Archiv für Mai 2011

Kernfrage: Atomausstieg ?

Termin auch bei .ausgestrahlt. . .
. . . und bei AntiAtom-Bonn . . . (thanx & viele sonnige Grüße!)
Alle Reden und Brings auf dem Münsterplatz, Bonn, 28.5.11 (audiofiles) hier!
Und passend dazu hier Diashow 28.5. Bonn!

(Plakat vergrößern: bitte anklicken!)

Sa., 4.6. in Euskirchen:
Bürgerlobby
Kernfrage: Atomausstieg?

ab 10:00 Uhr: Alter Markt, Infostände, Reden, Musik
ab 11:30 Uhr: Bunter Demozug zum City-Forum

ab 12:00 Uhr: City-Forum, Hochstr.39
Bürgerlobby:
Wir diskutieren mit
MdB Detlef Seif (CDU) und MdB Oliver Krischer (B90/Grüne)

(MdB Gabriele Molitor (FDP) war angefragt, hat jedoch abgesagt. Offensichtlich hat sie noch immer nix zu sagen . . .)
Kernfrage: Atomausstieg?
Die Veranstaltung ist Teil einer bundesweiten „Dialogwoche“, zu dem das Kampagnen-Netzwerk Campact aufgerufen hat. Organisiert wurde sie vor Ort von BürgerInnen aus dem Wahlkreis in Zusammenarbeit mit AntiAtom-Euskirchen, BUND-Euskirchen, ART-Eifel, ATTAC-Brühl und IPPNW-Eifel.
„Die Atomlobby setzt alles daran, ihre gefährlichen Reaktoren noch möglichst lange weiter betreiben zu können“, sagt Joachim Scheffer, Vor-Ort-Koordinator von Campact. „Da wollen wir als Bürgerlobby ein Gegengewicht für die Energiewende bilden. Wir werden deutlich machen, dass die große Mehrheit einen schnellen Atomausstieg ohne Hintertür will.“

„Das kann den Konflikt nicht befrieden“
Zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses zur Atompolitik erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Mit diesen Beschlüssen wird die Bundesregierung den gesellschaftlichen Konflikt um die Atomenergie nicht befrieden können. Nach neuesten Umfragen wollen zwischen 50 und 57 Prozent der Bevölkerung einen deutlich schnelleren Atomausstieg und werden sich deshalb mit diesem Ergebnis nicht zufriedengeben. Wenn die Regierung selbst die Forderung des Bundesverbands der Energiewirtschaft noch um zwei Jahre übertrifft, dann zeigt dies, wie einseitig und wenig konsensorientiert Merkel und Co vorgehen.

Wer Reaktoren noch mehr als zehn Jahre weiterbetreiben will, von denen selbst die Reaktorsicherheitskommission sagt, sie seien nicht sicher, macht sich völlig unglaubwürdig. So sollen beispielsweise die beiden Meiler im bayerischen Gundremmingen weiterlaufen, die dem Katstrophen-Kraftwerk in Fukushima fatal ähneln.

Dass jetzt die acht ältesten AKW stillgelegt werden, vollzieht nur nach, was nach den wachsweichen Beschlüssen von Rot-Grün schon seit dem Jahr 2006 hätte schrittweise geschehen sollen. Und selbst hier knickt die Regierung ein und will einzelne Schrottreaktoren auf Stand-bye halten. Das ist kein Hintertürchen, sondern ein riesiges Tor.

Offen bleibt noch, in welchen Stufen die weiterlaufenden Meiler stillgelegt werden sollen, ob nach Restlaufzeit oder Reststrommengen gerechnet werden soll, ob es die Möglichkeit der Übertragung von Kontingenten gibt und wie mit der ungelösten Atommüll-Frage umgegangen wird. Auch in diesen Bereichen gibt es noch unendlich viele Möglichkeiten, den Stromkonzernen weiter entgegenzukommen. Wir befürchten Schlimmes und werden die weitere Entwicklung deshalb wachsam verfolgen.

Von den Oppositionsparteien fordern wir, dass sie sich dem Regierungskurs klar entgegenstellen. Es dient nicht der eigenen Glaubwürdigkeit, wenn man sich an den Anti-AKW-Protesten der letzten Jahre beteiligt und dann einer Atompolitik zustimmt, die all das mit Füßen tritt, wofür Hunderttausende immer wieder auf die Straße gegangen sind.

