen Kohleausstieg

Am heutigen Freitag um 10:00 Uhr haben Aktivist*innen des Klimacamps im rheinischen Braunkohlerevier die Landesparteizentrale von Bündnis 90/Die Grünen NRW in der Düsseldorfer Jahnstraße besetzt. Sie geben der Grünen Partei eine Mitschuld an der katastrophalen Kohlepolitik des Bundeslandes. Klimaaktivist*in Christina Eichberger erklärt: „Schon der letzte IPCC-Bericht vor fünf Jahren hat klar gemacht, dass wir einen ungebremsten Klimawandel nur aufhalten können, wenn wir sofort mit der Verstromung von Kohle aufhören. Trotzdem wird in Deutschland mehr Kohle verbrannt als jemals zuvor.“

„Schon der Kohleausstieg 2030, wie die Grünen ihn auf dem Papier fordern, wäre eine Bankrott-Erklärung für das Klima“, erläutert Besetzer Hannes Groß. „Doch durch den Neubau von Kraftwerken, die in der Regel eine Laufzeit von 40 bis 60 Jahren haben, werden selbst diese Forderungen ad absurdum geführt.“ Der Landtagsfraktionsvorsitzende Reiner Priggen begrüßte sogar den Bau des neuen Braunkohlekraftwerks BoA Plus in Niederaußem.1 Im Koalitionsvertrag der rot-grünen Landesregierung wird der Neubau des Kraftwerks nicht angetastet.

Hannes Groß schließt daraus: „Wir haben keine Wahl, zumindest keine parlamentarische. Wir fordern die Menschen im rheinischen Braunkohlerevier auf, das Klimacamp zu unterstützen und selbst aktiv zu werden. Anders ist ein Kohleausstieg nicht durchzusetzen.“

Während der Besetzung forderten die Aktivist*innen auf einem Transparent den sofortigen Braunkohleausstieg. Das hieße für sie auch, dass kein Wald und kein Dorf mehr der Kohle geopfert werden dürfe, erklärt Groß weiter.

Für die Verfeuerung der extrem klima- und gesundheitsschädlichen Braunkohle werden demnächst die Dörfer Manheim und Borschemich abgebaggert. Der Hambacher Forst, einer der letzten naturbelassenen Wälder der Region, soll komplett dem Tagebau weichen.
Die Aktion fand im Rahmen der Aktionstage des Klimacamps statt.
Die Aktivist*innen wollen auf die Zerstörung der Region ebenso hinweisen wie auf die globalen Folgen des Klimawandels.
Aktionsfotos können hier ab 12:00 Uhr heruntergeladen werden:
https://secure.flickr.com/photos/100963658@N02/
(PM, Freitag, 30.8., Düsseldorf)

die PM einer Autonomen Kleingruppe gibts hier =>
=> Besetzung des RWE-Kundencenter in Düren (pdf)

.
=> News-Ticker vom Camp und den Aktionstagen:
https://stopptrwe.crowdmap.com

Informationen zum Klimacamp siehe auch
=> Klimacamp ( http://www.ausgeco2hlt.de/klimacamp/ )
und
=> Hambacher Forst ( http://hambacherforst.blogsport.de/ )

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=> Spendenkonto auf => http://www.ausgeco2hlt.de/klimacamp/mitmachen/spenden/

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„Reclaim the Fields“ – Camp gestartet

„Reclaim the Fields“ trifft „Klimacamp“

Wir dokumentieren aus dem Aufruf:

. . . Vor dem Hintergrund der Kämpfe im Rheinland wollen wir einen bunten Austausch dissidenten Wissens und Tuns stattfinden lassen. . . .

Was ist Reclaim the Fields?

Reclaim the Fields ist eine europaweite Konstellation von BäuerInnen, landlosen, potenziellen BäuerInnen und Menschen, die dabei sich die Kontrolle über die Lebensmittelproduktion wieder aneignen.
Wir unterstützen und ermutigen Menschen, auf dem Land zu bleiben oder auch auf das Land zurückzukehren und fördern das Konzept der Ernährungssouveränität (wie in der Erklärung von Nyéléni definiert) kleinbäuerliche Landwirtschaft, sowie alternative Arbeits- und Lebensweisen.
Wir sind entschlossen durch kooperative, kollektive, unabhängige, bedürfnisorientierte Produktion in kleinem Umfang, eine Alternative zum Kapitalismus zu schaffen. Dabei verknüpfen wir lokale Aktionen mit globalen politischen Kämpfen.

