Archiv für Oktober 2012

AntiAtom-Landeskonferenz-NRW lädt ein

Einladung zur =>
Landeskonferenz (LaKo) der nordrhein-westfälischen Anti-Atomkraft-Initiativen

=> in Köln am
Sa., den 10.11.12 von
9:00 – 19:00 Uhr im Allerweltshaus, Köln, Körnerstrasse

(im Rahmen der „Energiekämpfe-Konferenz“, Samstag, 10. und Sonntag, 11. November 2012
Allerweltshaus Köln (AWH) => http://www.allerweltshaus.de )
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Eingeladen sind alle Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich gegen Atomkraft im Lande bereits einsetzen oder zukünftig einsetzen wollen.
Gemeinsam wollen wir uns über aktuelle atompolitische Themen in NRW informieren, Aktionen planen und uns für eine gute Zusammenarbeit vernetzen.
Ein wichtiger Aspekt (auch zeitlich) ist die Vernetzung und der Austausch mit Inis und Gruppen aus der Klima- Bewegung, daher findet „unsere“ LaKo im Rahmen der Energie-Kämpfe-Konferenz statt.

TOPs zur AntiAtom-LaKo-NRW:

9 Uhr Frühstück

10 bis 11 Uhr großes Plenum: „Gemeinsame Basis schaffen“

11 bis 13 Uhr „AG“ => AntiAtom-LaKo-NRW :
(evtl Änderungen der TOPs durchs LaKo-Plenum möglich)
->->-> 1. Planung Fukushima Jahrestag
[ hier sind Berichte der Inis vor Ort drin, zur Info und Abstimmung in dem Sinne: „Wo(hin) wird größer – zentral? – mobilisiert; auch mit Infos zur aktuellen Entwicklung/Lage -> Gronau – Tihange – Jülich – Lingen(?) ]
->->-> 2. Energiewende
[ Aktionen, Ideen Abstimmung und evtl. Kampagnen mit anderen Gruppen etc ]
->->-> 3. Verschiedenes

13 bis 14:30 Uhr Mittagspause

14:30 bis 19 Uhr „Perspektiven erarbeiten, fokussieren – Worauf konzentrieren wir uns 2013? Vorschläge für gemeinsame Aktionen, Kampagnen“
->->-> darin (bei Bedarf) ->
->->-> 14:30 bis 16:30 Uhr (oder kürzer) ggf. Forts. AntiAtom-LaKo-NRW, oder schon Einbringen ins große Plenum der Energiekämpfekonfi

16:30 – 17:00 Uhr Pause

17:00 – 19:00 Uhr (Fortsetzung) => großes Plenum der Energiekämpfekonfi „Perspektiven erarbeiten, fokussieren – Worauf konzentrieren wir uns 2013? Vorschläge für gemeinsame Aktionen, Kampagnen“

19 Uhr -> Ende der AntiAtom-LaKo
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danach besteht die Möglichkeit =>
19:30 Abendessen, Soliparty für den KlimaAntiRepressionsfond
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Für die Verpflegung für die kpl. Konferenz(en) sorgt gewohnt bestens die VolxKüche Nordeifel
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Und darüber hinaus… (=> bitte Logo anklicken!) =>

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Der Strompreis steigt – die wahren Hintergründe – und wie es anders geht

Umweltorganisationen starten einen Aufruf an die Minister

Mehr als je zuvor ist das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) unter Beschuss. Die Erneuerbaren Energien werden als Kostentreiber beschuldigt und die gelb-schwarze Regierung diskutiert über die Abschaffung des EEG, als hätte sie nur darauf gewartet.
Ein Zusammenschluss von vielen Umweltorganisationen startet nun eine Emailaktion dagegen. Die wahren Kosten der EEG Umlage sollen durch unabhängige Studien aufgedeckt werden.

Die tatsächlichen Kosten der Erneuerbaren Energien

Ursprünglich sollten über das EEG die Kosten der Erneuerbaren Energien an alle Verbraucher weitergegeben werden. Im Jahr 2009 waren das 10,8 Mrd. Euro, im Jahr 2013 sollen es 20 Mrd. Euro sein. Das ist etwa eine Verdoppelung. Bedenkt man allerdings, dass VerbraucherInnen im Jahr 2009 pro kWh nur etwa 1 Cent für die Erneuerbaren Energien gezahlt haben, muss man sich wundern, woher die angekündigte Steigerung auf 5 Cent kommt. Wie wird aus einer tatsächlichen Kostenverdoppelung eine Verfünffachung?

