Archiv für November 2010

zu „all you can eat“…

Leider war hier (zeitweise) ein Werbebanner drauf,
der Slogan: „all you can eat“
(„würg“)
Wir ersparen uns jetzt sonstige Kommentare dazu.
Hagen Rether sagt dazu alles:

soviel zur Werbung…
sorry,
AntiAtom-Euskirchen

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Deine Spende für den gewaltfreien Widerstand, für den Atomausstieg!

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Wulff, tu´s nicht!

Um längere Laufzeiten durchzusetzen, will die Bundesregierung das Atomgesetz ohne Zustimmung des Bundesrats ändern. Jetzt muss Bundespräsident Wulff darüber entscheiden.
Forder ihn bitte auf, den verfassungswidrigen Atom-Deal nicht zu unterzeichnen!

Unterzeichner/innen bisher: über 123.600

>>> Sehr geehrter Herr Bundespräsident Wulff,

um längere AKW-Laufzeiten durchzusetzen, will die Bundesregierung das Atomgesetz ohne Zustimmung des Bundesrats ändern. Viele renommierte Verfassungsrechtler sehen darin einen Verstoß gegen unser Grundgesetz. Mehrere Bundesländer wollen daher vor dem Bundesverfassungsgericht klagen.

Auch Sie vertraten als Ministerpräsident die Auffassung, dass die Laufzeiten nicht ohne Zustimmung des Bundesrats verlängert werden dürfen. Ich fordere Sie auf: Beteiligen Sie sich nicht an einem kalkulierten Verfassungsbruch und unterschreiben Sie nicht das Atomgesetz.

Mit freundlichen Grüßen

…………………………………………………. < <<

Bitte hier anklicken und unterzeichnen !

( CAMPACT! Demokratie in Aktion)

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Castor-Nachbeben

Das Castor – Nachbeben geht weiter, der Transport, staatliches und polizeiliches Handeln schlägt Wellen bis hin ins Europaparlament.
Hatte die Bürgerinnitiative (BI) Lüchow-Dannenberg schon sehr früh den Einsatz von Überwachungsdrohnen beklagt und dagegen protestiert, wurde ihr Einsatz offiziell abgestritten. Dies war nicht haltbar, der Einsatz wird mittlerweile offiziell bestätigt. Kompetenzen, Informationspflichten etc. werden jedoch ohne Ende hin- und hergeschoben.
Schon die Anschaffung dieser Drohnen (kleine, sehr leise, unbemannte, ferngesteuerte Flugobjekte) durch das Land Niedersachsen war sehr umstritten. Können diese nämlich, ausgerüstet mit Tag- und Nachtkameras, bis in Wohnungen hinein filmen, übertragen, aufzeichnen.
Ein perfektes Gerät für einen Überwachungsstaat, welches ursprünglich aus dem militärischen Bereich stammt.
Desweiteren beschäftigt der Einsatz prügelnder Polizisten einer französischen Spezialeinheit das Europaparlament und wird wohl (hoffentlich) ebenso Folgen haben wie illegale „Freiluftgefängnisse“, vermummte Polizisten, die Höfe überfallen und durchsuchen, ohne sich zu identifizieren oder zu rechtfertigen, brutaler Einsatz seitens der Polizei mit Pfefferspray, CS-Reizgas und Schlagstöcken (speziell sog. „Totschläger“).
Über all dies spricht auch der Rechtsanwalt P. Stolle in einem taz-Interview. Er war selbst vor Ort.
So agiert dieser (Atom-) Staat und versucht gleichzeitig demokratischen Protest und friedliche, gewaltfreie DemonstrantInnen zu diskreditieren.
Mehr Infos in den Presseberichten.

Aber: Der Widerstand ist ungebrochen!
Er wird weitergehen!

Gegen eine lebensgefährliche Politik, die nur den Interessen und der Machtmonopolisierung Weniger dient.
Für eine demokratische, Menschen- und Umwelt-freundliche Politik!