Ab Pfingsten plant die Anti-AKW-Bewegung massenhafte Blockadeaktionen an mehreren Atomkraftwerken. Merkel provoziert neuen Protest und Widerstand, statt endlich auf die Bevölkerung zuzugehen.“

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7.500 x Atomkraft Schluss !

Alle Reden und Brings auf dem Münsterplatz, Bonn, 28.5.11 (audiofiles) hier!

Und passend dazu hier Diashow 28.5. Bonn!

Rund 7.500 Menschen forderten am 28.5. in Bonn „Atomkraft Schluss!“ und den kompromisslosen Einstieg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien.
Bundesweit waren es in 21 Städten rund 160.000.
Damit waren es die zweitgrößten Massenproteste gegen Atomkraft in Deutschland.
Und Bonn war eine große, laute, bunte, friedliche Demo, eine unüberhörbare Forderung nach dem sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie.
Sternmarschartig zogen zwei Demo-Züge vom Kaiserplatz und vom Bahnhof BN-Beuel auf die Kennedybrücke. Diese wurde symbolisch etwa eine halbe Stunde lang besetzt: „Wir blockieren Eure Brückentechnologie!“ Dazu gab es, wie schon auf den Auftaktkundgebungen zuvor, Reden und Musik. Unter der Brücke rollte derweil die Trecker- und Fahrraddemo vom Bundesumweltministerium BMU durch, vereinigte sich nach der Blockade mit den anderen DemonstrantInnen zum gemeinsamen Demo-Zug zum Münsterplatz.
Hier fand die eindrucksvolle Abschlusskundgebung statt. Es gab Infostände, Volxküchen sorgten für das leibliche Wohl, Hop Stop Banda eröffneten musikalisch, dann sprachen:
- Tomoyuki Takada (Anti-Atom-Aktivist, gerade zurück von einer Informationsreise aus Japan ) zum GAU von Fukushima und dem Aufkeimen einer japanischen Anti-Atom-Bewegung
-Helga Schwitzer (IG Metall Gesamtvorstand) „Ungenügend!“ Zur Reaktion von Regierung, Politik und Wirtschaft
-Valentin Hollain (Eurosolar, NGO) „Erneuerbar ist machbar!“
-Heinrich Pachel (Kölner Kabarettist)
-Alexis Passadakis (Attac-Koordinierungskreis) „Widerstand ist angesagt!“
Für den musikalischen Abschluss sorgten Brings sowie Salossi & Selassikai

Mehr Bilder (chw/AAE; zum Vergrößern bitte anklicken) gibt´s hier in der Galerie von AntiAtom-Euskirchen.

Sehr schöne Bilder hat auch Melli Neuwinger in ihrer Diashow (hier) veröffentlicht.

Danke an alle TeilnehmerInnen, KünstlerInnen und HelferInnen!

Und noch mehr Bilder gibt´s in der Flickr – Fotoshow von AntiAtomBonn.

mehr Videos:
- HopStop Banda auf dem Münsterplatz
Selassikai auf dem Auftakt Kaiserplatz
Salossi & Selassikai auf der Kennedybrücke

Audiofiles:
Alle Reden und Brings auf dem Münsterplatz hier!

Presse:
Rheinisch-friedliche Demonstration . . . Kölnische Rundschau, 30.5.11
Rund 160.000 bei Anti-AKW-Demos . . . Kölner Stadtanzeiger, 28.5.11
Atomkraftgegner demonstrieren in Bonn . . . General-Anzeiger, 28.5.11
Zehntausendfacher Protest gegen Atomkraft . . . Tagesschau.de, 28.5.11
7.500 Demonstranten fordern in Bonn Aufbruch in ein neues Energiezeitalter . . . Rhein-Raum, 29.5.11

Fotogalerie von AAE: (mehr…)

28.5.: Atomkraft Schluss ! – Demo in Bonn


Video : made by Selassikai . Thanx!