Wer sind die tatsächlichen Kostentreiber?

Mittlerweile lassen verschiedene politische Entscheidungen die sogenannte Umlage für Erneuerbare Energien auf der Stromrechnung steigen. Einen Grund für die neue, drastische Steigerung, hat die Bundesregierung zum Jahreswechsel beschlossen: Sehr viele große, energieintensive Unternehmen müssen plötzlich kaum noch zahlen. Dadurch verbleiben natürlich mehr Kosten bei den mittelständischen Firmen und EndverbraucherInnen.
Bereits in den letzten Jahren gab es mehrere politische Entscheidungen wie die Ausgleichsmechanismusverordnung oder die Marktprämie, die ebenso für steigende Kosten sorgen.

Die Emailaktion

Die Emailaktion fordert eine Untersuchung der wahren Kostentreiber durch unabhängige Studien, bevor über eine Veränderung des effizienten EEG nachgedacht wird. JedeR interessierte BürgerIn kann unter http://www.nein-zu-atomkraft.de/zahlenspiele.php eine Email an Merkel, Altmaier, Rösler und das Bundeskartellamt senden, um diesen Appell zu unterstützen.
(PM)
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siehe bitte auch => Eine interessengeleitete Debatte
Wie das Gerede von der „unsozialen” Energiewende den Atomausstieg torpedieren soll (bei => .ausgestrahlt.de)

=> …Jakob Augstein…: „Nicht die Energiewende ist unsozial. Unsozial ist die Art und Weise, wie die Bundesregierung versucht, die Konzerne von ihrem Beitrag zu diesem nationalen Projekt zu entbinden.“… (ebd.)

sowie => Erneuerbare – die Energie der BürgerInnen - ein Grund zu feiern (PM/pdf)

Grafik zum Vergrößern bitte anklicken. Öffnet in neuem tab.

Preisvergleich zeigt:
Echter Ökostrom in 77 von 100 Städten günstiger als Grundversorger

In der öffentlichen Debatte um die Höhe der EEG-Umlage und die Auswirkung der Ökostrom-Förderung auf die Strompreise wird mit vielen Zahlen hantiert, eins aber meist unterschlagen: Dass Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Stromkosten senken können, indem sie zu einem konzernunabhängigen Ökostromanbieter wechseln. Das Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ hat deshalb verglichen, was ein 4.000 kWh-Haushalt für unabhängigen Ökostrom in den 100 größten deutschen Städten tatsächlich zahlen muss und festgestellt: In 77 von 100 Städten gibt es mindestens einen Anbieter echten Ökostroms, der günstiger ist als der örtliche Grundversorger.

„Es ist eine unverantwortliche Lüge, wenn Konzernvertreter und Politiker, die ihnen nach dem Mund reden, Medien gegenüber ständig behaupten, Ökostrom sei teuer. Der konkrete Preisvergleich beweist, dass wir VerbraucherInnen für dumm verkauft werden“, stellt Melanie Ball vom Bündnis „Atomausstieg selber machen“ klar. Weder tauge die Ökostrom-Förderung als Sündenbock für steigende Strompreise, noch müssten Verbraucher demnächst am Hungertuch nagen:
„Wir haben herausgefunden, dass Privathaushalte mit dem Wechsel zu einem unabhängigen Ökostromanbieter bis zu 171 Euro im Jahr an Stromkosten sparen können.
In 77 der 100 größten Städte gibt es mindestens einen unabhängigen Ökostromtarif, der günstiger ist als die örtliche Grundversorgung – in 22 Städten sind sogar alle vier von unserem Bündnis empfohlenen Anbieter preiswerter“
, klärt Melanie Ball auf.
Auffällig ist, dass Ökostrom besonders in den Städten weniger kostet, wo direkt einer der vier Energiekonzerne die Grundversorgung stellt, wie z.B. EnBW in Stuttgart oder RWE in Essen. Darüber hinaus hat das Bündnis recherchiert, dass Preiserhöhungen bei Ökostrom über die letzten zwei Jahre geringer ausfielen als bei den Grundversorgern: Sie bewegen sich zwischen fünf und neun Prozent bei den unabhängigen Ökostromanbietern, während Haushalte an die örtlichen Grundversorger heute durchschnittlich 12 und bis zu 24 Prozent mehr zahlen müssen als noch 2010. „Diese Tendenzen lassen vermuten, dass Ökostromkunden auch in Zukunft geringere Stromerhöhungen zu erwarten haben als die Haushalte, die ihren Stromversorger noch nicht gewechselt haben“, nimmt Melanie Ball von „Atomausstieg selber machen“ an.
Das Bündnis „Atomausstieg selber machen“ ruft Stromkundinnen und -kunden auf, diesen Vergleich als Anstoß zu nehmen für den Wechsel zu einem der unabhängigen Ökostromanbieter EWS Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick oder Naturstrom.
Informationen und Hilfestellungen erhalten Interessierte unter www.atomausstieg-selber-machen.de oder bei der kostenlosen Hotline 0800 7626852.

