Archiv für Juli 2011

Fahrt mit: 20.-22.8. >Ausflug nach Gorleben

Fahrt mit: 20. bis 22. August!

Die ersten AKWs sind stillgelegt, doch: Das AKW Grafenrheinfeld soll erst zum Jahreswechsel 2015/2016 vom Netz, Gundremmingen B erst 2017/2018 und Philippsburg 2 2019/2020.
Erst zum 31.12.2021 sollen Gundremmingen C, Brokdorf und Grohnde folgen. Sylvester 2022/2023 dann Neckarwestheim 2, Lingen und Ohu 2 (Isar).
Alle AKWs weiterhin unterversichert gegen Störfälle und ihre Folgekosten, die Schäden an Mensch und Natur. Auch das muss geändert werden!
Da ein Ausstieg viel schneller, früher, möglich wäre, ist dies eine unnötige und unverantwortliche Gefährdung für Mensch und Natur.
Zudem wird unnötig lange jahrtausende strahlender, hochgefährlicher Atommüll produziert.
Wohin damit?

Die Gorleben-Lügen
Angeblich ist die „Endlager“-Suche offen, doch in Gorleben, einem Salzstock, der aus rein politischen Gründen ausgewählt wurde, lässt die schwarz-gelbe Regierung wieder „erkunden“.
Tatsächlich werden hier Millionen investiert und Fakten geschaffen: Die „Erkundung“ ist ein weiterer Ausbau zum „Endlager“.
Dabei säuft der damals als sicher eingestufte Salzstock Asse ab, der Gorlebener Salzstock ist auch ungeeignet. Aber, es wird wieder weiter ausgebaut und gemessen . . .
Gegen den Willen der Menschen. Diese wehren sich seit über 30 Jahren gegen Atomkraft und Gorleben als Endlager.
Und sie brauchen weiterhin Unterstützung.
Daher startet im August die Kampagne „Gorleben 365“.
Auch AntiAtom-Bonn wird sich nach Gorleben aufmachen:
Anreise am Samstag, 20.8.11, Camp in Gedelitz bei Bauer Wiese. Am Sonntag z.B. Workshops mit ExpertInnen vor Ort, am Montag kreative Aktion.
Montagabend wollen wir wieder zurück sein.
AntiAtom-Euskirchen ist auch dabei: Die Vollverpflegung übernimmt die Volxküche Nordeifel, sorgt wieder bestens für Euer leibliches Wohl.
Bitte schnell anmelden direkt bei blockade[at]antiatombonn[punkt]de (AntiAtom-Bonn)
oder bei antiatomeuskirchen[at]riseup[punkt]net.

Bei genügend rechtzeitigen Anmeldungen ist die Anreise bestimmt bequemer als hier:

Aber bestimmt auch unterhaltsam und interessant.
Also: Auf nach Gorleben!
Melde Dich jetzt an!

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Sehr gute Hintergrundinfos zu Gorleben bei .ausgestrahlt
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Geheime Akten über Gorleben . . . Greenpeace, 13.04.10
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Das Gorleben-Magazin von Greenpeace
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Grüße aus strahlend Zeeland

Lust auf strahlenden Urlaub?
Zeeland in den Niederlanden ist eine sehr beliebte Ferienregion.
Auch tausende deutsche TouristInnen, Familien verbringen dort ihren Urlaub. Meer, Strand, Sonnen, Surfen, Fahrradfahren.
Doch: Die Idylle täuscht und ist gefährdet.
Denn: Am Ufer der Westerschelde, etwa 180 km von der deutschen Grenze entfernt, steht das AKW Borssele. 1973 ans Netz gegangen sollte der Reaktor schon stillgelegt sein, bekam jedoch eine Verlängerung und soll sogar mit Plutonium-Uran-Mischoxyd Brennelementen bestückt werden. Solche Brennstäbe verseuchten gerade in Fukushima das Erdreich und den Pazifik.
Dazu ist ein weiterer Reaktorneubau, evtl. sogar ein dritter geplant!
Mittäter: RWE. Einerseits ist der Mitbetreiber Essent in RWE-Besitz, dazu soll RWE mit 30% für rund 600 Mio. Euro an dem neuen Reaktor beteiligt sein (vgl. Spiegel-online, 17.05.11).
RWE spekuliert wohl auch darauf, dann eigenen Atomstrom nach Deutschland zu „importieren“, weiter an Atomkraft zu verdienen.
Wieder ein gutes Beispiel dafür, solchen Konzernen die rote Karte zu zeigen und zu einem wirklichen Öko-Strom-Anbieter zu wechseln (nicht zu einem Öko-Tarif der Großen oder einer „Öko“-Tochterfirma, im Besitz der Atom-Konzerne!).
Und Druck aufbauen, Meinung sagen und die Petition „Stop Borssele!“ unterzeichnen!
Diese wird der Vorsitzenden der Regierung der Provinz Zeeland (Commissaris van de Koningin), Frau Carla Peijs, überreicht. Die Provinz-Regierung, die Zeeländische Industrie- und Handelskammer, der Dachverband der Zeeländischen Tourismusverein (VVV’s) und die Zeeländer Medien erhalten eine Kopie.
Die Niederländer hoffen auf eine starke deutsche Unterstützung!