Für Euskirchen/Eifel:
Anreise:
!!! Züge Euskirchen-Bonn am 28.5. nur bis Witterschlick !!!
Ab da mit Bus nach Bonn Hbf! (Dürfte trotz Ankündigung bei der DB über starke Belastung wg. Demo völlig ausgelastet/überfordert sein!) (Auskunft hier!)

Daher Empfehlung: Treff: Euskirchen Bhf. ab 9:40 Uhr.
Gruppentickets (5 Pers. Hin/Rück) absprechen/lösen.
Abfahrt: !?! Bahnsteig 1 !?! (bitte auf Durchsagen achten!) 10:02 Uhr nach Köln-West
hier: 10:42 Uhr Zug nach Bonn
Ankunft: Bonn Hbf.: 11:06 Uhr.
Von hier 4 min. Fußweg zum Kaiserplatz (Karte hier).

11:30 Uhr Kaiserplatz, Bonn, Auftaktkundgebung.
Zehn vor Zwölf: Demozug zur Kennedybrücke :
Hier treffen sich gegen 13 Uhr die links- und rechtsrheinischen Demonstrationszüge zu einer (in diesem Fall mit der Polizei abgesprochenen) friedlichen Sitzblockade. Zwei Wochen vor Ablauf des Atommoratoriums der Bundesregierung heißt es :
„Wir blockieren Eure Brückentechnologie!“
Unter der Brücke mit dabei ist ein vom Bundesumweltministerium gestarteter Protestkonvoi mit Treckern, Fahrrädern und Inline-Skatern.
Bereits für Juni sind von der Anti-Atom-Bewegung Blockaden vor den Atomkraftwerken angekündigt, die nach dem Moratorium wieder ans Netz gehen sollen.
Ab 14:00 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Münsterplatz mit Reden und Kabarett (Heinrich Pachel).
Dann „musikalischer Aufruhr“ mit Brings !
Kulinarisch verwöhnt uns hier u.a. die Volxküche Nordeifel.

Bei uns im Demo-Zug gibt´s Live-Musik mit (derzeitiger Stand) „Rythms of Resistance“ (Sambanarchie), Sascha (von Klaus der Geiger & Sascha, uns noch bestens von der „Probe-Menschenkette“ in Euskirchen bekannt) und Selassikai !!!

Mit Euch wird´s bestimmt eine wunderschöne, mächtige Demo gegen Atomkraft!
Ein friedliches, buntes, starkes Zeichen:
Atomkraft Schluss !

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Atomkraft ist sicher und die Erde eine Scheibe.

(Fotos: chw; zum vergrößern bitte anklicken!)

Mit AntiAtom-Fahnen, „Abschalten“-Plakaten und eben diesem Banner-Text protestierten AktivistInnen von „AntiAtom-Euskirchen“ sowie MitgliederInnen von „Grüne Jugend Euskirchen“, „B90/Grüne“ und „Die Linke“ ruhig und besonnen gegen die unerträgliche Taktiererei von CDU/FDP in der Atomfrage.
Anlass war der Kreisparteitag der CDU, geladen war Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), der im ersten, öffentlichenTeil eine Rede hielt. Gäste waren herzlich willkommen und gekommen.
Vielleicht fühlte sich MdB und Kreisvorsitzender D. Seif deshalb genötigt, den Abend mit tumben Wahlkampfsprüchen in (hier) wahlkampffreier Zeit zu eröffnen: Röttgen sei der richtige Mann, „die Grünen wieder dahin zu bringen, wo sie hingehören, nämlich unter die Zehn-Prozent-Grenze“ (s.a.: KStA, 22.05.11).
Kurz nach Baden-Würtemberg, kurz vor der Wahl in Bremen!
Und Röttgen griff den Faden auf: Die CDU sei im Gegensatz zu anderen nicht mit Traditionen belegt und damit „befangen“ in ihrer Politik. (Nun, CDU, war da was? z.B. Filbinger, Kiesinger, Carstens . . . etc.?)
Wie blank müssen die Nerven liegen, um sich so profilieren zu wollen?