(„Atomausstieg selber machen“ ist ein Bündnis aus Umweltorganisationen, Verbraucherschutzverbänden und Anti-Atom-Initiativen.)

(PM von „Atomausstieg selber machen“)
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siehe auch:
=> Zum Boykott der Energiewende – Basteln am Revival der Atomkraft . . . AAE, 28.8.12
=> Zur Atomausstiegs-Lüge . . . Neue Rheinische Zeitung NRhZ.online, 24.8.12
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=> Lüge auf der Stromrechnung
(Von wegen grüne Energie ist teuer. Die Politik ist schuld an hohen Preisen.)
. . . ZEIT-online
=> Staat verdient an Ökostrom Milliarden . . . Spiegel-online, 6.9.12

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Und darüber hinaus… (=> bitte Logo anklicken!) =>

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Zahlentricks gegen die Erneuerbaren Energien – Angriff gegen die Energiewende

Umweltorganisationen starten einen Aufruf an die Minister

Mehr als je zuvor ist das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) unter Beschuss. Die Erneuerbaren Energien werden als Kostentreiber beschuldigt und die gelb-schwarze Regierung diskutiert über die Abschaffung des EEG, als hätte sie nur darauf gewartet.
Ein Zusammenschluss von vielen Umweltorganisationen startet nun eine Emailaktion dagegen. Die wahren Kosten der EEG Umlage sollen durch unabhängige Studien aufgedeckt werden.

Die tatsächlichen Kosten der Erneuerbaren Energien

Ursprünglich sollten über das EEG die Kosten der Erneuerbaren Energien an alle Verbraucher weitergegeben werden. Im Jahr 2009 waren das 10,8 Mrd. Euro, im Jahr 2013 sollen es 20 Mrd. Euro sein. Das ist etwa eine Verdoppelung. Bedenkt man allerdings, dass VerbraucherInnen im Jahr 2009 pro kWh nur etwa 1 Cent für die Erneuerbaren Energien gezahlt haben, muss man sich wundern, woher die angekündigte Steigerung auf 5 Cent kommt. Wie wird aus einer tatsächlichen Kostenverdoppelung eine Verfünffachung?

Wer sind die tatsächlichen Kostentreiber?

Mittlerweile lassen verschiedene politische Entscheidungen die sogenannte Umlage für Erneuerbare Energien auf der Stromrechnung steigen. Einen Grund für die neue, drastische Steigerung, hat die Bundesregierung zum Jahreswechsel beschlossen: Sehr viele große, energieintensive Unternehmen müssen plötzlich kaum noch zahlen. Dadurch verbleiben natürlich mehr Kosten bei den mittelständischen Firmen und EndverbraucherInnen.
Bereits in den letzten Jahren gab es mehrere politische Entscheidungen wie die Ausgleichsmechanismusverordnung oder die Marktprämie, die ebenso für steigende Kosten sorgen.

Die Emailaktion

Die Emailaktion fordert eine Untersuchung der wahren Kostentreiber durch unabhängige Studien, bevor über eine Veränderung des effizienten EEG nachgedacht wird. JedeR interessierte BürgerIn kann unter http://www.nein-zu-atomkraft.de/zahlenspiele.php eine Email an Merkel, Altmaier, Rösler und das Bundeskartellamt senden, um diesen Appell zu unterstützen.
(PM)
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siehe bitte auch => Eine interessengeleitete Debatte
Wie das Gerede von der „unsozialen” Energiewende den Atomausstieg torpedieren soll (bei => .ausgestrahlt.de)