Atomkraft? Nein Danke!

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Presseberichte:
Polizeidrohne beobachtete Castor-Transport … Spiegel.de, 16.11.10
Drohneneinsatz beim Castor-Transport … Sueddeutsche.de, 17.11.10
Flic-Affäre erreicht EU-Parlament … taz.de, 16.11.10
Die Flic-Affäre … taz.de, 15.11.10
Anwalt über Polizeigewalt bei Castor-Protest … taz.de, 16.11.10

Die Tapferkeit der Protestierenden kränkt die Politiker tief
Die Arroganz der Macht
… taz.de, 15.11.10
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Wer für die Organsiationsarbeit rund um den Castor-Transport spenden möchte:
BI Lüchow-Dannenberg
Ktonr. 44 060 721,
BLZ 258 501 10,
SPK Ue-Lü-Dan

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Jawoll! Ihro Hoheiten!

CDU/CSU klärt auf:
So hat Demokratie zu funktionieren!

Nachdem D.Seif (MdB,CDU) uns ja schon am 1.11.10 in Euskirchen sein Demokratieverständnis darlegte, legte B. Busemann (CDU, Justizminister Niedersachsen) jetzt nach: „Wer durch eine Sitzblockade einen hoheitlich genehmigten Transport behindert und dadurch einen Schaden verursacht wie etwa Mehrkosten für den Polizeieinsatz, der darf nicht von vornherein straffrei bleiben“.
Selbstverständlich sind Tornado-“Übungsflüge“ sowie voll bewaffnete französische Polizisten , die im Wendland DemonstrantInnen verprügeln, Bestandteil einer Demokratie nach Vorstellung dieser CDU/CSU/FDP-Hoheiten zu Diensten der Atomindustrie.
Ebenso wie Risiken und Nebenwirkungen und Folgekosten des Atomwahnsinns zu Lasten Aller, zum (finanziellen) Nutzen Weniger.
Ebenso wie Steuergeschenke an die Atomindustrie und Reiche einerseits, andererseits eine ASozialpolitik, die Widerstand erzwingt.
Diese Politrick gefährdet Menschenleben!
Aktuell und nachfolgende Generationen.
Sich dagegen zu wehren, x-tausendmal-quer zu stellen bzw. -setzen ist jedoch auch laut Bundesverfassungsgericht völlig legitim!

Scheinbar brauchen CDU/CSU/FDP-Politrics dringend Nachhilfeunterricht zum Zweck ihrer (Re-) Integration in eine friedliche, menschen- und umweltfreundliche Gesellschaft:
„Alle Gewalt geht vom Volke aus“ (Artikel 20, (2) GG)
und: Der Staat hat die Verpflichtung, die künftigen Generationen und ihre Lebensgrundlagen zu schützen (Art. 20 a GG).
Und vielleicht sollten sie sich mal mit einem Sprichwort beschäftigen:
„Hat der Bauer Angst vorm Lecke, beackert er die Castorstrecke.“ (vgl. Asse)

Stopp Atommüllproduktion!
Kein Atommüll-Endlager Gorleben!
Atomkraft? Nein Danke!

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Wer für die Organsiationsarbeit rund um den Castor-Transport spenden möchte:
BI Lüchow-Dannenberg
Ktonr. 44 060 721,
BLZ 258 501 10,
SPK Ue-Lü-Dan

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relaX …

RelaXen, entspannen.
Dann geht´s weiter!
Wir lassen nicht locker.

Atomkraft? Nein Danke!