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Petition: „Stop Borssele!“

BORSSELE II, NEE ! (NL)
LAKA (NL)
Tegenstrom (NL)

Einsprüche/Petition gegen die (vorläufige) Genehmigung zum Ausbau der UAA Almelo: Enschede voor vreede (NL)
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Info-Abend zum Kugelhaufenreaktor Jülich

Am Freitag, 22.7.11 gibt es Hintergrundinfos zum Kugelhaufenreaktor in Jülich.

Ab 19:15 Uhr beleuchten Dr. R. Moormann, Experte für Kugelhaufenreaktoren, und MdB O. Krischer (B90/Grüne), Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, die Zwischenfälle und Probleme in Jülich.
Ort: Seniorenwohnanlage „An der Zitadelle“ , Am Wallgraben 29; 52428 Jülich

Der stillgelegte Reaktor kann noch immer nicht rückgebaut werden.
Jahrelang waren die Kerntemperaturen viel zu hoch, dadurch kam es zum Versagen von Brennelementen.
Der Jülicher Reaktor ist dadurch die am stärksten mit Strontium und Cäsium verseuchte Nuklearanlage weltweit. Bei einem Wassereinbruchstörfall 1978 gelangten Strontium und Tritium auch in Boden und Grundwasser. Jülich schrammte knapp an einer Katastrophe vorbei. Das Gelände unter dem Reaktor ist heute noch verseucht.
Der Atommüll soll nach Ahaus geschafft werden.

Der Eintritt ist frei, Interessierte sind herzlich eingeladen.
(Mehr Infos hier im Flyer)

(Mitfahren? antiatomeuskirchen[at]riseup[punkt]net !)

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AntiAtom-Sommercamp bei Jülich

Am 23. und 24. Juli findet auf dem „Friedensacker“ bei Linnich in der Nähe von Jülich ein AntiAtom-Sommercamp statt, veranstaltet vom Aktionsbündnis STOP Westcastor (ASW).
Auftakt ist am 23. ab 13:00 Uhr am Forschungszentrum Jülich mit einer Kundgebung.
Danach fährt ein Fahrradcorso zum Friedensacker bei Glimbach (Linnich), nahe Jülich.
Hier steht das Sommercamp mit Lagerfeuer, Live-Musik und Workshops/AGs.
Am Sonntag werden symbolisch Besitzanteile des Friedensackers von FriedensaktivistInnen an AntiAtom-AktivistInnen übergeben.

Arbeitsgruppen werden sich mit Themen wie „Was tun, wenn die Jülicher Castoren rollen“ beschäftigen.
( AAE – Artikel zum Forschungszentrum Jülich:
Jülich und Tihange (B) im Focus . . . 8.4.11
Kreuz und quer geht nix mehr . . . 2.2.11
Auf nach Jülich! . . . 19.1.11 )

Eine Anreise ist auch mit der Bahn (auch mit Fahrrad) sowohl nach Jülich wie auch nach Linnich möglich.
Bei Interesse auch gerne melden bei antiatomeuskirchen[at]riseup[punkt]net .