=> …Jakob Augstein…: „Nicht die Energiewende ist unsozial. Unsozial ist die Art und Weise, wie die Bundesregierung versucht, die Konzerne von ihrem Beitrag zu diesem nationalen Projekt zu entbinden.“… (ebd.)

sowie => Erneuerbare – die Energie der BürgerInnen - ein Grund zu feiern (PM/pdf)

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Petition: „Governments all over the world: End of using nuclear power for energy or arms“

Manifest zum Gedenken an das Desaster von Fukushima und zur Forderung nach der Beendigung der Nutzung von Atomenergie

Wir, die Massen der Welt, lehnen die Nutzung von Atomkraft, sowohl für Energie, wie für Waffen vollständig ab.
Wir treten für die folgenden Forderungen ein und fordern von den Regierungen überall auf der ganzen Welt die Nutzung von Atomkraft zu beenden.

Stilllegung aller Atomkraftwerke und -anlagen!

· Die Kosten für die Stilllegung und Entsorgung müssen von den Konzernen, denen die Atomkraftwerke gehören, getragen werden!

· Anwendung höchster Standards für die Lagerung des verbleibenden strahlenden Mülls.

· Wir fordern die Entschädigung und angemessene medizinische Versorgung durch den Staat und die Konzerne als Betreiber oder Besitzer von Atomkraftwerken für alle Opfer von Krankheiten als Folge von radioaktiver Strahlung der Atomkraftwerke und des Giftmülls!

· Rettet die Umwelt vor der Profitgier der Monopole!

· Durchführung und Ausweitung der Erforschung, Förderung und Verbreitung umweltfreundlicher Energie und Energiequellen!

· Verbot und Vernichtung aller atomaren, biologischen und chemischen Waffen!

· Stärkt die internationale Front des aktiven Widerstands zum Schutz der natürlichen Umwelt!

Bitte Petition => hier unterzeichnen
=> http://www.change.org/petitions/governments-all-over-the-world-end-of-using-nuclear-power-for-energy-or-arms

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„Keine Brennelemente aus Lingen!“

Protest vor AREVA-Atomanlage

Am Donnerstag, 11.10.12 um 6 Uhr starteten rund 15 AktivistInnen von ROBIN WOOD sowie von Antiatom-Initiativen aus Osnabrück und dem Münsterland vor der Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen eine Protestaktion.
Zwei AtomkraftgegnerInnen kletterten auf Bäume und spannten Kletterseile mit Transparenten quer über die Hauptzufahrt.
Weitere AktivistInnen beteiligten sich an der Aktion mit einer Sitzblockade.
Die Protestierenden forderten die sofortige Stilllegung der Uranfabriken in Lingen und Gronau.
Die Blockade konnte erst nachmittags von der Polizei aufgelöst werden.

„Die Bevölkerung soll eingelullt werden mit dem Hinweis, der Atomausstieg sei beschlossene Sache. Doch für die zwei deutschen Uranfabriken in Lingen und Gronau gibt es nicht einmal einen Abschalttermin!“, begründet der Osnabrücker Aktivist Konrad Wolking seine Beteiligung an der Aktion. „Dabei sorgen diese beiden Anlagen dafür, dass weltweit Atomkraftwerke betrieben werden können und hochgefährlicher Müll produziert wird, für den es kein Endlager gibt.“
Die 1979 in Betrieb genommene Brennelementefabrik Lingen wird vom französischen Konzern AREVA NP betrieben. Obwohl die Anlage Atomkraftwerke weltweit mit Brennstäben versorgt (sie verarbeitet Uran aus Gronau), wird sie im so genannten Atomausstiegsgesetz mit keinem Wort erwähnt.

Es sollte auch ein Zeichen der Solidarität mit dem französischen Antiatom-Widerstand und gegen den AREVA-Konzern gesetzt werden.
Am Samstag, 13.10.12, wird in etlichen französischen Städten, dem Aufruf von „Sortir du nucléaire“ folgend, gegen Atomkraft demonstriert.

„Radioaktivität kennt keine Grenzen. Auch unser Protest muss grenzüberschreitend sein, denn wir wären genauso betroffen, wenn es auf der anderen Seite der Grenze knallt“, sagte die aus Frankreich stammende ROBIN WOOD-Kletterin Cécile Lecomte.