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Und noch ein Tip der Redaktion von AAE: Für Alle, die das wirklich schöne Wendland ohne Demo kennenlernen möchten: Auf zur jährlich stattfindenden „Landpartie“.
Einquartieren, genussvoll per Fahrrad oder Pferd Landschaft, Orte, Menschen kennenlernen. Konzerte, Theater, Kabarett, Lesungen, Bilder- und Fotoausstellungen … etc. … genießen … , schlemmen …
Es lohnt sich wirklich!
(>>> Kulturelle Landpartie im Wendland)


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Wer für die Organsiationsarbeit rund um den Castor-Transport spenden möchte: BI Lüchow-Dannenberg Ktonr. 44 060 721, BLZ 258 501 10, SPK Ue-Lü-Dan
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Treckerpannen, FalschparkerInnen & Bierlaster

Noch eine kurze Nachlese zum Castortransport:

Treckerpannen rund ums Wendland (graswurzel.tv):

X-tausendmal quer Sitzblockade am Zwischenlager (graswurzel.tv):

Bierlaster mit Panne (Greenpeace) (graswurzel.tv):

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Wer für die Organsiationsarbeit rund um den Castor-Transport spenden möchte: BI Lüchow-Dannenberg Ktonr. 44 060 721, BLZ 258 501 10, SPK Ue-Lü-Dan
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Erschöpft, aber erfolgreich und zufrieden

So lässt sich wohl knapp die Verfassung aller am Widerstand gegen den Atomwahnsinn Beteiligten beschreiben.
Rund 92 Stunden benötigte der Castortransport von La Hague nach Gorleben im Wendland. So lange, wie nie zuvor.
Der Widerstand, die Solidarität war stark wie nie zuvor.
50.000 Menschen bei der Auftaktkundgebung, rund 3000 Menschen bei der Aktion Schottern, 5000 bei der Gleissitzblockade Widersetzen, mehr als 4000 bei der Xtausendmal-quer-Sitzblockade auf der Straße vor dem „Zwischenlager“ Gorleben, die rund 45 Stunden (!) hielt.
600 Bauern, die ihre Trecker zu rund 50 Blockaden zum Schutz der DemonstrantInnen an wichtigen Punkten „parkten“ und verkeilten.
Tonnenweise Lebensmittelspenden, Menschen die sie verarbeiteten und die DemonstrantInnen an den entlegensten Orten dank Ortskundigkeit Tag und Nacht versorgten. Decken und Stroh brachten.
KletteraktivistInnen, die an Seilen zwischen Bäumen über der Straße hingen, Mitglieder der Bäuerlichen Notgemeinschaft, die sich in einer Betonpyramide verankert hatten, welche plötzlich in Gorleben auf der Straße stand.
Greenpeace war es gelungen, die Kreuzung am Verladekran 13 Stunden zu blockieren. Die AktivistInnen saßen in einem innen präparierten, umgebauten Getränke-LKW. Auf der Kreuzung hielten sie an, blitzschnell öffnete sich der Boden und sie waren in Beton an der Straße und im LKW fixiert.
Dieser Widerstand hatte historisches Ausmaß und war erfolgreich. Auch weil bei allen Aktionsformen an allen Tagen der Aktionskonsens „gewaltfrei, friedlich und entschlossen“ hielt.
Auch beim „Schottern“ flogen eben keine Steine gegen PolizistInnen.
Denn diese waren nicht unsere GegnerInnen (auch wenn sie z.T. übermäßig hart agierten und, völlig unverständlich, nachdem der Castor durch war, sich an einzelnen AktivistInnen „rächte“).
Es geht gegen die weitere Produktion von Atommüll. Gegen die unverantwortliche und unverschämte Klientelpolitik dieser schwarz-gelben „Regierung“, die sich zu Marionetten der Atomindustrie macht. An überwunden geglaubte Zeiten rücksichtsloser Politik anknüpft.
VertreterInnen aller Initiativen und Verbände, insbesondere auch die WendländerInnen bedankten sich bei allen DemonstrantInnen und BlockiererInnen.
Diesen Dank kann mensch jedoch auch nur zurückgeben.
thanx !! Tausend Dank !!
Für die unglaubliche Gastfreundschaft, Fürsorge, Unterstützung und Schutz.
Eine logistische Meisterleistung.
Für alle war es ein Kraftakt, der letztlich zu einem historischen Erfolg führte.
Nie zuvor ist ein Castor-Transport länger aufgehalten worden.
Ein klares Zeichen gegen die Atomkraft und ihre politischen HandlangerInen.