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Demo-Video 3.7.11 UAA Gronau

AntiAtom-Proteste gehen weiter!
So auch in Gronau an der dortigen UAA.
„Konsens“ wird nicht „von oben“ bestimmt!
AntiAtom-Euskirchen war auch dabei, versorgte die DemonstrantInnen mit Info-Materialien und (mit der VolXküche Nordeifel) bestens mit vegetarischen Leckereien.
Für einen wirklich schnellen, machbaren und konsequenten Ausstieg aus der Atomkraft, für eine wirkliche Energiewende. Hier und weltweit! (wir berichteten: „UAA Gronau stilllegen!“)
Hier ein Video von wm.tv:

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Protest gegen die Urananreicherung in Gronau
Der Export geht weiter
. . . taz, 6.7.11
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Protest gegen UAA Gronau

(Foto: ROBIN WOOD)

Über 12 Stunden protestierten am 6.7.11 AktivistInnen von ROBIN WOOD vor der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau.
Menschen aus Gronau und Münster kamen auch , solidarisierten sich ebenso, wie viele AntiAtom-Initiativen. (Solidarische Grüße auch aus der Eifel! Und wir fordern: Keine Kriminalisierung der friedlichen AktivistInnen!)
AnwohnerInnen brachten Essen.
Der Protest war friedlich, aber effektiv, wurde kurz nach 19:00 Uhr ausgesetzt.
Und er machte sehr deutlich: UAA Gronau und das dortige Zwischenlager sofort schließen!

ROBIN WOOD erklärt dazu:
Uran ist der Rohstoff der Atomenergie. Er ist notwendig, um Brennelemente herzustellen. Weltweit gibt es 14 Urananreicherungsanlagen, eine davon steht in Gronau. Brennelemente mit dem angereicherten Uran aus Gronau gehen an Atomkraftwerke überall auf der Welt. Auch der Betreiber der havarierten Reaktoren in Fukushima, der Atomkonzern Tepco, war Kunde der UAA. Die Kapazitäten der Anlage reichen zurzeit für bis zu 35 AKWs von der Größe des Atommeilers Brokdorf. Den Gewinn streicht die Urenco-Gruppe ein, an der die Energiekonzerne RWE und E.on über eine gemeinsame Tochtergesellschaft zu einem Drittel beteiligt sind. Bei der Urananreicherung entstehen große Mengen an chemisch-toxischem und radioaktivem Müll, der in Fässern unter freiem Himmel in Gronau gelagert wird.

Anstatt auszusteigen aus der Urananreicherung, hat die rot-grüne NRW-Landesregierung trotz Protesten 2005 sogar noch den Ausbau der UAA und den Bau eines „Zwischenlagers“ für 60.000 Tonnen Uranoxid beschlossen. Der Ausbau ist inzwischen nahezu abgeschlossen. Zum Jahresende soll mit dem Bau der Uranmülldeponie neben der UAA begonnen werden. Da es kein Endlager für diesen Müll gibt, droht das „Zwischenlager“ in Gronau faktisch zu einem Endlager zu werden. „Die rot-grüne Landesregierung muss den Ausbau stoppen und der Anlage die Betriebsgenehmigung sofort entziehen“, sagt Deininger.

Die ganze atomare Produktions- und Verwertungskette, die von Gronau aus bedient wird, birgt unverantwortliche Gefahren: vom Uranabbau, bei dem die Lebensgrundlagen der oftmals indigenen Bevölkerung ruiniert werden, bis hin zum radioaktiven Müll, für den es kein sicheres Endlager gibt. Wer „ja“ sagt zur Urananreicherung, der riskiert Unfälle von gefährlichen Urantransporten in der ganzen Welt, exportiert Rohstoffe für atomare Massenvernichtungswaffen und geht das Risiko eines Super-GAUs ein. Atomausstieg sieht anders aus.
Alle Atomanlagen stilllegen – sofort und weltweit.

