Archiv für April 2011

Größter Protest gegen UAA Gronau

(Fotos: chw; zum vergrößern bitte anklicken!)

Weit mehr als 10.000 Menschen demonstrierten am Ostermontag in Gronau gegen die dortige Urananreicherungsanlage (UAA) der Firma „Urenco“, soviel wie noch nie.
Im Rahmen der Ostermärsche kooperierten Friedens- und AntiAtom-Bewegung dieses Jahr, da die Katastrophe von Tschernobyl 25 Jahre zurückliegt und militärische und „friedliche“ Nutzung der Atomenergie eng zusammen hängen.
So bedient die UAA Gronau (ebenso wie die UAA Almelo in direkter NL-Nachbarschaft, auch im Besitz von Urenco, ein Konsortorium, an dem auch RWE und Eon beteiligt sind) nicht nur AKWs bundes- und weltweit, es fällt auch waffenfähiges Material (z.B. für panzerbrechende Uranmunition) an.
Zudem kann auch direktes Material für Atomwaffen produziert werden.

Aufgerufen zum Ostermarsch Gronau hatte ein breites Bündnis aus Friedens- und AntiAtom-Gruppen, Umwelt- und Naturverbänden, sowie politischen Parteien und Gruppierungen aus ganz NRW.
Bundesweit fanden an diesem Montag an 12 Atom-Standorten Proteste statt, insgesamt über 140.000 Menschen beteiligten sich mit der klaren Forderung:
Atomkraft? Nein Danke!
Atomanlagen? Abschalten!
Atomwaffen? Abschaffen!
Atompolitiker? Abwählen!

„Die Uranfabrik steht am Beginn der weltweiten Atommüllspirale“, sagt der atompolitische Sprecher des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz, Udo Buchholz in der taz. „Hier wird das Uran für den Einsatz in Atomkraftwerken vorbereitet. Wer den Atomausstieg will, muss auch die UAA Gronau dichtmachen.“

Und wie gefährlich diese Anlage alltäglich ist, wird klar, wenn mensch weiß, dass die UAA Gronau über 7 Prozent des Weltmarktes für angereichertes Uran bedient, das zu Brennelementen für Atomkraftwerke weiterverarbeitet wird.

„Jährlich rollen tausende Tonnen radioaktives Uranhexafluorid ins Münsterland. Das Material reagiert beim Kontakt mit Luftfeuchtigkeit zu hochgiftiger und ätzender Flusssäure. Trotzdem rollen die Transportzüge mitten durch die Bahnhöfe Kölns, des Ruhrgebiets und Münsters.
Der Geschäftsführer des Gronauer Betriebs, Joachim Ohnemus, hat bereits eingeräumt, dass sein Betrieb nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert ist. Der Luftwaffenbombenabwurfplatz Nordhorn-Range liegt nur 20 Kilometer entfernt.“
( taz, 25.4.11 ).
Fukushima stand auch auf der Kundenliste von Urenco.

Die Demo verlief friedlich und entspannt, die Beteiligung war sehr breit gefächert, Menschen aller Altersstufen z.B. beteiligten sich, nahmen z.T. lange Anfahrtswege in Kauf.
AntiAtom-Bonn und AntiAtom-Euskirchen fuhren zusammen in drei Bussen mit knapp 170 Menschen dort hin.

Musikalisch wurden wir auf der Auftakt- wie auf der Abschlusskundgebung, jedoch auch im Demozug, u.a. von Klaus dem Geiger & Sascha und Orchester sowie von Selassikai unterhalten.

Volxküchen sorgten für das leibliche Wohl.

Deutlich gesagt wurde auch, dass wir den Druck in den nächsten Wochen aufrecht erhalten müssen, da jetzt weitreichende Entscheidungen anstehen und die Atombefürworter sich formieren.

In diesem Sinne:
Wir lassen nicht locker!
Atomkraft? Nein Danke!
Atomanlagen? Abschalten?
Atomwaffen? Abschaffen!