Da all dies auch die WendländerInnen viel Geld und Kraft kostete, möchten wir die Spendenbitte unterstützen:
Wer für die Organsiationsarbeit rund um den Transport spenden möchte: BI Lüchow-Dannenberg Ktonr. 44 060 721, BLZ 258 501 10, SPK Ue-Lü-Dan .

Der Widerstand ist ungebrochen. Er geht weiter.
Stopp Atommüllproduktion. Kein Endlager in Gorleben. Atomkraft? Nein Danke!


8.11.2010: Von 22:45 Uhr bis 2:45 Uhr stand die Pyramide auf der Straße.


Verladebahnhof Dannenberg. Greenpeace hat 480mal höhere Neutronenstrahlung und 40mal höhere Gamma-Strahlung gemessen.

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Presseberichte:
Wie Greenpeace einen Laster berühmt machte … Sueddeutsche.de, 9.11.10
Bewegung feiert, Polizei ist frustriert … taz.de, 9.11.10
Atomkraftgegner jubeln über Rekord-Protest … Spiegel.de, 9.11.10
Die Chaoten sitzen in Berlin … taz.de, 1011.10
Mein Castor … taz.de, 9.11.10
Polizeigewerkschaft rügt politische „Irrfahrt“ … Sueddeutsche.de, 9.11.10
Polizeigewerkschafter über Castor-Transport … taz.de, 9.11.10

Castor-Streit strahlt in den Bundestag … Sueddeutsche.de, 10.11.10
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Widerstand ist ungebrochen

Hier: Castor-Ticker live , selbstaktualisierend.
Radio freies Wendland
Auch die taz.de hat einen Live-Ticker eingerichtet!

X-tausend mal quer ist schon jetzt ein voller Erfolg.
Der Widerstand ist ungebrochen.
Auch nach Räumung der Aktion Widersetzen auf der Schiene ging und geht es weiter.
Den ganzen Tag über blockierten Bauern mit Traktoren Kreuzungen und Zufahrtswege.
Wasserwerfer und Nachschubkolonnen der Polizei kamen nicht durch. Dafür setzt sie Überwachungsdrohnen mit Kameras ein.
Eine Straße war durch eine Herde von 1200 Schafen und 5oo Ziegen blockiert.
Mensch und Tier stellen sich quer.
Greenpeace blockiert mit einem LKW und festgeketteten Menschen die Kreuzung beim Verladebahnhof.
Hier hängen auch schon Kletteraktivisten in den Bäumen.
Vor dem Zwischenlager sitzen über 3000 Menschen über hunderte Meter auf der Straße, bereiten sich auf die Nacht und den gewaltfreien Widerstand vor.
Eins ist jetzt schon klar: Es ist der bisher größte Widerstand im Wendland gegen die verantwortungslose, gemeingefährliche Atompolitik.
Dieser wird auch nach diesem Transport ungebrochen bleiben.
Gegen ein Endlager Gorleben.
Castor Stopp!! Schluss mit Atomkraft!!


Schienenblockade Widersetzen

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Presseberichte:
Castor-Gegner kündigen lange Protestnacht an … Spiegel.de, 8.11.10
Der blockierte Polizeistaat … taz.de, 8.11.10
Blockade mit Schafen und Ziegen … Kölnische Rundschau, 8.11.10

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Castor-Widerstand 2010

Hier: Castor-Ticker live , selbstaktualisierend.
Radio freies Wendland
Auch die taz.de hat einen Live-Ticker eingerichtet!

Rekord-Widerstand im Wendland.
…Castor Stopp !!!
So viel Entschlossenheit und Solidarität gab´s noch nie.