Mit Umweltpolitik dürfte es Röttgen, Seif und ihrer Partei jedenfalls nicht gelingen: Atomausstieg erst Mitte nächsten Jahrzehnts, mit Wieder-Ausstiegsklausel. Er sprach zwar vom nötigen Ausbau erneuerbarer Energien und Um- und Ausbau des Stromnetzes und der Stromspeicherkapazitäten. Er pries die Union zwar als fortschrittlich, innovativ, und einzig verantwortungsvolle, realistische Partei, erläuterte jedoch nicht, dass ebendiese in ihrem (mal wieder) neuen Energiekonzept auf die notwendigen stärkeren Förderungen für diesen Um- und Ausbau verzichtet.
Die Förderungen für Solarenergie sukzessive verringert hat und verringern wird.
Stattdessen soll den Konzernen die kürzlich eingeführte Atomsteuer wieder erlassen werden (vgl.: Spiegel, 25.5.11).
Man steht halt zu seinen Freunden und Förderern !
Zudem wurde im Fragenteil (zugelassen waren nur vorher schriftlich eingereichte, ausgewählte Fragen von CDU-MitgliederInnen) deutlich, wie viele (noch immer) Atomfreunde diese Partei in ihren Reihen hat.
Da erwartet Herrn Seif am Samstag, 4. Juni ab 12:00 Uhr in Euskirchen aber ein anderes Procedere !
Entweder ist Atomkraft sicher, oder sie gehört abgeschaltet. JedeR, der dies hinauszögert, gefährdet wissentlich Menschenleben.
Und ein Ausstieg ist, sehr konsequent betrieben, bis 2012 möglich, wie z.B. H. Weiger, Vorsitzender des BUND, im Tagesspiegel betont.
Umweltverbände und die AntiAtom-Bewegung sowie viele engagierte WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen fordern dies schon lange, haben Wege aufgezeigt und zeigen sie auf.
Nur CDU und FDP sind verbohrt, es will (kann) ihnen nichts dazu einfallen.
Kreative, innovative, verantwortungsvolle Politik geht anders . . .

Und wie sich Jugendliche eine solche vorstellen, brachte am 23.5. auf der AntiAtom-Montagsdemo in Euskirchen auf der Abschlusskundgebung S. Klick sehr gut zum Ausdruck.
Er stellte Tagebaulöcher, Zechen, Schornsteine, AKWs, Ölraffinerien und Gas- und Ölabhängigkeit, der Wind- und Sonnenenergie und anderen Formen der Energiegewinnung entgegen. Diese seien sauberer, demokratischer, sicherer und zukunftsorientiert.
Und dies fordere er von der Politik ein.
Keine weitere Belastung seiner und kommender Generationen mit Umwelt- und Menschenbelastenden Emissionen und weiterem jahrtausende lang strahlendem, belastendem Atommüll.
Darum gehe er, wie tausende Menschen auch, am Samstag, 28.5. auf die AntiAtom-Großdemo in Bonn, um zu fordern:
Atomkraft Schluss!

Wir sehen uns !

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Röttgen in Euskirchen, Molitor sprachlos

Näxte Demo: Euskirchen, 23.05. Bahnhof, 17:45 Uhr !
AntiAtom-Großdemo: Bonn, 28.05. ab 11:30 Uhr : Atomkraft Schluss!
Termine bundesweit bei .ausgestrahlt

Röttgen und Seif in Euskirchen.
Molitor sprach- bzw. antwortlos.
RWE investiert in Atomkraft in NL.


Am Freitag, 20.5.11 hat Euskirchen „hohen Besuch“:
Bundesumweltminister Röttgen (CDU) will wohl seinem Atom-Parteifreund Seif den Rücken stärken und kommt um 18:00 Uhr ins City-Forum in Euskirchen. Einlass ist ab 17:00 Uhr. Laut Artikel in der Kölnischen Rundschau sind Gäste herzlich willkommen . . .
Na, wenn das keine herzliche Einladung ist . . .

Ob er auch darüber spricht, dass die CDU in ihrem „neuen Energiekonzept“ Atomkraft noch immer als „Brückentechnologie“ sieht, den Ausstieg bis weit ins nächste Jahrzehnt verschieben will und einen Ausbau, eine Förderung der Ökoenergie bremst, sie nicht stärker fördern will? (siehe: „Schwarz-Gelb verzichtet auf schnelleren Ausbau der Ökoenergie“, spiegel-online, 18.5.11)
Mensch darf gespannt sein . . .
Nach Röttgens Auftritt hält die CDU ihren Kreisparteitag ab.