Saatgut/Recht auf Saatgut

Die Saatgutarbeitsgruppe „Reclaim the Seeds“ ruft auf, selbst hergestelltes Saatgut und Texte etc. mitzubringen, das mit anderen geteilen werden soll. Mit der Praktik des Seedswaps/der Saatguttauschbörse wollen wir gemeinsam über Saatgutthematiken diskutieren und reflektieren. . . .

=> hier den => ganzen Aufruf lesen
auf => http://reclaimthefields.org/de/camp2013

.
=> das erwartet euch
=> http://reclaimthefields.org/de/programm

Tips zur => Anreise

siehe auch
=> Klimacamp ( http://www.ausgeco2hlt.de/klimacamp/ )
und
=> Hambacher Forst ( http://hambacherforst.blogsport.de/ )

=> Spendenkonto auf => http://www.ausgeco2hlt.de/klimacamp/mitmachen/spenden/

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Aufruf zum Klimacamp im Rheinland

Am 23. August ist es wieder soweit:
Das Klimacamp in Manheim/Rhld. am Rande des Tagebaus Hambach geht in die dritte Runde. Wir dokumentieren den Aufruf zum Klimacamp:

Für ein gutes Leben für alle und eine Energieversorgung von unten

Vom 23. August bis zum 02. September 2013 findet das Klimacamp im Rheinland statt und vom 28. August bis 6. September 2013 das Reclaim the Fields Camp – beide in Manheim bei Köln, mitten im Rheinischen Braunkohlerevier. Hunderte AktivistInnen aus ganz Europa werden zusammen kommen und bei den gemeinsamen Aktionstagen (30.08-02.09.) Widerstand gegen RWE, Europas größten Klimakiller, leisten.

WIDERSTAND IM RHEINISCHEN REVIER GEHT IN DIE NÄCHSTE RUNDE

Zum dritten Mal findet am Rande des Tagebaus Hambachs ein Klimacamp statt. Hier kommen Menschen aus verschiedenen sozialen Bewegungen und Spektren zusammen, um gemeinsam die Klimabewegung zu stärken. Das heißt konkret: kritisches Wissen weitertragen – Alternativen aufbauen – sich vernetzen – gemeinsame Aktionen planen.
In diesem Jahr steht das Thema Land im Mittelpunkt: zusammen mit dem Reclaim the Fields Network wenden wir uns gegen die Bodenzerstörung durch den Braunkohletagebau und zeigen RWE, was sinnvolle Landnutzung wirklich bedeutet.
Außerdem ist das Camp Ziel der Reclaim Power Tour, die quer durchs Land radelt, um Stationen verschiedener Energiekämpfe miteinander zu verbinden.

Im November letzten Jahres schafften es mehrere Hundertschaften der Polizei erst nach vier Tagen, die Waldbesetzung im Hambacher Forst zu räumen. So lange verschanzte sich ein Aktivist in einem Tunnel, um deutlich zu machen, dass der Wald nicht freiwillig den Sägen von RWE ausgeliefert wird. Auch nach der Räumung wächst die Solidarität für den Kampf gegen die Braunkohle, bei AnwohnerInnen genauso wie bei Menschen anderswo.

Lokale Gruppen haben das Gemüse für die Klimacamp-Küche schon gepflanzt.
Widerstand ist fruchtbar!

WAS IST DAS PROBLEM?

=> weiterlesen auf www.ausgeco2hlt.de/klimacamp

.
Tips zur => Anreise

Auf Euch wartet ein informatives => Programm
(so z.B. „Morsleben – das Tafelsilber der deutschen Einigung“ mit Georg vom AntiAtom-Plenum-Köln am Dienstag um 17 Uhr)

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siehe auch => Hambacher Forst

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Atomwaffenstützpunkt Büchel erfolgreich blockiert

Etwa 750 FriedensaktivistInnen aus der ganzen Bundesrepublik, den Niederlanden, Belgien und Gästen aus den USA haben am 11. und 12. August 2013 erstmalig 24 Stunden lang alle Zufahrten zum einzigen deutschen Atomwaffenstützpunkt (Büchel) blockiert. Damit hat die Friedensbewegung vor der Bundestagswahl den Druck auf die PolitikerInnen verstärkt, die letzten Atombomben aus Deutschland endlich abzuziehen.

Bis zu 200 Blockierende haben die Nacht vor den Toren verbracht. Dabei haben Jugendliche neben RentnerInnen im Schlafsack gelegen – von Bikern und jugendlichen UmweltaktivistInnen bis hin zu kirchlich Engagierten und Ärztinnen und Ärzten der IPPNW.
Bis Mitternacht spielten Bands an den Toren, die Kabarettgruppe „Muita Merda“ trat auf. Es gab Theaterworkshops, Lesungen, Filmvorführungen und Andachten. Der Morgen begann für die Friedensaktivisten ab 6 Uhr wieder mit Musik. Am Haupt-Tor führten Lebenslaute mit Klaus dem Geiger das Bach-Doppelkonzert auf.