Am Sonntagabend hat der Castor schon mehr als 11 Stunden Verspätung, da es auf der gesamten Strecke immer wieder zu Behinderungen und Protesten kam.
Am Abend steckt er fest: Etwa 5000 Menschen sitzen bei Harlingen auf den Schienen und richten sich für die Nacht ein.
Den ganzen Tag über beteiligten sich um die 3000 Menschen bei Schotteraktionen. Auch übermäßige Härte der Polizei schreckte sie nicht.
Bauern blockieren mit Traktoren wichtige Verkehrspunkte und Zufahrten zu den Gleisen, um Polizeinachschub zu verhindern.
Auch auf Straßen gibt es Sitzblockaden.
Die Menschen auf den Schienen und Straßen werden dank unglaublicher Mengen an Lebensmittelspenden per Menschenketten versorgt.
Die Polizei ist ratlos, überfordert, am Ende ihrer Kräfte.
Die Blockierer sind bestens mit Stroh, Decken und heissen Mahlzeiten für die Nacht versorgt.
Ein klares Zeichen: Schluss mit Atomkraft!
Rote Karte für verstrahlte AtomPolitrics.

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Presseberichte:
Polizei räumt die Castor-Blockade … Spiegel.de, 8.11.10
Der Castor: die rollende Ratlosigkeit … Suedeutsche Zeitung, 7.11.10
Atomtransport ins Chaos … Spiegel.de, 07.11.2010
Demonstration gegen Castor-Transport … Sueddeutsche Zeitung, 07.11.10
Castor-Transport vorerst lahmgelegt … Kölner Stadtanzeiger, 07.11.10
Atomkraftgegner feiern Protest-Party … Spiegel.de, 06.11.2010
40 000 protestieren gegen Castor … Kölnische Rundschau, 06.11.10
Ohne Mampf kein Kampf … taz.de 05.11.2010

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Bilder vom 6.11.2010, Dannenberg

Hier: Castor-Ticker live , selbstaktualisierend.
Radio freies Wendland
Auch die taz.de hat einen Live-Ticker eingerichtet!

Bilder (zum vergrößern bitte anklicken) der Kundgebung:
Etwa 50.000 Menschen kamen am Samstag zum Auftakt der Castorproteste nach Dannenberg.
So viele wie noch nie in der über 30-jährigen Widerstandsgeschichte im Wendland.
Auch die Camps füllten sich rasant.
Bei Reden von u.a. Kumi Naidoo, Chef von Greenpeace International, und Musik von u.a. Bela B („Die Ärzte“) und Rocko Schamoni hatte die Kundgebung fast Volksfestcharakter.
Familien mit Kindern, AktivistInnen, Bürgerinitiativen und Landwirte mit rund 600 Traktoren machten ihrem Unmut über die Atompolitik der Regierung Luft und kündigten entschlossenen, gewaltfreien Widerstand und zivilen Ungehorsam an.
Sie forderten: Schluss mit Atomkraft!
Ja zu Menschen- und Umweltfreundlichkeit.


Fotos: chw (AntiAtomEuskirchen)

Mehr Bilder gibt´s hier: (mehr…)

6.11. Gorleben: Du schreibst Geschichte

Hier: Castor-Ticker live , selbstaktualisierend. Radio freies Wendland

p.s.: Aktueller Stand am 5.11.: Bundesweit 312 Reisebusse ins Wendland.
Auch die taz.de hat einen Live-Ticker eingerichtet!

Gorleben lebt und ruft: Castor Stopp!

6.11.10: Großdemo Gorleben !
An diesem Wochenende rollt wieder ein Castor-Transport ins Wendland nach Gorleben.
Und nach den Plänen dieser schwarz-gelb-verstrahlten Bundesregierung, die uns alle der Atomindustrie und deren Machenschaften zugunsten unglaublicher Gewinne auf unsere Kosten ausliefert, werden es auch noch viel mehr.
Schwarz-Gelb macht nur Müll!!! Hochgiftig und radioaktiv!!!
Deshalb: Auf ins Wendland !