Zudem war die Aktion auch ein Akt der Solidarität mit französischen AtomkraftgegnerInnen, die sich am 9.10.12 in Cherbourg (F) vor Gericht verantworten mussten, weil sie die Öffentlichkeit über die Hintergründe von Aktionen gegen den jüngsten CASTOR-Transport nach Gorleben im November 2011 informiert haben.
Zum ersten mal war es in Valognes nahe der vom AREVA-Konzern betriebenen Wiederaufbereitungsanlage La Hague zu einem Widerstandscamp und größeren Protesten mit ca. 800 Menschen gekommen.
Die Polizei beschoss die DemonstrantInnen mit Gas- und Schockgranaten. Diese gelangten trotzdem zu den Gleisen. Die Abfahrt des CASTOR-Transportes verzögerte sich.
Für diese Auseinandersetzungen beantragte die Staatsanwaltschaft sechs Monate Gefängnis. Die AktivistInnen wurden schließlich aus Mangel an Beweise in erster Instanz freigesprochen, ob die Staatsanwaltsschaft Rechtsmittel einlegt steht noch aus.


„Sonnige und solidarische Grüße!“
auch von AtomkraftgegnerInnen aus der Vor- und Nord-Eifel.

(Mit Material PMs)
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siehe bitte auch => Proteste an der Brennelementefabrik in Lingen . . . SOFA Münster , 11.10.12
und => ROBIN WOOD -> Keine Brennelemente aus Lingen – Protest vor AREVA-Atomanlage
sowie => BBU: Solidarität mit heutigem Anti-Atom-Protest in Lingen . . . wolfenbuettelheute.de , 11.10.12

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Musikalische Proteste im Hambacher Forst

Artikel orig./kpl. bei Eifel-Raben

Mit Musik gegen Braunkohleabbau und -verstromung, gegen drohende Räumung des WaldbesetzerInnen – Camps und Rodung im Hambacher Forst protestiert

Nachdem das Orchester Lebenslaute schon ab dem späten Vormittag direkt an einem RWE-Bagger im Tagebau Hambach seinen Protest gegen den Landschaft und Klima zerstörenden Braunkohleabbau und die Verstromung mit einem klassischen Konzert kundgetan hatte,
(=> …Klassische Musik stoppt Kohlebergbau)
kam auch Klaus der Geiger am Mittag in den Hambacher Forst.
Entsetzt über die gigantischen Ausmaße von Europas größtem Tagebau und die Folgen für Menschen, Umwelt und das weltweite Klima (RWE, hier im „Rheinischen Braunkohlervier“, ist der größte CO₂-Emittent Europas) drückte er auch musikalisch seinen Protest dagegen und seine Solidarität mit den UmweltschützerInnen im Hambacher Forst aus. Spontan gab er ein „Ständchen“ (Hier => Video von „Express-TV“)

Für diese fossile, Umwelt-/Klima-vernichtende Art der Stromgewinnung . . .

Hier => geht´s zum ganzen Artikel => weiterlesen, mit Fotogalerie

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2.500 Risse im Reaktor Tihange

Eine weitere Horrormeldung aus Tihange

2.500 „Risse“ wurden im Reaktordruckbehälter in Tihange, Block 2, festgestellt.
Dieser 2. Block im AKW Tihange, das aus drei Reaktoren besteht, direkt an der Maas in der Nähe von Lüttich (Liege) in einem Erdbebengebiet liegt, ist z.Zt. abgeschaltet.
Derzeit werden die Art der Risse laut belgischen Presseberichten weiter untersucht.

Im Sommer wurde bekannt, dass aus einem Leck im Abklingbecken von Tihange 1 täglich rund 2 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser austreten. Das Problem ist dem Betreiber Electrabel seit 2006 bekannt, doch konnte das Leck weder geortet noch geschlossen werden.
Bei den nach Fukushima auch in Belgien erfolgten Stresstests wurde dieses Leck nicht thematisiert.

AntiAtom-Initiativen aus der „EUREGIO“ (B/NL/D) fordern schon lange die Stillegung der maroden, auch für die Nordeifel hochgefährlichen, Reaktoren.
Ende September beklagten Aachener Atomkraft-GegnerInnen die skandalöse Informationspolitik der belgischen Behörden.

