Archiv für Mai 2012

Wahlprüfsteine zur Atompolitik in NRW – Parteien nehmen Stellung

Wie stehen die Parteien in Nordrhein-Westfalen zum Weiterbetrieb der Atomanlagen im bevölkerungsreichsten Bundesland?

Zur Landtagswahl am Sonntag, 13. Mai 2012 sollten die SpitzenkandidatInnen atompolitische Wahlprüfsteine beantworten
Diese hatte der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) in enger Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen stellvertretend für rund 30 Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände an nordrhein-westfälische SpitzenkandidatInnen geschickt.
Erstunterzeichner der Wahlprüfsteine:
Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie; Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen; Aktionsbündnis Stop Westcastor; AntiAtomBonn; Antiatom-Bündnis-Niederrhein; AntiAtom-Euskirchen; Anti Atomkraftbündnis Ruhr; Anti-Atom-OWL (Ostwestfalen Lippe); Anti-Atom-Plenum Bochum; Arbeitskreis Energie des BBU; Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau; Arbeitskreis Umweltschutz Bochum; Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU); Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Kreisgruppe Duisburg; Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“; Detmolder FORUM Energie-Klima-Zukunft; freischaffende atomkraftgegnerInnen moers/neukirchen-vluyn; Hamm gegen Atom; Klimabündnis Niederrhein; Menschen gegen Atomanlagen (MegA) Waltrop; Natur- und Umweltschutzverein Gronau (NUG) ; Netzwerk-Energiewende-Wesel; SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster; Strahlenzug Mönchengladbach; urgewald; Wegberger Montagsspaziergänger gegen Atomkraft

Hier findet Ihr => Den offenen Brief mit allen Wahlprüfsteinen und Fragen als PDF

Die Antworten der PolitikerInnen findet Ihr bei
=> www.kein-castor-nach-ahaus.de

Kein Castor nach Ahaus
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AtomkraftgegnerInnen blockieren Urantransport aus Gronau

Urantransport-Zug aus Gronau in Münster gestoppt!
AktivistInnen fordern Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau

Mit einer spektakulären Abseilaktion stoppten AtomkraftgegnerInnen heute (7.5.12) einen Zug mit 450 Tonnen Uranhexafluorid aus der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau.
Der Uranmüll soll in die französische Atomfabrik Pierrelatte im Rhone-Tal gebracht werden. Einer von vielen hochgefährlichen Urantransporten, bedingt durch den Betrieb der UAA Gronau.
Aus einer Erklärung der AktivistInnen: „Es gibt keinen Atomausstieg, wenn die Atomanlagen in Gronau und Lingen unbefristet weiter laufen.“, erklärt eine Aktivistin im Seil, „Die Anlagen produzieren für den Export von Brennstäben. Es ist genauso gefährlich, wenn ein Atomkraftwerk auf der anderen Seite der Grenze in die Luft geht. Radioaktivität kennt keine Grenzen – unser Widerstand auch nicht!“.
Zugleich fordern auch sie einen Freispruch für zwei Robin-Wood-AktivistInnen, die mit einer Ankettaktion einen Castor nach Lubmin mehrere Stunden lang aufhielten: Kriminell ist die Atomindustrie – nicht die Menschen, die sich für eine umweltfreundlichere Energieversorgung einsetzen.“

Zum Hintergrund: Die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage in Gronau hat derzeit nach Firmenangaben eine Kapazität von rund 4200 Tonnen Urantrennarbeit pro Jahr. 97% der Produktion gehen in den Export. Damit kann aus Gronau fast jedes 10. AKW weltweit mit Uranbrennstoff zur Brennelementefertigung versorgt werden. Das für die Urananreicherung verwendete UF6 ist radioaktiv und hochgiftig, schon bei Berührung mit Luftfeuchtigkeit bildet sich tödliche Flusssäure.
Die Züge fahren trotz aller Gefahren unter anderem am hellichten Tage durch belebte Hauptbahnhöfe, darunter z. B. den Münsteraner Hauptbahnhof.

Hier geht´s zum => Bericht/Live-Ticker zur Blockade.

Zur Zeit (18:45 Uhr) wird nach mehr als 5 Stunden Blockade die Räumung vorbereitet, bzw. sie steht kurz bevor.

Die AntiAtom-Initiativen rechnen mit folgender weiteren Transportstrecke für den Uranmüll im Laufe des Abends/der Nacht: Münster – Hamm – Unna – Schwerte – Hagen – Wuppertal – Solingen – Köln-Gremberg – Bonn – Koblenz – Trier – Saarbrücken – Metz – Lyon – Pierrelatte.

Der Druck und Protest gegen die UAA Gronau und gegen die unverantwortliche und inkonsequente Politik nimmt zu und wird wohl weitergehen.

p.s. (aktualisiert): Fast 8 Std. erfolgreiche Blockade!
Alle KletterInnen sind wieder frei(gelassen).
Solidarität mit der Protestaktion und solidarische Grüße!
Bundes- und Landesregierung sind aufgefordert, die Urananreicherungsanlage Gronau unverzüglich stillzulegen. Wer aus der Atomenergie aussteigen will, darf den Uranbrennstoff nicht in alle Welt exportieren und weiter an der Atommüllspirale drehen.

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ROBIN WOOD-Aktionstour: UAA Gronau abschalten – sonst steigen wir euch aufs Dach!

Uranfabrik Gronau stoppen!
Uranfabrik abschalten – sonst steigen wir euch aufs Dach!

Unter diesem Motto steht eine NRW-Aktionstour von ROBIN WOOD gegen die UAA Gronau.
Diese hat trotz „Atomausstieg“ eine unbefristete Betriebsgenehmigung und beliefert AKWs in der ganzen Welt mit dem nötigen Brennstoff. Auch Tepco, der japanische Betreiber von Fukushima, steht auf der Kundenliste. Tödliches Risiko, made in NRW.
AntiAtom-Initiativen und Umweltverbände fordern schon lange die Stilllegung dieser Anlage.
So fand die letzte Großdemo in Gronau am 11. März 2012, dem Fukushima-Jahrestag, statt.
Vor der Landtagswahl in NRW wurden die Parteien auch zu diesem Thema um Stellungnahme gebeten (=> Wahlprüfsteine zur Atompolitik in NRW: „Atomausstieg jetzt – auch in NRW“).
Und nun, in der Woche vor der Landtagswahl NRW, also die Aktionstour mit einem zehn Meter hohen Kletterberg, welcher von Kindern ab fünf Jahren sowie Jugendlichen und Erwachsenen unter fachkundiger Anleitung bestiegen werden kann, sowie mit Infostand, Musik und Kundgebung.
Los geht´s jeweils ab 14 Uhr, Hauptredebeiträge ca. 18 Uhr.

Termine in unserer Region sind:
Dienstag, 8. Mai – Bonn, Münsterplatz, um 17 Uhr gibt Klaus der Geiger ein Konzert.
Mittwoch, 9. Mai – Köln, Hbf.-Vorplatz, mit Musik von Selassikai.

ROBIN WOOD und beteiligte AntiAtom-Initiativen laden alle Interessierten ein, vor Ort das Programm mitzuerleben!
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