Auftakt ist am Samstag, 6.11.10 in Dannenberg mit einer bundesweiten Großdemonstration.
Genehmigt, ausserhalb aller „Sperrzonen“, die Polizei wird nur den Verkehr regeln.
Es wird ein Protest-Fest für „Groß und Klein“, „Jung und Alt“.
Für alle, die zeigen wollen: Schluss mit Atomkraft! Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg!
Ja zum Ausbau und der Förderung regenerativer Energien.
Ja zu Menschen- und Umweltfreundlichkeit.
Auch für die nächsten Generationen.

Bis jetzt fahren rund 220 Busse dorthin.
Wir fahren von Bonn. Zustieg ist in Köln möglich.
Am Abend fahren die Busse zurück.

Wer länger bleiben möchte um sich an den verschiedenen gewaltfreien, friedlichen aber entschlossenen Aktionen zu beteiligen, kann in verschiedenen Camps übernachten.
Für beste Verpflegung (ökologisch, vegetarisch, vegan) ist überall gesorgt.
Und die Gastfreundschaft der Wendländer übertrifft alles. Die Menschen dort hoffen auf Solidarität, Unterstützung im Kampf gegen den Atomwahnsinn.
Ab Sonntag gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich gewaltfrei in zivilem Ungehorsam gegen die Atomenergie, ihren Müll und Politik zu stellen.
Angefangen von der großen Sitzblockade auf der Strasse X-tausendmalquer über die Aktion Widersetzen auf der Schiene bis hin zur Schottern-Aktion.
Für umfassende Infos unten auf die Banner/Logos klicken!
Für den Bus ab Bonn (bzw. Köln) bitte hier klicken.

Lasst Euch nicht einschüchtern. Lasst Euch nicht kriminalisieren.
Wir sind friedlich, gewaltfrei, entschlossen!

Gemeingefährlich ist die Atomenergie und die Politik, die sie durchpeitscht und gegen alle Widerstände durchsetzen will!

..Kommt alle ins Wendland!.

www.castor.de (umfassende Hintergrundinfos, Termine, Büchertisch, Aktuelles etc. …)
.ausgestrahlt (gemeinsam gegen Atomenergie)
www.x-tausendmalquer.de (Kampagne zur gewaltfreien Sitzblockade des nächsten Castor-Transportes)
www.bi-luechow-dannenberg.de (Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg)
www.baeuerliche-notgemeinschaft.de (Bäuerliche Notgemeinschaft, Wendland)
www.castor2010.org („Schottern“-Kampagne)

p.s.: der kleine Gau-Ratgeber (ja, ja, sie sind schon um unser Wohl besorgt …)

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Presseberichte:
33 Jahre für den Protest … Spiegel, 5.11.2010
Frühling, Sommer, Herbst und Castor … Süddeutsche Zeitung, 5.11.2010
Castor-Widerstand hat viele Gesichter … Kölnische Rundschau, 4.11.2010
Die Kritik an den Protesten ist unaufrichtig … taz, 4.11.2010
Wohin nur mit dem Zeug? … taz, 4.11.2010
Bleibt friedlich! … Süddeutsche Zeitung, 4.11.2010
Video-Spezial zum Atomkonflikt … Spiegel, 4.11.2010
Erfolg durch Gewaltlosigkeit …. taz, 3.11.2010
Castor-Gegner erwarten Rekordprotest … Spiegel, 3.11.2010
Castor-Proteste in Frankreich …. taz, 3.11.2010
Gasvorkommen in Gorleben …… taz, 2.11.2010
Im Schlussverkauf: Atombrennstäbe … Süddeutsche Zeitung, 2.11.2010
Da geht noch was … taz, 29.10.2011
Adel verzichtet … taz, 29.10.2010
Atomkoalition spaltet die Republik … Spiegel, 28.10.2010
Beginn der Konterrevolution … taz, 28.10.2010
Menschenkette vor dem Reichstag … Spiegel, 28.10.2010

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1.11.10: AtomPolitrics gehen baden