G. Molitor (FDP) bleibt derweil weiter sprach- bzw. antwortlos.
Auf eine Anfrage vom November letzten Jahres, die sie lange nicht komplett beantwortet hatte, äußerte sie sich jetzt am 13.5.11 !
Ist halt ´ne ganz flotte . . .
“ . . . Entgegen Ihrer Hoffnung werde ich nicht auf die zusätzlichen Fragen . . . eingehen. . . . Sie kennen meinen Standpunkt zum schwarz-gelben Energiekonzept. Hier habe ich nichts hinzuzufügen. . . .“
(siehe „abgeordnetenwatch.de“)
Nicht nur, dass sie in dieser Diskussion am 1.11.10 in Euskirchen durch herausragende Sachkenntnis in der Atomproblematik glänzte, nun deckt sie auch noch uns bis jetzt ganz unbekannte, neue, Veranstaltungsstrukturen auf:
„Darüber hinaus möchte ich die Gelegenheit nutzen, um meine Irritation darüber ausdrücken, dass die Veranstaltung . . . vor Ort mit der Partei Bündnis 90/Die Grünen ausgerichtet wurde. Es erscheint mir als sehr unglücklich, eine – zumindest war ich davon ausgegangen – an objektiven Sachargumenten orientierte Diskussion zu führen, wenn einer Diskussionsseite bereits von vornherein als Mitveranstalter Vorteile gewährt werden.“
Nun, ob Frau Molitor auf dieser Veranstaltung mit fundierter Sachkenntnis und mit objektiven Sachargumenten geglänzt hat, mag jedeR Anwesende selbst beurteilen.
Jedoch scheint sie nicht verstanden zu haben: B90/Die Grünen waren nicht Mitveranstalter, der MdB Oliver Krischer war Mitdiskutant auf dem Podium!
Hallo ?!
Initiator war Campact, örtliche Veranstalter und Organisatoren waren der BUND – Euskirchen und AntiAtom-Euskirchen!
Aber, ist schon mal schwer, solch komplizierte Zusammenhänge zu erfassen . . .
Und es scheint auch schwer zu sein, Argumente, die gegen Atomkraft sprechen, als „objektive Sachargumente“ zu sehen und zu erkennen.
Auch nach Tschernobyl und Fukushima.
Aber klar, Fraktionsmitglied in einer solch strahlenden Partei . . .

Auch RWE reagiert auf aktuelle Diskussionen um die Kernenergie:
RWE – Kunden dürfen den geplanten Einstieg am AKW Borssele (NL) mit angeblich 500 bis 600 Millionen Euro mitfinanzieren.
Zur Erinnerung: Borssele I, das Technikfossil von 1974 in NL, soll nun mit Plutonium-Uran-Mischoxyd Brennelementen bestückt, statt endlich abgeschaltet werden! Eben solche Brennstäbe verseuchen gerade in Fukushima das Erdreich und den Pazifik.
In Borselle soll auch mit Beteiligung von RWE ein neues AKW für bis zu 5 Milliarden Euro gebaut werden, eine weitere innovative Investition in die Zukunft unseres hier vorherrschenden, „bürgerfreundlichen“ Stromversorgers.

Dazu sagen wir:
Stromwechsel zu einem wirklichen Öko-Strom-Anbieter:

Und: Gegen den Skandal angehen, dass kein AKW-Betreiber eine Haftpflichtversicherung abschließen muss.
Denn kein Versicherer auf dieser Welt ist bereit dazu.
(Stell Dir vor: Keiner will das Risiko eingehen, dich bzw. dein KFZ zu versichern, und Du wirst deshalb von dieser Pflicht befreit!)

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EuskirchenerInnen lassen nicht locker

Näxte Demo: Euskirchen, 23.5.11, Bahnhof, 17:45 Uhr !
Termine bundesweit bei .ausgestrahlt

(Fotos: chw; zum vergrößern bitte anklicken!)