Mehr Bilder (chw/AntiAtomEuskirchen; (Text-)Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!) der Demo gibt´s hier (bitte anklicken)
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Gelungenes Konzert gegen Atomkraft

(Fotos: chw; zum vergrößern bitte anklicken!)

Anlass waren die bevorstehenden Ostermärsche:
Am 20.04.11 veranstalteten das Friedensbündnis Eifel und AntiAtom-Euskirchen gemeinsam eine Kundgebung mit Infostand.
Es gab Reden zu Themen wie Afghanistan, Auswirkung von radioaktiven Strahlen, Zusammenhang von militärischer und „ziviler“ Nutzung von Atomenergie und natürlich den Ostermärschen sowie Musikbeiträge.
Dazu Teile der Ausstellung „50 Jahre Ostermarsch“ mit vielen Fotos und alten Plakaten.

Am Abend dann jedoch der Hauptteil an diesem Tag:
MusikerInnen aus Euskirchen und Umgebung hatten sich spontan bereit erklärt, gegen Atomkraft umsonst auf einem Soli-Konzert aufzutreten, ihre Haltung zu Atomkraft deutlich zu machen.
Der Eintritt war frei.

Und so eröffneten Martina aus Aachen, die schon am Nachmittag spielte, das Konzert. Patrick aus der Eifel übernahm, bevor Mucki, Liedermacher aus der Eifel und Mitglied der Band „tpunkterror“, auftrat.
Vor rund 100 Gästen traten dann „Cup of Coffee“ und das „EU-Semble“ auf die Bühne.
Sie spielten je eigene Parts, traten aber auch gemeinsam auf und sorgten für einen sehr unterhaltsamen, auch humorvollen Abend.
Das Publikum sowie alle MusikerInnen hatten großen Spaß, so ging der Abend auch nicht ohne Zugaben zu Ende.

An dieser Stelle noch einmal ein dickes thanx an alle.

Mehr Bilder (chw/AntiAtomEuskirchen; (Text-)Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!) gibt´s hier (bitte anklicken)

Presse:
Friedlicher Protest gegen Atomkraft . . . . Kölnische Rundschau
Musik gegen Atomkraft . . . . Kölner Stadtanzeiger

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Nicht locker lassen! Nicht blenden lassen!

(Fotos: chw; zum vergrößern bitte anklicken!)

Das sagten sich am Montag, dem 18.4.11 über 50 Menschen und kamen wieder am Bahnhof zur Demo „Montags gegen Atomkraft“ zusammen.
Es ging wieder durch die Innenstadt zu einer kurzen Zwischenkundgebung.
Hier wurde gesagt, warum „nicht locker lassen“ und nicht blenden lassen so wichtig ist:
Bauen die Atomlobby und ihre Polit-Marionetten doch auf die Gewöhnung an Fukushima, auf ein Abflauen der sehr starken Proteste gegen Atomkraft.
Sie formieren sich, um möglichst viel Atomkraft für ihre Rendite zu sichern.
Chris Weise von AntiAtom-Euskirchen: „Wir dürfen nicht locker lassen.
Und wir dürfen uns nicht blenden lassen.
Natürlich kostet ein sofortiger, schneller Ausstieg Geld, erfordert große Anstrengungen.
Jedoch macht eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie jetzt auch deutlich:
Seit 1970 kassierte die Atomindustrie 186 Milliarden Euro an Fördergeldern, 165 Milliarden Euro wurden in die Steinkohle-Verstromung gepumpt, 57 Milliarden erhielt die Braunkohle-Industrie. An die erneuerbaren Energien flossen im selben Zeitraum erst 28 Milliarden.“