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Presse:
Blockierte Urananreicherung . . . taz, 6.7.11
Protest gegen die Urananreicherung in Gronau
Der Export geht weiter
. . . taz, 6.7.11
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UAA Gronau erneut blockiert

Foto: ROBIN WOOD

Seit etwa 6:30 Uhr heute (6.7.11) ist die UAA Gronau wieder blockiert!
AktivistInnen von ROBIN WOOD
besetzten und blockieren den Haupteingang zur Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau.
Mehrere Dreibeine aus Gerüststangen stehen in der Zufahrt zur Atomanlage. AktivistInnen kletterten auf etwa 4 Meter Höhe in die Spitze der Tripods und spannten zwischen sich ein Banner mit der Aufschrift: „Atomtod made in Germany – Uranwirtschaft jetzt abschalten!“
„Wer sich den Atomausstieg auf die Fahnen schreibt, darf nicht weiterhin Atomkraftwerke mit Brennstoff versorgen und damit Beihilfe zum tödlichen Atomgeschäft leisten. Deshalb muss die UAA jetzt dicht gemacht werden“, fordert ROBIN WOOD-Aktivist Michael Deininger.
Von ROBIN WOOD heißt es dazu weiter:
Ein Atomausstieg heißt, nicht nur alle Atomkraftwerke sofort stillzulegen, sondern alle Atomanlagen. Das Berliner Energiegesetzespaket, das nicht nur den Atomausstieg bis ins Jahr 2022 verschleppt, ist auch im Hinblick auf andere Atomanlagen völlig unzureichend.
Die Bundesratsinitiative, alle Anlagen der Kernbrennstoffspirale – insbesondere auch die UAA Gronau – stillzulegen, geht ins Leere, weil die Änderung des Atomgesetzes nicht zustimmungspflichtig ist.
Daher macht ROBIN WOOD Druck auf die Bundes- und die NRW-Landesregierung. Beide sind in der Pflicht, die sofortige Schließung der UAA durchzusetzen.
Dadurch würden dann auch die gefährlichen Transporte mit hochgiftigem und radioaktivem Uranhexafluorid unterbleiben.
Uran ist der Rohstoff der Atomenergie. Er ist notwendig, um Brennelemente herzustellen. Weltweit gibt es 14 Urananreicherungsanlagen, eine davon steht in Gronau. Brennelemente mit dem angereicherten Uran aus Gronau gehen an Atomkraftwerke überall auf der Welt. Auch der Betreiber der havarierten Reaktoren in Fukushima, der Atomkonzern Tepco, war Kunde der UAA. Die Kapazitäten der Anlage reichen zurzeit für bis zu 35 AKWs von der Größe des Atommeilers Brokdorf. Den Gewinn streicht die Urenco-Gruppe ein, an der die Energiekonzerne RWE und E.on über eine gemeinsame Tochtergesellschaft zu einem Drittel beteiligt sind. Bei der Urananreicherung entstehen große Mengen an chemisch-toxischem und radioaktivem Müll, der in Fässern unter freiem Himmel in Gronau gelagert wird.
Anstatt auszusteigen aus der Urananreicherung, hat die rot-grüne NRW-Landesregierung trotz Protesten 2005 sogar noch den Ausbau der UAA und den Bau eines „Zwischenlagers“ für 60.000 Tonnen Uranoxid beschlossen. Der Ausbau ist inzwischen nahezu abgeschlossen. Zum Jahresende soll mit dem Bau der Uranmülldeponie neben der UAA begonnen werden. Da es kein Endlager für diesen Müll gibt, droht das „Zwischenlager“ in Gronau faktisch zu einem Endlager zu werden. „Die rot-grüne Landesregierung muss den Ausbau stoppen und der Anlage die Betriebsgenehmigung sofort entziehen“, sagt Deininger.
Die ganze atomare Produktions- und Verwertungskette, die von Gronau aus bedient wird, birgt unverantwortliche Gefahren: vom Uranabbau, bei dem die Lebensgrundlagen der oftmals indigenen Bevölkerung ruiniert werden, bis hin zum radioaktiven Müll, für den es kein sicheres Endlager gibt. Wer „ja“ sagt zur Urananreicherung, der riskiert Unfälle von gefährlichen Urantransporten in der ganzen Welt, exportiert Rohstoffe für atomare Massenvernichtungswaffen und geht das Risiko eines Super-GAUs ein. Atomausstieg sieht anders aus.
Alle Atomanlagen stilllegen – sofort und weltweit.

Um 10:30 Uhr besteht die Blockade noch, Polizei ist vor Ort, die Lage jedoch noch ruhig.

Solidarische Grüße aus der Vor-Eifel!

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UAA Gronau stilllegen !!!

(Fotos: chw; zum vergrößern bitte anklicken!)