Zum 8. mal gedachten Menschen in Euskirchen am Montag, 16.5. der Atomkatastrophe in Japan.
Wie in weiteren rund 390 Orten bundesweit auch.
Mehr und mehr kommen Vertuschungen und neue Schreckensmeldungen aus Fukushima ans Licht.
Auch aus der deutschen Politik: So sprechen CDU und FDP wieder unverhohlen von Atomkraft als Brückentechnologie.
Nur der Ausstieg solle schneller erfolgen. Doch sie nennen keine konkreten Termine, warnen aber schon vor einem schnellen Ausstieg. Sie wollen der Atomindustrie jedoch wohl noch bis weit ins nächste Jahrzehnt die Gewinne sichern.

Jedoch ist klar: Wir wollen raus aus der Atomenergie, sofort.
Wir dulden keine Hinhaltetaktiken mehr.
Ein sog. „Energiekonsens“ einer „Ethikkommission“ ist mit uns nicht zu machen.
Atomkraft ist keine Brückentechnologie (sie ist eine Brücke in Katastrophen), sondern eine Blockadetechnologie, da sie das Stromnetz verstopft und den schnellen und entschlossenen Ausbau der erneuerbaren Energien blockiert.

Verbände wie Greenpeace und BUND berechnen einen möglichen Ausstieg viel früher, es gibt noch schnellere machbare Ausstiegsszenarien.
Und wirklich innovative Ideen wie die von der Stiftung ZERI um Prof. Gunter Pauli. Diese zeigen, dass z.B. in Vertikal-Windturbinen, doppelseitigen Fotovoltaik-Paneelen und Biogas-Generatoren ein riesiges zusätzliches Potential liegt, um eine Energiewende und Atomausstieg sogar ohne Subventionen hinzubekommen (siehe auch: „Sauberer Strom, ganz schnell“, taz, 15.5.11)
Und es gab und gibt UmweltschützerInnen und PolitikerInnen, die sich schon lange für solche Wege, gegen Atomkraft und Steinzeittechnologien wie Kohlekraft einsetzten und einsetzen. Lange vor Fukushima.

Grund genug, den Druck in den entscheidenden Wochen aufrecht zu erhalten, ja wieder zu steigern.
So auch am nächsten Montag, 23.5. in Euskirchen wieder, dann wieder mit einem großen mächtigen Zeichen:
Am Samstag, 28. Mai ab 11:30 Uhr auf der AntiAtom-Großdemo in Bonn mit hochkarätigen RednerInnen, toller Musik und einem starken symbolischen Zeichen:
Unter dem Motto „Wir blockieren Eure Brückentechnologie“ werden 10.000 + X Menschen die Kennedybrücke mit einer Sitzblockade dicht machen.
Damit proben sie auch schon mal für die Großblockaden im Juni an AKWs, die nach dem Moratorium wieder hochgefahren werden sollen oder noch nicht abgeschaltet werden sollen.
Bundesweit finden zeitgleich an 20 weiteren Orten Großdemos unter dem selben Motto statt: Atomkraft Schluss !

Dieses Motto kann mensch auch ganz privat leben:
Mit einem Stromwechsel zu einem wirklichen Öko-Strom-Anbieter:

Und: Gegen den Skandal angehen, dass kein AKW-Betreiber eine Haftpflichtversicherung abschließen muss.
Denn kein Versicherer auf dieser Welt ist bereit dazu.
(Stell Dir vor: Keiner will das Risiko eingehen, dich bzw. dein KFZ zu versichern, und Du wirst von dieser Pflicht befreit!)

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Proteste gegen Atomkraft gehen weiter

Näxte Demo: Euskirchen, 16.5.11, Bahnhof, 17:45 Uhr !
Termine bundesweit bei .ausgestrahlt

So auch in Euskirchen: Die nächsten Montagsdemos gegen Atomkraft finden am 16. und 23. Mai statt.
Jeweils um 17:45 Uhr ab Bahnhof-Vorplatz werden die Menschen dann wieder an die noch immer schwelende Atomkatastrophe in Fukushima denken und fordern: Atomkraft? Abschalten! Jetzt!