Gut für sie, dass es nicht in der Asse-Brühe war.
G.Molitor (MdB FDP) und D.Seif (MdB CDU) versuchten, sich für ihr Abstimmungsverhalten im Bundestag zu rechtfertigen.
Kurz gesagt: Sie „gingen baden“.
BefürworterInnen ihrer Klientelpolitik zugunsten der Atomkonzerne RWE etc. waren keine da. Es gibt wohl zu wenige.
Und die Atommanager hatten wohl keine Zeit.
So hatten Sie das „Vergnügen“, sich mit etwa 60 BürgerInnen quer durch alle Altersschichten und politischer Coleur am 1.11.2010 in Euskirchen im City-Forum auseinanderzusetzen und ihre Argumente vorzubringen.
Die Journalistin Daniela Ziemann moderierte sachkundig und fair die Podiums- und offene Diskussion.
Oliver Krischer (MdB B.90/Grüne, Mitglied im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz u. Reaktorsicherheit) war der dritte Podiumsdiskutant und schilderte eindrücklich das skandalöse Vorgehen der Bundesregierung beim Durchpeitschen der Laufzeitenverlängerung für die AKWs.
Fragen und Anträge der Opposition wurden schon im Vorfeld im Umweltausschusses völlig abgeblockt, der Bundestag nicht ausreichend beteiligt.
Selbst von CDU/CSU-PolitikerInnen wurde laut Kritik geübt.
Stattdessen griff insbesondere die FDP PolitikerInnen von B.90/Grünen an, sie seien „uniformiert“ zur Bundestagsabstimmung aufgetreten.
Eine Anspielung, ein Vergleich zu den Faschisten.
Auch Molitor und Seif leisteten sich die Unverschämtheit, diese Anspielung zu wiederholen.
Das Publikum quittierte dies mit Empörung.
Wie hilflos und ärmlich sind diese RegierungspolitikerInnen zu Diensten der Atomindustrie eigentlich?
Ihre Versuche, den Widerstand gegen die Atomindustrie zu diskredetieren, sind ja bekannt, das Niveau sinkt jetzt ins Unermessliche.

G. Molitor hatte auch eigentlich nicht sehr viel Substanzielles zu sagen, D. Seif erging sich in seinen Rechtfertigungen weiter in seinen bekannten Floskeln, die z.T. nur Gelächter auslösen konnten.
Darüber beklagte er sich.
Und kam zu dem Schluss, dass ja nicht alle seine Entscheidungsfindung nachvollziehen müssten, aber sie demokratisch anerkennen müssten.
Nun, aber hier geht es um Menschenleben und die Gefährdung desselben, weitere Generationen eingeschlossen!
Jedoch, Schwarz-Gelb entscheidet: Profit für wenige, Gefahr und Kosten für alle!

Auf die Zeitungsanzeigen der Stadtwerke, in denen auch diese darauf hinweisen, dass dieses „Energiekonzept“ regenerative Energien und die Investitionen in diese blockiere, Stromversorgung monopolisiere, reagierte Seif: Dies seien hochdotierte Manager, sie hätten Eigeninteressen.
Hallo? Geht´s noch? Die Atomindustrie ist natürlich völlig um unser aller Wohl besorgt, völlig uneigennützig. Die exorbitanten Gewinne dieser vier Konzerne und die Monopolisierung ihrer Macht dient der Demokratisierung und unser aller Wohl?!

Zudem wies Seif eindrücklich darauf hin, dass Politik nicht immer nur nach Mehrheitsmeinungen entscheiden könne.
Jawoll !!
Endlich klärt die CDU uns auf, wie Demokratie funktioniert, bzw. funktionieren soll !

Es gibt nach diesen Eindrücken nur einen Schluss: Auf nach Gorleben !

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Presseschau:

Kölnische Rundschau zum 1.11.2010

Kölner Stadtanzeiger zum 1.11.2010

Castor-Widerstand hat viele Gesichter … Kölnische Rundschau, 4.11.2010
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