Auch auf die Ungeheuerlichkeit, dass es keinen Versicherer weltweit für AKWs gibt, wurde aufmerksam gemacht:
„Gefahren, Folgekosten eines schweren Atomunfalls können gar nicht berechnet werden.
Während z.B. für jedes Fahrzeug, für viele Tiere eine gesetzliche Pflicht für eine Haftpflichtversicherung besteht, gibt es diese für AKWs nicht.
Die Atomkonzerne können quasi nicht in die Pflicht genommen werden, für Schäden die sie im laufenden Betrieb und im Fall eines Zwischenfalls oder größeren Unfalls verursachen.
Es gibt auch keine Versicherung weltweit, die bereit ist, dieses Risiko zu tragen.
Aus diesem Grund werden auch z.Zt. Unterschriften unter einem Appell gesammelt, der die Bundesregierung auffordert, genau diese Haftpflichtversicherung von den Atomkonzernen zu fordern.
Die unverschämte Übervorteilung dieser Konzerne und ihrer Aktionäre, die ihre Dividende über das Wohl, die Unversehrtheit von Mensch und Natur stellen, muss ein Ende haben!“
so Chris Weise.
Aus diesem Grund wurden auf dem alten Markt dann auch noch Unterschriften gesammelt.
Der Appell kann auch online unterzeichnet werden.

Wie immer blieb noch etwas Zeit zum Austausch, ehe sich die Demo auflöste.

Mehr Bilder (chw/AntiAtomEuskirchen; (Text-)Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!) der Demo gibt´s hier (bitte anklicken)

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20.4.: Kundgebung und Konzert in Euskirchen!

Näxte Demo: Euskirchen, 18.4.11, Bahnhof, 17:45 Uhr !

Bustickets für Ostermontag, „Euskirchen >>> Gronau“
bitte hier anklicken und bestellen !

Am Mittwoch 20. April, ab 14:00 Uhr, Euskirchen, Berliner Str.:
Kundgebung mit Reden, Musik, Volxküche, Fotoausstellung
am Abend ab 18:45 Uhr Konzert im Centro Portugues mit u.a. EU-Semble!
Eintritt frei (Spenden freiwillig)

Veranstaltet von Friedensbündnis Eifel und AntiAtom-Euskirchen gibt es Reden und Informationen (Info-Tisch) zu Themen wie Afghanistan, Militarisierung deutscher Aussen- und Entwicklungspolitik, Zusammenhang militärische und „friedliche“ Nutzung der Atomenergie, Stromwechsel etc. und zu den Ostermärschen, speziell Ostermontag in Gronau.
Aufgelockert durch MusikerInnen und einer „Volxküche“.
Zudem gibt es Teile der Ausstellung „50 Jahre Ostermarsch“.

Am Abend dann wird es rein unterhaltsam: Ab 18:45 Uhr leiten u.a. der Liedermacher Mucki aus der Eifel den Konzertabend ein.
Dann treten „Cup of Coffee“ und das „EU-Semble“ auf.
Sie planen auch einen gemeinsam gespielten Part.
Wir dürfen also gespannt sein und freuen uns auf einen unterhaltsamen Abend, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt.

Auch einen größeren Teil der Ausstellung „50 Jahre Ostermarsch“ gibt es hier zu sehen.

Ort: Centro Portugues, in Euskirchen, Bendengasse 3

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Bus: Euskirchen > Gronau

Näxte Demo: Euskirchen, 18.4.11, Bahnhof, 17:45 Uhr !

Und: Mittwoch 20. April, ab 14:00 Uhr, Euskirchen, Berliner Str.: Kundgebung mit Reden, Musik, Volxküche, Fotoausstellung
am Abend ab 18:45 Uhr Konzert im Centro Portugues mit u.a. EU-Semble!
Eintritt frei (Spenden freiwillig)

Termine bundesweit bei .ausgestrahlt

Am Ostermontag, 25. April bequem und mit Gleichgesinnten im Bus von Euskirchen nach Gronau zum Ostermarsch.
Ort: Busbahnhof Euskirchen, vor dem DB Bahnhof
Zeit: 9:00 Uhr
Am Abend geht´s wieder zurück.
Für Tickets bitte hier den Text anklicken!

Bestellung läuft über AntiAtom-Bonn.
Zweck nicht vergessen: Euskirchen-Gronau, Anzahl Tickets, Name.

In Gedenken an die Katastrophe von Tschernobyl,
auf nach Gronau!
Atomausstieg beginnt in NRW vor der eigenen Haustür!
Urananreicherung stoppen, Atomtransporte verhindern, Atomanlagen stilllegen!
Atomwaffen vernichten!
Sofort!