So wie letzten Montag, 9. Mai: Nach zweiwöchiger Pause kamen wieder rund 40 Menschen in Euskirchen zusammen, zogen durch die Innenstadt zunächst vor das Wahlkreisbüro von Atombefürworter D. Seif (CDU), drückten klar aus, was sie von den Taktierereien solcher Politrics halten:
AtompolitikerInnen? Abwählen!
Abschalten! Sofort!
Wir haben die Lügen satt, die von der Atomindustrie und ihren Politmarionetten geschürt werden.
Weder gehen die Lichter aus, noch muss Atomstrom importiert werden, noch wird der Strompreis explodieren bei einem schnellen oder gar sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie.
Es geht ihnen nur darum, soviele AKWs mitsamt der satten Gewinne für die Atomindustrie (nicht für die Menschen) zu retten wie möglich.
Seit Montag, 2.5.11, sind 11 AKWs durch das Moratorium und Revision vom Netz, nur noch 6 Reaktoren sind bundesweit in Betrieb.
Und: Geht doch!
Die Strombörse hat nicht hektisch mit Preiserhöhungen reagiert, Deutschland exportiert noch immer Strom!
Der ganze Willen muss jetzt auf den Umbau der Energieversorgung gerichtet werden, hin komplett zu erneuerbarer Energie!
Da braucht´s keine Zauderer und PolitikerInnen, die nur an das Wohl der Atomindustrie und ihrer Aktionäre denken.
Hier braucht´s zukunftsorientierte, wirklich verantwortlich handelnde, entschlossene PolitikerInnen.

PolitikerInnen, die auch erkennen, dass es ein Skandal ist, dass zwar jedes Kfz haftpflichtversichert sein muss, dies jedoch nicht für AKWs und ihre Betreiber gilt!
Diese Atom-Marionetten haben sich schlicht der Tatsache gebeugt, dass es weltweit keinen Versicherer gibt, der dieses Risiko übernimmt. (siehe dazu: “. . . horrende Haftpflicht-Kosten für AKW“, Spiegel online, 11.05.2011)
Bei einem Unfall haftet dann kein Betreiber, keine Versicherung, sondern wir alle: die Gesellschaft (die irgendwie Überlebenden)!
Gesundheitlich und finanziell.
Dies dulden wir nicht! Wir fordern eine Versicherungspflicht für AKW-Betreiber!
Viele haben schon online oder auf den Montagsdemos unterschrieben.
Schließ Dich an und unterschreibe auch Du die Forderung:
Atomkonzerne in die Haftpflicht nehmen.

Und mache, wenn noch nicht geschehen, deinen ganz persönlichen Ausstieg aus der Atomkraft zu Hause:
Zu Öko -Strom -Anbieter wechseln:

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9.5.: Montagsdemo gegen Atom in Euskirchen

Montag, 9. Mai, Euskirchen,
Bahnhof-Vorplatz,
17:45 Uhr
:
Montagsdemo gegen Atomkraft!
Wir dürfen nicht locker lassen!
Bald läuft das Moratorium aus, die Atombefürworter bringen sich in Stellung und versuchen, soviele AKWs und deren Rendite zu retten wie möglich.
Sie drohen mit Kosten und setzen Lügen in die Welt: Die Lichter gehen aus, Atomstrom müsse importiert werden. (Die Konzerne kaufen zwar Strom ein, exportieren jedoch auch! So funktioniert die Strombörse!)
Sie hoffen auf ein Abflauen der Proteste.
Die laufende Katastrophe in Fukushima wird aus der Presse verdrängt.

Auch D. Seif (CDU) und G. Molitor (FDP), beide für unseren Wahlkreis im Bundestag, trauen sich wieder, ihre altbekannten Phrasen zu dreschen (siehe: Kölnische Rundschau, 4.5.11)

Aber: So nicht!
Wir müssen den Protest aufrecht erhalten, um ihnen klar zu zeigen: Uns reichen weder einige runtergefahrene
Schrottreaktoren noch Restlaufzeiten bis ins nächste Jahrzehnt.

Interessant: Seit Montag sind elf AKW vom Netz (Moratorium und Revision), es sind z.Zt. nur noch sechs Reaktoren in Betrieb. Und: Es geht!

Wir sagen: weiter so!
Und gehen dafür weiter auf die Straße.
Näxten Montag z.B., sowie auch am 28.5. in Bonn auf der Großdemo!

Wir haben die Lügen satt!
Atomkraft ist nur eine Brücke in Katastrophen!

Atomkraft?
Nein Danke!

Abschalten!
Jetzt!

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