Archiv für August 2010

Besuch bei Westerwelle & Co

AktivistInnen fordern: „AKWs abschalten!“ und übergeben campact-Petition
29.08.2010. Guido Westerwelle und NRW-Landesvorsitzender Andreas Pinkwart waren die angekündigten Stars der Veranstaltung – die heimlichen Stars aber waren junge Anti-Atom-AktivistInnen die den Atomfreunden lautstark und bunt die Meinung geigten. Über 40 BonnerInnen samt Euskirchener Unterstützung forderten von Westerwelle & Co: Atomkraft abschalten!
Sie waren damit der Einladung der Bonner FDP gefolgt – diese veranstaltete wie jedes Jahr ihr Sommer-Jazzfest für alle BonnerInnen und SympathisantInnen der Umgebung. …

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AntiAtom-Euskirchen Redebeitrag am 21.08.2010 in Euskirchen bei der AntiAtom-Demo

Liebe Freundinnen und Freunde
„Wir schalten heute mal richtig ab“ – und fordern Gabriele Molitor
und Detlef Seif auf, es uns gleich zu tun und die Risikotechnologie
Atomkraft endlich abzuschalten.

Molitor und Seif müssen sich in Berlin gegen die Regierungspläne
stellen, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern.
Die Menschen aus ihrem Wahlkreis wollen keine Technologie, die
ein fatales Unfallrisiko birgt, tödlichen Atommüll produziert und den
Ausbau der Erneuerbaren Energien blockiert.
Längere Laufzeiten wollen nur die Atomkonzerne, denen immense
Zusatzprofite winken.
Schwarz-Gelb behauptet, längere Laufzeiten für Atommeiler würden über 2020 hinaus als Brücke ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien gebraucht.
Dabei hat die Regierung gerade selbst ihre Prognose für den
Ausbau der Erneuerbaren Energien kräftig nach oben korrigiert.
Atomkraft als Brücke ist völlig unnötig.
Wir exportieren schon heute so viel Strom ins Ausland, wie acht
Atomkraftwerke produzieren.
Atomstrom verstopft die Netze und blockiert den Ausbau der
Erneuerbaren Energien.
Atomreaktoren können ihre Leistung nicht flexibel an die
wetterbedingt wechselnde Stromerzeugung mit Sonne und Wind
anpassen – hocheffektive Kleinkraftwerke mit Kraft-Wärme-
Kopplung dagegen schon.


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Bilder der AntiAtom Demo am 21.08.2010 in Euskirchen:

AntiAtom Demo in Euskirchen 21.08.2010
Fotos: chw (AntiAtomEuskirchen)
AntiAtom Demo in Euskirchen 21.08.2010

AntiAtom Demo in Euskirchen 21.08.2010

AntiAtom Demo in Euskirchen 21.08.2010

AntiAtom Demo in Euskirchen 21.08.2010

AntiAtomEuskirchen Rede am 21.08.2010 als PDF

Presseschau:
Kölner Stadt-Anzeiger zum 21.08.10
Kölnische Rundschau zum 21.08.10
Blickpunkt zum 21.08.10

Campact zum 21.08.10

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AntiAtom Demo Euskirchen 21.08.2010

Anti-Atom-Aktion in Euskirchen:
Abgeordnete Molitor und Seif sollen „mal richtig abschalten“

Protest mit Liegestühlen und unter Sonnenschirmen gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke auf dem „Alten Markt“ / „Molitor und Seif müssen sich auf Bundesebene gegen längere Laufzeiten einsetzen“ / Breite Anti-Atom-Proteste im Herbst angekündigt

Euskirchen, 21.08.2010. Unter dem Motto „Mal richtig abschalten“ haben heute ca. 50 Atomkraftgegner die Abgeordneten Gabriele Molitor (FDP) und Detlef Seif (CDU) aufgefordert, sich gegen die Pläne der Bundesregierung zu stellen, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern. Sie machten es sich auf Strandmatten und Badetüchern mitten auf dem Bahnhofsvorplatz bequem und sorgten damit bei Passanten für Verwunderung. Auf ein Signal hin sprangen alle auf und entfalteten Plakate mit der Aufschrift „Gabriele Molitor: Atomkraft abschalten!“ und „Detlef Seif: Atomkraft abschalten“. Im Anschluss daran entstand ein bunter und lauter Demonstrationszug durch die Euskirchener
Innenstadt zur Abschlusskundgebung auf dem „Alten Markt“ mit reichhaltigem Infotisch. Auch vor dem Wahlkreisbüro von Detlef Seif wurde Halt gemacht und „abgeschaltet“. Die Aktion war Teil eines bundesweiten Aktionstages in rund 40 Städten, zu dem das Kampagnennetzwerk Campact aufgerufen hatte.

„Wir schalten heute mal richtig ab – und fordern Gabriele Molitor und Detlef Seif auf, es uns gleich zu tun und die Risikotechnologie Atomkraft endlich abzuschalten. Molitor und Seif müssen sich in Berlin gegen die Regierungspläne stellen, die Laufzeiten der Atomkraftwerke
zu verlängern. Die Menschen aus ihrem Wahlkreis wollen keine Technologie, die ein fatales Unfallrisiko birgt, tödlichen Atommüll produziert und den Ausbau der Erneuerbaren Energien blockiert. Längere Laufzeiten wollen nur die Atomkonzerne, denen immense Zusatzprofite
winken“, sagte Christoph Weise von Campact.

„Schwarz-Gelb behauptet, längere Laufzeiten für Atommeiler würden über 2020 hinaus als Brücke ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien gebraucht. Dabei hat die Regierung gerade selbst ihre Prognose für den Ausbau der Erneuerbaren Energien kräftig nach oben korrigiert.
Atomkraft als Brücke ist völlig unnötig“, erklärte Weise weiter. „Wir exportieren schon heute so viel Strom ins Ausland, wie acht Atomkraftwerke produzieren. Atomstrom verstopft die Netze und blockiert den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Atomreaktoren können ihre
Leistung nicht flexibel an die wetterbedingt wechselnde Stromerzeugung mit Sonne und Wind anpassen – hocheffektive Kleinkraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung dagegen schon.“

Am 18. September will die Anti-Atom-Bewegung mit einer bundesweiten Großdemonstration in Berlin gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke protestieren und das Regierungsviertel symbolisch „umzingeln“. Zu der Demonstration aufgerufen hat ein Bündnis
aus Umweltverbänden, Bürgerinitiativen, Parteien und Gewerkschaften. Auch aus Bonn und Köln fährt ein Sonderzug nach Berlin. Weitere Informationen dazu gibt es unter: www . atomkraft-abschalten.de .
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presse[at]campact[punkt]de, www.campact.de

Bilder der Demo gibt´s hier!
Pressemitteilung AntiAtomEuskirchen als PDF

Presseschau:
Kölner Stadt-Anzeiger zum 21.08.10
Kölnische Rundschau zum 21.08.10
Blickpunkt zum 21.08.10

Campact zum 21.08.10

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