Der Dürener MdB Oliver Krischer (B90/Die Grünen) sieht auch deutsche PolitikerInnen in der Pflicht: „… Die Reaktoren in Tihange und Doel sind offensichtlich tickende Zeitbomben und gehören sofort abgeschaltet. Ein Wiederanfahren wäre russisches Roulette.
Die Bundesregierung und die Landesregierung NRW müssen bei den Verantwortlichen in Belgien vorstellig werden, denn betroffen wäre im Falle eines GAU auch das deutsche Grenzgebiet.
Jede Debatte über Laufzeitverlängerungen in Belgien ist mit den Meldungen über den Zustand der belgischen Atomkraftwerke ohnehin der Boden entzogen. …“

Die Haltung örtlicher AntiAtom-Gruppen ist klar:

Strahlung kennt keine Grenzen, unser Widerstand auch nicht!

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hier ein => Info-Flyer zum AKW Tihange (pdf)

hier => eine Liste von Störfällen in Tihange

Mehr Artikel und Infos zu Tihange bei AAE:
hier => (Schwerpunkt-) Kategorie Tihange

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EU-Stresstest für Atomkraftwerke

- Nix bestanden – nix verstanden -

Obwohl der EU-Stresstest für Atomkraftwerke – entgegen der Forderungen von AntiAtom-Initiativen und Umweltverbänden – erheblich aufgeweicht wurde – wesentliche Sicherheitsfaktoren wurden nicht überprüft – und so zu einem „Schnarchtest“ verkam – hat ihn kein deutsches AKW bestanden.
Umfangreiche Nachrüstungen in Milliardenhöhe wären nötig.

Skandalöses Verhalten der Bundesregierung
Dennoch gibt es in Deutschland, wo die Mängel schon länger bekannt sind, keine sofortige Sicherheits-Nachrüstungspflicht, geschweige denn eine sofortige Stilllegung der gefährlichen Reaktoren.
Die Bundesregierung will sie trotz besseren Wissens weiterlaufen lassen, nimmt die z.T. eklatanten Mängel und eine Gefährdung der Bevölkerung bewusst in Kauf!
„Bei der Abwägung zwischen ökonomischen Interessen der Stromkonzerne und der Sicherheit der Bevölkerung entscheidet sich Altmaier für RWE, Eon und Co.“ (.ausgestrahlt.de)

Eine sehr gute Analyse zum EU-Stresstest gibt´s bei
=> .ausgestrahlt.de => EU-Stresstest zeigt gefährliche Mängel auf

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UmweltschützerInnen im Hambacher Forst droht die Räumung

(orig. erschienen bei => Eifel-Raben)

RWE legt umliegende Orte in Asche, will KlimaschützerInnen räumen lassen

Im Hambacher Forst droht die Räumung des Waldcamps der UmweltaktivistInnen.

So ein „Energie-Riese“ hat aber auch (außer „Greenwashing“-PR) allerhand viel zu tun: BürgerInnen der Umgebung aus ihren alten Ortschaften vertreiben.
AnwohnerInnen beschwichtigen, die grade erst richtig mit Asche und Ruß überzogen wurden.
Jetzt ab Oktober letzte (uralte) Wälder roden, sich dabei auch noch mit UmweltschützerInnen auseinandersetzen . . .
Und dann ist da ja auch noch der „Atomausstieg“. . .
Und die Sorge um die Rendite . . . .!!!
Aber, RWE packt´s an, (ascht und räumt) geht voRWEg!!!
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Live: Anreise zum -> Hambacher Forst
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Hintergrund-Infos:
=> http://hambacherforst.blogsport.de/

und weitere Presse:
=>
Kohlenstaub verschmutzt Benzelrath
. . . Kölner StadtAnzeiger – KStA.de, 30.9.12
=>
Störfall im Werk von RWE Power
. . . Kölnische Rundschau-online, 30.9.12
=>
Zweifel an der Ungefährlichkeit . . . Kölnische Rundschau-online, 3.10.12

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Energie-Riesen-Lüge – Die Wahrheit, z.B. über RWE =>

. . . wir lassen uns nicht verarschen!!!
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siehe auch:
=> Zum Boykott der Energiewende – Basteln am Revival der Atomkraft . . . AAE, 28.8.12

=> Zur Atomausstiegs-Lüge . . . Neue Rheinische Zeitung NRhZ.online, 24.8.12
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=> Lüge auf der Stromrechnung
(Von wegen grüne Energie ist teuer. Die Politik ist schuld an hohen Preisen.)
. . . ZEIT-online

=> Staat verdient an Ökostrom Milliarden . . . Spiegel-online, 6.9.12
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Weltweit, auch in Gronau und Almelo, gegen Uran- und Atom-Wirtschaft demonstriert

Weltweit gab es am 29. September 2012 Protestaktionen gegen die international verflochtene Uran- und Atom-Wirtschaft.
Auch im westfälischen Gronau und im
niederländischen Almelo wurde protestiert und Atom-Konzerne und -Banken entlarvt.