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Montags gegen Atomkraft

Näxte Demo: Euskirchen, 18.4.11, Bahnhof, 17:45 Uhr !
Termine bundesweit bei .ausgestrahlt

Bustickets für Ostermontag, „Euskirchen >>> Gronau“
bitte hier anklicken und bestellen !

(Fotos: chw; zum vergrößern bitte anklicken!)

Einen Monat nach der Katastrophe in Japan kamen in Euskirchen wieder mehr als 50 Menschen zusammen um klar zu machen: „Wir wollen raus aus der Atomkraft, wir wollen eine konsequente Menschen- und Umweltfreundliche Energiewende!
Sofort!
Wir dulden keine taktischen Spiele von Atom-Politrics mehr . . .“
so Chris Weise von AntiAtom-Euskirchen.
Bevor die Demo wieder durch die Innenstadt ging, legten sie eine Schweigeminute ein um der Opfer in Japan zu gedenken.

Laut „Abschalten ! Sofort!“ fordernd zogen die Menschen dann los, zunächst wieder an die Berliner Straße, vor das Wahlkreisbüro von MdB D.Seif, CDU.
Hier machten sie deutlich, was sie vom Schlingerkurs dieser Regierung halten:
„Aussagen, Forderungen und Überlegungen haben bei ihnen derzeit eine Halbwertszeit von wenigen Tagen.
Dahinter steckt: Sie wollen die Interessen der Atomkonzerne durchsetzen, ohne Rücksicht auf Umwelt und die Menschen hier und weltweit.
Sie sind am taktieren, vertuschen und belügen. . . . Eine Hirnschmelze haben wir schon lange bei Atom-vernebelten Politikerköpfen konstatiert und gefordert, diese zu stoppen. . . . Mit unserer Forderung nach Abschalten ist nicht das Gehirn gemeint, sondern die Atomkraft! . . .“
so Chris Weise.
Auf den Atom-Konzern RWE und seine geldgierigen Aktionäre, der gegen das Moratorium klagt, der Rendite über die Gesundheit der Menschen und der Natur stellt, wurde ebenso eingegangen wie auf Lügen der Art, dass Strom importiert werden müsse, da jetzt AKWs abgeschaltet wären.

Am alten Markt, wo die Demo endete, gab es noch schriftliche Kurzinfos dazu und zum Sofortausstieg, Unterschriften für die Petition „Atomausstieg sofort“ wurden gesammelt.

Einige buchten direkt vor Ort Tickets für den Bus Euskirchen-Gronau am Ostermontag zum Ostermarsch zur dortigen Urananreicherungsanlage (UAA).
Dies ist auch weiterhin online möglich, Normalpreis 20 Euro, Sozialpreis (kein Nachweis nötig) 12 Euro.

Viele freuen sich auf den Mittwoch, 20. April ab 14:00 Uhr:
Auf die Kundgebung in Euskirchen mit Reden, Musik, Info-Tisch, VolXküche und Fotoausstellung an der Berliner Straße,
am Abend ab 18:45 Uhr Konzert bei freiem Eintritt (freiwillige Spenden) im Centro Portuguese in Euskirchen, Bendengasse 3.
Neben den LiedermacherInnen vom Nachmittag werden uns hier auch das EU-Semble sowie Th. Latzke & friends bestens unterhalten!
Veranstaltet von Friedensbündnis Eifel und AntiAtom-Euskirchen.

Und sie wollen am Montag, dem 18. April wieder kommen um zu zeigen:
Wir geben keine Ruhe!
Atomkraft? Nein Danke!
Abschalten!

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Jülich und Tihange (B) im Focus

Näxte Demo: Euskirchen, 11.4.11, Bahnhof, 17:45 Uhr !
Termine bundesweit bei .ausgestrahlt
Bustickets für Ostermontag, „Euskirchen >>> Gronau“ bitte hier anklicken und bestellen !


(Video: EUcetera)
(Fotos: chw; zum vergrößern bitte anklicken!)