Die Bundeswehr konnte die Eingänge nicht mit Fahrzeugen passieren, sondern musste die diensthabenden Soldaten mit Reisebussen und unter Polizeischutz zum Gelände bringen. Sie konnten nur zu Fuß zu ihrem Einsatzort gelangen.
„Wir haben unser Ziel einer effektiven Störung des Betriebsauflaufs auf dem Fliegerhorst erreicht und damit ein unübersehbares Signal an Politik und Militär gesendet“, sagt Berthold Keunecke, Pressesprecher der Lebenslaute.

Die Bundesregierung hatte im Koalitionsvertrag 2009 den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland vereinbart. Am 26. März 2010 forderte der Bundestag die Bundesregierung fraktionsübergreifend auf, sich für den Abzug dieser Atombomben einzusetzen. Passiert ist bisher allerdings nichts. Im Gegenteil: Die Atomwaffen sollen modernisiert werden.
Doch die Friedensbewegung hat einen langen Atem. „Wir werden unseren gewaltfreien Protest fortsetzen, bis die letzten Atomwaffen aus Büchel abgezogen sind“, erklärt Xanthe Hall, Sprecherin der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“.
(PM; http://www.atomwaffenfrei.de vom 12.8.2013)

=> Büchel 2013 => Impressionen/Fotos

Mehr Infos => atomwaffenfrei. – jetzt
und bei => www.lebenslaute.net

=> noch mehr Fotos auf flickr.com

mehr Videos:
=> Atomwaffenprotest in Köln und Büchel, August 2013

=> Atomwaffenstandort Büchel/Südeifel: 24-Stunden-Blockade – Auftaktkundgebung
=> Atomwaffenstandort Büchel/Südeifel: 24-Stunden-Blockade – TrommlerInnen
=> Atomwaffenstandort Büchel/Südeifel: 24-Stunden-Blockade – Lebenslaute I
=> Atomwaffenstandort Büchel/Südeifel: 24-Stunden-Blockade – Lebenslaute II
=> Atomwaffenstandort Büchel/Südeifel: 24-Stunden-Blockade – Abschlusskundgebung: „Imagine“

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(mehr…)

Protestaktionen am Atomwaffenstandort Büchel

Abrüstungsinstrumente – Rhythm beats Bombs

In Büchel/Südeifel sind die letzten ca. 20 in Deutschland verbliebenen Atombomben der USA stationiert. Im Koalitionsvertrag von 2009 heißt es, die Bundesregierung werde sich für den Abzug dieser Atomwaffen einsetzen.

Die tatsächliche Politik der Bundesregierung aber steht dazu im krassen Widerspruch: Im Mai 2012 gab sie dem Verlangen der USA nach Modernisierung der in Büchel gelagerten Atomsprengköpfe nach – nun ist der Bau neuer Bomben geplant.
Wir fordern die Bundesregierung auf, sich an ihr ursprüngliches Versprechen zu halten und sich darüber hinaus für ein Verbot aller Atomwaffen einzusetzen.

Daher rufen diverse Initiativen auf zur Blockade des Atomwaffenstandorts.

11./12. August: 24-stündige Musikblockade und Happening an den Zufahrtstoren des „Fliegerhorstes Büchel“

11.8. um 5 vor 12 Uhr: Auftaktkonzert von LEBENSLAUTE
11.8. um 14 Uhr: Aufbruch vom Haupttor zu den anderen Toren;
weitere Aktionstrainings an den Toren
12.8. um 6 vor 12 Uhr: Ende der Blockade, Gruppen machen sich zum Haupttor auf
12.8. ca. 12:45 Uhr Abschluss am Haupttor mit Mittagessen

=> Überblick des Musikprogramms an allen Toren (pdf).

Für die kompletten 24 Stunden sind Mahnwachen an jedem zu blockierenden Tor angemeldet, zusätzlich eine Mahnwache in der Nähe des Haupttors.

Die Arbeitsgruppe Büchel der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ ruft dazu auf, dass alle, die an diesen Aktionen des gewaltfreien Widerstands teilnehmen, dabei keine körperliche Gewalt gegen Personen anwenden oder androhen und auch niemanden beschimpfen oder verhöhnen, sondern ihr Gegenüber (PolizistInnen, SoldatInnen, GegnerInnen unserer Aktionen) achten, auch wenn sie deutliche Kritik an ihrer gesellschaftlichen Rolle und ihrem konkreten Verhalten äußern müssen.
(=> http://www.atomwaffenfrei.de/aktiv-werden/buechel.html )
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