Atomkraft-GegnerInnen von AntiAtomBonn und AntiAtom-Euskirchen waren auch dabei.

Rund 100 Menschen beteiligten sich an der Demo in der Gronauer Innenstadt (D, NRW).

Besonderes Augenmerk galt dabei auch den Banken, die mit Uran- und Atom-Konzernen Geschäfte machen, sie finanzieren und daran verdienen. So wurde hier eine Menschenkette zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank gebildet.

RednerInnen (u.a. Udo Buchholz vom AKU Gronau und BBU) informierten auch über die geschäftlichen Verflechtungen dieser beiden Banken mit dem URENCO-Konzern, dem Betreiber der hier ansässigen Urananreicherungsanlage (UAA), die weltweit jedes 10. AKW mit Brennstoff versorgt.

Auch viele PassantInnen hielten inne, hörten den Reden zu und informierten sich.

AktivistInnen von Robin Wood demonstrierten mit einer Kletteraktion an einem leer stehenden ehemaligen Kaufhaus, zeigten eine Kostprobe ihres Könnens und zogen so viele Blicke auf sich und informierten über ihre Protestform und die Gründe ihres Widerstands gegen die Atomindustrie.

Niederländische Atomkraft-GegnerInnen beteiligten sich ebenfalls an der Demo und informierten über den URENCO-Standort im benachbarten Almelo und die niederländische Atompolitik und den Widerstand dagegen.

So fuhr denn auch ein Teil der DemonstrantInnen anschließend nach Almelo (NL) zur dortigen Kundgebung.
Hier zeigten Schautafeln die Internationalität der Uranwirtschaft, angefangen mit dem Uranabbau, seine zerstörende Folgen und Gefahren.

Darüber informierten auch RednerInnen. Es wurde deutlich, welch schmutziges Geschäft mit teils tödlichen und zerstörenden Folgen für Mensch und Natur hier betrieben wird.
Ebenso, welche Anstrengungen URENCO unternimmt, sich ein sauberes, dem Menschen dienendes Image zu geben.
So ist URENCO der Hauptsponsor praktisch (fast) allen kulturellen Lebens in Almelo. Von Bibliotheken, kulturellen Veranstaltungen bis hin zum örtlichen Fußballverein. Die Bedeutung für den medizinischen Bereich wird unablässig herausgestellt. Dabei ist dies eher ein kleiner Geschäftsbereich und dient eher dem Image.
Die Urananreicherung und die Zentrifugenproduktion durch die Enrichment Technology Company (ETC) (ja, genau: siehe auch => Jülich: ETC im Blickpunkt) wird kaum in ihren ganzen Zusammenhängen, Gefahren, Folgen und Bedeutung in der PR dargestellt.
Um so wichtiger ist die (Aufklärungs-) Arbeit und der Widerstand der niederländischen AntiAtom-Gruppen, jedoch auch die internationale Zusammenarbeit und Solidarität!

Zum Abschluss gab es auf der Rückfahrt noch eine kleine Ausfahrt zum Konzerngelände von „URENCO“ und „ETC“, dank eines niederländischen, örtlichen, Aktivisten sehr informativ.
Thanx!

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Mehr Bilder => hier in der Fotogalerie
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Hintergrundinfos, siehe auch:
=> Ostermarsch Jülich: ETC im Blickpunkt . . . AAE, 16.4.12

=> „Eine Wiederaufbereitungsanlage wie Gronau (Betreiber: URENCO) ist ebenfalls geeignet, atomwaffenfähiges Material herzustellen.
Die Zentrifugentechnologie dazu liefert die je zu 50% URENCO und AREVA (der französische Allmacht-Atomkonzern) gehörende Fa. ETC (Enrichment Technology Company Limited)…“
(=> pdf)

UAA Gronau bei AAE => (Schwerpunkt-) Kategorie Gronau
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Für den eigenen Haushalt (=> bitte Logo anklicken!):

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Du möchtest spenden? => Für den gewaltfreien Widerstand, für den Atomausstieg!
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