Trotz regnerischen Wetters kamen am Montag, 4.4.11, wieder knapp 70 Menschen in Euskirchen zusammen um zu zeigen:
Wir lassen nicht locker!
Atomkraft? Nein Danke !
ABSCHALTEN !

Martina von der „AKW-Nee-Gruppe-Aachen“ bzw. vom Ationsbündnis „Stop Westcastor“ informierte uns sehr fundiert und machte auch klar: Ebenso wenig wie die Strahlung, die Gefahr, Halt vor Grenzen macht, muss auch der Widerstand, die Vernetzung internationalisiert werden.
Im Focus standen Anlagen in unserer „Nachbarschaft“:
- Das Forschungszentrum Jülich, früher als Kernforschungszentrum bekannt.
Der dortige Kugelreaktor schrammte nur knapp an einer Katastrophe vorbei. Dennoch gelangte kontaminiertes Wasser in die Rur, das Erdreich wurde hochgradig radioaktiv verseucht. Aus diesem Grund konnte bis heute noch nicht mit dem Rückbau der Anlage begonnen werden.
- Der Uraltmeiler Tihange in Belgien, westlich von Aachen gelegen.
Auch hier kam es 2002 beinahe zur Katastrophe, 2010 gelangten 6oo Liter säurehaltiges Wasser in die Maas.
- Borssele I, das Technikfossil von 1974 in NL soll nun mit Plutonium-Uran-Mischoxyd Brennelementen bestückt, statt endlich abgeschaltet werden! Eben solche Brennstäbe aus Fukushima III verseuchen gerade das Erdreich und den Pazifik.

Auf dem alten Markt gab es dann von ihr noch sehr schöne musikalische Unterhaltung, Info-Materialien wurden verteilt, auf weitere Veranstaltungen und Termine wurde aufmerksam gemacht.
So gehen die Demos unter dem Motto „Montags gegen Atomkraft“ in Euskirchen zumindest noch am 11. April und am 18. April je um 17:45 Uhr ab Bahnhof-Vorplatz weiter.
Am Mittwoch, 20. April veranstaltet AntiAtom-Euskirchen gemeinsam mit dem Friedensbündnis Eifel ab 14:00 Uhr an der Berliner Straße (Klosterplatz) eine Kundgebung mit Reden und Musik, es gibt Info-Materialien und ein Teil der Ausstellung „50 jahre Ostermarsch“ wird gezeigt.
Am Abend geht es ab 19:00 Uhr im „Centro Portuguese“ in Euskirchen mit einem Soli-Konzert für den Frieden und gegen den Atomwahnsinn weiter.
Auch MusikerInnen aus Euskirchen und Umgebung haben spontan ihre Solidarität bekundet und treten auf.
So freuen wir uns u.a. auf „EU-Semble“ !
Der Eintritt ist frei. Zudem ist hier auch ein größerer Teil der Ausstellung „50 Jahre Ostermarsch“ zu sehen.
Nähere Infos bald hier bei uns auf dieser site, bei Friedensbündnis Eifel und bei ART-Eifel, die mit (u.a.) Technik und am Nachmittag schon mit gewohnt guter VolXküche unterstützen..

Und am Ostermontag, 25. April gehts NRW-weit zum Ostermarsch Gronau zur dortigen Urananreicherungsanlage (UAA).
In Euskirchen fährt um 9:00 Uhr am Bahnhof (Busbahnhof vor dem DB-Bhf.) ein Bus dorthin und bringt uns am Abend wieder zurück. (Tickets: bitte hier anklicken)
Tickets kosten 20,00 Euro, Sozialtickets (Eigeneinschätzung, kein Nachweis) 12,00 Euro.
Bitte an antiatomeuskirchen[at]riseup.net mailen oder direkt bei AntiAtom-Bonn bestellen.

Auf nach Gronau
und vorher zu den Montagsdemos in Euskirchen!

Atomkraft ?
Nein Danke !
ABSCHALTEN !

Mehr Bilder (chw/AntiAtomEuskirchen; (Text-)Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!) der Demo gibt´s hier (bitte anklicken)

Die Bundestags-Petition „Sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie“ ist online und kann unterzeichnet werden :

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