Das forderten am Sonntag, 3.7.11 ca. 400 Menschen an der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau auf einem Straßenfest und dem 300. Sonntagsspaziergang.
Die DemonstrantInnen machten deutlich, dass es nicht reicht, 8 alte Schrottmeiler stillzulegen. Auch die übrigen AKW („neu“ heißt hier ca. 20 Jahre alt) und die Urananreicherungsanlage Gronau und Brennelementefabrik Lingen gehören stillgelegt.
Laut „Atomausstieg“ dürfen die Anlagen in Gronau und Lingen z.Zt. unbefristet weiter laufen und produzieren dann hauptsächlich für die AKW im Ausland.
Zudem soll bald mit dem Bau der Uranmülldeponie neben der UAA begonnen werden. Ständig rollen hochgefährliche Urantransporte von und nach Gronau. Es gibt weder Schutz vor Flugzeugabstürzen noch ein griffiges Entsorgungskonzept.
Und die Menschen hier artikulierten deutlich:
Auch alle anderen Atomanlagen in NRW, wie die GNS-Atommüll-Verarbeitung in Duisburg und das Atomforschungszentrum in Jülich, müssen gestoppt werden.

Wie ernst es gemeint ist zeigte dann die spontane Blockade am Montagmorgen:
Rund 200 Menschen blockierten den Haupteingang der UAA Gronau, behinderten damit den regulären Schichtwechsel dort.
Ein deutliches Zeichen: Der Kampf geht weiter!

Wer grenzt (sich) aus der AntiAtom-Bewegung aus?

Wenn z.B. Bärbel Höhn (B90/Grüne) irrlichtert: „Wenn wir 2013 mitregieren sollten, werden die Grünen an dem Zeitraum festhalten, dass bis 2022 der letzte Meiler abgeschaltet werden soll. Das heißt, wir werden den vorzeitigen Ausstieg 2017 auch nicht mehr als Zielsetzung im nächsten Wahlkampf haben.“ (siehe: RP-online . . . 30.06.11)
Dabei heisst es im Beschluss der BDK ganz klar: „Wir wissen: Der Atomausstieg ist bis 2017 seriös umsetzbar. Wir werden daher die Bundestagswahl 2013 zu einer Abstimmung über eine beschleunigte Energiewende machen. Im Falle einer GRÜNEN Regierungsbeteiligung werden wir die Rahmenbedingungen so ändern, dass das letzte AKW noch deutlich vor 2022 abgeschaltet wird.“
Und: „Wir werden auch weiterhin mit aller Kraft dafür arbeiten, dass das letzte Atomkraftwerk so bald wie möglich endgültig vom Netz geht, und zwar deutlich vor dem von der Bundesregierung geplanten Jahr 2022. Insofern ist unsere Zustimmung zur Änderung des Atomgesetzes als Zustimmung zum Ausstieg zu verstehen, nicht aber zu seinem Zeitplan.“

Ja was denn nun?! Wer grenzt wen aus der AntiAtom-Bewegung aus?

Wir sagen ganz klar: Jeder Tag mit dem Risiko Atomkraft ist zuviel, ist unzumutbar!

„Realpolitik“? Für wen oder was?
Die schwarz-gelbe Taktik und die der Konzerne ist doch klar (beim Erneuerbare-Energie-Gesetz EEG): Jetzt wieder verstärkt auf den Klimakiller Kohlekraft setzen, damit regenerative Energien (im Verbund mit Kürzungen bzw. verstärkte Förderung von Groß-Konzern-Offshore-Windanlagen, drei mal so teuer wie zu Land) wieder ausbremsen, um dann zu sagen: Klimaneutral geht´s nicht ohne Atomkraft.
Mit solchen Marionetten Konsens schließen? Nein Danke!

Und Gorleben ist auch nicht vom Tisch! Hier werden weiter millionenteure Fakten geschaffen, Deckname: „Erkundung“.
Unsere Antwort wird im Herbst kommen!
Auch darauf, dass völlig unnötig länger (bzw. viel zu lange) Atommüll produziert und dorthin transportiert wird.

Dieser „Konsens“ ist keiner!!! Hunderttausende haben nicht umsonst gefordert: Abschalten! Jetzt!
„Konsens“ wird nicht „von oben“ bestimmt!!!

Atomkraft? Nein Danke!

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Deine Spende für den gewaltfreien Widerstand, für den Atomausstieg!
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